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Jobwechsel? Von ÖD in die PW

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vor 6 Minuten schrieb bigvic:

Wenn du nicht in 2 Jahren in Rente gehst, dann gibt es nur eine Enscheidung ... wechsle! Du hast nur ein Leben und du möchtest es nicht massgeblich (und das ist Arbeitszeit) damit verschwenden dich jeden Tag zu langweilen.

Das wäre mit 31 Jahren dann doch etwas sehr früh ;)

vor 16 Minuten schrieb Rienne:

Dann scheint ihr aber schon keinen schlechten Lebensstandard zu haben. Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern und verdiene nur etwas mehr als die Hälfte von dem, was du nach Hause bringst und komme damit auch klar, ohne am Hungertuch zu nagen.

Der Eingangspost weist doch einen sehr positiven Tenor bezüglich der aktuellen Stelle des TO auf, so dass ich das Gefühl habe, dass er jetzt nicht totunglücklich mit dem geringen Arbeitsaufwand ist und kurz vor einem Bore Out steht. Ich finde es nunmal riskant, gerade mit Kindern, eine gute und vor allem sichere Stelle, und die hat der TO nunmal, aufzugeben. Und wie man hier aus sehr vielen Posts au der Seite herauslesen kann, ist es in der PW nunmal leider auch oftmals so, dass einem bei Jobverhandlungen das Blaue vom Himmel versprochen wird und der Arbeitsalltag dann das Wenigste davon auch einhält.

Unser Lebensstandard ist keinesfalls schlecht, aber warum nicht verbessern, wenn es möglich ist?
Außerdem darf man nicht vergessen das die Lebenshaltungskosten hier in Frankfurt / Rhein-Main Gebiet mit die höchsten sind in Deutschland. Aber ich bin weit davon entfernt zu jammern.

Keine Ahnung wie sich ein Bore Out anfühlt.. aber wenn man schon am Anfang vom Tag überlegen muss, wie man ihn eigentlich "übersteht" ist das ganz bestimmt nicht meine Vorstellung. Vor allem fühlt man sich einfach schlecht ausgelastet und unproduktiv, weil man weiß, dass man den ganzen Tag quasi nichts geleistet hat.

Ja in der PW wird viel versprochen und oft wenig gehalten. Da der Job den ich evtl. in Aussicht habe, aber durch Vitamin B in meinen Fokus gerückt ist, habe ich dementsprechend schon viele Infos über den AG, die man sonst erst bekommt wenn man eine gewisse Zeit hier arbeitet.

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Ich kann mich genau in deine Situation rein versetzen, denn bei mir ist es nicht anders, nur, dass ich in der PW bin und in den öD wechsle, da ich bei diesem AG mehr verdienen werde, als ich bei meinem aktuellen Betrieb jemals herausschlagen könnte und die sonstigen Konditionen (z.B. Arbeitszeiten, nur zwei anstatt 6 Leute im Büro, Gleitzeit) besser sind.
Aber hier geht es mir genauso wie dir, ich weiß am Anfang vom Tag gar nicht wie ich diesen rumbringe, ich langweile mich zu Tode, ich surfe fast die meiste Zeit nur auf Internetseiten oder Foren oder bringe mir autodidaktisch was bei und das obwohl ich erst ~1,5Jahre hier im Betrieb bin und nicht schon 4 Jahre wie du.
Bin Sysadmin im 2nd/3rd Level Support, Monitoring, Terminalserver installieren und verwalten, paar Software Produkte pflegen für die ich zuständig bin sind so meine Aufgaben.

Habe auch aktiv Bewerbungen geschrieben und stehe kurz vor der Vertragsunterzeichnung und werde bald wechseln.

Ich kann dir auch nur empfehlen es zu versuchen und wenn du eh schon Insider-Infos der neuen Firma erhalten hast, dann weißt du ja schon etwas über die internen Abläufe usw.. Sind die Infos aus der Abteilung, in der du eingesetzt wirst? 
Habe einfach die Erfahrung gemacht, dass selbst bei anderen Gruppen/Abteilungen die Stimmung oder das Arbeiten an sich einfach anders sein kann, als in der Abteilung, in der man eingesetzt wird.

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vor einer Stunde schrieb Rienne:

Dann scheint ihr aber schon keinen schlechten Lebensstandard zu haben. Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern und verdiene nur etwas mehr als die Hälfte von dem, was du nach Hause bringst und komme damit auch klar, ohne am Hungertuch zu nagen.

Das erzähle ich meiner Frau auch immer, sie will sich aber nicht weiter einschränken, dann muss sie jedoch wohl zukünftig mehr arbeiten. Man muss natürlich auch die individuellen Umstände betrachten. Wir zahlen alleine schon ca. 1100 EUR pro Monat (inkl. Verbrauchskosten) für ein 125m² Reihenhaus zur Miete. Dazu noch 500€ für 6 Stunden Kita. Außerdem sind wir finanziell voll auf uns alleine gestellt. Freunde von uns, könnten im Notfall z.B. immer auf die Eltern zählen, auch bei der Kinderbetreuung, wenn ein Kind krank sein sollte. Wir müssen alleine zurecht kommen. Wenn ein Kind krank ist, bekommt meine Frau kein Geld, da selbstständig. Dafür benötigt man natürlich immer einen kleinen Puffer.

 

vor einer Stunde schrieb Rienne:

Das ist die eine Seite. Aber Stress auf der Arbeit hat mindestens genau die gleichen Auswirkungen plus, dass meistens auch noch die Zeit fehlt sich einen Ausgleich zu suchen. Und wer sagt, dass es im neuen Job in der PW anders wird bzw. besser wird?

Wie ich oben schon einmal geschrieben habe: Der Eingangspost weist doch einen sehr positiven Tenor bezüglich der aktuellen Stelle des TO auf, so dass ich das Gefühl habe, dass er jetzt nicht totunglücklich mit dem geringen Arbeitsaufwand ist und kurz vor einem Bore Out steht. Ich finde es nunmal riskant, gerade mit Kindern, eine gute und vor allem sichere Stelle, und die hat der TO nunmal, aufzugeben. Und wie man hier aus sehr vielen Posts au der Seite herauslesen kann, ist es in der PW nunmal leider auch oftmals so, dass einem bei Jobverhandlungen das Blaue vom Himmel versprochen wird und der Arbeitsalltag dann das Wenigste davon auch einhält.

Klar ist es riskant, das habe ich mir bei meinem Jobwechsel kurz vor der Geburt unseres ersten Kindes auch gedacht. Ich muss ja nun aber gezwungenermaßen einen großen Teil des Tages auf der Arbeit verbringen und danach bleibt halt nicht mehr so viel Zeit für Freizeitaktivitäten. Die Idee mit dem Studium kann z.B. auch nur von jemandem kommen, der keine Kinder hat. Abends ab 20 oder 21  Uhr brauch man auch nicht mehr damit anfangen etwas für sein Studium zu machen und am Wochenende müssen die Dinge erledigt werden, die unter Woche liegen geblieben sind und man möchte ja auch Zeit mit den Kindern verbringen.

Wenn der neue Job doch nicht so toll sein sollte, wie es versprochen wurde, sollte es in FFM doch kein Problem sein etwas neues zu finden. 

 

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vor 1 Stunde schrieb Grandmasta:

Die Idee mit dem Studium kann z.B. auch nur von jemandem kommen, der keine Kinder hat

Warum? Ich studiere zur Zeit auch neben meinem Job und habe Kinder. Und in meinem Studium bin ich damit bei Weitem nicht alleine.

Bei mir gibt es übrigens in der Nähe auch keine Eltern oder Freunde, die mir in irgendeiner Weise bezüglich meiner Kinder oder finanziell unter die Arme greifen würden.

Das mit dem teilweise über mehrere Wochen den gesamten Arbeitstag keine sinnvolle Aufgabe zu haben, kenne ich übrigens auch. Ich habe die Zeit dann genutzt um mich online weiter zu bilden oder eben etwas für oben erwähntes Studium zu tun.

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Bei dem Studium ging es darum, eine sinnvoll Beschäftigung neben einer Vollzeitstelle zu finden. Und wenn die Frau von @mylurid nicht arbeiten geht, gehe ich mal davon aus, dass die Kinder noch recht klein sind. 
Also ich könnte mir nicht vorstellen neben meinen 40 Stunden noch nebenbei zu studieren, nur um mich sinnvoll zu beschäftigen. Meine Kinder sind übrigens 1,5 und 3 Jahre alt. Klar, wenn die Kinder älter sind, sich verabreden oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, mag das gehen. Aber so lange sie quasi vollständig beaufsichtigt werden müssen, ist das nicht möglich.

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Am 1.8.2017 um 10:59 schrieb Kwaiken:

Ich würde in der PW immer mit min. 45h rechnen, da Überstunden in der Regel - sofern man nicht von einem Tarif profitiert - mit dem Gehalt abgegolten sind. Auch wenn sie das arbeitsrechtlich eigentlich nicht sein dürften. 

Das lese ich hier öfter mal. Wo habt ihr nur all eure negativen Erfahrungen gemacht? Bisher hat noch JEDER meiner AG Wert darauf gelegt, dass die 40h eingehalten wurden. Bzw, falls sie überschritten wurden, dass sie auch wieder abgebaut wurden.

 

Mein Tipp: Wer sich langweilt und sich im Sumpf der Nichtskönner nicht ausruhen möchte, sollte wechseln.

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Gast UnknownX
On 8/3/2017 at 9:02 AM, Grandmasta said:

Abends ab 20 oder 21  Uhr brauch man auch nicht mehr damit anfangen etwas für sein Studium zu machen

Eigentlich fängt man meist da erst an zu lernen oder früh morgens.

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vor 1 Stunde schrieb UnknownX:

Eigentlich fängt man meist da erst an zu lernen oder früh morgens.

Vor 3,5 Jahren hätte ich das auch gesagt. Jetzt weiß ich, dass das mit kleinen Kindern nur schwer möglich ist. Das klappt nur, wenn der Partner voll dahinter steht und sich an den Tagen, an denen man etwas für das Studium machen möchte, um die Kinder und den Haushalt kümmert.

Wenn die Kinder im Bett sind, wird meistens noch etwas aufgeräumt oder Kleinigkeiten im Haushalt erledigt. Und dann ist man gegen 20:30 - 21:00 Uhr auch oft zu müde um zu Lernen. Das liegt dann in der Regel nicht am anstregenden Arbeitstag, sondern das man morgens früher aufgestanden als man es ohne Kinder tun würde und die Zeit mit den Kindern zwar echt schön ist, aber deutlich mehr Energie kostet, als wenn man nur etwas für sich alleine macht.
Ich erlebe ganz oft, wie Bekannte oder Familienmitglieder ohne Kinder uns schlaue Ratschläge geben, wie wir etwas besser machen sollen oder sich fragen, warum dies und das nicht möglich ist. Das hätte ich früher mit Sicherheit auch gemacht, jetzt sehe ich das aber anders.

Noch ein Beispiel: Meine Stiefschwester und ihr Mann arbeiten 40 und 30 Stunden pro Wochen. Zwei kleine Kinder (4 und 2 Jahre). Sie hat mir letztens erzählt, dass sie nicht mehr weiß, wann genau sie die Badezimmer zuletzt komplett in einem Stück geputzt hat. Alles im Haushalt wird häppchenweise gemacht, damit man noch genug Zeit für die Kids oder andere Dinge hat.
Auch wenn meine Frau nur sehr wenig arbeitet konnte ich das gut nachvollziehen und war davon auch nicht überrascht.

Das nimmt doch niemand auf sich, nur er in seinem Job nicht voll ausgelastet ist.

Zu den mehr als 40 Stunden in der PW: 
In meinen beiden vorherigen Firmen war es auch kein Problem exakt 40 Stunden zu arbeiten und bei meinem jetzigen Arbeitgeber wird sogar explizit darauf geachtet.
Ich habe bei Kollegen oft erlebt, dass sie der Meinung waren, dieses oder jenes unbedingt noch fertig machen zu müssen, obwohl es keine Deadline gab. Das ist dann eher ein persönliches Problem und hat nichts mit dem Arbeitgeber ansich zu tun. Der Vorgesetzte gewöhnt sich aber natürlich irgendwann daran und fordert das dann mehr oder weniger absichtlich auch ein.
Wenn mein Chef mit einer Aufgabe zu mir kommt, die ich am selben Tag nicht schaffen würde ohne länger zu bleiben, frage ich einfach nach, bis wann das fertig sein soll. 
 

 

 

 

 

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Studium mit VZ Job + Kind(er) geht sicher, aber dann hat man keine anderen Hobbies mehr.
Dann kann man mal 4+ jahre auf jegliche Freizeitaktivität verzichten.

Im Schnitt habe ich pro Tag ca. 2-3h Freizeit abends. Ein Studium, was nicht 6+ Jahre bis zum Bachelor dauern soll braucht min 15h Aufmerksamkeit die Woche. Gut, am WE kann man auch etwas machen, wenn der Partner hier unterstützt.
Dazu kommt aber noch moderater Sport (sehe ich mit BüroJob nicht als Hobby sondern eher als Notwendigkeit) die Woche von 5-6h, das frisst das auch wieder auf.

 

@Rienne
Du ahst ja auch "nur" eine 30h Woche, damit schon mal leicht 10h mehr Zeit fürs Studium.

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Zitat

Ich bin zur Zeit als IT-Administrator im öffentlichen Dienst angestellt und mit EG11 auch recht ordentlich eingruppiert, allerdings habe ich das Problem, das hier leider auch viele der Vorurteile des öffentlichen Dienstes zum tragen kommen.
Unflexibel, wenig Arbeit in meinem Bereich, starre Strukturen, wenig Bereitschaft etwas zu verändern etc.
Ansonsten bin ich allerdings nicht unglücklich hier, da die Kollegen im großen und ganzen sehr nett sind und es für mich als Familienvater auch einige Vorteile mitbringt (Home Office und seeeehr sicherer Arbeitsplatz).

NICHT wechseln! Die Vorteile des seeeehr sichereren Arbeitsplatz sind gegen nichts aufzuwiegen! Wenn Du in der Hire&Fire Branche IT das dritte mal Entlassen worden bist, weißt Du wovon ich rede.

Wenn Du eine unbefristeten Vertrag hast bleib in jedem Fall in sicheren Gefilden ... gerade als Familienvater!

 

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Ich kann diesbezüglich nur aus zweiter Hand berichten, aber bei den frisch gebackenen Vätern in meinem nebenberuflichen Studium war es definitiv so, dass die Leistungen der Betroffenen durch die Bank weg eingebrochen sind. Vormals 1er - 2er Kandidaten haben als Väter nur noch 3en und 4en geschrieben, Termine verpasst, sind bei Klausuren durchgefallen, usw. Bestanden haben sie zwar, aber deutlich schlechter und später. Obwohl die Doppelbelastung Arbeit + Studium bereits 1+ Jahre bekannt und die Siebe-Fächer hinter sich gelassen wurden.

Macht auch Sinn. Selbst ich - ohne Kinder - hatte zwischendurch Hänger und musste Hobbies schleifen lassen. 4,5 Jahre z.B. sind eine verdammt lange Zeit. Wenn dann noch Ablenkungen und Verpflichtungen in Form von Kindern dazu kommen, macht es das nicht einfacher.

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vor 1 Minute schrieb L-1011-500:

NICHT wechseln! Die Vorteile des seeeehr sichereren Arbeitsplatz sind gegen nichts aufzuwiegen! Wenn Du in der Hire&Fire Branche IT das dritte mal Entlassen worden bist, weißt Du wovon ich rede.

Wenn Du eine unbefristeten Vertrag hast bleib in jedem Fall in sicheren Gefilden ... gerade als Familienvater!

 

Das ist mir ehrlich gesagt zu plump. Weder garantiert Dir der ÖD (ohne Verbeamtung) einen Arbeitsplatz auf Lebzeiten (auch dort kannst Du gekündigt werden), noch ist Arbeitsplatzsicherheit alles im Leben. Was nützt Dir Arbeitsplatzsicherheit, wenn Du dafür jeden Tag genervt zur Arbeit gehst, den Tag nicht rum bekommst und nur noch unzufrieden bist. Das nimmst Du mit nach Hause und darunter leiden schlussendlich alle.

Da muss man nicht einmal Modeworte wie Burn-Out bzw. Bore-Out bedienen. Das ist viel trivialer und endet nicht immer in den genannten Extremformen: Eine 40h Arbeitswoche macht den Großteil der Lebenszeit (neben Schlafen) aus und da sollte es einigermaßen erfüllend sein. Ist es das nicht, senkt das die Lebensqualität ohne Gleichen. Da nützt Dir die vermeintliche Sicherheit wenig. Im Gegenteil: Die Sicherheit verkommt dann vom Garanten für Einkommen zum Garanten für Langeweile, Frust und schlechte Laune.

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vor 24 Minuten schrieb Graustein:

Du ahst ja auch "nur" eine 30h Woche, damit schon mal leicht 10h mehr Zeit fürs Studium.

Ja. Das war unter Anderem auch ein Grund, warum ich in Teilzeit gegangen bin, das stimmt. Bei mir kommt ja auch noch dazu, dass die Kinder alle 14 Tage das Wochenende bei ihrem Vater verbringen und ich damit auch dort noch Zeit nutzen kann. Aber ich habe beispielsweise auch meine Ausbildung mit kleinen Kindern alleinerziehend in Vollzeit absolviert.

Man muss mit Kindern sicherlich immer einige Einschnitte machen, aber, wenn man etwas wirklich möchte, findet sich immer ein Weg, ohne Schäden davon zu tragen (sowohl bei sich als auch bei den Kindern). Habe auch noch nicht mitbekommen, dass hier irgendwer irgendwen zu Beispiel zu einem Studium zwingen wollte. :)

Meine Aussage bezog sich ja auch nur auf die allgemeine Aussage, dass nur jemand, der keine Kinder habe, auf die Idee käme neben einem Beruf zu studieren, bzw. dies vorzuschlagen, und dass dem eben nicht pauschal so ist. Ich habe ja nie gesagt, dass der TE studieren gehen soll, wenn er sich nicht ausgelastet fühlt auf der Arbeit.

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vor 6 Minuten schrieb Rienne:

Meine Aussage bezog sich ja auch nur auf die allgemeine Aussage, dass nur jemand, der keine Kinder habe, auf die Idee käme neben einem Beruf zu studieren, bzw. dies vorzuschlagen, und dass dem eben nicht pauschal so ist. Ich habe ja nie gesagt, dass der TE studieren gehen soll, wenn er sich nicht ausgelastet fühlt auf der Arbeit.

Wie du schon gesagt hast, sind es bei dir ganz andere Voraussetzungen, als bei jemandem der 40 Stunden pro Woche arbeitet. Alleine schon, wenn du jedes zweite Wochenende quasi "frei" hast.
@Kwaiken hatte das mit dem Fernstudium vorgeschlagen und das macht man dann halt nicht mal eben nebenbei als Hobby.

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vor 12 Minuten schrieb Grandmasta:

Wie du schon gesagt hast, sind es bei dir ganz andere Voraussetzungen, als bei jemandem der 40 Stunden pro Woche arbeitet. Alleine schon, wenn du jedes zweite Wochenende quasi "frei" hast.

Nur habe ich das Studium bereits während meiner Ausbildung angefangen und entsprechend zu dieser Zeit 40 Stunden gearbeitet + Abschlussprüfung gehabt.

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Gast UnknownX

Ich sag mal so, wo eine Wille ist, ist auch ein Weg. Es gibt diverse Fernstudium-Foren und Beiträge, bei denen selbst Alleinerziehende mit Teilzeit es sogar hinbekommen. Klar ist da 0 Zeit für irgendwas Anderes und der Himmel auf Erden sieht definitiv anders aus. Aber es ist machbar. Man musses  halt wirklich gegen alle Widerstände wollen. Das Ziel und daraus resultierende positiven Folgen müssen gegeben sein. Ansonsten wird es schwer durchzuhalten.

bearbeitet von UnknownX

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vor 24 Minuten schrieb UnknownX:

Alleinerziehende mit Teilzeit es sogar hinbekommen

Alleinerziehende mit TZ haben idR (viel) mehr Zeit als 2x VZ Arbeitnehmer.
PS: Jedenfalls wenn Familie und Freunde vor Ort sind.

bearbeitet von Graustein

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Gast UnknownX

Kann man ewig hin und her diskutieren, wer wie wo mehr Zeit hat. Dann lässt man es eben bleiben ;). Es muss sich hier ja niemand rechtfertigen wieso wer was nicht macht oder doch macht. Probieren geht über studieren (ha!) 

bearbeitet von UnknownX

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Ich kann dich gut verstehen lieber Threadersteller..

Meine Situation: 200km weit weggezogen vom alten Wohnort in ein traumhaft schönes Gebiet, baldiger Wechsel in den ÖD, 55k + 37,5 Stunden Woche mit Gleitzeit, 15 Min Landstraße ohne Stau Arbeitsweg etc. Klingt super oder?

Frisch eingetroffen konkretes Angebot über Vit B: Alter Standort, 90k + Leistungen wie VWL, Home Office, Dienstauto, kostenlos Kantine etc..

Problem noch dazu: Meine Verlobte (mit einem Kind) wohnt in dem Ort, in den ich umgezogen bin und kann nicht in den Ort ziehen, wo ich gewohnt hatte.

Tja, nun weiß ich auch nicht weiter. Was möchte ich? Ich möchte mich entfalten und stets weiter kommen, beruflich viel erreichen. Zumal ich echt Angst habe, dass ich keine guten Angebote mehr bekommen werde, wenn ich in den ÖD wechsle (das führt fast zu Panikattacken!)!. Jedoch möchte ich meine Familie nicht vernachlässigen.

Sorry ich möchte deinen Thread nicht highjacken, ich bin gerade einfach nur ratlos..

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vor 13 Minuten schrieb Jay Cutler:

Tja, nun weiß ich auch nicht weiter. Was möchte ich? Ich möchte mich entfalten und stets weiter kommen, beruflich viel erreichen. Zumal ich echt Angst habe, dass ich keine guten Angebote mehr bekommen werde, wenn ich in den ÖD wechsle (das führt fast zu Panikattacken!)!. Jedoch möchte ich meine Familie nicht vernachlässigen.

Sorry ich möchte deinen Thread nicht highjacken, ich bin gerade einfach nur ratlos..

Kein Problem.. der Thread soll ja nicht nur für mich sein, sondern auch für alle Anderen, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen.

Schwierige Situation,  aber ich würde erstmal abwarten, wie sich dein Job im ÖD entwickelt und dann weiter sehen. Also ich kann nicht sagen, dass der ÖD kein guter Arbeitgeber wäre, allerdings ist das nicht unbedingt der Ort um beruflich "weiterzukommen".
Allerdings wirst du bestimmt nette und entspannte Kollegen haben. Du hast deine definierten Aufgaben, wahrscheinlich nicht allzu viel Stress und mehr Freizeit als vorher.

Für mich wäre aber definitiv der wichtigste Punkt die Familie. Ich könnte nicht 200km entfernt wohnen und sie vielleicht nur am Wochenende sehen. Das wäre für mich definitiv das Totschlagargument gegen den besser bezahlten Job.

Mach dich keinen Kopf und schau erstmal wie dir der neue Job gefällt und dann siehst du weiter.. Vielleicht gibt es in dem traumhaft schönen Gebiet (wo ist das denn? :-P ) auch weitere Jobs, die dich in Zukunft mehr fordern.

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Das sehe ich im konkreten Fall anders.
Wir reden hier von ~55k vs. ~100k (90k + 10k umgerechnet für Auto, Essen und Co.), also fast dem doppelten.
Das entspricht einem Brutto-Mehrwert von ~45k was Netto ca. ~25k also ca. 2.000 Euro monatlich ausmacht.

Zur Verdeutlichung: 2 Tausend. Im Monat. Netto.
Das ist ein zweiter Vollzeitjob "on top".

Für das Mehr an Geld kann Deine Zukünftige ihren Job an den Nagel hängen, am neuen Wohnort Zuhause bleiben und Ihr habt trotzdem nicht 1 Cent verloren. Wahrscheinlich sogar mehr, als jetzt.

Ich behaupte zudem, die Chance auf 90k + Auto und Co. sind selten. Eher sehr, sehr, sehr selten um genau zu sein.
Die nicht zu nutzen, wegen 200km, verstehe ich nicht.

So ein Angebot ist nahe an "Once-In-A-Lifetime" solange der Job nicht wer weiß was für Anforderungen oder Expertise mit sich bringt.
Mag ich mir aber nicht vorstellen, weil dazu die 55k ÖD im neuen Wohnort nicht passen.

bearbeitet von Errraddicator

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Auto in der Firma für Dienstfahrten oder Firmenwagen inkl. Privatnutzung?

Echte VL mit staatlicher Förderung geht nur bis 20.000€/a zu versteuerndes Einkommen. Das wird dann wohl eher eine monatliche Sonderzahlung sein.

Ja, das höhere Einkommen klingt verlockend. Aber die sonstigen Konditionen sind unbekannt. Reale Wochenarbeitszeit, Wochenendtätigkeit, Reisetätigkeit?

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Ich tendiere auch eher zur Meinung von Errraddicator...

Auto inkl. Privatnutzung. Keine Reisetätigkeit, Wochenendeinsätze, wenn größere Changes anstehen. Ansonsten 40 Stunden Woche, real 45 (Auszahlung oder Abfeiern erst ab 10 Überstunden). Diese Infos habe ich von der Person, die dort arbeitet und mich vermittelt.

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Jetzt ist fast ein Jahr rum! Ich hatte damals meine Entscheidung getroffen und wollte alles beobachten und es "sacken" lassen.

Und jetzt kommts: Ich hatte mich für den ÖD entschieden.

All diese negativen Gedanken, Sorgen, ja sogar innere Panikattacken sind verschwunden. Ich fühle mich so gut wie noch nie. Ich bin froh, dem Alltagsstress ein Ende gesetzt zu haben. Ich bin froh, bei meiner Familie sein zu können.

Kein Stress mehr, kein spontanes Herzrasen, kein Termindruck, fröhlich mit einem Lächeln auf die Arbeit. Ich hätte nie gedacht, dass es soetwas gibt!

Meine Entscheidung hat sich doppelt gelohnt; aktuell bei 70k. Das haben manche in den Städten, die täglich richtig ranklotzen und ein gesundheitliches Risiko eingehen, nicht mal.

Die Kaufpreise (Immobilien) sind hier um einiges günstiger. Habe mir eben mal spaßeshalber die Preise in meiner alten Heimat angesehen: Über 1.000.000€ sind keine Seltenheit 😳

Hier bekommt man für 300.000€ wirklich schöne Häuser.

Nach all den anstrengenden Jahren (besonders am Anfang meines Berufslebens.. der reinste Horror) genieße ich die Früchte des Lebens.

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