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Gast UnknownX

Flexibilität als AN

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Gast UnknownX

Der Ursprungsthread - neuer Thread wg. OT (edited by bigvic)

Kann ich nur unterstreichen, geh nur "rüber", wenn Dich da mehr hinzieht als Geld oder Du für Dich sagst, ich mach das 2-3 Jahre für den Lebenslauf bzw. "Schweiz - ja da will ich leben". Aber lass Dich bitte nicht von so Aussagen wie von "Kwaiken" treiben zum Thema "Flexibilität". Wenn ich sowas schon lese, könnte ich... . Flexi...ist für mich das Unwort des Jahrtausend. Nur weil jemand familienverbunden ist, muss hier nicht gleich von fehlender Selbständigkeit die Rede sein. Diese Fragmentierung durch solche Personen zerpflückt einfach den sozialen Kern unserer Gesellschaft. Ich denke da gibt es auch andere Varianten zu beweisen, dass man nicht an Mamas Rockzipfel hängt. Sorry für das Abschweifen, aber das hat mir in den Fingern gejuckt :P.

bearbeitet von UnknownX

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Aber lass Dich bitte nicht von so Aussagen wie von "Kwaiken" treiben zum Thema "Flexibilität". Wenn ich sowas schon lese, könnte ich... . Flexi...ist für mich das Unwort des Jahrtausend.

Ist ein guter Indikator für best. Dinge. Ob Du's glaubst oder nicht ;) Ob man das nun "Flexibilität" oder ein gewisses "Interesse am Job" nennen kann, sei mal dahin gestellt.

Nur weil jemand familienverbunden ist, muss hier nicht gleich von fehlender Selbständigkeit die Rede sein.

Du nennst es familienverbunden. Andere nennen es fehlendes Interesse am Job. Und noch andere nennen es vielleicht fehlende Flexibilität oder fehlende Selbstständigkeit. Je nach Gusto.

Fakt ist aber: es ist ein Indikator. Kein Beweis. Wenn mir jemand einen guten Grund liefert warum er zu Hause gewohnt, nicht während dem Studium gearbeitet, 20 Minuten von zu Hause studiert und anschließend mit einem BSc. in vier kleinen Hardware-Lädchen im Dorf gearbeitet hat, reicht mir das aus (hatten mal einen Bewerber mit so einem Lebenslauf. Der hat seinen Vater gepflegt). Ansonsten werte ich das als Indiz für pure Bequemlichkeit und fehlende Ambitionen.

Diese Fragmentierung durch solche Personen zerpflückt einfach den sozialen Kern unserer Gesellschaft.

Bitte? Nochmal in deutsch wäre nett ;)

Ich denke da gibt es auch andere Varianten zu beweisen, dass man nicht an Mamas Rockzipfel hängt.

Es gibt Leute, die ziehen den Herausforderungen hinterher. Sie haben Spaß am Job und sehen ihn nicht nur als "Broterwerb". Es gibt durchaus welche zwischen 25 und 35, die sehen den Job als ein großes Puzzle-Spiel, denen ist Familie (noch) nicht so wichtig. Dass sie dafür Geld bekommen ist nur Nebensache, denen geht es nur um den Job. Nach diesen Leuten suchen wir (und auch alle anderen Firmen).

Viele Firmen nutzen das aus, zahlen dann Peanuts und lassen solche "Pink Squirrels" dann innerhalb von zwei Jahren ausbrennen. Sie generieren den Umsatz von 4-5 "normalen" Angestellten, so dass man locker auf gut eine halbe Million EUR kommt. Bei Lohnkosten von vielleicht 100k. Aber das war einmal.

Und dann gibt es Firmen, die machen das anders ("Macht solange ihr wollt, anschließend gibt's was spannendes inhouse für euch!") und honorieren den Einsatz, ohne dass man die Leute ausbluten lässt. Aber das würde zu weit führen jetzt.

Mit "famileienverbundenen" Menschen geht das nicht. Sie sehen den Job i.d.R. nur als Broterwerb. 9 to 5 und dann ab nach Hause zu Freunden und Familie oder ins Vereinshaus. Familie/Freunde und Verein sind ihr Hobby. Ist ja per se nicht schlecht. Sie machen ihren Job vertragsgemäß und gut ist. Solche Leute braucht man auch.

Aber Innovationen und Impulse entstehen eher aus intrinsischer Motivation heraus. Sie gehen von Menschen aus, die lieben was sie tun. Und das sind meistens die, die den Job nicht als Mittel zum Zweck, sondern ihn als Hobby begreifen.

(Bitte keine Diskussion anzetteln, dass das Ausbeutung ist. Ist kann euch versichern, dass das manchmal noch der Fall sein kann. Aber viele Firmen haben das immense Potential solcher Menschen erkannt und honorieren es entsprechend. Das sprengt hier aber den Rahmen, bei Interesse: PM)

bearbeitet von Kwaiken

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Ich geh davon aus das du und Kwaiken grundsätzlich andere Vorstellungen bezüglich Karriere habt. Für entsprechende Karriere in Internationalen Unternehmen braucht es nun mal die Erfahrung und Flexibilität die er oben benannt hat. Da hilft es nicht das du in 3 unterschiedlichen 10 Mann Buden der Senior warst weil es in dein Privat Leben gepasst hat.

Es gibt nun mal Leute die entscheiden sich bewusst dafür ob das deiner Ansicht "unseres" sozialen Kerns entspricht oder nicht sei dahingestellt.

So und jetzt noch einmal in Richtung Kwaiken der glaube ich auch übers Ziel geschossen ist. Nicht jeder der eine Familie hat, ist automatisch ein 9to5er :)

bearbeitet von ad83.dll

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Wenn mir jemand einen guten Grund liefert warum er zu Hause gewohnt, nicht während dem Studium gearbeitet, 20 Minuten von zu Hause studiert und anschließend mit einem BSc. in vier kleinen Hardware-Lädchen im Dorf gearbeitet hat, reicht mir das aus (hatten mal einen Bewerber mit so einem Lebenslauf. Der hat seinen Vater gepflegt). Ansonsten werte ich das als Indiz für pure Bequemlichkeit und fehlende Ambitionen.

Ich wüsste garnicht warum man überhaupt einen Rechtfertigungssgund dafür haben sollte, warum man zuhause wohnt, während dem Studium und währenddessen nicht gearbeitet hat und die Uni 20 Minuten vom Heimatort weg ist?! Das erinnert mich stark an einen Personaler, der aufgrund von Tageshoroskopen und Sternenkonstellationen seine Bewerber ausgewählt hat :D

Meine Güte, die G8-Abiturienten sind inzwischen 17 Jahre alt beim Studienanfang und da will man irgendwelche Motivationen rauslesen wie und wo die studieren und weshalb die bei Mutti wohnen? Ich halte das schlicht für albern. Ausserdem war ein Studium ursprünglich mal dazu gedacht eben nicht wie der heutige Bulemie-BsC hauptsache schnell schnell fertig, sondern vielleicht auch mal ausserhalb der Vorlesung und notwendigen CreditPoints in irgendwelchen Forschungsgruppen/Projekten/etc. mitzuwirken. Eieiei ... was kommt als nächstes? Warum Abiturienten nicht das beste Gymnasium deutschlandweit aussuchen bzw. nebenher nicht arbeiten und ihren Eltern auf der Tasche liegen? Bisschen mehr Ambitionen, bitte!

bearbeitet von bigvic

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ad38.DLL: Das wurde nie behauptet. Da man den Bewerber i.d.R. nicht kennt, sucht man Indikatoren. Es ist wahrscheinlicher, dass ein "heimatverbundener" ein 9to5 ist, als jemand, der schon etwas weiter weg war als von Aachen bis Düren.

Die Überspitzung dient der Verdeutlichung.

Bigvic: Für den Vergleich musstest Du schon Curiosity fragen um die benötigte Distanz herzustellen... das ist so weit weg, da gehe ich nicht einmal darauf ein.

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