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@Erradicator

Da bin bei Dir. Die Kostenersparnis (wie hoch sie auch sein mag) vs. Leistungen sind schon ein Thema und ob man das alles mit Zusatzversicherung auffangen kann, weiss ich nicht.

@UnknownX Dass wäre bestimmt eine gute Idee, jedoch müsste man dann meines Erachtens den Leistungskatalog der GKV grundlegend umbauen bzw. Leistungen die bei der PKV selbstverständlich sind bei der GKV entsprechend angleichen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei der Krankenkasse, gerade in Zeiten wo man eine kostenintensive Behandlung benötigt und diese nicht ganz genau im Leistungskatalog beschrieben wird eine Kostenübernahme ein Kampf werden kann. Ich konnte zum Glück durch eine gute Rechtschutzversicherung ein entsprechenden Anwalt beauftragen, welche noch außergerichtlich eine Kostenübernahme erzielen konnte. Ich denke, da muss grundsätzlich was geändert werden und nicht nur partiell.

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Zusätzlich , bis auf freie Arzttermine, saß ich noch nie in einem abgeranzten Wartezimmer als GKVler. Und wenn ich ein Notfall war, kam ich direkt dran.

Wir könnten jetzt auch die Diskussionen darüber anfangen, dass die Ärzte bei PKVlern sehr gerne großzügig abrechnen... .

Aber alle diese Diskussionen zeigen nur einfach, wie kaputt das System ist.

 

@Casakoba Die PKV zahlt dir auch keine Leistung die im Vertrag nicht auftaucht. 

bearbeitet von UnknownX

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vor 4 Stunden schrieb Errraddicator:

Gerade, wenn man krank ist und es wirklich braucht bekommt man mit ner PKV die Premiumbehandlung in Person, während derjenige mit GKV schön warten kann. Auf den Termin, auf das Zimmer, auf den Arzt. Im überfüllten Zimmer und auf alten Stühlen. Während Du als PKV Mensch kurzfristig einen Termin bekommst, ins leere Extra-Wartezimmer mit High-Techt-Ausstattung gehst und freundlich vom Chefarzt begrüßt wird, welcher natürlich auch mehr Zeit für Dich mitgebracht hat, als sein Kollege für die GKV-Patienten.

Hörensagen oder eigene Erfahrung?

 

Ich habe genug Ärzte kennengelernt, indem du als PKV gern gesehen bist, der ärztliche Eid aber keine andere Behandlung seitens des Arztes erlaubt, als in der GKV.

In der GKV ist der Arzt bei Verschreibungen der Medikamente an die Krankenkassen gebunden und daher reichlich eingeschränkt. In der PKV geht man normalerweise in Vorleistung, es sei denn, man reicht die Rechnungen innerhalb der Zahlungsfrist des Arztes ein und bekommt von der Versicherung sein Geld. (Wer das nicht so hat, hat die falsche PKV).

Ich kenne beide Seiten, bin jetzt wieder in der GKV, Frau und Kinder sind familienversichert. Das geht in der PKV so nicht.

Meine Medikamente kamen vorher 76 Euro alle 3 Monate, heute nur noch 7,50 Euro. Vorher konnte ich diese (je nach Vertrag) komplett einreichen (ich hatte jedoch einen jährlichen Selbstbehalt, so dass bei Krankheit über Jahreswechsel immer 2 Jahre betroffen waren und  die Rückvergütungen entsprechend gekürzt wurden.

In meinen Augen lohnt sich die PKV bei gutem Verdienst, wenn die Familienangehörigen andersweitig sicher versorgt sind, man noch nicht zu alt ist und man eine Lebensrechnung (also Weiterbezahlung nach der Rente in die PKV) mit in die Rechnung einbezieht.

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Zahlreiche Erfahrungen aus 2. Hand. Von enger Familie, über gute Freunde bis hin zu entfernten Bekannten. Also mehr als eine glaubhafte Quelle. Überall ist es im Kern das Gleiche: PKV > GKV. Egal, ob beim Krankenhaus, Haus- oder Facharzt.

Fängt bei der Terminvergabe an (für wann man einen Termin bekommt), geht weiter über die Termintreue (Wartezeiten trotz Termin) und hört bei separaten Wartezimmern, Chefarztbehandlung und Co. auf.

Hinzu kommen Aussagen von mir bekannten Ärzten nach Feierabend. Sinngemäß: "Natürlich gebe ich meinen PKV Patienten mehr Service, schließlich halten diese den Laden am Laufen. An GKV verdiene ich doch nix."

Deckt sich zudem mit dem öffentlich existenten Klischee, ernsthaften Berichten darüber und ist last but not least streng logisch: Warum sollten tausende von Menschen, welche es sich leisten können, zu einer PKV wechseln und mehr bezahlen, wenn es keine Vorteile bietet?

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vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Chefarztbehandlung

Witzigerweise sagt mir jeder, der im Gesundheitswesen arbeitet, dass er überhaupt keine Chefarztbehandlung will, weil der Chefarzt völlig aus dem Tagesgeschäft raus ist und weniger Ahnung hat als seine Untergebenen. Das ist reines Ego-Streicheln, weil man sich wichtig vorkommen möchte.

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1 hour ago, Errraddicator said:

eckt sich zudem mit dem öffentlich existenten Klischee, ernsthaften Berichten darüber und ist last but not least streng logisch: Warum sollten tausende von Menschen, welche es sich leisten können, zu einer PKV wechseln und mehr bezahlen, wenn es keine Vorteile bietet?

Wer sind diese "tausende" von Menschen? Sind es zum großteil Beamte? Wie alt? Was verdienen die im Jahr? Wie ergeht es denen im Alter? Wie ergeht es denen im Alter, wenn Sie erkrankt sind? Wie ergeht es denen, wenn Sie vor der Rente ausfallen? etc. pp.

Ohne harte Fakten wird das hier eh nix.

bearbeitet von UnknownX

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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155823/umfrage/gkv-pkv-mitglieder-und-versichertenzahl-im-vergleich/

Zitat

 

Die Statistik zeigt die Anzahl der Mitglieder und Versicherten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung in den Jahren 2011 bis 2017. Im Jahr 2017 waren rund 8,77 Millionen Menschen in Deutschland privat krankenvollversichert.

 

8,77 Mio. Menschen. Das sind >10% der Bevölkerung.
Alles Spinner, welche sich für einen nicht existenten Benefit dumm und dusselig bezahlen?

bearbeitet von Errraddicator

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Ach was....halten wir uns das alles einfach. PKV ist super ;-).

Da ich mir nicht Anmaße beide Themen-Komplexe bis ins Detail bewerten zu können, gebe ich die Bühne frei.

bearbeitet von UnknownX

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Nicht, das man mich falsch versteht: Wenn es nach mir ginge, gäbe es GKV vs. PKV nicht. Eine Versicherung für alle und fertig. Ähnlich bei der Rente. Eine für alle und nicht für jede Sparte, jeden Beruf und jede Schicht etwas eigenes. Das ist für mich eine miese 2-Klassen-Gesellschaft verdeckt unter einem Deckmantel der scheinbaren sozialen Gerechtigkeit, wie man heutzutage so schön sagt.

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass die persönlichen Vorteile für Dich als Patient bei einer PKV (im heutigen System) nicht von der Hand zu weisen sind. Dies kann den Mehrpreis durchaus rechtfertigen. Ganz wertneutral.

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vor einer Stunde schrieb Errraddicator:

Nicht, das man mich falsch versteht: Wenn es nach mir ginge, gäbe es GKV vs. PKV nicht. Eine Versicherung für alle und fertig.

Und deswegen: Am 24. Erst- und Zweit-Stimme SPD!

Spaß beiseite: Es kommt immer drauf an, wie liquide man ist. Nicht umsonst gibt es eine Einkommensuntergrenze. Es ist aber auch der Wechsel zurück, vor allem im Alter, nicht so einfach. Habe da einen Bekannten, der gerade diesen Kampf durch macht.

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vor 12 Minuten schrieb SebastianB.:

Und deswegen: Am 24. Erst- und Zweit-Stimme SPD!

Spaß beiseite: Es kommt immer drauf an, wie liquide man ist. Nicht umsonst gibt es eine Einkommensuntergrenze. Es ist aber auch der Wechsel zurück, vor allem im Alter, nicht so einfach. Habe da einen Bekannten, der gerade diesen Kampf durch macht.

Auch wenn es schon erwähnt wurde, wie quasi alles hier, aber warum will er denn zurück?

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vor 26 Minuten schrieb carstenj:

Auch wenn es schon erwähnt wurde, wie quasi alles hier, aber warum will er denn zurück?

Ich frage Ihn am Wochenende mal, aber ich denke mal, weil er sehr viele Besuche beim Doc hat, und dann gemolken wird wie eine Goldsau. I'll keep you posted!

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Letzen Endes sollte das doch jeder für sich selber entscheiden. Aber ich kann auch verstehen, dass dann gesagt wird, dass man gefälligst bei seiner Wahl bleiben soll.

Für mich als Mutter von zwei Kindern ist auch klar, dass ich in einer gesetzlichen Krankenkasse bleibe. Aber, wer einige der "vermeintlichen Vorteile" der PKV nutzen möchte, kann ja auch immernoch neben der GKV private Zusatzversicherungen abschließen, ohne komplett aus der GKV auszutreten. Auch dort gibt es dann so etwas wie Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalt oder Chefarztbehandlung, etc pp.

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vor 14 Stunden schrieb Graustein:

Sorry. Nervt mich nur, sowas.

Dann solltest Du Deinen Frust an die richten, welche dafür verantwortlich sind: Politiker, welche nichts gegen diese 2-Klassen-Gesellschaft unternehmen. CDU, SPD und wie sie alle heißen.

Ich persönlich kann es Individuen, welche die ihnen gebotenen Möglichkeiten nutzen, nicht vorwerfen. Sie können es sich leisten, sie sind legal privilegiert solche Leistungen in Anspruch zu nehmen und es bringt ihnen was. Warum sollten sie sich anders entscheiden? Das kann man nicht dem Einzelnen anlasten, sondern ausschließlich dem System bzw. dessen Machern/Verwaltern.

Solange es offizielle und legale Möglichkeiten für derartige Klassenunterschiede, Wechsel und Bevorteilungen gibt, ist es klar, dass sie genutzt werden. Du wirst mit Sicherheit ebenfalls steuerliche Tricks und "Absetzungen" nutzen, welche anderen auf Grund ihrer Beschäftigung verwehrt bleiben. Vielleicht hast Du sogar einen Firmenwagen, was all denjenigen gegenüber, welche dieses Privileg nicht haben, ebenfalls schwer asozial ist.

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vor 1 Minute schrieb Errraddicator:

Dann solltest Du Deinen Frust an die richten, welche dafür verantwortlich sind: Politiker, welche nichts gegen diese 2-Klassen-Gesellschaft unternehmen. CDU, SPD und wie sie alle heißen.

Es geht mir in erster Linie nicht um die PKV generell, sondern das im Alter dann versucht wird wieder in den billigen Mantel der GKV zurückzuschlüpfen. Erst schön billig in der PKV sein und dann wenn es etwas teurer wird wieder angekrochen kommen.

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@Errraddicator

Ein Firmenwagen ist doch nicht asozial? Falls man einen Wagen bekommt, leistet man im Normalfall dafür ja auch etwas und hat sich durch sein Wissen/Erfahrung/Arbeit diesen Wagen verdient.

Ein Leben lang aber in einer PKV sein und dann, wenn es teuer wird, zurück in die GKV wechseln... das finde ich auch nicht OK (asozial). Man hat ja schließlich nie in den Topf der GKV eingezahlt, warum also jetzt auf einmal Leistungen davon beziehen? Da muss ich Graustein uneingeschränkt zustimmen. 

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Am 13.9.2017 um 10:13 schrieb arlegermi:

Witzigerweise sagt mir jeder, der im Gesundheitswesen arbeitet, dass er überhaupt keine Chefarztbehandlung will, weil der Chefarzt völlig aus dem Tagesgeschäft raus ist und weniger Ahnung hat als seine Untergebenen. Das ist reines Ego-Streicheln, weil man sich wichtig vorkommen möchte.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Bei meiner Freundin (Krankenschwester in der kardiologischen Abteilung einer größeren Klinik) ist der Chefarzt eine Koryphäe auf seinem Gebiet, da er Techniken beherrscht die die meisten anderen Kardiologen anscheinend nicht können.

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@Smilymarco

Natürlich ist das Firmenwagen-Privileg asozial. Gegenüber der Gesellschaft im Generellen und gegenüber allen, welche keinen haben, im Speziellen.

Als Privatperson kannst Du ein Kfz und all seine Kosten (Reparaturen, Benzin, usw.) weder steuerlich geltend machen noch bekommst Du die Mehrwertsteuer wieder, noch gibt es bequeme 1% Regelungen. Für Unternehmen sieht das anders aus. Von besseren Leasingangeboten für Unternehmen zu schweigen.

Als Privatperson kostet Dich ein Auto in der Summe deutlich mehr als dasselbe Auto in der Firmenwagen-Version. Das ist ein einziges staatliches, semi-verstecktes Subventionsprogramm für Gut- und Topverdiener bzw. Unternehmen, ähnlich wie Beitragsbemessungsgrenzen. Während die Privatperson für alles x-fach Steuern bezahlen darf (Lohnsteuer, Mehrwert-, Kfz- und Mineralölsteuer, usw.) gilt all dies für den Firmenwagen nicht. Das ist asozial.

Ähnlich wie bei GKV vs. PKV oder bei Rente vs. Pension wurde mit dem Dienstwagen-Privileg bewusst eine 2-Klassen-Gesellschaft geschaffen, wie man sie mittlerweile fast überall in der BRD finden kann. Ein System für die oberen 10-20% und ein anderes (schlechteres) für den Rest. Alle bezahlen Steuern und - oh Wunder - für Gut- und Topverdiener gibt es Ausnahmen. Diejenigen, mit den höchsten Einkommen bekommen die günstigen Konditionen beim Autokauf. Was ist die Definition von asozial, wenn nicht genau das?

@Graustein

Wer hat die PKV so ausgestaltet, dass solche Tricks möglich sind? Wer unternimmt nichts gegen solche Tricks und Möglichkeiten, obwohl das von Heute auf Morgen abzustellen wäre und seit Jahr und Tag bekannt ist? Richtig: Politiker.

Gleiches gilt für zahlreiche Steuervermeidungen von Unternehmen. Die sind nicht zufällig da. Die waren, sind und bleiben gewollt. Durch die gleichen Politiker, welche Hartz IV einführen und jeden Cent bei Einkommensschwachen dreimal umdrehen und sanktionieren, während diese Daten bei den wirklich Reichen im Lande nicht einmal erfasst werden. Geschweige denn berechnet oder zur Kasse gebeten werden.

Gleiches gilt für steuerliche Nachteile bei Immobilien für private Selbstnutzer gegenüber professionellen Vermietungsgesellschaften im großen Stil. Für steuerliche Nachteile auf Erträgen aus Lohnarbeit gemessen an denen aus leistungslosen Kapitaleinkünften, usw. usf. Diese list ist stand 2017 beinahe endlos.

Du kannst nicht den Nutznießer von Möglichkeiten in Haftung nehmen und gleichzeitig den Schöpfer derselbigen aus der Verantwortung nehmen. Es ist  nicht die Schuld von Apple, dass sie Möglichkeiten zur Steuervermeidung haben und diese nutzen. Es ist die Schuld von Politikern, dass es diese Möglichkeiten gibt.

Gleiches gilt für die PKV mit vorhandenen Löchern. Auch Du wirst Tricks oder Pauschalbeträge bei Deiner Steuererklärung nutzen, welche Dir gegeben worden sind, auch wenn Du sie in echt gar nicht aufgewendet hast. "Möglichkeiten schaffen Begehrlichkeiten" habe ich mir mal sagen lassen. Es wird also Zeit das Problem an der Wurzel zu packen (GKV vs. PKV) und nicht nur über Symptome zu streiten (Tricksereien).

bearbeitet von Errraddicator

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@Errraddicator

Wenn man nur die reinen Autos vergleicht hast du absolut recht. Nur die Gegenleistung gegenüber der Firma ist ja trotzdem von Seiten des Mitarbeiters vorhanden.

Ich sehe ein Firmenauto als Zusatzleistung zum Lohn. Es ist eine Gehaltserhöhung. Einige Personengruppen benötigen die Autos natürlich für die Arbeit (Außendienst), für andere Personen ist es eine Gehaltserhöhung.

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@Errraddicator

Ich bin da bei Dir, dass das ein Thema betrifft an denen zwei Parteien beteiligt sind. Aber am Ende ist das Volk = der Staat. Das heißt, wir wählen wie die Schafe immer dasselbe und glauben jedes Mal, es werden Wahl-Versprechen gehalten ;-). Aber selbst dann üben die 10% sicher genug Macht aus, dass ein echter Umschwung gar nicht so leicht wird.

Jeder hat die Möglichkeit sozial zu handeln. Dafür brauch man keine Gesetze und es ist auch keine akzeptierte Entschuldigung für mich. Wenn Amazon & Co. versuchen über absurde Konstrukte minimale Steuern zu entrichten, weil es geht, ist das asozial. Das kannst du nicht mit dem "kleinen Mann" und seine 3,50 € Ersparnis über die Steuererklärung pauschalisieren.

Denn dann sind wir wieder bei dem Grundsatz "Der Stärkere (der mit massig Kohle ,Know-How & macht), gewinnt". Das hat nicht mehr entfernt was mit einer sozialen Gesellschaft zu tun.

Einfach nur back to Steinzeit.

Ich bedauere es, dass diese Ellenbogen-Mentalität "Ich zuerst", "ich tue das, weil es keiner verbietet" in Deutschland mittlerweile zum festen Bestandteil der Gesellschaft geworden ist.

bearbeitet von UnknownX

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vor 7 Stunden schrieb Smilymarco:

Ein Firmenwagen ist doch nicht asozial? Falls man einen Wagen bekommt, leistet man im Normalfall dafür ja auch etwas...

Du musst da nichts leisten, Du bezahlst für dieses "Privileg" an den Staat 1% des Neuwertes in Form von Bruttogehalt + 0,3% pro Entfernungskilometer. Da hat sich niemand zu schämen für, sondern ist oft sogar schlechter gestellt, als jemand der einen jungen, gebrauchten fahren kann. Aber das ist OT.

vor 2 Stunden schrieb UnknownX:

Jeder hat die Möglichkeit sozial zu handeln.

Da irrst Du dich UnknownX.

Die Möglichkeit dem Staat gegenüber asozial zu handeln sind für den angestellten Normalbürger sehr, sehr gering. Hier wurde an allen Schrauben gedreht, die drehbar waren, damit bloß kein Normalverdiener davon kommt. Aber Steuerlöcher wie die Cum/Ex-Deals oder Bondspendel wurden 10 Jahre lang geduldet weil sie nicht von Normalsterblichen in Anspruch genommen werden konnten.

Frühstens als Selbstständiger stehen Dir daher ein paar Möglichkeiten offen, legal (aber natürlich unsozial) Steuern zu sparen. Möglichkeiten, die sich noch einmal quanti- und qualitativ deutlich erhöhen, wenn Du dein Kapital statt deiner Arbeitskraft für dich arbeiten lässt.

vor 2 Stunden schrieb UnknownX:

Das hat nicht mehr entfernt was mit einer sozialen Gesellschaft zu tun.

Und da wir im Kapitalismus und nicht im Kommunismus leben, sollte man sich hier keinen Illusionen hergeben.

PS: passend zur Diskussion ist heute der 200. Jahrestag des Erscheinungsdatum dieses fabelhaften Buches. ;-)

bearbeitet von Kwaiken

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