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Frage zum ER Modell

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Hallo Community,

Entschuldigen Sie bitte für die Sprachfehler - Deutsch ist für mich eine Fremdsprache.

Hier stelle ich nur den Teil der Prüfungsaufgabe vor, die für meine Frage aktuell ist.

Ich muss ein relationales Datenbankmodell zu den folgenden Entitätstypen in der dritten Normalform herstellen: 

1. Es gibt Delinquenten.

2. Den Deliquenten sind ein beliebiges Anzahl an Delikte zugeordnet (1..*).

Ich stieß auf zwei unterschiedliche Ansätze und bin mir nicht sicher, welcher eigentlich richtig ist:

ERSTER ANSATZ

    Tabelle Nr. 1 - Delinquent | Spalten - DelinquentID (PK), Delinquent_Name, Anrede, Geburtsdatum, DeliktID (FK)

    Tabelle Nr. 2 - Delikt | Spalten - DeliktID (PK), Delikt_Bezeichnung, 

Das ist die Vorgehensweise, die ich überraschendeweise in vielen Prüfungslösungen finde (es geht nicht konkret um dieser Aufgabe, sondern generell). Ich finde es falsch, weil bei dem Ansatz einem Delinquenten nur ein Delikt zugeordnet werden kann. 

ZWEITER ANSATZ

Tabelle Nr. 1 - Deliquent | Spalten - DelinquentID (PK), Delinquent_Name, Anrede, Geburtsdatum

Tabele Nr. 2 - DeliquentDelikte | Spalten - DeliquentDelikteID (PK), DeliquentID (PK)

Tabelle Nr. 3 - Delikt | Spalten - DeliktID (PK), Delikt_Text, DelinquentDelikteID (FK)

Ich weiß, dass die originale Aufgabe ein bisschen anders ist - ich habe sie absichtlich vereinfacht.

Habe ich recht wenn ich sage, dass der erste Ansatz falsch ist? Welche Vorgehensweise ist richtig und warum?

Danke im Voraus. 

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Wenn man einem Delinquenten mehrere Delikte zuordnen möchte, sieht die Normalform vor, dass das Delikt einen Fremdschlüssel bekommt, der auf den Delinquenten verweist.

Du hast also richtig erkannt, dass der erste Ansatz nicht dem entspricht, was in der Aufgabe gefordert wurde. Ich wäre mir aber auch nicht sicher, ob dein zweiter Ansatz an dieser Stelle korrekt ist. Das kommt ein wenig darauf an, wie man Delikt interpretiert und ob man dann daraus eine m:n-Beziehung zwischen Delinquent und Delikt ableitet oder eine 1:n-Beziehung. Du hast in hier eine m:n-Beziehung abgebildet. Instinktiv hätte ich hier eine 1:n-Beziehung modelliert, da in der Aufgabe nur steht, dass einem Delinquenten beliebig viele Delikte zugeordnet sind, nicht auch einem Delikt beliebig viele Delinquenten.

bearbeitet von arlegermi

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Also doch ein relationales Datenbankmodell und kein ER-Modell. Der Titel ist etwas irreführend.

Ansonsten stimme ich @arlegermi zu. Es kommt sehr auf die Fragenstellung an.
Bei mehreren zu mehreren (n:m) Beziehungen benötigst du eine Zwischentabelle [Wobei genau gesehen, das nicht in der Lehre der Normalformen ist... Da steht nichts von n:m-Beziehungen auflösen, oder täusche ich mich?].
Bei 1:n Beziehungen ist der Fremdschlüssel immer bei der Seite mit n. 

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vor einer Stunde schrieb Chiyoko:

Wobei genau gesehen, das nicht in der Lehre der Normalformen ist

Nein, genaugenommen steht in den Normalformen nichts explizit zu n:m-Beziehungen. Dass aufgelöst werden muss, ergibt sich dennoch aus der 1NF (alle Werte müssen atomar sein).

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