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Welcher Bildungsträger für eine Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration ist geeignet?

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Am ‎24‎.‎06‎.‎2017 um 22:02 schrieb Rienne:

Nur als kleiner Hinweis dazu: Das ist abhängig vom Bundesland. In manchen herrscht während der Ausbildung Berufsschulpflicht in anderen ist es dem Azubi mit Zustimmung des Ausbildungsbetriebes frei gestellt, ob er zur Schule geht oder nicht.

Also mir ist kein Bundesland bekannt, in dem eine generelle Berufsschulpflicht herrscht. Da gibt es eigentlich immer Ausnahmen (z.B. für Azubis, die nach dem 21sten Lebensjahr die Ausbildung beginnen, die eine Hochschulzugangsberechtigung haben, die bereits eine Ausbildung absolviert haben, ...). In der Regel endet die Berufsschulpflicht mit dem Abschluss einer Berufsausbildung bzw. mit dem Ablauf des zwölften Schuljahres.

Wer eine Umschulung macht, hat ja im Normalfall bereits eine Ausbildung absolviert und ist somit höchstwahrscheinlich nicht mehr berufsschulpflichtig - vorausgesetzt im Umschulungsvertrag steht nichts anderes drin.

Hier mal eine kleine Übersicht über die Schulpflichten in den verschiedenen Bundesländern.

bearbeitet von Crash2001

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vor 24 Minuten schrieb Crash2001:

Also mir ist kein Bundesland bekannt, in dem eine generelle Berufsschulpflicht herrscht.

Dann kannst du deinen eigenen Link wohl nicht lesen oder du kennst weniger als 16 Bundesländer. Und Ausnahmen, wie eine vorherige Ausbildung, mag es geben, sind aber auch nicht immer gegeben und/oder müssen geprüft werden. Ich habe lediglich klar gestellt, dass nicht allgemeingültig für Ältere keine Berufsschulpflicht herrscht.

Ein Beispiel aus deinem Link (Schulgesetz Sachsen):

Zitat

§ 28
Dauer und Ende der Schulpflicht

(1) Die Schulpflicht gliedert sich in [..]

2. die Pflicht zum Besuch der Berufsschule oder der entsprechenden berufsbildenden Förderschule (Berufsschulpflicht).

[..]

(3) Die Berufsschulpflicht eines Auszubildenden endet mit dem Ende des Berufsausbildungsverhältnisses.

§ 29
Ruhen der Schulpflicht

(1) Unbeschadet des unveräußerlichen Rechts eines jeden Einzelnen auf Bildung ruht die Schulpflicht, solange der Schulpflichtige körperlich, geistig oder psychisch so behindert ist, dass er in keiner Schule gefördert werden kann. Darüber entscheiden die Landkreise und Kreisfreien Städte für ihre schulpflichtigen Einwohner auf der Grundlage medizinischer und psychologischer Gutachten.

(2) Die Berufsschulpflicht ruht

1. während des Besuchs einer öffentlichen allgemein bildenden oder berufsbildenden Schule in Vollzeitform oder einer entsprechenden Ersatzschule oder einer Ergänzungsschule bei Aufnahme einer förderungsfähigen Ausbildung nach dem Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz – BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Juni 1983 (BGBl. I S. 645, 1680), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3986), in der jeweils geltenden Fassung;

2. während des Besuchs einer Hochschule oder Fachhochschule;
3. während des Wehr- oder Zivildienstes;
4. während eines öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses, wenn der Dienstherr einen der Berufsschule gleichwertigen Unterricht erteilt;
5. bei Bestehen eines Berufsausbildungsverhältnisses im Zeitraum vor und nach der Entbindung in entsprechender Anwendung des Mutterschutzgesetzes;
6. während eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres;
7. in weiteren, durch Rechtsverordnung des Staatsministeriums für Kultus geregelten Fällen, in denen eine anderweitige Ausbildung oder Betreuung gesichert erscheint.

Im Übrigen gibt es dort keinen Paragraphen, der eine Befreiung davon vorsieht.

Letzendlich würde ich persönlich bei einer dualen Ausbildung/Umschulung zum Schulbesuch raten, da man i.d.R. erst einmal nicht weiß, wie gut der Betrieb bezüglich einer Ausbildung ist, bei Umschülern der Schulbesuch schon eine Zeit her sein kann, sie meist aus anderen Fachgebieten kommen und sich auch in den BLW-Bereichen einiges geändert haben kann, und man auch durch den Austausch mit Lehrern und Mitschülern einiges lernen kann.

bearbeitet von Rienne

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vor 4 Stunden schrieb Rienne:

Dann kannst du deinen eigenen Link wohl nicht lesen oder du kennst weniger als 16 Bundesländer. Und Ausnahmen, wie eine vorherige Ausbildung, mag es geben, sind aber auch nicht immer gegeben und/oder müssen geprüft werden. Ich habe lediglich klar gestellt, dass nicht allgemeingültig für Ältere keine Berufsschulpflicht herrscht.[...]

Vielleicht solltest du mal etwas auf deinen Ton achten und richtig lesen, bzw. das gelesene auch verstehen lernen. :P 

Den wichtigen Teil hast du bei deinem Zitat genau weggelassen (siehe unten in fett markiert). Ich kann übrigens auch so zitieren, dass man nicht das aus einem Zitat liest was es eigentlich aussagen soll...

Zitat

§ 28
 Dauer und Ende der Schulpflicht

[...]
(2) Die Vollzeitschulpflicht dauert neun Schuljahre; die Berufsschulpflicht dauert in der Regel drei Schuljahre.

(3) Die Berufsschulpflicht eines Auszubildenden endet mit dem Ende des Berufsausbildungsverhältnisses.

(4) Auszubildende, die vor Beendigung der Berufsschulpflicht ein Berufsausbildungsverhältnis beginnen, sind bis zum Ende des Berufsausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig. Auszubildende, die nach Beendigung der Berufsschulpflicht ein Berufsausbildungsverhältnis beginnen, können die Berufsschule oder die entsprechende berufsbildende Förderschule bis zum Ende des Berufsausbildungsverhältnisses besuchen.
[...]

Es gibt eine dreijährige Berufsschulpflicht. Diese gilt jedoch nur für die Erstausbildung, da man danach ja seine Berufsschulpflicht erfüllt hat.
Nach Beendigung der Berufsschulpflicht heißt also, wenn man 3 Jahre zur Berufsschule gegangen ist, und somit ist man eigentlich bei jeder Zweitausbildung oder Umschulung nicht mehr berufsschulpflichtig, falls man nicht die vorige Ausbildung verkürzt haben sollte.

 

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Nicht jeder, der eine Umschulung macht hat bereits eine Berufsausbildung gemacht, die auch tatsächlich von der Berufsschulpflicht befreit; zum Beispiel nach einem Studium.

Wie du selber geschrieben hast: Wir wissen vom TO nichts diesbezüglich.

Ich habe lediglich gesagt, dass nicht automatisch der Besuch einer Berufsschule wegfällt. Damit jemand, der das hier liest, nicht direkt auf eine falsche Vorstellung kommt.

Du meinst jedoch alles besser zu wissen und meine Aussagen als falsch darzustellen, obwohl diese erst einmal nicht falsch sind. Natürlich sind sie für den Fall x,y, z mit Annahme a, b und c nicht mehr so. Aber das habe ich auch nie behauptet.

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Sorry, aber war ja klar, dass du dir immer die Sonderfälle raussuchst.

Also sollte der Threadersteller in Sachsen wohnen und noch keine anerkannte Ausbildung gemacht haben, dann wäre er eventuell berufsschulpflichtig bei der Umschulung.

Die Chancen, dass er nicht aus Sachsen kommt und vorher eine anerkannte Ausbildung gemacht hat, sind aber wohl ungemein höher, wie du wohl selber zugeben musst.

Und dann kommt es auch noch einmal darauf an, ob es eine schulische Umschulung ist, eine betriebliche, oder eine duale...

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hey,

gleiche Situation bei mir, ich komme ebenfalls aus Duisburg. Ich habe morgen ein Gespräch in Düsseldorf bei bitlc. IT Heuer fand ich auch ganz Interessant. Bei der Auswahl war mir wichtig das es einen Dozenten vor Ort gibt und kein Telelearning. Die Zertifikate waren auch noch ein wichtiger Punkt, LPIC1, CCNA und MCSA kann ich da direkt mit machen. 

Die Fahrzeit liegt bei etwa einer Stunde mit Bus und Bahn

viele Grüße und sag mir mal Bescheid wohin es für dich geht und was ausschlaggebend war.

 

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Mein Freund hat seine Umschulung bei der Akademie Dr. Heuer gemacht in Düsseldorf. War nicht so begeistert, ist ja eine recht neue Dependance zur Zentrale in Bochum (da läuft es wohl besser). 

Das zentrale Problem: Es wird größtenteils Braindump für die Zertifikate gemacht, für den eigentlichen Stoff für die Abschlussprüfung wird kaum Unterricht erteilt. Wenn ihr größtenteils selbständig zu Hause lernen könnt und wollt, ist das was für euch, aber allein durch die Schule werdet ihr die Abschlussprüfung nicht schaffen.

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Ist zwar schon ein paar Tage her, dass der Beitrag eröffnet wurde... aber wenn meine Antwort dem TE nicht hilft, dann vielleicht "Leidensgenossen"...

Da ich soeben eine Umschulung zum FISI hinter mir habe (gut, fast...morgen ist die letzte Prüfung fällig) kann ich nur empfehlen:
Such Dir einen Bildungsträger, der über ausreichend Vorerfahrungen verfügt (keine Krauterbude, die erst vor ein paar Monden gegründet wurde). Eine Schule, die schon eine Weile am Markt Bestand hat, kann erstens Besteherquoten belegen und zweitens, was noch viel wichtiger ist: sie kennen sich mit allen Feinheiten der Ausbildung, aber auch den Prüfungsmodalitäten und -themen aus. (z.B. auch welche Themen bei der örtlichen IHK beliebt sind usw. )
Mir persönlich hat diese Erfahrung bei meinem Bildungsträger sehr geholfen (die Dozenten bilden seit den 90gern aus). Vertrauen ist das A und O bei einer Umschulung/Ausbildung-und das ist schon allein durch kompetente Ausbilder gegeben. Was die fachliche Aneignung des Stoffes betrifft: Da musst Du Dich sowieso selbst massiv auf den Hosenboden setzen und lernen. Viele Themen werden nur angerissen und grob behandelt.Die Zeit: 2 Jahre abzüglich Praktikum ist einfach zu kurz um Dich mit Komplettwissen zu "füttern" . Je besser Dir die Dozenten/Lehrer ein Thema aber näher bringen können, umso einfacher wird es Dir fallen. 
Außerdem empfehle ich (aus eigener Erfahrung): persönliche Gespräche im Vorfeld, bei diversen Trägern, helfen bei der Auswahl. Es sind ja viele Komponenten die da stimmen müssen - u.a. auch zwischenmenschliche... und genau die erfährst Du durch gezielte Fragestellung bei einem Informationsgespräch.

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Ich habe heute meine Prüfung zum FISI in Düsseldorf bestanden und kann deswegen die IT-Akademie Dr. Heuer in Düsseldorf nur empfehlen.

In den letzten zwei Jahren habe ich einen anspruchsvollen Unterricht erhalten. Mit echten Dozenten, die fachlich kompetent, gut vorbereitet und IMMER für Fragen zur Verfügung standen. Begleitmaterial und Aufgaben wurden in der Regel parallel zum Unterricht ausgeteilt, so dass im Laufe der Zeit ein eigenes Nachschlagewerk entsteht, dass ich zum Beispiel für die Prüfungsvorbereitung gut verwenden konnte.

Viele Dinge werden im Unterricht zunächst in der Therie besprochen und dann praktisch am PC umgesetzt. Beim CCNA stehen dafür ausreichend CISCO Router zur Verfügung, so dass man das Gelernte tatsächlich umsetzen kann.

Es geht den Dozenten hier um das Verständnis für eine Sache und nicht um das Auswendiglernen von Braindumps, wie HappyKerky schreibt.

Ich konnte im Rahmen der Ausbildung - wie schon von Coronna erwähnt - Herstellerzertifikate von Microsoft und CISCO machen. LPIC1 wäre auch möglich gewesen, hab ich aber nicht gemacht.

Die Schulungsräume in Düsseldorf sind neu eingerichtet und verfügen neben Klimaanlage und Beamer über PCs mit aureichendem RAM-Speicher und schnellen SSD, sowie Internetverbindung. Für mich ein angenehmes Arbeiten!

Schließlich findet durch die IT-Akademie eine individuelle Betreuung statt. Ich hatte also immer einen Ansprechpartner vor Ort, der mich mit Namen und meine Situation kannte.

Ich jedenfalls habe meine Abschlußprüfung mit der Note "gut" geschafft und das im Rahmen des "normalen" Unterrichts bei Dr. Heuer in Düsseldorf.
 

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@WYSIFISI: Mein Projekt war die Installation einer Next Generation Firewall.

Für die Prüfung der Zertifikate werden  Gutscheincodes ausgestellt, mit denen man sich kostenlos bei den offiziellen Zertifizierungsstellen für die Prüfung anmelden kann.

Gruss

Frank

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Meine Umschulung habe ich vor wenigen Wochen an der IT Akademie Dr. Heuer in Bochum abgeschlossen - und seit letzter Woche liegen die Online-Ergebnisse der IHK Bochum vor: Insgesamt habe ich mit "Sehr gut" bestanden. ... :-) ...

Schriftlich hatte ich in der Fachqalifikation 92 Punkte, in der Kernqualifikation 88 Punkte und in WiSo ebenfalls 92 Punkte - somit insgesamt schriftlich knapp an der "1" vorbeigerutscht. Aber für meine Projektdokumentation habe ich 95 Punkte bekommen und für meine Präsentation zusammen mit dem anschließenden Fachgespräch 97 Punkte, so dass ich insgesamt 93 Punkte erreicht habe.

Wie habe ich mich vorbereitet, um diese Leistung erreichen zu können?

Während der Umschulung habe ich viel über die allgemeinen Grundlagen gelernt und im Rahmen der Vorbereitungen für die internen Prüfungen und externen Zertifikate wurden auch viele praktische Beispiele besprochen, die wir selbst sowohl mittels Hardware als auch mittels Software auf leistungsfähigen Rechnern selbst ausprobieren konnten. Das hierfür auch die genannten "Braindumps" eingesetzt wurden, fand ich sinnvoll - insbesondere, da wir jederzeit unsere Dozenten dazu befragen konnten, die nicht nur die richtige Antwort geben, sondern auch die Hintergründe erläutern konnten. Gerade die Möglichkeit die entsprechenden Fragen direkt kapitelweise zu besprechen, anstatt knapp 300 Fragen am Ende eines kompletten Themas auf einmal lernen zu müssen, war sehr hilfreich. So gab es dann immer erst die interne Prüfung, gefolgt von der externen einige Wochen später - und in dieser Kombination fiel es mir leicht die externen Zertifikate auf Anhieb zu bestehen, da das Wissen derart vertieft wurde.

In dem Monat vor unserem halbjährigen Praktikum konnten wir uns (durch Dozenten unterstützt) ausgiebig mit einem Schwerpunkt beschäftigen - z. B. CISCO Security, SQL-Server oder wie in meinem Fall LPIC-2 (Linux). Somit war ich auf mein Praktikum gut vorbereitet und konnte dort sehr viele praktische Erfahrungen in einem realen Arbeitsumfeld gewinnen und vertiefen.

...

Schließlich die letzten 3 Monate vor der IHK-Abschlussprüfung:

Zunächst mussten die Projektdokumentationen fertiggestellt werden - und auch diesbezüglich standen uns unsere Dozenten mit Rat und Tat zur Seite.

Im Anschluss fand dann die Prüfungsvorbereitung statt. Hierzu wurde mit alten IHK-Prüfungen trainiert und unsere Dozenten gaben uns Hilfestellung - grundsätzlich hatten wir aus meiner Sicht im Rahmen der ersten 1,5 Jahre bereits alles gelernt, aber manches war eben doch recht lange her bzw. die Fragestellungen der IHK etwas verwirrend. Dazu kamen dann für uns fachfremde Aufgaben aus dem kaufmännischen und elektrotechnischen Bereich. Ungefähr 5 Wochen intensiven Lernens für die schriftliche Prüfung und ich fühlte mich direkt vor der Prüfung dann auch gut vorbereitet.

Blieben dann noch ca. 4 bis 5 Wochen Zeit für die Erstellung der Präsentation und das Lernen für das Fachgespräch (je nach individuellem Prüfungstermin). Hier hatten wir insbesondere die Möglichkeit Präsentation und Fachgespäch zu simulieren - unsere Dozenten haben dafür dann die Rolle der IHK-Prüfer übernommen. So konnte ich meine Präsentation sehr gut auf den vorgeschriebenen Zeitrahmen einstellen und wusste auch ziemlich genau, was für Fragen mich im Fachgespräch erwarten würden.

...

FAZIT:

Für mich hat sich die Umschulung absolut gelohnt: Ich habe sehr viel in den 2 Jahren lernen können (auch belegt durch die vielen internen Prüfungen samt Zeugnis dazu), die IHK-Abschlussprüfung mit "sehr gut" bestanden und konnte zusätzlich diverse Zertifikate (MS Server 2012, CISCO CCNA, LPIC-1 und LPIC-2) erlangen. Was kann man sich mehr wünschen? ... :-) ...

Es war allerdings eine sehr arbeitsintensive Zeit! Ich habe früher Bauingenieurwesen (Diplom) studiert und auch dort gab es immer wieder sehr arbeitsintensive Phasen - aber eben nicht 2 Jahre lang am Stück, sondern eher rund um die halbjährlichen Prüfungen.

Im Rahmen meiner letzten beruflichen Tätigkeit hatte ich auch viel Kontakt zu "normalen" IT-AZUBIs und bin nun der Meinung, dass man in den 2 Jahren einer konzentrierten Umschulung insgesamt deutlich mehr lernt, als in der normalen Ausbildung, da man sich eben auf die IT-Inhalte konzentriert - und mit dem halbjährigen Praktikum NACHDEM man bereits viel gelernt hat, wird auch die Praxis optimal eingebaut. Förderlich ist natürlich auch, dass es sich bei der Umschulung um "Erwachsenenbildung" handelt, so dass insgesamt konzentrierter gearbeitet werden kann - zumindest bei so guten Rahmenbedingungen, wie ich sie bei der IT-Akademie Dr. Heuer vorgefunden habe.

Grundsätzlich kann man natürlich immer etwas optimieren und verbessern - und ich habe bei der IT-Akademie den Eindruck, dass Nachhaltigkeit ernst genommen und das Gesamtkonzept ständig optimiert wird.

Bezüglich Unterschieden zu den Standorten Bochum und Düsseldorf kann ich allerdings nichts sagen - ich kenne nur Bochum.

Wer also bereit ist, sich 2 Jahre lang richtig ins Zeug zu legen, dem stehen meiner Einschätzung nach mit einer Umschulung bei der IT-Akademie Dr. Heuer alle IT-Türen offen!

... :-) ...

 

 

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Am 12.7.2017 um 13:17 schrieb frank0567:

@WYSIFISI: Mein Projekt war die Installation einer Next Generation Firewall.

Für die Prüfung der Zertifikate werden  Gutscheincodes ausgestellt, mit denen man sich kostenlos bei den offiziellen Zertifizierungsstellen für die Prüfung anmelden kann.

Gruss

Frank

Ah. Sehr interessant. Welche IHK ist denn bei Dir zuständig gewesen?

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Also ich äußer mich auch mal dazu: Ich habe auch in Düsseldorf bei der IT-Akademie die Umschulung beendet und kann eigentlich nur sagen: Es gab oft Momente wo ich mich gefragt habe, wie sowas Chaotisches überhaupt eine Zulassung bekommt (Beispiel: Vorbereitung zur Projektdokumentation - Erst waren 4 Wochen geplant, dann 2  dann 1  dann wurde 1 Tag daraus und an diesem Tag war der Dozent ganze 30 Minuten im Raum). Nach dem Praktikum gab es den Vorbereitungsuntericht wo sogar der Dozent sagte das die gesamte Klasse enorme Wissenslücken habe. Dieser musste dann in knappen 6,5 Wochen den gesamten fehlenden Stoff irgendwie uns reinschaufeln und zusätzlich noch die Doku und die Prüfungsvorbereitung machen. Vielleicht lag das auch an dem ehemaligen Leiter - dazu kann ich allerdings nicht viel sagen. Die Zertifizierungen waren größtenteils nur Braindumps. Meine Kollegen können das komplett so unterstreichen. Von daher wirkt das schon wie Werbung auf mich. Auch wenn ich es geschafft habe, meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. 

bearbeitet von Fionas

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Da ist wohl jemand von der IT Akademie Dr. Heuer unterwegs um sich selbst etwas auf die Schulter zu klopfen ;)

 

Schade, dass so ein Thread für Werbezwecke genutzt wird. Anstatt dem angehenden Azubi die Möglichkeit zu geben anhand realer Erfahrungsberichte den für sich richtigen Weg zu finden.

bearbeitet von neinal

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vor 5 Stunden schrieb Elmar0274:

Wer also bereit ist, sich 2 Jahre lang richtig ins Zeug zu legen, dem stehen meiner Einschätzung nach mit einer Umschulung bei der IT-Akademie Dr. Heuer alle IT-Türen offen!

 

Also auf gut deutsch. Wer selststandig lernt, der wird auch über eine Umschulung den Beruf erlernen. Nur dann kann er auch zu beliebigen anderen Tragern gehen, denn ohne selbst zu lernen, geht es gar nicht. Das IT-Institut Dr. Heuer hat also kein Alleinstellungsmerkmal, was hier in den beiden Werbeposts anscheinend wahrheitswidrig darzustellen versucht wird.

Vll. lernt ja jemand dort, dass sich genau solche Posts ins Gegenteil verkehren. Denn wer so für sich werben muss, scheint bisher keinen oder aber einen nicht so guten Ruf zu haben.

bearbeitet von WYSIFISI

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Hmmmm ... Skepsis an sich kann ich ja verstehen - die wird wohl jeder haben, der schon mal in "Amazonien" Beurteilungen gelesen hat - allerdings ohne bessere Kenntnis zu behaupten, dass es sich NICHT um einen "realen Erfahrungsbericht" handelt, empfinde ich deutlich als zuweitgehend - entspricht das der "Netiquette"?

... :-( ...

Mag sein, dass andere meine Erfahrungen und Einschätzungen nicht teilen, aber aus meiner Sicht sind sie so, wie ich sie geschildert habe - es handelt sich daher um meine persönliche Empfehlung, zu der ich stehe. Von "Werbung" kann keine Rede sein, da ich in keiner Form dafür bezahlt wurde oder werde.

Die FiSis und FiAes, die jetzt zusammen mit mir abgeschlossen haben, werden mindestens bestätigen können, dass die von mir geschilderten Eindrücke für mich stimmen - vielleicht liest ja einer von den knapp 30 Leuten das hier und bestätigt, dass es sich in meinem Fall um einen "echten Umschüler" handelt.

Dazu, dass ich bisher in diesem Forum nur gelesen und mich noch nicht geäußert habe, kann ich auch nichts - irgendwann muss man ja anfangen und aufgrund der Postings ist dies hier nun also mein zweiter Beitrag ... wenn das so weitergeht, erreiche ich ja vielleicht bald den Elite-Status.

... ;-) ...

Der Vergleich von Bildungsträgern ist übrigens so eine Sache, denn welcher Umschüler kann Erfahrungen mit mehreren Bildungsträgern machen?

In meinem Fall ist es so, dass ich bereits Erfahrungen mit mehreren Bildungsträgern hatte - zunächst nur als Student (Uni und Fernuni) und später dann auch als Dozent/Lehrer (freie Bildungsträger). Nachdem ich mein Vordiplom als Bauingenieur hatte, habe ich nämlich studienbegleitend im Rahmen von abH (so eine Art stattlich geförderte Nachhilfe für Berufsschüler - in meinem Fall für Bauberufe in Gruppen von bis zu 12 Teilnehmern) als Dozent für verschiedene Bildungsträger gearbeitet: IB in Wuppertal, Euro-Schulen (verschiedene Standorte) und zuletzt IB in Bochum - und in diesem Vergleich kann ich mit Sicherheit sagen, dass es an der IT Akademie Dr. Heuer weder an guter Ausstattung, noch an guten Dozenten (lediglich einen (externen) Dozenten fand ich ungeeignet), noch an einem guten Konzept mangelt.

Wie auch immer, im Kontext der gesamten Postings erahne ich nun, warum mir die damals für mich zuständige Sachbearbeiterin bei der AfA keine direkte Empfehlung für einen Bildungsträger geben wollte - was übrigens zur Folge hatte, dass ich mir 3 Bildungsträger näher angesehen habe (TÜV, Comcave, IT-Akademie Dr. Heuer) und im Zuge dessen hatte ich ein längeres Sondierungsgespräch mit Dr. Heuer - inkl. der Möglichkeit spontan einen laufenden Unterricht zu besuchen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Machte auf mich einen guten Eindruck und ich bin nicht enttäuscht worden. Der kurze Anreiseweg von ca. 15 Minuten war natürlich ein weiterer Pluspunkt - ebenso wie die Tatsache, dass bereits 2015 fast alle Räume klimatisiert waren, da ich bei Hitze nämlich nicht gut lernen kann.

...

Meine Empfehlung lautet somit: Schaut euch in Frage kommende Bildungsträger vor Ort an (Ausstattung, Erscheinungsbild), besucht nach Möglichkeit einen laufenden Unterricht und sprecht in den Pausen mit den Teilnehmern, bevor ihr euch entscheidet.

Meiner Erfahrung nach ist Vollzeit-Unterricht mit "echten" Dozenten übrigens in mehrfacher Hinsicht viel wirkungsvoller, als Tele-Learning (was von einigen Bildungsträgern angeboten wird).

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vor 2 Minuten schrieb Elmar0274:

allerdings ohne bessere Kenntnis zu behaupten, dass es sich NICHT um einen "realen Erfahrungsbericht" handelt, empfinde ich deutlich als zuweitgehend - entspricht das der "Netiquette"?

Lass es mich so ausdrücken: dass gleich ZWEI neuangemeldete User hier mit ihrem ersten Beitrag kurz hintereinander ausführliche Jubelarien auf den gleichen regionalen Schulungsanbieter loslassen kann sicherlich bei vielen hier ein "Geschmäckle" hinterlassen.

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vor 45 Minuten schrieb WYSIFISI:

Also auf gut deutsch. Wer selststandig lernt, der wird auch über eine Umschulung den Beruf erlernen. Nur dann kann er auch zu beliebigen anderen Tragern gehen, denn ohne selbst zu lernen, geht es gar nicht. Das IT-Institut Dr. Heuer hat also kein Alleinstellungsmerkmal, ...

Sicherlich hat mir mein vorhergehendes Studium dabei geholfen selbstständig zu lernen - aber bezüglich der Lernmaterialien war das Angebot der IT-Akademie Dr. Heuer sowie damit verbundene Internetrecherche ausreichend - ich musste keine weiteren Quellen nutzen, um meine Leistungen zu erreichen und gerade die Möglichkeit bei kompetenten Dozenten nachfragen zu können, hat mir sehr geholfen. Bezüglich der anderen Teilnehmer kann ich sagen, dass ALLE aus meinem Jahrgang die IHK-Prüfung bestanden haben und bis auf wenige Ausnahmen haben bereits jetzt die meisten eine Arbeitsstelle gefunden - voller Erfolg.

Bezüglich "Alleinstellungsmerkmal" kann ich nichts weiter hinzufügen, denn ich habe ja nur EINE Umschulung bei EINEM Bildungsträger zum Fachinformatiker (FiSi) gemacht. Es kann gut sein, dass auch andere Bildungsträger eine gute Ausstattung haben, zusätzlich zur Ausbildung externe Zertifikate erworben werden können, alle Teilnehmer (oder zumindest ein hoher Prozentsatz) die Abschlussprüfung bestehen und im Anschluss leicht eine Arbeitsstelle finden - aber dazu müssen sich dann wohl diejenigen äußern, die ihre Umschulung woanders gemacht haben. Eine "vergleichende Beurteilung" ist somit grundsätzlich nicht möglich. Daher: Was immer hier wer auch immer und aus welchem Grund berichten mag - schaut euch interessante Bildungsträger vor Ort an und sprecht mit aktuellen Teilnehmern.

Noch ein Tipp: Meine eigene mündliche Abschlussprüfung fand in den Räumen der Universität Bochum statt, auch die einiger Kollegen, teilweise auch bei der IHK-Bochum direkt, aber die meisten wurden sogar in den Räumlichkeiten der IT-Akademie Dr. Heuer geprüft. Falls ihr also zufälligerweise die Möglichkeit habt, euch gegen Ende der halbjährlichen IHK-Prüfungen euren Bildungsträger auszusuchen, dann könnt ihr vor Ort von den Teilnehmern erfragen, wie ihre Erfahrungen waren - und wie die Bestehensquote aussieht. Authentischer geht es nicht!

... :-) ...

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vor 45 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Lass es mich so ausdrücken: dass gleich ZWEI neuangemeldete User hier mit ihrem ersten Beitrag kurz hintereinander ausführliche Jubelarien auf den gleichen regionalen Schulungsanbieter loslassen kann sicherlich bei vielen hier ein "Geschmäckle" hinterlassen.

Danke, dass sich ein Administrator + Moderator zu Wort meldet.

... :-) ...

Kein Problem mit dem Zitat - ist halt wie geschildert mit "Amazonien" und Co.

Aber davon abgesehen spricht doch nichts dagegen, dass dies hier meine eigene und ehrliche Wahrnehmung und Darstellung ist - oder?

Mehr als versichern, dass es so ist, kann ich ja nicht.

Bei aller Skepsis denke ich doch, dass meine Beiträge nützlich und förderlich sind.

Aus meiner Sicht kann ich jedenfalls sehr empfehlen, die IT-Akademie Dr. Heuer vor Ort (mindestens Bochum) genauer unter die Lupe zu nehmen - und dazu dann noch ein bis zwei weitere Bildungsträger. Nur über das Internet ist eine Recherche aus meiner Sicht nicht ausreichend und da man dann ja 2 Jahre in seiner Umschulung steckt, lohnt sich der Aufwand allemal!

... :-) ...

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Gerade eben schrieb Elmar0274:

Aber davon abgesehen spricht doch nichts dagegen, dass dies hier meine eigene und ehrliche Wahrnehmung und Darstellung ist - oder?

Sind es deine eigenen Wahrnehmungen oder steckt hinter den Jubelbeiträgen eine Marketingstrategie?

Die deutliche Häufung dieser Jubelbeiträge ist schon aussergewöhnlich.

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