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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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Das ist wirklich blöd gelaufen, aber nach meiner Einschätzung wäre viel mehr Gehalt auch gar nicht drin gewesen, da man mich in den Themengebieten noch bisschen aufbauen muss und die das auch machen würden.

Ich denke, beides wäre zu gut gewesen um wahr zu sein (Sehr gutes Gehalt + "Aufbaukurs")...

Der Vorschlag mit der kleinen Erhöhung nach der Probezeit kam dann gar nicht von mir. Ich werde erstmal noch eine Nacht darüber schlafen, ob ich unterschreibe oder nicht!^^

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vor 23 Minuten schrieb Layer8_Problem:

Ich denke, beides wäre zu gut gewesen um wahr zu sein (Sehr gutes Gehalt + "Aufbaukurs")...

Hatte ich genau so, ich bin mit 33k eingestiegen, hatte absolut keine Ahnung von dem Bereich in dem ich dann Arbeiten sollte bis auf ein paar Grundlagen in SQL (weil mein Ausbildungsbetrieb eine sehr individuelle Software hatte, waren meine Kenntnisse großteils halt darauf beschränkt) und ich + Kollege der mit mir angefangen hat, musste auch erst nochmal "Ausgebildet" werden. Nach der Probezeit hab ich 36k bekommen und jetzt ca. 2,5 Jahre nachdem ich da angefangen hab, hat mein Chef uns verkündet das er uns als "Ausgebildet" ansieht und mittlerweile bin ich bei 50k Gehalt. 

Also nein das schließt sich nicht unbedingt aus.

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vor 4 Stunden schrieb Albi:

ist aber auch net so einfach hier in München, wegen der ganzen Studenten, was ich so von Freunden höre zumindest, die das gleiche machen wollten und jetzt doch erstmal noch daheim wohnen.

Mit festen Job hat man einen (kleinen) Vorteil.

Arbeitskollegin hat Ende 2016 angefangen und ist nach München gezogen und hat sogar eine recht preiswerte Whg in Giesing gefunden.
Es geht also.

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Dumm gelaufen...
Wenn du den Job wirklich annehmen willst, such dir ein WG Zimmer, mit etwas suchen solltest du schon bei 450-500 rauskommen, vermutlich billiger als pendeln.



Meinten Sie: Abstellkammer? XD

Ich habe während der Ausbildung ein komplettes Jahr nach einem WG Zimmer gesucht. Klar kann es sein, dass man Glück hat. Aber in der Regel ist der Wohnungsmarkt in München eine Katastrophe. Und bei der Suche nach einer WG wird es nicht einfacher. Will sich keiner vorstellen, was man da zu Gesicht bekommt....



Aber Back to Topic.

Hast du noch andere Bewerbungen am laufen? Vielleicht gibt es noch eine Alternative? Gehalt nachverhandeln ist halt echt schlecht, wenn man das Gehalt selbst ins Spiel gebracht hat.

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vor 14 Stunden schrieb Graustein:

Es geht also.

hab nicht gesagt das es nicht geht ;) nur gemeint das es nicht einfach ist, wie Neinal ja auch nochmal bestätigt hat. Leider spielt da auch immer das Glück mit eine Rolle.

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vor 23 Stunden schrieb Layer8_Problem:

.... Der Vorschlag mit der kleinen Erhöhung nach der Probezeit kam dann gar nicht von mir. Ich werde erstmal noch eine Nacht darüber schlafen, ob ich unterschreibe oder nicht!^^

Also hast du nur dein Startgehalt festgelegt. - Wenn du immer noch unbedingt hin willst, es aber am Gehalt liegt, dann sag ganz offen, dass du nochmal darüber geschlafen hast und an sich dir vorstellen kannst dort anzufangen und die Einarbeitung explizit auch in der monetären Planung berücksichtigst hast - Lediglich bei einem Gehalt nach der Probezeit eben etwas mehr finanziellen Spielraum brauchst, um langfristig planen zu können und ob man hier noch Spielraum sehe. Fragen kostet ja nix.

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vor 5 Stunden schrieb Albi:

hab nicht gesagt das es nicht geht ;) nur gemeint das es nicht einfach ist, wie Neinal ja auch nochmal bestätigt hat. Leider spielt da auch immer das Glück mit eine Rolle.

Einfach nicht.
Aber als Facharbeiter deutlich einfacher als als Azubi oder Student.

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vor 40 Minuten schrieb kylt:

Fragen kostet ja nix.

Kostet nix, macht aber einen schlechten Eindruck vor allem wenn der initialle sehr niedrige Vorschlag vom Bewerber selbst kam.

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Am ‎11‎.‎01‎.‎2018 um 15:57 schrieb Albi:

ist aber auch net so einfach hier in München, wegen der ganzen Studenten, was ich so von Freunden höre zumindest, die das gleiche machen wollten und jetzt doch erstmal noch daheim wohnen.

Da kommt es aber auch immer drauf an, wann man sucht (möglichst nicht zu Beginn der Studiensaison) und eventuell auch kommerzielle Angebote mit in Betracht ziehen.
Damals anno 2006 habe ich ein Zimmer (Abstellkammer mit um die 15-20m²) für 300€ bekommen. Aus der "WG" waren aber 2 von 3 Leuten nicht wirklich angenehm und es war eine vom Vermieter zusammengestellte und der Vermieter wollte mich beim Auszug auch noch über den Tisch ziehen... also genau aufpassen.

Alternativ könnte aber auch, falls du noch zu Hause wohnen solltest, eine Unterbringung in einer Handwerkerunterkunft fürs erste mit in Betracht kommen (Einzelzimmer). Da muss man aber möglichst langfristig vorher buchen, damit man noch Platz bekommt. (Meist um die 25-35€/Tag mit Möglichkeit, selber zu kochen) Wäre zumindest vermutlich angenehmer als täglich zu pendeln und man könnte montags anreisen und Freitags aus checken (somit nur 4 Übernachtungen pro regulärer Woche). Bucht man es länger, bekommt man eventuell auch noch bessere Konditionen. Da ist dann halt die Frage, ob einem die Pendelzeit- und kosten das wert sind, oder ob nicht.

Auf jeden Fall solltest du, falls du den Job annehmen solltest, die entsprechenden Belege für deine Steuerabrechnung aufbewahren - da solltest du dann einiges zurück bekommen. Es gibt afaik aber auch die Möglichkeit, dass man dafür vorher schon einen Antrag abgibt, so dass man direkt mehr raus bekommt. Wie sich das genau nennt, weiß ich aber leider nicht mehr.

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Also ich habe nochmal intensiv über die Sache nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen... Ich werde das Angebot annehmen!

Ich denke, die Strecke sollte machbar sein und wenn sich die Fahrtdauer pro Strecke wirklich bei ca. 60 Minuten einpendeln sollte, dann sollte das noch okey sein. Viele pendeln hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln und da es sich nicht gerade um eine ICE-Rennstrecke hier handelt, sind die Reisezeiten ebenfalls relativ lange.

Wenn das tägliche Pendeln auf die Gesundheit schlagen sollte, dann kann ich mich immer noch aus dem Anstellungsverhältnis heraus bewerben. Nebenbei behalte ich aber für Alternativen weiterhin beide Augen offen, da die Geschichte doch sehr hart auch an meiner Belastungsgrenze ist.

 

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Und genau deshalb, wird es immer AGs geben, die keine anständigen Gehälter zahlen.

Solange es immer wieder jemanden gibt, der für das Geld arbeiten geht. Und auch noch stundenlang pendelt.

 

Jammert dann bitte aber nicht in 1-3 Jahren, dass sich mit dem Gehalt nix reißen lässt ;)

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vor 4 Minuten schrieb neinal:

Und genau deshalb, wird es immer AGs geben, die keine anständigen Gehälter zahlen.

Solange es immer wieder jemanden gibt, der für das Geld arbeiten geht. Und auch noch stundenlang pendelt.

 

Jammert dann bitte aber nicht in 1-3 Jahren, dass sich mit dem Gehalt nix reißen lässt ;)

Das ist halt das Dilemma. Aber ich hatte schon extreme Schwierigkeiten, überhaupt an den Ausbildungsplatz zu kommen und so ein "Kampf" bleibt bitter im Gedächtnis.

Ich bin froh, dass ich jetzt erstmal was hab. Zumal es mir schwer fällt, mich gut in Bewerbungsgesprächen zu verkaufen.

Danke für die Tipps!:)

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Gerade eben schrieb Layer8_Problem:

Das ist halt das Dilemma. Aber ich hatte schon extreme Schwierigkeiten, überhaupt an den Ausbildungsplatz zu kommen und so ein "Kampf" bleibt bitter im Gedächtnis.

Hatte ich auch. Ist meiner Meinung nach aber kein Grund, sich weiter unter Wert zu verkaufen.

Gerade eben schrieb Layer8_Problem:

Ich bin froh, dass ich jetzt erstmal was hab. Zumal es mir schwer fällt, mich gut in Bewerbungsgesprächen zu verkaufen.

Das kann und muss man lernen.

 

Meine Kommentare sind auch nicht böse gemeint. Ich verstehe, wenn man manchmal froh ist, überhaupt etwas zu haben. Aber in der IT, vor allem in München muss man sich definitiv nicht unter Wert verkaufen. Es gibt sehr viele offene Stellen. Und eigentlich sollte der AG froh sein, dich einstellen zu dürfen. 

Man muss sich für Gespräche eine andere Haltung zulegen. Wenn ich in ein Gespräch gehe, dann ist meine Einstellung die, dass der AG was von mir will. Nicht andersrum. Und man muss lernen auch das zu fordern, was die Arbeit die man macht wert ist.

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vor 1 Stunde schrieb neinal:

Man muss sich für Gespräche eine andere Haltung zulegen. Wenn ich in ein Gespräch gehe, dann ist meine Einstellung die, dass der AG was von mir will. Nicht andersrum. Und man muss lernen auch das zu fordern, was die Arbeit die man macht wert ist.

Das Selbstbewusstsein hierfür hat man aber nur, wenn man fachlich fit ist und Erfharung hat. Das Gehalt ist unterirdisch aber an Layers Stelle hätte ich es vermutlich auch angenommen.
@Layer: Falls du noch nicht zugesagt hast, kannst du ja anrufen und sagen dass du den Job gerne hättest aber direkt fragen ob man noch einmal über das Gehalt sprechen kann. Sag einfach du warst mit der Frage überrumpelt, dass du einen Betrag sagen musst und warst darauf nicht vorbereitet. Sag dann noch, du hast  zuhause ein bisschen gerechnet und gemerkt, dass es doch knapp wird mit den hohen Fahrtkosten. Zudem willst du dann im Sommer vielleicht auch in eine eigene Wohnung ziehen etc.
 

 

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Am 12.1.2018 um 16:02 schrieb kylt:

Also hast du nur dein Startgehalt festgelegt. .... Fragen kostet ja nix.

Am 12.1.2018 um 16:43 schrieb Albi:

Kostet nix, macht aber einen schlechten Eindruck vor allem wenn der initialle sehr niedrige Vorschlag vom Bewerber selbst kam.

Nein, tut es nicht. Wir reden hier nicht von Steigerungen von 27 K auf 36K. Sondern dass bei einem Wert von 27 K ohne Einarbeitung durchaus 30K min. angemessen sein sollten als festgelegte Steigerung, wenn die Probezeit bestanden ist. - Für München ist das Gehalt immer noch niedrig, aber darum geht es nicht. Es geht darum einfach die erheblichen finanziellen Kosten vernünftig zu decken. 

vor 13 Minuten schrieb smite:

... ob man noch einmal über das Gehalt sprechen kann. Sag einfach du warst mit der Frage überrumpelt, dass du einen Betrag sagen musst und warst darauf nicht vorbereitet. Sag dann noch, du hast  zuhause ein bisschen gerechnet und gemerkt, dass es doch knapp wird mit den hohen Fahrtkosten. ...

Und genau mit diesem Argument würde ich auch losgehen, aber eben nicht bei der von dir genannten Zahl, sondern bei dem Wert mit dem du min. 1,5 Jahre leben können musst, nachdem du die Probezeit bestanden hast.

Bei deinem Einstiegsgehalt kannst du durchaus mal fragen, ob 33 K bis Ende 2019 irgendwie erreicht werden können. Mehr als nein sagen tuen die nicht, den Vertrag hast du ja schon -zu den für dich finanziell eher schlechten Konditionen, oder? 

bearbeitet von kylt

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Zuerst einmal vielen Dank für alle Antworten!

Ja, den Vertrag hab ich bereits und die Konditionen sind da auch so festgehalten. Also soll ich in die Nachverhandlung gehen mit 30K ab bestandener Probezeit?

Von den Wohnungen sieht es ja echt sehr mau aus, aber ich würde das Pendeln auf mich nehmen. Pendeln ist zwar zeitintensiv, aber bisschen günstiger als eine Wohnung. Das ist ja auch nichts für die Ewigkeit, in 1-2 Jahren sieht es vom Gehalt her vielleicht schon ganz anders aus.

Wer weiß, vielleicht läuft es auch nicht so gut und ich bin am Ende froh, nicht gleich blind umgezogen zu sein.

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vor 4 Minuten schrieb Layer8_Problem:

... Pendeln ist zwar zeitintensiv, aber bisschen günstiger als eine Wohnung. ...

Denk immer nur daran, dass du für die min. 2 Stunden auch arbeiten gehen könntest, was bei einer 5 Tagewoche knapp 10 Stunden wären, im Monat 40 bei 40 Arbeitswochen 400 Stunden, oder aber 16,5 komplette Tage (oder 50 Arbeitstage à 8 Stunden). - Ich möchte es dir nicht schlecht reden, es soll nur den Gegenwert  unterstreichen. 

vor 10 Minuten schrieb Layer8_Problem:

... Also soll ich in die Nachverhandlung gehen mit 30K ab bestandener Probezeit?...

Überlege und rechne eine Summe für dich selber durch, wie man am besten sein Gehalt verhandelt soll jeder für sich selber entscheiden. In deinem Konkreten Fall könenn wir dir auch nur Werte aus der Glaskugel nennen.... in meiner steht gerade 31250 Euro.

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vor 2 Minuten schrieb kylt:

Denk immer nur daran, dass du für die min. 2 Stunden auch arbeiten gehen könntest, was bei einer 5 Tagewoche knapp 10 Stunden wären, im Monat 40 bei 40 Arbeitswochen 400 Stunden, oder aber 16,5 komplette Tage (oder 50 Arbeitstage à 8 Stunden). - Ich möchte

Dafür hat er mit der neuen Stelle aber auch spannendere Aufgaben und lernt mehr. Mit dem neuen Wissen kann er in 2 Jahren vll. kündigen und bei einer anderen Stelle >40k verdienen.
Damit steht er langfristig besser da, als wenn er jetzt für 35K irgendwo PCs schleppt. Wenn ihn die Aufgaben reizen würde ich die neue Stelle annehmen und die Fahrzeit als investition in die Karriere sehen.
Vor allem am Anfang der Karriere würde ich persönlich auch eher eine spannende Stelle einem hohen Gehalt vorziehen. Aber dass das Gehalt mies ist, ist ja allen klar. Aber wenn er sonst keine guten Angebote hat würde ich dies erst einmal annehmen und versuchen viel zu lernen.

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vor 12 Minuten schrieb kylt:

Denk immer nur daran, dass du für die min. 2 Stunden auch arbeiten gehen könntest

Oder auch einfach einem Hobby nachgehen, oder oder oder...

Mir persönlich waren meine 45 Minuten Arbeitsweg in meiner alten Wohnung schon zu viel und es hat mich genervt. Bin jetzt (nicht nur wegen des Weges) in eine neue Wohnung gezogen, von der aus ich ~20 Minuten zu Fuß zur Arbeit brauche. Damit habe ich täglich 40 Minuten - 1 Stunde mehr Zeit, andere Dinge zu tun. Gefühlt ist das für mich sehr viel wert. Sicher kann man sich auch mit dem Pendeln arrangieren (wobei ich da ÖPNV vorziehe, weil ich da wenigstens lesen oder andere Dinge tun kann), auf Dauer wäre mir persönlich das aber zuviel.

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vor 39 Minuten schrieb kylt:

Denk immer nur daran, dass du für die min. 2 Stunden auch arbeiten gehen könntest, was bei einer 5 Tagewoche knapp 10 Stunden wären, im Monat 40 bei 40 Arbeitswochen 400 Stunden, oder aber 16,5 komplette Tage (oder 50 Arbeitstage à 8 Stunden). - Ich möchte es dir nicht schlecht reden, es soll nur den Gegenwert  unterstreichen. 

Überlege und rechne eine Summe für dich selber durch, wie man am besten sein Gehalt verhandelt soll jeder für sich selber entscheiden. In deinem Konkreten Fall könenn wir dir auch nur Werte aus der Glaskugel nennen.... in meiner steht gerade 31250 Euro.

Ja das stimmt natürlich. Aber wenn man sein Schlafverhalten etwas anpasst (ich schlafe momentan mehr, als ich brauche) und die Freizeitgestaltung bisschen umkrempelt, kann man da noch bisschen Zeit rausholen. Zum Beispiel mache ich derzeit abends essen und mittags gibt's nur einen Snack. Wenn ich später in der Mittagspause komplett esse, dann spar ich abends wieder ordentlich Zeit... Mittagspause muss ich ja so oder so machen.:D

Mir fehlt da die Erfahrung, um das jetzt alles schon beantworten zu können. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das dann sein wird und wie ich damit klar komme.

Ich lass mich mal überraschen und vielleicht öffnet sich bis dahin ja noch eine andere Tür:)... Danke fürs Feedback!

 

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vor 21 Minuten schrieb smite:

Vor allem am Anfang der Karriere würde ich persönlich auch eher eine spannende Stelle einem hohen Gehalt vorziehen. .... erst einmal annehmen und versuchen viel zu lernen.

Genau, das soll er ja. - aber gerade wenn man viel Pendelt und ohnehin schon viel Zeit hat, dann tritt folgende Aussage nach spätestens einem Jahr in Kraft:

vor 14 Minuten schrieb arlegermi:

... damit habe ich täglich 40 Minuten - 1 Stunde mehr Zeit, andere Dinge zu tun. Gefühlt ist das für mich sehr viel wert....

- Schon alleine wenn er dann z.B. mal eine Inspektion bei seinem Auto durchführen will, wird es schon alleine Zeitlich eng, von dem Fall dass sein Auto mal dann einen Deffekt haben kann ganz zu schweigen...

=====

Ich habe jetzt nicht mehr alle Kostenrechnungen der letzten Beiträge im Kopf, aber für mich nochmal gerade durchgerechnet:

Bei 27,4 K Jahresgehalt, komme ich auf 2.283,33 € Brutto im Monat.

Das sind laut online Rechner bei Klasse 1 etwa 1.528 Euro Netto

Spritt -200 €

Leasing/Kauf -200 €

Versicherung Auto & Steuer -100 €

Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt)

Versicherung Hausrat/Haftpficht und weiteres - 100 €

Lebensmittel (Arbeit Mittags & Privat ) - 200 €

Dann bleiben knapp 380 € jeden Monat, für alle weiteren Ausgaben.

Alle extra Posten, wie GEZ, Strom, Heizung,  Rücklagen Reparaturkosten für das Auto, Kleidung, Haushaltsgegenstände habe ich noch nicht mit hinzugenommen, weil ich die Kenngrößen dazu nicht habe. 

Heißt also, dass er dann statt

Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt)

Spritt -200 €

Leasing/Kauf -200 €

In München weiterhin die Kaufkosten hätte (oder aber verkauft das Auto). 

Blieben dann noch 500 € (weil 50€ sprit würde dann ja auch weiterhin anfallen). 

- Mal davon abgesehen, dass auch alle weiteren Lebenshaltungskosten ansteigen.

====

Wir können klein klein weiterrechnen, fakt ist aber dass ihm jeder Euro mehr bei dem Gehalt schon merkbar mehr Spielraum gibt. Wenn man dann statt 380 schon von vornherein 500 Euro jeden Monat zur Verfügung hat, auch wenn er weiterhin pendeln will. 

 

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vor 2 Minuten schrieb kylt:

Genau, das soll er ja. - aber gerade wenn man viel Pendelt und ohnehin schon viel Zeit hat, dann tritt folgende Aussage nach spätestens einem Jahr in Kraft:

- Schon alleine wenn er dann z.B. mal eine Inspektion bei seinem Auto durchführen will, wird es schon alleine Zeitlich eng, von dem Fall dass sein Auto mal dann einen Deffekt haben kann ganz zu schweigen...

=====

Ich habe jetzt nicht mehr alle Kostenrechnungen der letzten Beiträge im Kopf, aber für mich nochmal gerade durchgerechnet:

Bei 27,4 K Jahresgehalt, komme ich auf 2.283,33 € Brutto im Monat.

Das sind laut online Rechner bei Klasse 1 etwa 1.528 Euro Netto

Spritt -200 €

Leasing/Kauf -200 €

Versicherung Auto & Steuer -100 €

Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt)

Versicherung Hausrat/Haftpficht und weiteres - 100 €

Lebensmittel (Arbeit Mittags & Privat ) - 200 €

Dann bleiben knapp 380 € jeden Monat, für alle weiteren Ausgaben.

Alle extra Posten, wie GEZ, Strom, Heizung,  Rücklagen Reparaturkosten für das Auto, Kleidung, Haushaltsgegenstände habe ich noch nicht mit hinzugenommen, weil ich die Kenngrößen dazu nicht habe. 

Heißt also, dass er dann statt

Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt)

Spritt -200 €

Leasing/Kauf -200 €

In München weiterhin die Kaufkosten hätte (oder aber verkauft das Auto). 

Blieben dann noch 500 € für die Miete (weil 50€ sprit würde dann ja auch weiterhin anfallen). 

- Mal davon abgesehen, dass auch alle weiteren Lebenshaltungskosten ansteigen.

====

Wir können klein klein weiterrechnen, fakt ist aber dass ihm jeder Euro mehr bei dem Gehalt schon merkbar mehr Spielraum gibt. Wenn man dann statt 380 schon von vornherein 500 Euro jeden Monat zur Verfügung hat, auch wenn er weiterhin pendeln will. 

 

 

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Gerade für München ist das Gehalt von Layer8 eher mau. 

Bin selber für rd. 36k nach München gewechselt - war aus meiner Sicht die unterste Grenze. Ich konnte ab und zu Essen gehen usw. aber größere Sprünge waren nicht drin.

Hatte Glück, nach nur 1 Monat Suche eine 25qm Wohnung in der Innenstadt für 550€ warmmiete zu ergattern. 

Ich bekam auch mehrere Angebote nachdem ich in München war. Alle lagen so bei rd. 36k für 1st-Lvl Support. 

Der TE sollte nach der Probezeit Nachverhandeln oder sich trotz Job weiter bewerben und deutlich höhere Gehaltsvorstellungen ansetzen. In der Probezeit geht das AV ja relativ fix wieder zu lösen. 

Und falls jemand blöd fragt: Es hat halt nicht gepasst ;) Übung macht den Meister. Bei der Gehaltsverhandlung wird man gerne überrumpelt - scheint ein übliches Instrument zu sein. Hab auch schon wieder zwei Angebote wegen zu geringem Gehalt ausgeschlagen. Man war nicht bereit mehr zu bieten. Manchmal muss man halt standhaft bleiben. Die Sprünge waren mir nicht groß genug, um z.b. 90km zu pendeln. 

bearbeitet von tTt

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