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Kündigung kurz nach Antritt: Arbeitszeugnis verlangen?

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Hi zusammen,

ich habe zum 01.08. das Unternehmen gewechselt, musste aber feststellen, dass das Produkt, welches ich leiten hätten sollen noch vor Beginn gestoppt wurde und ich somit aktuelles so ziemlich alles mache, nur nicht den Job, für den ich eigentlich eingestellt wurde.

Das Gespräch mit meinen Vorgesetzten habe ich bereits des öfteren gesucht (die, an die ich eigtl. hätte berichten sollen hat noch vor meinem Antritt das Unternehmen verlassen müssen). Hier ist ganz klar das Credo: friss oder stirb; für 2019 wird es nichts geben. Ob 2020 was kommt weiß natürlich Stand jetzt niemand. Eine Alternative im Unternehmen gibt es nicht. Das Problem zieht sich aufgrund von Sparmaßnahmen durch alle Teams.

Das ist für mich ein nicht haltbarer Zustand. Ich könnte es sicherlich aussitzen - will ich aber nicht.

 

Nun habe ich ein wenig meine Kontakte zu anderen Unternehmen aktiviert und auch evtl. eine Alternative in Ausschau. Das ganze konnte ich im direkten Dialog recht gut verkaufen und bin soweit auch auf Verständnis gestoßen.

 

Sollte sich wirklich etwas ergeben: Würdet ihr dann meine aktuelle Stelle aus dem CV "rauslöschen" und für zukünftige Bewerbungsgespräche als "kreative Auszeit" verargumentieren oder ein Arbeitszeugnis für die 1,5 - 2 Monate ausstellen lassen mit der Unwissenheit, was sie letztendlich da reinschreiben wollen?

 

Danke für eure Meinung und Viele Grüße

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Ich sollte vllt. noch Ergänzen:

Ich war bei meinem AG davor schon "nur" ein Jahr, weil mich der jetzige abgeworben hat. Ich hab das Gefühl, dass ich bald ein Erklärungsschreiben meinem Lebenslauf beilegen muss, wie es zu den kurzen Abständen überhaupt gekommen ist. :)

Letztendlich muss man sich da nichts vormachen. Das macht im ersten Moment keinen sonderlich guten Eindruck.

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Da kann ich nur lachen. Du hast keine Vorstellung wie mein Lebenslauf aussieht ;) Manchmal ist das halt so. Und ja, natürlich werden Fragen dazu in Vorstellungsgesprächen kommen. Aber es gibt ja keinen Grund damit nicht ehrlich umzugehen.

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Was ist besser: aktiv den Wechsel in der Probezeit vollziehen oder irgendwann gegangen werden?

Bei ersterem ist die Argumentation "meine mir angedachte Stelle ist vor Antritt weggefallen" nicht zu deinem Nachteil auslegbar.

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1-2 Monate sind doch gar nichts - das sehe ich nicht als Lücke im Lebenslauf an. (Bin allerdings kein Personaler.) Wenn du meinst die kurze Verweildauer wäre negativ, würde ich persönlich sie einfach auslassen und gut ist.

bearbeitet von monolith

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vor 4 Stunden schrieb paetr87:

Würdet ihr dann meine aktuelle Stelle aus dem CV "rauslöschen" und für zukünftige Bewerbungsgespräche als "kreative Auszeit" verargumentieren oder ein Arbeitszeugnis für die 1,5 - 2 Monate ausstellen lassen mit der Unwissenheit, was sie letztendlich da reinschreiben wollen?

Was Du schilderst, klingt absolut nachvollziehbar. So eine Situation ist das normalste der Welt und kommt in den besten Lebensläufen vor. Deshalb auch nicht verstecken, vielleicht mußt Du in zukünftigen Einstellungsgesprächen dazu ein paar Sätze sagen. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis wird auch keiner sehen wollen für eine solche Episode, es reicht ein Zeugnis ohne Beurteilungen als Nachweis.

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Die Stelle ist weggefallen und dennoch bist du noch immer beim neuen Arbeitgeber ;) 

Wenn das mal keine Werbung für dich ist, weiß ich auch nicht... 

Ein Wechsel mit Begründung „hat nicht gepasst“ und das wars. Das ist letztlich auch Berufserfahrung. Ich würde es ebenfalls nicht verschweigen. 

Ein interessanter Lebenslauf wird i.d.R. zum Gespräch eingeladen. 

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