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Hallo,

ich habe vor ein paar Monaten eine Ausbildung zum FIAE angefangen, und dank Vorkenntnisse (kein Programmieren!) gleich auf 2 Jahre verkürzen können. Bin zufrienden in meinem Unternehmen, und mir wird dort auch sehr viel Programmieren auf hohem Niveau beigebracht. Alles andere kann ich eigentlich schon (Struktogramme, UML, WISO komplett...) . In der Berufsschule lerne ich nichts neues, und alles ist recht einfach.

Einer der Lehrer meinte nun, dass man ja nochmals auf 18 Monate verkürzen kann. Klar, dass es mich interessieren würde. Ich hab mir inzwischen auch schon das Prüfungsniveau angesehen, und denke das ich das packen kann. Aber was mich unsicher macht ist die Projektarbeit, dass ich sozusagen ein halbes Jahr gute betriebliche Ausbildung wegwerfe und wie ich hinterher auf dem Arbeitsmarkt gesehen werde.

Was denkt ihr dazu?

 

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Hi Pr0wl,

mir ging es in meiner Ausbildung genau so wie dir jetzt, da ich vorher auf einem beruflichen Gymnasium war und wir neben dem Abi die Themen der ITA-Ausbildung gemacht haben. Dein Interesse an nur 18 Monaten Ausbildung kann ich deshalb gut verstehen, möchte dir aber ans Herz legen das selbst 2 Jahre schnell rum sein können. Klar kannst du schon viel und lernst aktuell auch schnell neue Dinge in der Programmierung, aber siehst du dich echt schon an den Kernkomponenten eurer Software programmieren? Ich kenne es aus meiner FISI Ausbildung so, dass erst nach 18 Monaten volle Berechtigungen auf der produktiven Infrastruktur beim Kunden erteilt wurden und man ab da auch erst mit den Mitarbeitern auf Senior-Level Konzepte aufstellen und größere Planungen realisieren konnte. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und konnte in alle Meetings rein schauen, in die ich als fertiger Junior-Level Mitarbeiter vermutlich nicht gedurft hätte, da andere Aufgaben anstehen.

Ein weiterer Punkt ist das Abschlussprojekt und die Vorbereitung auf die Prüfung. Regulär gibst du dein Projektantrag Ende Januar bei der IHK ab und ab da bist du schon im Endspurt deiner Ausbildung, denn das Projekt ist mit einer ausgereiften Dokumentation für die IHK mehr Arbeit als man denkt und die Prüfungen im Stil der IHK auch mit viel Vorwissen einiges an Lernaufwand.

Deine Frage wie eine Verkürzung auf dem Arbeitsmarkt gesehen wird kann ich dir leider nicht beantworten, aber ich vermute, dass so eine starke Verkürzung auch erst wirklich Sinn macht, wenn dich dein Ausbildungsbetrieb übernehmen möchte und du dann bei späteren Berufswechseln nur noch nach Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich gefragt wirst.

Falls du die Verkürzung wirklich angehen möchtest, dann sprich als erstes mit deinem Ausbilder darüber und zieht bei Unklarheiten die zuständige IHK hinzu.

Viele Grüße,
neikei

bearbeitet von neikei

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Eine Verkürzung wird von potentiellen Arbeitgebern wohl positiv gesehen. Vorausgesetzt die Noten stimmen. 1,5 Jahre Ausbildung mit einer 3 als Note kommen sicher nicht so gut an wie 2 Jahre mit einer 1.

Ich würde mir gut überlegen, ob dir das halbe Jahr weniger so viel bringt. Du hast doch eh schon im Vergleich zum "Standard" ein Jahr weniger. Das kannst aber nur du selbst entscheiden. Wenn du meinst, dass du fit für die Prüfung bist, zieh sie durch. Wenn du aber durch das halbe Jahr mehr eine deutlich bessere Note erreichen kannst, würde ich empfehlen, die Zeit zu nutzen.

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Hallo,

Am 28.1.2017 um 01:33 schrieb Pr0wl:

Alles andere kann ich eigentlich schon (Struktogramme, UML, WISO komplett...) . In der Berufsschule lerne ich nichts neues, und alles ist recht einfach.

ich finde es mutig das bereits nach wenigen Monaten in der Berufsschule zu sagen. Mich hat unser Anwendungsentwicklungs-Lehrer damals auch in den ersten Wochen Berufsschule zur Seite genommen und gefragt, warum ich nicht direkt ins zweite Lehrjahr eingestiegen bin. Aber ich muss sagen, dass selbst in den 2 1/2 Jahren, die ich jetzt für meine Ausbildung gebraucht habe, doch noch Defizite vorhanden waren, bei denen mir die 6 Monate vielleicht noch geholfen hätten.

Dabei geht es weniger um die ganze Theorie, sondern um das Verständnis eines Abschlussprojektes und auch die Feinheiten, die jede IHK anders sieht und handhabt. Auch Projektmanagement, Qualitätssicherung, Präsentationstechniken und ein gutes Verständnis von Geschäftsprozessen sind wichtige Gebiete für den  Abschluss zum FIAE. Ich würde auch einfach mal behaupten, dass es in WISO noch so einige Themen gibt, in denen du vielleicht noch nicht ganz so bewandert bist.Außer du hast vielleicht schon einmal eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium in dieser Richtung hinter dir. :)

Weißt du denn schon, wann du deine Zwischenprüfung hast?

Wenn du die nicht schon jetzt im März deine Zwischenprüfung hast, wird es vermutlich auch organisatorisch knapp die Ausbildung auf 18 Monate zu verkürzen, da du dann bereits im September dieses Jahres mit deinem Abschlussprojekt anfangen müsstest.

 

Am 28.1.2017 um 09:01 schrieb stefan.macke:

Eine Verkürzung wird von potentiellen Arbeitgebern wohl positiv gesehen.

Die hat er/sie ja bereits mit einer Ausbildungszeit von zwei Jahren. Ich denke mal, dass eine weitere Verkürzung ohne im Ausbildungsbetrieb zu bleiben und dort Berufserfahrung zu sammeln, unterschiedlich aufgefasst werden könnte. 18 Monaten abzüglich der Zeit, die für das Projekt benötigt werden, sind sehr kurz um einen umfangreichen Einblick in die betrieblichen Abläufe zu bekommen oder auch ein entsprechendes Portfolio an absolvierten Aufgaben innerhalb des Betriebes aufzubauen - in Hinblick auf ein aussagekräftiges Arbeitszeugnis, was oftmals nach einer Ausbildung mindestens genauso wichtig ist wie das Abschlusszeugnis der IHK.

Ich kenne weder deinen bisherigen Werdegang noch kann ich deine Fähigkeiten beurteilen, aber auch ich würde dir dazu raten eher die zwei Jahre als die 18 Monate für die Ausbildung zu veranschlagen.

 

Viele Grüße

Rienne

bearbeitet von Rienne

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Ich war in einer ähnlichen Situation wie @Pr0wl und habe meine Ausbildung auf 18 Monate (genaugenommen wurden's durch die Termine der Prüfung usw. dann nur 16 oder so) verkürzt. Das würde ich aber auf jeden Fall nur dann empfehlen, wenn fachlich alles zu 100% sitzt und man sich die Informationen, die man für die Projektbearbeitung braucht, selbstständig (oder zumindest nur betriebsintern) erarbeiten kann.

Ich sehe das wie @stefan.macke: Wenn du dir durch die sechs Monate weniger einen mittelmäßigen Abschluss einhandelst, hast du gar nichts gewonnen. Dann lieber aushalten und einen 1er-Abschluss machen, der sich dann auch gut verkaufen lässt. Die Verkürzung halte ich sowieso nur für die erste, vllt. zweite Stelle nach der Ausbildung für relevant (je nachdem, ob man übernommen wird oder nicht). Mit längerer Berufserfahrung ist es völlig egal, ob du die sechs Monate noch als Azubi oder schon als FIAE gearbeitet hast.

Für mich persönlich war's damals eine einfache Entscheidung, weil ich durch Studium und Arbeit während des Studiums den Stoff tatsächlich schon komplett kannte. Da war's dann nur eine Frage des Geldes - sechs Monate früher schon Geld zu bekommen, bedeutete für mich immerhin ~10k€ netto.

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vor 8 Stunden schrieb Rienne:

Außer du hast vielleicht schon einmal eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium in dieser Richtung hinter dir. :)

Genau das ist der Fall. Im Grunde lerne ich in WISO das gleiche nochmal, nur teilweise von einem anderen Blickwinkel. Ein bisschen wie hier ist x in rot und jetzt ist es grün...

Aber das mit der Zwischenprüfung etc. ist ein guter Hinweis. Meine Zwischenprüfung ist leider nicht im März, weshalb dann das Winterhalbjahr wirklich etwas eng werden könnte. Organisatorisch klappt es, solange ich mich in den nächsten Wochen entscheide. Die Termine hab ich schon rausgescuht. Doch ich glaube ich belasse es bei zwei Jahren, etwas mehr Erfahrung im Programmieren selbst kann mir sicherlich nicht schaden.

Danke für die gut durchdachte und ausführliche Antwort.

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Am 28.1.2017 um 08:17 schrieb neikei:

Dein Interesse an nur 18 Monaten Ausbildung kann ich deshalb gut verstehen, möchte dir aber ans Herz legen das selbst 2 Jahre schnell rum sein können. Klar kannst du schon viel und lernst aktuell auch schnell neue Dinge in der Programmierung, aber siehst du dich echt schon an den Kernkomponenten eurer Software programmieren? Ich kenne es aus meiner FISI Ausbildung so, dass erst nach 18 Monaten volle Berechtigungen auf der produktiven Infrastruktur beim Kunden erteilt wurden und man ab da auch erst mit den Mitarbeitern auf Senior-Level Konzepte aufstellen und größere Planungen realisieren konnte. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und konnte in alle Meetings rein schauen, in die ich als fertiger Junior-Level Mitarbeiter vermutlich nicht gedurft hätte, da andere Aufgaben anstehen.

Hallo, danke für deine Antwort.

Das ist ein guter Einwand. Bisher bin ich in kein großes Projekt integriert worden, und das ist natürlich etwas was ich unbedingt mitnehmen will. 18 Monate sind da schon sehr knapp, vor allem wenn man dann davon auch noch die Projektarbeit abzieht... da würde es wohl nichts mehr mit dem Projekt werden.

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vor 6 Stunden schrieb arlegermi:

Ich war in einer ähnlichen Situation wie @Pr0wl und habe meine Ausbildung auf 18 Monate (genaugenommen wurden's durch die Termine der Prüfung usw. dann nur 16 oder so) verkürzt. Das würde ich aber auf jeden Fall nur dann empfehlen, wenn fachlich alles zu 100% sitzt und man sich die Informationen, die man für die Projektbearbeitung braucht, selbstständig (oder zumindest nur betriebsintern) erarbeiten kann.

Ich sehe das wie @stefan.macke: Wenn du dir durch die sechs Monate weniger einen mittelmäßigen Abschluss einhandelst, hast du gar nichts gewonnen. Dann lieber aushalten und einen 1er-Abschluss machen, der sich dann auch gut verkaufen lässt. Die Verkürzung halte ich sowieso nur für die erste, vllt. zweite Stelle nach der Ausbildung für relevant (je nachdem, ob man übernommen wird oder nicht). Mit längerer Berufserfahrung ist es völlig egal, ob du die sechs Monate noch als Azubi oder schon als FIAE gearbeitet hast.

Für mich persönlich war's damals eine einfache Entscheidung, weil ich durch Studium und Arbeit während des Studiums den Stoff tatsächlich schon komplett kannte. Da war's dann nur eine Frage des Geldes - sechs Monate früher schon Geld zu bekommen, bedeutete für mich immerhin ~10k€ netto.

Danke für den persönlichen Bericht. Klingt als hättest du mehr einschlägige Erfahrung gehabt wie ich.

Einen mittelmäßigen Abschluss will ich wirklich nicht, dass sollte schon besser gehen. :) Da schau ich nochmal drauf, vor allem in Hinblick auf die Projektarbeit.

Insgesamt klingt es so, als ob auch viel davon abhängt ob ich dann sicher übernommen werde oder nicht.

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Am 28.1.2017 um 09:01 schrieb stefan.macke:

Eine Verkürzung wird von potentiellen Arbeitgebern wohl positiv gesehen. Vorausgesetzt die Noten stimmen. 1,5 Jahre Ausbildung mit einer 3 als Note kommen sicher nicht so gut an wie 2 Jahre mit einer 1.

Ich würde mir gut überlegen, ob dir das halbe Jahr weniger so viel bringt.

Macht eindeutig Sinn, und ich strebe definitiv einen guten bis sehr guten Abschluss an. =) die 6 Monate würden da wahrscheinlich eine echte Erleichterung des Erreichen des Zieles bedeuten. Danke!

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Am 30.1.2017 um 06:54 schrieb Rienne:

ich finde es mutig das bereits nach wenigen Monaten in der Berufsschule zu sagen.

Wenn ich die Anmeldefristen richtig im Kopf habe, müßte Pr0wl sich spätestens zum Ende dieses Ausbildungsjahres entscheiden. Insofern ist es nicht abwegig, sich jetzt schon mal zu informieren.

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Guten Tag!

Vielleicht kann ich dir bei deiner Entscheidung etwas weiterhelfen:

Ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung im August 2015 begonnen - damals noch mit 3 Jahren Lehrzeit, konnte meinen Ausbildungsbetrieb auf überzeugen auf 2 Jahre verkürzen zu dürfen. Ich bin dann direkt in die 11. Klasse eingestiegen und konnte eigentlich sehr gut mithalten. Da ich durch Selbststudium bereits etwas programmieren konnte, waren alle Fächer die mit Anwendungsentwicklung zu Tun hatten kein Problem. Lediglich in ITS / Vernetzte Systeme musste ich noch nachlernen. Mein Notenschnitt lag bei 1,2 (Jahreszeugnis 2015) und 1,1 (Jahreszeugnis 2016).

Ich habe dann bei meinem Betrieb im Sommer 2016 die weitere Verkürzung angesprochen und diese auch genehmigt bekommen und Anfang September dann den Projektantrag für das Abschlussprojekt abgegeben. Auf die Abschlussprüfung im November 2016 habe ich mich eigentlich nur durch das durcharbeiten alter Prüfungen vorbereitet (habe alle Prüfungen bis 2012 durchgearbeitet). Die schriftliche Prüfung habe ich mit 94 Punkten bestanden. Mitte Februar habe ich die mündliche Prüfung dann weiß ich auch wie Projektdokumentation und Fachgespräch ausgegangen sind.

Gleichzeitig Abschlussprüfungsvorbereitung, Projektarbeit und Projektdokumentation war schon etwas stressig aber machbar.

Ich denke es kommt ganz darauf an wie du weitermachen willst: Ich werde nach dem Abschluss der Ausbildung Wirtschaftsinformatik studieren - allerdings auch erst zum Wintersemester. Auf 18 Monate habe ich hauptsächlich verkürzt um vor dem Studium noch etwas Geld verdienen zu können. Hierfür hätte ich auch einen etwas schlechteren Abschluss in Kauf genommen (würde nach einem Studium keine so große Rolle mehr spielen). So wie es bis jetzt aussieht wird er aber ganz gut :-)

Wenn das bei dir keine Rolle spielt oder dich deine Firma mit 1,5 Jahren für das letzte halbe Jahr nicht mehr übernimmt sind 2 Jahre natürlich auch eine super Option und es ist ein bisschen weniger stressig für dich.

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen!

Beste Grüße,

 

Felix

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Am 4.2.2017 um 11:24 schrieb fxk:

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen!

Hat es wirklich, danke. :) Ich werde nicht verkürzen, da ich glaube das die rein technische Seite mir noch genügend Herausforderungen bieten wird. Und einen schlechteren Abschluss will ich auch nicht wirklich.

Ich werde danach aber auf alle Fälle auch studieren. Machst du es Vollzeit oder nebenberuflich? Ich hoffe ja auf Untersützung vom AG... :)

bearbeitet von Pr0wl

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Freut mich!

Also ich werde Vollzeit studieren - aber mein aktueller AG hat schon nachgefragt ob ich nicht nebenbei noch als Werkstudent tätig sein will, was ich natürlich gerne annehme.

Wenn die dein aktueller AG kein duales Studium anbieten kann weil er vielleicht zu klein ist, frag doch nach der Möglichkeit während dem Studium als Werkstudent tätig zu sein :) Oder bewirb dich bei einer großen Firma die so ein duales Studium anbieten - mit der abgeschlossenen Fachinformatiker Ausbildung bist du dort sicher gerne gesehen ... :) 

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Am 23.2.2017 um 11:50 schrieb Pr0wl:

Ich werde danach aber auf alle Fälle auch studieren. Machst du es Vollzeit oder nebenberuflich? Ich hoffe ja auf Untersützung vom AG... :)

Ich weiß nicht, wieviel du dir zutraust, aber es gibt auch die Möglichkeit schon während der Ausbildung zu studieren. Dann müsstest du, wenn du sowieso vor hast berufsbegleitend zu studieren, nicht nach der Ausbildung noch 3 1/2 bzw 4 1/2 Jahre warten bis du den Bachelor hast.

Hier im Forum gibt es einige Beiträge zum Verbundstudium, was beispielsweise von den staatlichen Fachhochschulen in NRW angeboten wird. Der Vorteil dabei ist, dass du an Kosten nur die Semesterbeiträge und eine Materialpauschale je Semester hast und die Präsenztermine nur an Samstagen stattfinden.

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vor 10 Stunden schrieb Rienne:

Ich weiß nicht, wieviel du dir zutraust, aber es gibt auch die Möglichkeit schon während der Ausbildung zu studieren. Dann müsstest du, wenn du sowieso vor hast berufsbegleitend zu studieren, nicht nach der Ausbildung noch 3 1/2 bzw 4 1/2 Jahre warten bis du den Bachelor hast.

Hier im Forum gibt es einige Beiträge zum Verbundstudium, was beispielsweise von den staatlichen Fachhochschulen in NRW angeboten wird. Der Vorteil dabei ist, dass du an Kosten nur die Semesterbeiträge und eine Materialpauschale je Semester hast und die Präsenztermine nur an Samstagen stattfinden.

An sich wäre ich sehr daran interessiert, aber leider gibt es hier in Bayern nicht so gute Angebote. Oder genauer gesagt, verlangen die meisten 300+ im Monat. Zumindest für das, was ich studieren möchte. <_<  Werde mich da nochmals einwenig mehr umsehen, aber bisher ist das NRW System leider konkurrenzlos hier.

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vor 12 Stunden schrieb Pr0wl:

An sich wäre ich sehr daran interessiert, aber leider gibt es hier in Bayern nicht so gute Angebote. Oder genauer gesagt, verlangen die meisten 300+ im Monat.

Was es natürlich auch immernoch gibt, ist die Fernuni Hagen. Da ist ein Studium auch in der Ausbildung finanzierbar. Eine Klassenkameradin hat dort neben ihrer Ausbildung z.B. Jura studiert. Ist aber halt ein reines Fernstudium und wäre für mich persönlich deswegen schon keine Option. ^^

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Gast halcyon
48 minutes ago, Rienne said:

Was es natürlich auch immernoch gibt, ist die Fernuni Hagen. Da ist ein Studium auch in der Ausbildung finanzierbar. Eine Klassenkameradin hat dort neben ihrer Ausbildung z.B. Jura studiert. Ist aber halt ein reines Fernstudium und wäre für mich persönlich deswegen schon keine Option. ^^

Allerdings sollte man noch hinzusagen, dass der Aufwand rein quantitativ da auch nicht ohne ist.

Auch wenn es ein Fernstudium ist und man Teilzeit studieren kann, bleibt es trotzdem kein Angebot, dass sich an Berufstätige mit Vollzeitjob richtet. Vom Aufbau ist es eigentlich wie ein Präsenzstudium nur ohne Vorlesungen. Hinzu kommt halt noch die Tatsache dass die Uni sich mehr an Grundlagenforschung orientiert und da mit Konzepten wie eben "Definition-Satz-Beweis" gerade in der Mathematik sehr ins Detail geht. Da muss man sich erstmal reinfuchsen. Ich denke die Rechnung, dass er nach der Ausbildung vielelicht nur noch 1 Jahr studieren muss, wird an der FU höchstwahrscheinlich nicht aufgehen.

Ich studiere ja auch neben der Ausbildung an der FOM und bin jetzt fast mit der Ausbildung fertig (und in ca. Januar 2018 mit meinem Bachelor). Auch wenn ich nicht verkürze und weiß wie ich lernen muss, kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Vorbereitung auf die FISI Abschlussklausur + Projekt + paralleles studieren mit allem was dazu gehört (Hausarbeiten, Abstracts, Präsentationen, Klausuren) grenzwertig ist.

Sollte er tatsächlich auf 18 Monate verkürzen, wäre meine Empfehlung die Ausbildung schnell durchzuziehen und erst danach zu studieren. Mehr als 1-2 Semester würde er an der FU sowieso nicht schaffen und die werden ihn extrem von den Berufsschulklausuren und von seiner Abschlussklausur ablenken. Der Stress lohnt sich dann nicht, da eigentlich nichts gewonnen.

bearbeitet von halcyon

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vor 7 Minuten schrieb halcyon:

Sollte er tatsächlich auf 18 Monate verkürzen,

Das hat er doch schon gesagt:

Am 23.2.2017 um 11:50 schrieb Pr0wl:

Ich werde nicht verkürzen

Und auf 2 Jahre verkürzt er ja sowieso schon.

vor 8 Minuten schrieb halcyon:

Auch wenn es ein Fernstudium ist und man Teilzeit studieren kann, bleibt es trotzdem kein Angebot, dass sich an Berufstätige mit Vollzeitjob richtet.

An wen soll es sich deiner Meinung nach denn sonst richten?

Und ich vertrete immernoch die Meinung, dass man, während der Ausbildung, vermutlich mehr Zeit für ein Studium hat als später in einer Festeinstellung. Des Weiteren ist das parallele Studieren in einem informatiknahem Studiengang eine weitaus bessere Vorbereitung auf die Abschlussprüfung als es (in den meisten Fällen) der Berufsschulunterricht sein wird.

vor 8 Minuten schrieb halcyon:

Hinzu kommt halt noch die Tatsache dass die Uni sich mehr an Grundlagenforschung orientiert und da mit Konzepten wie eben "Definition-Satz-Beweis" gerade in der Mathematik sehr ins Detail geht

Nicht jeder hat mit Mathematik ein Problem...

Und keiner hat gesagt, dass man das Studium geschenkt bekommt, egal wo und wie man studiert.

vor 12 Minuten schrieb halcyon:

Mehr als 1-2 Semester würde er an der FU sowieso nicht schaffen.

Woher willst du das wissen? Kennst du den TO persönlich?

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So, es ist ja einiges an Zeit ins Land gegangen, und ich wollte mich nochmals für eure Beiträge bedanken.

Nachdem ich wirklich von allen Seiten Unterstützung bekommen habe (Firma, Berufsschule, etc.), hab ich beschlossen auf 18 Monate runter zu gehen.

Ist es stressig? Klares Ja, im Moment. Ich schreibe im September die Zwischenprüfung und im November die Abschlussprüfung und das Projekt soll da auch noch reinpassen... ohne Zeitplanung und Termine genau im Blick haben, funktioniert da nicht viel.

Ist es machbar? Ebenfalls klares Ja, in meinem Fall. Dank Vorbildung und guter Ausbildung gibt es keinen Bereich im Moment in den Pseudo-Abschlussprüfungen, wo ich nichts weiß. Klar, ein paar Punkte kann man noch vertiefen, aber es läuft. Wenn morgen Prüfung wäre, würde ich zumindest schon mal bestehen. => Ziel: Mehr als bestehen, klar!

Zudem ist mein Studiumswunsch nur noch stärker geworden. Programmieren an sich macht Spaß, aber ich will mehr wissen. Glücklicherweise unterstützen in meiner Firma eigentlich alle meinen Wissensdrang und haben auch selbst das Wissen, mir Antworten zu geben - oder wissen welcher Kollege die Antworten hat. Auch mein Studiumswunsch nach der Ausbildung wird unterstützt.

Fazit: Ist es empfehlenswert für alle? Nein. Es ist stressig und ohne Vorbildung und Unterstützung eher keine geniale Idee. Rückblickend auf ein vorheriges Studium (Wirtschaft) würde ich den momentanen Zustand meines Lebens mit Prüfungszeit vergleichen. ;) Ergo, machbar.

 

 

bearbeitet von Pr0wl

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