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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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vor 20 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Korrigiert.

Kleine Nachfrage: macht es wirklich noch Sinn, nach ich weiss nicht wievielen Seiten immer noch über dieses eine Gehalt zu diskutieren, wenn der betreffende User nichts daran ändern möchte?

Es ist einfach nur erschreckend ich glaube jeder Informatiker der das ließt dem fällt die Kinnlade.

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Grundsätzlich geht das doch alles nach Angebot/Nachfrage,, d.h. wenn sich einer mit "zu wenig" zufrieden gibt, bietet er ja auch seine Arbeitskraft nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt an, sondern bestzt seine jetzige Stelle.

Somit hat das keine Auswirkung auf die Angebotsseite und damit auf dem Preis.

Im Gegenteil:

Er erhöht durch sein geringeres Gehalt die Kaufkraft seines Arbeitgebers und somit tendenziell die Nachfrage (=Bedarf und Kaufkraft).

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Wenn ich eine Dauerleistung für einen geringen Betrag beziehe und diese Dauerleistung ein weiteres Mal einkaufen will, warum soll mich der Billig-Vertrag dazu motivieren, beim nächsten Einkauf 50% mehr zu zahlen?

Ein Billig-Vertrag hat klar Auswirkungen auf der Nachfrage-Seite, nämlich eine gesteigerte Nachfrage nach diesem geringen Preis.

Die Ersparnis kann man wenn man unbedingt will gesamtwirtschaftlich dem Unternehmensgewinn zurechnen und somit den Anteilseignern. Somit kommen wir zur Einkommens- und Vermögensschere.

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vor 5 Stunden schrieb allesweg:

Wenn ich eine Dauerleistung für einen geringen Betrag beziehe und diese Dauerleistung ein weiteres Mal einkaufen will, warum soll mich der Billig-Vertrag dazu motivieren, beim nächsten Einkauf 50% mehr zu zahlen?

Ein Billig-Vertrag hat klar Auswirkungen auf der Nachfrage-Seite, nämlich eine gesteigerte Nachfrage nach diesem geringen Preis.

Nix motiviert einen dazu. Das Unternehmen selbst wird weiter so zahlen aber beschäftigt ggf. zwei Leute, statt einen, wenn es sich lohnt. Frage ist aber, ob das Unternehmen seine Meinung ändert, wenn einer mal mehr fordert, nachdem man problemlos über Jahre oder Jahrzehnte Leute für viel weniger gefunden hat. Der AG weiß, was ihm eine Arbeitskraft wert ist und was er zahlen muss. Sofern man da nicht organisiert sagt, wir fordern alle mehr und wenn wir nix finden, dann leben wir halt von Luft und Liebe, solange hat er kein Grund sein Verhalten zu ändern.

In der Realität sucht halt der, der dort zu teuer war woanders weiter und findet was anderes oder auch nicht und der AG findet eben wen anderen. Es wird immer Leute geben, die bereit sind für Geld zu arbeiten, dass ihren persönlichen Bedürfnissen oder Anforderungen entspricht. Unabhängig was ein anderer in der gleichen Branche verdient.

Und vor allem hat es keinen Einfluss auf andere Stellen und Firmen, die keine Ahnung haben, was die Person im Unternehmen nebenan oder viel weiter oder innerhalb einer anderen Branche bekommt, mal davon ab, dass in der IT kaum eine Stelle der anderen gleicht und die Profile sich eh immer unterscheiden.

Direkt vergleichen kann man eh so gut wie nie in der IT. Gleicher Techstack, gleiche Verantwortung darüber hinaus, gleiche Branche, gleiche Region, gleiche Firmengröße, da kann ich mich schon schlecht innerhalb des eigenen Unternehmens vergleichen, da es durchaus Variation gibt und der AG hätte wohl das gleiche Problem, sofern er überhaupt alle Gehälter um sich rum kennen würde. Der künftige AN kann trotzdem sagen, ist ja schön und gut das Hans Wurst drei Straßen weiter innerhalb einer anderen Branche mit anderen Techstack und ohne Kundenkontakt 10k weniger verdient, als ich forder aber was interessiert das mich für diese Stelle?

Weil wenn wir so argumentieren, dann brauchen wir uns auch nicht woanders bewerben. Denn demnach kann das alles ja schon längst vorüber sein und alle anderen haben sich schon angepasst, weil das Unternehmen wenig zahlt, dann zahlen ja eh alle gleich schlecht.. Entweder hat es Auswirkungen auf alle drum rum, dann ist ein anderes Angebot genauso uninteressant oder es hat diese nicht, dann brauch man sich um sowas aber auch keine Sorgen machen und sein Gehalt bzw. das was der AG zahlt interessiert nur da und keinen sonst.

Bearbeitet von Velicity

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Wenn Firmen demotiviert werden, mehr für eine bestimmte Arbeitskraft zu bezahlen, als den günstigsten Mitarbeiter von dem Sie Wind bekommen, erklärt das auch die Reaktion auf den Gehaltspost leimy84s.

 

Denn dann würde folglich auch das Posten (wodurch Firmen "Wind davon bekommen") des niedrigen Gehalts zu einem Lohnverfall führen.

 

Vieleicht sollte man ein Mindestgehalt für den "Wie viel verdient ihr?" Thread festlegen?

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Ich habe Mal eine Frage an die jenigen die innerhalb von ein paar Monaten 6-12 einen Gehaltssprung von über 2-3 tausend euro machen. 

Was habt ihr genau gemacht geht insbesondere an die Systemintegratoren ist euer Chef auf euch gekommen und hat euch das angeboten oder sucht ihr jedes Jahr das Gespräch um euer Gehalt entsprechend hochzuschreiben ?

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vor 3 Minuten schrieb OpenWorld:

Ich habe Mal eine Frage an die jenigen die innerhalb von ein paar Monaten 6-12 einen Gehaltssprung von über 2-3 tausend euro machen. 

Was habt ihr genau gemacht geht insbesondere an die Systemintegratoren ist euer Chef auf euch gekommen und hat euch das angeboten oder sucht ihr jedes Jahr das Gespräch um euer Gehalt entsprechend hochzuschreiben ?

also ich hab nach Ende meiner Ausbildung mit 33k angefangen, bin nach der Probezeit auf 36k das war so vereinbart. Dann 2 Monate später habe ich nochmal 100 Euro im Monat Brutto mehr bekommen, weil mein Chef mit meiner Arbeit zufrieden war.

Ein halbes Jahr später gabs dann Mitarbeitergespräch da hab ich dann auch wieder 500 Euro im Monat mehr bekommen, weil mein Chef zufrieden war und er der Meinung war für unsere Tätigkeit im Mainframe Bereich und wie gut wir unsere Arbeit machen ist das gerechtfertigt und nach nem Jahr mit dem nächsten Personalgespräch gabs wieder 500 Euro mehr im Monat. Nach nem Jahr gabs dann nochmal 300 Euro mehr, aber dann hat mein Chef auch gemeint das es die nächsten Jahre wohl etwas weniger wird weil er dem Vorstand das ja verargumentieren muss und ich mit meinen knapp 50k schon mehr verdien als so einige andere Kollegen in anderen Bereichen die länger da sind, nur er hat halt für unser Gehalt gekämpft und gemeint das unsere Tätigkeit es rechtfertigt das wir mehr verdienen, gerade weil das ein Bereich ist wo es schwer ist gutes und zuverlässiges Personal zu finden. Wirklich verhandeln musste ich das aber nie. Mein Chef hat eigentlich gut den Überblick über unsere Arbeit gehabt und kam immer selbst mit der Erhöhung.

Ich hab zwar dann einige Monate später die Firma gewechselt weil ich ne geistige Umnachtung hatte und meinte ich will was anderes machen fürs gleiche Gehalt, aber nach nem Jahr bin ich dann zu einer anderen Firma wieder in den Mainframe DB2 for z/OS Bereich und da waren die knapp 60k im Jahr eigentlich kein wirkliches Problem. Da bin ich jetzt ca. 10 Monate und hab aktuell auch schon wieder ca. 250 Euro mehr im Jahr als zu Beginn. Hatte halt 100 Euro mehr nach der Probezeit ausgehandelt und dann gabs auch noch ne Tariferhöhung (hauseigener Tarif). In der jetzigen Firma weiß ich zwar schon das ich keine so großen Gehaltssprünge erwarten brauche, das wurde mir auch so gesagt (von Kollegen und nem Freund der auch dort arbeitet), aber dank des Tarifs geht es halt stetig etwas nach oben.

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vor 53 Minuten schrieb OpenWorld:

Was habt ihr genau gemacht geht insbesondere an die Systemintegratoren ist euer Chef auf euch gekommen und hat euch das angeboten oder sucht ihr jedes Jahr das Gespräch um euer Gehalt entsprechend hochzuschreiben ?

Bei uns gibt es jedes Jahr ein Mitarbeitergespräch, das durchgeführt werden muss. Es wird über die Projekte und Leistungen des Vorjahres gesprochen, was im nächsten Jahr ansteht, welche individuellen Ziele vereinbart werden (und wie hoch das var. Gehalt ist). 

Am einfachsten kann man natürlich eine Gehaltserhöhung bekommen (und das dürfte überall ähnlich sein), wenn man die Stelle/Position, die Aufgaben oder direkt den Arbeitgeber wechselt. 

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vor 20 Stunden schrieb OpenWorld:

Was habt ihr genau gemacht geht insbesondere an die Systemintegratoren ist euer Chef auf euch gekommen und hat euch das angeboten oder sucht ihr jedes Jahr das Gespräch um euer Gehalt entsprechend hochzuschreiben ?

In der Regel über die jährlichen Mitarbeitergespräche.

Bei mir ist mein Chef direkt auf mich zugekommen und hat mir das angeboten aufgrund meiner Leistung in den letzten Monaten.
Da habe ich natürlich nicht nein gesagt.

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Am 28.6.2020 um 10:07 schrieb OpenWorld:

Ich habe Mal eine Frage an die jenigen die innerhalb von ein paar Monaten 6-12 einen Gehaltssprung von über 2-3 tausend euro machen. 

Was habt ihr genau gemacht geht insbesondere an die Systemintegratoren ist euer Chef auf euch gekommen und hat euch das angeboten oder sucht ihr jedes Jahr das Gespräch um euer Gehalt entsprechend hochzuschreiben ?

In meinem ersten Job in einem kleinen Systemhaus gab es keine Jahresgespräche, da bin ich regelmäßig zum meinem Chef gegangen und habe aktiv nach einer Gehaltserhöhung gefragt.

Danach waren bei mir die großen Gehaltssprünge wegen Arbeitgeberwechsel, da es bei meinem aktuellen AG aber auch keinen Tarif gibt und die Erhöhung nach dem ersten Jahr fix vereinbart war zur Einstellung, werde ich das auch nächstes Jahr im Jahresgespräch aktiv ansprechen.

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vor 1 Stunde schrieb Bracht-Handgriffanwender:

Alter: 42

Wohnort: Ausserhalb Stuttgart

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): fachfremde BA, Abitur

Berufserfahrung: > 10 Jahre

Vorbildung: Hobbyentwickler seit Teenageralter

 

Arbeitsort: Stuttgart

Grösse der Firma: < 100

Tarif: keiner

Branche der Firma: IT

Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40

Arbeitsstunden pro Woche real: id.R. 40. Überstunden werden 100% abgefeiert

 

Gesamtjahresbrutto: 30000 +  Bonus (5%-10%)

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 25

Sonder- / Sozialleistungen:  Zu Weihnachten gibts Werbegeschenke wie z.B. Kugelschreiber oder Notizblöcke. 2019 gab es noch ein Piccolo im Wert von  1,90€ dazu, schwäbischer Geiz vom Feinsten. Ne funktionierende Klima gibts wenigstens und man hat sein eigenes kleines Büro wo man Ruhe hat.

Variabler Anteil am Gehalt: 5% -10% für erfolgreich durchgeführte Projekte

Verantwortung: Jeweilige Projekte die man komplett eigenständig abarbeitet. Sowas wie Teamarbeit gibt es nicht.

Tätigkeit: SE im Webbereich. Fullstack: PHP, JEE/Spring, Angular, diverse andere. Selten auch mal Anwendungsentwicklungsprojekte, 1-3 pro Jahr.

 

Mit 10 BE solltest du mindestens das doppelte verdienen. 
Urlaubstage sind jetzt auch nicht der Knaller.

Sonst ach keine erwähnenswerte Zusatzleistungen.
Bist du zu faul zum bewerben oder einfach nicht qualifiziert (was ich mir bei 10 Jahren BE nicht vorstellen kann)? 

Man kann ja auch eine Unzufriedenheit bei dir herauslesen.

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vor 20 Minuten schrieb DerHarte:

Bist du zu faul zum bewerben oder einfach nicht qualifiziert (was ich mir bei 10 Jahren BE nicht vorstellen kann)? 

 

Ich bewerbe mich immer wieder. Es kommt dann immer das Argument sie haben ja keine Ausbildung, dass ich das schon >10 Jahre mache interessiert keinen bzw. lässt man nicht gelten, man sucht halt nach einem Argument um den Preis zu drücken so mein Eindruck. Wen interssiert bei einem Fi oder Bachelor noch was der für eine Ausbildung hat wenn er das schon 10 Jahre macht, da juckt das auch keinen.

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vor 4 Minuten schrieb Bracht-Handgriffanwender:

Ich bewerbe mich immer wieder. Es kommt dann immer das Argument sie haben ja keine Ausbildung, dass ich das schon >10 Jahre mache interessiert keinen bzw. lässt man nicht gelten, man sucht halt nach einem Argument um den Preis zu drücken so mein Eindruck. Wen interssiert bei einem Fi oder Bachelor noch was der für eine Ausbildung hat wenn er das schon 10 Jahre macht, da juckt das auch keinen.

Mit 10 Jahren BE in dem Bereich musst Du nur die Prüfung für den Abschluss absolvieren, sollte ja ein leichtes für dich sein?

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Muss zugeben bei den Sonder- / Sozialleistungen musste ich dann doch leicht schmunzeln, wobei ich dich um eigenes Büro und Klimaanlage beneide. Ansonsten liege ich beim Grundgehalt ähnlich, wobei Bremen vermutlich ein günstigeres Pflaster ist als Stuttgart.

Das die Leute noch so massiv interessiert, wie die Erstausbildung aussieht verwundert mich aber ein wenig. Wobei das vermutlich keine Gedanken sind ala dem fehlt was, sondern da ist ein Argument für weniger Gehalt, ohne dass es nun für den Berufsalltag Relevanz hätte.

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vor 6 Minuten schrieb Juare:

Mit 10 Jahren BE in dem Bereich musst Du nur die Prüfung für den Abschluss absolvieren, sollte ja ein leichtes für dich sein?

Das haben zwei Kollegen gemacht, auch Quereinsteiger wie ich die schon lange dabei sind. Denen hat man dann vorgeworfen, dass sie ja keine "echte Ausbildung" durchlaufen hätten, deshalb erspare ich mir das.

Ich hatte früher mal eine Zusage von einer Unternehmensberatung, die boten auch mehr Geld, allerdings ist man bei denen quer durch Deutschland bei Kunden im Einsatz, so doll war das Gehalt dann doch wieder nicht wenn man die Reisezeiten mit einberechnet.

Wenn ich bis Jahresende nix ohne Reisetätigkeit hier vor Ort finde werde ich es dort nochmal probieren oder bei anderen UBs, bei manchen wird man auch regional eingesetzt habe ich gehört. Das mache ich dann 1-2 Jahre und schaue dass ich bei einem Kunden unterkomme, das soll bei denen nicht unüblich sein.

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vor 44 Minuten schrieb Bracht-Handgriffanwender:

Das haben zwei Kollegen gemacht, auch Quereinsteiger wie ich die schon lange dabei sind. Denen hat man dann vorgeworfen, dass sie ja keine "echte Ausbildung" durchlaufen hätten, deshalb erspare ich mir das.

Auf dem Zettel von der IHK steht nur daruf, dass man die Prpüfung zum XY erfolgreich abgelegt hat, ob das eine Umschulung, Ausbildung oder die Externenprüfung war steh dort m.W.n. nicht drauf, oder irre ich mich da @Chief Wiggum ?

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vor 25 Minuten schrieb Maniska:

Auf dem Zettel von der IHK steht nur daruf, dass man die Prpüfung zum XY erfolgreich abgelegt hat, ob das eine Umschulung, Ausbildung oder die Externenprüfung war steh dort m.W.n. nicht drauf, oder irre ich mich da @Chief Wiggum ?

Mit dem Zertifikat hast du Recht.

Allerdings fällt es auf wenn du im Lebenslauf > 10 Jahre Betriebe angibst in denen du in dem Job gearbeitet hast und dann plötzlich das Zertifikat ablegst.

So blöd sind dann Personaler auch wieder nicht. ;)

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Man bekommt genau das gleiche Zeugnis wie alle anderen auch. 
 

vor 39 Minuten schrieb Enno:

Allerdings fällt es auf wenn du im Lebenslauf > 10 Jahre Betriebe angibst in denen du in dem Job gearbeitet hast und dann plötzlich das Zertifikat ablegst.

Nach meiner eigenen Erfahrung fällt sowas durchaus positiv auf. Mir ist jedenfalls mein Externer Fisi-Abschluss nie auf die Füße gefallen. Die eher durchwachsenen Noten haben nie interessiert.

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Tut schon ein bisschen weh zu sehen, dass 10 Jahre BE so schlecht bezahlt werden. Abschluss hin, Abschluss her.

Vor allem: In Stuttgart.. war das nicht eine unserer IT-Hochburgen?

vor 14 Stunden schrieb Bracht-Handgriffanwender:

Das haben zwei Kollegen gemacht, auch Quereinsteiger wie ich die schon lange dabei sind. Denen hat man dann vorgeworfen, dass sie ja keine "echte Ausbildung" durchlaufen hätten, deshalb erspare ich mir das.

Wer hat ihnen das vorgeworfen, Perso oder Chef? Und ist es nicht eigentlich unerheblich, was die sagen? Die Externenprüfung gibt es doch nicht ohne Grund. Jemand, der keine Ausbildung gemacht hat, kann damit nachweisen, dass er über ein gewisses Standard-Know-how in seinem Bereich verfügt. Würde mir jedenfalls überlegen das zu machen, insbesondere sofern du keine anderen Zertifikate gemacht hast, die weiterführende Informationen hinsichtlich deiner Qualifikation geben könnten.

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vor 4 Stunden schrieb Visar:

insbesondere sofern du keine anderen Zertifikate gemacht hast, die weiterführende Informationen hinsichtlich deiner Qualifikation geben könnten.

Den OCP (1Z0-808+9) für Java 8 habe ich mal gemacht, in der Hoffnung, dass es was bei Bewerbungen bringt, die Angebote sind genauso schlecht wie vorher auch. Da noch weiter Geld und Zeit zu verbrennen sehe ich nicht ein, diese IHK-Prüfung als FI am allerwenigsten, da lerne ich ja nicht mal was und anschliessend wird man immer noch im Gehalt gedrückt, weil man nicht die "echte Ausbildung" gemacht hat. Ich kenne hier Kollegen die die Ausbildung regulär gemacht haben und noch weniger als ich bekommen, so um die 2200€/m. Einer hat wenn ich recht erinnere einen 42h/w Vertrag mit der bekannten Klausel "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten", davon hat er reichlich. Der ist bei einem recht grossen Laden  mit jährlichen Umsatzrekorden, allerdings eben kein Tarif, dementspr. sehen dann auch die Gehälter dort aus. Die Firma in der ich bin bildet auch aus, von den Azubis wird regelmässig keiner übernommen, der Letzte ist danach in den ÖD mit dem Ziel Beamtenlaufbahn, weil er auch nix gescheites als FI gefunden hat. Der macht dort jetzt ein Verwaltungsstudium oder wie sich das nennt.

Wenn du hier in der Region nicht in einen Konzern mit IGM-Tarif reinkommst gibts einfach nicht mehr. Würde ich bei Daimler braindead 8/h in Dreischicht Türgummis in Autos reinklopfen hätte ich mehr als das Doppelte.

Kleine Bude, kleines Gehalt, egal was du dort machst, ist halt so. Irgendwann werde ich schon noch was Besseres finden, aktuell macht es halt Corona nicht einfacher zu wechseln.

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vor 15 Stunden schrieb Bracht-Handgriffanwender:

Würde ich bei Daimler braindead 8/h in Dreischicht Türgummis in Autos reinklopfen hätte ich mehr als das Doppelte.

Dann macht es! 

vor 15 Stunden schrieb Bracht-Handgriffanwender:

 Ich kenne hier Kollegen die die Ausbildung regulär gemacht haben und noch weniger als ich bekommen, so um die 2200€/m. Einer hat wenn ich recht erinnere einen 42h/w Vertrag mit der bekannten Klausel "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten", davon hat er reichlich. 

Wer gegen einen solchen rechtswidrigen Vertrag nichts unternimmt, muss damit klar kommen. Zur Not fachfremd korrekt vergütet werden...

 

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