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Mehr Netto vom Brutto - Benefits

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vor 12 Stunden schrieb Casakoba:

Genau, so sieht es aus. 35h bei 40h Gehalt :D - ist zumindest mein Vorhaben, obs aufgeht, wird man sehen.

Meiner Erfahrung nach lohnt sich eine Reduzierung erst, wenn Du wirklich einen ganzen Tag von frei hast. Und selbst da ist immer noch die Frage, ob sich das lohnt.

Denn oft reduziert man zwar seine Arbeitszeit, aber das Arbeitspensum bleibt gleich. Man erledigt also im Endeffekt die Arbeit von 8 Stunden jetzt in 7 und hat unter'm Strich nichts gewonnen. Es sei denn die Arbeitszeit wird punktgenau abgerechnet / gestempelt und man kann den Stift nach wirklich 7 Stunden fallen lassen. Aber wo - außer dem ÖD - geht das schon ...

bearbeitet von Kwaiken

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Ich fand bislang mehr Urlaubstage immer erstrebenswert als Benefit, aber muss inzwischen sagen, dass dies nicht immer zutrifft.Es muss ins eigene/aktuelle Lebensmodell passen. Ist man allein oder auf den Urlaub vom Partner (Freunden) angwiesen? Kann/will man (allein) reisen? Hat man ein (wochen) erfüllendes Hobby? Geht man gerne arbeiten bzw. bringt es einen aktuell weiter (spannendes Projekt, etc.)?
Ich erlebe es jedes Jahr, dass man manche in den Urlaub "prügeln" muss und wenn man denen als Benefit mehr Urlaubstage (mehr Freizeit) anbieten würde, dann zeigen die einem den Vogel. Insofern ist das absolut individuell und jeder muss sich selber fragen was er möchte (mehr Lohn, mehr Freizeit, Kinderbeteuung, HO, eigenes Eckbüro, dickes Auto, neueste Gadgets, gratis Hipsteressen, etc.). Als grössten Benefit empfinde ich die freie Arbeitszeiteinteilung und nahezu freie Arbeitsortwahl - ist ja heute schon oft Standard. Fast alles andere kann ich mir mit Geld kaufen und würde daher das bevorzugen :)

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Zumal das "mehr" an Urlaubstage ja auch in Relation zum (unversteuertem) Gehalt stehen muss. Rechnet da mal rum, was ihr kriegen müsstet, damit ihr wirklich "mehr Netto vom Brutto" bekommt.

Über 5 zusätzliche Urlaubstage zu verhandeln lohnt sich fast nicht. Für jemanden, der 48.000€ verdient, wären das in Relation ca. 1000€ weniger Jahresgehalt. Also 47.000€. Orly? Und da ist noch nicht mal das "mehr Netto vom Brutto" enthalten um das es hier im Thread ja eigentlich geht. Eigentlich müsste man für die 1000€ weniger 8-10 Urlaubstage bekommen, damit man Unterm Strich wirklich was davon hat.

Interessant wird das daher in meinen Augen erst, wenn man für den Verzicht eines Monatsgehaltes Effektiv mindestens 35 Tage zusätzlich frei bekommt. Dann kann man nämlich Effektiv  für 1-Monats Gehaltsverzicht, 2 Monate frei machen. Zusammen mit dem regulären Urlaub dann 3-4 Monate pro Jahr. Ich bin gespannt, welcher Arbeitgeber sich darauf einlässt und einem trotzdem (ausgehend vom obigen Beispiel) 44.000€ Jahresgehalt zahlt.

In der Praxis wird das wohl eher darauf hinaus laufen, dass der Arbeitgeber spart und der Arbeitnehmer drauf zahlt. In dem Fall kann man besser unbezahlten Urlaub machen ... dann ist es wenigens eine Nullnummer.

 

 

bearbeitet von Arvi

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Dass ein Arbeitgeber einem 100% extra schenkt ist wohl Utopie.

wie schon geschrieben habe ich ab nächstes Jahr die Wahl zwischen eben der Sonderzahlung die prozentual 6 Tage  entsprechen würde oder halt 8 Tage frei. Das heißt also der Arbeitgeber legt noch 1/3 drauf. Finde ich ok.

netto wäre das so 1000 Euro auf die für 8 Tage Urlaub gerne verzichte. Andere nehmen lieber das Geld mit 

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Am 18.2.2018 um 10:08 schrieb bigvic:

Als grössten Benefit empfinde ich die freie Arbeitszeiteinteilung und nahezu freie Arbeitsortwahl - ist ja heute schon oft Standard. 

Ist das mit dem Standard wirklich so?

Was verstehst du unter freier Arbeitszeiteinteilung?

Bei uns gibt es in der Theorie beides, in der Praxis ist das aber nicht umzusetzen. Ich bin zwei Tage die Woche im Homeoffice, eigentlich... die letzten drei Wochen und auch die kommenden wird das nicht hinhauen, zu viele Meetings mit Anwesenheitspflicht. Bewerbergespräche über Telko sind nicht so gut und bei den Planungsmeetings bin ich auch lieber vor Ort als alles am Telefon bzw. Slack vorzugeben.

Die freie Arbeitszeiteinteilung nutze ich, funktioniert aber auch nur mittelmäßig. Schließlich gibt es noch die Termine, die mich ja auch zur Präsenz zwingen. 

Ich hatte jetzt nicht so viele Vorstellungsgespräche als Bewerber, aber ich habe selber oft Bewerber da und habe natürlich auch ehemalige Kollegen und bei den meisten ist das maximale der Gefühle den Freitag als Homeoffice, oder wenn mal ein wichtiger Termin ansteht. Für die Vertrauensarbeitszeit kenne ich auch kein weiteres positives Beispiel.

 

Und um noch was zum Topic beizutragen:

Bei uns gibt es Ticket Plus, eine Prepaid Karte auf die man die erlaubten 44€ im Monat Brutto für Netto bekommt, die kann in diversen Shops, Tankstellen etc. eingesetzt werden. Bevor es die Karte gab, hatten wir nur Tankgutscheine.

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vor 37 Minuten schrieb Ulfhednar:

Bewerbergespräche über Telko sind nicht so gut und bei den Planungsmeetings bin ich auch lieber vor Ort als alles am Telefon bzw. Slack vorzugeben.

Das  liegt jedoch eher an persönlichen Präferenzen, als an den fehlenden Möglichkeiten. 

vor 37 Minuten schrieb Ulfhednar:

Schließlich gibt es noch die Termine, die mich ja auch zur Präsenz zwingen. 

Beachte ich den vorangegangenen Satz von Dir scheint der Zwang nicht unmaßgeblich selbst-induziert. 

Ich kann Dir sagen, dass ich mehrere Kunden habe mit weltweit ~300k Mitarbeitern. Dort kann man nicht einfach mal ein F2F-Meeting ansetzen und es funktioniert trotzdem. Und oft besser als bei Kunden, wo alle vor Ort sein müssen weil der Chefplaner es lieber hat, wenn er jedem in die Augen schauen kann.

Letzteres ist oft der Fall wenn die Projektleiter im Mikromanagement gefangen sind und ihren Mitarbeitern nicht vertrauen, wenn sie diese nicht alle halbe Stunde mit konzentrierter Miene hinter dem Bildschirm sehen (ob berechtigt oder nicht sei mal dahingestellt). Oder bei Mittelständlern, wo die Chefetage in ihren alten, gewohnten Mustern feststeckt und selbst ein neuer Desktophintergrund Angstschweiß auslöst.

Der riesen Nachteil eines solchen Modells ist aber, dass Du Leute brauchst die mit dieser Freiheit umgehen können. Können sie es nicht, hast Du mit Pech am Ende eine Zweiklassengesellschaft und einen hohen Druck auf die Führungskräfte den zuverlässigen Mitarbeitern HO zu ermöglichen, während man den Däumchendrehern durch sanften und inoffiziellen Druck mehr physische Präsenz am Arbeitsplatz abverlangt; der Spagat ist nicht einfach.

Wenn aber eine kritische Masse an zuverlässigen Mitarbeitern erreicht ist, ist der Effizienzgewinn und die Fluktuationsverringerung enorm.

bearbeitet von Kwaiken

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Du hast mit allem Recht, auch ich habe genau diese Probleme, in der Hierarchie unter und über mir.

Darum ging es mir aber nicht, sondern um die Aussage, dass das Standard sei. Das konnte ich eben bisher nicht feststellen. Mein Beispiel war nur eben dafür gedacht, dass selbst wenn man auf dem Papier diese Optionen bietet, die nachher nicht unbedingt gegeben sein müssen. Wenn das aber wirklich inzwischen der Standard ist, muss ich vielleicht mal wieder auf dem Arbeitsmarkt umschauen. Immerhin bleibe ich hier, bei der Chefetage die das alles nichts angeht und den teils unfähigen Mitarbeitern, eben weil die Firma mir Homeoffice und flexible Arbeitszeiten bietet. Auch wenn ich es nur eingeschränkt nutzen kann.

Also nicht falsch verstehen, ich habe nicht behauptet, dass das nicht möglich sei oder das es das nicht gibt. Ich habe nur aus meinem Umfeld einen ganz anderen Eindruck erhalten. Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn es weiter in die Richtung geht.

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vor 2 Stunden schrieb Ulfhednar:

Was verstehst du unter freier Arbeitszeiteinteilung?

Ich komme und gehe idR wann ich will. Und natürlich muss man beim Zusammenarbeiten mit anderen Menschen Termine koordinieren - ist ja logisch. Ansonsten siehe Kommentare von Kwaiken. Oder man muss sich einen Job suchen bei dem nahezu autark ist (z. B. Schriftsteller).

Ich persönlich bin absolut kein Fan vom regelmässigen Homeoffice bzw. mache es sehr stark von den Aufgaben abhängig. Und auch wenn der Trend zum HO geht ist es aus meiner Sicht meist der falsche Weg (sowohl für AN also auch für AG). Aber erste Firmen haben das bemerkt und gehen wieder zurück zum normalen Office als Standard.

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