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Freie Wirtschaft oder Staat? (FISI)

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Hallo Leute.

ich stecke in einem kleinen Schlamassel... da dachte Ich ich kann ja hier mal Fragen was die Erfahrungen dazu sagen.

Ich bin am 28.08.2018 mit meiner Umschulung zum Fisi fertig und habe jetzt 2 Stellenangebote die ich in betracht ziehe.

 

ein Angebot bei einer größeren Firma und eines bei einer Staatlichen Stelle, beide auf 12 Monate befristet mit Übernahmechance.

 

Gehalt annähernd gleich, Fahrtweg ebenfalls.... habt Ihr Erfahrungen mit Stellen beim Staat? die Berufsbezeichnung (IT-Systemadministrator) ist bei beiden gleich aber ich weis dass ich bei der Staatlichen Stelle hauptsächlich Clients betreuen soll, bei der anderen ein breites Feld und spezialisierung dann wenn klar ist wo es am besten passt.

 

meine persönlichen Präferenzen mal bei Seite, was würdet Ihr tun?

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Ich war 2 Jahre befristet im öffentlichen Dienst durch den Bund bezahlt und bin jetzt unbefristet bei einer größeren Firma.

Ich denke das kann man pauschal nicht beurteilen, bei mir persönlich war im öD (Wissenschaftlicher Bereich) die Fluktuation ziemlich hoch und das Interesse der HR Abteilung Leute zu halten auch eher begrenzt.

Zudem kann man auch im Nachhinein die Bezahlung kaum verhandeln, da man je nach Stelle und Erfahrung eingruppiert wird und eine Neubewertung oftmals blockiert wird.

Deshalb würde ich aus rein persönlicher Erfahrung das private Unternehmen nehmen, bei Dir könnte es aber auch genau andersrum sein.

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Ich arbeite im öD, und bin ganz zufrieden.
Ja, in der freien Wirtschaft gibt's mehr Geld.
Aber eben auch deutlich mehr Stress. Ich hab hier Gleitzeit, 13tes Gehalt, 30 Tage Urlaub.
Kann mich wirklich nicht beschweren.

Oder gibt es einen bestimmten Aspekt, der dich interessiert?

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Was ist denn deine persöhnliche Tendenz?

 

Also ich würde die freie Wirtschaft nehmen. Eben einfach weil du dort wie du schon geschrieben hast ein Bereites Spektrum an Sachen hast die deinen Arbeitsalltag "ausmalen".

bearbeitet von Wh0sLefT

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meine Persönliche Präferenz wäre die Firma da ich hier seit einigen Monaten bereits meinen Praktischen Teil (Praktikum) verbringe und mich eingewöhnt hab und "Teil des Teams" bin. durch gewisse Veränderungen in der Führungsebene bin ich mir allerdings sicher dass der Vertrag nach der Frist nicht verlängert wird oder sogar zuvor gekündigt da die IT ggf. reduziert wird.

 

Ich frage Hauptsächlich weil ich nach Beiträgen in anderen Foren befürchte das der Arbeitsalltag im Staatsdienst zu einer gewissen Langeweile führen kann. interessant wäre auch die Weiterbildungsschancen (gibts es da chancen auf Zertifizierungen etc.?)

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Es gibt eine viel wichtigere Frage, als "ÖD vs. Privatwirtschaft". Und zwar wo du dich fachlich und persönlich hin entwickeln möchtest und wo du das kannst. Welche Technologien gefallen dir, wie stellst du dir deinen Arbeitsplatz und -alltag vor? Und dann solltest du dir erst überlegen, welcher AG dir das erfüllen kann.

Ich habe nie im ÖD gearbeitet und kann deshalb nicht allzu viel dazu sagen. Man hört jedoch, dass es dort eher "lahm" zugeht. Und das ist im IT-Sektor nicht unbedingt von Vorteil, denn unsere Branche entwickelt sich rasant. Was jedoch nicht heißt, dass es in der freien Wirtschaft keine altbackende IT gibt, jedoch hat man dort denke ich mehr Auswahl und Chancen auf interessante Technologie.

vor 27 Minuten schrieb RubberDog:

Ja, in der freien Wirtschaft gibt's mehr Geld.
Aber eben auch deutlich mehr Stress.

Ja das ist es halt, IT ist meist immer stressig. Ich kann absolut verstehen, wenn das jemand nur begrenzt mitmacht und es irgendwann ruhiger haben möchte. Man wird ja auch älter und wenn man zB eine Familie gründet, will man nicht mehr zig Überstunden machen.

Es hat so alles sein Vor- und Nachteile. Aber auch wenn du dich jetzt entscheidest, heißt das nicht, dass du niemals von einem ins andere wechseln kannst.

Vielleicht sollte man sich auch ein bisschen auf sein Bauchgefühl verlassen, wenn alle anderen Faktoren (Gehalt, Fahrtzeit, nette Kollegen...) in etwa gleich sind. 

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Zitat

Ja das ist es halt, IT ist meist immer stressig

Da möchte ich vehement widersprechen. Für mich ist das ein Klischee, welches mit der Realität der breiten Masse wenig zu tun hat. Natürlich gibt es immer mal wieder heiße Phasen und Stress, aber mit Sicherheit nicht wesentlich mehr als in vielen anderen Berufen.

Ich habe bis heute mehr als ein Unternehmen kennenlernen dürfen und totgearbeitet hat sich bis dato noch keiner. Auch Burnout und Co. sind mir noch nicht untergekommen. Selbst um drei Ecken nicht und das umfasst hunderte von Kollegen aus allen Branchen, Größen und Unternehmensformen.

Diejenigen, welche massiv Überstunden machen, machen dies zumeist temporär, weil sie diese bezahlt bekommen, aus eigenem Antrieb oder weil sie nicht gewillt sind für ihre Rechte einzustehen und "Nein!" zu neuer Arbeit zu sagen. Das ist alles, aber kein unvermeidbarer, gottgewollter und branchenüblicher Stress.

Im Gegenzug kennt wohl jeder Kollegen (ÖD wie Privat), welche offen zugeben, dass sie relevante Teile des Tages mit Surfen, Quatschen oder vergleichbarem verbringen. Alleine das Forum hier (inkl. zahlreicher anderer IT-Online-Angebote) und deren Peak-Times sind die besten Belege dafür, dass es über die breite Distanz gar nicht so stressig sein kann, in der IT.

...

Der Lerndruck ist natürlich hoch in der IT, keine Frage. Das ist schon besonders für diese Branche. Wer 5 Jahre stehen bleibt, landet schnell in einer Sackgasse und das ist in den meisten anderen Berufen nicht so.

Aber auch das ist für mich kein Stress, nur weil man immer mal wieder etwas Neues ausprobieren und lernen muss. Das ist eher eine Form von Berufsrisiko. So, wie der Bauarbeiter vom Gerüst fallen und arbeitsunfähig werden kann und das Fotomodel mit 40 keiner mehr bucht, ist ein Informatiker ebenso outdated, wenn er sich nicht weiterbildet. That´s life.

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Ich formuliere die Frage um: "Übernahme in Praktikumsbetrieb oder Wechsel in den öD?"

Unterscheiden sich die vertraglichen Konditionen? (Gehalt, Wochenstunden, Urlaubstage, Gleitzeit/Kernarbeitszeit/..., Sonder- & Zusatzleistungen, ...)

Wie zufrieden bist du mit deinen aktuellen Aufgaben und dem Umfeld?

Welche Stelle bietet die besseren Perspektiven auf dein langfristiges Ziel hin gesehen? (Was ist dein Ziel?)

 

Bei einem Jahresvertrag legst du dich aber sowieso nicht langfristig fest.

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