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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread


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Ich bin im Velicity-Game noch nicht so drin, daher:

vor einer Stunde schrieb Velicity:

wobei ich mit dem Geld sehr gut auskomme und quasi die Hälfte weglegen kann

Wohnst du noch bei deinen Eltern oder hast eine/n Lebenspartner/in, die genug nach Hause bringt? Denn ich würde da mit Steuerklasse 1 nur ca. 900 Euro über haben (gerechnet mit den bei mir üblichen ~62,5% vom Netto), was ein bisschen sehr nach "Leben auf Arbeitslosengeld II"-Niveau klingt. Oô

vor einer Stunde schrieb Velicity:

Denke gerade mit PL/SQL als Haupttätigkeit bin ich aber auch in einer Nische

Als ob du, nur weil du jetzt PL/SQL machst, nicht auch irgendetwas anderes in Sachen Datenbankadministration oder -entwicklung finden würdest?!

vor einer Stunde schrieb Velicity:

(...) umziehen oder groß Pendeln für mehr Geld möchte ich auch gar nicht (...)

Darüber hinaus bin ich mir auch bewusst, dass ich mich schlicht nicht verkaufen kann und der ganze Bewerbungsprozess ist überhaupt nicht meins. Würde mich vermutlich eher weiter runter handeln. (...)

Ja, gut, wenn der Kopf derart in den Sand gesteckt wird, muss ich mich über ein solches  Gehalt auch gar nicht wundern. Ich würde mich an deiner Stelle wohl trotzdem fragen, wieso ich mich von meinem AG dermaßen verarschen lasse. 😕

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Meine Schwester als Zahntechnikerin inkl. Terminstress und Volllast Meine Mutter als Verkäuferin inkl. dem Ärger mit Kunden etc. Eine Freundin als Altenpflegerin, die neben Überlast auch stä

@Leimy84 RUN FOREST RUN!!!!!!!!  Das ist nicht dein Ernst oder? Du hast 8 Jahre BE und verdienst nur läppische 25k im Jahr? Da verdient meine kleine Schwester frisch aus der Ausbildung als Bäcker

Definiere das mal. So wie ich das sehe, möchte Leimy ja auch nur ein auskömmliches Einkommen erzielen und genau das tut er. Das liegt "unglücklicherweise" deutlich unter den Erwartungen des Forums, ab

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vor 1 Stunde schrieb Maniska:

Herzlichen Glückwunsch, selbst bei Aldi an der Kasse hat man es besser, die zahlen wohl zwar "nur" ~15€/h, aber ein 13. Gehalt, Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zu den Urlaubstagen hab ich nichts gefunden, aber weniger als du jetzt schon hast wird es nicht sein. Oh, und Überstunden werden afaik bezahlt.

Dazu keine RB, krank darf man auch sein ohne finanzielle Einbußen, und die Verantwortung dürfte - bei allem Respekt für die Leute im Einzelhandel - auch geringer sein. Zumindest nimmt man nicht so viel Arbeit mit nach Hause.

Da ich das in letzter Zeit auch oft gehört habe, sorry, aber der Vergleich hinkt etwas.

Als Kassierer bei Aldi gibt es 12,50€/h plus Urlaubs-  und Weihnachtsgeld, als Verkäufer gibt es mehr, aber da wird in dem Bereich auch eine Ausbildung oder entsprechende Vorerfahrung erwartet. Als Anpacker gibt es weniger.
Für alle gilt aber, es ist Teilzeit und nur so um die 20 Stunden die Woche und die werden dich als Informatiker nicht einstellen.

Bei Lidl gibt es übrigens mehr 14,xx€, aber überwiegend im 450€ Job, ohne Garantie, dass es auch bis zu den 450€ kommt. Und auch da laden sie für die Aushilfsjobs eher keine Informatiker ein.
Selbiges gilt auch für DHL und sogar für Amazon.

Selbst im Callcenter sucht man Leute, die auch bleiben. Bei jemandem, der viele Jahre in der Softwareentwicklung gearbeitet hat, ist das recht unwahrscheinlich.

Ich wurde im Callcenter eingeladen, man wollte mal schauen ob ich wirklich komme bzw. mir dann den Stempel fürs Arbeitsamt geben.
Dumm nur, dass ich mich nicht deswegen beworben hatte.
 

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vor 22 Minuten schrieb Ulfhednar:

Selbst im Callcenter sucht man Leute, die auch bleiben. Bei jemandem, der viele Jahre in der Softwareentwicklung gearbeitet hat, ist das recht unwahrscheinlich.

Also spätestens hier, stimmt das ganze nicht mehr.

Callcenter sind auf gar keinen Fall auf langfristige Mitarbeiter aus. Die setzen so ziemlich alles daran, möglichst viel aus den Mitarbeitern zu pressen während sie sie verbrennen.

Wenn es um irgendwas anderes gehen würde, wären die Arbeitsbedingungen nicht so abartig scheiße.

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vor 35 Minuten schrieb Visar:

Wohnst du noch bei deinen Eltern oder hast eine/n Lebenspartner/in, die genug nach Hause bringt? Denn ich würde da mit Steuerklasse 1 nur ca. 900 Euro über haben (gerechnet mit den bei mir üblichen ~62,5% vom Netto), was ein bisschen sehr nach "Leben auf Arbeitslosengeld II"-Niveau klingt. Oô

Alleinlebend, zwei Zimmer Bude. Zahle 700 Euro warm. Habe aber kein Auto, nicht des Geldes wegen, sondern eher um mich zu zwingen ein wenig Bewegung zu haben, auch aufgrund häufiger Erkrankungen ala Diabetes in der Familie. So habe ich einen Ausgleich zum Rumsitzen im Büro.

Brauch ansonsten aber nicht viel. Hobbies kosten mich nicht groß, ein wenig was Sport aber nicht in einem Verein, ein wenig kochen, wobei es kein zu Tode gestreicheltes Kobe-Rind sein muss, spare natürlich auch da, weil ich sehr, sehr selten auswärts esse. Ansonsten eher mal was am Rechner oder ein paar Serien und Filme. Sprich nix was groß Geld schluckt, außer einmalige Anschaffung von Geräten. In Summe brauche ich also nicht groß über 1.000 Euro. Weg dann eher mal, wenn man mit der Firma unterwegs ist, wobei das durch Spesen auch keine Mehrkosten verursacht. Klar geht man mal ins Kino oder wo was Essen oder ähnliches aber ist eher selten.

vor 35 Minuten schrieb Visar:

Als ob du, nur weil du jetzt PL/SQL machst, nicht auch irgendetwas anderes in Sachen Datenbankadministration oder -entwicklung finden würdest?!

Nun keine Ahnung in wie weit mir die 8 Jahre groß helfen, wenn ich mich nun z.B. auf eine Java oder C# Stelle bewerbe bzw. irgendwas, dass es hier in der Nähe gibt. Ich hätte zumindest nicht viele Argumente ein Gehalt zu rechtfertigen, dass höher ist als mein jetziges. Mal davon ab inkl. der Rufbereitschaft und einen eventuellen Boni kommen auch über 40k bei rum.

Geld ist am Ende irgendwo meine letzte Sorge. Wie gesagt man merkt einen Unterschied in Vergleichen und wenn man Gehälter von anderen liest aber so im normalen Leben ist auch die Erhöhung jetzt eben ein paar weitere Euro, die auf dem Konto gammeln und die ich aktuell nicht anrühre. Da stören mich bzgl. der Arbeit eher ein paar Abläufe oder technische Entscheidungen bzgl. des Produktes usw., sprich Sachen mit denen man täglich zutun hat. Klar würde ich mit Familie oder eine vierstelligen Miete in München, Frankfurt usw. ganz anders denken.

Und bzgl. der Vergleiche hier ala ALDI, Lidl und co. Da ist es eben einfach die Arbeit, die den Unterschied macht. Mich interessiert die Softwareentwicklung. Ich würde auch für das Doppelte nicht bei ALDI arbeiten wollen. Da ist mir die Tätigkeit weit wichtiger als das Gehalt und wie gesagt all inkl. mit der Rufbereitschaft, ggf. einen guten Jahr mit netten Boni sieht das alles auch nicht so schlecht aus. Immer auch vor dem Hintergrund, dass ich nur eine schulische Ausbildung habe, der Laden klein ist, es Bremen ist und ich eben kein Spezialist in irgendwas bin, sondern jemand der alles ein bisschen macht.

Bearbeitet von Velicity
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vor 11 Minuten schrieb PVoss:

Also spätestens hier, stimmt das ganze nicht mehr.

Callcenter sind auf gar keinen Fall auf langfristige Mitarbeiter aus. Die setzen so ziemlich alles daran, möglichst viel aus den Mitarbeitern zu pressen während sie sie verbrennen.

Wenn es um irgendwas anderes gehen würde, wären die Arbeitsbedingungen nicht so abartig scheiße.

Ich rede nicht von Jahren, bei DHL sind es mindestens 6 Monate. Und auch im Callcenter wollen sie auch, dass die Leute länger als zwei Wochen bleiben. Es war jetzt auch nicht Telemarketing, sondern 1st Lvl Support für einen großen Kabelnetzbetreiber.

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vor 5 Minuten schrieb Velicity:

Geld ist am Ende irgendwo meine letzte Sorge. Wie gesagt man merkt einen Unterschied in Vergleichen und wenn man Gehälter von anderen liest aber so im normalen Leben ist auch die Erhöhung jetzt eben ein paar weitere Euro, die auf dem Konto gammeln und die ich aktuell nicht anrühre.

Die große Frage ist aber doch auch, was du dann im Alter machst. Du zahlst entsprechend wenig in die gesetzliche Krankenkasse und so wie sich das ganze liest, legst du auch nicht gerade etwas/viel in eine private Altersvorsorge, oder?

Und was machst du, wenn sich deine Lebenslage doch einmal ändert? Du vielleicht nicht mehr alleine lebst oder sogar Kinder hast?

Deine ganze Aufführung deiner Ausgaben liest sich eher als Rechtfertigung und Schönreden. Allerdings kenne ich dich nicht und vielleicht bist du auch wirklich glücklich damit. Ich wäre es allerdings nicht. 😅

vor 7 Minuten schrieb Velicity:

Nun keine Ahnung in wie weit mir die 8 Jahre groß helfen, wenn ich mich nun z.B. auf eine Java oder C# Stelle bewerbe bzw. irgendwas, dass es hier in der Nähe gibt. Ich hätte zumindest nicht viele Argumente ein Gehalt zu rechtfertigen, dass höher ist als mein jetziges.

Alleine deine Berufserfahrung rechtfertig ein höheres Gehalt. Selbst, wenn du jetzt noch einmal in einem komplett anderen Stack anfangen würdest.

Wie @Visar schon geschrieben hat, solltest du vielleicht einfach mal nach Stellen suchen, wo es primär um Datenbanken geht. Da hast du durch PL/SQL garantiert ein relativ gutes Verständnis und Erfahrung. Damit ließe sich sicher auch der Einstieg in einen anderen Bereich finden - zum Beispiel bei ERPs wie SAP. Ansonsten ist die  genutzte Programmiersprache auch nur ein Werkzeug und selbst wenn man im selben Bereich bleibt, muss man sich bei einem neuen Arbeitgeber wieder einarbeiten und neues lernen. Das Grundverständnis bleibt jedoch und lässt sich in der Regel auch auf noch unbekannte Stacks transferrieren.

Ich lese bei dir immer wieder sehr viele Konjuktive - hätte, würde, könnte... Wie wäre es mal, es auszuprobieren? Ohne, dass man sich bewirbt, kann man auch nicht wissen, ob andere Arbeitgeber an einem Interesse haben und was sie bereit sind zu zahlen. Und auch nur so lernt man sich zu verkaufen und zu verhandeln. Was hast du denn schon zu verlieren?

Einerseits schreibst du immer wieder über die nicht optimalen Arbeitsbedingungen und es liest sich oft so, als ob du selber nicht damit zufrieden bist, hast aber ein paar Sätze weiter wieder Argumente dafür, dass das so schon das Richtige ist und du es gar nicht ändern möchtest. Was ist denn nun der Fall bei dir? Willst du dir das, was du schreibst, selber nur einreden? Oder bist du wirklich mit deinem Job und deinem Einkommen zufrieden? Weil wenn ja, dann braucht es auch keine Diskussion und ich hätte an deiner Stelle schon vor Monaten aufgehört weiter das Einkommen zu posten oder über deine Arbeit zu scheiben. 🙃

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vor 29 Minuten schrieb PVoss:

Also spätestens hier, stimmt das ganze nicht mehr.

Callcenter sind auf gar keinen Fall auf langfristige Mitarbeiter aus. Die setzen so ziemlich alles daran, möglichst viel aus den Mitarbeitern zu pressen während sie sie verbrennen.

Wenn es um irgendwas anderes gehen würde, wären die Arbeitsbedingungen nicht so abartig scheiße.

Etwas sehr pauschal die Aussage. ;)

Es gibt definitiv einige schlechte AG im Callcenterbereich, aber nicht alle sind "abartig".

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vor 36 Minuten schrieb Velicity:

Da ist mir die Tätigkeit weit wichtiger als das Gehalt und wie gesagt all inkl. mit der Rufbereitschaft, ggf. einen guten Jahr mit netten Boni sieht das alles auch nicht so schlecht aus

selbst dann sieht es für deine BE noch schlecht aus.

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Ich weiß gar nicht, warum Ihr @Velicity zu seinem Glück quasi zwingen möchtet. Er scheint doch glücklich und sehnt sich nicht nach Veränderung. Er bekommt später ~1.200 EUR Rente und kommt jetzt mit ~1.000 EUR klar. Er wird schon nicht verhungern und keiner von uns wird ihn aufstocken müssen. 

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vor 27 Minuten schrieb Rienne:

Die große Frage ist aber doch auch, was du dann im Alter machst. Du zahlst entsprechend wenig in die gesetzliche Krankenkasse und so wie sich das ganze liest, legst du auch nicht gerade etwas/viel in eine private Altersvorsorge, oder?

Korrekt, wobei ich wie gesagt viel vom Geld nicht anrühre. Sicher könnte man auch da vieles besser machen, da so die Inflation sich natürlich ordentlich bedient. Millionär werde ich nicht mehr aber habe mittlerweile schon knapp über 100k beiseite, auch weil ich die ersten zwei Jahre noch über meinen Eltern relativ günstig gewohnt hatte.

vor 29 Minuten schrieb Rienne:

Und was machst du, wenn sich deine Lebenslage doch einmal ändert? Du vielleicht nicht mehr alleine lebst oder sogar Kinder hast?

Schließe ich erstmal aus. Aber dann was ändern kann man immer noch. Natürlich kann man dann sagen, hättest du es mal anders gemacht, dann hättest jetzt ein Häuschen gekauft oder was auch immer.

vor 30 Minuten schrieb Rienne:

Ansonsten ist die  genutzte Programmiersprache auch nur ein Werkzeug und selbst wenn man im selben Bereich bleibt, muss man sich bei einem neuen Arbeitgeber wieder einarbeiten und neues lernen. Das Grundverständnis bleibt jedoch und lässt sich in der Regel auch auf noch unbekannte Stacks transferrieren.

Korrekt, habe auch keine Probleme mich in neue Sachen einzuarbeiten. Aber mehr als die Fähigkeit mich in die Sachen einzuarbeiten kann ich dann eben auch nicht verkaufen. Ich kann dann schlecht sagen ich kann was gefordert wird. Ich kann sagen die Bereitschaft ist da.

vor 32 Minuten schrieb Rienne:

Oder bist du wirklich mit deinem Job und deinem Einkommen zufrieden? Weil wenn ja, dann braucht es auch keine Diskussion und ich hätte an deiner Stelle schon vor Monaten aufgehört weiter das Einkommen zu posten oder über deine Arbeit zu scheiben.

Arbeitsbedingungen könnten an vielen Ecken besser sein, da geht es aber um Abläufe, wo ich durchaus probiere hier ein wenig Änderungen reinzubringen. Einkommen im Vergleich natürlich nicht bzgl. Geld was ich brauche schon. Ist imo meckern auf hohen Niveau, wenn Geldsorgen nur die sind, dass ein anderer für ggf. ähnliche Arbeit mehr kriegt, während andere nicht wissen wie sie über die Runden kommen sollen, gerade aktuell.

Ich bin mir darüber hinaus eben meiner Schwächen bewusst und ein höheres Gehalt auszuhandeln, mich zu verkaufen etc pp. gehören ganz klar dazu. Da wäre bei mir dann eher etwas ala guter Tarif brauchbar aber ist nicht so als hätte IGM eine schöne Liste aushängen oder Google Maps einen Knopf für Softwareentwicklerstellen, die nach IGM zahlen in ihrer Nähe suchen.

Ansonsten sehe ich kein Problem an Diskussionen. Darf man hier nur posten, wenn man ein Topverdiener ist? Ggf. tauge ich ja dem einen oder anderen als Negativbeispiel. Ändern werde ich wohl eher nix, das weiß ich, das wisst ihr. Und wenn ich dann doch mal was ändere, ja dann werde ich mir sicher sagen, hätte ich mal vor x-Jahren. Aber wie gesagt da reizen mich andere Sachen, andere Technologien, ggf. bessere Arbeitsausstattung, ggf. besser aus Fehlern in Projekten lernen, solche Sachen, weniger ob es nun ein paar Euro mehr sind.

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Du kommst mit dem Geld klar und willst nich mehr. Verstanden. Wenn du aber jetzt schon sagst "Wenn ich später heirate und Kinder kriege, dann wird es knapp!", dann würde ich mir Gedanken machen. Selbst wenn es jetzt unwahrscheinlich erscheint würde ich mir alle Möglichkeiten solange wie möglich offen halten.

Und wenn die Arbeitsbedingungen auch eher so mäßig sind, was hält dich dann da? Nur die Faulheit?

BTW: Mehr Geld muss ja nicht heißen, dass du alles verprasst und Ferrari fährst. Du könntest auch in Teilzeit gehen, eine Weltreise machen usw. Was dich halt reizt. Von Geld allein wird man nicht glücklich, aber mit mehr lebt es sich doch besser als mit weniger ;)

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vor 9 Minuten schrieb 0x00:

Und wenn die Arbeitsbedingungen auch eher so mäßig sind, was hält dich dann da? Nur die Faulheit?

Auch. Ändern tut man eben was, wenn einem der Ist-Zustand wegdrückt oder der mögliche Zustand stark anzieht. Beides ist nicht der Fall. Das heißt nicht, dass man 100% zufrieden ist oder es nicht besser möglich wäre. Ansonsten eben das ich nicht denke, dass ich was viel Besseres finden würde und mir auch da eher selbst im Weg stehen würde in Bewerbungsgesprächen usw. und meine Persönlichkeit, wenn wir es mal so nennen, werde ich nicht von heute auf morgen ändern. Auswahl ist auch nicht wirklich groß ohne Umzug und das was da ist sieht auf kununu, wenn vorhanden, meist nicht groß anders aus. Und groß längeren Arbeitsweg muss ich nicht haben, das wäre im Vergleich zum Geld eben etwas, das ich wirklich merke, täglich.

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vor 4 Minuten schrieb Velicity:

Und groß längeren Arbeitsweg muss ich nicht haben, das wäre im Vergleich zum Geld eben etwas, das ich wirklich merke, täglich.

Jetzt nicht konkret an dich gerichtet, Velicity. Aber ich finde, dass sich Menschen viel öfter bewusst machen sollten, dass sie, wenn sie statt 27.000 EUR evtl. marktübliche ~67.000 EUR nach Tarif verdienen würden, sie nur 2 Tage / Woche für ihren aktuellen Lebensstandard arbeiten müssten ... 

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Nun will ich das Gleiche raushaben, wie gesagt ist ja auch noch die Rufbereitschaft bei, dann sind wir bei 2 Tagen aber eher bei 100k. Wie groß wird nun die Auswahl der Stellen sein, die mir mit schulischer Ausbildung ohne groß Verantwortung für einen Tech-Stack in dem ich vorher nicht gearbeitet habe 100k zahlen wollen, natürlich wo ich dazu auch gleich noch sage, dass ich eigentlich keine Lust habe mehr als 2 Tage die Woche zu arbeiten, sprich die 40k bei 2 Tagen haben möchte.

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Selbst 40k ohne RB und/oder 30 Tage Urlaub wäre eine Steigerung.

Ich bin nur dummer Admin, Mädchen für alles ohne Spezialisierung und gefühlt auch nicht immer viel Ahnung. Um dein Gehalt zu bekommen müsste ich auf 60% runter, hätte ich immer noch keine RB, 30 Tage Urlaub und - trotz allem was mich gerade hier anviecht - ein ruhigeres Leben.

vor 3 Stunden schrieb Chief Wiggum:

Ihr dreht euch wieder im Kreis... was bringt so eine Diskussion? Wie oft wurde genau diese Diskussion mit @Velicity geführt?

Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben dass er nicht doch irgendwann man mürbe wird :)

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vor 15 Minuten schrieb Kwaiken:

Jetzt nicht konkret an dich gerichtet, Velicity. Aber ich finde, dass sich Menschen viel öfter bewusst machen sollten, dass sie, wenn sie statt 27.000 EUR evtl. marktübliche ~67.000 EUR nach Tarif verdienen würden, sie nur 2 Tage / Woche für ihren aktuellen Lebensstandard arbeiten müssten ... 

Sind denn 67k nach Tarif überhaupt eine zu erreichende Option?

Vielleicht ist es ein Neid Impuls, aber selbst in einer teureren Ecke in Deutschland in BW nahe der Landeshauptstadt, sind 67k€ nicht einfach erreichbar und im Tarif auch eher nur mit Studium drin.

Ich will auch Velicity nicht zu nahe treten, aber mit seinem Verhalten hier, strahlt er nicht unbedingt das Selbstbewusstsein aus um dann auch noch eine solche Stelle zu bekommen.

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Ich habe nur das gegebene Beispiel aufgegriffen. Keine Ahnung wie hoch die Bereitschaft bei Arbeitgebern generell ist bzgl. Teilzeitkräften. Das wäre aber im Vergleich zu mehr Geld definitiv etwas, womit ich was anfangen könnte.

Da müsste dann aber eben trotzdem eine ziemlich merkbare Steigerung vom Gehalt her, um die Arbeitszeit um einen oder zwei Tage zu reduzieren. Und auch 67k scheint mir sehr, sehr unrealistisch. Die 50k für die vier Tage ggf. mit viel Glück oder eben mit entsprechenden Tarif aber da wäre die Frage, wie man solche Betriebe findet.  

Edit: War blöd ausgedrückt, meine natürlich ich muss von 40k auf 50k hoch bezogen auf die 5 Tage, um auf 4 Tage zu reduzieren und wieder bei 40k zu landen.

vor 26 Minuten schrieb 3kOhm:

Ich will auch Velicity nicht zu nahe treten, aber mit seinem Verhalten hier, strahlt er nicht unbedingt das Selbstbewusstsein aus um dann auch noch eine solche Stelle zu bekommen.

Tust du nicht. Genau das sage ich doch auch die ganze Zeit. Kann mich nicht verkaufen, habe da definitiv starke Probleme und das wird sich auch nicht auf die Schnelle ändern.

Bearbeitet von Velicity
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vor 6 Minuten schrieb 3kOhm:

Sind denn 67k nach Tarif überhaupt eine zu erreichende Option?

Lt. Hr. @Graustein bekommen Admins IGM Bayern EG10. Einstiegsgehalt sind:

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Quelle: https://www.igmetall.de/download/IT_1_Einstiegsgehaelter_ck_ANSICHT_58ed682473297fc478e5668529afa966354e6be9.pdf

 

Bearbeitet von Kwaiken
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vor 4 Minuten schrieb Velicity:

Genau das sage ich doch auch die ganze Zeit. Kann mich nicht verkaufen, habe da definitiv starke Probleme und das wird sich auch nicht auf die Schnelle ändern.

Auch Velicity: "Ich lasse mich seit acht Jahren ausbeuten!"

Meine ganz persönliche Meinung: Wenn du so an die Sache rangehst, wird sich auch nie etwas ändern und du wirst in 10 Jahren vielleicht auf 40k fix kommen, während ein Azubi 5-10k mehr verdient. An deiner Stelle würde ich da mal über ein Coaching o.Ä. nachdenken.

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@Graustein bei uns (bzw. mir nach Bestandener Ausbildung) ist die Leistunsbeurteilung nach 3 Monaten und danach wird die immer gezahlt. Je nach Leistungsbeurteilung (ich glaube jährlich) eben mal mehr oder mal weniger hoch. Sollte man sich also wegen 90 Tagen bei einem schon ordentlichen Gehalt gegen IGM entschließen, ist man schön blöd.

Problematischer ist da eher das Weihnachtsgeld, was tatsächlich als eines der wenigen Dinge nach Betriebszugehörigkeit gestaffelt ist. Da kriegt man erst nach 36 Monaten Zugehörigkeit die vollen 55%. In bayern gibt es in den EGs dann nur noch die Erfahrungsstufen A und B, das unterscheidet sich dann nocheinmal um wenige hundert Euro brutto. Die Gruppe B erreicht man idR glaube ich nach 18 Monaten in den höheren EGs (>7).

edith: die Sonderzahlung ist da schon mit 25% angegeben, das stimmt also erstmal, geht allerdings bis 55% hoch mit Betriebszugehörigkeit.

Bearbeitet von Bitschnipser
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