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Hallo zusammen,

im Juni 2014 habe ich meine Ausbildung zum Anwendungsentwickler abgeschlossen.

Seit dem 01.07.2014 bin ich an einen Kunden von uns ausgeliehen und arbeite dort als Systemadministrator.
Meine Aufgabengebiet ist vielseitig. 

- First, Second und Third Level
- Administration der Serverinfrastrukur (Windows, Linux, Mac)
- Actice Directory
- Konfiguration von Rechnern, iPads, iPhones

und vieles mehr.

Hier gibt es keine genauen Aufgabengebiete, die einem zugeordnet sind.
Jeder macht quasi alles. 

Mein Vertrag geht noch bis zum 30.03.16 und danach möchte mich das Unternehmen ab dem 01.04.16 hier übernehmen.
Die Bewerbungsunterlagen habe ich der Personalchefin gegeben und darauf aufbauend wird meine Gehaltsverhandlung sein.

Ein paar Eckdaten zum Unternehmen: 

- Mitarbeiter ca. 3000 
- Standort: NRW
- Branche:  Elektro, Maschinenbau, Klimabau und Anlagenbau
- Tarif: Metall NRW nach ERA Gruppen

zu meiner Person: 

- Ausbildung 2014 abgeschlossen als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
- Schulbildung: Mittlere Reife
- Berufserfahrung: 21 Monate
- Alter: 26
 

Meine Vorstellungen mit der ich ins Gespräch gehen würde liegen bei 40K jährlich.
 

Ist das akzeptal? Würdet ihr mehr fordern? 

 

Danke für eure Hilfe. 

 

 

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Da es ja den TV gibt, dann kann man das doch leicht rausfinden.
ERA Beispiele: www.netzwerkit.de%2Fprojekte%2Fman-nci%2Fturbo%2Ferainfos%2FBewertungsuebersicht_niveaubeisp.pdf%2Fat_download%2Ffile&usg=AFQjCNEIMbJvYum61oi9UyMzhdiXtFlWdA&sig2=Kf0zY8ZrHC8pOkPdwj_Trg&bvm=bv.111396085,d.bGQ&cad=rja
Systembetreuer ist EG8, Anwendungsbetreuer EG9

https://www.igmetall.de/docs_Metall_Elektro_Entgelttabellen_2015_f489e95249d048bd5012e9dd8b687e6e290902c9.pdf

Mit EG9 sind das  2.849,50 Euro bei 35h, dazu die Leistungszulage, im Schnitt (bzw nach Ende Probezeit) sind das so ~10%. Bei 13,25 Gehältern macht das 41531 Euro.
Ist also drin.

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vor 22 Stunden schrieb Nightmar:

Also eine Mädchen für alles Stelle. Was bekommst du denn momentan?

Muss ich immer leicht schmunzeln, wenn ich sowas lese.

Viele lassen sich damit austricksen, wenn beim Gespräch nach dem aktuellen Gehalt gefragt wird. Tenor: "Dann geben wir Ihnen 15% mehr. Das ist sicherlich mehr als zufriedenstellend!" Damit ist mann Schach gesetzt. Fordert man ein höheres Gehalt, stellt man sich direkt selbst als gierig hin. Fordert man nicht mehr, geht man mit zu wenig nach Hause.

Fakt ist: es ist unerheblich, was er jetzt verdient. Es zählt nur, was er verdienen will und was die Stelle an Budget hergibt. Sonst nichts.

Abgesehen davon: Graustein hat recht.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 11 Minuten schrieb Kwaiken:

Muss ich immer leicht schmunzeln, wenn ich sowas lese.

Viele lassen sich damit austricksen, wenn beim Gespräch nach dem aktuellen Gehalt gefragt wird. Tenor: "Dann geben wir Ihnen 15% mehr. Das ist sicherlich mehr als zufriedenstellend!" Damit ist mann Schach gesetzt. Fordert man ein höheres Gehalt, stellt man sich direkt selbst als gierig hin. Fordert man nicht mehr, geht man mit zu wenig nach Hause.

Fakt ist: es ist unerheblich, was er jetzt verdient. Es zählt nur, was er verdienen will und was die Stelle an Budget hergibt. Sonst nichts.

Abgesehen davon: Graustein hat recht.

Das ist ja auch alles richtig, wollte aus Interesse fragen. Wenn er jetzt bei z.b. 36k liegt, kann er ruhig mit 42k ins Gespräch gehen.

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vor 12 Minuten schrieb Nightmar:

Das ist ja auch alles richtig, wollte aus Interesse fragen. Wenn er jetzt bei z.b. 36k liegt, kann er ruhig mit 42k ins Gespräch gehen.

Und wenn er bei 12k liegen würde? Dann dürfte er nicht mit 42k ins Gespräch gehen?!

Wie gesagt: sein derzeitiges Gehalt steht in keinerlei Wirkungsbeziehung zu seinem Gehaltswunsch. Aber wenn Du nur aus Interesse fragst und sein zukünftiges Gehalt nicht davon ableiten möchtest, dann habe ich nichts gesagt ;-)

bearbeitet von Kwaiken

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vor 10 Minuten schrieb Kwaiken:

Und wenn er bei 12k liegen würde? Dann dürfte er nicht mit 42k ins Gespräch gehen?!

Wie gesagt: sein derzeitiges Gehalt steht in keinerlei Wirkungsbeziehung zu seinem Gehaltswunsch. Aber wenn Du nur aus Interesse fragst und sein zukünftiges Gehalt nicht davon ableiten möchtest, dann habe ich nichts gesagt ;-)

Ne, dann würde ich ihm trotzdem raten mit 42k ins Rennen zu gehen. 

Ich frage nur aus Interesse, ein Freund von mir ist einmal in eine doofe Situation gekommen. Er hatte 30k Jahresgehalt und ist beim neuen Arbeitgeber mit 33k ins Rennen gegangen (das war sein wunschgehalt). Im Endeffekt wurde er auf 31k gedrückt, ich bin auch der Meinung, wäre er damals mit 35-36 ins Rennen gegangen, dann wäre er auch bei seinem wunschgehalt gelandet.

ich möchte nämlich nicht, dass der cloud4 zu wenig bekommt. Aber ansonsten frage ich eigentlich nur aus Interesse :) einfach um zu sehen welchen Sprung er machen möchte.

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Warum soll man bei entsprechender Qualifikation keine Gehaltssprünge machen können?

Ich habe es vor 2 Monaten auch in einem Vorstellungsgespräch versucht. Mit 3,5 Jahren Berufserfahrung habe ich 48k verlangt. Die Personalerin (in anderer Stadt) hat geschluckt und gefragt, ob ich bisher auch so viel verdient hätte. Daraufhin habe ich von meinem Einstellungsgespräch nach der Ausbildung erzählt, wo man mich akademisch einstufen wollte. Das hat man dann mit Humor hingenommen...

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Am 13.1.2016 um 14:04 schrieb Kwaiken:

Und wenn er bei 12k liegen würde? Dann dürfte er nicht mit 42k ins Gespräch gehen?!

Wie gesagt: sein derzeitiges Gehalt steht in keinerlei Wirkungsbeziehung zu seinem Gehaltswunsch. Aber wenn Du nur aus Interesse fragst und sein zukünftiges Gehalt nicht davon ableiten möchtest, dann habe ich nichts gesagt ;-)

Das Argument zieht, wenn man von einem geringeren Gehalt ausgeht. Was ist aber, wenn man jetzt schon sehr gut verdient und ein Abwerbeangebot erhält?

Dann kann man sehr selbstbewusst mit dem aktuellen Gehalt (sofern es denn "gut" ist) in die Verhandlung gehen. Dann weiß der Gegenüber, was man derzeit verdient und was er aufbringen muss um interessant zu werden. Denn dann setzt man den potentiellen AG in Schach, indem man mit offenen Karten spielt.

Selbst schon so gemacht, kam gut an, da offene Kommunikation und man hebt die Verhandlung direkt auf ein gescheites Level.

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Gast Uhu
Am 16.1.2016 um 13:42 schrieb SaJu:

Warum soll man bei entsprechender Qualifikation keine Gehaltssprünge machen können?

Ich habe es vor 2 Monaten auch in einem Vorstellungsgespräch versucht. Mit 3,5 Jahren Berufserfahrung habe ich 48k verlangt. Die Personalerin (in anderer Stadt) hat geschluckt und gefragt, ob ich bisher auch so viel verdient hätte. Daraufhin habe ich von meinem Einstellungsgespräch nach der Ausbildung erzählt, wo man mich akademisch einstufen wollte. Das hat man dann mit Humor hingenommen...

Finde ich gut, nur wer viel verlangt kann auch viel kriegen. Meine Frau hat nach ihrem Studium und dem ersten AG Wechsel einen Sprung von 38 auf 60k gemacht (war allerdings jetzt nichts im Informatik Bereich). Ich finde es übrigens gut wenn der Arbeitgeber schon bei der Bewerbung das Wunschgehalt wissen  möchte, dann ist nachher keiner enttäuscht, denn beide Seiten haben Schmerzgrenzen und alles über der Schmerzgrenze ist dann auch nicht mehr verhandelbar.

Was man aber immer im Hinterkopf behalten sollte: Das Gehalt muss auch der Stelle - also den geforderten Fähigkeiten und Wissen - entsprechend sein. Man kann die größte Expertise haben und absolut abgeklärter DB Administrator von großen BI-Systemen sein, wenn du dich auf eine First level Support Stelle bewirbst gibt dir Niemand für deine Expertise 70k, weil das Wissen gar nicht abgerufen wird.  Die "immer-mehr"-Logik hat daher ihre Grenzen und im Zweifelsfall wird man dann auch nicht mehr genommen.

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Am 16.1.2016 um 13:42 schrieb SaJu:

Das hat man dann mit Humor hingenommen...

Könntest Du das erläutern? Positiv? Negativ? 

vor 17 Stunden schrieb mamamia:

Das Argument zieht, wenn man von einem geringeren Gehalt ausgeht. Was ist aber, wenn man jetzt schon sehr gut verdient und ein Abwerbeangebot erhält?

Denn dann setzt man den potentiellen AG in Schach, indem man mit offenen Karten spielt.

Selbst schon so gemacht, kam gut an, da offene Kommunikation und man hebt die Verhandlung direkt auf ein gescheites Level.

Ich finde es immer schwierig den derzeitigen AG mit einem anderen Angebot "zu erpressen". Selbst, wenn man es nicht vorhat, hat so etwas einen leichten "Mehr Geld oder ich bin weg"-Touch. Wenn, dann würde ich den AG um ein Gespräch bitten und eine Gehaltsanpassung ansprechen. Wenn man gefragt wird, woher man Summe X nimmt, kann man etwas von marktüblich sagen. Spätestens hier sollte jeder zwischen den Zeilen lesen können, aber man setzt keinem die Pistole auf die Brust.

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vor 1 Minute schrieb Kwaiken:

Ich finde es immer schwierig den derzeitigen AG mit einem anderen Angebot "zu erpressen". Selbst, wenn man es nicht vorhat, hat so etwas einen leichten "Mehr Geld oder ich bin weg"-Touch. Wenn, dann würde ich den AG um ein Gespräch bitten und eine Gehaltsanpassung ansprechen. Wenn man gefragt wird, woher man Summe X nimmt, kann man etwas von marktüblich sagen. Spätestens hier sollte jeder zwischen den Zeilen lesen können, aber man setzt keinem die Pistole auf die Brust.

Nene, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte das vorgehen bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber.

Dem kann man schon mitteilen, was man derzeit für ein Gehaltspaket hat, damit man eine gescheite Verhandlungsgrundlage hat. Das "Mehr Geld oder ich bin weg" finde ich auch sehr sehr brisant und hinterlässt, wie du schon sagst keinen guten Eindruck. Zumal man diese Karte auch nur einmal spielen kann.

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vor 2 Minuten schrieb mamamia:

Nene, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte das vorgehen bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber.

Dem kann man schon mitteilen, was man derzeit für ein Gehaltspaket hat, damit man eine gescheite Verhandlungsgrundlage hat. Das "Mehr Geld oder ich bin weg" finde ich auch sehr sehr brisant und hinterlässt, wie du schon sagst keinen guten Eindruck. Zumal man diese Karte auch nur einmal spielen kann.

Ah, verstehe.

Aber auch meinen neuen AG hat mein Gehalt nicht zu interessieren. Man kann hier nur verlieren, wenn das Gehalt nicht gerade am oberen Ende des Budgets für die Stelle ist, der neue AG einen unbedingt haben will und beim Management ein paar Kröten extra rausschlagen muss. Nur dann ist das derzeitige Gehalt eine gute Grundlage für Verhandlungen.

Verdienst Du hingegen zu wenig und würde die Stelle einen deutlichen Aufschlag auf dein derzeitiges Gehalt bringen, ist die Nennung des aktuellen Gehalts eher kontraproduktiv. Man wirkt entweder gierig, verliert aber mindestens ein Druckmittel wenn der Sprung zu hoch ist - selbst wenn die neue Stelle den Sprung hergeben würde. 

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vor 5 Minuten schrieb Kwaiken:

Ah, verstehe.

Aber auch meinen neuen AG hat mein Gehalt nicht zu interessieren. Man kann hier nur verlieren, wenn das Gehalt nicht gerade am oberen Ende des Budgets für die Stelle ist, der neue AG einen unbedingt haben will und beim Management ein paar Kröten extra rausschlagen muss. Nur dann ist das derzeitige Gehalt eine gute Grundlage für Verhandlungen.

Verdienst Du hingegen zu wenig und würde die Stelle einen deutlichen Aufschlag auf dein derzeitiges Gehalt bringen, ist die Nennung des aktuellen Gehalts eher kontraproduktiv. Man wirkt entweder gierig, verliert aber mindestens ein Druckmittel wenn der Sprung zu hoch ist - selbst wenn die neue Stelle den Sprung hergeben würde. 

Und ganz genauso hab ich es gemeint ;)

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vor 2 Stunden schrieb Kwaiken:

Könntest Du das erläutern? Positiv? Negativ? 

Es wurde von einem anderen Anwesenden zum Positiven umgewandelt und aufgelockert, indem er als Fachinformatiker gesagt hat, dass er da auch nicht "Nein" gesagt hätte.

Die Personalerin hat dabei gelacht. Ich habe dann 1 Woche später die Einladung zum Probearbeiten bekommen.

Die Stelle entspricht genau meiner Qualifikation (DevOps). Die Anforderungen sind sehr speziell und hoch, weshalb ich das Gehalt für angemessen gehalten habe (Erfahrener Systemadministrator / DevOps-Spezialist). Die Bewerbung läuft noch.

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