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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread


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vor 39 Minuten schrieb kylt:

Berücksichtigt man die Größe der Firma und die Aussage, das er als Entwickler Produktentscheidungen mit trifft, anstatt Anforderungen "stupide" umzusetzen, liest sich das wie ein Startup Unternehmen. Entgegen der Aussagen von vielen fleißigen Schreibern, gehe ich daher erst einmal nicht davon aus, dass Unmengen an finanziellen Resourcen als Gewinn an den Vorgesetzten abwandern, sondern die Konditionen den Rahmenbedingungen angepasst sind.

Meiner Erfahrung nach gibt es keine zwingende Korrelation zwischen Firmengröße und Gehalt, es ist nur häufig so das Inhaber das Gehalt mehr drücken als angestellte Geschäftsführer oder Abteilungsleiter weil jeder gesparte Euro in die private Tasche fällt. Und insbesondere im ERP Umfeld wird eher selten 50 Euro die Stunde fakturiert. Es ist schlicht auch eine Tatsache das man bei LIDL and der Kasse mehr verdient (12,50 EUR/h) als der TO als ERP Programmierer. Die Argumentation mit dem Homeoffice und den Gestalltungsmöglichkeiten bzgl. des Produkts ist ja in etwa die gleiche wie mit den "netten Kollegen in meiner Firma", man findet das alles auch in anderen Firmen. Jedenfalls dann wenn man sich auf dem Markt umsieht...

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vor 32 Minuten schrieb Th0mKa:

Meiner Erfahrung nach gibt es keine zwingende Korrelation zwischen Firmengröße und Gehalt,  [....]  insbesondere im ERP Umfeld wird eher selten 50 Euro die Stunde fakturiert.  [...]

Soweit, stimme ich dir zu. Die genauen Zahlen sind aber von allen Rahmenbedingungen abhängig und kann und sollte nicht frei gemutmaßt werden. Ich kenne z.B. auch hier im "Westen" Gründer und Angestellte, die ungefähr ähnlich wenig verdienen, dafür aber Gestaltungsfreiheiten genießen, die man sonst nicht vorfindet. Ob ich das Gut finde oder man mehr verdienen könnte, mag ich nicht bewerten, kann es aber sehrwohl feststellen. 

vor 32 Minuten schrieb Th0mKa:

[...] es ist nur häufig so das Inhaber das Gehalt mehr drücken als angestellte Geschäftsführer oder Abteilungsleiter weil jeder gesparte Euro in die private Tasche fällt. [...]

Der Aussage würde ich hingegen überhaupt nicht zustimmen. Es ist eher eine Einstellung des jeweiligen Personalers, Vorgesetzten und Unternehmensmentalität im Ganzen zuzuordnen, ob man im Gehalt eher nach Unten gedrückt wird.

Ich kenne Unternehmen , die sehr dringlich gesucht haben, die groß genug waren und dennoch die Konditionen kürzen möchten und wiederum andere, die es aus wirtschaftlicher Sicht besser sollten, aber nicht tun. Hier lässt sich aber kein Rückschluss auf Klein = Schlimmer oder Groß = Besser feststellen. Da kann man schon eher den Gesamtumsatz als Volumina heran ziehen, der in größeren Unternehmen i.d.R. höher ist, aber auch dies ist nicht zwingend immer der Fall und bedarf der Einzelfallbetrachtung.

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vor 3 Stunden schrieb Leimy84:

Wir können unsere Rechnungen gleich bezahlen, ohne auf den Zahltag warten zu müssen. Wir können auch einen mittleren dreistelligen Betrag beiseite legen, unabhängig von der privaten Altersvorsorge. Wir haben jeder ein Handy, schnelles Internet, Netflix, ein Auto, 2 Fernseher, 1 PC, 1 Notebook usw. Also es ist nicht so als wenn wir in einer Bude leben, in der nur ein Tisch und 3 Stühle stehen...

Ja es gibt noch einen wichtigen Umstand, weshalb ich 100% Homeoffice und die Freiheiten, die ich habe, zu schätzen weiß, aber der gehört hier nicht rein. Ich habe meine Daten zum Vergleich hier angegeben und sogar einiges aus meinen privaten Verhältnissen. Der Rest geht niemanden etwas an.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass dich dein Arbeitgeber verarscht.

Ich habe auch 100% HO und viele Freiheiten, dazu die normalen 30 Tage Urlaub. Im Gegensatz zu dir kann ich mir aber Auslandsreisen leisten und ich investiere jeden Monat 1/3 deines Nettogehalts am Aktienmarkt Zwecks Vermögensaufbau und Dividenden.

Naja du kannst dir ja scheinbar alles schön reden. 

 

Bei uns steigen selbst die frisch ausgelernten Azubis mit über 10.000k € mehr ein als du nach 8 Jahren verdienst 🤣

Bearbeitet von Flammkuchen
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vor 4 Minuten schrieb Flammkuchen:

[...] 100% HO und viele Freiheiten, dazu die normalen 30 Tage Urlaub. [...]

Also Consultant hatte ich auch "viele Freiheiten" , aber an einem konkreten Produkt waren immer die Anforderungen des Kunden umzusetzen. Da durfte man sich nicht selbst neue Funktionen überlegen sondern hat diese "Gemeinsam mit dem Kunden" entwickelt, sprich: Kunde will einen neue Funktion > Wir haben sie integriert. Das ist schon eine andere Hausnummer und hat nichts mit Produktgestaltung zu tun.

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vor 6 Minuten schrieb ocseolbap:

Der @Leimy84 ist doch ein troller oder ? Wer arbeitet denn bitte für 25k Brutto im Jahr. Wegen Menschen wie ihn, werden die Löhne gedrückt in der IT. 

Bitte höflich bleiben. Er hat sachlich seine Meinung dargestellt. DU musst es ja nicht nachmachen ;)

Und die Löhne in der IT sind eh örtlich total unterschiedlich ... und werden aktuell gedrückt. Das liegt sicher nicht an Leimy84

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vor 15 Minuten schrieb ocseolbap:

Wer arbeitet denn bitte für 25k Brutto im Jahr. 

Meine Schwester als Zahntechnikerin inkl. Terminstress und Volllast

Meine Mutter als Verkäuferin inkl. dem Ärger mit Kunden etc.

Eine Freundin als Altenpflegerin, die neben Überlast auch ständig mit dem Tod ihrer Patienten konfrontiert ist

 

Und noch viele mehr, ich lese auch immer wieder "für das Gehalt stehe ich nicht auf" hier im Forum, natürlich ist man hier unter sich aber man sollte doch froh sein einen Beruf gewählt zu haben der im Verhältnis zur erbrachten Leistung sehr gut bezahlt wird und etwas Demut zeigen denen gegenüber, die mit viel weniger auskommen müssen weil die Gesellschaft nicht bereit ist für diese Leistung mehr zu bezahlen.

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was ist denn der Maßstab ? Den gibts doch gar nicht ? Ein ITLer bei einer kleinen Bude in MacPo verdient nun mal einfach anders als jemand beim Automobilhersteller in Süddeutschland. Tarifverträge haben auch nicht alle und letztendlich ist jeder Arbeitsvertrag Verhandlungssache.

Irgendwie ist dieser Thread daher ziemlich sinnbefreit und verführt zum Trollen

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vor 1 Stunde schrieb Beeble:

natürlich ist man hier unter sich aber man sollte doch froh sein einen Beruf gewählt zu haben der im Verhältnis zur erbrachten Leistung sehr gut bezahlt wird und etwas Demut zeigen denen gegenüber, die mit viel weniger auskommen müssen weil die Gesellschaft nicht bereit ist für diese Leistung mehr zu bezahlen.

Ich dachte im Rahmen der Coronakrise war der allgemeine Konsens das Verkäufer und Altenpfleger zu wenig verdienen?

vor einer Stunde schrieb charmanta:

Ein ITLer bei einer kleinen Bude in MacPo verdient nun mal einfach anders als jemand beim Automobilhersteller in Süddeutschland.

25k habe ich bei nem kleinen IT DIenstleister in M-V (20MA) schon vor 15 Jahren verdient, das Gehalt ist einfach schlecht. Natürlich gibt es regionale Unterschiede, aber 100% betragen die idR auch nicht.

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Bezüglich demjenigen der für 25k arbeiten geht wollte ich auch noch drei Dinge loswerden die bisher in der Deutlichkeit glaube ich nicht genannt wurden.

1. Hast du dir mal ausgerechnet wieviel du monatlich beiseite legen müsstest für eine auskömmliche Rente? Und kannst du das auch? Ich wage das zu bezweifeln denn das werden sicher um die 400€ im Monat sein! (Nicht für dich und deine Partnerin, sondern jeder von euch). Es sei denn du gehörst zu der Sorte die bei Renteneintritt 12 Stunden am Tag aus dem Fenster gucken möchten aus ihrer Sozialwohnung, dann reicht eventuell auch weniger. (Mit anderen Worten: Wünsche, Freizeitaktivitäten, Essen gehen etc ist nicht drin im Alter)

2. Du schadest dem Arbeitsmarkt bzw. anderen Arbeitnehmern, die einfach nur ein auskömmliches Einkommen erzielen wollen. Die spielst du mit deinem Dumpinlohn aus. Findest du das fair?

3. Baue ein Selbstwertgefühl auf und ein Gefühl für Geld! Denn beides muss dir offensichtlich fehlen! Deine Arbeit ist definitiv mehr wert als du bezahlt bekommst.

 

Bearbeitet von toothpick
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Ursprünglich wollte ich schon gestern noch etwas dazu schreiben, aber dann ist mir eine Sache aufgefallen, die der Sache echt jedweden Spaß entzogen hat: Whataboutism. Was ist mit Friseuren, was ist mit Bauarbeitern, was sollen die Anderen erst sagen... aber es hat erst beim zweiten Überfliegen der Beiträge so richtig klick gemacht. Es ist fast so, als wären wir wieder im US-Präsidentschaftswahlkampf aus 2016. Was ist mit Benghazi, was ist mit den E-Mails, was ist mit $VariableAussage.

Wenn jemand schon so eine Haltung einnimmt, ist ihm mit Argumenten oft nicht mehr beizukommen.

Er glaubt, mit dem lausigen Gehalt glücklich zu sein. Lassen wir ihn.

Und denkt dran, private E-Mail-Server sind böse und die Erde ist eine Scheibe.

Sorry, aber ich glaube wir drehen uns hier nicht nur um Kreis, sondern verschwenden auch unseren vAtem.

vor 7 Stunden schrieb Beeble:

etwas Demut zeigen denen gegenüber, die mit viel weniger auskommen müssen weil die Gesellschaft nicht bereit ist für diese Leistung mehr zu bezahlen

Puh. Ich denke, dass sich das so pauschalisieren lässt. Viele würden für verschiedene Leistungen mehr bezahlen. Die unterstützen es auch sicher nicht, dass der Mindestlohn auf einem so lachhaften Niveau gehalten wird und einige Leute mit so viel weniger auskommen müssen, weil ein paar hundert Leute aus ihrem Berliner Elfenbeinturm heraus keine Notwendigkeit sehen, etwas an diesen offensichtlichen Missständen zu ändern. Naja.

 

 

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@Leimy84

nichts für ungut, aber 25k€ brutto mit 8 Jahren Berufserfahrungen sind selbst in Ostdeutschland pure Ausbeutung! Aber natürlich gehören dazu auch zwei (Ausbeuter und Ausgebeuteter).  Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an. Eindeutig unterbezahlt! Das schadet allen in der Branche, wenn sich doch wieder einer zum Dumpingpreis so einfach abspeisen lässt. 

Dein Nettogehalt liegt ungefähr bei 1450€ (St. Kl. 1). Sprich du steuerst sogar etwas weniger als die Hälfte eures Familieneinkommens bei. Wohlgemerkt in einer Branche, die tendenziell überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten zu bieten hat.
Zum besseren Vergleich wie viel und wie eklatant du es verschenkst: 

Mit meinen 32 Lenzen liege ich bei fast 2750€ - netto (St. Kl. 1) das auch noch im sicheren öffentlichen Dienst (EG12).

Und selbst dort liegt das geringste Gehalt bei mindestens! 33k€ brutto - wohlgemerkt das bietet die öffentliche Hand im schlimmsten Fall zum Berufsstart an (EG6 TVöD/TV-L) - maximal 1 Jahr lang denn dann kommt die erste Erhöhung. Mit 8 Jahren BE lägst du schon mindestens bei 38k€ brutto, wohlgemerkt in EG6, was die absolut unterste Vergütungsgruppe mit einfachsten Tätigkeiten bedeutet.
Alle Gehälter unterhalb dieser Grenze sehe ich persönlich als Lohndumping für eine/n ausgelernte/n Fachinformatiker/in an.

Insofern verschenkst du enorm viel Geld und vor allem viele Möglichkeiten (Teilzeit bei gleichem Netto, um deutlich weniger zu arbeiten) - unabhängig von einer sicheren Altersarmut!

Dein Einkommen liegt mindestens 1/3 unterhalb des durchschnittlichen Gehalts für einen Rentenpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Aber nun sei es drum, sofern du dort glücklich bist - prima, allerdings bleiben hier für mich schon erhebliche Zweifel. 

Bearbeitet von tTt
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vor 10 Stunden schrieb toothpick:

2. Du schadest dem Arbeitsmarkt bzw. anderen Arbeitnehmern, die einfach nur ein auskömmliches Einkommen erzielen wollen. Die spielst du mit deinem Dumpinlohn aus. Findest du das fair?

Definiere das mal. So wie ich das sehe, möchte Leimy ja auch nur ein auskömmliches Einkommen erzielen und genau das tut er. Das liegt "unglücklicherweise" deutlich unter den Erwartungen des Forums, aber man geht ja nicht arbeiten um andere glücklich zu machen.

Mit Blick auf die IT ist sein Gehalt sehr gering. Mit Blick auf die weitere Bevölkerung ist es im Durchschnitt (blablawhataboutism). Mit seinem Gehalt liegt er auch deutlich über dem Mindestlohn - für die IT ist das kein Maßstab*, aber eine Menge Menschen würden das Gehalt zumindest "ok" finden, erst Recht in Kombination mit Home Office und Spaß an der Arbeit.

* Für ihn vielleicht schon? Vielleicht richtet er sich auch nach dem Durchschnittseinkommen, oder einfach nach seinen Ausgaben und der Finanzplanung.

 

vor 7 Stunden schrieb Visar:

Ursprünglich wollte ich schon gestern noch etwas dazu schreiben, aber dann ist mir eine Sache aufgefallen, die der Sache echt jedweden Spaß entzogen hat: Whataboutism.

Oh ja, das nimmt einem wirklich jeden Spaß. Dass hier über Seiten auf jemanden eingeredet wird, der freiwillig seine Gehaltsdaten und auch eine Begründungen dazu gepostet hat. Das macht wirklich so extrem viel Spaß.

Dazu muss man sich mal den Ton ansehen in dem die Beiträge geschrieben sind. Was ihm hier alles Vorgeworfen wurde, wie die Familie da mit reingezogen wird. "Wir meinen es ja nur gut" - Ok, den gut gemeinten Ratschlag hat er sicher schon nach den ersten 7 Beiträgen zur Kenntnis genommen; Irgendwann ist es nur noch Draufschlagen.

Dann kommen die Hinweise von anderen, dass es eben auch andere Berufsgruppen gibt die nicht wie in der IT verdienen - Dass Leimy mit Blick auf die allgemeine Bevölkerung ziemlich durchschnittlich dasteht.

Aber das ist dann böses whataboutism. Und nur eine Ausflucht um keine Argumente liefern zu müssen, dass es vielleicht die Tatsächliche Perspektive einiger Leute darstellt: "Ne, kann nicht weil darf nicht!"

Hast du eigentlich den ganzen Wikipedia-Artikel gelesen, oder wolltest du nur nochmal einen draufsetzen? https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism#Einschränkungen_der_Kritik

 

Ich finde schon erstaunlich, dass Leimy sich hier überhaupt noch weiter meldet, nach all dem Bullshit der vor seiner Tür abgeladen wurde.

Am 13.6.2020 um 11:51 schrieb Leimy84:

Und mir ist es relativ egal, ob andere in meiner Region und meinem Beruf mehr bekommen als ich, solange es mir an nichts fehlt.

vor 20 Stunden schrieb Leimy84:

Ja es gibt noch einen wichtigen Umstand, weshalb ich 100% Homeoffice und die Freiheiten, die ich habe, zu schätzen weiß, aber der gehört hier nicht rein. Ich habe meine Daten zum Vergleich hier angegeben und sogar einiges aus meinen privaten Verhältnissen. Der Rest geht niemanden etwas an.

Selbst wenn man nicht seiner Meinung ist.

Spätestens an dieser Stelle gebietet es doch der Anstand, dass man die Situation akzeptiert und nicht noch weiter auf die Person einredet. Oder zumindest nicht mit irgendwelchen Vorwürfen ankommt.

Bearbeitet von PVoss
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Es haben jetzt bereits um die 23 (wenn ich mich nicht verzählt habe) Personen dazu was gesagt. @charmanta hat bereits gewarnt, dass der Thread bald keinen Sinn mehr macht. Es schreiben mehr Leute, als sich Lemy hier rechtfertigen könnte.

Bisher war das hier eigentlich ein sehr interessanter Thread, aber scheinbar wollt ihr wohl, dass er dicht gemacht wird -.-

Ich habe meinen Post hier kurz abgeliefert ... aber das Thema Tage lang weiter zu führen und verbal auf Lemy hie fast schon einzuprügeln ... das kommt jetzt in diesem Forum bisher auch nicht oft vor.

 

Es ist eine Sache, wenn Leute eine schlechte Situation nicht einsehen können, aber es ist auch bedenklich, wenn wir diese Entscheidung nicht akzeptieren können und uns tagelang an dem Thema echauffieren.

Viele hier im Forum (oder besser gesagt im Chat ;) ) regen sich über Vegetarier auf, die einem unbedingt bekehren wollen ... ihr seid gerade nicht sonderlich anders. Wie gestern jemand im Chat sagte: Leben und leben lassen.

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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vor einer Stunde schrieb PVoss:

Spätestens an dieser Stelle gebietet es doch der Anstand, dass man die Situation akzeptiert und nicht noch weiter auf die Person einredet. Oder zumindest nicht mit irgendwelchen Vorwürfen ankommt.

Du kennst doch das alte Sprichwort: Es wurde alles gesagt, aber eben noch nicht von Jedem.

Nach unbeteiligtem Lesen des Threads muss ich sagen, dass ich auf der ersten Seite fest an einen Troll geglaubt habe. Bei so vielen Postings und der langen registrierten Zeit macht das allerdings keinen Sinn. Auf den weiteren Seiten habe ich dann einfach akzeptiert, dass es offenbar Menschen gibt denen komplett egal ist was sie an Geld für ihre Arbeit verdienen (auch wenn ich persönlich das nicht nachvollziehen kann). Ich kann nur hoffen, dass er wirklich so zufrieden mit seinem Leben ist, wie er hier vorgibt zu sein. Denn das ist am Ende das Wichtigste. 

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vor 20 Stunden schrieb Beeble:

Meine Schwester als Zahntechnikerin inkl. Terminstress und Volllast

Meine Mutter als Verkäuferin inkl. dem Ärger mit Kunden etc.

Eine Freundin als Altenpflegerin, die neben Überlast auch ständig mit dem Tod ihrer Patienten konfrontiert ist

 

Und noch viele mehr, ich lese auch immer wieder "für das Gehalt stehe ich nicht auf" hier im Forum, natürlich ist man hier unter sich aber man sollte doch froh sein einen Beruf gewählt zu haben der im Verhältnis zur erbrachten Leistung sehr gut bezahlt wird und etwas Demut zeigen denen gegenüber, die mit viel weniger auskommen müssen weil die Gesellschaft nicht bereit ist für diese Leistung mehr zu bezahlen.

Sorry mein Fehler. Ich hab es ein wenig falsch ausgedrückt. Natürlich gibt es Menschen die in Berufen arbeiten die deutlich weniger verdienen als wir in der IT aber mir ging es hierbei um unsere Berufsgruppe. Ich selbst habe auch in anderen Bereichen gearbeitet neben meiner Ausbildung wo ich selbst auch nur Mindestlohn bekommen habe. Ich weiß wie es in anderen Bereichen ist und bin auch deshalb froh darüber das es uns in der IT dementsprechend eig. so gut geht.

Zusätzlich dazu gibt es so viele IT-ler und von den guten sogar noch weniger. Deshalb sind die Gehälter auch dementsprechend aber ich sehe es schon kommen.. Leider wird die IT - Branche zur Zeit mit vielen Umschülern etc überschwemmt. Ich gehe davon aus das die Löhne dementsprechend auch massiv gedrückt werden in den nächsten Jahren.

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vor 41 Minuten schrieb ocseolbap:

Leider wird die IT - Branche zur Zeit mit vielen Umschülern etc überschwemmt. Ich gehe davon aus das die Löhne dementsprechend auch massiv gedrückt werden in den nächsten Jahren.

Naja, es gab Anfang der 2000er schonmal ein Schwemme von "Arebeitsamts MCSE", aber die wasren damals genauso wenig gefragt wie heute.Der Schlüssel zu einem guten Gehalt, heute und auch in den nächsten Jahren, ist mMn Spezialisierung und Praxis. Cloudtechnologien sind z. B. so ein Thema, sowohl für FIAE als auch für FISI.

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Hi,

vor 21 Stunden schrieb Th0mKa:

Naja, es gab Anfang der 2000er schonmal ein Schwemme von "Arebeitsamts MCSE", aber die wasren damals genauso wenig gefragt wie heute.

ist das so? Ich kenne diese Zeiten auch und dass die nicht gefragt waren kann ich nicht bestätigen. Zum einen benötigt ein MS Goldpartner eine gewisse Anzahl von zertifizierten Mitarbeitern und zum anderen war das zumindest ein (günstiger) Einstieg. Wenn du aber was kannst und dich weiterentwickelst, wirst du über kurz oder lang auch dein Gehalt nach oben hin anpassen können, allerdings vermutlich überwiegend durch Jobwechsel. Viele sind eben bequem, haben Angst, oder sind, auch wenn sich das nicht jeder vorstellen kann, mit 30k p.a. oder gar darunter zufrieden. 

Ich finde es nur sehr bedenklich, jemand anderen anzugreifen wenn der für vermeintlich wenig Geld arbeitet, weil der ja mitverantwortlich für die niedrigen Löhne sei. Nur weil man "irgendwas mit Computern" gelernt hat zu denken, unter Summe XYZ p.a. zu arbeiten sei unter der eigenen Würde, find ich schon ziemlich anmaßend. 

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vor 21 Stunden schrieb carstenj:

Ich finde es nur sehr bedenklich, jemand anderen anzugreifen wenn der für vermeintlich wenig Geld arbeitet, weil der ja mitverantwortlich für die niedrigen Löhne sei. Nur weil man "irgendwas mit Computern" gelernt hat zu denken, unter Summe XYZ p.a. zu arbeiten sei unter der eigenen Würde, find ich schon ziemlich anmaßend. 

Ich gebe dir in sofern recht, als dass persönliche Angriffe fehl am Platz sind. Die Korrelation zwischen Menschen die bereit sind für wenig Geld zu arbeiten und der Auswirkung die das auf andere Menschen im gleichen Berufsfeld hat, ist meiner meiner Meinung nach allerdings nicht von der Hand zu weisen.

Dass man für Lohn XYZ nicht arbeiten möchte hat für die Meisten wahrscheinlich auch nichts mit der eigenen Würde zu tun. Wenn ich eine 3 jährige Ausbildung und evtl. anschließende Weiterqualifikationen wie Studium, Zertifizierung, Weiterbildung etc. mache, dann erwarte ich mir davon einen gewissen Gegenwert. Sonst kann ich mir die Zeit, die ich in meine Ausbildung investiere auch sparen und direkt als Ungelernter einen Job annehmen. 

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vor 21 Stunden schrieb carstenj:

Nur weil man "irgendwas mit Computern" gelernt hat zu denken, unter Summe XYZ p.a. zu arbeiten sei unter der eigenen Würde, find ich schon ziemlich anmaßend. 

Die Aussagen wurden nicht willkürlich getroffen, weil er "etwas mit IT macht". Er hat ziemlich genau angegeben, welche Tätigkeiten er im Job nachgeht. Und ja statistisch betrachtet wäre er damit als Android Entwickler (und auch bei den ganzen anderen Sachen die er nachgeht...(hört sich etwas nach Eierlegende Wollmichausau an) wäre er noch unter Wert) stark unter dem Durchschnitt. Die Beurteilungen vom Gehalt werden hier im Forum eigentlich nie wirklich willkürlich getroffen, sondern es wird meist noch oft nachgefragt bevor wir dazu etwas sagen. Insofern ist deine Aussage für mich etwas unverständlich.

 

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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Japp. Ich gebe zu, ich finde es nicht sinnvoll, dass man bald keinem mehr etwas sagen darf, weil "es könnte ja sein, dass ... " oder "das steht uns nicht zu" oder "Das ist zu persönlich...".

Doch. Es gibt einfach Fälle, die sind so offenkundig falsch, dass dort Kritik angebracht ist. Ja, das tut manchmal weh. Ja, das ist nicht immer nett. Aber es ist notwendig und hin und wieder einfach richtig. Und mittelfristig hilft das allen. Verbesserung gibt es nur, wenn man zuvor Kritik äußern kann. Und hier kam durchaus genug positive und konstruktive Kritik. Ob sich die jemand annimmt, ist dann eine ganze andere Fragestellung.

Gerade, wenn wir von Gehalt und Arbeit reden, geht es jedoch fast ausschließlich um die Sache und so gut wie nie um die Person. Schließlich sind wir alle (mich eingeschlossen) nur Ressourcen, die Betrag x für Leistung y bekommen. Und so sollten wir darüber auch diskutieren.

Bearbeitet von Errraddicator
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Nun er sagte ja, ihm sind die anderen Faktoren wichtiger. Homeoffice, seine Freiheiten und die Möglichkeit das Produkt mitzugestalten. Und das Geld reicht ihm. Klar kann man ihn nun die Schuld geben, dass Arbeitgeber wenig zahlen wollen und umgekehrt wird ein Schuh draus. Anderen fehlen die Freiheiten und die Möglichkeit das Produkt mitzugestalten, weil euch das nicht so wichtig ist wie das Gehalt.

Leuten sind nun einmal verschiedene Dinge wichtig und viele sind ihnen eben auch viel Geld wert. Bei einen mag es da nur Zeit und Geld geben. Der nächste steht auf bestimmte Benefits oder hat gern einen Firmenwagen einer Klasse, den er sich privat sonst nicht leisten könnte und würde. Für den nächsten ist es Mitspracherecht, die genutzten Technologien, Homeoffice, der kurze Arbeitsweg oder flache Hierarchien und Abwechslung bei der Arbeit. Wer bestimmt nun was jemanden wie viel wert sein darf?

Mal davon ab, dass die Vergleiche hier eben immer gemacht werden mit Gehältern von hier, von Leuten die überdurchschnittlich verdienen und von Leuten herrühren, die sich um ihre Karriere kümmern und denen das Geld wichtig ist oder aus irgendwelchen Studien und Umfragen aus Karrierenetzwerken und co.

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vor 2 Minuten schrieb Velicity:

von Leuten herrühren, die sich um ihre Karriere kümmern

Zumindest ein Mindestmaß sollte da sein.
Wer das nicht tut...da sag ich jetzt nichts zu, das wären keine netten Worte.

vor 3 Minuten schrieb Velicity:

aus irgendwelchen Studien und Umfragen aus Karrierenetzwerken und co.

Die Studien, die darauf abzielen, den Durchschnittsverdienst in Berufen/Sektoren/Regionen abzubilden und du salty bist, weil du seit Jahren nichts besseres findest? Da bist du aber selber schuld. Das als Unsinn abzutun, weil man selbst unter dem Durchschnitt verdient ist Käse.

PSA: Das soll kein Angriff gegen dich als Person sein. Muss man ja mittlerweile dazu schreiben.

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