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C# lernen, aber es bleibt einfach nicht hängen

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Hallo,

 

hatte gedacht ich könnte schon mal etwas vorgreifen und C# anfangen. Dazu gesagt, dass ich mich all die Jahre, die ich nun schon auf der Erde verweile, erfolgreich um die Programmierung gedrückt habe. Andererseits habe ich mich schon immer in den Hintern beißen können, denn ich fände es doch ziemlich vorteilhaft. Jedenfalls habe ich versucht meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Hinsichtlich der kommenden Umschulung zum FiSi wäre es nicht falsch schon mal ein Gefühl für´s Programmieren zu bekommen.

 

Habe mir verschiedene Anfängertutorials angeschaut und soweit auch verstanden was Variabeln, Funktionen, Klassen und Objekte sind. Was ich dort lese bzw. höre macht mir keine Probleme zu verstehen. Aber es klemmt, wenn ich mal versuche etwas nachzumachen. Ich finde einfach den Anfang nicht. Ging euch das auch so? Wie seid ihr damit umgegangen?

 

Gruß und Dank im Vorraus

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Gast Uhu

Es erweckt den Eindruck es wäre einfach, das ist es aber nicht. Das du das nicht "nach machen" kannst liegt daran, dass du das nicht verinnerlicht hast. Ich kann dir daher nur empfehlen, dir ein vernünftiges Buch zu kaufen, dass dir zu den Einzelnen Themenblöcken auch die passenden Übungen anbietet. Programmieren lernt man nur in dem man die gelernte Theorie an der Praxis gegenprobt. Denn wenn du die Theorie nicht verstanden hast, dann kannst du auch keine Probleme aus der Praxis lösen. Der Weg ist dann nicht in die Lösungen zu schauen sondern das Kapitel zu wiederholen.

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Hallo,

jetzt mal ein Fall von mir: Ich studiere seit September '015 Wirtschaftsinformatik und konnte vorher auch kaum programmieren! Hab mir einige Java-Tutorials angeschaut und auch verstanden, nur die Aufgaben in den Vorlesungen oder DIE Hausarbeiten, die bewerten werden, umzusetzen und das passende Werkzeug anzuwenden hat mir Kopfzerbrechen beschert! 
Du musst dich einfach hinsetzten und immer wieder Übungsaufgaben mit Lösungen durcharbeiten, immer und immer wieder, nur so verinnerlichst du das "gelernte".

 

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Mir ging es genauso. Programmieren ist schlicht und ergreifend Übungssache. Es hat relativ lange gedauert bis es bei mir "klick" gemacht hat., wobei man den Moment gar nicht wirklich merkt. Es fällt einem erst später auf, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt verinnerlicht hat.

Ich empfehle dir ein Lehrbuch, das dir den Stoff mit Übungsaufgaben erklärt. Hier sind zum Beispiel O'Reilly - C# von Kopf bis Fuß oder Rheinwerk - Schrödinger programmiert C# zu empfehlen, da sie nicht so trocken sind.

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Aber es klemmt, wenn ich mal versuche etwas nachzumachen. Ich finde einfach den Anfang nicht.

Mir scheint, als wärst du - was deine Umschuldung betrifft - ein wenig ungeduldig und nervös. Ähnliche Antwort wie mit deinem Bedenken hinsichtlich des Mathe-Anspruchs: Mach dir da keinen Kopf. Zwar wird das Programmieren für FiSis nicht in den Vordergrund gestellt, aber dafür wirst du auch nicht großartig darauf angewiesen sein. Die Grundlagen kaust du noch lange genug in der Schule bzw. im Betrieb durch und der Rest kommt von allein bzw. durch Praxis wie schon geschrieben wurde.

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Ich persönlich habe nun vor ein paar Wochen mit einem ILS Kurs für Java begonnen. Anfangs hatte ich ähnliche Probleme wie du. Mittlerweile habe ich die effektive Lernzeit verkürzt und lerne immer nur 1-2h am Stück und spiel dann mit den neu dazugewonnen skills ein wenig in Eclipse rum (viel Wasser dabei trinken!).

Wenn ich mit dem rumspielen fertig bin lese ich die Kapitel noch einmal von vorn und mache mir nebenher Notizen mit den für mich wichtigen Informationen. Auf diese weise habe ich eine Wiederholung und gleichzeitig ein Nachschlagewerk welches mir hilft wenn ich mal wo steckenbleibe. 

Bin ich an einem Punkt angelangt an dem ich neues gelernt habe das mir bei einem kleinen Programm vielleicht hilft (bestes beispiel Operatoren) frage ich ich was man mit meinem bisherigen Wissen Programmieren könnte und versuche dies dann so gut wie möglich umzusetzen. (Mini Taschenrechner der nicht viel kann ;))

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen. Versuch es einfach mal und nur Mut!

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Programmieren lernst du nicht von Heute auf Morgen. Der einzige Weg es zu lernen besteht darin das neu erworbene Wissen selbst anzuwenden und versuchen ähnliche Problemstellungen zu lösen. Ohne selbst zu programmieren kann ma noch so viele Bücher lesen und Tutorials schauen.

Eigeninitiative und Geduld stehen an oberster Stelle. Dann wird das schon!

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Da ich einigen Kommilitonen Nachhilfe gebe (die zum Teil gar nichts mti IT studieren, sondern einfach das Modul irgendwie bestehen müssen), habe ich inzwischen einiges an Erfahrung, woran es hackt:

1. Grundlagen (1) 

Ganz häufig ist das Problem, dass sie zwar "irgendwie wissen", was Variablen, Klassen, Methoden usw. sind, aber nicht, wofür man die anwendet. Das muss einfach sitzen. Zum Beispiel kommen viele überhaupt nicht auf die Idee, hier und da einfach eine Variable zu deklarieren, in der irgendwas zwischen gespeichert wird. Dieses Denken muss sich auch erst entwickeln und darum ist es wichtig, damit rumzuspielen. Zum Beispiel, alle möglichen Operationen auf Integer anwenden, auf Floats, auf Strings, diese zu kombinieren, in ne neue Variable reinzuschmeißen usw. Damit man einfach ein Gefühl dafür kriegt, was überhaupt möglich ist. Und dann kommt irgendwann das Denken "oh, da mach ich mir ne neue Methode, schmeiß den Rückgabewert in ne Variable und arbeite damit weiter". Aber dafür muss man nicht "lesen, lesen, lesen" sondern einfach "machen, machen, machen".

2. Grundlagen (2)

Was auf jeden Fall sitzen muss sind Datentypen (primitive Datentypen, Arrays), Verzweigungen (IF, If-Else, If-Else if-Else, Switch-Case), Schleifen (while, do-while, for, foreach). Ich merke immer wieder, dass viele selbst nach einem halben Jahr Softwareentwicklung einfach nicht auf die Idee kommen, zwei Bedingungen in ein If zu stecken oder eine Schleife rückwärts laufen zu lassen. Wieso nicht? Der PC macht, was der Programmierer will (wenn der das richtig angibt) ;)

3. Aufgaben verstehen

Mit Grundlagen 1 und 2 kann man schon sehr sehr viel machen. Zum Beispiel diese ganzen typischen Aufgaben wie z.B. "finde die größte Zahl in einem Array", "ermittle den Durchschnitt in einem Array", "gebe einen Text rückwärts aus", "implementiere ein Zahlenraten" usw., also die typischen Aufgaben für einen Anfänger. Diese Aufgaben muss man irgendwie vom Text in Code umwandeln. Ganz oft, gibt der Text aber auch Hinweise darüber, was man machen muss. Zum Beispiel: "der User soll eine Zufällige Zahl raten. Solange die Zahl nicht erraten wurde, soll 'Leider falsch... Nochmal raten' ausgegeben werden. Ansonsten, soll 'Super, du hast die Zahl erraten" ausgegeben werden. Gebe zusätzlich aus, wie viele Versuche der User benötigt hat". Darin steckt schon sehr viel, was man machen muss:

  • Der User soll eine Zufällige Zahl raten: Super, dann steck ich eine Zahl in einen Integer!
  • Solange blablablabla...: Super! Solange irgendwas gemacht wird, ist immer eine Schleife (genauso wie "für alle...").
  • Wenn dies.... ansonsten...: Ahhhh, eine If-Verzwiegung!
  • Wie viele Versuche: Ah, ich muss die Versuche irgendwo speichern. Ah, wie wärs mit nem Integer, den man hoch zählt, wenn die Zahl nicht getroffen wurde!

Mit der Zeit entwickelt sich dann das "Denken in Code" und sobald das passiert ist, ist es egal, ob ich in einer Schleife jeden Zweiten Wert aus einem Array auslese, oder der Holzfäller jeden zweiten Baum fällt. Irgendwann entwickelt sich das schon.

4. Nicht das große Ganze sehen

In Punkt 3 habe ich eine Aufgabe, die vielleicht am Anfang komplex erscheinen kann, in viele kleinere Schritte zerlegt. Aber genau darum geht es: nicht das große Ganze sehen und nicht wissen, was zu tun ist, sondern Schritt für Schritt das Problem lösen. Zum Beispiel, erst einmal eine Zufallszahl erzeugen und ausgeben. Funktioniert? Wunderbar, dann kanns ja weiter gehen. Dann eine Zahl einlesen. Cool, klappt ja auch! Dann die Zahl mit der Zufallszahl vergleichen. Geil, gar kein Problem. Dann eine Schleife drumrum basteln. Oh, jetzt will er immer eine Eingabe. Wie unterbreche ich jetzt die Schleife, wenn die Eingabe stimmt? Was gabs da nochmal? Ah, genau, break. Perfekt, funktioniert. Nun noch ne Variable die die Fehlschläge zählt, die am Ende mit ausgeben und fertig. Cool, läuft. Und dann macht es auch Spaß ;)

5. Dann erst komplexere Dinge machen

Sobald man Punkt 3 beherrscht, kann man sich komplexeren Dingen zuwenden, wie zB Klassen, Designpattern usw. 

6. Üben, üben, üben

Egal wie gut ein Programmierer ist, er kann immer noch was lernen. Aber die, die das Jahrelang machen, haben jeden Fehler zehn, zwanzig, hundert mal gemacht, bevor sie sich weiter entwickelt haben. Programmieren lernen hat (leider) nicht immer eine steile Lernkurve, sondern ist manchmal auch einfach ätzend. Aber wenn man dann nach drei Stunden endlich ein Problem gelöst hat, darf man auch mal stolz auf sich sein ;) 

bearbeitet von pr0gg3r

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Gast Youkai
Am 16.10.2015 um 22:28 schrieb asmodii:

Hallo,

 

hatte gedacht ich könnte schon mal etwas vorgreifen und C# anfangen. Dazu gesagt, dass ich mich all die Jahre, die ich nun schon auf der Erde verweile, erfolgreich um die Programmierung gedrückt habe. Andererseits habe ich mich schon immer in den Hintern beißen können, denn ich fände es doch ziemlich vorteilhaft. Jedenfalls habe ich versucht meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Hinsichtlich der kommenden Umschulung zum FiSi wäre es nicht falsch schon mal ein Gefühl für´s Programmieren zu bekommen.

 

Habe mir verschiedene Anfängertutorials angeschaut und soweit auch verstanden was Variabeln, Funktionen, Klassen und Objekte sind. Was ich dort lese bzw. höre macht mir keine Probleme zu verstehen. Aber es klemmt, wenn ich mal versuche etwas nachzumachen. Ich finde einfach den Anfang nicht. Ging euch das auch so? Wie seid ihr damit umgegangen?

 

Gruß und Dank im Vorraus

 

Woher weist du eig das du C# lernen musst/wirst ?

Ich hab damals im ITA schon C++ gelernt und fand die Sprache eigentlich ganz angenehm (auch wenn viele was anderes behauptet haben) in der FISI Ausbildung lernen wir aber leider Java was mir persönlich überhaupt nicht zu sagt ... (und auch online sieht man immer und immer wieder ganz viele die über Java schimpfen wie bescheiden das doch eigentlich ist XD)

 

Hast du denn wenigstens mal gefragt was für dich wichtig ist? nicht das du dir nachher in den Arsch beißt wenn du das falsche gelernt hast ...

mein Ausbilder pflegte zwar immer zu sagen "viel Wissen bereitet keine Kopfschmerzen" aber ich finde man muss sich trotzdem net mit unnötigen Dingen belasten ;)

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Kann dir als Buch C# von Kopf bis Fup (Englisch: Head First C#) von O'Reilly empfehlen. Das ist sehr anfänger freundlich, führt an alle notwendigen Konzepte an, wiederholt viel und es gibt spaßige Aufgaben wie z.B. kleine Spiele programmieren. Du wirst quasi Schritt für Schritt durch die Aufgaben geführt und hast am Ende der meisten Kapitel auch kleine Tests um deinen Wissensstand zu testen. Gibts sicherlich auch gebraucht irgendwo online für den schmalen Geldbeutel

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Unser Lehrer hat die Unterlagen die er benutzt veröffentlicht, vielleicht hilft es dir? Ich denke viele Dinge sind recht einfach beschrieben und was du definitiv nicht vernachlässigen solltest sind die Begriffe!

http://wierbicki.de/programmierung-c/

 

Was ich oft festgestellt habe und mich ziemlich nervt ist das sich bei hingeschmierten Tutorials die Programme nicht nachahmen lassen (als wirklich absoluter Anfänger) weil es sich sofort wieder schließt. Ich denke du musst dir da etwas finden das dich anspricht und das du auch in eigenen Worten wiedergeben kannst. Ich saß auch 2 Tage lang dran und hab versucht einen Einstieg in die Netzwerktechnik (Socket-Programmierung) zu finden den ich auch verstehen kann und es mir schlussendlich irgendwann zusammengeschrieben.

http://pastebin.com/u/Tician

bearbeitet von Tician

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