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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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vor 35 Minuten schrieb Listener:

Der Autobauer war ein Beispiel. Ich habe mich hier aber auch für gut bezahlte Branchen beworben, wie z.B. Dienstleister für Banken, etc. Das sind dann meine genannten Erfahrungen.

Allgemein der Ruhrpott hat halt nicht so viel Auswahl, Meine Meinung, komme selber ursprünglich aus Bochum.
Dienstleister für Banken, würd ich jetzt pauschal auch nicht als super mega bezahlt ansehen. Direkt bei der Bank vielleicht noch, aber banken, so hörte ich, sind auch oft recht knauserig.
Gut zahlen tun Firmen, die anch TV zahlen, als beispiel IGM oder Chemie.
Recht gut verdienen kann man dann noch, wenn man selber Umsatz macht, als Consultant bei den Big4 als Beispiel.


PS:
Bekannter arbeitet mit Info Studium im Osten als SAP Berater, Gehalt soweit ich weiß unter 50.000. Hat schon paar jahre BE. Viel mehr als 50.000 wird er dort auch nicht bekommen, sagt er. Lebt aber trotzdem ganz gut davon.
Als Berater oder im Süden sind sicher 25.000-50.000 mehr drin.
Auf der Negativ Seite hat man dann viel Reisen und/oder Miete. Ist klar.

bearbeitet von Graustein

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Man muss bei diesem Gehaltsreport natürlich auch berücksichtigen, dass er auf Umfrageergebnissen basiert. Man kann auf der Seite von Stepstone sein Gehalt angeben und damit einen Gehaltsvergleich anfragen. Auf diesen Angaben basiert der Report. Ich würde vermuten, dass die Leute aus den höheren Gehaltsregionen weniger dazu geneigt sind ihr Gehalt zu vergleichen bzw. dort anzugeben.

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Am 9.10.2019 um 12:47 schrieb Showtime86:

Die Einstiegsgehälter sind aber auch nur mittlerweile gut, weil es besonders in der IT zurzeit einen Arbeitnehmermarkt gibt.

Meiner Erfahrung nach im Raum Köln/Bonn "gerechte" Bezahlungen für IT Angestellte ohne Führungsverantwortung, aber technisch gutem Know How, also eher Admin als Support:

5 Jahre = 45-55K

10 Jahre = 55-65K

Ich habe als Entwickler mit 13 Jahren, jetzt 48k als Fixgehalt und 5k variable, gesamt also 53k.
Da drin ist aber auch die ein oder andere Überstunde enthalten bzw. nicht bezahlte Anfahrten zum Kunden.

 

Wie ist es denn so generell, besser selbst bewerben oder über Personalvermittler?
Bei den Personalvermittlern kommt immer die Frage nach dem Mindestgehalt, für welches man noch arbeiten gehen würde
dann wird ein bisschen erzählt, dass das gerade so das ist was die Firmen noch bezahlen und dann kommen Stellen die gerade so in dem Bereich sind oder kurz darunter.

Wenn ich mich aber selbst bewerbe, weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich als Gehalt fordern sollte.
 

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@BadSentiment Mach am besten einen eigenen Thread auf, mit den Standard Angaben, wie z.B. Wohnort und Aufgabengebiet. Aber per se, wenn du nicht gerade im tiefsten Osten wohnst und nicht nur Websiten zusammenklickst, lässt sich bestimmt mehr rausholen als deine 53k.

vor 29 Minuten schrieb BadSentiment:

Wie ist es denn so generell, besser selbst bewerben oder über Personalvermittler?

Geschmacksfrage.

Siehe:

 

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Stimme @treffnix zu für eine genauere Beurteilung. Ohne nähere Details zu kennen würde ich auch schätzen, dass Du woanders mehr verdienen könntest.

Ich persönlich habe mich das letzte mal nur über Personalvermittler beworben, weil die Nachfrage im Moment einfach ausreicht und man dadurch weniger persönlich Zeit verschwendet.

Ich war bei der Angabe was man gerade verdient dann großzügig, Personalvermittler wollen das immer wissen und werden Dir auch Stellen anbieten bei denen kein Gehaltssprung drin ist. Ich würde deshalb bei dieser Angabe einfach die Zahl nennen, die Du auch unbedingt haben willst, zum Beispiel 60K. Dann bekommst Du auch Angebote ab der Zahl.

Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass wenn ich über 70K angegeben habe (allerdings als Admin/System Engineer) kaum mehr Angebote zurück kamen. Entwickler mögen je nach Skills da vielleicht noch etwas drüber liegen.

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vor 1 Stunde schrieb Exstinctor:

Alter:22

Wohnort: Hannover

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FISI 2019

Berufserfahrung: 0

Vorbildung: einjährige Berufsfachschule Wirtschaft Schwerpunkt Informatik

Arbeitsort: Hannover

Grösse der Firma: 1500

Tarif: -

Branche der Firma: Handel und veredelung von Glas und Keramik

Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40

Arbeitsstunden pro Woche real: 40

Gesamtjahresbrutto: 24.600

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 30

Sonder- / Sozialleistungen: VWL  26,59 

Variabler Anteil am Gehalt: -

Verantwortung: Verantwortung für eine Niederlassung ca.100 Client’s,
                            ( eigene Projekte (Web Anwendungen)
mit Azubi )

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich)

first and second level support für unsere ERP und PPS
Hardware Support/einrichten/Beschaffung
Allgemeiner User Support
eigene Projekte (Web Anwendungen)

nicht mal 25k? das is aber schon extrem wenig egal wie man es dreht und wendet. Vor allem mit Second Level Support und wohl Verantwortung für einen Azubi im eigenen Projekt... Die Firma is auch nicht klein, da sollte definitiv mehr gehen.

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vor 8 Minuten schrieb Albi:

nicht mal 25k? das is aber schon extrem wenig egal wie man es dreht und wendet. Vor allem mit Second Level Support und wohl Verantwortung für einen Azubi im eigenen Projekt... Die Firma is auch nicht klein, da sollte definitiv mehr gehen.

in naher Zukunft, habe ich auch vor mich woanders zu bewerben

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Zitat

Branche der Firma: Handel ...

Grösse der Firma: 1500

Gesamtjahresbrutto: 24.600

 

vor 1 Stunde schrieb Albi:

nicht mal 25k? das is aber schon extrem wenig egal wie man es dreht und wendet.

Wenn die "allen" Azubis nach Ausbildungsende nach dem Gleichheitsprinzip den selben Grundvertrag geben ( wie es meist auch bei den Ausbindungsverträgen zuvor gemacht wurde ) , ist es für den IT-ler an sich doof, aber für einen normalen Sachbearbeiter ist das Gehalt eben für diese Branche selbst nach Tarifvertrag schon in der Mitte. - Es gibt halt wesentlich schlechter bezahlte Jobs, muss man eben auch ehrlicherweise sagen. Ist aber immer noch Fairer, als wenn es für Einkauf, Financial , Zoll , Vertrieb und IT unterschiedliche Übernahmeverträge gäbe.

Für den Exstinctor: Falls du bleiben solltest, wird eher die nächste Gehaltsverhandlung in nem Halben Jahr / Jahr sein. Da muss das Gehalt schon deutlichst angehoben werden, dass wird dann mit guter Leistung und mehr Knowhow auch häufig gemacht.

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vor 2 Minuten schrieb kylt:

Ist aber immer noch Fairer, als wenn es für Einkauf, Financial , Zoll , Vertrieb und IT unterschiedliche Übernahmeverträge gäbe.

Kurzfassung: Nein, ist es nicht.

Unterschiedliche Berufe werden unterschiedlich bezahlt. Es hat nix mit Fairness zu tun, diese Unterschiede wegzubügeln.

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vor 7 Minuten schrieb kylt:

ist es für den IT-ler an sich doof, aber für einen normalen Sachbearbeiter ist das Gehalt eben für diese Branche selbst nach Tarifvertrag schon in der Mitte. - Es gibt halt wesentlich schlechter bezahlte Jobs, muss man eben auch ehrlicherweise sagen. Ist aber immer noch Fairer, als wenn es für Einkauf, Financial , Zoll , Vertrieb und IT unterschiedliche Übernahmeverträge gäbe.

Um mein wtf mal bildlich auszudrücken

 

hisdata.PNG

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vor 17 Minuten schrieb kylt:

Wenn die "allen" Azubis nach Ausbildungsende nach dem Gleichheitsprinzip den selben Grundvertrag geben

Genau das ist der Fall

 

vor 17 Minuten schrieb kylt:

Für den Exstinctor: Falls du bleiben solltest, wird eher die nächste Gehaltsverhandlung in nem Halben Jahr / Jahr sein. Da muss das Gehalt schon deutlichst angehoben werden, dass wird dann mit guter Leistung und mehr Knowhow auch häufig gemacht.

Leider wird das nicht der Fall sein, ich kenne die Gehaltszahlen meiner Kollegen.
Also wenn ich noch 5 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber bleibe werde ich ca. bei 30k sein...

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Danke ihr zwei, genau das dachte ich mir auch gerade... Das ist mal die dümmste ausrede überhaupt "alle werden gleich behandelt weil sie alle ne Ausbildung gemacht haben". 

Das ist einfach quatsch, wie schon gesagt wurde verschiedene Berufe verdienen unterschiedlich und ich finde es Unfair wenn ich als jemand der in einem besser bezahlten Job arbeite, weniger bekomme nur weil die anderen halt in einem schlechter bezahlten Job arbeiten. Man kann sich vorher informieren was man in einem potenziellen Berufsfeld verdient.

So ist das halt einfach, manche Jobs sind besser bezahlt als andere. Punkt.

Hier den Leuten "Fairness" vorzugaukeln mit sowas, ist einfach lächerlich, denn wie erklärst du dann das der ITler in der Theorie nach dem 1. Jahr einen viel höheren Gehaltsprung macht wie die anderen. Kommt aufs gleiche raus, wäre ja dann noch immer unfair, schließlich haben sie gleich viel BE und haben zur selben Zeit ihre Vollzeitstelle angefangen.

bearbeitet von Albi

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vor 3 Minuten schrieb Tearek:

also bei mir gibts die gleiche regelung. 1 jahr 27300, danach inviduelle verhandlung. mein jahr ist rum und jetzt bin ich bei 38350. (lebensmittelhandel) jedoch etwas andere tätigkeit/rahmenbedingungen.

Ja und das ist halt totaler Käse... Ich mein toll das du jetzt 38k verdienst, aber warum nicht von Day 1 an?

Wie gesagt auch nach einem Jahr ist es noch Unfair wenn erst alle gleich bezahlt werden und dann macht der einen nen Sprung von 11k und der andere nur um 3k und nicht weil er schlecht arbeitet sondern weil er halt nen schlechter Bezahlten Job als die IT gewählt hat.

Das ist halt einfach so, da allen Azubis eine schlechte Bezahlung für 1 Jahr aufzudrücken nur um Gleichberechtigung oder wie auch man immer es nennen will vorzugaukeln ist einfach nicht OK.

Zumal ich mir durchaus vorstellen kann das ein Azubi der von Extern kommt am Ende mehr in seinem 1. Jahr verdient, weil du dem wahrscheinlich kaum Verkaufen kannst "Hey sorry alle neuen hier nach der Ausbildung bekommen ein Mist Gehalt", der sagt halt dann "Danke und Ciao". Und das ist den internen Azubis die Übernommen wurden ja auch nicht fair gegenüber. Wie gesagt so eine "pauschale Gleichbehandlung" ist einfach Käse und definitiv nicht fair und nur eine große Verarsche und Heuchlerei.

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vor 3 Minuten schrieb Albi:

Ja und das ist halt totaler Käse... Ich mein toll das du jetzt 38k verdienst, aber warum nicht von Day 1 an?

 

da gebe ich dir vollkommen recht. ich habe mich in dem 1 jahr auch umbeworden, es waren eben die ramenbedingungen die für mich den ausschlag gegeben haben zu bleiben. ich hab aber schon oft gehört das es im handel gern so gehandhabt wird. natürlich vollkommener schwachsin. ich hab mich da auch schon oft genug drüber geärgert, mit meinem abteilungsleiter ect. diskutiert aber am ende kann man sich halt nur was anderes suchen oder es akzeptieren und das 1 jahr mitmachen. für mich wäre ein andeer arbeitsplatz mit min 30min (einfache strecke) mehr und ein par andere annehmlichkeiten die  eben gegenüber von angeboten durch andere unternehemen überzeugender sind.

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Durch dieses erste "schlechter" bezahlte Jahr spart sich der AG einen kleinen Anteil der Kosten, die er mit dem Azubi hatte. Das mag schön für den AG sein, aber warum sollte man sich das über sich ergehen lassen? Weil man es dem Ausbilder schuldet? Sicherlich nicht...

Und dann gehen die Azubis und die AGs schreien was für schlechte Erfahrungen man doch mit Azubis hatte.

Später im Berufsleben mag das okay sein (sieht man hier ja öfters, dass es nach der Probezeit noch einen Gehaltssprung gibt), meist ist hier die Auswirkung (prozentual gesehen) nicht so groß.

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Am Ende würde ich es ja eher verstehen wenn man ein durchschnittliches Azubi Gehalt für alle während der Ausbildung festlegt, aber spätestens nach Ende der Ausbildung sollte jeder Berufsstand individuell und nach Normalen Gehältern für den Job bezahlt werden, alles andere ist einfach eine große Verarsche für die ehemaligen Azubis. Vor allem weil es ja spätestens nach einem Jahr eh zu diesem Gehaltssplit kommt.

Wenn einem die Kosten für Azubis zu hoch sind und man ihnen das sozusagen aus dem ersten Jahr Gehalt wieder aus der Tasche zieht, dann sollte man sich überlegen ob man ausbildet, denn das ist definitiv nicht fair.

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vor 2 Stunden schrieb Albi:

Am Ende würde ich es ja eher verstehen wenn man ein durchschnittliches Azubi Gehalt für alle während der Ausbildung festlegt, aber spätestens nach Ende der Ausbildung sollte jeder Berufsstand individuell und nach Normalen Gehältern für den Job bezahlt werden...

Bei mir gab es in der Ausbildung nach Tarifvertrag für alle Azubis das gleiche Gehalt. Nach der Ausbildung wurden alle Azubis nach Tarifvertrag eingruppiert => Tätigkeit die eine drei jährige Ausbildung voraussetzt => E6. Da gab es auch keine Diskussionen.

Aber die Entgelttabelle unterschied nach kaufmännischen und technischen Angestellten. Technische Angestellte bekamen immer etwas mehr in der gleichen Entgeltgruppe. Klar war aber auch: FIs sind kaufmännisch 😉  

 

Also wurde das erste Jahr abgesessen, denn  es war auch klar, dass FIs sehr viel schneller die Entgeltgruppen nach oben klettern konnten als die ganzen Mechatroniker, Elektriker, etc. 

Gruß Bockreiter

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Da hab ich mal wieder was losgetreten 🙄

vor 4 Stunden schrieb Albi:

... Das ist mal die dümmste ausrede überhaupt "alle werden gleich behandelt weil sie alle ne Ausbildung gemacht haben". 

Ich formuliere es mal etwas anders. Erfahrungen aus verschiedenen Branchen haben gezeigt, dass häufig alle Azubis gleich bezahlt werden. 

Im Positiven, wie eben im negativen. In der Metallbranche freuen sich die Sachbearbeiter über ähnliche Konditionen wie die Mechatroniker, im Handel leiden die techniker unter dem niedrigen Lohnniveau. 

Und wenn wir das auch vom Job unabhängig betrachten, macht es auch sinn, damit man zum Ausbildungsende erst einmal eine Regel hat, mit der man jemanden in die Firma übernimmt. Auf jeden Fachinformatiker Azubi kommt in so einem Unternehmen min. 10 angehende Sachbearbeiter. Ich finde es daher "fair" , wenn für alle eine grundsätzliche Regel gefunden wird, damit man exakt nach dem Abschluss der Ausbildung erst einmal einen Vertrag hat und nicht ohne jegliche Regel dasteht, sonst würde bei so mancher Company im Handelssektor der IT Azubi plötzlich ganz ohne Vertrag darstehen- das ist einfach erstmal ein Faktum, insbesondere dieser Branche.

vor 3 Stunden schrieb Albi:

Am Ende würde ich es ja eher verstehen wenn man ein durchschnittliches Azubi Gehalt für alle während der Ausbildung festlegt, aber spätestens nach Ende der Ausbildung sollte jeder Berufsstand individuell und nach Normalen Gehältern für den Job bezahlt werden,... Wenn einem die Kosten für Azubis zu hoch sind ...

Natürlich habt Ihr recht, dass dies absolut nicht den möglichen Einkünften in der IT entspricht. Ebenso wiederspreche ich euch nicht, dass man differenzierend die Jobs betrachten sollte.

Nichtsdestro, im Handel - nach Tarif bezahlt - ist erst einmal nicht viel zu holen. Hier einmal aktuell Zahlen:

Zitat

Gehaltsgruppe III 1. + 2. Jahr Tätigkeit nach der Ausbildung 2.196,00 € 2 << Tarifvertrag Verdi Groß und Außenhandel NRW

Davon ausgehend, währe ein Aufstieg in Tarifgruppe IV im Bereich unter 2,5K Brutto. 

Aus IT Sicht nicht das Gelbe vom Ei, vollkommen klar. - Dies sind aber schlicht und einfach die Zahlen aus der Branche.

vor einer Stunde schrieb Bockreiter:

Aber die Entgelttabelle unterschied nach kaufmännischen und technischen Angestellten. Technische Angestellte bekamen immer etwas mehr in der gleichen Entgeltgruppe. Klar war aber auch: FIs sind kaufmännisch 😉  

Und genau diese Unterscheidung machen viele Tarifverträge nicht.

vor 3 Stunden schrieb Albi:

Zumal ich mir durchaus vorstellen kann das ein Azubi der von Extern kommt am Ende mehr in seinem 1. Jahr verdient, weil du dem wahrscheinlich kaum Verkaufen kannst "

Als ich damals meine Ausbildung absolviert hatte, war die Klarstellung bzgl. Arbeitsvertrag usw. alles andere als ein gut definierter Prozess. Quer hier im Forum gelesen, ist das häufig immer noch so. Von daher empfinde ich eine Grundsätzliche Regelung:

 "Du wirst übernommen, bei deinem anschließenden Jahresgespräch kannst du mit dem Vorgesetzten dein Gehalt aushandeln"

 zumindest als einen klar geregelten Prozess.

vor 3 Stunden schrieb Albi:

Wie gesagt auch nach einem Jahr ist es noch Unfair wenn erst alle gleich bezahlt werden und dann macht der einen nen Sprung von 11k und der andere nur um 3k und nicht weil er schlecht arbeitet sondern weil er halt nen schlechter Bezahlten Job als die IT gewählt hat.

- Und ja es ist nicht Fair, wenn der eine 11K mehr bekommt als der andere. Deshalm macht an der Stelle der genaue Job dann einen Unterschied. Z.B. ob man an der operativen Vertriebsfront ist und Provision bekommt, in der IT arbeitet und für verschiedenste Systeme zuständig ist, oder einfach nur 8 Stunden lang Aufträge in der VA01 (SAP Auftragsverarbeitung) bucht.

bearbeitet von kylt

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vor 4 Stunden schrieb Exstinctor:

Leider wird das nicht der Fall sein, ich kenne die Gehaltszahlen meiner Kollegen.
Also wenn ich noch 5 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber bleibe werde ich ca. bei 30k sein...

Und damit dies nicht untergeht, dies nochmal als extra Post:

Mit 5 Jahren Berufserfahrung, nicht einmal bei 30K zu liegen, ist für den First Level vielleicht noch nachvollziehbar. - Hannover ist jetzt nicht überteuert, aber auch nicht gerade billig, von daher ist das Gehalt für Second / Third Level + 5 Jahren erfahrung eindeutig zu niedrig. 

Viel Erfolg bei den Bewerbungen.

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In der Regel zahlt der (Lebensmitteleinzel-)Handel schlecht. Dennoch versucht man sich innerhalb des Unternehmens normalerweise über interne Rangstufen zu behelfen. Es mag zwar sein, dass alle Azubis gleich niedrig beginnen, allerdings ist die Stelle auf der man einsteigt an eine Zielrangstufe gekoppelt. Über Betriebsvereinbarungen ist geregelt, dass neue Mitarbeiter innerhalb von 2-3 Jahren ihre Zielrangstufe erreichen. So ist zumindest eine Abstufung der Gehälter sicher gestellt. Dass man erst mit niedrigem Gehalt einsteigt ist aber tatsächlich ein Unding.

Ich habe bei uns (Lebensmitteleinzelhandel) auch schon andere Beispiele erlebt, da unsere IT in eine andere Gesellschaft ausgelagert wurde. Dort sind die Einstiegsgehälter deutlich höher, man arbeitet aber trotzdem "im Handel". 

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Ich kenne es auch tatsächlich von einigen größeren Unternehmen hier in der Gegend so, das die Azubis auf jeden Fall übernommen werden, in einem einheitlichen Tarif. Aber da ging es schon um höhere Summen als die hier genannten.

Abgesehen von den Nachteilen die hier zur genüge aufgelistet sind, finde ich das aber schon mal sehr angenehm beruhigt in die Prüfungsphase gehen zu können, weil man schon die ganzen 3 Jahre weiß, das das Unternehmen einen auf jeden Fall übernimmt - das kann mitunter schon einiges an Stress vor der Prüfung reduzieren.

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vor 2 Stunden schrieb _Sly:

Nach einer erneuten Gehaltsverhandlung ist mein Einkommen nochmal ordentlich angehoben worden :D 
Habe hier nochmal ein paar Gedanken meinerseits die mich bei dem hohen Gehaltsanstieg umhergetrieben haben. Treffen bestimmt nicht auf jeden zu, das habe ich allerdings bei mir beobachtet.

Es ist wirklich Wahnsinn wenn ich überlege das ich Mitte 2016 ein Einstiegsgehalt von 30.000€ hatte und Mitte 2018 bei 48.000€ Grundgehalt lag... Ich bin wirklich selber Baff wie schnell sich mein Gehalt entwickelt hat in dieser kurzen Zeit und würde ich mich nicht selber aktiv auf die Entwicklung Aufmerksam machen würde, würde ich wahrscheinlich kaum bewusst wahrnehmen sondern einfach konsumieren.
Dabei ist mir klar das ich Glück habe mit meinem Arbeitgeber, welcher gute Leistung zu schätzen weiß, das Potenzial der Mitarbeiter fördert und entsprechend vergütet ohne das daraus eine Art Machtkampf entbrennt.

Zuletzt ist es einfach Glück der Branche - diese Gehaltsspannen sind für mich persönlich absolut nicht mehr zu Rechtfertigen gegenüber anderer Berufsgruppen, wie Pflege, NGOs, Ehrenämter etc. Ich weiß das sehr zu schätzen, nehme es gerne an, genieße es und versuche etwas an die Gesellschaft zurückzugeben über Spenden, Ehrenämter und der Förderung von sozial Benachteiligten. Ein Heiliger bin ich dennoch absolut nicht, sondern versuche nach meinen inneren Überzeugungen zu handeln ohne mich zusehr von äußeren Einflüssen beeinflussen zu lassen. 

Mein Ziel für nächstes Jahr ist keine Gehaltsanpassung zu verlangen um meinen Fokus wieder etwas von der Arbeit wegzulegen - ob ich das schaffe bleibe ich selber gespannt.

So jetzt aber genug des spirituellen Geredes, hier kommen die Zahlen :D

 

Position: Software Architekt

Alter: 26

Wohnort: Kleinstadt bei Münster

letzter Ausbildungsabschluss: FIAE 2016

Berufserfahrung: 3 Jahre

Vorbildung: Fachabitur (ITA, Abschluss 2013)

 

Arbeitsort: Home Office, Standort, beim Kunden

Grösse der Firma: ca. 800

Tarif: Keiner

Branche der Firma: Systemhaus

Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40

Arbeitsstunden pro Woche real: 40

 

Gesamtjahresbrutto: 71.000€ 87.000€ 103.000€

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 30

Sonder- / Sozialleistungen: Dienstwagen, Gleitzeit, Fortbildungen / Konferenzen / Meet-Ups / Hackathons weltweit, Kostenübernahme bei Büchern & Videokursen, OpenSource-Entwicklung als Fortbildungszeit❤️, Zertifizierungen werden vergütet

Variabler Anteil am Gehalt: 5.000€ 15.000€ 22.000€

Verantwortung: Recruiting, technisches Screening von Bewerbern, technische & strategische Beratung des Vertriebs bei Ausschreibungen

 Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich) : Software Entwicklung, DevOps, Architekturplanung, Consulting, Pre-Sales, betreue nun auch die Mitarbeiterentwicklung, führe Bewerbungsgespräche und koordienere Zusammenarbeit mit Recruitern

RESPEKT! 3 Jahre BE und über 100k (klar 22k Variabler Anteil aber das sind ja noch immer gut 81k ohne VA). Da hast du wohl echt nen Glücksgriff beim AG gelandet.

Und das ohne übermäßige Überstunden? Bist du dann viel auf Dienstreisen?

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