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Projekte zum Selberlernen gesucht

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Hallo allerseits,

ich habe leider einige Probleme in der Ausbildung (FISI). Der Ausbildungsplan wird nur unzureichend eingehalten. Das Problem liegt nicht am Ausbilder, sondern an den Kollegen, die ständig krank machen und keinen Bock auf die Azubis haben. Mit dem Effekt, ich habe noch ein Jahr und habe ganz grundlegende Sachen noch nie gemacht, zum Beispiel (jetzt nur mal das, was ich in diesem Jahr hätte lernen sollen):

* Eine VM einrichten

* Netzwerke einrichten und konfigurieren

* Remote Support

* Arbeiten mit einem Ticketsystem

* Registry

* Powershell

* Softwarepaketierung

* Backups

* Datenschutz und Urheberrecht

* Monitoring von Betriebsabläufen

* Programmieren

* Softwarekomponenten integrieren, Soft- und Hardware aufeinander abstimmen

 

Was ich hingegen gemacht habe:

* Festplatten lochen

* Dokus schreiben

* Nutzeranträge bearbeiten

* Grundlagen in Linux

* Sehr vieles selbst gelernt in Onlinekursen, Fachbücher lesen etc.

Ich habe das Gefühl, dass ich wissensmäßig vieles drauf habe, genug um die Prüfung zu bestehen. In der Schule bin ich gut. Aber mir fehlt fast sämtliche Praxis, die ich im weiteren Berufsleben einfach können muss.

Ich habe natürlich schon versucht gegenzusteuern und habe mich sehr lange sehr viel mit meinem Chef und dem Ausbilder gestritten, die IHK eingeschaltet, die Ausbildungsbeauftragte, Gewerkschaft, Betriebsrat undundund. Das Ergebnis ist, dass alles so läuft wie zuvor. Ich bin mit meinem Latein am Ende und versuche jetzt einfach nur, das wichtigste selbst nachzuholen, sofern das irgendwie ohne größere Kosten möglich ist.

Habt ihr da Ideen, was ich technisch auf der Arbeit oder zuhause umsetzen kann?

Berufsziel: Weiß ich noch nicht, mich interessieren aber besonders IT-Sicherheit, Datenbanken, technisches Schreiben und Programmierung.

Am meisten Sorge macht mir die Projektarbeit, da ich mir ja alles aus den Fingern saugen müsste. Dann lieber was eigenes aufbauen, auch wenn's im Betrieb nicht verwendbar ist. Es kann also durchaus auch was umfangreicheres sein.

Danke und Grüße

jk*

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vor 21 Minuten schrieb jk86:

Der Ausbildungsplan wird nur unzureichend eingehalten. Das Problem liegt nicht am Ausbilder, sondern an den Kollegen, die ständig krank machen und keinen Bock auf die Azubis haben. 

Der Ausbildungsplan ist eine Übersicht, über das was du am Ende können solltest. Wie man zu dem Ziel kommt ist eine andere Sache. Bei mir wurde im Betrieb nichts zur Programmierung gemacht, da ich es als Fisi nur theoretisch brauche und die Theorie in die Schule gehört.

Wo wir bei Theorie sind, in der Theorie wäre dein Ausbilder für dich zuständig und nicht deine Kollegen.

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vor 5 Stunden schrieb cortez:

 

Wo wir bei Theorie sind, in der Theorie wäre dein Ausbilder für dich zuständig und nicht deine Kollegen

Wie du es vorhin erwähnt hast Theorie = Theorie. Vieles lernt man auch vom Kollegen...

Mein Ausbilder war kaufm. Leiter und er hatte es geschafft in d. Firewire-Anschluss nen USB Stick reinzustecken....

So jetzt zu jk86:

Nimm nen alten Rechner von der Firma und baue Zuhause ein System auf wo du einfach dich austoben kannst.

Leider sieht es so aus, dass du am Ende dir selbst alles beibringen musst. Du hast ja genügend Online Schulungsvideos (video2brain, cbtnuggets, Pluralsight, Udemy) wo du was lernen kannst.

Bsp: Server aufsetzten, AD aufsetzen nur mit Powershell + 50 Useraccounts per PS. Richte ein Ticketsystem etc. Du wirst genügend Fehler machen und daraus lernen.

Und Projektarbeit... ich glaube da musst du jetzt schon "festlegen" was du machen willst und vom Ausbilder absegnen lassen...

 

Du bist noch in der Ausbildung und nach der Ausbildung erwartet man nicht, dass du voll der Linux/Windoof Genie bist etc.

Du wirst angelernt und danach sammelst du RICHTIGE Erfahrung. Es heißt ja nicht umsonst bei vielen "Personaler" d. Berufserfahrung erst nach der Ausbildung gilt.....

 

bearbeitet von Zaroc
Gut Deutsch

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vor 7 Stunden schrieb jk86:

Hallo allerseits,

ich habe leider einige Probleme in der Ausbildung (FISI). Der Ausbildungsplan wird nur unzureichend eingehalten. Das Problem liegt nicht am Ausbilder, sondern an den Kollegen, die ständig krank machen und keinen Bock auf die Azubis haben. Mit dem Effekt, ich habe noch ein Jahr und habe ganz grundlegende Sachen noch nie gemacht, zum Beispiel (jetzt nur mal das, was ich in diesem Jahr hätte lernen sollen):

<gekürzt>

 

Was ich hingegen gemacht habe:

<gekürzt>

die Prüfung zu bestehen. In der Schule bin ich gut. Aber mir fehlt fast sämtliche Praxis, die ich im weiteren Berufsleben einfach können muss.

Ich habe natürlich schon versucht gegenzusteuern und habe mich sehr lange sehr viel mit meinem Chef und dem Ausbilder gestritten, die IHK eingeschaltet, die Ausbildungsbeauftragte, Gewerkschaft, Betriebsrat undundund. Das Ergebnis ist, dass alles so läuft wie zuvor. Ich bin mit meinem Latein am Ende und versuche jetzt einfach nur, das wichtigste selbst nachzuholen, sofern das irgendwie ohne größere Kosten möglich ist.

Habt ihr da Ideen, was ich technisch auf der Arbeit oder zuhause umsetzen kann?

Berufsziel: Weiß ich noch nicht, mich interessieren aber besonders IT-Sicherheit, Datenbanken, technisches Schreiben und Programmierung.

Am meisten Sorge macht mir die Projektarbeit, da ich mir ja alles aus den Fingern saugen müsste. Dann lieber was eigenes aufbauen, auch wenn's im Betrieb nicht verwendbar ist. Es kann also durchaus auch was umfangreicheres sein.

Danke und Grüße

jk*

Also ich sehe die Sache von zwei Seiten.

Die eine Seite ist die, dass du im Betrieb wohl nicht super toll ausgebildet wirst. Insbesondere scheint die Ausbildung nicht sehr rund zu sein. Ich kenne das von meiner eigenen Ausbildung, da war's ähnlich. An dem, was sich im Betrieb abspielt, kann man meist leider nicht viel ändern. Eskaliert hast du die ganze Sache ja schon an die entsprechenden Stellen, so dass dir hier nur die Möglichkeit zum Betriebswechsel bleibt.

Die andere Seite dagegen ist die, dass du fast unbegrenzt viel selber lernen kannst. Das ist zwar nicht so schön wie im Betrieb, aber es bringt dich immerhin voran. 

Mein Vorschlag entspricht dem, was Zaroc gepostet hat. Idealerweise machst du ein bisschen Geld locker und kaufst dir einen kleineren Server, ich denke da an sowas wie Dell T20/T30. Ist das Budget dafür zu knapp, geht's aber auch noch deutlich billiger.

Gucken wir also mal:

VM aufsetzen/Virtualisierung: Hyper-V, ESXI, Virtualbox, Proxmox, KVM usw. sind alle kostenlos. An die Grenzen stößt man dann bei Dingen wie VCenter und Clustern, aber das ist auch nicht existenziell wichtig für den Anfang.

Netzwerke einrichten und konfigurieren: Hier würde ich empfehlen, mit dem Cisco Packet Tracer zu starten. Vielleicht wird dann mittelfristig ein CCNA draus. Damit ist zumindest das Wissen der Ausbildung locker abgedeckt.

Remote Support: Kannst du machen mit Teamviewer oder Anydesk. Ist aber eigentlich trivial. Ob du nun auf deinem eigenen PC oder auf einem fremden rumklickst - egal.

Arbeiten mit einem Ticketsystem: Hier gibt's einfach zu viele völlig verschiedenartige Systeme. Mantis, Redmine usw. könntest du aber auch locker in einer VM mal anschauen. Sicher nicht das gleiche, wie im Live-Betrieb aber du kannst damit Grundkenntnisse erlangen.

Registry: Hier gibt's beliebig viele How-To's im Netz. Am besten in einer VM mit Snapshots arbeiten. Ansonsten sehe ich das auch eher weniger als essentiellen Teil einer Ausbildung.

Powershell: Fällt im Endeffekt unter Programmierung, siehe unten.

Softwarepaketierung: Grober Überbegriff. Aber wenn du deine eigenen rpm oder deb-Pakete bauen willst...auch hierfür gibt's zahlreiche Tutorials.

Backups: Ein Backup reicht von einem einfachen rsync über Acronis bis zum Betrieb eines Backup-SANs. Einfache Sachen könntest du auch hier selber umsetzen.

Datenschutz und Urheberrecht: Hier geht's im Wesentlichen um das Durcharbeiten öffentlicher Dokumente.

Programmieren: Lernt man am besten durch tun. Von Perl bis zu Powershell stehen dir hier alle Optionen offen. Tutorials gibt's genug, ebenso Foren und Dinge wie Stackoverflow.

Wie du siehst, kannst du dir einen Großteil dieser Dinge selber aneignen. Klar wär's im Betrieb schöner, aber solange die IHK den Betrieben praktisch freie Hand lässt, wird sich hier kaum etwas ändern.

Viel Erfolg.

 

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Ich häng mich mal an:
 

vor 12 Stunden schrieb Fauch:

Netzwerke einrichten und konfigurieren: Hier würde ich empfehlen, mit dem Cisco Packet Tracer zu starten. Vielleicht wird dann mittelfristig ein CCNA draus. Damit ist zumindest das Wissen der Ausbildung locker abgedeckt.

Wenn man eh nen Server mit VMs aufsetzt, und sei er noch so klein, kann man das ganze auch dort machen.
Verschiedene Netze, NAT, Subnetting, etc. Halte ich persönlich für spannender als im Packet Tracer, wobei für das Grundverständnis sicherlich die bessere Wahl ist.

 

vor 12 Stunden schrieb Fauch:

Backups: Ein Backup reicht von einem einfachen rsync über Acronis bis zum Betrieb eines Backup-SANs. Einfache Sachen könntest du auch hier selber umsetzen.

Lässt sich ebenfalls wunderbar mit VMs üben.
ZFS mag ich ganz gern dafür.

 

vor 12 Stunden schrieb Fauch:

Programmieren: Lernt man am besten durch tun. Von Perl bis zu Powershell stehen dir hier alle Optionen offen. Tutorials gibt's genug, ebenso Foren und Dinge wie Stackoverflow.

Kann ich so unterschreiben. Persönliche Favouriten sind Bash und  Python. 
Liegt aber auch daran, dass ich bei der Arbeit so gut wie nichts mit Windows zu tun hab.


Gibt zu so ziemlich allen Themen auch ganz gute Bücher vom Rheinwerk-Verlag.
Wenn man nicht zwingend auf die aktuellste Auflage besteht, hier auch ein paar kostenlose zum Online lesen und herunterladen - vom Verlag selbst bereitgestellt, keine dubiosen Quellen.

Edit:
Eine wirklich gute Hilfe ist imho auch das IT-Handbuch für Fachinformatiker, da es einen großen Teil der relevanten Themen zumindest mal etwas anreisst, viele auch ganz gut vertieft.

bearbeitet von RubberDog

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Am ‎07‎.‎06‎.‎2018 um 12:29 schrieb jk86:

* Remote Support

* Arbeiten mit einem Ticketsystem

Das wäre normaler 1st-Level Support. Es ist nicht komplex und du bräuchtest da auch keine Einarbeitung. Ich weiß nicht wie es bei dir aussieht, aber als Azubi fängt man meiner Erfahrung nach immer dort an. Wie dem auch sei, du brauchst dir hier keine großen Sorgen machen.

Am ‎07‎.‎06‎.‎2018 um 12:29 schrieb jk86:

* Monitoring von Betriebsabläufen

Das müsstest du erst machen, wenn du in einer leitenden Position bist. Als normaler FISI wäre das Server Monitoring viel relevanter. Hier gibt es einige Lösungen und ein paar sind auch open source.  Einfachmal die Suchmaschine deines Vertrauens fragen.

Am ‎07‎.‎06‎.‎2018 um 12:29 schrieb jk86:

* Sehr vieles selbst gelernt in Onlinekursen, Fachbücher lesen etc.

Ich habe das Gefühl, dass ich wissensmäßig vieles drauf habe, genug um die Prüfung zu bestehen. In der Schule bin ich gut. Aber mir fehlt fast sämtliche Praxis, die ich im weiteren Berufsleben einfach können muss.

Darf ich fragen was du während deines Arbeitstags machst? Für mich liest sich das so, als ob du nur an deinem Platz sitzt und Sachen lernst. Zur Not, frag ob du im Support mit arbeiten kannst, oder frag ob du Kollegen einfach nur über die Schulter schauen kannst. 

Am ‎07‎.‎06‎.‎2018 um 12:29 schrieb jk86:

Am meisten Sorge macht mir die Projektarbeit, da ich mir ja alles aus den Fingern saugen müsste. Dann lieber was eigenes aufbauen, auch wenn's im Betrieb nicht verwendbar ist. Es kann also durchaus auch was umfangreicheres sein.

Mach dir nicht deswegen nicht verrückt. Du darfst maximal 35 Stunden brauchen. Dich in Themen einarbeiten machst du ja schon. Hier musst du das gelernte dann auch anwenden.

Deine Grundlage sollte eine Problemstellung sein, oder ein Prozess der optimiert werden muss. Halt die Augen offen, wo du eine Möglichkeit siehst etwas zu verbessern. Frage auch deinen vorgesetzten und deinen Ausbilder was die im Sinn haben und dränge etwas auf eine Antwort.

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vor einer Stunde schrieb cortez:

Darf ich fragen was du während deines Arbeitstags machst? Für mich liest sich das so, als ob du nur an deinem Platz sitzt und Sachen lernst.

Genau. Nicht die ganze Zeit über, aber den größten Teil.
Den Rest der Zeit mache ich Aufgaben, aus denen ich seit der Mitte des 1. Lehrjahres nun wirklich nichts neues mehr gelernt habe. Zum Beispiel openSuse auf eine Workstation installieren (mittels Script, musste nur ab und zu mal "ja" klicken, IP-Adresse eintragen und im richtigen Moment den USB-Stick rausziehen). Dann ab zum Kunden und alles einstöpseln. Ab und zu kommt ein Schwung Festplatten aus anderen Filialen, die gelocht werden müssen. Demnächst kommen 200 Notebooks die ausgepackt, inventarisiert und eingetütet werden müssen. Ab und zu schreib ich ne Installationsanleitung zum Durchklicken, die super dringend benötigt wird, aber zum Durchspielen des Ergebnisses wird einfach kein Termin gefunden. Früher musste ich zu internen Vorträgen den Videoschnitt machen. Ab und zu ist das ja ok (macht mir ja auch Spaß), aber als ich wochenlang mit nichts anderem mehr beschäftigt war, habe ich meinen Ausbilder daran erinnert, dass ich zur Fachinformatikerin ausgebildet werde und nicht zur Mediengestalterin. Seitdem hat ein anderer Azubi den Job an der Backe und wird den wohl auch nicht mehr los, bis die nächste Generation Azubis da ist.

Insgesamt bin ich froh über alles, was ich bisher gemacht habe. Es gab auch Tage, da hab ich mangels Arbeit mich einfach nur zu Tode gelangweilt. Aber ich finde auch, dass das Gesamtpaket der vermittelten Fertigkeiten schlichtweg viel zu dünn. Wie soll ich nach der Ausbildung einem Personaler erklären: "Also, sie suchen einen guten Sysadmin - ich kenne mich da bestens aus, ich hab drei Jahre lang Festplatten gelocht!"

Einfach über die Schulter schauen geht auch nicht so wirklich. Beliebteste Ausrede: "Hab 'nen Consultant". Aber ich bin auch der Typ, der durch Selbermachen am meisten lernt. Es bringt mir wenig, wenn ich 'nem Kollegen zuschaue, wie er die Maus über den Bildschirm schubst. Ich hab das schon mehrmals auf der Arbeit angesprochen, dass ich etwas selbst machen möchte. Im Produktivbetrieb darf ich aber quasi nichts machen. Ich hab versucht eine Azubidomäne aufzubauen, um eine eigene Spielwiese zu haben. Ergebnis: Die beiden Laptop-Server wurden fürs Homeoffice der lieben Kollegen nach zwei Wochen wieder eingezogen und sich drum kümmern will keiner meiner Mitazubis. Ich brauch das Wort "Azubidomäne" nur in den Mund nehmen und dann rollen sie mit den Augen.

 

vor einer Stunde schrieb cortez:

Frage auch deinen vorgesetzten und deinen Ausbilder was die im Sinn haben und dränge etwas auf eine Antwort.

Jo, mach ich seit zwei Jahren. Zu tun gäbe es jede Menge, wir machen gerade einen Win10-Rollout. Ich zähle gar nicht mehr mit wie oft ich schon gefragt habe, ob ich irgendein Arbeitspaket übernehmen kann. Es passiert schlichtweg nix. Irgendwann bekam ich irgendwie den Stempel "kann nix" verpasst und seitdem herrscht tote Hose.

Ich hab nächste Woche wieder ein Gespräch mit der IHK und lege die Wochenberichte vor. Wird sicher lustig.

Sorry, ich hab euch gerade mega mit meinen Problemen zugekotzt. Da stecken halt zwei Jahre Frust dahinter, der muss ab und zu mal raus.

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Gast ThoBi

Hallo zusammen,

was ich mich etwas frage, lernt man in der Berufsschule keine Praxis?

Wenn man mal ein tiefes Verständnis der Informatik und seiner Wissenschaften erreicht hat stellt man womöglich fest, dass Theorie und Praxis identisch sind. Theorie formal und Praxis weniger formal aber mit Technologie.

Wenn der Betrieb schon so versagt, dann am besten ein Fachbuch kaufen. 700 Seiten kann man auf 14 Tage durcharbeiten, jeden Abend 50 Seiten zum Beispiel. Lesen entspannt und man lernt oft viel. Ansonsten hilft auch noch ein dickes Fell. Nach der Ausbildung kommen wo anders die besseren Zeiten.

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vor 7 Stunden schrieb jk86:

Genau. Nicht die ganze Zeit über, aber den größten Teil.
Den Rest der Zeit mache ich Aufgaben, aus denen ich seit der Mitte des 1. Lehrjahres nun wirklich nichts neues mehr gelernt habe... 

<Rest gekürzt>

Das hört sich aber wirklich sehr ungut an. Was sagt denn die IHK dazu? Und die Lehrer in der Berufschule?

Ich weiß, dass man meistens ja doch den Satz "es sind ja nur drei Jahre" zu hören bekommt. Aber in deinem Fall könnte ein Wechsel vielleicht doch Sinn machen, denn da bleiben wollen wirst du ja sicher eh nicht.

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Am ‎09‎.‎06‎.‎2018 um 00:05 schrieb Fauch:

Das hört sich aber wirklich sehr ungut an. Was sagt denn die IHK dazu? Und die Lehrer in der Berufschule?

Ich habe für meinen Ansprechpartner in der IHK einen Ordner erstellt mit alles Wochenberichten, den Ausbildungsplänen (die 1:1 aus der Ausbildungsordnung übernommen sind) und drei Seiten Zusammenfassung darüber, was ich gelernt habe (wenig) und was nicht, wie meine Situation auf der Arbeit ist und welche Schritte ich unternommen habe das Ruder rumzureißen.

Gerade den Termin mit der IHK gehabt. Der Ansprechpartner nimmt den Ordner entgegen, meint, er könne nichts tun weil ja noch nie was vorgefallen sei, und sagt er würde mal mit dem Ausbilder sprechen.

That's it.

Mein Berufsschullehrer hat mich schon vorgewarnt, dass die IHK nichts macht. Ich war auch schon im ersten Lehrjahr dort und sie hat nichts getan. Mein Ausbilder ist IHK-Prüfer, mein Arbeitgeber eine Behörde. Ich habe den starken Verdacht, dass hier Befangenheit vorliegt.

Welche Möglichkeiten habe ich?

Ich werde nächste Woche einem Anwalt einen Ordner desselben Inhalts vorlegen. Ich weiß aber nicht, welche Möglichkeiten er hätte, und will mich nicht weiter von Menschen verarschen lassen. Darum fände ich es cool, wenn jemand schon mal in einer ähnlichen Situation war, davon zu berichten oder mir ein paar Tipps zu geben.

bearbeitet von jk86

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Am 8.6.2018 um 08:34 schrieb RubberDog:

Eine wirklich gute Hilfe ist imho auch das IT-Handbuch für Fachinformatiker, da es einen großen Teil der relevanten Themen zumindest mal etwas anreisst, viele auch ganz gut vertieft.

Wenn hier Interesse besteht, bitte PN. Ich habe es doppelt, da ich es mir im Vorfeld selbst gekauft und dann in der Umschulung noch einmal bekommen habe. Und ja, viele Sachen sind dort sehr gut und verständlich erklärt.

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vor 2 Stunden schrieb Ma Lte:

Wenn hier Interesse besteht, bitte PN. Ich habe es doppelt, da ich es mir im Vorfeld selbst gekauft und dann in der Umschulung noch einmal bekommen habe. Und ja, viele Sachen sind dort sehr gut und verständlich erklärt.

Danke, ich habe es mir schon vor der Ausbildung angeschafft, liegt also auch vor. Aber vielleicht ist es für jemand anderen interessant.

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Gerade Gespräch mit nem Anwalt gehabt. Er sieht keine Chance da irgendwie noch was drehen zu können. Einzige Möglichkeit wäre jetzt noch ein Wechsel des Ausbildungsplatzes.

Falls ihr in einem Unternehmen tätig seid mit Sitz in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt oder nahe Umgebung, das mich noch ein Jahr so gut wie möglich ausbilden könnte: Bitte redet mit euren Chefs und euren Ausbildern und sagt mir Bescheid. Ewige Dankbarkeit wäre euch gewiss :)

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Hat jemand Erfahrungen mit überbetrieblicher Ausbildung, wenn der Betrieb schlecht ausbildet, und kann bitte berichten? Oder besteht die Möglichkeit, selbst Schulungen zu machen und die vom Betrieb bezahlt zu bekommen, etc?

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vor 8 Stunden schrieb jk86:

Hat jemand Erfahrungen mit überbetrieblicher Ausbildung, wenn der Betrieb schlecht ausbildet, und kann bitte berichten? Oder besteht die Möglichkeit, selbst Schulungen zu machen und die vom Betrieb bezahlt zu bekommen, etc?

Hattest du nicht geschrieben, dass du in der Schule ganz gut bist? 

Nutze die Zeit auf der Arbeit, Tutorials durchzuarbeiten und Dokumentationen zu lesen. In der Schule machst du weiter wie bisher. Dir wird dann zwar vielleicht ein wenig das praktische Wissen fehlen, aber das kannst du dir bei deiner nächsten Stelle schnell aneignen.

Meine Ausbildung war ganz sicher auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich habe dann eben so das Beste daraus gemacht. 

 

 

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