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Hallo zusammen,

angehängt findet ihr meine Projektdokumentation.

Sie wurde bereits benotet und ich poste sie hier, weil ich mir Feedback erhoffe. Ich habe viele Dokus von Klassenkameraden (die verkürzt haben) gesehen und daher eine gewisse Vorstellung wie eine Doku im Bereich zwischen 1-2 aussehen kann (oder auch schlechter). Da ich von meiner Note relativ schockiert war, bitte ich um die Fachmeinung von den Experten hier im Forum.

Entweder habe ich eine sehr verzerrte Selbstwahrnehmung (was ich gefährlich fände, da ich die Präsentation ja zu dem Thema noch vor mir habe), oder die Note ist ungerecht.

Mir geht es jetzt nicht darum, festzustellen dass jeder Prüfer andere Maßstäbe anlegt, sonder vielmehr herauszufinden ob ich wirklich eklatante Fehler in meiner Dokumentation habe, und es einfach selbst nicht sehe.

Ich fände es großartig, wenn ihr einen Prozentwert, bzw. eine Note angeben könntet, wo ihr die Dokumentation ungefähr verorten würdet.

Ich bedanke mich schon mal im voraus.

 

bearbeitet von Chief Wiggum
Dateianhang auf Wunsch des Fragestellers entfernt

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Ich hatte den Eindruck mich in meinem Beitrag oben vernünftig ausgedrückt zu haben.

Aber dann nochmal: Ich bin durch die Note stark verunsichert.

Darum wüsste ich gerne ob ich einen falschen Eindruck habe und es an mir liegt und wenn dem so ist, wo dann die Fehler liegen.

Die Note selbst wollte ich erstmal nicht nennen, da ich sehen möchte wie die Arbeit unvoreingenommen bewertet wird.

bearbeitet von TheLaughinMan

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Hi

 

ich hatte damals ein ähnliches Thema in meiner Dokumentation und finde sehr viele Inhalte bei Dir wieder - also erst mal keine groben Fehler.

Was mich beim Lesen stört: der Punkt 2.4 wirkt für mich nicht nachvollziehbar, auch nicht, wenn man sich den Anhang mit der Punktetabelle daneben legt. Ich weiß nicht, was die Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungen sind und kann nicht nachvollziehen, warum Du Dich wofür entschieden hast

Der komplette Punkt 3 wurde mir damals von meinem Projektbetreuer "verboten" - er sagt, dass er nicht lesen will, wie ich was einstelle - er geht davon aus, dass ich das kann und die anderen setzen auch voraus, dass ich Haken setzen kann, wenn ich es bis zur Abschlussprüfung geschafft habe. Er wollte eine lösungsorientierte Herangehensweise, also nur die einzelnen Schritte beschrieben haben.
Nach dem ich jetzt weiß, was die Prüfer fordern, liest sich der komplette Punkt 3 zu detailverliebt (es ist vollkommen egal, in welchen Port Du welches Kabel steckst)

 

Gruß

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vor 2 Stunden schrieb TheLaughinMan:

Ich fände es großartig, wenn ihr einen Prozentwert, bzw. eine Note angeben könntet, wo ihr die Dokumentation ungefähr verorten würdet.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas hart an, aber ich würde zu weniger als 50 Punkten tendieren.

Warum? 

Ich finde keine richtige Problemstellung definiert. Es liest sich am Anfang relativ wage. Eine bessere Formulierung und es wäre 1a.

vor 2 Stunden schrieb M Kreis:

Der komplette Punkt 3 wurde mir damals von meinem Projektbetreuer "verboten" - er sagt, dass er nicht lesen will, wie ich was einstelle - er geht davon aus, dass ich das kann und die anderen setzen auch voraus, dass ich Haken setzen kann, wenn ich es bis zur Abschlussprüfung geschafft habe. Er wollte eine lösungsorientierte Herangehensweise, also nur die einzelnen Schritte beschrieben haben.

Das fasst das ganze Problem zusammen. Du schreibst eine Installationsanleitung. Du hast ein Problem und du sollst Dokumentieren wie du mit dem was du gelernt hast zu der Lösung gekommen bist. 

Wie hast du die Produkte evaluiert? Gerade bei Fortigates kannst du die Technischen Details aus Datenblättern ablesen. Die Punkte kannst du alle schön in einer Tabelle gegenüberstellen und so auch Schwachstellen aufzeigen. Fehlt bei dir.

Die Nutzwertanalyse ergibt keinen Sinn. Warum legst du Prioritäten fest, wenn du sie am Ende eh ignorierst.

Deine Kostennutzenanalyse ist schlecht. Du rechtfertigst hier nur deine Ausgaben, aber eine wirtschaftliche Betrachtung fehlt. Sprich wann hat sich die Investition rentiert.

Wenn du Funktionstests machst, solltest du vorher definieren was du testen willst. Sprich mach dir eine Checkliste und arbeite diese ab. Lege vorher fest was passiert wenn ein Test fehlschlägt. Die Zeitplanung dazu sollte auch realistisch sein. Du kannst eine Stunde etwas testen und acht Stunden dich mit dem Aufbau und der Endabnahme beschäftigen.

Die Endabnahme sollte der letzte Punkt vor dem Fazit sein..

 

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vor 6 Minuten schrieb BaScheu:

Es fehlt halt die Kundendokumentation ... falls ich diese nicht übersprungen habe. Bei mir macht das 10% der Projektdoku aus.

Das kommt auf die IHK (und das Projekt) an.

Ich muss auch @M Kreis zustimmen: Punkt 3 wirkt auf mich so, als würdest du Dinge wie die Verkabelung (in orange) als genauso wichtig erachten wie das übergreifende Konzept, bzw. die Probleme, die du lösen möchtest. Das ist ein Wust aus Zahlen, trivialen Informationen und Klick-Beschreibungen, der in einer Dokumentation an sich nichts zu suchen hat in der Form.

Ich sage mal nichts zu einer Note, aber eine 1 oder 2 ist das in meinen Augen nicht.

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Ich habe mir die Doku bis jetzt zur Häflte gelesen und "mich haut sie nicht vom Hocker" wäre jetzt eine Antwort... Die dich wahrscheinlich aber nicht zufriedenstellen wird.

Ein paar Entscheidungen und Passagen sind meiner Ansicht nach unnötig in die Länge gestreckt.
Ich bin kein Prüfer, hatte aber in der Projektphase ein ziemlich gutes Ergebnis (leider nur die 1 angekratzt :( )

Die Bewertung ist natürlich IHK-spezifisch, weshalb du dich auf die Aussagen hier nicht wirklich verlassen kannst.

3.1 Vorkonfiguration Firewall:
Unsere Prüfer hätte es nicht interessiert, dass du dich mit einem Konsolenkabel verbindet und den FortiExplorer startest. Die Vorkonfiguration hätte man mit einem maximal zwei Sätzen abdecken können und den selben Informationsgehalt liefern können.

3.1 Inbetriebnahme:
Das klingt für mich wie eine reine Installationsanleitung. Tippen und Hakensätzen solltest du nach 3 Jahren selbstverständlich können. Die Installation ist zu "Detailreich" geschrieben, zum Beispiels das Anlegen des Adminsaccounts mitsamt Name..

3.3 Konfiguration des Clusters:
"...zur farblichen Unterscheidung der Netze und Bereiche wähle ich hierfür orangene Netzwerkkabel..."
".... nun schalte ich den Slave wieder ein.."

Diese Dinge interessieren in der Regel einen Prüfer gar nicht und ist nur Informationsgehalt welcher keinen Mehrwert bietet. Für eine technische Dokumentation absolut unbrauchbar.

3.4 Konfiguration Interface und Netzwerke:
Erneut zu viele Details die unnötig sind.

...... Mehr habe ich nicht gelesehen, da die Note für eine technische Dokumentation wahrscheinlich gerechtfertigt ist.. Stelle dich mal auf Fragen zu den unnten genannten Themen ein:
 

Firewall; VLAN; Virtualisierung des Netzwerkes, Ports und deren Funktionenen, IP-Adressen und Netzmasken, DNS/DHCP - Wie funktioniert DHCP und DNS?
Sicherheit? Datenschutz? Datensicherheit?
Zertifikate (Was sind Zertifikate? Welches kennst du? Wofür werden sie verwendet? Was ist eine Zertifizierungsstelle?)
WLAN (Worin unterscheiden sich beide Frequenzen? Warum gibt es Zwei? Wann sollte man 2,4 oder 5ghz verwenden? Was ist bedeutet 802.11n/g/b und 802.11ac/n/a?)

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Kleine Zusatzfrage (auch an andere Azubis oder Nicht-mehr-Azubis):

Bei mir war es so, dass mein Projektbetreuer meine Dokumentation immer mal wieder zugemailt haben wollte. Er meinte, er darf sie nicht korrigieren, aber er kann kritische Fragen stellen (was er dann auch getan hat).
Das hat mir ein super-sicheres Gefühl gegeben, dass er mich nicht komplett gegen die Wand fahren lässt.

War das IHK-spezifisch (hier Aachen), Betreuer-spezifisch oder macht das jeder Betreuer? Denn dann würde ich nicht verstehen, wie so etwas wie oben zu Stande kommt. Mein Betreuer hätte mich das Ding so nicht abgeben lassen!

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Bei mir war's so, dass ich die Dokumentation an sich alleine geschrieben habe (weil ich auch tiefer im Thema war als mein Betreuer) und sie am Ende zur Durchsicht meinem Betreuer und einem Kollegen gegeben habe, die dann Anmerkungen (zum Großteil stilistisch) gegeben haben. Murks hätte mich mein Betreuer auch nicht abgeben lassen.

Vielleicht ist der Betreuer des TE aber auch einfach nicht so erfahren, was die IHK Prüfung angeht und konnte schlecht einschätzen, was eigentlich gefordert wird. In dem Fall sollte man dem TE raten, sich mit seinem Betreuer hinzusetzen und dafür zu sorgen, dass das dem nächsten Azubi nicht nochmal passiert.

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vor 6 Minuten schrieb M Kreis:

Kleine Zusatzfrage (auch an andere Azubis oder Nicht-mehr-Azubis):

Ebenfalls.
Rechtschreibfehler/Zeichensetzungsfehler und Verständnisprobleme wurden angemerkt, nach dem Motto "Du erklärst hier $Projektteil, aber nicht, was $Protokoll ist. Geh davon aus dass der PA aus BWLern besteht, die keine Ahnung haben wovon du sprichst."

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Hi,

ersteinmal vielen Dank an alle, die geantwortet haben.

Ich nehme mal auf ein paar Punkte Bezug:

- Ausbilder: Mein Ausbilder hat 5 Monate nach Beginn meiner Ausbildung gekündigt. Danach hatte ich zwar 1-2 Ansprechpartner, aber niemanden mehr, der mich "aktiv" ausgebildet hat. Eine Ahnung von den IHK-Prüfungen hat hier im Betrieb niemand, ebensowenig von den Anforderungen zu Dokumentation oder Fachgespräch. Die gute Nachricht ist, dass es nach mir erstmal keine weiteren Auszubildenen geben wird. ;-)

Zu dem Schreibstil als " Installationsanleitung ":

Wir haben in der Berufsschule 2 komprimierte Dokumentationen zum Test geschrieben. Hier wurde darauf hingewiesen in diese Richtung zu schreiben. Hinzu kommt, dass ich bei anderen Dokus einen ähnlichen Stil gesehen habe und daher davon ausging, dies wäre so nötig.

Ich verstehe die Kritik natürlich, dass es sehr kleinteilig geschrieben ist.

Zu Nutzwertanalyse / Kostennutzenanalyse / Funktionstests:

Wie schon oben erwähnt, habe ich mich an anderen Dokus orientiert, wie die Struktur auszusehen hat. In den Dokumentationen, die ich gesichtet habe, waren sie auch nicht umfangreicher als bei mir. Aber das soll natürlich keine Ausrede sein, ich hätte sie auch um einiges ausführlicher gestalten könnten, dachte aber dieser Umfang wäre für die Dokumentation ausreichend.

 

Da nach der Note gefragt wurde: Bewertet wurde meine Doku mit 58 Punkten.

Ich persönlich hätte keine 1 oder 2 erwartet, aber auf eine 3 hätte ich dennoch gehofft gehabt.
Eine 4 erscheint mir im Rahmen anderer Arbeiten, die von dieser IHK noch mit "gut" bewertet wurden, etwas hart.

Es hilft mir aber, die Meinungen hier zu lesen.

Daher auch meinen Dank, für die Hinweise auf welche Themen ich mich am besten für das Fachgespräch vorbereite (wobei ich das natürlich auch auf dem Schirm habe, aber besser zuviel Input, als zu wenig).  :-)

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vor 14 Minuten schrieb TheLaughinMan:

- Ausbilder: Mein Ausbilder hat 5 Monate nach Beginn meiner Ausbildung gekündigt. Danach hatte ich zwar 1-2 Ansprechpartner, aber niemanden mehr, der mich "aktiv" ausgebildet hat. Eine Ahnung von den IHK-Prüfungen hat hier im Betrieb niemand, ebensowenig von den Anforderungen zu Dokumentation oder Fachgespräch. 

Na und? Es ist auch deine Aufgabe als Azubi etwas zu fordern, ggf. hättest du dich bei deiner IHK gemeldet und gesagt "Hey. Mein Ausbilder ist gegangen. Wie geht's weiter?" 

Es macht auch nichts wenn keiner Ahnung von einem Abschluss Projekt hat. Die Doku soll auch verständlich sein für jemand der keine Ahnung vom Thema hat.

vor 19 Minuten schrieb TheLaughinMan:

Wie schon oben erwähnt, habe ich mich an anderen Dokus orientiert, wie die Struktur auszusehen hat. In den Dokumentationen, die ich gesichtet habe, waren sie auch nicht umfangreicher als bei mir. Aber das soll natürlich keine Ausrede sein, ich hätte sie auch um einiges ausführlicher gestalten könnten, dachte aber dieser Umfang wäre für die Dokumentation ausreichend.

Du kannst bei der IHK auch einsehen, welche Punkte in einer Dokumentation bewertet werden. Sprich, was will die IHK sehen. Natürlich liegt es im ermessen eines Prüfers wie viele Punkte es am Ende gibt. 

 

vor 24 Minuten schrieb TheLaughinMan:

Da nach der Note gefragt wurde: Bewertet wurde meine Doku mit 58 Punkten.

Eine 4 erscheint mir im Rahmen anderer Arbeiten, die von dieser IHK noch mit "gut" bewertet wurden, etwas hart.

Wie oben schon beschrieben kannst du dich damit glücklich schätzen, da vergleichsweise wichtige Punkte wie Entscheidungsfindung oder Wirtschaftlichkeit nur sehr begrenzt Erwähnung finden.

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vor 8 Minuten schrieb melsen1234:

Du hast außerdem viel zu viel geschrieben. Bei uns war es zumindest so, dass die Doku auf 10 Seiten begrenzt, alles drüber wird nicht benotet. Du hast aber knapp über 12! Seiten.

Bei mir waren es 15.. bei anderen 20. das ist von IHK zu IHK unterschiedlich.

 

 

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@cortez:  Die Ausbildung war ansonsten in Ordnung, in meiner Situation hätte es schlimmer kommen können. Das ist aber ein anderes Thema und ich hatte es nur erwähnt, da nach dem Ausbilder gefragt wurde.

Von meiner IHK existiert durchaus ein Bewertungsbogen, den ich mir angesehen habe. Die Anforderungen, die dort angegeben wurden, habe ich versucht alle zu berücksichtigen.

Ich hätte weniger ein Problem mit der Note, wenn ich eine Verhältnismäßigkeit erkennen könnte. Aber da schwankt es wohl je nach Prüfer.

@melsen: Die Vorgabe der IHK lautet bei uns 10-15 Seiten. Insofern liege ich unter dem Maximum.

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