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Nebenjob, Neuer Computer und Zertifikate

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Hallo zusammen,

zum 01.10. diesen Jahres beginne ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Da ich das Gefühl habe keinen guten Ansprechpartner im Betrieb zu haben und in der Schule ja auch keinen Ansprechpartner kenne, bin ich mit vielen Fragen etwas alleine. Ich hoffe hier kann mir weitergeholfen werden:

  1. Aktuell arbeite ich in einer anderen Branche Vollzeit in einer anderen Firma bis Ende September. Nun wurde mir von meiner aktuellen Firma die Möglichkeit des Jobbens auf 450€-Basis angeboten. Mein Ausbildungsbetrieb bietet das auch an. Wenn ich dort mehr verdiene gehe ich natürlich zum Ausbildungsbetrieb (ich weiß schon was mir die aktuelle Firma auf 450€-Basis als Stundenlohn zahlt, jedoch nicht was der Ausbildungsbetrieb zahlen würde). Wenn ich in der aktuellen Firma mehr bekomme würde ich gerne dort arbeiten, weil mir die Firma und die Kollegen mehr zusagen und ich natürlich mehr bekomme. Muss ich das meinem Ausbildungsbetrieb melden wenn ich das Samstags mache?
  2. Ich möchte mir einen neuen Computer bzw. Laptop kaufen. In der Firma in der ich arbeite wird vorrangig mit Windows und Linux gearbeitet, aber generell bin ich privat in der Rechnerauswahl frei. Sollte ich generell für weitere Berufe, für den schulischen Teil etc. auf Windows, Mac OS oder Linux zugreifen?
  3. Bei vielen Betrieben stand in der Ausschreibung der Ausbildungsstelle das man einen neuen PC oder Laptop bekommt. Bei meiner aktuellen Stelle steht das nicht dabei. Sowas frage ich natürlich nicht im Vorstellungsgespräch, da es nicht entscheidend ist, ob ich mir die Stelle auswähle. Trotzdem ist es gerade bei meinem Azubi-Gehalt natürlich eine enorme finanzielle Erleichterung wenn ich diese Investition nicht selbst zahlen muss. Daher würde ich gerne wissen, ob die Firmen solche Kosten nicht ohnehin steuerlich abschreiben können und ich das deshalb einfach mal beherzt nach dem Antritt der Ausbildung fragen kann. Falls die Firmen das nicht abschreiben können halte ich es für unwahrscheinlich, dass ich für Zuhause einen PC bekomme. Wie ist es denn dann sonst so? Kann ich das von den Steuern abschreiben bzw. sonstige finanzielle Hilfe für sowas beantragen (da ein Macbook z. B. ja mehr kostet als ich als Azubi an Steuern zahle, das Meiste was vom Brutto weggeht sind ja wohl die Sozialabgaben)?
  4. So wie ich das jetzt verstanden habe kann ich in dem Ausbildungsbetrieb keine weiteren Zertifikate, Weiterbildungen oder anderen Qualifikationen durchführen. Meine Schule bietet Cisco - CCENT und Cisco - CCNA an. Ich bin von meinem Ausbildungsbetrieb nicht so begeistert (ich habe dort unterschrieben weil es meine einzige Zuzage für die Ausbildung war) und werde mich voraussichtlich direkt nach der Ausbildung nach was anderem zuschauen. Wo weiß ich noch nicht genau, weil ich Quereinsteiger in der IT bin. Was kann ich denn während der Ausbildung alles machen um nach der Ausbildung so gut wie möglich breit aufgestellt bin um gute Chancen für andere Einstellungen zu haben?

Vielen Dank im Voraus.

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vor 6 Minuten schrieb Database:

Bei vielen Betrieben stand in der Ausschreibung der Ausbildungsstelle das man einen neuen PC oder Laptop bekommt.

BBIG § 14, Satz 3: " Ausbildende haben [...] Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge und Werkstoffe zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen, auch soweit solche nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses stattfinden, erforderlich sind"

Das heisst aber nicht, dass dir ein Highend-Macbook für den Heimgebrauch zur Verfügung gestellt werden muss.

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vor 5 Minuten schrieb Database:
  1. Bei vielen Betrieben stand in der Ausschreibung der Ausbildungsstelle das man einen neuen PC oder Laptop bekommt. Bei meiner aktuellen Stelle steht das nicht dabei. Sowas frage ich natürlich nicht im Vorstellungsgespräch, da es nicht entscheidend ist, ob ich mir die Stelle auswähle. Trotzdem ist es gerade bei meinem Azubi-Gehalt natürlich eine enorme finanzielle Erleichterung wenn ich diese Investition nicht selbst zahlen muss.

Ignoriere diesen Punkt. Es dient nur um zu locken. Bei einer Ausbildung zählt das du was lernst, da ist dein Arbeitsgerät zweitrangig. 

Behalte im Hinterkopf, das Geräte ist Eigentum der Firma. Es wird dir für die Arbeit zur Verfügung gestellt. Es kann knatsch geben, wenn du es für private Sachen verwendest. Dein Arbeitgeber kann was auf dem Gerät ist. Wenn du ein Notebook hast, kann man auch schnell sagen "Du kannst ja noch was von zu Hause machen". Sprich mehr Arbeit für das gleiche wenige Geld.

Als Azubi musst du in der Regel keine Steuern zahlen, weil dein Einkommen zu gering ist.

vor 13 Minuten schrieb Database:

Meine Schule bietet Cisco - CCENT und Cisco - CCNA an.

Machen und mit nehmen. Kann nur von Vorteil sein.

vor 13 Minuten schrieb Database:

Ich bin von meinem Ausbildungsbetrieb nicht so begeistert (ich habe dort unterschrieben weil es meine einzige Zuzage für die Ausbildung war) und werde mich voraussichtlich direkt nach der Ausbildung nach was anderem zuschauen. Wo weiß ich noch nicht genau, weil ich Quereinsteiger in der IT bin. Was kann ich denn während der Ausbildung alles machen um nach der Ausbildung so gut wie möglich breit aufgestellt bin um gute Chancen für andere Einstellungen zu haben?

Mach erst mal deine Ausbildung. Das sind Gedanken die du dir während der letzten 6 Monate deiner Ausbildung machen kannst.

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vor 10 Stunden schrieb Database:

 Was kann ich denn während der Ausbildung alles machen um nach der Ausbildung so gut wie möglich breit aufgestellt bin um gute Chancen für andere Einstellungen zu haben?

 

Wenn das Lerntempo in der Berufsschule und Firma zu langsam ist, dann kann man schon etwas machen. 

  • Raspberry Pi Projekte
    • Smart Home
    • Monitoring (Prometheus+Grafana)
    • Sensoren für z.B. die Raumtemperatur und das z.B. in Echtzeit auf eine kleine Testwebseite in einer Cloud wie AWS bringen
    • Pi-hole
    • ....
  • Udemy, Codecademy, Cloud Guru, Linux Academy, ...
    • Neue Programmiersprachen lernen
    • Andere Frameworks
    • Testautomatisierung
    • ...
  • GitHub Account erstellen und dort kleine Projekte online stellen. Das kann man auch in Bewerbungen angeben, wenn es gut ist :)

 

Es gibt halt 1000 Möglichkeiten. Am besten in der Ausbildung erstmal schauen wo du hin möchtest.  

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Hi,

zu 2. Es kommt darauf an in welche Richtung Du gehen willst. In KMU's aber auch großen Unternehmen wird im Client Bereich hauptsächlich Windows eingesetzt, im Server Bereich Windows oder Linux.

In der Kreativbranche oder der Wissenschaft z.B. wird im Client Bereich viel mit Mac gemacht, aber das kann man sich schnell aneignen wenn man ein wenig Linux kann.

Privat ist es Dir freigestellt, ich würde Windows nehmen.

 

zu 3. Dir wird als Arbeitsmittel ein PC oder Notebook zur Verfügung gestellt. In den meisten Firmen ist es gar nicht erlaubt mit dem privaten PC zu arbeiten. Aber ich glaube nicht, dass Du ihn von der Firma geschenkt bekommst. Das ist auch rechtlich schwierig mit Firmendaten drauf. Er wird Dir nur solange zur Verfügung gestellt wie du beim Arbeitgeber arbeitest.

 

zu 4. Wenn Du eine Ausbildung machst, bist Du doch in dem Sinne kein Quereinsteiger sondern ein Berufsanfänger in der IT.

Cisco wird vor allem von mittleren und größeren Unternehmen eingesetzt, da sind Zertifizierungen bestimmt ein Plus. Für Windows Server ist auch der MCSA empfehlenswert.

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vor 10 Stunden schrieb Database:

Muss ich das meinem Ausbildungsbetrieb melden wenn ich das Samstags mache?

Ja. Besonders wenn eine solche Klausel im Ausbildungsvertrag steht (ist häufig so). Deine Arbeitsfähigkeit muss erhalten bleiben, Möglichkeiten zu Ruhezeiten solltest du nutzen. Statt nebenher noch zu arbeiten, mach dich lieber schlau, was du über Wohngeld, BAB, Unterhalt, Bafög, Kindergeld, aufstockendes Hartz IV etc. noch reinbekommen kannst.

vor 10 Stunden schrieb Database:
  1. Sollte ich generell für weitere Berufe, für den schulischen Teil etc. auf Windows, Mac OS oder Linux zugreifen?

Mach das wie du willst. Windows ist nunmal der Standard in den meisten Betrieben und wird es wahrscheinlich auch in der Berufsschule sein. Linux wird oft verwendet, wenn es um Spezialsoftware geht, z. B. in der Forschung. Mac OS wird in der Kreativbranche häufig eingesetzt. Das ist jetzt eine sehr pauschale Aussage, ich weiß - es ist nur eine grobe Orientierung, in real life ist alles möglich. Auf jeden Fall solltest du dich mit allen drei Betriebssystemen ein bisschen auskennen, aber die Profis darin sollten die FISIs sein, nicht unbedingt die FIAEs. Für dich als FIAE wird eher interessant sein, wie sich verschiedene Compiler (z. B. gcc) im Vergleich zu anderen Standard-Compilern der Betriebssysteme verhalten. Und manche Sprachen werden auch von manchen Betriebssystemen bevorzugt eingesetzt. Mit Windows wirst du beispielsweise mit Swift eher wenig in Kontakt kommen, im Linuxumfeld ist Python eine sehr gute Wahl.

 

vor 10 Stunden schrieb Database:
  1. Falls die Firmen das nicht abschreiben können halte ich es für unwahrscheinlich, dass ich für Zuhause einen PC bekomme.

Natürlich können die das abschreiben. Du auch. Musst du halt in der Steuererklärung angeben. Ist heute ein allgemeines Arbeitsmittel.

Bedenke aber, dass dein Arbeitsgerät ein Arbeitsgerät ist. Das ist nicht zum privaten Zocken und Surfen gedacht oder was du in deiner Freizeit sonst so am Computer machst. Du wirst da auch bei Aushändigung wahrscheinlich entsprechenden Rechtskram unterschreiben müssen, der dir das untersagt.

vor 10 Stunden schrieb Database:
  1. Kann ich das von den Steuern abschreiben bzw. sonstige finanzielle Hilfe für sowas beantragen (da ein Macbook z. B. ja mehr kostet als ich als Azubi an Steuern zahle, das Meiste was vom Brutto weggeht sind ja wohl die Sozialabgaben)?

Vermutlich wirst du kein Amt finden, das dir einen privaten Rechner finanziert. Ein Macbook erst recht nicht. Das musst du schon selbst machen.

Und: Steuern != Sozialabgaben.

vor 10 Stunden schrieb Database:
  1. Was kann ich denn während der Ausbildung alles machen um nach der Ausbildung so gut wie möglich breit aufgestellt bin um gute Chancen für andere Einstellungen zu haben?

Das kommt ganz drauf an wo du hin willst. Der CCNA ist eigentlich nur für Netzwerktechniker interessant, als FIAE wirst du damit vermutlich nicht viel anfangen können - wenn du dich für Netzwerkprogrammierung interessierst, schau dir lieber mal Sockets und so an, den technischen Unterbau dafür (was man im CCNA-Kurs macht, nur wesentlich weniger ausführlich) lernst du auch so in der Berufsschule. An deiner Stelle würde ich die Ausbildung als Orientierung sehen, wo genau du dein Wissen hinterher vertiefen willst. Mit welchen Sprachen und Frameworks du arbeiten willst, ob du Webseiten oder Game Engines oder Embedded Systems programmieren willst. Das kommt auch sehr auf die Sprachen an, die du lernst - auch privat.

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vor 20 Minuten schrieb jk86:

Natürlich können die das abschreiben. Du auch. Musst du halt in der Steuererklärung angeben. Ist heute ein allgemeines Arbeitsmittel.

Dir ist bewusst, dass es hier um einen Azubi geht? Bis zu einem Einkommen von ca. 950€-1000€ im Monat müssen gar keine Steuern bezahlt werden, zumindest in Steuerklasse 1. Und selbst wenn er dieses Einkommen hat, z.B. 1100€ im Monat und Steuern zahlen muss, wäre der Betrag den er zurückbekommen würde nicht mal nennenswert. 

bearbeitet von OkiDoki

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vor 12 Minuten schrieb OkiDoki:

Dir ist bewusst, dass es hier um einen Azubi geht? Bis zu einem Einkommen von ca. 950€-1000€ im Monat müssen gar keine Steuern bezahlt werden, zumindest in Steuerklasse 1. Und selbst wenn er dieses Einkommen hat, z.B. 1100€ im Monat und Steuern zahlen muss wäre der Betrag den er zurückbekommen würde nicht mal nennenswert. 

Das ist richtig, meine Steuerlast (FISI 2. LJ) lag 2017 auch bei sage und staune 9€, da lohnt ne Steuererklärung gar nicht. (Na jaaa, das ist fast der Wert des STM32 den ich damals gekauft habe^^)

Ich meine auch eher: prinzipiell können Computer von Privatpersonen als Arbeitsgeräte von der Steuer abgesetzt werden. Falls ich mal extern verlinken darf: https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2017/312/wie_kann_ich_einen_computer_von_der_steuer_absetzen

ist für die Ausbildung vielleicht nicht direkt interessant, aber für die Zeit danach.

bearbeitet von jk86

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Persönlich Meinung vorweg: Ich würde zumindest während der Probezeit auf die Nebentätigkeit verzichten

1. Dein aktueller AG bietet dir an während der Ausbildung auf 450€Basis zu arbeiten, das darf er. Du darfst/kannst aber nicht bei deinem Ausbildungsbetrieb zusätzlich zur Ausbildung auf 450€ arbeiten. Prinzipiell musst du deinen Ausbildungsbetrieb nicht nur informieren, sonder explizit fragen. Dieser kann dir auch untersagen einem Nebenjob nachzugehen. Muss er sogar wenn du damit die gesetzlichen Ruhezeiten bzw zulässige Höchstarbeitszeit nicht einhalten kannst.

2. Privat das OS mit dem du auf deinem Privatgerät gerne arbeiten möchtest, alles andere geht in einer VM. Firma ist Firma, Privat ist Privat, ich würde das immer trennen.

3. Natürlich bekommt ein neuer Mitarbeiter auch Equipment, das kann sogar dann neu sein. Da steht aber nirgends, dass es privat genutzt oder mit nach Hause genommen werden darf, noch dass es dann auch demjenigen gehört. Im Normalfall sagt das nur, dass du nicht mit dem abgerockten und versifften Equipment vom Vorgänger arbeiten musst, sondern was Neues bekommst. Yay.

PC bleibt logischerweise in der Firma, Laptop geht ggf. noch mit in die Berufsschule. Privatkram hat auf beidem nicht zu suchen. Als AE-Azubi hast du möglicherweise noch nicht mal Adminrechte auf der Kiste und/oder der Sysadmin häutet dich sobald er merkt dass da auch Games oder "nichtfirmenzeugs" drauf ist.

4. Kommt drauf an was du machen willst. Bleibst du FiAe nützen dir die FiSi Zertifikate nicht ganz so viel. Willst du wechseln weil AE halt das war was du bekommen hast und eigentlich zieht es dich mehr zu den Admins, wird es dir ggf. helfen.

Wenn der Aufwand überschaubar ist (was bei CCNA eigentlich der Fall ist) nimm es mit, schaden wird es auf keinen Fall. Und ein bisschen in der anderen Fachrichtung schnuppern tut auch nicht weh. :)

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vor 13 Stunden schrieb Database:

zum 01.10. diesen Jahres beginne ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Das sind noch über 2 Monate.

@1.: ja, Nebentätigkeit muss dem Ausbildungsbetrieb mitgeteilt werden. Ob du es dir antust, nach 8h*5d lernen samstags zu arbeiten, sei dir überlassen.

@2.: Win, Mac oder Linux ist Glaubensfrage

@3.: s. Chief

@4.: konzentriere dich auf die Ausbildung, mache die Zertifikate an der Schule und vielleicht bietet dein Ausbildungsbetrieb doch welche an.

 

vor 13 Stunden schrieb Database:

werde mich voraussichtlich direkt nach der Ausbildung nach was anderem zuschauen

Das ist in 2-3 Jahren?! Überstehe mit dieser Art erst mal die Probezeit.

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Am 25.7.2018 um 11:28 schrieb Maniska:

1. Dein aktueller AG bietet dir an während der Ausbildung auf 450€Basis zu arbeiten, das darf er. Du darfst/kannst aber nicht bei deinem Ausbildungsbetrieb zusätzlich zur Ausbildung auf 450€ arbeiten. Prinzipiell musst du deinen Ausbildungsbetrieb nicht nur informieren, sonder explizit fragen. Dieser kann dir auch untersagen einem Nebenjob nachzugehen. Muss er sogar wenn du damit die gesetzlichen Ruhezeiten bzw zulässige Höchstarbeitszeit nicht einhalten kannst.

Das verstehe ich nicht? Er darf mir anbieten dort zu arbeiten aber ich darf dort nicht zusätzlich arbeiten? Wieso das? Gibt es dann sonstige Regelungen?

Wo steht denn, dass ich meinen Arbeitgeber informieren muss? Und wieso kann er mir auch untersagen einem Nebenjob nachzugehen? Ich habe meinen Ausbildungsvertrag geprüft, eine Nebenbeschäftigung ist dort an keiner Stelle erwähnt. Laut Arbeitsvertrag arbeite ich 8 Stunden von Montags bis Freitags, da ich über 18 bin könnte ich somit doch Samstags arbeiten.

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vor 1 Stunde schrieb Database:

Wieso das? Gibt es dann sonstige Regelungen?

Ja, das Steuerrecht... für die Steuer sind das nicht zwei getrennte Beschäftigungsverhältnisse, sondern eines. Inwieweit hier aufgrund von Azubi-Vertrag plus 450 Euro Nebenbeschäftigung getrickst werden kann erklärt dir gerne dein Steuerberater.

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vor 6 Stunden schrieb Database:

Das verstehe ich nicht? Er darf mir anbieten dort zu arbeiten aber ich darf dort nicht zusätzlich arbeiten? Wieso das? Gibt es dann sonstige Regelungen?

Anbieten kann es dir viel, ob das sittenwidrig ist oder sogar gegen das ein oder andere Gesetz verstößt ist damit aber nicht geklärt.

Ich kenne es nur so, dass im Vertrag darauf hingewiesen wird, das Nebentätigkeite gemeldet werden müssen. Selbst wenn man nich tmuss, gehört es m.E. zum guten Ton das zu tun.

Du kannst bei einem AG nicht 2 unterschiedliche Arbeitsverträge (Ausblidung + 450€ Job) haben, das erkennt die Rechtsprechung nicht an, es wird als eines gewertet.

Zitat

Laut Arbeitsvertrag arbeite ich 8 Stunden von Montags bis Freitags, da ich über 18 bin könnte ich somit doch Samstags arbeiten.

Aber nicht auf 450€ Basis im Ausbildugsbetrieb, und auch nur dann wenn es deine Leistung im "Hauptjob" nicht beeinflusst.

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