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Gast Arvi
vor 2 Stunden schrieb bigvic:

"zu spät"für was? kein mensch weiss was in 15 jahren ist. vor allem nicht in der IT. Weiterbildung ist so oder so Pflicht , sonst bist in 2 jahren obsolet und nicht erst mit 50.

Zu spät um die Weichen für ein anderes Jobprofil zu legen. Wenn man jung ist kann man noch ziemlich viel ein norden z.B. durch ein Studium in Verbindung mit einem Profil Wechsel und zwar in solche Jobs, wo Erfahrungswissen universell und Branchen Wissen gefragter ist als sich ständig überholendes Technologie Detailwissen anzueignen.

Das mit den 2 Jahren trifft ja nur die Leute an der operativen Technologie Front. Wer mit 45+ noch Systeme administriert der wird auch bis Rente oder Jobverlust nichts anderes mehr tun können im Informatik Bereich. Da ist man dann einfach zu spät dran.

 

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45 ist also zu spät. Okay. Da ist gerade mal die Hälfte des Arbeitslebens rum und du meinst man muss dann halt dier letzten 20 Jahre absitzen in seinem Job .. puh, krasse Ansicht finde ich. Aber gut - wann ist denn der späteste Zeitpunkt für ein neues "Jobprofil"? (Und bitte jetzt kein Allgemeinsatz wie "je später, desto schwieriger" - das ist eh klar).

Ich persönlich halte nichts von 5 oder 10  Jahres-Plänen (ausser man studiert Jura oder macht den Facharzt - das dauert nunmal lange). Der Fokus bzw. Plan sollte 6 - 24 Monate sein. Alles andere ist Glaskugel und wenn jemand weiss was er in den nächsten 12 Monaten (beruflich) erreichen will, dann ist das schon sehr gut.

P.S.:

 

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Gast Arvi

6-24 Monate? Ein Bachelor Studium dauert doch schon mind. 3 bis 3,5 Jahre RZ. 

Was machen denn die Leute die nach der Mittelstufe  eine Ausbildung in einen anderen Bereich gemacht haben und z.B. dann Informatiker werden wollen? Die holen ihr Abitur nach (3 Jahre), studieren dann im Bsc. (mind. 3 Jahre) und ggf. noch im Master (2 Jahre). So ein Wechsel dauert dann mal locker 6-10 Jahre bis man überhaupt mal im Job angekommen ist.

Ich denke eine gute Faustformel ist das bis Anfang 30 die weichen gestellt sein sollten. Sprich Ausbildung + Studium fertig.

Keine Ahnung was du an dieser Ansicht krass findest. Mit 45 gehst du nicht noch mal eben 5-7 Jahre studieren und wechselst dann z.B. von der Sysadmin Position ins Projektmanagement oder in die Business Analyse. Das ist doch völlig Realitätsfremd.

6-24 Monate planen? ... In 6-24 Monaten kann man höchstens planen ob man die Stelle wechselt. Für die Verfolgung von einem ambitionierten Karriereziel reicht das offensichtlich nicht.  Von der Hand in den Mund leben ist vielleicht möglich wenn man einfach als 0815 Angesteller sein Dasein fristet und Karriere dem Zufall überlässt. In meinen Augen ist das kein berufliches Lebensmodell - aber jeder wie er mag. Da braucht man sich dann aber nicht wundern warum manche Menschen statt mit 50k mit 120k nach Hause gehen oder sich selbstständig machen und ihre finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Die Leute hatten sicherlich keine 6-24 Monats Planung und dabei dann Glück ...

Aber das ist wohl der Unterschied zwischen einem Taktiker und einem Strategen.

bearbeitet von Arvi

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D.h. der plan bis zur rente sollte eigentlich nach dem abi ( mit 17/18) stehen (p.s. erst Ausbildung dann Studium ist ein nicht durchdachter irrweg der viel zeit und geld kostet, aber das nur am Rande). dann studium mit master und mit mitte 25 ist man eigentlich fertig ausgebildet in seinem fach und kann bis zur rente in dem job. klingt absolut logisch. 

Das komische ist dennoch, dass man Karriere so nicht planen kann und genausowenig einen sicheren Job bis zur Rente. Erfolgreichen Leute verkürzen dir Planungsspanne auf realistisch erreichbare Ziele und fokussieren darauf. Wenn das Ziel erreicht ist, dann setzt man neue Ziele. (beispiel gut: wie komme ich  in eine gute ausgangsposition für die abt. leiter stelle. beispiel schlecht: wie werde ich CEO in einem DAX-Unternehmen. Moderne Unternehmensführung funktioniert auch genau so. Früher hatten fast alle 10 Jahrespläne in der Schublade .. macht heute fast* keiner mehr (*branchenabhängig). Eher 1-3 Jahre. Und daher behaupte ich eine 40 Jahresplan als Individuum wird eher nicht erfolgreich sein.

Zitat

Aber zurück zum Thema. An die Leute die in der freien Wirtschaft sind: Macht ihr euch Sorgen um die Zukunft?

Nein. Wie geschrieben lohnt sich nicht und meine privaten und beruflichen Ziele bis Oktober 2019 stehen :)

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Gast Arvi
vor 4 Stunden schrieb bigvic:

Eher 1-3 Jahre. Und daher behaupte ich eine 40 Jahresplan als Individuum wird eher nicht erfolgreich sein.

Ich rede von einem langfristigen Ziel, nicht davon sein Leben bis zur Rente exakt durchzuplanen. Wenn man keine Ziele hat und immer nur "vor sich her" arbeitet, der erreicht nichts im Leben und ist auf einmal 50, Sysadmin und findet keinen Job mehr. Doof gelaufen.

bearbeitet von Arvi

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Am 11.5.2018 um 15:52 schrieb SaJu:

Ich finde es übrigens halb so schlimm 1x/Monat abends noch zu einem Meetup zu gehen, wofür ich mich interessiere. Da habe ich schon öfters bei meinen Arbeitgebern mehr Überstunden regelmäßig gemacht als so ein Meetup dauert.

Ist es auch nicht. Die Zeit hätte wirklich jeder, da machen wir uns nix vor.

Das Problem ist nur: Das bringt Dir als Bewerber nix. Es dankt Dir kein Mensch, wenn Du 1x monatlich zu einer User Group rennst, ab und an eine Messe besuchst und hier und da Zuhause auf Github rumlungerst. Das mag zwar ein nettes Extra sein und macht sich gut im Vorstellungsgespräch, aber das war es auch. Einen Job bekommst Du deshalb nicht.

Wenn Du kein Junior mehr bist und entsprechende Gehaltsforderungen stellst, was mit 45 der Fall ist, erwarten Firmen, dass Du das Gesuchte kannst. Richtig kannst. Und das heißt, Du machst es bereits regelmäßig im Job, hast Jahre der praktischen Erfahrung oder eben nicht. Daran ändert kein Besuch einer User Group oder eines Tech-Meet-Ups etwas. So etwas mag in jungen Jahren eine Rolle spielen. Mit Ü30 oder Ü40 nicht mehr.

Deswegen hat dieser propagierte Fokus auf die private Fortbildung schon immer etwas von einem Selbstbetrug. Da reden wir, als Arbeitnehmer, uns eine Freiheit und Möglichkeit ein, welche es für 99% gar nicht gibt. Da bin ich bei @Arvi. Ist auch nachvollziehbar, denn nur, weil Du ab und an Vorträge zum Big Data z.B. gehört hast, bist Du noch lange kein Data Scientist. Dann bist Du zwar nicht die letzte Option für ein Unternehmen, welches einen sucht, aber auch nicht die erste oder zweite. Eher die Vorletzte.

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Am 12.5.2018 um 16:46 schrieb Arvi:

Es kommt natürlich auch auf den jeweiligen Beruf an. Für Projektmanager und Berater stehen die Chancen im fortgeschrittenen Alter ziemlich gut. Für Systemadministratoren eher schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen immer wieder Studien über die ich bei Golem und Heise stolpere oder in Manager Magazinen wie Computerwoche.

Das möchte ich bestätigen.

Es ist in der IT häufig so, dass die Fachkarriere vielleicht 20 Jahre gut geht und man dann ein Problem hat. Die Gründe hat @Arvibereits genannt. Das fängt bei der Technologie an, geht über das Gehalt weiter und endet bei kaum noch vorhandenen Wettbewerbsvorteilen gegenüber jüngeren Kollegen.

Was hat man, als Fachkraft, mit 50+ einem 35 Jährigen voraus? Da bleibt nicht viel. Gegenüber dem 25 Jährigen Anfänger hat man alleine den Bonus der Erfahrung. Die hat der 35 Jährige allerdings auch. Und der ist gleichzeitig billiger, technologisch aktueller und biologisch wie geistig agiler.

Also bleibt im Regelfall eine der folgenden Optionen für eine IT-Kraft im Alter:

  • Sich eine Nische suchen und hoffen, dass man diese bis zur Rente machen kann.
    Das ist in Behörden, bei Versicherungen und Mittelständlern häufig der Fall. Aber wehe dir, der Großrechner, welchen du betreust, wird abgeschafft, der Laden aufgekauft oder die Abteilung dicht gemacht. Hoffentlich wird die Abfindung groß genug, dass du es bis zur Rente damit überbrücken kannst. ALG1 und 2 kommen schneller als man denkt und das "Schonvermögen" ist den Namen nicht wert, den es trägt.
     
  • Man wird Freelancer.
    Dann ist man sein eigener Boss und kann so auch den Job als Admin oder Entwickler weiter pflegen, weil man mehr Einfluss auf Kunden, Projekte und Co. hat. Ist allerdings nicht jedermanns Sache.
     
  • Das Job-Profil wechseln.
    Von der Fach- zur Führungskraft, vom Entwickler zum Ausbilder oder im Zweifel an die Uni/Berufsschule als Lehrkraft. Das gilt für Entwickler wie für Admins oder Consultants.

Eines der genannte Szenarien trifft auf die meisten IT-Kollegen 50+ zu. Einen Lebenslauf, der in einem Betrieb, einer Branche oder Tätigkeit von der Lehre bis zur Rente arbeitet, gibt es bei uns kaum.

Die IT ist für junge Leute eine tolle Branche. Sie ist locker, man kommt auch spät oder nach einer Umschulung noch rein und das Gehalt ist vergleichsweise gut. Für die Generation 50+ hingegen ist sie kein Zuckerschlecken. Von daher ist es richtig, sich auch mit 30 schon Gedanken darüber zu machen, wo man sich mit 40 oder 50 eher sieht und was man dafür tun muss.

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Solange man lernwillig und -fähig bleibt, spielt das Alter eine untergeordnete Rolle.

Als Quereinsteiger und Ausbildung zum FISI mit Anfang 40 kann ich jedenfalls keine Nachteile erkennen. Allerdings musste ich mich auch in meinem vorherigigen Beruf immer laufend fortbilden und war das Lernen daher gewohnt.

In dem Bereich in dem ich zur Zeit arbeite (Netzwerk-Sicherheit) ist Erfahrung aber auch sehr wichtig. Jedenfalls ist momentan nicht erkennbar, warum ich in der Branche nicht noch bis zur Rente bleiben sollte (zumindest, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht ändern sollten).

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vor 7 Stunden schrieb Errraddicator:

Von daher ist es richtig, sich auch mit 30 schon Gedanken darüber zu machen, wo man sich mit 40 oder 50 eher sieht und was man dafür tun muss.

Was willst du dir denn für Ziele setzen? Gerade im Zeitalter von KI und Big Data sowie der daraus resultierenden Veränderung etlicher Berufe ist das heutzutage ungewisser als jemals zuvor. Es gibt heute gutbezahlte Jobs die es vor 5 Jahren noch nicht gab, und so mancher heute noch vermeintlich sicherer Job wird in 10-15 Jahren gar nicht mehr benötigt.

Ich sehe es wie BigVic, man kann sich selber das Leben zur Hölle machen und sich immer treiben lassen. Natürlich sollte man sich ab und zu mal Gedanken machen, wie es weitergehen kann/soll, aber einen Zeitraum von 10-15 Jahren kann man heute gar nicht mehr planen. Sobald man in der Lage ist, über den Tellerrand zu blicken und sich über verschiedene aktuelle Themen (Hypes) informiert, ist man ganz gut dabei denke ich.

 

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Am 12.5.2018 um 11:41 schrieb Sullidor:

Es ist auch im öD üblich, vom Arbeitgeber auf solche Veranstaltungen geschickt zu werden. Die Gründe dafür sind Mannigfaltig. Der Arbeitgeber muss sich da natürlich einen Vorteil von versprechen. Und diesen Grund/die Begründung lieferst normalerweise du selber.

Und die Kosten eines solchen Besuches auf so einer Konferenz können dann auch mal locker mal im mittleren 4stelligen Bereich liegen. Aber einige hier werden min. 1x jährlich auf solche Konferenzen geschickt.

 

 

Kann ich so nicht bestätigen.

In unserem Hause war der Besuch der IT-SA untersagt, sprich wenn dann als reines Privatvernügen und die kostenfreien Tickets des externen Dienstleisters wurden als Bestechung gewertet und dürften im Zuge des Korruptionsschutzes nicht angenommen werden.

Ich arbeite im Netzwerkbereich und entscheide auch ob verschlüsselt wird oder nicht...

Wäre nützlich gewesen - auch um Produktnews der aktuell sich im Einsatz befindlichen Hardware zu bekommen. Auf der Messe quasi kostenfrei, jetzt wird das eben inhouse gemacht, natürlich kostenpflichtig im Rahmen der Unterstützung. 😮 

Ich finde das merkwürdig und bin drauf und dran den öD zu verlassen.

Nicht nur deswegen, aber etliches läppert sich so langsam und nimmt leider weiter negativ zu. 

Die Vorzeichen sehen für einen Wechsel in die pW jedenfalls gut aus.

Bin jetzt auch 30.

Ich mache mir ehrlich gesagt 0 Sorgen um die Zukunft. Ich sehe scripten als notwendiges Übel an, kann es nicht so optimal, aber ignorieren darf man den „Trend“ sicherlich nicht... 

Und wenn man zu Abstrichen bereit beim Gehalt bereit ist, gibts ja den öD als sicheren Hafen doch noch...

bearbeitet von tTt

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Also mal kurz und ganz doof:

Alter: 45 - vielleicht Abi und Ausbildung FiSI / Bundeswehr oder Zivildienst = ~ 23 Jahre alt ins Berufsleben.

D.h. mit 45 = 22 Jahre Erfahrung. -> das bedeutet aber auch -> noch 22 Jahre arbeiten bis zur Rente.

D.h. man hat gerade erst 50% vom Berufsleben hinter sich -> sollte also (wenn die Qualifikation stimmt und die persönliche Einstellung) keinerlei Probleme geben einen guten Job zu finden

ich kann das bestätigen aus eigener Erfahrung.

just my 2 cents

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Ich würde nicht sagen, dass man mit 45 prinzipiell zu alt für einen Job in der IT ist - auch dann nicht, wenn man noch einwenig älter ist.

In der Tat hatten es früher ältere Bewerber sehr schwer, einen Job in der IT zu bekommen. Der Grund war aber vor allem, dass sehr viele IT-Unternehmen ein sehr junges Team mit einem eher jungen Chef hatten. Eine Firma mit einem Altersdurchschnitt unter 30 möchte einfach keinen 40-50-Jähringen.. Doch heute sind die selben Leute alle schon einwenig älter.

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