Arbeitsverträge werden immer unverschämter

63 Beiträge in diesem Thema

vor 2 Minuten schrieb PVoss:

Der AG wird den Betrag im Anschreiben sicher als verhandlngsbasis verstehen.

Genau das, natürlich macht es keinen Sinn, jemand einzuladen der das doppelte oder sagen wir 50% mehr will als die FIrma vorhat zu zahlen. Geht es aber "nur" um sagen wir vielleicht 10.000 Euro im Jahr ist das ja Verhandlungsbasis. Deswegen am besten auch im Anschreiben immer paar 1000 mehr "fordern". Wenn der AG interessiert ist einigt man sich ggf. schon.
Man will ja auch selber nicht aus dem Bewerbungsverfahren fliegen weil man 2000 brutto mehr fordert, oder ;)

 

vor 1 Stunde schrieb neinal:

Ich hab nie gesagt, dass 60k 'die Regel' sind. Ich sage nur, dass es möglich ist. Weil erwähnt wurde, dass jemand sowas nicht kennt. Weder von sich, noch von anderen.

Ich hab auch ähnliche (sogar noch ~15.000 mehr)  Konditionen. Möglich ist das auf jeden Fall. Ich sag mal Tarifunternehmen zahlen das idR schon + eben 35-40h Woche 30 Urlaubstage und GLZ Konto. Natürlich muss man da erstmal reinkommen, andererseits gibt es auch relativ viele Unternehmen.
Aber wie gesagt, bei meinen "Chefs" ist es schon so dass Vertrauesarbeitszeit oder halt gleich ÜT gezahlt wird. Nur tot arbeiten tun die sich auch nicht so 40-50h sind das halt. Dafür dann idR schon 6-stellig, das Gehalt

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vor 15 Minuten schrieb PVoss:

[...]Das Beispiel von 68k auf 60k runter zu handeln halte ich nicht für zu dreist. Vertragliche 44h Woche und 'wenig' Urlaubstage sind aber schade.

Auch bei den 56k als Startgehalt bei der dritten Firma "Na gut, wenns denn gerade nichts besseres gibt.". Aber diese sehr langsame Entwicklug zum Wunschgehalt (2 Jahre um noch nicht mal wieder den aktuellen Stand zu erreichen) und die restlichen Konditionen sind natürlich schlecht.

Kommt halt immer auch drauf an, wie viel man aktuell verdient, ob es sich zu wechseln lohnt. Wenn man weniger verdient und kein besseres Angebot hat, dann bekommt man halt erst einmal etwas weniger als gewünscht, aber ist zumindest nach 2-3 Jahren dann beim entsprechenden Gehalt. Da ist dann halt aber auch wieder die Frage, wie die Chancen in der aktuellen Firma sind, bzw. ob einem Geld mehr wert ist als z.B. weniger Überstunden, besseres Arbeitsklima oder sonstiges.

Das muss aber jeder für sich persönlich festlegen.

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Das Verhalten kenne ich. Im Gespräch wird die Gehaltsvorstellung erneut abgefragt, obwohl sie im Bewerbungsanschreiben steht. Und dann reagiert der Personal-Vertreter entsetzt bis empört. Mit Glück bekommt man eine Summe >20% unter den eigenen Vorstellungen genannt. Auf die Gegenfrage, wie viel das Unternehmen zu zahlen bereit sei, gibt es kaum eine Antwort.

Noch dreister ist es jedoch, wenn die Stelle über einen Recruiter läuft und dann die Gehaltsvorstellung als exorbitant abgetan wird, obwohl sie angeblich so beim Recruiter gemeldet sei.

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@Neinal

Ich will da jetzt nicht wieder seitenlang drauf rum reiten, deshalb nur kurz.

Für mich kam es schon so rüber, dass es auch an den Ersteller gerichtet war, nicht nur an den zitierten simons. Bei beiden konnte ich zudem keine Aussage wie "Deshalb bewerbe ich mich gar nicht erst" finden, welche die Basis Deiner Argumentation darstellt.

Von daher fand ich den Beitrag unangebracht, da Du mit Leuten redest die nach was tun und mit ihnen aber darüber redest, dass man selbst schuld sei, wenn man es gar nich erst versucht.
Sei es drum. Schwamm drunter. :)

bearbeitet von Errraddicator

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Am idealsten wäre es, wenn Du vllt. über Vitamin B (sprich z.B. Ex-Kollege) an eine Wunschpositions herankommen würdest - hast Du da Möglichkeiten?

Ich habe diese Floskel mit  "Überstunden sind abgegolten blabla" auch im Vertrag stehen. Da ich im Projektgeschäft mit HO tätig bin, kann ich dafür sorgen, dass die 40h Woche im Durschnitt eingehalten wird (natürlich auch nicht immer, ist halt IT). Daher wäre Vitamin B wichtig, damit es an so einer sowieso "nichtigen" Floskel (wenn es hart auf hart kommt) nicht scheitert. Der Ex-Kollege könntet Dir dann sagen, wie die Unternehmenskultur in der Realität ist.

bearbeitet von UnknownX

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Am 20.12.2016 um 14:16 schrieb Matt84:

Hallo zusammen,

Gehaltsvorstellung 68k, Berufserfahrung habe ich mehr als acht Jahre und leite derzeit ein fünf köpfiges Entwickler Team. Die Stellen waren im Raum Stuttgart und als Lead-Entwickler bzw. Technischer Projektleiter(der auch Programmieren soll). 

Ich muss sagen, dass ich 63K für die Leitung eines Teams schon etwas mager finde, aber hier könnte es auch sein, dass Branche und Arbeitgeber gewaltig mit reinspielt. Ich nenne jetzt bewusst keine Programmiersprache, aber bei (kleinen) Agenturen im Gegensatz zu Konzernen mit Betriebsrat herrscht schon häufig andere finanzielle und zeitliche Möglichkeiten.   

Am 20.12.2016 um 14:16 schrieb Matt84:

Ich habe derzeit 63k und durch den vermutlich weiteren Arbeitsweg hätte ich effektiv weniger, aber ich habe keinen Bock mehr auf dauerhaft 50h+ die Woche und 26 Tage Urlaub finde ich auch zu wenig.

In vielen Stellenausschreibungen wird zumindest was Arbeitszeit und Urlaubstage angeht eine Angabe gemacht. Ich würde mich auf diese Stellenausschreibungen konzentrieren und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass dies auch mit Plus 60 Stunden arbeit in der Woche möglich ist und auch sehr sinnvoll, denn es gibt solche und solche AG:

Am 20.12.2016 um 14:16 schrieb Matt84:

[...]

hat nichts gebracht, außer der Erkenntnis das es noch mehr schlechte Firmen gibt da draußen. 

[...]

Wenn du also ein Stellenprofil gefunden hast, dass dir gefällt und zumindest die Urlaubstage aufgeführt sind, dann würde ich den Spieß einfach mal Umdrehen und dein Wunschgehalt + 20% angeben. Gerade als Lead würde ich das nicht als unverschämt ansehen, wenns nicht direkt 100K für ein kleines Team ist - ihr wisst hoffentlich wie ich das meine :-). Wenn du Interessant für die Firma bist und es nur am Gehalt liegt, dann werden die dich runter handeln und dann verzichtest du Großzügigerweise auf 15% und hast immer noch +70K.

ABER mit dem Gehalt aufwärts wirst du ohne feste Stempeluhr mit angrenzend hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder bei +45h +Fahrtzeit liegen, da inzwischen häufig 10% mit abgegolten sind, dann auch für Lulu. 

Am 20.12.2016 um 14:16 schrieb Matt84:

[...]

Hab ich mich so vertan in der Markteinschätzung bzw. sind meine Erwartungen so utopisch?

Nutze einfach nochmal die Zeit zwischen den Tagen und sondiere etwas den Markt, du musst ja nicht sofort ne Bewerbung schreiben.

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So viele Ex-Kollegen habe ich nicht. Zumal ich mich auch in die andere Richtung bewerbe, da ich zumindest angenommen habe, dass das Gehaltsniveau in Stuttgart höher wäre. Ich bin ja derzeit schon Pendler und Stuttgart liegt genau soweit in der anderen Richtung. Zwischen meinem alten AG und dort wo ich mich beworben habe liegen mehr als 100km.

Die Firma für die ich derzeit Arbeite, hat ca. 220 Mitarbeiter. Die kleinste Firma bei der ich mich beworben hatte, hatte so um die 50 Mitarbeiter. Programmiersprache war ausschließlich C# oder zumindest aus dem .NET Framework. Ich arbeite nicht bei einer Agentur und beworben habe ich mich auch bei keiner. Alles mittelständische Unternehmen mit eigenen Produkten. 

Bei größeren Konzernen wird es dann ohne Hochschulabschluss recht schwierig, schon für den Entwicklerstellen, für Team- und oder Projektleitung dann sowieso. Da hatte ich die Jahre auch immer wieder mal Bewerbungen geschrieben und ausschließlich Absagen kassiert, da gibt es dann nicht mal eine Einladung zum Gespräch.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Matt84:

Bei größeren Konzernen wird es dann ohne Hochschulabschluss recht schwierig, schon für den Entwicklerstellen, für Team- und oder Projektleitung dann sowieso. Da hatte ich die Jahre auch immer wieder mal Bewerbungen geschrieben und ausschließlich Absagen kassiert, da gibt es dann nicht mal eine Einladung zum Gespräch.

Da muss ich jedes Mal würgen, wenn ich sowas lese. Was für ein Unfug! 

Ich habe so oft Entwickler und Leads gesehen, die einen großartigen Job gemacht haben. Leider meist in Unternehmen mit unter 100 MA. Dann absolute Knallköpfe in Konzernen mit Dipl. Sonstwas mit Leistungen, die ihre Gehälter nicht einmal bei einer 120h - Woche rechtfertigen würden. Und nur weil das HR die Auflage hat: Nur mit Hochschulabschluss! Der 100% passende Bewerber kommt so nicht einmal bis in die Fachabteilung und landet vorab in Ablage P. Da könnte ich ...

Ist einer der Gründe, warum ich mich für ein Studium neben dem Beruf entschieden habe. Ob ich jetzt mehr weiß als vorher? Wahrscheinlich. Aber ob ich meinen Job durch das Diplom an der Wand jetzt so viel besser mache? Eher nicht.

tTt, Fitschi und Albi gefällt das

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Die Frage ist wie lange sich die Unternehmen solche Ansichten aus dem letzten Jahrhundert noch leisten können. Mit Knallköpfen macht man langfristig kein Gewinn.

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Quote

Bei größeren Konzernen wird es dann ohne Hochschulabschluss recht schwierig, schon für den Entwicklerstellen, für Team- und oder Projektleitung dann sowieso. 

 

Und schwierig haelt Dich davon ab? Es ist nicht unmoeglich und bei mir im Konzern, haben die wenigsten in der Abteilung einen Hochschulabschluss, geht also durchaus (und ja auch ohne Vitamin B).

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vor 14 Stunden schrieb UnknownX:

Die Frage ist wie lange sich die Unternehmen solche Ansichten aus dem letzten Jahrhundert noch leisten können. Mit Knallköpfen macht man langfristig kein Gewinn.

Das stimmt pauschal leider so nicht. Denn das, was ein Vorgesetzter in den Sand setzt, wird oft durch die Mitarbeiter aufgefangen. So wird das eben nicht so offensichtlich, was für Pfeifen da teilweise als Personen mit Personalverantwortung herumeiern.

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was carstenj sagt :D

aber ja es stimmt schon, finde das auch teilweise einfach lächerlich, dass es viele Unternehmen gibt wo du Personalverantwortung nur mit abgeschlossenem Studium bekommst... wenn du 5-10 oder mehr Jahre in dem Job oder sogar in der Firma arbeitest und gute Arbeit leistest und weißt was du tust, sollte es scheiß egal sein ob du ne Ausbildung gemacht hast oder ein Studium anno dazumal... Spätestens nach ein paar Jahren sollte das keinen Unterschied mehr machen, leider ist das aber in vielen Firmen nicht der Fall und dann wird lieber der Flachpfeife mit Hochschulabschluss die Führungsposition gegeben als dem möglicherweise viel besser dafür geeignetem ehemaligen Azubi ohne :/ Die Bewerbung des ehemaligen Azubis, landet dann ja gerne direkt im Papierkorb weil er ja keinen Hochschulabschluss hat, da macht man sich garnicht die mühe genauer hinzuschauen ob er doch besser geeignet wäre.

Hoffe das ändert sich die nächsten Jahre auch mal, zumindest bei mir in der Firma is das gott sei dank nicht gang und gebe, mein Chef meinte auch mal zu mir das bei uns in der Firma die Leistung zählt und nicht der Abschluss :)

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vor 4 Stunden schrieb Albi:

Hoffe das ändert sich die nächsten Jahre auch mal, zumindest bei mir in der Firma is das gott sei dank nicht gang und gebe, mein Chef meinte auch mal zu mir das bei uns in der Firma die Leistung zählt und nicht der Abschluss :)

Ja, aber die muss man erst einmal sehen. Und jemandem, der sich durch ein Hochschulstudium gebissen hat, traut man einfach zunächst mehr zu. Auch wenn es absurd ist.

Man weiß nicht, wie viel Schweiß in der Ausbildung oder im Studium steckten. Es gibt Studenten, die verbringen max. 2h am Tag mit Uni, Mitschriften gibt's von den Kommilitonen und Rest geht auf Freizeit. Die Lebenhaltungskosten werden von den Eltern finanziert und Mutter wäscht am Wochenende die Wäsche. Dagegen gibt es Azubis, die wohnen schon mit 17 außerhalb vom Hotel Mama, kloppen drei Jahre lang ihre 40h, haben gute Noten und verdienen sich am Wochenende evtl. noch was dazu.

Ich wüsste, wem ich den Job geben würde. Doch dank HR sitzt am Ende ein Bachelor in meiner Abteilung, dessen Hauptaufgabe es zu sein scheint, so viel seiner Arbeit wie möglich auf die Kollegen abzuwälzen und nach Möglichkeit vor 17 Uhr zu Hause zu sein. Und der intrinsisch motivierte FI versauert irgendwo in Buxtehude, obwohl er hier drei Minderleister an die Wand arbeiten würde ...

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vor 1 Stunde schrieb Kwaiken:

Ja, aber die muss man erst einmal sehen. Und jemandem, der sich durch ein Hochschulstudium gebissen hat, traut man einfach zunächst mehr zu. Auch wenn es absurd ist.

Ja gerade das finde ich eben ein großes Problem, vorallem eben bei Führungspositionen wo ich gewisse Berufserfahrung vorraussetze und wo der Abschluss ob Studium oder Ausbildung absolut zweitrangig bis unwichtig sein sollte, eine solche Position aber von vornherein mit einem "Nur mit abgeschlossenen Studium" zu versehen und damit jedem der keines hat die Chance auf die Stelle zu verwehren find ich einfach nur dumm und kurzsichtig. Denn nur weil jemand ein Studium gemacht hat, heißt das, wie du ja auch gerade gesagt hast, nicht das diese Person kompetent ist. Nur verstehen das leider viele HR Leute nicht bzw. auch teils Chefs, weil sie selbst von der Sorte sind bzw. von ihrer eigenen Arbeitsleistung einfach drauf schließen, dass jeder mit nem Studium ja genauso drauf sein muss wie sie und damit ja perfekter Chef sein muss, ob der jetzt von seinem Aufgabengebiet Ahnung hat oder net is da mal zweitrangig. Schade, daher hoffe ich das es sich weiter ändert.

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Albi, bei großen Konzernen kann ich das Filtern noch nachvollziehen oder willst Du Dir 50+ Bewerbungen alle im Detail anschauen? Das ist schlichtweg unrealistisch und verteuert den Bewerbungsprozess enorm. Daher ist es wichtig sein Netzwerk auszubauen. Dann muss man sich nicht mit solchen "Vorgaben" abkämpfen.

Bei mittelständischen Unternehmen hat man dahingehend oft die Möglichkeit solche "Anforderungen" in der Jobbörse zu ignorieren, da man meist da flexibel bzw. auch mit weniger Bewerben umzugehen hat.

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Also ich kann da nicht so ganz zustimmen.

Ich habe ein Angebot von 69k bekommen, OHNE vorweg zu erwähnen, was ich mir für ein Gehalt Vorstelle.
Am Ende hat sich rausgestellt das sie maximal 70k ausgeben wollten und deshalb als Puffer 1k drunter waren.

Das habe ich auch direkt so angeboten bekommen. Dazu 30 Urlaubstage, 38 Stunden Woche. Überstunden kann ich als ganze Urlaubstage abfeiern oder auch einfach mal früher gehen/später kommen.

War schon ziemlich gutes Angebot. Habe aber abgelehnt, da ich einen besseren Vertrag habe.
Habe mich dort nicht beworben gehabt sondern hatte eine Anfrage erhalten und war dann zu Gesprächen usw. Hätte laut denen nur zustimmen müssen um einen Vertrag zugeschickt zu bekommen.

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vor 18 Stunden schrieb Reudiga:

Also ich kann da nicht so ganz zustimmen.

Ich habe ein Angebot von 69k bekommen, OHNE vorweg zu erwähnen, was ich mir für ein Gehalt Vorstelle.
Am Ende hat sich rausgestellt das sie maximal 70k ausgeben wollten und deshalb als Puffer 1k drunter waren.

Das habe ich auch direkt so angeboten bekommen. Dazu 30 Urlaubstage, 38 Stunden Woche. Überstunden kann ich als ganze Urlaubstage abfeiern oder auch einfach mal früher gehen/später kommen.

War schon ziemlich gutes Angebot. Habe aber abgelehnt, da ich einen besseren Vertrag habe.
Habe mich dort nicht beworben gehabt sondern hatte eine Anfrage erhalten und war dann zu Gesprächen usw. Hätte laut denen nur zustimmen müssen um einen Vertrag zugeschickt zu bekommen.

Dann liegt es wohl an mir.

Vermutlich nicht als Entwickler in der Stuttgarter Region, oder?

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Gestern ein weiteres Gespräch, auch wieder in Stuttgart. Wurde angeschrieben auf Xing, stelle als Teamleiter, Lead-Entwickler.

Also Bewerbungsunterlagen hingeschickt, gleicher Gehaltswunsch mit 68k, direkt eine Einladung bekommen.
Da ich gerade sehr eingespannt bin, haben wir uns auf gestern Abend 18 Uhr geeinigt. 
Erster Eindruck, alles noch voll besetzt und ziemlich gestresst, fand ich nicht so gut.
Gespräch war ganz gut, aber man sucht einen Projektleiter, Teamleiter, Architekt und Lead-Entwickler in einer Person.
Ausnahmsweise gibt es mal 30 Tage Urlaub, aber auch da sind die Überstunden im Gehalt mit drin.
Die Herren sind dann kurz raus und haben sich beraten und meinten dann sie würden mich gerne einstellen. 
Dann haben wir über das Gehalt gesprochen, das Angebt waren 55k fix, plus ein Monatsgehalt Bonus wenn genug anrechenbare Stunden
für den Kunden zusammenkommen. Also in Summe nicht ganz 60k, wobei ich das mit den Stunden schlecht einschätzen kann.
Also wieder weniger als ich derzeit habe, hab ich so auch gesagt bzw. das es mir zu wenig ist.
Darauf wurde dann kaum eingegangen bzw. es ganz Vorschläge dann bis 65k für die nächsten Jahre zu Staffeln, aber an dem Einstiegsgehalt lässt sich nichts ändern.
Ich hab mich dann mit der Aussage das ich darüber nachdenke verabschiedet, so gegen 20 Uhr, hatte nicht den Eindruck das es weniger Entwickler waren die noch gearbeitet haben.
Achso und Parkplätze waren sehr rar, aber in der Gebäudeeigenen TG könnte ich für 48€ im Monat einen Stellplatz mieten.

Hat sich nicht wirklich gelohnt das ganze :(
 

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vor 1 Stunde schrieb Matt84:

Hat sich nicht wirklich gelohnt das ganze :(

Ich weiß man kann sich nichts dafür kaufen, dennoch : Mein beileid, dass du so viel Pech mit den AGs hast.

Muss zugeben jetzt nicht mehr alle Posts im Kopf zu haben... hast du es mal mit einer krasseren Gehaltsforderung versuch, alias 76K ? - Vielleicht wirst du dann bei den Buden die ohnehin nur 55 Zahlen nicht mehr eingeladen (und sparst dir die Zeit) und nur bei den für 60 + K ?

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vor 20 Stunden schrieb kylt:

Muss zugeben jetzt nicht mehr alle Posts im Kopf zu haben... hast du es mal mit einer krasseren Gehaltsforderung versuch, alias 76K ? - Vielleicht wirst du dann bei den Buden die ohnehin nur 55 Zahlen nicht mehr eingeladen (und sparst dir die Zeit) und nur bei den für 60 + K ?

Das würde ich sofort unterschreiben.

Nicht mit Kleinkram aufhalten. 75k als Gehaltswunsch angeben, und auf 70k + Bonus drücken lassen, traurig schauen, fertig.

 

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Am 4.2.2017 um 12:18 schrieb Matt84:

Ich hab mich dann mit der Aussage das ich darüber nachdenke verabschiedet, so gegen 20 Uhr, hatte nicht den Eindruck das es weniger Entwickler waren die noch gearbeitet haben.

Bei uns wird man Abends um 20/21 Uhr auch immer auf jemanden stoßen. Aber nicht, weil es so sein muss. Sondern, weil die Person das so will. Habe zum Beispiel einen Kollegen, der meist erst zur Mittagszeit kommt. Aber dann eben auch entsprechend lange bleibt. Ich fange gegen 7 meistens an und gehe dementsprechend früh. Das ist bei uns aber jedem selbst überlassen. Deshalb würde ich so eine Situation nicht direkt als negativ sehen. Kann es natürlich sein. Muss es aber nicht.

Am 4.2.2017 um 12:18 schrieb Matt84:

Achso und Parkplätze waren sehr rar, aber in der Gebäudeeigenen TG könnte ich für 48€ im Monat einen Stellplatz mieten.

Hat sich nicht wirklich gelohnt das ganze :(
 

Das mit dem Stellplatz ist natürlich ätzend. Hier ist die Parkplatzsituation leider auch gewöhnungsbedürftig und manchmal doof. Wir können nur in der Einfahrt hintereinander parken. Rund herum ums Büro sind die meisten Parkplätze mit Parkscheibe auf ne Stunde begrenzt. Das ist nix. Dementsprechend ist es so, dass der erste bis hinten durch fährt. Und die anderen dahinter parken. Da ist natürlich das Problem, dass der erste, meist auch als erstes wieder heim will. Und dann alle nochmal ausparken müssen. Aber man kann es aktuell leider nicht ändern.

 

Dass deine Gehaltsvorstellungen so gar nicht mit denen der AGs übereinstimmen ist natürlich richtig blöd. Ich finde auch, für die beschriebene Stelle sind 55k eine Frechheit.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit, den Gehaltswunsch vorher schon zu äußern? Und auch klar zu sagen, dass du nicht gewillt bist für weniger zu arbeiten, da du dich nicht verschlechtern möchtest?

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Schonmal daran gedacht, deine Suche beispielsweise auf Xing zu veröffentlichen?

Leitende Kräfte werden gesucht.

Frag als erstes nach dem Gehalt, wenn das dein KO-Kriterium ist, kannst du dir die weitere Mühe sparen.

Ein Bekannter von mir macht das auch so.

 

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vor 4 Minuten schrieb colisa:

Schonmal daran gedacht, deine Suche beispielsweise auf Xing zu veröffentlichen?

Offensichtlich bist du des Lesens nicht fähig.

Am 4.2.2017 um 12:18 schrieb Matt84:

Gestern ein weiteres Gespräch, auch wieder in Stuttgart. Wurde angeschrieben auf Xing, stelle als Teamleiter, Lead-Entwickler.

 

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Am 5.2.2017 um 10:56 schrieb Kwaiken:

Das würde ich sofort unterschreiben.

Nicht mit Kleinkram aufhalten. 75k als Gehaltswunsch angeben, und auf 70k + Bonus drücken lassen, traurig schauen, fertig.

 

Hab ich jetzt inzwischen auch versucht.

Jetzt sind 5 Monate um, wir selber finden keine Leute, die Situation verbessert sich also nicht und ich selbst komme nicht weg hier. Bewerbungen waren es um die 40 als Entwickler, Team-Lead oder Projektleiter bzw. Kombinationen davon, daraus ergeben haben sich 17 Gespräche.

Teamleiter und Projektleiter stellen kommt meist recht schnell eine Absage, auf Rückfrage war häufig der fehlende Hochschulabschluss die Ursache, hatte ich aber auch bei einigen Entwicklerstellen, gerade bei größeren Firmen.

Ein Gespräch hatte ich bei einem großen Konzern, da wurden auch FIs als Entwickler gesucht, ein Gehaltswunsch war nicht gefordert. Einstieg wären um die 50k gewesen, letztlich eine Absage bekommen, aber die Stelle hatte mir eh nicht zugesagt. Da komplett ohne Verantwortungen, also reiner Programmierknecht.

Ansonsten scheint Vertrauensarbeitszeit und abgegoltene Überstunden inzwischen der Standard zu sein, kam mir sehr häufig unter, aber angeblich machen alle keine Überstunden. Hieß es hier damals auch, stimmt vermutlich auch für die Personalabteilung, nicht aber in der Entwicklung. Und von dem Plan, nicht mehr für weniger als 30 Tage Urlaub zu arbeiten, muss ich auch abweichen, bietet kaum eine Firma. Wobei es nicht bei allen Gesprächen zu Vertragsdetails gekommen ist, einige sind auch am Gehalt gescheitert.

Nur zwei Firmen haben übrigens direkt eine Erstattung der Vorstellungskosten angeboten. Alle anderen haben es ausgeschlossen bzw. es wurde nicht angegeben und auf Rückfrage, nach dem Gespräch verneint. Auf den gesetzlichen Anspruch zu bestehen, wollte ich dann aber auch nicht. Auch wenn es meist so um die 30€ waren.

Jetzt wird es leider wieder etwas stressiger, somit schaffe ich es nicht irgendwelche Vorstellungsgespräche wahr zu nehmen, vor allem da ich Pendler bin und mich entgegengesetzt zu meinem Wohnort bewerbe, also schnell mal 100km einfach zusammen kommen würden und da ich eh nicht vor frühestens 18 Uhr aus dem Büro komme, reicht das nicht. Und Urlaub gibt es derzeit auch keinen.

Somit erstmal wieder Pause, aber mir gehen auch die Stellen zum Bewerben aus, von daher passt das.

Was ich auch noch in Betracht ziehen werde, sind dann doch wieder die Personalvermittler, wobei ich mit 2 schon schlechte Erfahrung gemacht habe, da meine Daten unerlaubt an Tochterfirmen und andere Dienstleister weitergegeben wurde und ich inzwischen weiß wie die Arbeiten, da wir auch welche beauftragt haben. Die arbeiten nicht wirklich für den Bewerber, sondern nur für die schnelle Provision, auch gerne auf Kosten des Bewerbers. 

 

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Matt84:

[...]Ansonsten scheint Vertrauensarbeitszeit und abgegoltene Überstunden inzwischen der Standard zu sein, kam mir sehr häufig unter, aber angeblich machen alle keine Überstunden. Hieß es hier damals auch, stimmt vermutlich auch für die Personalabteilung, nicht aber in der Entwicklung. Und von dem Plan, nicht mehr für weniger als 30 Tage Urlaub zu arbeiten, muss ich auch abweichen, bietet kaum eine Firma.[...]

Vertrauensarbeitszeit ist ja OK. Überstunden generell abgegolten mit dem Gehalt ist nicht rechtskräftig. Da muss eine maximale Anzahl angegeben werden.
Mehr Urlaubstage kann man sich bei diversen Firmen "erkaufen" (etwas weniger Gehalt pro Monat), oder aber es besteht die Möglichkeit, unbezahlte Urlaubstage zu nehmen

vor einer Stunde schrieb Matt84:

Nur zwei Firmen haben übrigens direkt eine Erstattung der Vorstellungskosten angeboten. Alle anderen haben es ausgeschlossen bzw. es wurde nicht angegeben und auf Rückfrage, nach dem Gespräch verneint. Auf den gesetzlichen Anspruch zu bestehen, wollte ich dann aber auch nicht. Auch wenn es meist so um die 30€ waren.[...]

Einen gesetzlichen Anspruch hat man eigentlich nicht - dafür müsste der potentielle neue AG aber die Erstattung der Kosten schon vor dem Gespräch ausschließen.
Wird keine Regelung dazu getroffen, welche Vorstellungskosten vom Arbeitgeber übernommen werden, besteht ein gesetzlicher Anspruch des Bewerbers auf Erstattung der erforderlichen Vorstellungskosten (gemäß § 670 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB).

vor einer Stunde schrieb Matt84:

Was ich auch noch in Betracht ziehen werde, sind dann doch wieder die Personalvermittler, wobei ich mit 2 schon schlechte Erfahrung gemacht habe, da meine Daten unerlaubt an Tochterfirmen und andere Dienstleister weitergegeben wurde und ich inzwischen weiß wie die Arbeiten, da wir auch welche beauftragt haben. Die arbeiten nicht wirklich für den Bewerber, sondern nur für die schnelle Provision, auch gerne auf Kosten des Bewerbers. 

DAS hängt ganz vom Recruiter / Headhunter / Personalvermittler ab und zusätzlich auch noch davon, ob sie selber AÜ machen wollen, oder aber direkte Vermittlung an den Endkunden oder erst AÜ mit potentieller Vermittlung nach Zeit x. Es gibt ja sogar Verträge, bei denen eine Vermittlung stattfindet und der Personalvermittler erst nach bestandener Probezeit seine Provision erhält.

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