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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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Auch ich hatte mehrere Berufsschullehrer, die weder einschlägig ein Informatikfach noch Lehramt studiert hatten. Zu der Zeit als die "eingestiegen" sind gab es Ausnahmeregelungen für IT-Berufsschullehrer (so hatten uns das mehrere erklärt).

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vor 1 Minute schrieb Listener:

Auch ich hatte mehrere Berufsschullehrer, die weder einschlägig ein Informatikfach noch Lehramt studiert hatten.

Und dann wundert man sich über die bescheidene Qualität der Ausbildung. 

Ist wie bei den Lehrern. Lehrermangel propagieren und dann befristete Stellen für Lehramtler raushauen, oder Umzugszwang forcieren. 

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vor 1 Minute schrieb Kwaiken:

Und dann wundert man sich über die bescheidene Qualität der Ausbildung. 

Das ist ziemlich pauschal. Bei mir bezieht sich das jetzt auf die drei Lehrer, von denen ich das so weiß und die waren echt gut. Hatten halt mehrere Jahre als Netzwerker oder Programmierer in verschiedenen Firmen gearbeitet und dadurch echt Wissen und vorallem "Lust", das Wissen auch zu vermitteln. Da waren viele andere Berufsschullehrer schlimmer. Sowohl pädagogisch als auch fachlich waren das die besten Lehrer, die ich in den drei Jahren Ausbildung hatte. Ausfälle gibt es leider auch genug, aber was für einen Background die jetzt hatten, weiß ich nicht (sind nämlich auch genau diejenigen, die nichts von ihrer privaten Seite durchschimmern lassen).

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vor 11 Minuten schrieb Kwaiken:

Und dann wundert man sich über die bescheidene Qualität der Ausbildung. 

Sorry, aber die Aussage ist so ein typischer Stammtischspruch ohne Fuß und Bein. Ich habe doch lieber jemanden aus der Wirtschaft vor mir sitzen, der entsprechende Berufserfahrung nachweisen kann, der mir die nötigen Themen für eine Ausbildung vermittelt, als nen Lehramtler, der zwar (auf dem Papier) pädagogisch und theoretisch geeignet ist, aber sonst null Ahnung hat. Und bevor "Seiteneinsteiger" heutzutage Lehrer werden dürfen, müssen sie in der Regel auch erst einmal durch eine entsprechenden Vorbereitungsdienst, der auch fast 2 Jahre dauert (zumindest in Hessen), damit sie danach auch die nötige Fähigkeit zum Lehren haben.

bearbeitet von Rienne

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Bitte hier nicht vergessen, dass Lehrer nicht gleich Lehrer ist bei der Bezahlung. Viele werden heute nicht mal mehr städtisch verbeamtet. Desweiteren werden viele der nicht verbeamteten Lehrer übern Sommer raus geworfen und danach (meistens) wiedereingestellt.

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Achso, die zwei Jahre "Vorbereitungsdienst" reichen, um Lehren zu können, aber die fünf Jahre Studium nicht, um inhaltlich fit zu sein (gerade für die Berufsschule, die fachlich ein Witz ist)? Man Leute...

Es gibt bescheidene studierte Lehrer und bescheidene Quereinsteiger. 

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vor 24 Minuten schrieb Kwaiken:

Und dann wundert man sich über die bescheidene Qualität der Ausbildung. 

Ist wie bei den Lehrern. Lehrermangel propagieren und dann befristete Stellen für Lehramtler raushauen, oder Umzugszwang forcieren. 

Also die ich kenne, waren durchgehend motiviert, hatten Wissen und konnten es auch vermitteln - ganz im Gegensatz zu diversen Lehrern, die den regulären Weg gegangen sind...

vor 11 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Bitte hier nicht vergessen, dass Lehrer nicht gleich Lehrer ist bei der Bezahlung. Viele werden heute nicht mal mehr städtisch verbeamtet. Desweiteren werden viele der nicht verbeamteten Lehrer übern Sommer raus geworfen und danach (meistens) wiedereingestellt.

Um verbeamtet zu werden, muss man mittlerweile schon Glück haben und zustehen tut einem das auch afaik auch nur (in NRW war das zumindest meine ich so), wenn man mindestens (Ober?)Studienrat ist. Ansonsten ist es oftmals auch so, dass Lehrer nur für 11 Monate angestellt werden und in den Ferien arbeitslos sind. So krank ist das heutzutage schon, um Kosten zu sparen...

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Bei meiner Zeit waren das Problem weniger die Lehrer selbst, sondern viel mehr das Drumherum. Der ein oder andere Stundenausfall war üblich, die Ausstattung und Lehrpläne veraltet und man hat auf Problemfälle zu viel Rücksicht genommen. So konnte das natürlich nichts werden. Wer sich wenig vornimmt und zudem nur am Schwächsten orientiert, kann keine gute Lehre betreiben. Zumal der IT-relevante Inhalt so oder so nur die Hälfte ca. der Berufsschule ausgemacht hat. Dafür hatten wir Religion. 🤣

Im Vergleich dazu das Studium: Man nimmt sich von Beginn an mehr vor, ist weit besser ausgestattet, hat seltener Ausfall und es wird nicht so sehr auf die Problemfälle Rücksicht genommen. Dann fallen sie eben durch. Kein Wunder, dass man dort mehr lernt.

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vor 32 Minuten schrieb Rienne:

Sorry, aber die Aussage ist so ein typischer Stammtischspruch ohne Fuß und Bein.

Meine Aussage ist bezogen auf:

vor 47 Minuten schrieb Listener:

die weder einschlägig ein Informatikfach noch Lehramt studiert hatten

Ich setze IT-Erfahrung in der Wirtschaft mit einem Informatikfach gleich. Zumindest was das zu vermittelnde Wissen angeht.

vor 15 Minuten schrieb Crash2001:

Also die ich kenne, waren durchgehend motiviert, hatten Wissen und konnten es auch vermitteln

Und ich hatte zwei, von denen einer Geschichtslehrer war und der andere war Quereinsteiger, der permanent das Wort "Datenverarbeitung" verwendet hat und im Fach Datenbanken von Tabellen in Word sprach.

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vor einer Stunde schrieb KeeperOfCoffee:

Viele werden heute nicht mal mehr städtisch verbeamtet.

Lehrer sind üblicherweise Angestellte oder Beamte des jeweiligen Bundeslandes, von den Kommunen werden die sowieso nicht verbeamtet.

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ich finds grad belustigend, wie das aktuell diskutierte Thema vom eigentlichen Thread-Thema abweicht :D

Und jeder der paar Jahre in der Schule war, kennt die meisten Arten der Lehrer. Selbst hochqualifizierte Lehrer können "schlecht" sein, wobei hingegen die am wenigst-qualifizierten Lehrer die "besten" sein können. (harmlos/nett ausgedrückt)

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vor 14 Minuten schrieb Velicity:

 

 

Und nochmal 3% drauf, also von 32.136€ auf 33.096€ im Grundgehalt
Gesamtjahresbrutto inkl. Telefonbereitschaft damit bei 39.456€

Die Bereitschaft wird in diesen Jahr im Zweifel auch noch mal ein paar Euro hoch gehen, so dass ich wohl endlich die 40k knacke.

auf der einen Seite Glückwunsch zu mehr geld, aber puh 6 Jahre dabei und nichtmal 40k o_O das is aber schon wenig 😕 

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vor 26 Minuten schrieb Albi:

auf der einen Seite Glückwunsch zu mehr geld, aber puh 6 Jahre dabei und nichtmal 40k o_O das is aber schon wenig 😕 

Ajo Norden + KMU, bin auch mit 24k p.a. eingestiegen. Sind ja vom ursprünglichen Gehalt gut 40% oben drauf gekommen mittlerweile aufs Grundgehalt. Und am Ende ist es weitestgehend die gleiche Arbeit.

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vor 6 Stunden schrieb Velicity:

Ajo Norden + KMU, bin auch mit 24k p.a. eingestiegen. 

Das macht das niedrige Gehalt auch nicht besser. Sofern du damit Glücklich bist, ist alles ok, aber für die BE sind die Rahmenbedingungen relativ dürftig, dazu auch nur 25 Tage Urlaub. Selbst in Bremen sollte mehr drin sein...

bearbeitet von tTt

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vor 6 Stunden schrieb tTt:

Das macht das niedrige Gehalt auch nicht besser. Sofern du damit Glücklich bist, ist alles ok, aber für die BE sind die Rahmenbedingungen relativ dürftig, dazu auch nur 25 Tage Urlaub. Selbst in Bremen sollte mehr drin sein...

Kommt immer drauf an. Wenn ich es mit einigen Gehältern hier, vor allem mit Leuten südlich in größeren Läden vergleiche, dann natürlich nicht. Wenn ich es vergleiche mit dem was Kollegen bekommen oder Leute aus der Schul-/Ausbildungszeit oder Partnerunternehmen, wo man ein wenig was mitbekommen hat, da kann ich mich dann wirklich nicht beschweren. Mehr Urlaub und weniger Überstunden wären natürlich was, im KMU kann man aber meist nur mit Stunden jonglieren, Mitarbeiter die nicht existieren kann man schlecht hin- und herschieben nach Bedarf.

Am Ende mache ich wie gesagt das Gleiche, werde dem Unternehmen auch nicht mehr einbringen als zu meinem Einstieg und die Kunden zahlen auch nicht 40% mehr für meine Arbeit, ergo sind meine Gehaltssteigerungen ja direkte Einbussen für das Unternehmen. 

Muss aber auch sagen der ganze Bewerbungsprozess ist nicht so meins. So Sachen ala was sind ihre Schwächen, dann Scheiße labern und im Gespräch irgendwelche Stärken als Schwächen angeben oder Schwächen nennen die nicht relevant für diese Position sind, zum Unternehmen will man ja, weil das Unternehmen so besonders ist, nicht weil es nah am Wohnort liegt oder weil Bezahlung und Benefits stimmen, als wäre man ein wenig Gaga im Kopf bzw. komplett unzurechnungsfähig.

Mir reicht es aktuell finanziell eigentlich dicke. Interessant wäre mehr hauptsächlich in Bezug auf die Rente. Stören tun mich eher einige Sachen im geschäftlichen Ablauf, auf die habe ich aber als Entwickler keinen Einfluss und zufrieden bin ich eh nie, man kann eben immer was verbessern :)

bearbeitet von Velicity

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vor 1 Stunde schrieb Velicity:

Muss aber auch sagen der ganze Bewerbungsprozess ist nicht so meins. So Sachen ala was sind ihre Schwächen, dann Scheiße labern und im Gespräch irgendwelche Stärken als Schwächen angeben oder Schwächen nennen die nicht relevant für diese Position sind

Komisch.... hatte letztes Jahr einige Gespräche (~ 10 - 15) und mir sind diese Fragen bislang noch nie untergekommen.
Hast du den in letzter Zeit mal ein paar Gespräche geführt oder beruhen diese Aussagen auf Artikeln von irgendwelchen Karriere- / Bewerbungsseiten.

vor 14 Stunden schrieb Velicity:

Ajo Norden + KMU, bin auch mit 24k p.a. eingestiegen.

Ich auch:

2. Hälfte 2011 24.000 EUR ->(Einstieg Ausbildungsbetrieb AG #0)

Wechsel 2012 -> 26.400 EUR / 13; 24 Tage Urlaub / Ü-Stunden abgegolten(AG #1)
Erhöhung 2014 -> 32.400 EUR / 13; 24 Tage Urlaub / Ü-Stunden abgegolten(AG #1)
Erhöhung 2016 -> 39.000 EUR / 13; 24 Tage Urlaub / Ü-Stunden abgegolten(AG #1)
Erhöhung 2017 -> 43.000 EUR / 12; 24 Tage Urlaub / Ü-Stunden abgegolten (AG #1)

Wechsel 2017 -> 56.520 EUR / 12; 30 Tage Urlaub / alle Ü-Stunden abfeiern bzw. auszahlen (AG #2)
Erhöhung 2018 -> 57.720 EUR / 12; 30 Tage Urlaub / alle Ü-Stunden abfeiern bzw. auszahlen (AG #2)
Erhöhung 2019 -> 61.000 EUR / 12; 30 Tage Urlaub / alle Ü-Stunden abfeiern bzw. auszahlen(AG #2)

bearbeitet von r4phi

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@r4phi Ein Mix aus den ~10 Gesprächen vor ein paar Jahren + entsprechenden Artikeln. Gerade Fragen warum man zum Unternehmen will kommen doch immer. Wer sagt da schon ich hab 15 Minuten Arbeitsweg, es gibt 30 Tage Urlaub statt zuvor 25 und das Gehalt ist besser.

Von den Abläufen intern, der bezüglich der Arbeit und dem Arbeitsklima wichtig wären, weiß man als Außenstehender doch eh nix. Und Firmenwerbung/Marketingtext von der Website nachplappern halte ich da auch für ziemlich gaga. Einfach nicht meins diese Situation.

Stört mich schon bei uns im bereich Projektleitung, dass da blöd um Sachen rum gelabert wird und alles weit weg von lösungsorientiert ist. Habe bei sowas auch dauerhaft das Gefühl, dass dem Gegenüber mehr als klar ist, dass man Sche.. labert. Ist quasi meine Schwäche :D

bearbeitet von Velicity

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vor 55 Minuten schrieb Velicity:

Wer sagt da schon ich hab 15 Minuten Arbeitsweg, es gibt 30 Tage Urlaub statt zuvor 25 und das Gehalt ist besser.

Klar sagt man das - ich jedenfalls. Und das wird auch (als Teil der Antwort) akzeptiert. Beiden Seiten ist doch klar, dass das Gehalt, Urlaubstage, Pendelzeit usw. ein Faktor sind. Wenn deine "Benefits" im Augenblick eher bescheiden sind, ist das völlig legitim, diese auch als Beweggrund anzugeben.

vor 55 Minuten schrieb Velicity:

Gerade Fragen warum man zum Unternehmen will kommen doch immer.

Ich beantworte die Frage immer damit, was ich mir von einem Unternehmen wünsche. Und die Firmen, bei denen ich solche Gespräche habe, vermitteln zumindest nach außen (über Internetauftritte, die Stellenausschreibungen, ...) den Eindruck, dass diese Wünsche ernstgenommen würden.

Du musst von deiner (ja auch schon oft angesprochenen) Einstellung des Bittstellers weg. Klar bewirbst du dich bei dem Unternehmen - aber das Unternehmen auch bei dir. Da ist es völlig ok, auch Ansprüche zu stellen.

bearbeitet von arlegermi

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vor einer Stunde schrieb r4phi:

Komisch.... hatte letztes Jahr einige Gespräche (~ 10 - 15) und mir sind diese Fragen bislang noch nie untergekommen.
Hast du den in letzter Zeit mal ein paar Gespräche geführt oder beruhen diese Aussagen auf Artikeln von irgendwelchen Karriere- / Bewerbungsseiten.

Also ich habe derzeit Gespräche und die Frage kommt doch noch recht häufig. Auch die Frage welche Erfolge man für sich erzielen konnte und auch die Frage warum man mich einstellen sollte und nicht  jemand mit ähnlichen Qualifikationen. 

Finde ich alle etwas dämlich, denn auch die Erfolge basieren nur auf den Möglichkeiten die ich habe. 

vor einer Stunde schrieb Velicity:

Gerade Fragen warum man zum Unternehmen will kommen doch immer. Wer sagt da schon ich hab 15 Minuten Arbeitsweg, es gibt 30 Tage Urlaub statt zuvor 25 und das Gehalt ist besser.

Äh doch, genau das sind unter anderem die Punkte für einen Wechsel, nur ein bisschen geschmeidiger verpacken. Sowas wie "Ich habe derzeit keine Möglichkeit mich persönlich und finanziell weiterzuentwickeln, diese Möglichkeiten sehe ich bei ihnen im Unternehmen, zudem begeistert mich ihr Themengebiet/ihre Projekte und mein Arbeitsweg würde sich um die hälfte verkürzen und wer mag schon verschwendete Zeit im Auto". So in etwa würde ich das verpacken, hab mir da aber keinen entsprechenden Satz zurechtgelegt.

 

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Wenn das deine Gründe für einen Wechsel sind - dann würde ich sie auch genau so kommunzieren. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es nichts bringt, sich zu verstellen. Spätestens in der Probezeit fällt das irgendwie auf - also fang ich schon im Vorstellungsgespräch damit an. Was hab ich denn zu verlieren?

Gehalt, Fahrzeit, Benefits, Themengebiete, Weiterbildung sind alles valide Themen, weshalb man wechseln möchte.

Wenn die Firma über einen Headhunter o.Ä. auf dich zugekommen ist, dann hast du es nochmal leichter. Dann würd ich knallhart sagen: "Moment Mal. Sie habe mich aktiv angesprochen - warum sollte ich meinen Vertrag kündigen und bei Ihnen anfangen?"

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Die Diskussion über @Velicity Gehalt bzw. allgemeine Arbeitssituation hatten wir jetzt schon so oft, und jedes mal kann ich nur mit den Augen rollen. Und die Begründung, dass ALLE in der Umgebung nicht mehr verdienen würden, halte ich für Schwachsinn. Ich bin erst seit knapp 2 Jahren mit der Ausbildung fertig, bin noch bei meinem Ausbildungsbetrieb (der übrigens auch definitiv kein Konzern ist), habe bisher keinerlei Gehaltsverhandlungen geführt und verdiene bei 4 Tage/Woche (32h/Woche), 30 Tagen Urlaub und Überstunden können 1:1 abgefeiert werden, genauso viel.

vor 4 Stunden schrieb Velicity:

Am Ende mache ich wie gesagt das Gleiche, werde dem Unternehmen auch nicht mehr einbringen als zu meinem Einstieg und die Kunden zahlen auch nicht 40% mehr für meine Arbeit, ergo sind meine Gehaltssteigerungen ja direkte Einbussen für das Unternehmen. 

Das sehe ich anders. Vielleicht ist dein Aufgabengebiet dasselbe geblieben, aber deine Effizienz ist garantiert in der Zeit gestiegen. D.h. du erledigst die gleiche Aufgabe in wesentlich weniger Zeit und musst auch weniger Zeit in Recherche stecken, sondern oftmals greift schon eine Art Automatismus.

Und wenn ein Kunde schneller sein Ergebnis bekommt, ist ihm das i.d.R. auch mehr Geld wert. Bzw. man kann in der selben Zeit mehr Kunden bedienen = mehr Umsatz.

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vor 2 Stunden schrieb Velicity:

@r4phi Ein Mix aus den ~10 Gesprächen vor ein paar Jahren + entsprechenden Artikeln. Gerade Fragen warum man zum Unternehmen will kommen doch immer. Wer sagt da schon ich hab 15 Minuten Arbeitsweg, es gibt 30 Tage Urlaub statt zuvor 25 und das Gehalt ist besser.

Von den Abläufen intern, der bezüglich der Arbeit und dem Arbeitsklima wichtig wären, weiß man als Außenstehender doch eh nix. Und Firmenwerbung/Marketingtext von der Website nachplappern halte ich da auch für ziemlich gaga. Einfach nicht meins diese Situation.

Im Gespräch heißt es ehrlich zu sein, warum die Firma und warum du wechselst. Natürlich habe ich in den Gesprächen offen meine Bewerbungsgründe erläutert. Das wird  auch grundsätzlich akzeptiert, und falls nicht, fällt das Unternehmen bei mir halt schon durch. Ebenso lässt sich beim warten auf die Gesprächspartner der allgemeine Umgang unter Kollegen im Haus beobachten. Das lässt gut auf die allgemeine Hauskultur schließen.

vor 1 Stunde schrieb arlegermi:

Du musst von deiner (ja auch schon oft angesprochenen) Einstellung des Bittstellers weg. Klar bewirbst du dich bei dem Unternehmen - aber das Unternehmen auch bei dir. Da ist es völlig ok, auch Ansprüche zu stellen.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe nichts versprochen, was ich nicht auch halten kann.

Ich hab in meiner letzten Bewerbungsrunde insgesamt  4 Gespräche geführt, letztlich davon 3 Zusagen und 1 Absage erhalten. 

Selbstbewusst auftreten und selbst passende Fragen an das Unternehmen stellen. Am besten einen individuellen Schwerpunktplan erstellen und dann abarbeiten.

Danach dann entscheiden ob es passt oder nicht und ob die Stelle im Wunschbereich ist. Die Gespräche liefen umso besser, wenn kein Wechseldruck da war.

Plötzlich bemühen sich die Arbeitgeber doch etwas um einen... Ein sehr angenehmes Gefühl.

Dementsprechend immer abwägen, was dir wichtig ist und sich bewerben, wenn es eigentlich nicht notwendig wäre. Dann erhälst du höchstwahrscheinlich das für dich beste Angebot - schließlich musst du ja nicht wechseln ;)

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vor 20 Minuten schrieb Rienne:

Die Diskussion über @Velicity Gehalt bzw. allgemeine Arbeitssituation hatten wir jetzt schon so oft, und jedes mal kann ich nur mit den Augen rollen. Und die Begründung, dass ALLE in der Umgebung nicht mehr verdienen würden, halte ich für Schwachsinn.

So allmählich kann ich da auch nur noch mit den Augen rollen. Aber nach eigener Aussage ist ja alles super.

Diese typischen HR Fragen der Sorte "Was sind ihre Stärken / Schwächen" hat mir noch nie Jemand gestellt. Zum Glück, denn dabei könnte ich auch nicht ernst bleiben. Bezüglich meiner Wechselmotivation war ich bei Vorstellungsgesprächen immer ehrlich. Bei meinem letzten Wechsel ging es mir um weniger Reisezeit und mehr Gehalt. Das habe ich auch so gesagt und anscheinend kam es zumindest nicht schlecht an, sonst hätte ich die Stelle wohl nicht bekommen.

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vor einer Stunde schrieb Rienne:

Das sehe ich anders. Vielleicht ist dein Aufgabengebiet dasselbe geblieben, aber deine Effizienz ist garantiert in der Zeit gestiegen. D.h. du erledigst die gleiche Aufgabe in wesentlich weniger Zeit und musst auch weniger Zeit in Recherche stecken, sondern oftmals greift schon eine Art Automatismus.

Und wenn ein Kunde schneller sein Ergebnis bekommt, ist ihm das i.d.R. auch mehr Geld wert. Bzw. man kann in der selben Zeit mehr Kunden bedienen = mehr Umsatz.

Klar geht aber natürlich auch nicht ewig weiter. Während der Probezeit natürlich massiv, anschließend so das erste Jahr rum aber danach sind das doch nur noch Kleinigkeiten. Wenn ich das mit dem Gehalt gleichsetzen würde, wäre ich definitiv überbezahlt.

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Ich erinnere mich nicht mehr, als was du arbeitest. Aber als Entwickler, der jetzt auch seit 5 Jahren im gleichen Unternehmen sitzt, hab ich mich bisher jedes Jahr immer wieder stark verbessert.

Mal kommt ein neues JS-Framework das man im Job einbringen kann in die Werkzeugkiste, dann etwas mehr Backend-Technologie mit Know How über nodejs... hier und da bringt einem die Erfahrung mit SQL-Datenbanken auf ein neues Level... Und ein OpenSource Freizeitprojekt konnte ich auch schon mit in die Firma nehmen und dort daran weiter arbeiten.

Eine Zeit lang habe ich mich intensiv mit agilen Methoden auseinandergesetzt, die konnten sich nicht firmenweit durchsetzen, aber zumindest ist mein Schreibtisch seitdem aufgeräumter; ich kann Kundenanforderungen schneller und besser aufarbeiten und schneller über die Dinge die ich bearbeitet habe Bericht erstatten.

Dazu kommen die Dinge die keinen sofortigen Benefit bringen, langfristig aber Gold wert sind -> besseres Verständnis über Softwarearchitektur und Dokumentation.

 

Naja! Vielleicht war ich aber auch nur extrem kacke als ich hier angefangen habe 🤠

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