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Na ja...

 

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"Es geht hier nicht um Eitelkeiten oder Prestige", sagte der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Montag. Das Promotionsrecht sei kein Angriff auf die Universitäten. Vielmehr erhoffe sich die Landesregierung eine Diskussion um die Weiterentwicklung des deutschen Hochschulsystems. Ende 2015 hatte die Konferenz hessischer Universitätspräsidien das Promotionsrecht für Fachhochschulen noch abgelehnt.

Am Ende wird das dazu führen, dass sich immer mehr Leute völlig sinnlos mit einer Promotion "schmücken". Ist halt was für Leute mit wenig Unterhoseninhalt...

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Gast Uhu
vor einer Stunde schrieb Eta_Carinae:

Na ja...

Am Ende wird das dazu führen, dass sich immer mehr Leute völlig sinnlos mit einer Promotion "schmücken". Ist halt was für Leute mit wenig Unterhoseninhalt...

Zweifelhaft, da ein eine Promotion im Schnitt 5 Jahre dauert und wer wollte auch schon vorher über FH's mit Kooperationsvertrag einer Universität an einer FH promovieren konnte. Der Einzige Unterschied ist, dass man den Kooperationsvertrag nicht mehr braucht.

In meinen Augen ein recht logischer Schritt, da an vielen Fachhochschulen auch praxisbezogene Forschung stattfindet z. B. für die Bundeswehr. Das Promotionsmodell wird ja nicht umgestellt, wer es verschulter will, der macht ein PhD-Studium z. B. in England und hat dann auch nach Deutschen Recht einen Dr. Titel, da im Ausland der PhD nun mal der Standard ist.

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Was absolut nachvollziehbar ist. Zu promovieren heißt heute mit geringer Bezahlung, zeitlich befristet Wissenschaft zu betreiben, und wissenschaftliche Ergebnisse zur publizieren. Das die Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiter nicht selten direkt an Drittmitteln hängen weiß jeder, der mal nach einem geplatzten Projektantrag auf der Straße saß.

Viel Spaß im Hamsterrad des Wissenschaftsbetriebes.

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vor einer Stunde schrieb Uhu:

Zweifelhaft, da ein eine Promotion im Schnitt 5 Jahre dauert

Also im juristischen Bereich ist es wohl üblich, wenn man zu den wirklich erfolgreichen Juristen gehören will, während dem 2 Jährigen Referendariat, also zwischen erstem und zweitem Staatsexamen nebenbei zu promovieren.

Von daher bin ich etwas skeptisch bzgl. der durchschnittlichen 5 Jahre...

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Wie ist das eigentlich überhaupt mit dem Promovieren in der IT?
Dort gibt es das ja nicht so häufig, wie in anderen Branchen.

Und wegen was sollte man da promovieren. Das stelle ich mir schwierig vor.
Es kann ja nicht jeder Dr. der Informatik ein grundlegendes mathematisches IT-Problem lösen.

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Ich halte es da mit Hr. Danisch:

http://www.danisch.de/blog/2016/10/10/die-inflationaere-entwertung-der-promotion/
 

Aufschrei der Unis -> nicht wirklich begründet.
Allerdings dann in SoWi oder Gender einen Dr. -> geschenkt (nicht im Sinne von mal eben so gemacht, sondern Relevanz?)

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vor 48 Minuten schrieb Errraddicator:

Und wegen was sollte man da promovieren. Das stelle ich mir schwierig vor.
Es kann ja nicht jeder Dr. der Informatik ein grundlegendes mathematisches IT-Problem lösen.

Ich glaube du stellst dir das zu kompliziert vor. Für einen Doktor in Physik muss man ja z.B. auch keine neue Relativitätstheorie entwickeln. Im Prinzip ist es doch wie eine Bachelor/Master Arbeit, nur halt nochmal einen drauf gesetzt.

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Gast Uhu
vor 5 Stunden schrieb Guybrush Threepwood:

Also im juristischen Bereich ist es wohl üblich, wenn man zu den wirklich erfolgreichen Juristen gehören will, während dem 2 Jährigen Referendariat, also zwischen erstem und zweitem Staatsexamen nebenbei zu promovieren.

Von daher bin ich etwas skeptisch bzgl. der durchschnittlichen 5 Jahre...

Ich habe es mir nur gedacht aber nicht geschrieben, ich beziehe mich dabei vor allem auf Informatik. Bei Elektrotechnik und Maschinenbau sieht es noch ähnlich aus. Bei Anderen Fachrichtungen weiß ich es nicht.

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vor 15 Stunden schrieb Guybrush Threepwood:

Ich glaube du stellst dir das zu kompliziert vor. Für einen Doktor in Physik muss man ja z.B. auch keine neue Relativitätstheorie entwickeln. Im Prinzip ist es doch wie eine Bachelor/Master Arbeit, nur halt nochmal einen drauf gesetzt.

Bei Medizin z.B. habe ich das auch des öfteren gehört.
Nicht umsonst hat fast jeder Arzt, der was auf sich hält, einen. Dr.

Aber in der Informatik hat man uns damals erzählt, dass dort ein Dr. wohl ungleich schwerer wäre.
Und da es so gut wie keine Dr. in der Informatik gibt, dachte ich, da wäre was dran. *G*

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Gast Uhu
vor 12 Minuten schrieb Errraddicator:

Bei Medizin z.B. habe ich das auch des öfteren gehört.
Nicht umsonst hat fast jeder Arzt, der was auf sich hält, einen. Dr.

Die meisten Ärzte haben einen Dr. Med. Also einen Berufsdoktorat. Das ist nicht vergleichbar mit einer regulären Promotion die zu einem Dr. führt. Der Dr. Med ist tatsächlich vergleichbar mit einer besseren Master Thesis und schnell erlangbar.

bearbeitet von Uhu

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vor 2 Stunden schrieb Errraddicator:

Und da es so gut wie keine Dr. in der Informatik gibt, dachte ich, da wäre was dran. *G*

Das liegt wohl daran, dass es keinen Dr. brauch um in der Informatik erfolgreich zu arbeiten.

80% geht mit dem Bachelor, 99% mit dem Master ;) 
 

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Der Dr. in der Informatik dauert länger und ist schwerer. Das stimmt. Ich kenne aber einen promovierten Unix-Informatiker. Mit dem habe ich auch schon über das Thema gesprochen.

Als Informatiker hat man die Möglichkeit einen Dr.-Ing. (praktisch und ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet) oder einen Dr. nat. (theoretisch und naturwissenschaftlich ausgerichtet) zu machen. Wenn man als Informatiker promovieren will, wird meistens empfohlen den Dr.-Ing. zu absolvieren, weil der Dr. nat. gerne als Theoretiker ohne praktisches Wissen abgestempelt wird. In der Informatik kriegt man auch ohne Promotion Jobs. Bei vielen Großunternehmen gibt es aber  auch promovierte Admins, die dann Bereichsleiter oder CTO werden.

Ich kenne eine FH, die eine Kooperation mit mehreren Universitäten eingegangen ist. Wenn man zu den Jahrgangsbesten eines Diplom-Jahrgangs der FH gehört hat, hat man von der Uni eine Promotion angeboten bekommen. Jetzt wird das mit Master-Absolventen mit Doppel-Abschluss weiter gemacht. Die Doktoranden sind an der FH und Uni eingeschrieben.

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Während einer Promotion erlernt man (spätestens) wissenschaftlich zu Arbeiten. Das absolvieren einer Promotion ergibt also eigentlich nur dann Sinn, wenn man später in Forschungseinrichtungen arbeiten will  (Unis, FHs, Max-Planck Instutute usw.) oder wenn man anstebt in FuE Abteilungen größerer Firmen Fuß fassen will.

Der Anteil der Informatiker mit Doktortitel ist aber auch nur deshalb so gering, da er schlicht und ergreifend für 90 % aller Tätigkeiten in der IT nicht gebraucht wird, da in der Regel nicht nach wissenschaftlichen Standards gearbeitet wird.

Das ist in den althergebrachten Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) schon anders. Hier ist ein Großteil der absolventen Wissenschaftlich tätitg. Daher ist auch der Anteil Promovierter (Dr. rer. Nat.) größer.

In der Medizin sieht die Sache, wie oben beschrieben noch ein wenig anders aus. Dort war es bisher üblich den Dr. med tatsächlich "nebenbei" zu machen. Aber auch dort gibt es immer öfter die Möglichkeit den Dr. rer. Nat. zu absolvieren. Das ist dann natürlich auch mit einer entsprechenden Doktorandenstelle und nicht unter 3 Jahren zu machen.

Generell finde ich die Idee, auch an FHs zu promovieren zu können, gut. Denn solange ich alle wissenschaftliche Standards einhalte und die Qualität der Arbeit stimmt, ist es egal, ob mich ein Uni oder FH Professor beurteilt.

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Sie haben mit angehenden Dr. med.'s zusammen gearbeitet. Einer hat einem sogar beim wenigen "Forschen" für den Abschluss geholfen. Daher können sie das einschätzen.

Es gibt eher wenige Ärzte mit einer richtigen Promotion.

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