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Überheblich und unfreundliches Verhalten im Forum

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Hallo, bin als Gast hin und wieder in diesem Forum. Mir fiel auch auf, dass es hier teilweise User gibt, die sich extrem aggressiv, festgefahren und unverschämt gegenüber manch anderen Usern äußern. Viele sind sogar im Erwachsenenalter.

 

Zuletzt im Beitrag von Bytes bezüglich seiner Frage für eine Ausbildung. Teilweise machen mehrere gemeine Aussagen gegenüber dem User Byte, die ich nicht nachvollziehen kann. Er stellt als Beispiel eine ganz einfache Frage und wird als überheblich und großspurig bezeichnet.

 

Es wird hier auch oft nicht das eigentliche Thema angesprochen sondern man versucht negative Punkte in einem Beitrag zu finden, um diese Person anzufahren.

 

Sind die meisten hier total geile Programmierer, die alles können und alles und jeden auf ihre Fehler hinzuweisen oder sind solche Leute im Allgemeinen einfach richtige A****löcher?

 

 

bearbeitet von clois3

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Ist (leider) ein typisches Verhalten das sich früher oder später in jedem Forum einschleicht. Meistens verursacht durch die Alteingesessenen für die das Forum nur noch reiner Selbstzweck ist und die hier eigentlich nur noch aus Langeweile und zur Selbstdarstellung posten. Diese Leute meinen auch immer alle Probleme sofort erkannt und die entsprechende Lösungswege bereits zur Hand zu haben.

Soetwas kann verhindert wenn, wenn die Moderatoren und Administratoren da strickt gegen halten - leider wird es von den Betreibern hier eher noch unterstützt als verhindert, wie man auch im entsprechenden Thread von Byte sieht. Bei der Art und den Antworten der besagten Person kann ich nur noch mit den Augen rollen.

bearbeitet von Arkten

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Hi ihr beiden, ich bin da auch genau der gleichen Meinung, ich habe auch den Beitrag von Byte gelesen und war ein wenig schockiert von den Antworten. Da er eigl nur eine ganz normale Frage gestellt hat. Ich finde es aber krass wie sachlich Byte dabei geblieben ist. Ich glaube das wäre mir so nicht gelungen.

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Als Alteingesessener und bereits erwachsender Mensch mit etwas Lebenserfahrung mal meine 2ct:

Wir (also die Älteren) sind nicht  total geile Programmierer, die alles können. Wir haben Fehler gemacht, kennen die freie Wirtschaft und jagen keine rosaroten Elefanten mit Einhörnern hinterher.

Seht es bitte auch von der anderen Seite: Hier schreibt jemand, der sein Abitur schmeißen möchte, damit er mit seiner durchschnittlichen Realschulnote eine Lehre locker erledigen kann, weil er schon mal für das Internet (mit dem entsprechenden Belohnung) etwas erstellt hat, um sich dann sofort selbständig zu machen.

Vergessen wurde dabei, dass nach Schulen / Lehre und Studium dann die Realität beginnt und Kinderträume ausgeträumt sein müssen. 

Weder das Abitur, noch die Lehre oder ein Studium ist mit links zu erledigen. Auch die Selbständigkeit ist ohne entsprechende Erfahrungen / Beziehungen nicht aus dem Stehgreif zu erbringen. Mit 1400 Euro im Monat schrammt man bei einer Selbständigkeit knapp an Hartz4 vorbei, aber nur, wenn jeden Monat das Geld kommt. Bleibt es aus, ist man eine Stufe tiefer. 

Die Träume hier zu bestärken, halte ich für falsch. Viel lieber sollte man darauf hinweisen, was es bei dieses Wünschen zu bedenken gilt. Eine Selbständigkeit beinhaltet viel mehr, als auch schon mal 1400 Euro im Monat verdient zu haben.

Vielleicht wollen wir auch nur auf diese Fakten im Leben hinweisen, stehen für solide Kenntnisse, die durch Ausbildung und Erfahrung gesammelt wurden. Sonst werden die Träume ziemlich schnell zerstört werden.

Also die Fragen, die gestellt wurden, sind doch: Kann man seine Planungen auch mit Fakten und Daten belegen? Findet man z.B. immer noch Kunden, wenn man Geld in der freien Wirtschaft verdient und nicht als Schüler, also der Stundenlohn plötzlich mal auf das 10 fache steigen muss? Kennt man Kalkulationen für ein geregeltes Einkommen, welches man ca. 45 Jahre lang erzielen möchte?. Weiss man, was bein 1400 Euro Umsatz im Monat dann real übrig bleibt und kann man davon leben (also besser als von Hartz 4)?

Ich kann (nun jahrelang) gerade beim Chief nicht erkennen, dass seine Diskussionen arrogant oder überheblich wirken. Seine Intuition ist sicher, andere User vor groben Unfug und rosaroten Elefanten zu schützen, anstatt sie in ihr Unheil laufen zu lassen. Manchmal muss dazu auch klar gestellt werden, welche Erfahrungen und Kenntnisse wirklich vorhanden sind und welche Erfahrungen und Kenntnisse in der Wirtschaft auch honoriert werden.

Bitte bringt auch diese Sichtweise in Eure Diskussion ein.

PS: Sorry für meine hier gezeigte Arroganz. Aber auch meinem Sohn muss ich immer wieder klar stellen, dass selbst bei 1500 Euro Brutto über alternative Lebensplanungen nachgedacht werden sollte, solange man noch jung ist und alle Entscheidungen offen stehen. 

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vor 36 Minuten schrieb Der Kleine:

Die Träume hier zu bestärken, halte ich für falsch. Viel lieber sollte man darauf hinweisen, was es bei dieses Wünschen zu bedenken gilt. Eine Selbständigkeit beinhaltet viel mehr, als auch schon mal 1400 Euro im Monat verdient zu haben.

Ich denke es geht vor allem darum in welcher Art diese Hinweise und Ratschläger überbracht werden.

Zudem, geht deine Interpretation des Byte-Threads meiner Meinung nach zu weit ins negative (zu Lasten von Byte.).

Zitat

Meine Frage: Ist es realistisch mit derartigen Noten sowie Erfahrung eine Ausbildung anzufangen oder sollte man das Abitur abschließen? 

Es war nie die Rede davon das Abi zu schmeißen. Er stellt eine, für mich, völlig normale und sogar durchdachte Frage. Mache ich das Abitur fertig oder beginne ich eine Ausbildung?

[edit]

Gerade gesehen. Im zweiten Post wird dann doch erwähnt, dass das Abitur für ihn keinen Sinn macht. Allerdings ist das eher eine Begründung warum er die Frage überhaupt stellt.

[/edit]

Wie man auf das Vortragen seiner Kenntnisse á la

Zitat

Ich habe bereits eigene Projekte im Internet realisiert, womit ich monatlich ein gutes Einkommen hatte von ca. 1400 EUR ~.

Folgende Programmiersprachen habe ich mir selber angeeignet: C++, asm, php, html, css, sql 

(Meine Kenntnisse in diesen Programmiersprachen belaufen sich auf gut bis sehr gut.)

Erfahrung mit Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio sind vorhanden. Managing eines Apache, MySQL Server sind ebenfalls kein Problem.

Reverse Engineering beherrsche ich gut.  

so eine Reaktion erhält

Zitat

Erkläre mir bitte, warum du mit derartig großspurig vorgetragenen Kenntnissen bzw. Nichtkenntnissen eine Ausbildung machen willst?

Geht mir beim besten Willen nicht in den Schädel. Gerade von den Menschen mit Lebenserfahrung erwarte ich an solcher Stelle, dass sie mal mitdenkt mit wem sie da schreiben und wie sie solche Aussagen einzuschätzen haben. Aber ich glaube das wurde zum Ende des Threads gut von jemandem formuliert.

Von mir auch noch einmal Credits an Byte. der seine Einschätzung der Kenntnisse in seinem dritten Post auch relativiert hat.

Zitat

Sorry, wenn ich gegenüber dir einen falschen Eindruck erweckt habe, selbstverständlich sind meine Kenntnisse Ausbaufähig(Als Programmierer lernt man NIE aus!), ich habe meine Erfahrung nur so angegeben wie ich diese auch selber aus meiner Perspektive sehe. Seit Jahren aktiv in der Game Hacking Szene, daher kommen auch die Kenntnisse. 

Reflexion ist ihm also kein Fremdwort.

Dass danach dann immer noch Posts kommen die darauf rumreiten, dass er seine Fähigkeiten als gut bist sehr gut angegeben hat... hm.

Ich möchte nicht auf dem Chief rumreiten, aber in diesem Fall gibst du ihm zu viel Credit. In dem Thread hat er Byte. auf jeden Fall guten und hilfreichen Input gegeben: https://www.fachinformatiker.de/topic/157480-mittlere-reife-223-ø-chancen-auf-eine-ausbildung/?do=findComment&comment=1472682 Aber das ging keines Falls in die Richtung die du hier aufgeführt hast indem es Ratschläge zur Selbstständigkeit gab. Und seine ersten beiden Posts gehen rein gegen den TE als Person.

 

vor 36 Minuten schrieb Der Kleine:

PS: Sorry für meine hier gezeigte Arroganz.

Schön den Post mit einer Spitze gegen den Thread abschließen, oder war das tatsächlich ernst gemeint?

bearbeitet von PVoss

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vor 21 Minuten schrieb PVoss:

Schön den Post mit einer Spitze gegen den Thread abschließen, oder war das tatsächlich ernst gemeint?

Ratschläge und Hinweise, die aus Erfahrungen resultieren, wirken gegenüber Unerfahrenden immer Arrogant, solange eine gemeinsame Basis fehlt. Die kann über ein Forum nicht hergestellt werden. Es sind keine Gestiken und Mimiken zu erkennen und ebensowenig die Persönlichkeiten der Gesprächsteilnehmer bekannt. 

Daher kann alles, was als gut gemeinter Ratschlag dienen soll (sprich: Bitte eine Planung fürs Leben und nicht für das nächste Semester aufzustellen) nur arrogant wirken, wenn es auch nicht so gemeint ist. 

Ebenso meine Meinung zur Reaktion vom Chief: Bitte erst einmal eigene Markposition bestimmen (Istzustand von Kenntnissen und Erfahrungen), dann einen Sollzustand ableiten (wo möchte man hin) und dann Egon nach einen Plan fragen, wie das zu erreichen sein könnte. Wenn nur der Sollzustand bekannt ist, dann kann es mit dem Projekt des Lebens nichts werden.

 

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vor 11 Minuten schrieb Der Kleine:

Ratschläge und Hinweise, die aus Erfahrungen resultieren, wirken gegenüber Unerfahrenden immer Arrogant, solange eine gemeinsame Basis fehlt.

Da haben wir andere Ansichten was 'arrogant' bedeutet.

So lange jemand nicht von oben herab schreibt ist imo alles ok. Um beim Beispiel von oben zu bleiben, folgendes wäre meiner Meinung nach ok:

Frage: 'Soll ich das Abitur machen oder mich selbstständig machen?'

Antwort: 'Mach das Abitur. Bei der Selbstständigkeit musst du monatlich mindestens xK € verdienen von denen du dann p€ für schlechte Zeiten zurücklegst, noch ein bisschen mehr für den Anwalt ausgibst und den Rest für die Waschmaschine sparst. Um so viel Umsatz zu erwirtschaften brauchst du Kontakte und Glück und ...'

[edit]

arrogante Antwort: 'Mach das Abitur. Mit deinen 1500€ kommst du nicht weit. Da kommen Ausgaben wie Steuerberater, Anwalt, eine kaputte Waschmaschine und schon startet hier ein Schulabgänger einen neuen Thread und fragt wie er mehr Kunden findet.'

Gar nicht mal so schlecht, eigentlich.

[/edit]

Man muss da nicht einmal drauf eingehen wie viel er bisher nebenbei verdient hat. Dazu kann man dann eben noch die Vorteile des Abiturs nennen usw.

Sorry für meine hier gezeigte Arroganz.

bearbeitet von PVoss

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vor 8 Minuten schrieb PVoss:

Man muss da nicht einmal drauf eingehen wie viel er bisher nebenbei verdient hat. Dazu kann man dann eben noch die Vorteile des Abiturs nennen usw.

Verstehe ich dich richtig: Da werden vom Threadersteller Fakten genannt (Ich kann dies und dass, habe das gemacht und möchte meine Lebensplanung nun so und so ordnen). Dann soll man darauf reagieren mit den Zitaten aus dem Bundesministerium für ... Was auch immer) - also mach dein Abitur, lerne Kalkulieren, eigne dir die Steuerrechnung an, und überlege dir, ob deine konkrete Frage dann mit diesen sporadischen Tipps beantwortet werden kann?

 

Ich weiss nicht, ob man dafür ein Forum braucht?

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Ich bin mir nicht sicher worauf du da hinaus willst. Jedenfalls habe ich dir eine Version eine Antwort gezeigt die ich für inhaltsvoll und nicht arrogant halte. Man kann auch seinen bisherigen Verdienst mit aufnehmen (falls dich das 'muss nicht' gestört hat) um z.B. eine Relation herzustellen. 'Als Schüler sind 1,5k eine Menge Geld, aber als Selbstständiger brauchst du mindestens 3 mal so viel' - übertrieben nett formuliert. 

vor 34 Minuten schrieb Der Kleine:

und überlege dir, ob deine konkrete Frage dann mit diesen sporadischen Tipps beantwortet werden kann?

Darauf läuft es doch immer hinaus.

User stellt eine Frage, User bekommt Antworten, User zieht seine Schlüsse draus. Mir geht es auch nicht darum mit welchen Informationen die Antworten bespickt sind, nur um den Ton.

'Du kannst Informationen dazu auf der Seite vom Ministerium für... finden' vs 'Guck doch einfach beim Ministerium für... nach' / 'lmgtfy'

'Als ich 10 Jahre lang selbstständig war brauchte ich etwa xyz um über die Runden zu kommen' vs 'Mit dem bisschen wird das nie was.'

Das sind wieder recht seichte Beispiele, weil ich mich mit dem Thema an sich nicht auskenne. Beim Thema 'Geld in der Selbstständigkeit' ist ein rauer Ton wahrscheinlich nicht einmal verkehrt, es geht immerhin um etwas, aber es gibt hier eben auch andere Fragen bei denen man einen ruhigen Ton anschlagen kann. Und wie schon erwähnt, beim oben genannten Thread waren die finanziellen Aspekte nicht das Thema sondern es wurde auf der Formulierung für die Kenntnisse rumgehackt.

Besser werde ich meine Ansicht nicht beschreiben können, deshalb war es das an dieser Stelle für mich.

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Guten Morgen,

 

Das Problem dabei ist doch, dass für einen Schüler 1500€ erst mal verdammt viel klingt. Aber am Ende ist es das nicht. Jeder, der schon mal eine Lohnabrechbung in der Hand hatte weiß wie sich brutto und netto unterscheiden. Und dass von "einem Haufen Geld" am Ende nicht so viel bleibt.

Wenn man Selbstständig ist, ist das noch krasser. Und je nachdem wo man lebt wird man mit 1500€ Umsatz vermutlich nicht mal seine Miete bezahlen können.

 

Mag sein, dass hier der ein oder andere arrogant/überheblich wirkt, aber ich denke das trifft auf die wenigsten wirklich zu.

 

Wie schon erwähnt wurde ist es sehr schwer sowas einzuschätzen wenn man jemanden nicht kennt. Und das ganze dann noch schriftlich läuft.

 

Ich denke jeder wurde schon mal missverstanden. Oder jemand hat sich mal angegriffen gefühlt weil man x/y geschrieben/gesagt hat und es beim anderen falsch angekommen ist.

 

Die "Alten User" hier haben schon oft erlebt dass vor allem jüngere Menschen dumme Entscheidungen treffen obwohl man ihnen davon abgeraten hat. Und ein paar Monate später kam dann ein "Hilfe, was mach ich jetzt?" Thread. Das ist meiner Meinung nach einer der Gründe warum versucht wird solche wichtigen Dinge mit Nachdruck zu schreiben. Um den neuen User davon abzuhalten sich sein Leben schwer zu machen.

 

Und Ja, natürlich ist man ab und an genervt weil der ein oder andere User nicht im Stande ist Google zu benutzen.

 

Aber denkt beim Lesen vielleicht einfach an folgendes:

Niemand will hier was böses. Warum auch. Hat ja keiner was von.

Jeder hier ist ein Mensch. Der auch mal einen schlechten Tag/ne schlechte Woche hat.

Und versucht nicht die Leute anhand ihrer Postings hier charakterlich in eine Schublade zu stecken. Das klappt nämlich nicht.

 

 

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Das Wort "Arrogant" ist hier meiner Ansicht nach falsch gewählt. Ich bin kein Fan einer rosaroten Brille.
Während meiner Ausbildung habe ich meine Betreuer gebeten (zum Glück hätte ich das gar nicht machen müssen), dass sie mir deutlich sagen, wenn etwas nicht passt.

Wenn ich eine Aufgabe durchgeführt und diese mit einem schlechten Ergebniss abgeschlossen habe, möchte ich kein "Verbesserungswürdig" sondern klare Worte bekommen. War der Grundansatz komplett falsch, will ich das wissen. War der Grundansatz jedoch richtig, kann man Dinge eher mit Verbesserungswürdig beschreiben.

Wenn es einfach "scheisse" war, dann will ich das (eigentlich nicht, aber ist besser so) deutlich gesagt bekommen. Natürlich kommt nicht jede Persönlichkeit mit solchen Worten klar, im Endeffekt finde ich es aber okay. Natürlich muss die Beziehung zwischen beiden Fraktionen diese Wort aushalten können.

Auf eine klare Aussage muss aber auch eine entsprechende fachliche Hilfe kommen, ansonsten sollte man sich eine Antwort komplett verkneifen.

Viele Menschen die hier helfen, haben, mehr oder weniger, viel Ahnung in ihrem Gebiet und versuchen sich auch querbeet in andere Richtungen. Manchmal versteifen diese sich auch auf einen Punkt und werden eben "Arrogant". Die Erfahrung ist bereits vorhanden und man versteht evtl. nicht, warum der Fragesteller nicht einfach die Antwort annimmt, weil sie sich für den Antwortenden ja schon als richtig erwiesen hat.

Der menschliche Faktor sollte aber nicht vergessen werden. Es wiederholen sich einige Fragen sehr oft. Auf Dauer ist das schon ein wenig nervig, gerade weil viele neue Benutzer die Suchfunktion nicht benutzen oder keinerkei Transferdenken an den Tag legen, dabei sollte man sich nicht nur auf den Thread von Byte versteifen. Wenn eine Frage schon 8 mal gestellt wurde, ist es im Prinzip kein Grund forsch zu werden, allerdings ist der Mensch so nunmal und wir befinden uns hier an keinem Ort, an dem wir gezwungen sind uns zu verstellen. :-)

Manch einer schreibt die Antwort im guten Ton und manch anderer weißt schorf auf die Suchfunktion hin, gerade die Projektanträge und Prüfungen sind solche Gebiete. Und wer entscheidet jetzt, welche Antwort richtig und falsch ist? Derjenige der mit der gewünschten Antwort antwortet oder derjenige der weiß, dass die Antwort sich bereits in 3 anderen aktuellen Threads befindet und ein wenig Eigenleistung verlangt?

Es wird oft kritisiert, dass wir einfach nur die Frage beantworten sollen, allerdings sind viele Fragen mit einem "Ja" und "Nein" zu beantworten.. Diese Antworten sind aber meistens ziemlich sinnfrei. Daher gibt man eben seinen Senf zu Themen ab die in die gleiche Kategorie gehören.

Selbst die älteren und langwierigen Forenbesucher bekommen sich ab und an in die Haare. Daher ist es egal ob es sich um einen jungen Benutzer oder einem Älteren handelt. Wenn verschiedene Meinungen existieren ist meistens ein Streit vorprogrammiert.

Bis auf diverse Trolls wollen wir hier im Prinzip niemanden etwas böses, auch wenn der Ton sich gelegentlich veschärft. Manche Antworten müssen einfach nicht sein und beinhalten unnötige Provokationen, das ist richtig, aber leider machen die meisten Menschen einfach mit.

Dieses Verhalten legen aber viele Foren an den Tag und ein Moderator sollte meiner Ansicht nach nicht jede Antwort löschen die sich provokant liest, denn selbst provokante Antworten können hilfreich sein, da es sich meistens nur um 2-3 Sätze handelt die grob geschrieben sind.

Nebenbei beschweren sich einige Benutzer über die Kommunikations- und Antwortweise und provozieren unabsichtlich eine Diskussion über sich wiederholende Antworten. Vielleicht sollte man sich dabei auch ab und an an die eigene Nase fassen, wenn man andere für Arrogant hält. Denn wie bereits geschrieben, muss es von dem Antwortenden nicht so gemeint sein. :-)

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Nur mal kurz zu einem Teilaspekt meine Meinung: Was mir besonders auf den Keks geht, dass manche sich nicht zurückhalten können und dann noch als 10. auf den TE einreden, obwohl bereits alles gesagt ist. Das führt dann dazu, dass man seitenweise einseitiges Runtermachen liest, ohne dass man eine Reaktion des Gegenüber auch nur abwartet.

(Ich nehme mich da nicht aus, versuche aber darauf zu achten - und spare mir meine Antwort in so einem Fall meistens)

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Keine Ahnung ob man mich zum Inventar zählt oder nicht, aber ich spreche auch mal frei von der Seele:

Ich stimme dem Topic-Ersteller grob zu.

Wenn ich fragen habe bekomme ich hier mittlerweile auch zielgerecht und lösungsorientiert antworten im Sinne von "Das und das wäre der beste Weg, du möchtest es aber schnell haben dann kannst du es auch so und so machen - ist aber scheiße und wird nicht gern gesehen". Sowas ist perfekt, ich kriege eine Lösung und weiß aber auch das ich beim nächsten mal gleich darauf achten kann etwas anders zu machen.

Das ist jetzt so, vermutlich weil mich die Leute kennen und mich keiner mehr für meinen Spaghetti-Code nieder macht, denn genau das war es am anfang. Ich hatte Code vorgestellt udn gesagt bekommen ich soll die Grundlagen nochmal wiederholen weil ich mit Fachbegriffen nicht um mih schmeißen konnte - das hat mich ziemlich zur verzweiflung gebracht und mir auch die Lust am Programmieren genommen (nochmal für alle: ich bin FISI, ich automatisiere die Prozesse hier im Betrieb mit C# weil es sich anbietet).

Aber andersrum: Es gab auch die Leute die mich in Schutz genommen haben und mir durch ihre freundlichen Worte wieder motiviert haben :wub:

bearbeitet von Tician

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Was mir immer wieder aufstößt, ist das Mehrfachbashing. In diesem Forum hält es sich noch in Grenzen (was nicht heißt, dass das nicht reflektiert werden könnte), ich kenn da ganz andere, wo du gar nicht erst den Mund aufmachen brauchst, wenn du unter x Beiträge verfasst hast. Unter Mehrfachbashing verstehe ich: Sobald ein Alteingesessener mal mit dem Bashen anfängt, sind die anderen eher dazu geneigt, in dieselbe Bresche zu springen. Menschen sind halt Rudeltiere und können dementsprechend eklig sein.

Erschwerend kommt - meiner Vermutung nach - hinzu, dass gerade Leute in die Ausbildung starten, die mit der alten Forenstruktur von vor 10, 20 Jahren wenig anfangen können. Sie sind da nicht hereingewachsen, im Gegensatz zu den älteren hier. Aber auf Facebook und Whatsapp gibt es halt keine Instanzen wie z.B. die Netiquette. Es ist auch eine Altersfrage. Mit 16 wusste ich auch nicht, wie man Fragen höflich formuliert und Suchmaschinen ordentlich benutzt. Letztendlich ist ein Forum aber auch zum Meinungsaustausch da, nicht zum Nachlesen, was die 100 Leute vor mir schon gepostet haben, selbst wenn sie dasselbe Problem haben. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das so mit sich bringt.

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vor 18 Stunden schrieb jk86:

Sie sind da nicht hereingewachsen, im Gegensatz zu den älteren hier. Aber auf Facebook und Whatsapp gibt es halt keine Instanzen wie z.B. die Netiquette. Es ist auch eine Altersfrage. Mit 16 wusste ich auch nicht, wie man Fragen höflich formuliert und Suchmaschinen ordentlich benutzt. Letztendlich ist ein Forum aber auch zum Meinungsaustausch da, nicht zum Nachlesen, was die 100 Leute vor mir schon gepostet haben, selbst wenn sie dasselbe Problem haben. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das so mit sich bringt.

Die Nettiquette ist ja auch keine Instanz, sondern quasi eine Empfehlung wie man sich verhalten sollte. Und die ist prinzipiell ja nicht aus der Luft gegriffen, sondern orientiert sich am allgemeinen Miteinander. Es spricht schon gegen die "Nutzer der ersten Stunde", dass es sowas überhaupt bedurft hat. Und wie sich zeigt (deine Ausführungen als Basis genommen), wäre es nach wie vor sinnvoll diese zu beherzigen und gerade "Neulingen" nahe zu legen.

IMHO ist explizit ein solches Fachforum doch genau zum Nachlesen da. Klar auch zum diskutieren, aber wenn ich eine explizite Frage stelle, dann will ich doch tatsächlich eine Antwort nachlesen. Zumal FI.de ja auch über Google gelistet wird.

Nochmal zum ersten Absatz als Frage an die Eltern unter uns:
Dass man seinen Sprösslingen ein gewisses Maß von gesellschaftlichen Grundregeln zum gegenseitigen Miteinander beibringt/anerzieht ist ja soweit normal. Wie haltet ihr es eben mit jenen Reglements in der "Onlinewelt"? Bereitet Ihr als Wissende euren Nachwuchs explizit darauf vor, bzw. weisst darauf hin, oder setzt ihr genug Verstand voraus, dass angelernte "Realweltverhalten" auf die "Digitalwelt" zu reflektieren?

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vor 23 Stunden schrieb jk86:

 Letztendlich ist ein Forum aber auch zum Meinungsaustausch da, nicht zum Nachlesen, was die 100 Leute vor mir schon gepostet haben, selbst wenn sie dasselbe Problem haben. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das so mit sich bringt.

Äh doch eigentlich ist ein Forum genau dafür da, dass man zuerst schaut ob sein Problem schon irgendwo gelöst wurde und erst dann einen Thread eröffnet wenn das nicht der Fall ist.

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Am 7.11.2017 um 12:07 schrieb Guybrush Threepwood:

Äh doch eigentlich ist ein Forum genau dafür da, dass man zuerst schaut ob sein Problem schon irgendwo gelöst wurde und erst dann einen Thread eröffnet wenn das nicht der Fall ist.

Richtig - und wenn man wissen will, was die User so aktuell über XY denken, macht man nen eigenen Thread auf. Bequemerweise ohne den "Umweg", sich alte Threads durchzulesen. (Die Lesebereitschaft scheint mir in der Jugend heute viel geringer zu sein als zu meiner Jugend, und ich bin alles andere als steinalt. Ich habe außerdem in verschiedenen Foren beobachtet, dass mit der Anzahl der Posts in einem Thread der objektive Informationsgehalt sinkt und nach einiger Zeit nur noch subjektive Meinungen ausgetauscht werden, häufig ohne einen Mehrwert für den TE, die über "Ich seh das so" nicht mehr hinauskommen. Ich nehme mich selbst davon nicht aus.)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass jeder Mensch letztendlich in einer individuellen Situation steckt und die so auch von den Usern hier bewertet und engeschätzt haben will. So könnte es zu dem Phänomen kommen, dass sich gewisse Themen (Ausbildung ja/nein, welches Gehalt beim ersten Job, usw.) gefühlt immer wiederholen, gerade für die Casual-Nutzer in einem Forum aber diese Wiederholung gar nicht wahrgenommen wird.

In anderen Forum gibt es dafür ja Stickys.

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Als Beantworter kann man im Normalfall nicht riechen ob der Threadersteller aus Faulheit einen neuen Thread geöffnet hat oder ob er über seine Suche keinen passenden Thread gefunden hat.

Entscheidender ist doch die Frage: "Was bringt es mir dem User eine bissige Bemerkung an den Kopf zu knallen?" Außer zum Dampf ablassen wenn man gestresst oder schlecht gelaunt ist bringt es nicht viel.

 

Der Sinn eines Forums ist sowohl der Meinungsaustausch als auch die Archivierung "zum Nachlesen, was die 100 Leute vor mir schon gepostet haben". Wie die Gewichtung konkret ausfällt darf man imo selbst entscheiden. Ansonsten könnte man eben einen Sticky "Probleme mit dem Ausbildungsbetrieb?" machen in dem dann steht "Erst mit dem Ausbilder reden, wenn das nicht klappt mit der Geschäftsführung, wenn das nicht klappt mit der zuständigen IHK...". Aber es gibt eben doch immer wieder die kleinen feinen Unterschiede in sich sehr ähnlichen Situationen.

(Der letzte Absatz war nur zur Vollständigkeit. Ich habe hier noch nie gesehen, dass jemand für einen neuen Thread angeschnauzt wurde. Ich glaube das Problem kommt eher in den Foren vor die sich intensiver mit fachlichen Themen beschäftigen bei denen es "feste" Antworten gibt, im PHP-Forum trifft z.B. regelmäßig das "Header already sent"- Problem auf, in Autoforen dann "Meine Steuerkette ist kaputt, wie viel kann das kosten?")

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Jemand hat mal eine nette Anleitung geschrieben zu dem Thema: "Wie stelle ich Fragen?"

Ich denke nicht, dass ein Mod etwas dagegen hat, wenn ich diese hier verlinke..
Link: http://www.catb.org/esr/faqs/smart-questions.html

Beim Thema "Lernen" spielt Transferdenken eine wichtige Rolle. Daher selbst erkundigen, ausprobieren und testen.

Steht aber alles ausführlich in dem oberen Link.

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