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Verdiene ich zu wenig/Probleme mit mir selbst

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Hallo zusammen, 

ich bin seit fast 3 Jahre bei einen IT Dienstleister als Softwareentwickler tätig. Ich verdiene seit knapp 2 Jahre immer 1735 € netto im Monat. 

Für München ist das eigentlich ein Witz. Ein Freund der als Consultant in einer anderen Firma arbeite erhält jedes Jahr eine Erhöhung, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld. Alles drin bei ihm. 

Ich bewerbe mich derzeit anderweitig, weil mir die Firma nur noch auf die Nerven geht. Ich kann dort nicht mehr richtig arbeiten, ich habe ständig dumpfe Kopfschmerzen oder mir geht es sehr schlecht. (Hatte zwei Mal ein Zusammenbruch gehabt). 

Mein Verhalten gegenüber mein Arbeitgeber ist nicht mehr gut, ich bin ständig krank und halte mich nicht an einfache Regeln. Davor sah alles anders aus, vor allem die ersten zwei Jahre. Doch kleine Situationen haben dann mein Verhalten verändert.

Doch jetzt ist mein Stress-Level hoch und meine Motivation: 0 

Das ganze fing an, als ich im Dezember zwei Wochen nix zu tun hatte.

Ich fragte sofort meinen Abteilungschef, ob er was für mich hätte. Er sagte er musste schauen und so wartete ich auf ihn. Nachdem ich gesehen hatte, wie er neue Mitarbeiter und mein altes Team Arbeit gab, dachte ich mir "Gut, dann muss ich mir keine Sorgen machen", doch ich fragte mich auch "Wieso gibt er mir nicht diese Arbeit?". Er meldete sich nach seinen Urlaub zurück und ich sollte in einer anderen Abteilung. Am Anfang habe ich abgelehnt, weil mich das nicht glücklich gemacht hat. Letzten Endes musste ich das annehmen, weil mein Chef anscheinend keine Arbeit mehr für mich hatte.

Ich durfte dann die Ehre haben, in einem Großraum Büro zu sitzen und ein Projekt annehmen, das nicht interessant ist.

Ist ein Wechsel gut für mich oder würdet ihr es anders regeln? 

 

 

 

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Vielleicht solltest du mal ein klärendes Gespräch mit deinem Chef führen. Kann ihn aber auch verstehen, wenn du ständig krank bist, dass er dann wichtigere (und evtl. spannendere - das ist ja immer Ansichtssache) Projekte jemand anderem gibt.

Was mich nur ein wenig stutzig macht, dass dich diese zwei Wochen Leerlauf komplett aus der Bahn geworfen haben sollen. Es gibt durchaus Mitarbeiter die ganz froh sind, wenn sie mal eine ruhigere Phase erwischen und auch mal interne Sachen vorantreiben können (oder sich neues Wissen eigenständig aneignen).

Ich gehe mal davon aus, dass du ~3.000 brutto verdienst. Das ist in der Tat für München eher mager. Benefits wie Urlaubs-, Weihnachtsgeld und jährliche Erhöhungen sind allerdings alles andere als selbstverständlich.

Wenn dich die Situation unglücklich macht, dann bewirb dich weg. Je nach Spezialisierung ist - gerade in München - schnell etwas als Entwickler gefunden. Birgt natürlich andere Risiken.

bearbeitet von paetr87

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Hallo,

nein natürlich war es nicht wegen der zwei Wochen, sondern weil ich unter Druck gesetzt worden bin. Es ist eine lange Geschichte und es ist viel passiert in den 3 Jahren. Ich kann das gar nicht hier alles aufzählen, weil es eine Menge ist.

Immer wieder sagte mir mein Bauchgefühl ich soll gehen, doch ich habe einfach nicht darauf gehört. Und das solche Benefits wie Weihnachtsgeld usw. nicht ein muss sind, ist mir auch klar. 

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vor 2 Stunden schrieb Shinobiofmoon:

Mein Verhalten gegenüber mein Arbeitgeber ist nicht mehr gut, ich [...] halte mich nicht an einfache Regeln.  [...]

mein Chef anscheinend keine Arbeit mehr für mich hatte.

Wenn du nur Arbeit von deinem Chef zugewiesen bekommst und von keinem anderen, dann ist der Drops gelutscht. Du bist in der Lose-Lose-Situation angekommen, da kann nichts mehr in der Abteilung das Verhältnis kitten ... von besseren Konditionen ganz zu schweigen. 

So wie du aber schreibst gilt das zerrüttete Verhältnis auch für weitere Kollegen bei deinem Arbeitgeber.

vor einer Stunde schrieb Shinobiofmoon:

[...] weil ich unter Druck gesetzt worden bin. [...] ist viel passiert in den 3 Jahren. [...] mein Bauchgefühl ich soll gehen [...]

Nimm es mir nicht übel, aber du benutzt gerade dieses Forum als Sprachrohr, um einmal den gesamten Druck los zu werden und von deinem AG wirklich nicht positiv zu reden. Die Entscheidung gehen zu wollen hast du nämlich schon selbst getroffen.

Daher:

Entweder du bist dir einfach nur unsicher was die Zukunft bringt und ob es dann irgendwo anders besser wird. Und hast nicht die "Eier in der Hose", um das durchzuziehen, obwohl du das Potential hast.

Oder du hast abseits vom Arbeitsproblem private Probleme (vielleicht Depressionen) und solltest darüber nachdenken professionelle Unterstützung zu suchen. 

----

Nun noch zum Thema Gehalt:

Ich weiß, es gibt Ausnahmen, aber für wirkliche Gehaltssteigerungen muss man eben auch hart arbeiten und sie sich verdienen. Gründe für dein aktuelles Gehalt zu halten sind allein die Ausführung der dir auferlegten Pflichten und Standards. Willst du zum Chef gehen und sagen "ich will mehr" , dann brauchst du auch Argumente. "Ich halte mich nicht an einfache Regeln" ist gelinde gesagt auch mal ein Grund das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden. 

bearbeitet von kylt

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Es gilt jetzt tunlichst zu vermeiden, deinem Arbeitgeber deine Unlust spüren zu lassen, auch wenn du sowieso wechseln willst. Eskalation wird dir ein Wechsel nicht leichter gestalten. Damit machst du dir das Leben nur noch schwerer.

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Abhaken, dich bewerben und dann in Würde ohne "verbrannte Erde" gehen und mit dem Unternehmen speziell mit dem Chef abschließen- sprich Schwamm drüber. In München ist es vergleichsweise ziemlich leicht etwas neues zu finden.

Meiner Meinung nach hast du schon innerlich mit dem Unternehmen abgeschlossen und gekündigt, scheust aber irgendwie doch das Risiko.

Das Risiko eines Fehlgriffs lässt sich aber nicht vermeiden, das gibt es immer. Mit den richtigen Fragen im Gespräch lässt sich aber relativ deutlich auf das zukünftige Arbeitsklima schließen.

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Ich sehe das so. Wenn dir die Arbeit keinen Spaß macht, dann ist das nicht gut, kommt aber immer mal wieder vor. Da muss man manchmal durch. Wenn es im Unternehmen Probleme wegen zu hohem Druck oder auch Probleme mit Kollegen oder dem Chef gibt, sollte man erst mal ein Gespräch anbahnen. Vielleicht sind sich die Kollegen/Chef dessen nicht bewusst. Man sollte jedem die Gelegenheit geben, sein Verhalten zu ändern. Bringt das nichts, dann kann man immer noch wechseln.

Auch wenn du natürlich deine Seite der Geschichte hier schilderst, sollte man so selbstreflektiert sein und auch die eigenen Fehler sehen und sich eingestehen. Also schauen, was hat man selber falsch gemacht? Warum verhält sich der Chef oder die Kollegen so? Gebe ich selber Anlass dazu? Kann ich an meinem Verhalten etwas ändern um die Situation jetzt oder in der nächsten Firma zu verbessern? Ansonsten wirst du das selbe Problem auch in der nächsten Firma haben.

Thema Geld ist nicht so einfach, man kann verhandeln, aber du scheinst im Moment nicht in der Position zu sein. Da macht sicher ein Firmenwechsel Sinn.

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Wenn Dich nur noch alles A...tzt würde ich mir etwas neues Suchen.

Bezüglich des Gehalts das war ungefähr 2001 ebenfalls in München mein Einstiegsgehalt im ersten Jahr nach der Ausbildung.

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Mir ging es ähnlich wie dir, auf völlige Arbeitsüberladung folgten Wochen des rumsitzens.

Meine Motivation war auch auf 0 und mein Gesundheitszustand ähnlich wie deiner. Ein Jobwechsel hat das Problem für mich gelöst

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