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Gleichberechtigung in der Firma (Gehalt)

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Moin zusammen,

ich würde gerne mal eure Vorschläge zu meiner akuten Problematik anhören - ich habe vor kurzem mitbekommen (wirklich nur durch Zufall) wie hoch meine Kollegen (selbe Tätigkeit) verdienen.

Mir ist natürlich aufgefallen, dass zwischen mir (3 Jahre Betriebszugehörigkeit) und meinen Kollegen (8 Jahre Betriebszugehörigkeit) ein Bruttodifferenz von etwa 11.000 Euro existiert.

Beide haben mit gleichen Skills (Anforderungen) beim AG angefangen. Wir erhalten etwa jedes Jahr eine Erhöhung von etwa ~2% (Bruttolohn).

Nach Adam und Eva müsste ich insgesamt 15 Jahre beim AG arbeiten, damit ich auf seinen Lohn komme, er hat gerade mal 7 Jahre sprich die Hälfte dafür gebraucht.

Wochenendarbeit wird nich honoriert (0%) und ist wie man so schön sagt im Gehalt abgegoolten (ist eine Sauerei).

Und wenn du der Liebling vom Chef bist, dann könntest du "vielleicht" mal Fragen, ob du einen halben Tag Urlaub nehmen darfst (falls natürlich irgendetwas anfällt, sonst nichts)

Hatte auch bereits mit dem Chef gesprochen - es hieße gleich ich soll mich net mit den Kollegen (15 Jahre Betriebszugehörigkeit) vergleichen, das habe ich natürlich nicht und würde auch kein Sinn machen. Man hat versucht das Thema zu blockieren - da sieht man wahrscheinlich die Wertschätzung an meiner Person.

 

Was würdet ihr machen? Nochmal Ansprechen und evtl. das Weite suchen?

Ich bin bereits Vater und kann natürlich jeden Cent gut gebrauchen und Abhängig davon wird immer wieder betont wie FAIR unser AG doch ist.

Finde es einfach unfair und habe derzeit nur noch null motivation, um überhaupt irgendetwas für den AG zu machen.

 

Freue mich über eine Rückmeldung :-)

 

Ein schönes WE wünsche ich euch!

 

Euer

socrates

 

 

bearbeitet von socrates

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Hi,

kannst du nochmal genauer umreißen über welche Zahlen wir hier reden? 

In deinem Post ist viel rant und zu wenig, das man als Information nehmen kann. Deshalb einfach mal ein paar Fragen die mir beim Lesen durch den Kopf gingen.

Wie viele Jahre Berufserfahrung hattest du als du beim aktuellen Unternehmen angefangen hast und wie viel hatten die Kollegen? Vielleicht habt ihr ja unterschiedliche Background-Daten und dadurch war dann da höhere Einstiegsgehalt für deine Kollegen begründet.

Hast du mal versucht unabhängig von den 2% p.a. eine Gehaltserhöhung anzusprechen? Ohne dich dabei mit den Kollegen zu vergleichen. In der Verhandlung geht es um dich, nicht um andere Leute. Sag an was du leistest und frag was du leisten müsstest um dein Wunschgehalt zu bekommen.

Ich muss aber auch sagen, dass ich eine Differenz von 11k bei einer Differenz von 5 Jahren Berufserfahrung nicht wirklich unfair finde, aber du hattest ja nur von Betriebszugehörigkeit geschrieben... die tatsächliche Berufserfahrung und eventuelle relevante Unterschiede in Kenntnissen und Verantwortung wären noch interessant.

vor einer Stunde schrieb socrates:

Was würdet ihr machen? Nochmal Ansprechen und evtl. das Weite suchen?

Ja. Versuch deine Situation zu verbessern.

Wenn du meinst, dass ein höheres Gehalt dich glücklich macht versuche eine Gehaltserhöhung rauszuschlagen. (wie schon gesagt, ohne dich mit Kollegen zu vergleichen)

Aber ich denke, dass bei euch ja noch ein paar andere Sachen im argen liegen. Wochenendarbeit die nicht honoriert wird wäre für mich auch ziemlich entmutigend. So wie es sich liest ist es auch nicht so einfach Urlaub zu bekommen(? den Teil habe ich nicht ganz verstanden)

Wenn es die Situation erlaubt würde ich mich nach etwas anderem umsehen.

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vor 2 Stunden schrieb socrates:

Was würdet ihr machen? Nochmal Ansprechen und evtl. das Weite suchen?

Nicht weiter darüber nachdenken! Vielleicht hat er besser verhandelt, vielleicht ist die Firma früher weiter entgegen gekommen... Warum auch immer: Dir nimmt ja niemand was von deinem Gehalt weg und gibt es ihm zusätzlich. Auch wenn es auf den ersten Blick unfair erscheint: so ist es eben, wenn es keine Tarifverträge gibt. Auch in einer anderen Firma, wird es so sein, dass der eine Kollege mehr, der andere weniger verdient. Auch die 11.000€ hören sich im ersten Moment nach viel Geld an. Das ist aber auch Brutto.

Wenn du aber allgemein mit deiner Bezahlung im Unternehmen unzufrieden bist, dann kannst du dich ja gerne um eine Gehaltserhöhung bitten. ABER: Argumentiere niemals mit dem Gehalt von anderen Mitarbeitern, sondern mit deiner Lebenssituation, dass du gerne mehr Verantwortung übernehmen möchtest usw. 

bearbeitet von pr0gg3r

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Was hast Du für Möglichkeiten?

Man bekommt das, wofür man sich verkauft und wenn der Chef nicht mehr bei der Geschäftsführung raus verhandeln kann, bzw. dafür einsetzt, gibt es nicht mehr Geld.

Ich war vor 2 Jahren in einer ähnlichen Situation. Da gab es einen Wechsel unserer Teamleiter und der neue Chef hat mich auf den Gehaltsunterschied aufmerksam gemacht. Ich würde für meine Qualifikation viel zu wenig verdienen. So habe ich das erfahren.

Anschließend habe ich bei der Entwicklungsleitung Druck gemacht. Aber angeblich war kein Budget da. Also bin ich gegangen...

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Du empfindest es als ungerecht, wenn du weniger verdienst als Deine Kollegen.

-Wärst du denn anders herum bereit, wenn du als einziger Mitarbeiter in der Abteilung mehr verdienen würdest, auf Gehalt zu verzichten? 

Du brauchst auf diese rethorische Frage nicht antworten. 

Was bleibt dir also als Möglichkeiten. 

- Es akzeptieren und bleiben.

- Es nicht akzeptieren. Ob du nochmal mit dem Chef reden willst... Vielleicht bringt es was,vielleicht auch nicht. Im Zweifel musst du dir dann was neues Suchen.

bearbeitet von kylt

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Ich halte das eher für die Regel als für die Ausnahme.

 

Bei einer Ex Firma von mir gab es für den gleichen Job im direkten Angestelltenverhältnis teilweise Unterscheide von 50% für den gleichen Job wenn man dann noch die Freelancer reingerechnet hat konnten es auch schon mal 100% werden. Aktuell bin ich bei einem Unternehmen mit Tarifbindung aber selbst da haben gerade die Älteren durch die fetten Jahre eklatante Vorteile insbesondere die, die es in den ÜT Bereich geschafft haben. Meist wird dann mit Bestandsschutz argumentiert.

Wie Du auch schon richtig ausgerechnet hast, holst Du das in der Regel auf der gleichen Position (meist bei der gleichen Firma) niemals auf. Ich persönlich würde in einer solchen Situation mit neuem Wissen um die Marktsituation immer auf dem Markt schauen.

 

 

 

 

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Niemand schenkt dir was.

Wenn man schlechter verhandelt hat, als der Kollege, dass ist das eben so. Da wird niemand kommen und sagen "Hey.. wir könnten die aber x€ mehr bezhalen. Willst du die nicht haben?"...

Entweder du versuchst eine Gehaltserhöhung zu bekommen, oder du bewirbst dich bei einem anderen AG und setzt ein höheres Gehalt an.

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  • Gibt es Unterschiede in den Berufsabschlüssen?
  • Hat dein Kollegen mehr Entscheidungsbefugnisse oder Verantwortlichkeiten (z.B. Führungsrolle im Team oder Betreuung von Azubis)?
vor 15 Minuten schrieb neinal:

Wenn man schlechter verhandelt hat, als der Kollege, dass ist das eben so. Da wird niemand kommen und sagen "Hey.. wir könnten die aber x€ mehr bezhalen. Willst du die nicht haben?"...

Soetwas in der Art wurde mir in meinem letzten Mitarbeitergespräch gesagt. Wenn wir mehr Umsätze hätten, dann hätte man die Gehälter von sich aus erhöhen wollen.

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vor 3 Minuten schrieb etreu:

Soetwas in der Art wurde mir in meinem letzten Mitarbeitergespräch gesagt. Wenn wir mehr Umsätze hätten, dann hätte man die Gehälter von sich aus erhöhen wollen.

In dem Fall lässt sich sowas auch gut sagen. "Wenn wir könnten, würden wir wollen".

Aber im Normalfall schenkt dir niemand was. Klar, mag es AGs geben, die das machen. DIe sind aber wohl eher die Ausnahme.

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Am 2/25/2017 um 12:22 schrieb socrates:

ich würde gerne mal eure Vorschläge zu meiner akuten Problematik anhören - ich habe vor kurzem mitbekommen (wirklich nur durch Zufall) wie hoch meine Kollegen (selbe Tätigkeit) verdienen.

[..]

Finde es einfach unfair und habe derzeit nur noch null motivation, um überhaupt irgendetwas für den AG zu machen.

Wurde ja schon genug gesagt, dass dein Lohn sicht nicht verändert hat und du auf einmal unzufrieden bist, nur weil du jetzt weisst was dein Kollege verdient. Ist  absolut menschlich.

Wenn du das Thema schon angesprochen hast und du kein positives Feedback bekommen hast, dann würde ich an deiner Stelle mich auf dem Markt umschauen um zu prüfen, was geht. Und sobald du ein Angebot hast, kannst du immernoch in dich gehen, ob du wirklich wechseln möchtest. Aber den Prozess würde ich auf jeden Fall anstossen, du kannst nur gewinnen.

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Gast apehead

Genau aus solchen Gründen sind Gehälter gegenüber Kollegen eigentlich geheim zu halten. Es gibt unzählige Faktoren, die dazu führen, dass der eine mehr verdient als der andere. Und wenn dann, wie in deinem Fall, ein Mitarbeiter das erfährt, bietet das natürlich den Nährboden für ein Ungerechtigkeitsgefühl und Neid. Das kann sich natürlich negativ auf die Motivation und somit auf die Arbeitsleistung auswirken, eventuell gehen sogar Mitarbeiter. Ob es nun wirklich ungerecht ist oder nicht, ist am Ende gar nicht wichtig: Du musst dir selbst die Frage stellen, ob du mit dem Wissen leben kannst oder nicht (wie @kylt ja auch schon geschrieben hat). Im letzteren Fall befolge den hier gegebenen Rat von @bigvic und schau dich auf dem Markt um, geh zu ein paar Bewerbungsgesprächen und schaue, wie der Markt deinen Wert einschätzt. Mit dem Wissen hast du in jedem Fall eine bessere Basis für eine Entscheidung als nur aus dem Gefühl heraus, ungerecht behandelt zu werden.

LG

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Am 25.2.2017 um 13:39 schrieb PVoss:

Hi,

kannst du nochmal genauer umreißen über welche Zahlen wir hier reden? 

In deinem Post ist viel rant und zu wenig, das man als Information nehmen kann. Deshalb einfach mal ein paar Fragen die mir beim Lesen durch den Kopf gingen.

Wie viele Jahre Berufserfahrung hattest du als du beim aktuellen Unternehmen angefangen hast und wie viel hatten die Kollegen? Vielleicht habt ihr ja unterschiedliche Background-Daten und dadurch war dann da höhere Einstiegsgehalt für deine Kollegen begründet.

Hast du mal versucht unabhängig von den 2% p.a. eine Gehaltserhöhung anzusprechen? Ohne dich dabei mit den Kollegen zu vergleichen. In der Verhandlung geht es um dich, nicht um andere Leute. Sag an was du leistest und frag was du leisten müsstest um dein Wunschgehalt zu bekommen.

Ich muss aber auch sagen, dass ich eine Differenz von 11k bei einer Differenz von 5 Jahren Berufserfahrung nicht wirklich unfair finde, aber du hattest ja nur von Betriebszugehörigkeit geschrieben... die tatsächliche Berufserfahrung und eventuelle relevante Unterschiede in Kenntnissen und Verantwortung wären noch interessant.

Ja. Versuch deine Situation zu verbessern.

Wenn du meinst, dass ein höheres Gehalt dich glücklich macht versuche eine Gehaltserhöhung rauszuschlagen. (wie schon gesagt, ohne dich mit Kollegen zu vergleichen)

Aber ich denke, dass bei euch ja noch ein paar andere Sachen im argen liegen. Wochenendarbeit die nicht honoriert wird wäre für mich auch ziemlich entmutigend. So wie es sich liest ist es auch nicht so einfach Urlaub zu bekommen(? den Teil habe ich nicht ganz verstanden)

Wenn es die Situation erlaubt würde ich mich nach etwas anderem umsehen.

Hi,

 

danke dir für deine Antwort - unsere Backgroundaten sind gleich (~1 Jahr Berufsunterschied). Er ist 3-4 Älter als ich.

Ich denke es nicht notwendig weitere Zahlen zu nennen, ich denke die "wichtigsten" Angaben bereits beschrieben zu haben :-). Man sagte mir, dass es bei allen "neuen" Kollegen so sei (Gehalt) und mit der Zeit, auch mehr wird. Die "unwahre" Aussage hätte man sich bestimmt auch sparen können :-)

Ich mein du hast zwar Recht mich nicht mit Kollegen zu vergleichen, aber ich Frage dich, wie du damit umgehen würdest vorallem wenn du ganz genau weißt, dass er nicht unbedingt mehr "leistet" als "DU" wenn nicht sogar wesentlich weniger und du trotzdem gerade noch so mit dem Gehalt über deine Runden kommst, vor allem als Familienvater....

Ich werde mich definitv umschauen, sobald ich ein "besseres " Angebot habe lege ich das dem AG vor und mische die Karten nochmal neu - außer der AG macht natürlich nicht mit.

Somit würde ich aber auch mein "Standing" sehen - lassen wir uns überraschen. Wobei die Frage natürlich ist, wie das beim AG ankommt ;-)

Mein Problem ist leider, dass ich nicht der Typ bin der beim "Chef" sich einschleimen muss, um sich ein besseres Ansehen zu erlangen - ich kann das einfach nicht und möchte es auch nicht - ich möchte, dass meine Leistung angesehen wird und ich eine "faire" Bezahlung erhalte!

Sry, das mit dem Urlaub so gemeint - bei Wochenendarbeiten erhaltest du evtl. einen Ausgleich, falls du einen ganzen Tag arbeiten müsstest bzw. beim Chef schnorren musst, damit du wenigstens einen halben Urlaubstag erhaltest, da es sonst nicht "extra" honoriert wird...

VG

socrates

 

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Am 25.2.2017 um 14:44 schrieb pr0gg3r:

Nicht weiter darüber nachdenken! Vielleicht hat er besser verhandelt, vielleicht ist die Firma früher weiter entgegen gekommen... Warum auch immer: Dir nimmt ja niemand was von deinem Gehalt weg und gibt es ihm zusätzlich. Auch wenn es auf den ersten Blick unfair erscheint: so ist es eben, wenn es keine Tarifverträge gibt. Auch in einer anderen Firma, wird es so sein, dass der eine Kollege mehr, der andere weniger verdient. Auch die 11.000€ hören sich im ersten Moment nach viel Geld an. Das ist aber auch Brutto.

Wenn du aber allgemein mit deiner Bezahlung im Unternehmen unzufrieden bist, dann kannst du dich ja gerne um eine Gehaltserhöhung bitten. ABER: Argumentiere niemals mit dem Gehalt von anderen Mitarbeitern, sondern mit deiner Lebenssituation, dass du gerne mehr Verantwortung übernehmen möchtest usw. 

Hi,

 

hat er nicht - er hat genau wie ich mit dem selben Lohn angefangen, nur hat sich natürlich in den ersten Jahren einiges verbesser (mehr Zuschläge nach Probezeit etc.).

Und hier ist definitiv kein Neid im Spiel, ich gönne es jeden in meiner Firma auch euch, dass er/sie ein angemessenes vor allem "faires" Gehalt erhält und kann es leider nicht einfach so hinnehmen, und mir sagen "Ist halt sooo"  .. Dafür ist mein Gerechtigkeitssinn zu stark ausgeprägt und ich denke aus dem Alter bin ich auch mittlerweile schon raus.

Den Tipp habe ich dankend angenommen und werde das auch so unterbreiten - mal schauen was noch passiert bzw. passieren wird.

Wie bereit schon im letzten Beitrag erwähnt, ich habe definitv mehr Arbeit zu leisten als Er/Sie und dadurch auch automatisch mehr Verantwortung....

 

VG

socrates

 

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vor 1 Stunde schrieb etreu:
  • Gibt es Unterschiede in den Berufsabschlüssen?
  • Hat dein Kollegen mehr Entscheidungsbefugnisse oder Verantwortlichkeiten (z.B. Führungsrolle im Team oder Betreuung von Azubis)?

Soetwas in der Art wurde mir in meinem letzten Mitarbeitergespräch gesagt. Wenn wir mehr Umsätze hätten, dann hätte man die Gehälter von sich aus erhöhen wollen.

Hi,

 

wir sind auf gleicher Ebene (sowohl Berufstechnisch als auch Berufserfahrung) - Er/Sie hat keine Verantwortung im Team o.ä.

Das mit dem Umsätzen, ist immer dasselbe Thema..

 

Danke dir für deine Antwort.

 

VG

socrates

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vor 3 Minuten schrieb socrates:

Ich mein du hast zwar Recht mich nicht mit Kollegen zu vergleichen, aber ich Frage dich, wie du damit umgehen würdest vorallem wenn du ganz genau weißt, dass er nicht unbedingt mehr "leistet" als "DU" wenn nicht sogar wesentlich weniger und du trotzdem gerade noch so mit dem Gehalt über deine Runden kommst, vor allem als Familienvater....

Du hast im ersten Moment vielleicht recht - Fairness ist etwas anderes. Dennoch, musst DU schauen, dass DU mehr Geld bekommst, weil DU andere Lebensumstände hast, für die dir DEIN momentanes Gehalt nur knapp reicht. 

Stell dir vor, es gibt Menschen, die einfach Geld haben das sich vermehrt, ohne etwas zu leisten. Es gibt auch Menschen, die einfach viel erben. Ist das fair?

Die Frage sollte aber auch nicht sein, was fair ist und was nicht. Die Frage sollte sein, was DU ändern kannst, um ein höheres Gehalt zu bekommen. Denn wenn du auf andere schaust, wirst du an deinem Gehalt nichts ändern. Deshalb ist es auch immer schlecht nach oben zu gehen und zu sagen: "der verdient aber mehr als ich und leistet weniger". Du bist nicht derjenige, der die Leistung der Kollegen zu bewerten hat. Du bist derjenige, der einen Vertrag unterschrieben hat und zu diesem Zeitpunkt zumindest kein Problem mit dem Gehalt hatte. Aber du bist auch derjenige, der nach einer Gehaltserhöhung fragen kann - aber argumentiere mit deiner Leistung, nicht mit der von anderen oder mit Fairness. Frage nach mehr Verantwortung oder was für Möglichkeiten es gibt, in der Firma voran zu kommen (das ist nicht gleich Arschkriechen). Ansonsten, kannst du dich auch jederzeit woanders bewerben. Vor allem, wenn du so viel (mehr) leisten kannst, wirst du auch einen Arbeitgeber finden, der das sieht und auch entsprechend bezahlt. Aber: es liegt in deiner Hand.

Sorry für die harten Worte. Ich verstehe absolut, dass es dich aufregt. Aber mehr als ein paar Tage solltest du dich nicht dami beschäftigen, sondern es dabei belassen oder eben selbst etwas an deiner Situation ändern. 

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vor einer Stunde schrieb apehead:

Genau aus solchen Gründen sind Gehälter gegenüber Kollegen eigentlich geheim zu halten. Es gibt unzählige Faktoren, die dazu führen, dass der eine mehr verdient als der andere. Und wenn dann, wie in deinem Fall, ein Mitarbeiter das erfährt, bietet das natürlich den Nährboden für ein Ungerechtigkeitsgefühl und Neid. Das kann sich natürlich negativ auf die Motivation und somit auf die Arbeitsleistung auswirken, eventuell gehen sogar Mitarbeiter. Ob es nun wirklich ungerecht ist oder nicht, ist am Ende gar nicht wichtig: Du musst dir selbst die Frage stellen, ob du mit dem Wissen leben kannst oder nicht (wie @kylt ja auch schon geschrieben hat). Im letzteren Fall befolge den hier gegebenen Rat von @bigvic und schau dich auf dem Markt um, geh zu ein paar Bewerbungsgesprächen und schaue, wie der Markt deinen Wert einschätzt. Mit dem Wissen hast du in jedem Fall eine bessere Basis für eine Entscheidung als nur aus dem Gefühl heraus, ungerecht behandelt zu werden.

LG

Hi,

wie bereits schon aus dem anderen Beitrag erwähnt - Neid spielt definitv keine Rolle. Es geht mir einfach nur darum, dass eine gewisse Fairness ( */ironie an wird bei uns immer wieder groß geschrieben /ironie aus*) liegt, scheint allerdings nicht der Fall zu sein. Gegen den Mitarbeiter habe ich keinen Groll und verstehe mich auch gut mit Ihm/Ihr.

Das werde ich auch machen und schaue mich im Markt um, daraufhin werde ich schon erkennen, wo mein etwaiger Marktwert liegt.

Kommt das gut an, mit dem "neuen" Angebot (falls man eines erhalten hat) dem AG vorzulegen? Ich kann mir eher vorstellen, dass dadurch das Verhältnis wesentlich beeinträchtigt wird - und wird als "Geldgeier" abgestempelt...

 

VG

socrates

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vor 5 Minuten schrieb pr0gg3r:

Du hast im ersten Moment vielleicht recht - Fairness ist etwas anderes. Dennoch, musst DU schauen, dass DU mehr Geld bekommst, weil DU andere Lebensumstände hast, für die dir DEIN momentanes Gehalt nur knapp reicht. 

Stell dir vor, es gibt Menschen, die einfach Geld haben das sich vermehrt, ohne etwas zu leisten. Es gibt auch Menschen, die einfach viel erben. Ist das fair?

Die Frage sollte aber auch nicht sein, was fair ist und was nicht. Die Frage sollte sein, was DU ändern kannst, um ein höheres Gehalt zu bekommen. Denn wenn du auf andere schaust, wirst du an deinem Gehalt nichts ändern. Deshalb ist es auch immer schlecht nach oben zu gehen und zu sagen: "der verdient aber mehr als ich und leistet weniger". Du bist nicht derjenige, der die Leistung der Kollegen zu bewerten hat. Du bist derjenige, der einen Vertrag unterschrieben hat und zu diesem Zeitpunkt zumindest kein Problem mit dem Gehalt hatte. Aber du bist auch derjenige, der nach einer Gehaltserhöhung fragen kann - aber argumentiere mit deiner Leistung, nicht mit der von anderen oder mit Fairness. Frage nach mehr Verantwortung oder was für Möglichkeiten es gibt, in der Firma voran zu kommen (das ist nicht gleich Arschkriechen). Ansonsten, kannst du dich auch jederzeit woanders bewerben. Vor allem, wenn du so viel (mehr) leisten kannst, wirst du auch einen Arbeitgeber finden, der das sieht und auch entsprechend bezahlt. Aber: es liegt in deiner Hand.

Sorry für die harten Worte. Ich verstehe absolut, dass es dich aufregt. Aber mehr als ein paar Tage solltest du dich nicht dami beschäftigen, sondern es dabei belassen oder eben selbst etwas an deiner Situation ändern. 

Hi,

 

das ist schon i.O., damit kann ich leben und werde es mir auch verinnerlichen...

Das werde ich tuen - vielen Dank deine Antwort.

 

VG

socrates

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Gast apehead

Mit einem neuen Angebot kannst du natürlich Druck auf den AG ausüben - ob der davon begeistert ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Wie immer gilt auch hier: "Der Ton macht die Musik." Auf ein "Zahl mehr oder ich bin weg" reagieren die allermeisten AG wohl mit einem Schulterzucken und "Winke, winke". Reisende soll man ja nicht aufhalten. Wenn man die Information etwas geschickter einsetzt, hat man da vermutlich mehr Aussicht auf Erfolg - das hängt aber natürlich auch davon ab, wie sehr man dich im Unternehmen schätzt, und ob man dir überhaupt mehr zahlen will.

LG

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Wechseln, ganz einfach. Du scheinst schon jetzt mehr Energie in das Schreiben deiner Postings zu investieren, als in deine Arbeit. Das wird nur noch schlimmer.

Ich kann es zwar verstehen, dass Du es "unfair" findest und es im Endeffekt auch tatsächlich so wahrgenommen werden kann. Aus diesem Grund gibt es in einigen Ländern eine Open Salary Policy oder einige Firmen legen den Leuten, die sich im Gespräch unter Wert verkaufen, noch eine Schippe Gehalt oben drauf, damit die Balance im Team gewahrt ist. Ist aber nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme.

Deine Firma handhabt das offensichtlich etwas anders - was aber nicht zu beanstanden ist! Denn schließlich schauen wir auch, wo wir unser neues Handy am günstigsten bekommen und zahlen dem günstigen Händler nicht noch zusätzlich die Differenz auf den Kaufpreis drauf, weil alle anderen das Gerät teurer anbieten ... 

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Hi zusammen,

ich dachte ich informiere euch mal über den aktuellen Zwischenstand...

Ich hatte mich an meinen direkten Vorgesetzen gewendet, im Monat Juli/August gab es eine Gehaltserhöhung von 2%. (etwa 1440 Brutto)

Nachdem nun mein Arbeitskollege bald aufhören wird, sodass ich seinen Platz einnehmen darf/soll, hatte ich das Thema nochmal angesprochen bzw. mit guten Argumenten vorgelegt.

In der Zwischenzeit gab es auch relativ gute Angebote (von nahmhaften Firmen), hatte diese auch beim Vorgesetzen vorgelegt, es hieß immer wieder ich solle mich noch ein bisschen geduldigen. Er hat mir zwar das Angebot von der Konkurrenz nicht versichern können, hat allerdings gesagt das Sie mithalten können und wenn nicht kann ich mich ja immernoch umsehen - das war sein Kommentar?! Ich dachte mir ich höre nicht richtig? Sowas kann man doch eigentlich nicht bringen?

Naja - Ich warte schon seit einigen Monaten auf eine "faire" Erhöhung jedoch werde ich nur aufgehalten (meiner Meinung nach), die ganze Zeit hinüber. Mir wurde so oft gesagt, dass ich gute Arbeit leisten würde und Sie das alles wissen, dass ich mit einem sehr niederigen Gehalt angefangen habe blablablabla.

Dem ehemaligen Kollegen hatten Sie im letzten Sommer eine "ordentliche" Gehaltserhöhung verabreicht und als ich das erwähnte, sagten Sie einfach so nach dem Motto "Ist halt so". Ihm wurde die Erhöhung relativ schnell erteilt..

Das neue Angebot was ich erhalten habe hat eine Differenz von etwa 13k Brutto (inkl. Weihnachtsgeld etc.) zum jetzigen Gehalt . Ist  eine große bekannte Firma...

Natürlich sind hierbei einige Tätigkeiten die nicht unbedingt mein Fall sind, aber bin definitiv offen für neues und das Gehalt würde sich jeden Monat etwa um die 250-300 Euro (netto) erhöhen + das Weihnachtsgeld sprich unterm strich über 5600 Euro netto im Jahr mehr als zuvor...

 

Was würdet ihr denn tun? Loyal sein und "abwarten"? Oder das neue Angebot annehmen und abzischen?

 

Vielen Dank und frohe Weihnachten wünsche ich euch allen :-)

 

MfG

socrates

 

 

 

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Gast Arvi

Wie lange willst du dich eigentlich noch verarschen lassen? Nach deiner Auflistung hier am Ende doch noch die Frage zu stellen, ob wer bleiben würde, erklärt so ziemlich genau warum jeder Dorftrottel Karrieretechnisch an dir vorbeizieht. Sorry, aber so bequem kann man doch nicht sein.

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Wie @Arvi es erwähnt hat lass dich nicht verarschen. Hau einfach ab wenn man dich schon Monatelang hinhält.

Nimm das neue Angebot an. Diese hinhalte Taktik verwenden viele Firmen bis Sie dich durch einen anderen ersetzen haben, oder lassen es drauf ankommen.

Falls du deinen Chef indirekt noch einen draufhauen möchtest sagst du zu ihm dass du am 29. Dezember mit Ihm ein 4 Augengespräch führen möchtest. Verlang mehr als dass was dein Kollege als Bonus bekommen hat! Wenn er nicht dass "ja" Wort sagt, gibst du Ihm einfach die Kündigung mit der Begründung "Ist halt so".

bearbeitet von Zaroc

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Kündigung sollte man aber erst abgeben, wenn der neue Vertrag unterschrieben ist. Ansonsten könnte man sich eventuell ins eigene Bein schießen damit. Wie oft gibt es Angebote und dann kommt doch aus irgendwelchen Gründen (jemand anderes mittlerweile dafür eingestellt, interne Umbesetzung, Stelle wurde gestrichen, ...) kein Vertrag zustande.

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