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IUBH Wirtschaftsinformatik Fernstudium Erfahrungen

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Hallo Fachinformatiker,

habe nun auch endlich mal ein Anliegen. Habe 07/2016 nach knapp 2 Jahren Ausbildung meinen FiSi nachm Abitur abgeschlossen. Aktuell bin ich 23 Jahre alt. Bin relativ fix (02/2017) von daheim ausgezogen und steh auf eigenen Beinen. 

Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass mich Presales Consulting/Engineering oder sogar Account Management Data Networking sehr interessiert. Mir ist das ständige konfigurieren der Büchsen (HP/Extreme/Avaya/Cisco), das Troubleshooten und das Annehmen von Störungen zu..naja wie soll ich sagen.. macht mir keinen Spaß.. :)

Habe mir nun überlegt ein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik zu machen weil mich dieser Querschnitt aus Technik und Vertrieb mit Beratungsfunktion wirklich neugierig macht. 

Nun zum Problem: Wie schon erwähnt arbeite ich Vollzeit und habe auch einen intakten Freundeskreis und Hobbies. Viele meinen nun, dass ich das mit dem Fernstudium lassen soll da das Privatleben u.U. sehr darunter leidet. Viele meinen eher ich solle meine Wohnung aufgeben und in eine WG oder zurück zu den Eltern ziehen und an der DHBW ein duales WInf Studium machen. Aber wie es so ist, macht man nicht gern einen Schritt zurück.

Ich bräuchte wirklich mal etwas Hilfe bei der Entscheidungsfindung... Ist ein WInf Fernstudium (insb. an der IUBH) wirklich so hart, dass der Lernaufwand so groß ist und das Privatleben auffrisst? Gibt es andere Möglichkeiten mich in Richtung Consulting / Presales zu entwickeln? Zur Info: Es ist ein reines Online Studium ohne Präsenz. Außer die Klausuren und Prüfungen schreibe ich in meiner Heimatstadt an einer Niederlassung der IUBH.

 

Vielen Dank!

 

Max

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vor 54 Minuten schrieb Graustein:

15-20h die Woche sollte man einplanen.

Ob es für dich zu viel ist oder nicht weißt nur du.

Ich sag mal pauschal: ohne Kind(er) auch mit Hobbies und Freunden machbar.

Danke schonmal für die Einschätzung. Hast du das selbst schon durchgemacht?

 

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Ich studiere via Fernstudium und 20h sind realistisch und ein Minimum. Kannst du dir somit entsprechend ausrechnen wie sich die Stunden auf 7 Tage verteilen und dein Leben beeinflußen.

Oft werden bei den Anbietern der Lernaufwand in Stunden pro Modul mit angegeben bzw. wieviele Klausuren pro Semester nötig sind, um diese oder jene Laufzeit zu schaffen.

Wenn man nicht arg auf den Kopf gefallen ist, ist dieser Wert ziemlich realistisch. Je weniger Stunden du pro Woche investiert, desto länger dauert das Studium - logisch.

Und was "viele" meinen interessiert nicht, sondern was zu dir passt.

bearbeitet von UnknownX

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Ich würde mich von den 15-20 Stunden nicht zu sehr abschrecken lassen. Das sind Angaben wo die Hochschule kalkuliert, dass der Student bei solch einer Zeitinvestition sehr gute Noten erreichen kann. Defacto gilt auch beim lernen die 80:20 Regel (Pareto Prinzip). Sprich 80% des Stoffes sind mit 20% der Leistung zu erreichen. Danach steigt der Zeintinvest überproportional an. Typisches Beispiel: Der Zeitinvest von einer 2,0 zu einer 1,0 ist genauso bis doppelt so hoch wie überhaupt die 2,0 zu erreichen. Man braucht allerdings ein bisschen Erfahrung, bis man die richtigen Lerntechniken gefunden hat und wichtiges vom unwichtigen zu selektieren weiss.

Auf Präsenzhochschulen wird auch immer gepredigt, man müsste neben den Vorlesungen (15-25 Stunden) noch mal das gleiche an Zeit für das Selbststudium aufbringen. In Wirklichkeit macht das kaum Jemand auch nicht die Leute die einen 1er Schnitt haben. Gute Noten lassen sich oft auch mit der Hälfte der Zeit erreichen, wenn man effizient lernen kann. Es gibt immer mal ein paar Module, da muss man überproportional viel Zeit investieren (z. B. Mathematik), aber dass sich das durch das ganze Studium ziehen würde ist in der Regel nicht der Fall. Was aber stimmt, dass gerade am Anfang die Zeintinvestition höher ist als in späteren Semestern. Eben weil viele falsch lernen oder erst das Lernen lernen müssen. Deshalb kommt vielen das Hauptstudium (Semester 3-6) bzw. auch der Master einfacher vor als der Anfang des Studiums vor, wo es oft mehr holprig zugeht.

bearbeitet von Arkten

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18 hours ago, Arkten said:

Auf Präsenzhochschulen wird auch immer gepredigt, man müsste neben den Vorlesungen (15-25 Stunden) noch mal das gleiche an Zeit für das Selbststudium aufbringen. In Wirklichkeit macht das kaum Jemand auch nicht die Leute die einen 1er Schnitt haben.

 

Wir reden hier aber nicht von einem Präsenzstudium, sondern von einem Fernstudium, was somit nur aus Selbstudium besteht. Insbesondere so ein Onlinestudium. Von daher sollte man die Zeitangaben ernst nehmen. Mit 10 Stunden die Woche ist es nicht getan, auch mit der tollen 20/80 Regel nicht.

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Hallo Leute,

danke schon einmal für die zahlreichen Antworten und Eindrücke! Ich denke ich werde im Juli mit dem Fernstudium beginnen, da mir dann ein paar Credits mehr berechnet werden aufgrund 2-jähriger Berufserfahrung.

Danke!

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