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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

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vor 4 Minuten schrieb allesweg:

Kann man sagen, nur kann der AG darauf auch schlicht einen Lachanfall bekommen.

Ist die Frage was passiert wenn im Arbeitsvertrag eine garantierte Quote an Tagen HomeOffice (nicht mobiles Arbeiten) vereinbart wurde und der AN auf Vertragserfüllung pocht. Dann bleibt dem AG ggf das Lachen im Hals stecken, schließlich ist er "für die Technik" zuständig *pfeif*.

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Sorry, hab mich da etwas schlecht ausgedrückt.
Fall 1 Mobiles Arbeiten
AG muss ja nix machen nur abnicken

Fall 2 Homeoffice
Hier muss der AG ja etwas stellen (Tisch, Stuhl, Monitore, Internet, Testgeräte usw), hat also Aufwand.

Wenn ich als AN also Homeoffice fordere weil: Ich möchte bitte, weil ich hab dadurch Vorteile, dann wird der AG das erst mal nicht so sehen.
Von daher kann man ja leichter aufs mobile Arbeiten gehen, die Vorteile sind ja mehr oder weniger identisch.
Ich finde mobiles Arbeiten sogar besser anstatt ein fixes Pensum an Homeoffice.

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vor 9 Stunden schrieb Bitschnipser:

@Ulfhednar welche Skills weißt du denn auf, bzw. nach was für Stellen suchst du? Ich meine mich erinnern zu können, dass das schon eine Weile so geht?
Eventuell sind deine Skills einfach nicht gefragt. Oder nicht zu dem Preis, den du aufrufst..

 

vor 7 Stunden schrieb Errraddicator:

Ich denke auch, dass eine private Weiterbildung ein passender Weg sein dürfte. Du suchst schon länger, soweit ich weiß, und findest nichts. Also entweder suchst Du etwas Extravagantes, Du machst etwas falsch oder Dir fehlt etwas. An allen Punkten kann man arbeiten. 🔧

Ich befürchte so einfach ist das nicht, ich habe auch keinen Preis den ich aufrufe bzw. nicht mehr, daran liegt es also nicht.
Vielmehr ist es eher das was ich früher gemacht habe, nämlich zu viel verschiedenes und das ich dadurch zwar viele verschiedene Skills mitbringe, aber nicht in der Tiefe, wie das auf einer dedizierten Stelle gefordert wird. Inzwischen ist auch die lange Pause ein Problem.

Was wäre denn eine brauchbare Weiterbildung? Zertifizierungen sind ohne professionelle Praxis relativ wertlos. Gerade wenn man schon ein paar Jahre Erfahrung hat, werden sehr hohe Anforderungen gestellt, egal ob man sich auf eine "seniorige" Stelle mit entsprechendem Gehalt bewirbt oder nicht.

Natürlich kommt zu den fehlenden Skills auch noch irgendwann noch das fehlende Selbstbewusstsein dazu und Verkaufstalent, zumindest was meine Person angeht, hatte ich auch vorher schon nicht. Von der fehlenden Motivation, wenn man sich kreuz und quer bewirbt, weil Hauptsache irgendeine Arbeit, ganz zu schweigen.

vor 3 Stunden schrieb ThomasKater:

Wenn ich vor der Wahl stünde, mir eine weitere Programmiersprache anzueignen oder umzuziehen, wäre das eine einfache Entscheidung :) Schließlich sind wir Informatiker und keine IDE-Bediener.

Umziehen als Teamlead kann man, um aufsteigen zu können, ansonsten gibt es die doch in jeder Branche.

Also meine Erfahrung mit Teamlead Stellen sind eher durchwachsen, man sucht meist den Rockstar Entwickler, der schnell noch das Lead Thema mit abhandelt. Also auch da muss der Techstack passen und sich mal schnell eine Programmiersprache aneignen funktioniert da ebenso wenig wie bei den "normalen" Entwicklerstellen. Ich habe es als jemand aus der .NET Ecke kommt, auch schon mit Java versucht, meine Erfahrungen damit liegen allerdings schon etliche Jahre zurück. Aber selbst auf den Projektmanager Stellen, wo nicht selbst gecodet wird, muss es die passende fachliche Erfahrung vorhanden sein.

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vor 16 Stunden schrieb Ulfhednar:

Also meine Erfahrung mit Teamlead Stellen sind eher durchwachsen, man sucht meist den Rockstar Entwickler, der schnell noch das Lead Thema mit abhandelt. Also auch da muss der Techstack passen und sich mal schnell eine Programmiersprache aneignen funktioniert da ebenso wenig wie bei den "normalen" Entwicklerstellen. Ich habe es als jemand aus der .NET Ecke kommt, auch schon mit Java versucht, meine Erfahrungen damit liegen allerdings schon etliche Jahre zurück. Aber selbst auf den Projektmanager Stellen, wo nicht selbst gecodet wird, muss es die passende fachliche Erfahrung vorhanden sein.

2013 habe ich den Wechsel von Java zum .NET erfolgreich durchgeführt - im VG hat es geheißen: "Ah, Sie können Java, dann finden Sie sich in C# auch  zurecht"

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Es soll Leute geben, die wirklich binnen kürzester Zeit von Programmiersprache1 auf Programmiersprache2 umlernen können.

Es soll Leute geben, die mit Programmiersprache1 wunderbar arbeiten können, aber bei leichtAbgewandelterSprache2 verloren sind.

Und es gibt Leute, welche in objektorientierten Sprachen nur rein prozedurale Programme schreiben können.

 

Was sagt das jetzt allgemein aus? Nichts.

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vor 7 Stunden schrieb ThomasKater:

2013 habe ich den Wechsel von Java zum .NET erfolgreich durchgeführt - im VG hat es geheißen: "Ah, Sie können Java, dann finden Sie sich in C# auch  zurecht"

Wir haben 2007 auch Java Entwickler für .NET eingestellt... vielleicht haben sich die Zeiten geändert, vielleicht ist der Fachkräftemangel nicht groß genug, vielleicht habe ich auch bei meinen Bewerbungen auch einfach insgesamt nicht überzeugt. Hier und da waren auch fehlende Framework Kenntnisse oder auch nur Teilkentnisse einer Toolchain das Problem. So sind halt meine Erfahrungen aus letzter Zeit.

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vor 2 Stunden schrieb Ulfhednar:

Wir haben 2007 auch Java Entwickler für .NET eingestellt... vielleicht haben sich die Zeiten geändert, vielleicht ist der Fachkräftemangel nicht groß genug, vielleicht habe ich auch bei meinen Bewerbungen auch einfach insgesamt nicht überzeugt. Hier und da waren auch fehlende Framework Kenntnisse oder auch nur Teilkentnisse einer Toolchain das Problem. So sind halt meine Erfahrungen aus letzter Zeit.

Wir stellen heute noch Java Entwickler ein, obwohl wir ausschließlich im  .Net unterwegs sind. 
Es sind halt auf dem Arbeitsmarkt nicht genug Leute mit C# Erfahrung. 

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vor 57 Minuten schrieb ThomasKater:

Es sind halt auf dem Arbeitsmarkt nicht genug Leute mit C# Erfahrung. 

Sicher? Vielleicht habt ihr auch zu hohe Anforderungen und bietet gleichzeitig zu wenig oder es ist ein rein regionaler Mangel.

Ich hatte auch ein paar Gespräche als C# Entwickler und ich habe auch lange genug selbst Bewerber interviewt um zu Wissen,
das ich nicht der allerschlechteste auf dem Markt bin, auch wenn meine Kompetenzen mehr in analytischen Denken und Probleme lösen liegen, als in spezifischen Framework Kenntnissen und ich dazu die letzten Jahre eher weniger gecodet habe. Aber da wird lieber nach einem Jahr immer noch gesucht und vom Fachkräftemangel geredet, als das man auch dem nicht zu 100% passenden Kandidaten eine Chance gibt.

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vor 10 Stunden schrieb ThomasKater:

Ich habe das bekommen, was ich auch haben wollte. 

Flache Hierarchien und einen Obstkorb? *scnr*

vor 15 Stunden schrieb Ulfhednar:

vielleicht habe ich auch bei meinen Bewerbungen auch einfach insgesamt nicht überzeugt

Ich weiß nicht wie du dich in Bewerbungsgesprächen präsentierst. Meiner Erfahrung nach bekommt Derjenige den Job der dir erzählt, dass er am besten für den Job geeignet ist. Nicht Derjenige der am besten für den Job geeignet ist.

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Ich möchte ebenfalls anzweifeln, ob es die Regel ist, dass Java-Entwickler für .NET angeheuert werden und umgekehrt. Im Regelfall ist der Pool beiderseits groß genug, sodass die Firmen nach dedizierten Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen suchen. Und wenn der Technologiestack nicht passt, dann wird man im Regelfall nicht einmal eingeladen. Zumindest sind das meine Erfahrungen aus erster, zweiter sowie dritter Hand, welche sich oberhalb des Junior-Niveaus abspielen.

Es freut mich, dass es bei Euch anders zu sein scheint. Der Regelfall dürfte das nicht sein.

Bearbeitet von Errraddicator

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vor 1 Minute schrieb Errraddicator:

Der Regelfall dürfte das nicht sein

Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung.

Alternativ dient es als Preisdruck-Argument: "Sie können ja nur XY, was zwar ähnlich ist. Deshalb können wir Ihnen nur weniger zahlen wie wenn Sie wirklich schon mit unserem Toolstack und unseren eingesetzten Architekturen gearbeitet hätten!"

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vor 11 Stunden schrieb ThomasKater:

Unser Problem ist halt, dass wir eine kleine Firma sind. In der Region bewerben sich Leute lieber bei Siemens, Datev und co. 

Hiermit kann man wenigstens schon einmal die Region raus lesen.

Ja. KMUs jammern öfters, dass sie nicht genug Bewerber bekämen. Das macht aber Siemes auch. Nach den großen Entlassungswellen haben die auch Nachwuchsprobleme.

Worauf schauen Berufsanfänger bei uns? Wir schauen drauf, wie die Unternehmen sich mit ihren qualifizierten Mitarbeitern präsentieren. Obstkorb & Kicker haben für den Berufseinstieg keine so hohe Priorität, wie eine ordentliche Einarbeitung und damit für die Zukunft eine höhere Qualifikation.

Diese Aussage trifft auf viele KMUs in der Region zu, die mit C# arbeiten und angeblich keine neuen Mitarbeiter bekommen. Präsentiert in der Öffentlichkeit, was Ihr könnt und bringt nicht Enterprise-Entwicklung als Argument, dass Ihr in der Öffentlichkeit reine Marketing-Präsentationen hält. So kommt man heutzutage nicht an Nachwuchs...

Bearbeitet von SaJu

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vor 44 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Ich weiß nicht wie du dich in Bewerbungsgesprächen präsentierst. Meiner Erfahrung nach bekommt Derjenige den Job der dir erzählt, dass er am besten für den Job geeignet ist. Nicht Derjenige der am besten für den Job geeignet ist.

Das ist schon eines der größeren Probleme, ich verkaufe mich ehrlich und eben auch meine Fähigkeiten auf einem Niveau, wie ich es einschätze. Ich habe aber sehr hohe Anforderung an mich selbst und ich bin eben kein Experte in X oder Y weil ich mal ein kleines Projekt damit gemacht habe. Das die meisten Firmen lieber einen Blender einstellen oder zumindest Leute die beim Whiteboardcoding nicht zögern, ist mir auch schon aufgefallen.
Irgendwann nach dem Xten Gespräch ist auch die Motivation nicht mehr so vorhanden, klar brauch man einen Job, aber die Richtungen ändern sich mit jedem Gespräch, die Stellen weichen dann schon stark ab von dem was man eigentlich gesucht hat und dann noch als motivierter Top Kandidat rüber zu kommen, ist auch nicht so einfach.

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vor 5 Minuten schrieb Ulfhednar:

Das ist schon eines der größeren Probleme, ich verkaufe mich ehrlich und eben auch meine Fähigkeiten auf einem Niveau, wie ich es einschätze. Ich habe aber sehr hohe Anforderung an mich selbst und ich bin eben kein Experte in X oder Y weil ich mal ein kleines Projekt damit gemacht habe. Das die meisten Firmen lieber einen Blender einstellen oder zumindest Leute die beim Whiteboardcoding nicht zögern, ist mir auch schon aufgefallen.

Diese Haltung kenne ich irgendwoher auch von mir selbst aus der Vergangenheit. Ehrlichkeit zahlt sich oft auch am Ende aus.

Aber!!! meine Erfahrung hat auch gezeigt, dass ich dann oft auch an mich höhere Erwartungen hatte als meine Chefs. Es ist zwar letztendlich ein Vorteil, weil Du zeigst, was Du grundlegend kannst und Du übertreibst dann nicht. Resultierend wird aber dann auch weniger erwartet. Somit habe auch ich dann irgendwann gemerkt, dass ich von mir mehr erwarte und ich dann meistens die Erwartungen übertroffen hatte. Diejenigen, die sich mit weniger Können besser verkaufen können, haben das Problem in die andere Richtung.

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In der Schule wurde damals gepredigt: Soft Skills sind wichtig! Habe ich damals nicht verstanden. Auch meine Eltern (beide seit >15 Jahren keine wirklichen Job Wechsel) haben das nicht nachvollziehen können. Jetzt, wo ich in der IT bin und in meinen paar Jahren BE auch schon die ein oder andere Firma gesehen habe, kann ich sagen: Meine Lehrer hatten doch (ausnahmsweise mal ) Recht ;) 

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Wir als Arbeitnehmer sind immer auch Verkäufer. Und das Produkt, welches wir verkaufen ist unsere Arbeitskraft / sind wir selbst. Ich finde, wir sollten entsprechend an die Sache herangehen.

D. h. wir sollten nicht lügen und Kenntnisse herbeifantasieren, die wir nicht besitzen. Das ist unredlich. Egal, ob bei einer Küche oder der Arbeitskraft. Gleichzeitig müssen wir aber dafür Sorge tragen, dass wir unsere Kenntnisse in einem guten Licht präsentieren, passend für das jeweilige Szenario. Somit sollten wir gefragte Kenntnisse stärker betonen als andere.

Auf keinen Fall sollten wir von selbst unsere Schwächen oder Mängel direkt ins Haus tragen. Du verkaufst ein Auto, wenn Du erzählst, was es kann und nicht damit, dass Du erzählst, was es nicht kann und was andere Modelle alle besser können. Leider verwechseln vielen Arbeitnehmer diese Art von "Ich kann aber nicht!!!!" mit Ehrlichkeit. Das ist keine Ehrlichkeit, das ist schlechtes Verkaufen. 

Bearbeitet von Errraddicator

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Wir sind halt Problemlöser und keine Verkäufer, ggf. stechen uns deshalb mögliche Probleme und Schwächen eher ins Auge. Ich hätte da auch meine Probleme. Ich weiß was ich im aktuellen Unternehmen tue und was ich gut kann. Das aber übertragen auf eine andere Stelle und dafür Versprechen machen würde mir eher schwer fallen.

Da spielen einfach verdammt viele Sachen mit rein, die ich noch nicht weiß und kenne. Letztlich ist das ja ein großer Sprung von top eingearbeitet in eine Codebase, allen Abläufen und Projektwissen, als auch Know-How bzgl. Domäne bzw. Branche zu einem neuen Unternehmen.

Klar kann man gewisses Wissen transferieren aber letztlich fängt man je nachdem wie stark sich die Stelle ändert doch eher wieder von unten an. Man weiß also verdammt viel, das für die Stelle ggf. komplett unwichtig ist und hat zuzüglich eben viele Lücken. Wenn sich Stellen nicht zum Verwechseln ähnlich sind.

Wüsste auch nicht, wie ich das groß verkaufen soll als x, y, z hab ich gemacht und kann ich gut und kann gerne Stunden drüber reden aber letztlich ist es ggf. für die Stelle fachlich irrelevant und zeigt nur etwas Engagement und das ich mich zuvor in andere Sachen tiefer eingearbeitet habe, mit Glück überzeugt das für die Sachen, wo ich fachlich nix vorzuweisen habe. Für alles was ich nicht weiß kann ich nur Interesse und Zuversicht verkaufen, wenn ich drauf angesprochen werde und es sonst totschweigen. Aber verkauft man sich damit gut, wenn man über Sachen redet, die irrelevant sind und die relevanten Themen umschifft?

Aber ok, Arbeitgeber tun es in den Stellenausschreibungen auch. Nix zum Gehalt, Weiterbildungen und Benefits aber nettes Team, spannende Aufgaben, Kicker und Obstkorb.

Bearbeitet von Velicity

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vor 12 Minuten schrieb Velicity:

Klar kann man gewisses Wissen transferieren aber letztlich fängt man je nachdem wie stark sich die Stelle ändert doch eher wieder von unten an. Man weiß also verdammt viel, das für die Stelle ggf. komplett unwichtig ist und hat zuzüglich eben viele Lücken. Wenn sich Stellen nicht zum Verwechseln ähnlich sind.

Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Du baust mit der Zeit spezifisches Wissen auf, dass dir nur in dem jetzigen Unternehmen helfen mag, das stimmt. Gleichzeitig baust du damit aber Wissen auf, das sich auch gut transferieren lässt, wie du ja selbst festgestellt hast. Und dieses Transferwissen boostet dich langfristig auf ein ganz anderes Level, umso mehr verschiedene Blickwinkel man erlebt hat. Im Endeffekt ähneln sich Lösungen nämlich doch. Zwar nicht im Detail, aber in dem Aufbau und das ist viel wichtiger zu verstehen, als irgendwelche Details. 

Bearbeitet von Listener

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vor 11 Minuten schrieb Velicity:

Wir sind halt Problemlöser und keine Verkäufer

doch! Ich muss verkaufen, warum die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise/Programmierung/Kaufsoftware/Hardware/Architektur/... die passende Lösung für das Problem ist. Sonst bin ich nur dummer Vorgaben-in-Quelltext-Umwandler respektive Vorgaben-in-Konfiguration-Umwandler.

vor 14 Minuten schrieb Velicity:

Aber ok, Arbeitgeber tun es in den Stellenausschreibungen auch.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe

vor 14 Minuten schrieb Velicity:

Nix zum Gehalt, Weiterbildungen und Benefits aber nettes Team, spannende Aufgaben, Kicker und Obstkorb.

Wenn zu den erstgenannten Themen keinerlei Informationen zu einem angemessenen Zeitpunkt gegeben werden, kann man den Bewerbungsprozess mit mit Verweis darauf abbrechen.

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Über wessen "Wie viel verdient ihr?", diskutieren wir gerade eigentlich oder ist das mehr in eine allgemeine Diskussion abgedriftet, die in einem anderen Thema vermutlich genauso gut aufgehoben wäre?

Frage nur, da mir mittlerweile ein wenig der Bezug zum Beitrag von blaargh fehlt. 🤔

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vor 20 Minuten schrieb Listener:

Im Endeffekt ähneln sich Lösungen nämlich doch. Zwar nicht im Detail, aber in dem Aufbau und das ist viel wichtiger zu verstehen, als irgendwelche Details. 

Stimmt natürlich, würde es aber eher als Grundlagenwissen verstehen und als unwichtigeren Teil, denn dieses Wissen bringen viele mit. Klar Projektkenntnisse bzgl. dem neuen Unternehmen kann man nicht mitbringen, das bricht immer weg aber gerade so Sachen wie Branchenwissen sehe ich auch als ziemlich wichtig und das ist ja bei vielen schon ein Punkt, der sich ändert bei anderen Stellen. Und natürlich auch viele kleine Sachen, wie Abläufe im Betrieb bis hin zu technischen Kleinigkeiten.

vor 18 Minuten schrieb allesweg:

doch! Ich muss verkaufen, warum die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise/Programmierung/Kaufsoftware/Hardware/Architektur/... die passende Lösung für das Problem ist. Sonst bin ich nur dummer Vorgaben-in-Quelltext-Umwandler respektive Vorgaben-in-Konfiguration-Umwandler.

Stimmt natürlich. Da bin ich aber auch wieder in meiner Welt und muss nicht jemanden in einem Unternehmen der Branche X überzeugen, warum ich der Richtige bin, ohne Erfahrung bezüglich der Branche X und in wie weit mein Wissen in Branche Y irgendwas bedeutet.

Oder mal konkret bei mir, ist schon eine gewisse Nische, ich mach im KMU ein wenig was von allen, der Großteil, wohl so 50-60% sind Oracle PL/SQL, um 20% Web und der Rest teilt sich irgendwo zwischen Projektleitung, Android und hin und wieder ein paar alte C-Prozesse pflegen und das alles rund ums Thema Intralogistik (Materialflussrechner, Lagerverwaltungssysteme und Kommissionierlösungen).

Kurz wenn ich wechsele, gerade hier in der Region, dann ändern sich vermutlich sämtliche Parameter. Das dann zu verkaufen finde ich persönlich schwerer als meinen Chef, unseren Kunden oder einen Schnittstellenpartner eine technische Lösung zu verkaufen, mit der ich mich auskenne und ggf. Jahre beschäftige oder zumindest Sachen die ich schon sehr ähnlich kenne oder gemacht habe. Das heißt nicht, dass ich mir nicht, dass ich mir die Einarbeitung in etliche andere Bereiche nicht zutraue aber versprechen diesbezüglich würde ich nicht machen wollen.

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