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Schon mal was von digitalen Nomaden gehört? :D 

Wenn nicht will ich euch erst mal kurz beschreiben was das ist. Ein digitaler Nomade arbeitet remote als Freelancer oder per Festanstellung mit oder für ein Unternehmen. Diese Personen arbeiten ortsunabhängig und sind überwiegend im digitalen Sektor tätig.

Sind hier im Forum auch digitale Nomaden unterwegs?

Ich würde gerne etwas mehr über dieses Lifestyle erfahren ( für mich ist das ein Lifestyle / eine Lebenseinstellung ).

Mich interessiert der Alltag wann und wie gearbeitet wird. Sind es auch ~8 Stunden am Tag, mehr oder weniger?

Welches Skillset benötigt man sozusagen als Basic. Unabhängig von Programmiersprachen und Entwicklungstools. Also vllt einen Abschluss an einer FH, sehr gute Selbstorganisation, selbst DevOps betreiben o.Ä.

Und wenn ihr digitale Nomaden seid, was hat euch dazu bewegt einer zu werden? :)

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Ich kenne jemanden der bei der Firma Teamspeak arbeitet. Er arbeitet im Endeffekt auch nur von zuhause aus und macht Fernwartungen und richtet Server ein. Scheint ein ziemlich chilliges Leben zu sein, er kann arbeiten wann er will... er muss nur seine Zeit erfüllen. Sowas muss man aber auch mögen :)

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Ich arbeite auch in einem Unternehmen/ einem Open-Source-Projekt, das hauptsächlich aus Digitalen Nomaden besteht. Bei uns kommt und geht jeder, wann er möchte. Man kann Home-Office machen oder im nächsten CoWorking-Space arbeiten, wo auch andere Firmen so arbeiten.

Hauptsache: Man kommt seiner Arbeit nach... Das sollte aber immer möglich sein, weil wir alles über github machen.

Wenn man für die Arbeit keine Anleitung mehr braucht (kein Junior Status mehr), ist das ziemlich cool. Wenn man aber einen Senior Entwickler oder ähnliches für Genehmigungen braucht, kann es schon nerven, weil die Personen nicht immer in der Firma anwesend sind, wenn man sie braucht.

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Das wichtigste dabei ist Disziplin. Wenn man sich die Zeit selbst einteilen kann, und arbeiten kann, wie und wo man will, ist die Gefahr groß, dass man sich ablenken lässt.

Gibt Menschen die nicht die Disziplin haben, dann auch wirklich 8 Stunden zu arbeiten....

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Ich muss zugeben, so etwas stelle ich mir schwierig vor.

Es ist richtig, dass die klassischen Bürozeiten von 9-to-5 nicht mehr unbedingt Zeitgemäß sind.
Das haben viele Unternehmen (auch IT-Unternehmen) noch nicht verstanden und hier besteht Nachholbedarf.

Aber direkt digitale Nomaden? das stelle ich mir schwierig vor.
Alleine, weil man so nur schwer eine Bindung zu den Kollegen aufbauen kann und somit nur wenig echtes Gemeinschaftsgefühl aufkommt. Wie auch? Wenn man sich nur alle Jubelwochen mal sieht, weil irgendwer immer in Urlaub, Home Office, Aussendienst, Krank oder Gleitzeit ist?

Da würde für mich viel verloren gehen. Auch ganz handfester Wissensaustausch. GitHub und Co. sind schön und gut, aber alles kann man darüber nicht austauschen.

Von daher bin ich froh, nicht in einem Unternehmen zu arbeiten, was in diesem Maße auf Home Office und Co. setzt. Für mich wäre das nix.

bearbeitet von Errraddicator

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vor 6 Minuten schrieb Errraddicator:

Da würde für mich viel verloren gehen. Auch ganz handfester Wissensaustausch. GitHub und Co. sind schön und gut, aber alles kann man darüber nicht austauschen.

Dafür gibt es festgesetzte Zeiten mit Online-Meetings, wo sich alle aus einer Abteilung (international) treffen müssen und den Status besprechen.

Ich muss zugeben, dass das für mich auch eine riesige Umstellung war. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt.

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Wende dich Mal an Marcus Meurer der hat das ganz gut mit der DNX gehyped und steht unter gleichnamiger Gruppe bei Facebook gern mal zur Verfügung.

Wenn du ins digitale Nomadenleben schnuppern willst, kannst du dich gern bei mir per PN melden, ich betreibe eine Remotecompany und suche immer mal nach Personal auf unkonventionellen Wegen die diesen Lifestyle leben wollen.

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

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Am 20.2.2017 um 11:37 schrieb Errraddicator:

Auch ein Online-Meeting kann das "Mal eben 5 Minuten mit dem Kollegen Quatschen" oder die gemeinsame Mittagspause nicht ersetzen. :)

Doch kann es. 

Wie ich hier schon oft geschrieben habe, bin ich in vielen Konzernen unterwegs. Die Leute arbeiten über Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg zusammen und das überaus produktiv. Manchmal muss jemand mal um 7:00 Uhr in die WebEx, weil es wo anders schon 19:00 Uhr ist. Und manche Witze funktionieren online schlechter, als von Angesicht zu Angesicht. Aber es klappt alles und der Aktienkurs ist auch nicht auf 0 gesunken, weil man den Flurfunk vernachlässigt. Und wenn die Kollegen dann mal zur Jahresfeier auf Firmenkosten anreisen, dann freut man sich umso mehr auf ein Bier mit den Leuten, die man sonst nur aus der Telko kennt.

Das antiquierte Denken, dass alle unbedingt körperlich anwesend sein müssen, um gute Leistung abzuliefern ist genau das: antiquiert.

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vor 4 Stunden schrieb Kwaiken:

Doch kann es. 

Nein kann es nicht.
 

Zitat

[...] Die Leute arbeiten über Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg zusammen und das überaus produktiv.[...]

Das antiquierte Denken, dass alle unbedingt körperlich anwesend sein müssen, um gute Leistung abzuliefern ist genau das: antiquiert.

 

Ein Arbeitsleben sollte nicht nur um "produktiv" und "Leistung" gehen. Wäre schade.
Ich empfehle jedem das Video mal in Ruhe anzuschauen und 1-2 Tage drüber nachzudenken:

Will man das wirklich?

 

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vor 32 Minuten schrieb bigvic:

Ein Arbeitsleben sollte nicht nur um "produktiv" und "Leistung" gehen. Wäre schade.
Ich empfehle jedem das Video mal in Ruhe anzuschauen und 1-2 Tage drüber nachzudenken:

Wo Du ein "nur" aus meinem Posting herausgelesen zu haben scheinst, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Das wird wohl auf ewig dein Geheimnis bleiben.

 

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Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Homeoffice? Ich mache öfters Homeoffice und habe festgestellt, dass ich im Homeoffice produktiver/effektiver bin als im Büro. Der ganze Arbeitstag ist irgendwie entspannter, wenn ich von zuhause arbeite.

 

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Auf SPON gabs mal einen Artikel zu dem Thema. Über eine Kreuzfahrt mit Arbeiten am Pool im Liegestuhl.

Ja, wenn die "Arbeit" darin besteht, irgendwelche Kochrezepte in einem Blog zu veröffentlichen, dann geht das sicher ganz gut. Ist nun nicht so, als ob ich nicht auch hin und wieder remote arbeite, und auch schon an Orten, an denen andere Urlaub machen. Aber beim Software Entwickeln finde ich 2 große Monitore einfach sehr angenehm, das kollidiert mit "digitaler Nomade" ein wenig. Und wenn ich mehrere Stunden lang in Ruhe entwickle, dann brauch ich vor allem das: etwas Ruhe. Geht den späteren Nachmittag im Büro sehr gut. In irgendwelchen Co-Workspaces mit diesen Kochrezepte-Blog-Hipstern 2 Meter weiter eher weniger.

Und das Wort "Lifestyle" bringt schon das größte Problem daran zur Sprache: Überall, wo etwas "Lifestyle" ist, werden nervige, nichtskönnende, dafür aber regelmäßig störende Schwätzer angezogen. Vergleichbare mit vielen Start-Up Buden in Berlin.

Aber wenn ich nicht durchaus komplexe Software entwickeln würde, dann wär das vielleicht ok. Sofern es mindestens so gut bezahlt ist wie mein derzeitiger Job. Und dann wirds schon wieder schwieriger.

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vor 5 Stunden schrieb KuhTee:

Auf SPON gabs mal einen Artikel zu dem Thema. Über eine Kreuzfahrt mit Arbeiten am Pool im Liegestuhl.

Bin mir nicht sicher, ob es darum geht.

Wenn man Blogs schreibt oder Fotos von sich im Bikini für die Allgemeinheit veröffentlicht, geht das sicher fast überall. Aber davon für eine längere Zeit richtig leben können - und ich meine hier nicht überleben -, das tun nur die wenigsten.

Ich denke, wenn wir uns auf "Normalsterbliche" besinnen, dann geht das eher in Richtung Home Office. Und wie ich hier schon bereits gesagt habe, funktioniert das meiner Meinung nach ganz gut. Man kann nicht davon ausgehen, dass man die besten Talente im Einzugskreis von 15 Km um seinen Firmensitz versammelt hat; es sei denn man firmiert vielleicht in Sil. Valley. Daher entweder die guten Leute mit so viel Kohle locken, dass der Partner seinen Job aufgeben und die Familie mit umziehen kann, inkl. Umzugspaket und Schnickschnack, oder HO anbieten.

 

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vor 14 Stunden schrieb Kwaiken:

Bin mir nicht sicher, ob es darum geht.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/digitale-nomaden-auf-kreuzfahrt-all-inclusive-ist-geil-a-1068661.html

Ja, natürlich heisst "Digitaler Nomade" nicht zwinend "Arbeiten während einer Kreuzfahrt". Aber es heisst bzw soll schon mehr sein als nur "Homeoffice".

Die Idee dahinter ist ja erstmal ganz nett. Klar könnte ich zB auf den Kanaren arbeiten. Nur ob ich das wirklich will... Da wäre ich wirklich mal an den Erfahrungsberichten von Leuten interessiert, die das über längere Zeit (sagen wir mal 2 Jahre) konsequent gemacht haben. Und zwar ohne, dass sie genug Geld zurückgelegt hatten, um auch 2 Jahre komplett ohne Einkommen auszukommen.

Alle Berichte, die ich bisher gesehen habe, waren von Leuten, die das nur mal ein paar Wochen machen (ist dann ungefähr soviel "Nomade" wie jemand, der 3 Wochen Zelten geht), oder aber Leute, die ganz frisch in ihr digitales Nomadensein starten, voller Euphorie und häufig noch nie länger angestellt waren, ihr Start-Up bei dem sie arbeiten ist vielleicht der einzige Job in ihrem bisherigen Leben. Familie, Kinder oder ähnliches hat man natürlich auch nicht. Erinnert eher an Work&Travel, ausser, dass es eben mit einem Laptop am Strand geschieht. Wow...

Ja, es gibt einige Berufe, wo ich mir das für längere Zeit vorstellen könnte. Zum Beispiel, wenn man erfolgreicher Schriftsteller ist und von seinen Werken gut leben kann.

Als Softwareentwickler eher nicht. Dabei KÖNNTE ich es sogar, eben weil ich nicht gebunden bin. Und ja, klingt erstmal alles ganz toll, programmieren am Pool und so. Aber ich will meinen Job gut machen, und dafür brauche ich keinen Pool, sondern einen gut ausgestatteten Schreibtisch.

Und wie gesagt, Homeoffice und digitaler Nomade haben nichts miteinander zu tun.

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Gast UnknownX
On 2/21/2017 at 9:13 PM, bigvic said:

Nein kann es nicht.
 

Ein Arbeitsleben sollte nicht nur um "produktiv" und "Leistung" gehen. Wäre schade.
Ich empfehle jedem das Video mal in Ruhe anzuschauen und 1-2 Tage drüber nachzudenken:

Will man das wirklich?

 

Tolles Video, leider sind nicht nur die "Millennials" betroffen, sondern auch viele 40+ . Dass die Leute da überhaupt noch lachen können, ... . 

Eine gute Seite hat es jedoch - beruflich als auch privat . Es ist mittlerweile derart einfach geworden positiv aufzufallen - in dem man vernünftig zuhört, sein Handy in Meetings/Gesprächen wegsteckt und der Laptop zu ist, falls nicht nötig. Und sich stattdessen handschriftliche Notizen macht. In vielen Meetings könnte alternativ auch eine Mauer anstatt Laptops zwischen den Teilnehmern gestellt. Es gäbe keine Unterschied

Und schlussendlich sich auch mal für die Menschen, denen man gegenüber sitzt, interessiert werden. 

Solche einfachen Basics besitzen aktuell wenig Leute - nicht mal Menschen im Vertrieb. Und viele merken gar nicht, wie unsympathisch sie rüberkommen und welche indirekten negativen Konsequenzen dies beruflich oder privat hat.

Ich arbeite seit mehreren Jahren als Roadwarrior / Home Officler. Und trotz vielfältiger Kommunikationsmöglichkeiten, merke ich, dass nach längerer Zeit "virtuellem" Lebens, das "echte" Gespräche von Angesicht zu Angesicht einen wieder "erden" und durch nichts zu ersetzen sind.

Wir sind eben keine Maschinen.

bearbeitet von UnknownX

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Gast halcyon

Ich habe während des Abiturs als Texter ("Blogger") gearbeitet. Am Anfang nur freiberuflich, später - als ich dann einige Referenzen hatte - dann festangestellt bei einem Deal-Blog (ähnlich wie mydealz.de, allerdings nicht aus dem Technik Bereich). Kein Job der einem Ruhm und Ehre bringt oder besonders Spaß macht, aber immerhin gut bezahlt wurde (14€/Stunde) und man so "fast" am Tag gerade mal eine Stunde investieren musste, um auf seine 450€ zu kommen. Das war als Taschengeld Aufbesserrung natürlich erste Sahne^^ Das arbeiten von Zuhause habe ich sehr genossen und es war tatsächlich ein Job, den ich auch im Sommer in der Hängematte im eigenen Garten ausführen konnte (was ich auch regelmäßig getan habe.)

Jetzt in der IT, ginge das mit der Hängematte so nicht mehr. Da meine Arbeit eine Mischung aus Administration/Entwicklung ist, brauche ich mind. zwei Bildschirme (besser drei, ein jeweils für die IDE, einen für die Testmaschinen und den anderen für eine Mischung aus Software des Virtualisierers, Doku, Mails, usw...). Da würde ich auf einem Notebook völlig gaga werden. Kurzum: Ob Zuhause oder auf der Arbeit, ich benötige einfach einen vernünftigen Arbeitsplatz.

Trotzdem würde ich es mir wünschen, wenn mein Arbeitgeber mir die Möglichkeit geben würde, 1-2 von 5 Tagen in der Woche vom HomeOffice aus zu arbeiten. Zum einen würde ich mir die langen Anfahrtswege sparen (50 km, trotzdem manchmal dank Stau bis zu 2 Stunden unterwegs pro Strecke vor allem am Montag und Freitag) zum anderen habe ich das Gefühl, vor allem wenn gerade mehr Entwickler-Arbeit ansteht als Administration, dass ich mich im Büro tendenziell schlechter konzentrieren kann. Wir sind 4 Mann im Büro. Wenn gerade keiner telefoniert, quatschen die Kollegen - oft auch über meinem Kopf hinweg. Ich bin den nicht böse und ich kann nicht mal sagen dass es jetzt besonders nervt in dem Sinne, dass ich mich deswegen aufregen muss, man wird aber natürlich trotzdem immer wieder rausgerissen. Das ist ein bisschen wie Vokabelkarten in der S-Bahn lernen ;) ...

An solchen Tagen habe ich meistens den ganzen Tag Kopfhöhrer auf und spreche eh mit keinem.  Ab und zu gesellen wir uns aber in die Küche und quatschen 10 Minuten bei einem Kaffee - das ist widerrum sehr wohltuend ^^....

 

 

 

 

bearbeitet von halcyon

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Seit guten 6 Jahren arbeite ich in einem Unternehmen mit einem Standort und wir sind 13 IT Kollegen (Administratoren, Servicedesk, DB Admin usw.) in einem Büro. Als ich noch primär 1st und 2nd Level dort gemacht habe, hat es für mich keinen Unterschied gemacht ob ich im Büro oder von zu Hause aus gearbeitet habe.

Aber inzwischen realisiere ich viele Projekte und da ist mir Homeoffice definitiv lieber - nicht jeden Tag aber 1 - 2 Mal die Woche wäre gut für mich. In einem Büro mit 13 Leuten ist es halt immer unruhig und immer bis 20 Uhr zu arbeiten, weil es erst ab 18 Uhr ruhiger wird macht irgendwie auch nicht immer Spaß.

Aber leider ist dieses Unternehmen strikt gegen Homeoffice und darum kann man nur selten mal "Projektarbeit" von zu Hause machen (wo kein Kläger, da kein Richter). Und weil das Unternehmen so strikt dagegen ist, gibt es bei uns auch keine entsprechenden Werkszeuge und vor allem keine entsprechende Abteilungskultur... der Informationsaustausch würde dadrunter definitiv leiden.

Aber Ende des Jahres ziehen wir in ein neues Bürogebäude und dann sind wir "nur" noch 5 Leute in einem Büro... ich erhoffe mir dadurch viel.

 

Bei meinem alten Arbeitsgeber waren die IT Kollegen auf 16 Standorte in DE aufgeteilt und da musste man zwangsweise viel mit WebEx und Co. machen und bei dem Arbeitgeber war es normal, dass jeder von zu Hause aus zu arbeiten konnte, wenn er denn wollte. Aber weil die IT Abteilung eh bereits die Trennung zwischen so viele Standorten hatte, gab es auch die entsprechenden Werkzeuge und die "Abteilungskultur", dass das gut vereinbar war und auch gut klappte.

 

Meiner Meinung nach sind flexible Arbeitszeiten, HomeOffice Möglichkeiten usw. heute ein absolutes MUSS und Arbeitgeber sollten das nicht so konsequent blockieren. Die Möglichkeiten die dadurch entstehen, die Attraktivität des Unternehmens, Elternzeit-Regelungen usw. usw. usw. sind nicht zu verachten. ABER wenn man HomeOffice machen möchte, weil das Büro zu laut ist, hat der AB mMn primär an einer Stellen zu optimieren.

 

Und natürlich gilt hierbei auch, dass der AB entsprechende Werkzeuge, Prozesse, Kultur, Arbeitsplatzausstattung (auch HomeOffice) usw. stellen muss und das der Arbeitnehmen die Disziplin aufbringen muss auch von zu Hause aus konzentriert 8h arbeitet.

 

 

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Am 2/25/2017 um 16:54 schrieb KuhTee:

Und wie gesagt, Homeoffice und digitaler Nomade haben nichts miteinander zu tun.

Ich sehe das ähnlich. Die Grenzen sind zwar fliessend, aber bevor die Diskussion Pro & Con Homeoffice geht sollte man sich vielleicht schon nochmal klar machen, ob man Leute die  paar Mal pro Woche HomeOffice macht wirklich als "digitale Nomade" klassifizieren will. Für mich zumindest sind Nomaden Leute die immer "unterwegs" sind. Als Beispiel mal ein halbes Jahr von Burma aus arbeiten, dann wegen mir für 1 Jahr nach Indien und weiter in die Karibik usw. usf. 

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Am 20.2.2017 um 10:52 schrieb joker2975:

Schon mal was von digitalen Nomaden gehört? :D 

[...]

Welches Skillset benötigt man sozusagen als Basic. Unabhängig von Programmiersprachen und Entwicklungstools. Also vllt einen Abschluss an einer FH, sehr gute Selbstorganisation, selbst DevOps betreiben o.Ä.

Und wenn ihr digitale Nomaden seid, was hat euch dazu bewegt einer zu werden? :)

Ich schaue ziemlich oft die YouTube-Videos von Conni Biesalski, die hinter dem Blog planetbackpack.de steht und sehr viel in der Welt herum reist. Bei ihr ist es wohl so, dass sie von ihrem Blog, YouTube und ihrem eBook sowie Affiliate-Links lebt, sich in Coworking-Spaces rund um die Welt einmietet etc.

Ein Buch was in "der Szene" Kultstatus genießt ist das Buch "Die 4 Stunden Woche". Das habe ich mittlerweile auch angefangen zu lesen. Auch der Film "Deutschland zieht aus" ist ganz interessant.

Direkt als "digitaler Nomade" würde ich mich nicht bezeichnen aber mich interessieren Themen wie Minimalismus und ortsunabhängiges Arbeiten. Während der Sommerferien habe ich mal von einer Holzhütte in Finnland Aufträge für einen deutschen Kunden beackert. Internetanbindung für den Laptop war dann über mobiles Internet (HSDPA) was in Finnland super günstig ist. Man bekommt eine Flatrate mit 21 Mbit für 17 Euro/Monat.

Den Drang, in Richtung Chiang Mai zu wandern habe ich nicht wirklich. Mir reicht erstmal Europa.

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Was ich mich bei solchen Konzepten immer frage:
Wie realistisch ist es, dass man damit sein Leben gestalten kann?

...

Ich kann nachvollziehen, dass sowas in der Jugend seinen Reiz haben mag.
Die Welt sehen, ungebunden sein, neue Leute & neue Abenteuer.

Solange man örtlich, finanziell & familiär ungebunden ist.
Gesund, fit, anspruchslos und mobil... Warum nicht?

Aber: Wie soll das werden, wenn man den festen Partner findet, geschweige denn eine Familie gründen möchte?
Wenn man sesshaft werden möchte?
Wenn altersbedingt die ersten Müdigkeiten und Einschränkungen auftreten?
Möchte man auch mit 40 oder 50+ noch in WG´s wohnen, AirBNB´en, heute hier und morgen da, mit wechselnden Partnern und Freunden sein?

Von sowas wie Rente gar nicht zu sprechen.
YouTube, Twitter, Crowdfunding und Co. sind nicht gerade bekannt dafür, dass Paradies für die Rentner, Pensionäre und die Kranken zu sein.

Ich kann und will natürlich keinem schlecht reden, was er da vor hat.
Zum Glück sind wir ein freies Land, wo jeder selbst entscheiden kann, was er mit seinem Leben vor hat.

Aber ich befürchte, dass diese Art der Lebensführung dem Ein oder Anderen noch auf die Füße fallen wird, wenn derjenige dies wirklich ernsthaft betreiben will. So, als Lebensmodell auf Dauer und nicht nur als Phase für ein paar Jahre.
Man ist eben nicht ewig 20-30, jung, dynamisch, gesund, hip und mobil.

...

Randbemerkung:
Damit beziehe ich mich explizit auf solche Beiträge, wie die von @Mankind75.
Leute, welche Digitale Nomaden im Sinne einer rein virtuellen Arbeit von Zuhause aus, im virtuellen Raum, sind, ist natürlich was anderes.
Das ist streng genommen nichts anderes, als ein Freelancer.

bearbeitet von Errraddicator

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vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Was ich mich bei solchen Konzepten immer frage:
Wie realistisch ist es, dass man damit sein Leben gestalten kann?

Für die meisten:
Gar nicht.
Da stimme ich mit dir komplett überein.

Solche Ratgeber wie "Die 4 Stunden Woche" oder Mr.MoneyMustache funktionieren für sehr sehr wenige und dann meist auch nur weil andere das Zeug kaufen (mit Geld was sie aus ihrem 9to5 Job verdient haben).

Zum Beispiel zu Mr.MoneyMustache, er war früher Ing. bei Cisco in den USA (ja diese kleine Firma mit dem Netzwerkzeug ;)).
Da steigt man mit 100.000 Dollar ein und kann ohne Probleme schnell auf 150.000+ Einkommen kommen.
Dann hat er billig ein Haus gekauft, was er heute sehr gut vermietet, das Haus hat keine 300000 gekostet und bringt scheinbar 2000 kalt! pro Monat. 
Dazu eben die Einnahmen aus seiner erfolgreichen Webseite wo er IMHO einfache Tipps in neuer Form wiederbringt.
Zusammenfassend ist das halt "Geb nicht mehr aus als du einnimst, kaufe ggf auch gebraucht, fahre lieber lokal in den urlaub als 1000km weit zu fliegen, investiere in EFT, usw".
Keine Frage sind die Tipps ok, aber reich oder mit Mitte 30 in Rente geht auch keiner der "normalos".
Wer Kandidat für Peter Zwegat ist kann da sicher viel mitnehmen... ;)

Auf Deutschland sind solche Tipps und Bücher auch selten unformbar.
Wo bekomme ich nach dem Studium eben 100.000 Euro? Selbst bei Bosch, Siemens, oder den Autobauern wird das schwer. Er und seine Frau hatten 3 Jahre nach dem Abschluss ca. 200.000 Dollar einkommen pro Jahr! Klar, das kann ja jeder....
Und dann nimm der Staat auch deutlich mehr als in den USA.
Wo kaufe ich eine Immobilie und bekomme dann so eine Mietrendite?
Wenn ich vor 20 Jahren in München günstig was gekauft hätte und nun das gut vermieten kann, ist es auch leicht sich einfach hinzustellen und zu sagen: Ok ich bin in Rente und IHR könnt das auch.

Ähnlich wie Mr Trump ja auch nur einen small loan hatte...

 

Davon ab, warum ist es immer (in solchen Büchern oder so) acker dich nicht 80 Std die Woche tot sondern arbeite halt 4 Std....
Ok ja 80 Std sind kacke. Aber warum nicht einfach 40h arbeiten. Selbst 30 sollten für die meisten Jobs gehen.

Ich meine, Freizeit bleibt genug, da sind wir in den Industrieländern ja priviligiert, woanders gibt es pro Tag vielleicht mal 1-2h und Wochenende ist unbekannt.

bearbeitet von Graustein

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vor 1 Stunde schrieb Errraddicator:

Wie realistisch ist es, dass man damit sein Leben gestalten kann?

Ich will das jetzt nicht verteidigen aber in "Die 4 Stunden Woche" wird das Konzept der Geoarbitrage diesbezüglich angesprochen. Die Überlegung ist, dass man seine Arbeitsleistung in einer harten Währung (Euro, US-Dollar etc.) berechnet und dann beispielsweise über die Visakarte in Thailand dafür thailändische Bath erhält. Der Grund warum, Chiang Mai so ein "Hotspot" ist liegt darin, dass dort die Lebenserhaltungskosten wesentlich niedriger sind.

Ein anderes Thema was mit dem "Digitalen Nomaden" aufgekommen ist, ist das Konzept des Minimalismus, also dass man nur benötigte Gegenstände besitzt und dann mobiler ist weil man sich nicht an so viele Gegenstände bindet. Andererseits finde ich es auch ziemlich erschreckend, dass manche Leute fast garnichts mehr besitzen. Bei einem YouTube Video "Wohnungstour" von einer YouTuberin namens "vegan power girl" empfand ich das teilweise schon als nackte Armut. 

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