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Berufsschule - Kulturschock - Ist das immer so?

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Hallo,

das neue Ausbildungsjahr hat begonnen und somit auch der erste Schulblock.

Meine Mit-Azubis und ich sind doch recht geschockt über die Zustände an der Berufsschule.

- Völlig überfüllt

- 3 verschiedene Lehrer für ein Fach

- Viel zu wenig PCs, teilweise 3 Azubis an einem Rechner

- Zum Teil unmotivierte Lehrer, die lieber ihre Lebensgeschichte erzählen, bis es klingelt

- Regelwerk wie in der Fremdenlegion (Gut, wahrscheinlich schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, damit kann man leben)

- Alle Bücher der offiziellen Bücherliste gekauft - keines wird laut Lehrern benötigt (Werden Zuhause durchgelesen und durchgearbeitet)

Im Betrieb hingegen ist es super, aber mich graut es vor dem nächsten Block.

Ist es nur hier so? (Saarland FIAE)

Grüße und schönes Wochenende

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Nö, ist eher allgemein so (gibt hier auch mehrere Threads zu dem Thema). Es gibt vereinzelt aber auch den ein oder anderen guten Lehrer, was aber leider eher die Ausnahme ist. Meine Berufsschule würde ich auch eher mit "abgef****" beschreiben.

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Nun, das mit der Handygeschichte kann ich irgendwo nachvollziehen. Mir persönlich geht es auch auf den Keks, wenn jeder nur noch sein Handy in der Hand hat und jegliche Konversation unmöglich ist. ;)

Toiletten sind bei uns sauber.

Wir dürfen auf unserem Laptop, den wir gezwungenermaßen mitnehmen müssen (Mangel an anderen) Win XP installieren, da der werte Herr unbedingt seinen Borland Compiler nutzen möchte.

Ich lasse mich mal überraschen. Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig. Glücklicherweise ist der Block nur alle 3 Wochen für 5 Tage ;)

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Jetzt mal so als "alter Sack" geschrieben, der mit 51 Jahren den FiSi erfolgreich abgeschlossen hat und sich auch noch die Berufsschule selber aussuchen durfte, die am nächsten an meinem Heimatort ist (Entfernung zum AG 70km, jeden Tag. Zur BS 80km!)

In der Berufsschule war die Klasse gemischt und ich war mit weitem Abstand der Älteste. Altersstruktur war von 18-27 Jahre und dann kam ich und habe den Alterschnitt ein wenig erhöht. :)

Die Schule als solches ist zwar ein 70er Jahrekind mit Erweiterungen um 2000, aber mit allem ausgerüstet was man braucht. Im Computerraum des "alten" Schulteil waren PC`s für jeden vorhanden. 30PC`s für 25 Schüler, aber es waren lahme Gurken, was aber nicht nur am Netzwerk lag, sondern auch an der vorhandenen Hardware. Dies war einfach ein Raum für "alle".

Die speziellen Räume für FiSi und SAE waren von der Hardware ganz anders ausgestattet! Die Performance war um Längen besser und man hatte mehr Freiheiten. :D

Was mich überrascht hat, war die Motivation der Lehrer, die in der Regel jünger waren als ich (ich hatte damit kein Problem!), und die Art wie sie die Inhalte rüberbrachten (Aus dem eigenen Leben, dies sollte allerdings nicht in einem Lebensbericht enden!)

Handys auf dem Gang, auf dem Schulhof, war mal gar kein Problem. Während des Unterrichtes fibrierte auch mal das eine oder ander Handy wegen eines Anrufes, kurzer Blick, weggedrückt oder wenn es es geschäftlich war, die meisten hatten Geschäftshandys untschuldigt und auf den Gang! Für was die Lehrer überhaupt kein Verständnis hatten:

WhatsUp und Skype!!

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bei mir wars so, dass alle das bekommen haben, was sie eingefordert haben. die cs-zocker saßen hinten und wurden weitestgehend in ruhe gelassen - und haben am halbjahresende schön ihre 3- bis 5+ gehabt und die, die den unterricht aktiv mitgestaltet haben wurden mit wissen über den basics und mit guten znsuren belohnt. so wies in den wald hereingeschalt hat, so hats auch herausgeschlt.

einer unserer lehrer hat knallhart gesagt, dass er keinen bock auf die dreiunddröllfste klasse voller flachzangen hat und kein problem, sich die ganze stunde vorne hinzusetzten und zeitung zu lesen. er sei verbeamtet und unkündbar. wer was fragen will kann das gerne tun. was soll ich sagen: bei dem hab ich das meiste gelernt. der hat uns immer gefordert und herausgefordert. um die napfsülzen hat er sich aber nur einmal im halbjahr gekümmert: bei der verteilung der 5en...

und zum thema bücher: er hat nur gemeint, dass er aus dem öffentlichen dienst kommt und genau weiß, wie es abläuft, bis so ein buch vom beschluß der auflage bis zum erscheinen dauert. bis dahin ist das alles alter mist. wir sollen uns im internet schlau machen und ihm das neue zeug erklären. er will ja nicht dumm sterben.... nur wers erklären kann hats auch verstanden...

bearbeitet von 127.0.0.1

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Die genannten Probleme sind häufig die selben :/

Bei mir in der Berufsschule war es ähnlich.

Was am schlimmsten an diesen Dingen ist, dass niemand etwas dagegen tut.

Wenn man sich beim Schulrektor über einen Lehrer beschwert, tut sich nichts außer, dass der Lehrer einen ab da an hasst. Denn der Rektor wird in über 50% der Fälle sagen, wer der Verräter war.

Spricht man die Schule auf Missstände bei Hardware, Gebäude oder Sanitär-Anlagen an, so kommt immer "wenn wir Geld hätten...".

Wir hatten einen Lehrer, der hat im letzten Schuljahr die Noten für uns ausgewürfelt... und wer jetzt denkt, dass ich scherze, der liegt leider falsch. Dieser Lehrer hat sich zu Hause hingesetzt, sich versucht zu erinnern, wie wir im Unterricht so rüberkommen und hat sich dann VORGESTELLT, wie derjenige einen Vortrag hält und diesen Vortrag, der natürlich nie stattgefunden hat, bewertet und ihn als einzige Bewertungsgrundlage genommen. Unfassbar sowas. Aber, wie schon gesagt, man kann gegen dieses System so einfach nichts machen. Und wenn man mit nem Anwalt kommen würde, würde der Lehrer sagen, dass das natürlich nur Spass war und er natürlich noch mehr Dinge zur Bewerung herangezogen hat.

Wir hatten aber auch einen guten Lehrer im Programmierfach. Das war das einzige Fach, auf das ich mich gefreut habe und zu dem ich sogar gegangen bin, wenn ich krank war! Der Lehrer hatte Ahnung, war sympathisch, hat nicht alles toternst genommen, hat aber auch gezeigt, wo Grenzen sind. Und er hat manchmal aus seinem Leben erzählt, aber meistens nur Fachbezogen und das war dann sogar wirklich hilfreich und gut.

Kurz: Eine Berufsschule, in der alles perfekt ist, gibt es vermutlich nicht.

Wenn man das Gefühl hat, dass man dort zu wenig lernt, sollte die Klasse sich untereinander absprechen und dann gesammelt vor den Lehrer treten. Nett bleiben, aber eben auf das Ansprechen, was falsch läuft und wie man sich vorstellen könnte, wie man zusammen (lehrer + schüler zusammen) die probleme angeht.

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Ich glaube die Berufsschulen sind alle nicht so der Hit. Aber wenn ich das hier alles lese, war meine ja der Burner...

Wir hatten auch zum Teil 2 Lehrer für ein Fach. Manchmal hat das sogar erstaunlich gut funktioniert. Bei anderen hingegen leider gar nicht. Das beste war im 1. Lehrjahr, als uns beide Lehrer dann gesat haben, dass sie nicht mehr wissen wer unsere Unterlagen hat (mussten ein Projekt ausarbeiten, was ziemlich viel Aufwand war.. bestimmt so an die 4 Wochen).. und da sie die Unterlagen nicht mehr finden bekommt einfach jeder eine 1 ^^

Es gab aber auch Lehrer, die wirklich was auf dem Kasten hatten. Im 2. Lehrjahr haben wir im Programmier-Unterricht alles aufgeholt, was die Pappnasen im 1. Jahr nicht durchgenommen haben (quasi alles bis auf System.out.println();).. Aber an jeder Schule gibt es Lehrer, die einfach ihren Beruf verfehlt haben...

Was die Hardware angeht. Es gab immer genug Rechner (obwohl wir mit anfangs 32 doch eine sehr große Klasse waren). Natürlich kann die Hardware nicht immer auf dem neusten Stand sein. Aber die XP Rechner haben für die meisten Sachen ja auch gereicht.. und wenn jemand bessere Hardware wollte (weil er meistens am zocken war, etc.) hat er halt seinen Laptop mitgenommen.

Was Handys, Trinken, Essen, etc. angeht kam das komplett auf den Lehrer an. Einer hat uns mal verboten zur Toilette zu gehen ^^ anderen war es egal, so lang man damit nicht den Unterricht gestört hat. Ich kann nur von den Sanitären Anlagen der Frauen sprechen, aber die waren immer Tip Top in Ordnung und sauber. Selten so gesehen, in anderen Schulen. Kann natürlich auch mit daran liegen, dass es sehr wenig Frauen auf der Schule gab...

Mein Fazit von der Schule: Ich war auch nie ein Fan von der Berufsschule, weil mir auch sehr oft ziemlich langweilig war. Aber so ist das halt, wenn man schon mehr Vorwissen hat, als die meisten. Aber zusammengefasst war es in Ordnung. Bei den meisten Lehrern konnte man was lernen, wenn man das wollte. Wer nicht lernen will, der lernt auch nichts.

Trotzdem ist es schade, dass man so wenig machen kann. Auf meiner Berufsschule gibt es einen Lehrer, der ziemlich ausländer- und frauenfeindlich ist. Und das auch offen zeigt. Aber leider war es nicht möglich, irgendwie gegen ihn vor zu gehen. Laut einem anderen Lehrer hat er sich wohl schon gebessert, da sich viele Leute über ihn beschwert haben. Aber das war nur ein kleiner Trost. (Freunde haben mir erzählt, dass er es zum Teil geschafft hat, dass Frauen weinend aus seinem Unterricht gelaufen sind, etc...) Aber da jeder das bekommt, was er verdient, wurde zumindest von der IHK beschlossen, dass er nicht mehr prüfen darf (da er in einer Prüfung jemandem eine schlechte Note aufgrund seiner Hautfarbe geben wollte...). Das ist ja zumindest ein kleiner Trost.

Die Notenvergabe war auch zum Teil sehr merkwürdig. Es wurde zwar nicht gewürftelt. Aber es ist schon seltsam, wenn 3 Stunden vor Zeugnisvergabe der Lehrer ins Zimmer kommt und meint "wir haben erst eine Note. Kümmert euch mal darum, dass ihr noch eine bekommt"... weil wir einfach das komplette Jahr gar nichts bei ihm gemacht haben....

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Also Berufsschule ist wirklich nicht der Brüller. Aber so extrem schlimm sind die Lehrer in Saarbrücken auch wieder nicht.

Haben halt alle ihre Eigenheiten und es ist auch oft sehr langweilig, aber bei manchen kann man wirklich was lernen, wenn man denn will :-)

Und bei dem werten Herrn mit seinem uralt Borland Compiler wird man ja nicht gezwungen, diesen selbst auch zu benutzen. Ich entwickel daheim mit Visual Studio und in der Schule auf meinem Tablet. Hat sich noch niemand beschwert. Der Code läuft halt dann nicht mit Borland, aber auf den Schulrechner müsste, meines Wissens, auch VS drauf sein.

Ich verstehe ja auch nicht, wie man einen Compiler von 1995 einsetzen kann obwohl es kostenlose alternativen gibt, aber gut. Im großen und ganzen zählt er zu den guten Lehrer. Da lernt man was und er nimmt sich auch gerne Zeit, wenn man mal wirklich nicht weiterkommt.

Ansonsten ist es halt wie wahrscheinlich an jeder andern BS, die, die meinen im Unterricht auf ihren Laptops lieber spielen zu müssen, brauchen sich halt nicht wundern, wenn dann schlechte Noten rauskommen.

Auch wenn die meisten Fächer tot langweilig sind soltle man trotzdem sich Mühe geben und wenigstens zuhören :-)

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Ein bisschen Kulturschock wars, ja. Alte Stühle, alte Rechner, stinkende Klassenzimmer - Lehrer, die lieber 6 Schulstunden lang die Hausordnung durchgehen, als endlich mal mit dem Unterricht zu beginnen...

Irgendwann lernt man dann aber auch, entspannt damit umzugehen. Dann wird halt erstmal Brotzeit gemacht, während Visual Studio aufgemacht wird... hust.

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Kleiner Nachtrag von mir:

Mittlerweile ist alles ein wenig organisierter. Der angesprochene Herr mit dem Borland ist einer der besten Lehrer in meinen Augen. ;)

Dennoch gibt es natürlich Kandidaten, die keine Lust haben und einen 2 Stunden pdf-Dateien lesen lassen. Generell sei aber gesagt, dass es mit dem Stoff in recht raschem Tempo voran geht :)

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Na, ihr macht mir jetzt aber Mut :o ich habe am Montag meinen ersten Tag in der Schule als Einsteiger ins zweite Lehrjahr (in einem vorherigen Thread bin ich vom 9.9. ausgegangen,was aber falschw ar). Ich mache eine Umschulung zum FISI und bin 27 Jahre alt.

Ich farge mich, ob es mir schwer fallen wird wenn die Lehrer mit der kalsse bz. mit mir dann auch wieder umgehen wie ich damals von der 10. Klasse Realschule kannte. Aus diesem und dem Thread über Mitschüler entnehme ich, dass ich nämlich genau damit zu rechnen habe. :rolleyes:

Frage: Wie war denn der Altersdurchschnitt in euren Kursen? Muss ich damit rechnen die Omi im Kurs zu sein?

Liebe Grüße :D

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Naja mit 27 gehört man schon zum "oberen Drittel". Der Großteil wird Anfang 20 und etwas jünger sein - vielleicht 2-3 Küken mit zarten 17 Jahren. Und da kannst du sehr wohl davon ausgehen, dass die Lehrer sich im Umgang vorwiegend danach richten, als nach dem oder der Klassenältesten.

Glücklicherweise ist man in dem Alter aber meistens in der Lage, sich damit zu arrangieren. Wenn Lehrer aufträten wie Dozenten und von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ausgingen, wären a) die Abschlusszahlen und -noten grauenhaft und B) der Unterricht unerträglich, wenn die ersten Experten aus der Klasse bedenkenlos anfangen rumzukaspern.

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Hm, da hast du wohl recht Ulfmann. In der Pflege hatten wir zwar Dozenten statt "Lehrer", aber da war ich mit damals 17 Jahren die Ausnahme und die Mitschüler im Schnitt 30-35 Jahre alt. Die Älteste war 51. Naja, bevor ich vor lauter Kasperei nix vom unterricht mitbekomme, passe ich mich natürlich an.

Ich habe leider gehofft, dass genau das nciht der Fall sein wird.... wie siehts heutzutage aus mit weiblichen Mitschülern? ^^"

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Keine Ahnung, wir hatten 2 Mädels in der Klasse, eine kam irgendwann sogar nicht mehr. Beide waren aber sehr unauffällig im Klassengefüge und ich glaube repräsentative Langzeit-Studien hierzu gestalten sich wegen zu wenigen Testpersonen sehr mühsam :)

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So. Wer kann das toppen?! :D :D

- Studierte Deutsch/Geschichte Lehrer unterrichten uns Anwendung und Programmierung und Vernetzte Systeme

- Lehrer bringen sich den Stoff am Vortag selbst bei

- Wir müssen die Lehrer berichtigen

- Bei uns sind in einem halben Schuljahr mehr als 40 Stunden Unterricht ausgefallen

- Lehrer kriegen Fortbildungen gestrichen mit der Begründung es dürfe kein Unterricht mehr ausfallen

- Mehrere Lehrer unterrichten ein Fach abwechselnd und unterrichten aneinander vorbei

- Wir haben immer in Unterschiedlichen Räumen unterricht, die Lehrer wissen selbst nicht in welchem Raum sie unterrichten müssen

- Wir hatten letztes Jahr ganze 4 Stunden Sozialkunde. Eine Ex und eine Schulaufgabe, die am selben Tag geschrieben wurden bestimmten die Jahresnote.

- Einmal erfuhren wir erst morgens als wir an der Berufsschule waren, dass der Unterricht ausfällt

- Das Sekretariat wusste auf telefonische Nachfrage eines Ausbilders, weshalb es einen Stundenausfall gibt überhaupt nichts von einem Ausfall und behauptet, der Unterricht würde normal stattfinden.

- Das Sekretariat gibt falsche Listen mit Schultagen raus

- Wir mussten 4 Monate lang auf unsere Schulbücher warten

- Teilweise können sich unsere Schülernotebooks nicht an der Domäne anmelden, also z.B. kein Programmierunterricht möglich

- Lehrernotebooks haben keien Adminrechte, Schülernotebooks schon (lol)

- Schüler können per shutdown -i Befehl alle PCs im Netzwerk herunterfahren

- In manchen Räumen sind die Beamer per Bluetooth an den PC angeschlossen, also ruckelt es wie hulle beim Film schauen

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- Bei uns sind in einem halben Schuljahr mehr als 40 Stunden Unterricht ausgefallen

Uns fehlte das komplette erste Jahr Anwendungsentwicklung aufgrund von fehlender Fachkompetenz (drei Monate Cobol bei anschließenden 1,5 Jahren Java...) bzw. später schlichtem Lehrermangel (der einzige Lehrer war langfristig krank).

- Einmal erfuhren wir erst morgens als wir an der Berufsschule waren, dass der Unterricht ausfällt

Gibt es tatsächlich Berufsschulen, in denen das anders ist? In unserer existierte zwar ein digitaler Vertretungsplan, der allerdings nicht von extern aufgerufen werden durfte.

- Teilweise können sich unsere Schülernotebooks nicht an der Domäne anmelden, also z.B. kein Programmierunterricht möglich

Ist gibt Berufsschulen, in denen man eigene Notebook bekommen kann? :eek Ich wäre ja schon froh gewesen, wenn die vorhandenen Desktoprechner nicht auf dem Stand von ca. 2004/2005 gewesen wären.

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So. Wer kann das toppen?! :D :D

- Studierte Deutsch/Geschichte Lehrer unterrichten uns Anwendung und Programmierung und Vernetzte Systeme

- Lehrer bringen sich den Stoff am Vortag selbst bei

Dein Lehrer war wenigstens schon Lehrer. Wir hatten drei Lehrkörper die über ein spezielles Programm aus der Wirtschaft innerhalb eines Jahres zum verbeamteten Lehrer erklärt wurden. Die Praxisphasen haben sie dann direkt an uns ausprobiert. Ist schon erstaunlich, was da zum Teil rum kam. Der BWL-Lehrer hat es nicht geschaft Schaubilder aus dem Buch fehlerfrei an die Tafel zu bringen. Auf den Fehler aufmerksam gemacht kam dann der Spruch: "Wer hat euch erlaubt in die Bücher zu schauen". Die zwei anderen kamen dafür wirklich aus der Praxis (Java-Entwickler und Hardwaretreiberentwickler), hatten sehr gutes Fachwissen, aber kein Handwerkszeug dies Wissen an Schüler weiter zugeben bzw. überhaupt einen Untericht zu gestallten.

Gruß Pönk

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Ich halte die Berufsschule in der Form wie es sie aktuell gibt für absolut unbrauchbar.... Lehrer die wissen von vor einem halben Jahrhundert vermitteln braucht man nun wirklich nicht.

Ich denke eine Ausbildung wie im IT Bereich kann eine Staatliche Schule auch gar nicht in geeigneter Qualität leisten. Die Lehrer sind einfach nicht spezialisiert genug.

Daher bin ich im IT Bereich eher dafür die Vermittlung der Grundlagen externen Unternehmen zu überlassen. Die zertifiziert werden und das von den IHKs vorausgesetzte Wissen vermitteln. Ausser dem finde ich es ein Unding Lehrer im PA sitzen....

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Ich halte die Berufsschule in der Form wie es sie aktuell gibt für absolut unbrauchbar.... Lehrer die wissen von vor einem halben Jahrhundert vermitteln braucht man nun wirklich nicht.

Ich denke eine Ausbildung wie im IT Bereich kann eine Staatliche Schule auch gar nicht in geeigneter Qualität leisten. Die Lehrer sind einfach nicht spezialisiert genug.

Schon mal daran gedacht, dass es Schulen geben kann, wo es qualifizierte Lehrer gibt?

Unsere Lehrer sind jährlich auf Schulungen gegangen, haben Praktika in den Ausbildungsbetrieben (in den Ferien!) gemacht und sind mit den IT-Klassen auf Messen, wie die it-sa, gegangen.

Sie haben jedes Jahr die Unterrichtsunterlagen überarbeitet und aktualisiert. Sie wollten selbst auf dem aktuellsten Stand sein!

Welchen externen Unternehmen willst Du die theoretische Ausbildung überlassen? Willst Du, dass der Steuerzahler private Trainer aus der Wirtschaft dafür dafür bezahlt, dass Azubis das notwendige Fachwissen vermittelt bekommen?

Das Problem mit den von Euch genannten Berufsschulen hängt eher mit dem Bundesland zusammen. Bildung ist Ländersache.

Es gibt Bundesländer, wo die Lehrer jährlich Fortbildungen gezahlt bekommen und dort hin müssen. Andere Bundesländer bieten das an, aber die Lehrer können das ablehnen. Und weiteren Bundesländern ist das zu teuer.

Man sollte lieber Geld in die Weiterbildung der Lehrer stecken und sie dazu verpflichten. Das ist viel effektiver und günstiger als private Trainer damit zu beauftragen. Vielen Bundesländern fehlt dafür aber das Geld...

Ich kann mich über meine BS (in Bayern) nicht beschweren. Die war sehr gut, die Lehrer freundlich und hilfsbereit, und es hat Spaß gemacht.

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Schon mal daran gedacht, dass es Schulen geben kann, wo es qualifizierte Lehrer gibt?

Unsere Lehrer sind jährlich auf Schulungen gegangen, haben Praktika in den Ausbildungsbetrieben (in den Ferien!) gemacht und sind mit den IT-Klassen auf Messen, wie die it-sa, gegangen.

Sie haben jedes Jahr die Unterrichtsunterlagen überarbeitet und aktualisiert. Sie wollten selbst auf dem aktuellsten Stand sein!

Welchen externen Unternehmen willst Du die theoretische Ausbildung überlassen? Willst Du, dass der Steuerzahler private Trainer aus der Wirtschaft dafür dafür bezahlt, dass Azubis das notwendige Fachwissen vermittelt bekommen?

Das Problem mit den von Euch genannten Berufsschulen hängt eher mit dem Bundesland zusammen. Bildung ist Ländersache.

Es gibt Bundesländer, wo die Lehrer jährlich Fortbildungen gezahlt bekommen und dort hin müssen. Andere Bundesländer bieten das an, aber die Lehrer können das ablehnen. Und weiteren Bundesländern ist das zu teuer.

Man sollte lieber Geld in die Weiterbildung der Lehrer stecken und sie dazu verpflichten. Das ist viel effektiver und günstiger als private Trainer damit zu beauftragen. Vielen Bundesländern fehlt dafür aber das Geld...

Ich kann mich über meine BS (in Bayern) nicht beschweren. Die war sehr gut, die Lehrer freundlich und hilfsbereit, und es hat Spaß gemacht.

Ausnahmen bestätigen die Regel ... Von den meisten Berufsschulen hört man jedoch eher negatives. Und das Lehrer Fortbildungen ablehnen zeigt nur einmal mehr das die öffentliche Hand nicht in de Lage ist für ein Zeitgemäßes Berufschulsystem zu sorgen. In meinen Augen Leistungverweigerung. Da Beamte da nicht wirklich Konsequenzen für ein solches Verhalten erwarten müssen gibts für einige auch keine Anreize.

Liefert ein Wirtschafts Unternehmen schlechte Leistung ab ist es schneller weg vom Fenster als man denkt. Etwas was einer Berufsschule NIEMALS passieren wird.

Natürlich sind nicht alle Lehrer schlecht aber ich hatte sogar einen der in der ersten Stunde sagte das er gar kein Bock auf dieses Fach hat und nur dazu "gezwungen" wird....

Bildungssache ist Ländersache das ist korrekt und IMHO müsste das umgehend geändert werden...

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Liefert ein Wirtschafts Unternehmen schlechte Leistung ab ist es schneller weg vom Fenster als man denkt. Etwas was einer Berufsschule NIEMALS passieren wird.

Die meisten Umschulungsanbieter sind m.W. privat. Und von Umschulungen liest man meist auch nix gutes.

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Ich kann mich über meine BS (in Bayern) nicht beschweren. Die war sehr gut, die Lehrer freundlich und hilfsbereit, und es hat Spaß gemacht.

Auch in Bayern gehabt, haette besser sein koennen.

Aber ja das waren eher die Ausnahmen, allgemein war das Niveau zumindest nicht absolut zum ****en.

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Hier mal einige Berichte aus meiner Berufsschule:

- Lehrer versucht, eine Zip downzuloaden. Er klickt auf den Download-Link, fährt 5 Minuten zwischen "Ausführen", "speichern" und "abbrechen" mit der Maus hin und her, klickt schließlich auf "abbrechen". Das wiederholt sich ein paar mal.

- Lehrer hat die Zip irgendwann aufm Rechner, weiß nicht wie man das Entpackt. Dann sagen wir ihm, wo er 7Zip finden kann. Dann sagen wir, dass er die "Exe" aufrufen muss. Er: "was Excel?" und öffnet tatsächlich Excel. Dann sagen wir: "nein, die Exe-Datei" und er öffnet Access...

- Irgendwann hat er die Datei erfolgreich entpackt und will sie auf die Schüler-Rechner verteilen. Dazu schiebt er sie auf das Lehrer-Laufwerk. Wir sagen, dass wir kein Zugriff darauf haben. Er glaubt uns nicht und wartet ne halbe Stunde, bis wir die Datei gezogen haben, was natürlich nicht ging.

Fazit: Seit über 8 Schulstunden machen wir daran rum, die Datei auf die Clients zu verteilen. Dazu kommt, dass die Datei zu groß ist. Der Lehrer hat dann ein großes Verzeichnis gesucht, das wir dann löschen sollten - C:/Windows.

Dann haben wir noch "Testdaten" bekommen: Daten von über 10k Schülern mit Adresse, Klassen, E-Mail-Adressen, ...

Ganz im Ernst, hätte ich das nicht selbst erlebt, würde ichs nicht glauben. Und der gibt uns dann schlechte Noten und lässt richtige Antworten z.T. nicht gelten. Und helfen lässt er sich auch nicht...

Andere Lehrer sind ähnlich daneben. Ist klar, dass Router anhand der Mac-Adresse routen... Nur so als anderes Beispiel.

Also Berufsschule FTW...

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