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Bewerben über Headhunter oder direkt?

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Hallo Freunde der gesegneten IT,

normalerweise würde ich mich ja immer direkt bei einer Firma bewerben. Von Headhuntern halte ich eigentlich (!) nicht sonderlich viel. Aber wahrscheinlich gibts da auch solche und solche.
Nun hatte mir eine Headhunterin eine Stelle angeboten, die ganz interessant ist, die ich aber auch so auf der Firmenhomepage gefunden habe. Die Frage ist, warum sollte ich jetzt meinen Lebenslauf und Zeugnisse einer Personalfirma überlassen, wenn ich mich auch direkt bei der Firma bewerben könnte. Wie würdet ihr agieren? Würdet ihr das dann über die Personalfirma machen (lassen). Oder euch lieber direkt bei der Firma bewerben?

Außerdem hat mich auch eine Tante von Elliot Browne "genervt" und all möglichen Krams abgefragt und die will natürlich auch meinen Lebenslauf. Irgendwie bekomme ich aber Bauchschmerzen meine ganzen Daten irgendwelchen (Personal)Firmen zu übergeben. Und bin am überlegen, zumindest letztere meinen Lebenslauf nicht zuzusenden.

Das letzte Mal bei einer Personalfirma kam nicht wirklich was rum - außer ein telefonisches Gespräch bei der entsprechenden suchenden Firma. Die wollten mich aber nicht...
Die besten Aussichten hatte ich bisher, als ich mich persönlich mit Anschreiben beworben habe - da wollten mich dann plötzlich alle Firmen.

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Moin,

ich finde die Headhunter erleichtern es einem den Fuß in die Tür zu bekommen.

Wenn du dich normal bewirbst landest du erstmal auf irgendeinem Schreibtisch, irgendjemand sieht deine Sachen durch - neben den Sachen von X anderen - und vielleicht hast du Glück oder Pech, es werden ja nur deine Unterlagen bewertet.

Manche Headhunter arbeiten aber schon seit Jahren mit Firmen zusammen und haben vielleicht auch schon mehrere Personen an diese Firmen vermittelt und entsprechend auch ein gutes Standing was ihre Einschätzungen angeht. Wenn die Headhunter anrufen und sagen "Hey Henny, ich hab da vorhin mit dem Gurki telefoniert. Das ist ein richtig cooler Typ, der schickt mir nachher seinen Lebenslauf und ich geb dir dann die wichtigen Daten weiter." ist das ein ganz anderer Einstieg.

Und selbst wenn dein Lebenslauf z.B. total hässlich formatiert ist, den HHs ist das egal, die wollen dich schließlich vermitteln. Die suchen sich da die tollsten Sachen raus, schreiben das in ihren standardisierten Bogen und geben den dann weiter. Dazu geben die sich dann eben noch Mühe Werbung für dich zu machen. (Natürlich nur, wenn sie auch denken, dass du tatsächlich für den Job geeignet bist)

Ich finde diesen Weg  viel viel angenehmer, schon alleine weil ich mir diesen Anschreibens-Quatsch sparen kann.

 

Das gilt vermutlich nicht für alle Headhunter^^' aber zumindest für die mit denen ich zu tun hatte.

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Es kommt ganz klar auf den Personalvermittler an. Wenn es ein ordentlicher ist, erspart man sich tatsächlich viel Arbeit. Meine letzte Begegnung mit einem Personalvermittler war gut. Hatte aber auch schon schlechte.

Wichtig ist, dass du dich VORHER entscheidest ob du den Weg mit dem Vermittler gehst, oder nicht. Sobald der erste Kontakt hergestellt wurde, kann man diesen nämlich nicht mehr umgehen. Ich hatte auch mal ein Gespräch mit einem CHef in einer Firma der mir sagte "Ich würde Sie gern einstellen. Aber die Provision für den Personalvermittler bereitet mir Bauchschmerzen. Darf ich Sie in einem Jahr nochmal kontaktieren? Dann ist das Verbot verloschen Sie nur über ihn zu kontaktieren."

Es geht also nicht, sich einfach umzuentscheiden.

Ich persönlich sende aber auch direkte Bewerbungen ohne Anschreiben und Foto. Da gibt's ein paar Zeilen per Mail. Und im Anhang den Lebenslauf und Arbeitszeugnisse. Damit bin ich bisher gut gefahren. Ist aber natürlich deutlich mehr Aufwand sich die Firmen rauszusuchen, selbst Termine zu koordinieren, etc.

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Ich habe in den letzten Jahren beide Wege probiert und bin mit Headhuntern besser gefahren. Noch besser ist es, wenn der Headhunter auf Dich zukommt und nicht Du auf ihn.

Gründe dafür hat @PVoss einige genannt. Du hast einen anderen Einstieg, die erste Hürde direkt hinter Dir, einen Mitstreiter, welcher Dir helfen kann Dich passend für das Unternehmen zu verkaufen und somit in der Summe ein deutlich stärkeren Standpunkt als wenn Du 1 von 100 Bewerbungen im E-Mail-Postfach der fachfremden HR-Dame bist. Und falls alle Stricke reißen und es mit Unternehmen A nicht klappt, hat der Headhunter evtl. ein vergleichbares Angebot für Unternehmen B zur Hand.

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Wie Neinal sagt, bei Personalern gibt es solche und solche. Ich hab jetzt meinen aktuellen Job auch über einen bekommen und es war wirklich gut. Letztendlich musst du Headhunter ein bisschen wie Vitamin B (bezahlt) sehen, wenn der bei der Firma einen guten Stand hat, dann ist das wie wenn du von einem langjährigen guten Mitarbeiter empfohlen wirst, keine 100% Garantie aber bringt dir jedenfalls schon mal gute Pluspunkte und hebt dich von den anderen Bewerbungen die normal reinkommen ab. So seh ich das jedenfalls.

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An deiner Stelle würde ich beides versuchen. Sowohl eigenständig bewerben als auch mit einen Headhunter. Du solltest dem Headhunter aber von Anfang an klar machen, dass du eine Vollzeitstelle direkt bei dem Unternehmen haben möchtest.

Zum Thema Datenschutz: Nutze dein Recht auf Datenlöschung der DSGVO. Eine kurze Mail an die Firma des Headhunters reicht schon aus. Ich war etwas voreilig mit einer Stelle und hatte dem Recruiter schon eine Mail geschrieben bezüglich Daten und als ich doch keine Stelle hatte musste ich meine Daten nochmal an den Recruiter schicken, weil er sie bereits gelöscht hatte. 😀

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vor 25 Minuten schrieb SilentStorm:

An deiner Stelle würde ich beides versuchen. Sowohl eigenständig bewerben als auch mit einen Headhunter. Du solltest dem Headhunter aber von Anfang an klar machen, dass du eine Vollzeitstelle direkt bei dem Unternehmen haben möchtest.

😀

Sorry, aber das ist der größte Schwachsinn sich über Headhunter und über die Firma zu bewerben. Da biste dann bei beiden raus.

Es sollte selbstverständlich sein, dass es sich um eine Direktvermittlung handelt. Zum einen weil es der Headhunter erwähnt und zum anderen durch eigenes Research was den Headhunter betrifft. 

bearbeitet von Wissenshungriger

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Ich würde immer über den Headhunter gehen. Die Einladung zum VG bei der Firma ist dabei fast sicher. Du bekommst Informationen zum Gehalt. Der Headhunter kann gut abwägen wieviel du "Wert" bist. Teilweise brauchst du das Gehalt auch nicht mit dem Unternehmen verhandeln und das übernimmt der Headhunter. Du kannst mehr "pushy" sein wenn es um den aktuellen Stand geht oder wenn der Prozess beschleunigt werden muss ohne Angst haben zu müssen, dass du aus dem Prozess fliegst. Teilweise können dir die Headhunter echte Insights teilen, die du erst im VG bekommst oder gar erst, wenn du bei der Firma eingestellt bist. 

bearbeitet von Wissenshungriger

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vor 5 Minuten schrieb Wissenshungriger:

Sorry, aber das ist der größte Schwachsinn sich über Headhunter und über die Firma zu bewerben. Da biste dann bei beiden raus.

Es sollte selbstverständlich sein, dass es sich um eine Direktvermittlung handelt. Zum einen weil es der Headhunter erwähnt und zum anderen durch eigenes Research was den Headhunter betrifft. 

Mit "beides versuchen" meinte ich natürlich nicht, dass man die Bewerbung 2x an das selbe Unternehmen sendet.

Ja es sollte selbstverständlich sein, dass es sich um eine Direktvermittlung handelt. In der Realität ist es leider nicht immer so.

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vor 1 Minute schrieb SilentStorm:

Mit "beides versuchen" meinte ich natürlich nicht, dass man die Bewerbung 2x an das selbe Unternehmen sendet.

Ja es sollte selbstverständlich sein, dass es sich um eine Direktvermittlung handelt. In der Realität ist es leider nicht immer so.

Sorry, dann habe ich dich falsch verstanden!

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vor einer Stunde schrieb SilentStorm:

Ja es sollte selbstverständlich sein, dass es sich um eine Direktvermittlung handelt. In der Realität ist es leider nicht immer so.

Stimmt. Ich habe es schon einige male erlebt, das ich mich bei einem HH auf eine interessante Stelle beworben habe. Von der Bewerbung habe ich nie wieder etwas gehört. Stattdessen wurde ich mit (für micht) völlig uninteressanten Angebote zugemüllt.

Seit dem schreibe ich immer unter meine Bewerbungsmails an HH, das sie die übermittelten Daten ausschließlich für dieses eine Stellenangebot nutzen dürfen.

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Habe meine aktuelle Stelle auch über einen Headhunter bekommen. Das hat gut geklappt. Insofern bin ich pro Headhunter.

 

Zu deiner initialen Frage:

Zitat

Die Frage ist, warum sollte ich jetzt meinen Lebenslauf und Zeugnisse einer Personalfirma überlassen, wenn ich mich auch direkt bei der Firma bewerben könnte. Wie würdet ihr agieren?

Über die Headhunterin. Ist nur fair. Ohne sie hättest du den Job nicht gesehen...

bearbeitet von monolith

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befinde mich derzeit in einem Bewerbungsverfahren über Headhunter:

Je nach Qualität des HH ist der Weg über den HH eher den Vortritt zu geben.

Das Standing, wie schon gesagt wurde, des HH bringt dich i.d.R. zum Gespräch.

Thema Gehalt ist auch tendenziell über HH besser, da das Honorar für die HH meist an das Jahresgehalt von dir verknüpft ist. Das bringt dir wahrscheinlich sogar etwas mehr Gehalt ein, hatte aber auch schon gegenteiliges und habe deshalb auch abgesagt. Der HH hatte mein aktuelles Gehalt weiter gegeben und eine Verhandlung war daher nicht mehr auf Augenhöhe. 

Und falls es nicht klappt, hat der HH wohlmöglich weitere Firmen an der Hannd. Schwarze Schafe gibt es natürlich überall. 

Bin Pro HH. 

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Ich würde es auch gerne mal über einen HH versuchen.
Allerdings wollen die direkt mit einem telefonieren ohne weitere Details nennen zu wollen.
Sprechen tue ich natürlich von den XING und LinkedIn HH.

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Was sollen sie dir denn auch bitte vorher sagen?

Natürlich muss ein Headhunter erstmal wissen wonach du suchst und was du kannst. Vorher macht es keinen Sinn dir seine Stellen um die Ohren zu hauen. Und er wäre blöd, wenn er dir erstmal alle Firmen aufzählt mit denen er in Kontakt steht und du ihn dann übergehst und dich ohne ihn dort bewirbst.

Sorry, aber was erwartest du denn bitte?

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Was schadet so ein Telefonat? Ich fand diese, ganz im Gegenteil, sogar ziemlich Erkenntnisreich.

Zum einen bekommt man unterschiedliche und meist ehrliche Meinungen darüber zu hören, wo man in der Nahrungskette steht, was für Gehälter man erzielen kann und welche Vorstellungen realistisch oder nicht sind. Freunde sagen einem selten die Wahrheit, Arbeitgeber erst recht nicht und die Familie kennt sich nicht aus. Für einen objektiven Blick auf die eigenen Positionen und Wünsche sind Headhunter ein guter, zumal kostenloser, Anlaufpunkt. Vor allem, wenn man mit mehreren gesprochen hat und sich deren Aussagen überschneiden. Da laufen nicht nur Graupen rum, welche keine Ahnung vom Fach oder Markt haben. ;)

Des weiteren sind derartige Gespräche eine gute Übung für Vorstellungsgespräche. Besser, man stottert aufgeregt bei dem HH rum oder brabbelt dort Unfug als im späteren Vorstellungsgespräch, wenn es um den Job geht.

Deswegen finde ich es, gerade in einer Phase der Jobsuche, enorm wichtig, mit Headhuntern Kontakt zu halten. Du kannst nichts verlieren und nur gewinnen. Im besten Fall einen neuen Job, im schlechtesten Fall bloß Routine und Erfahrung. Woanders bezahlst Du sogar dafür teures Geld.

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vor 1 Stunde schrieb neinal:

Sorry, aber was erwartest du denn bitte?

Wenn ich von einem HH bezüglich einer konkreten Vakanz kontaktiert werde, dann kann ich doch zumindest erwarten das der HH mir den Standort der Stelle nennt wenn ich danach Frage. Die Antwort darauf kann direkt via XING / LinkedIn erfolgen. Dafür muss ich nicht telefonieren. Wenn das aber zuviel verlangt ist, ja dann sind meine Erwartungen zu hoch. Chapéu!

bearbeitet von r4phi

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vor 2 Stunden schrieb neinal:

Natürlich muss ein Headhunter erstmal wissen wonach du suchst und was du kannst. Vorher macht es keinen Sinn dir seine Stellen um die Ohren zu hauen.

Also ich telefoniere mit HH nur, wenn die eine tatsächliche Vakanz haben und mir vorab alle relevanten Daten zukommen lassen. Habe dafür mittlerweile sogar ein Mail-Template. Oder beziehst Du dich auf den Umstand, wenn Du direkt auf den HH zukommst? Dann bin ich bei Dir. Wer zuerst auf einen zu geht, ist in Bringschuld, nicht anders herum.

vor 47 Minuten schrieb Errraddicator:

Was schadet so ein Telefonat? Ich fand diese, ganz im Gegenteil, sogar ziemlich Erkenntnisreich.

Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn ich jeder möglichen Vakanz hinterher telefonieren müsste, wäre ich nur noch am Telefon.

Die ersten Male habe ich das tatsächlich gemacht. 30 Minuten Gelaber, dann stellt sich raus, dass der Gehaltsrahmen so gar nicht passt. Oder dass ein Umzug notwendig und kein HO möglich ist. Oder dass die Teamgröße so klein ist, dass man nur Miniprojekte stemmen kann. Nach 5 solcher Gespräche hat man keine Lust mehr. Und bei "Schicken Sie mir Ihren CV, ich schau was ich hab!" oder offensichtlichen Chain-Mails antworte ich gar nicht erst. Ich finde, man sollte schon sehr selektiv sein, wem man seine Unterlagen schickt.

Entweder ich bekomme die harten Fakten vorab genannt, oder er muss sich halt nach jemandem anderen umsehen. 

bearbeitet von Kwaiken

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Ich arbeite nur mit Headhunter zusammen, die mir vorher signalisieren, dass sie mehrere Stellen haben die passen könnten. Und dann telefoniere ich. Dabei wird kurz geklärt was man sich vorstellt, was man kann und wie viel Geld man will. Basierend darauf, sucht der Headhunter mir dazu passende Stellen raus. Die er mir dann in einem zweiten Telefonat vorstellt. Wenn Interesse besteht, werden Unterlagen an die Firma geschickt und Termine vereinbart.

Ich sehe das nicht als Bringschuld. Aber nur anhand von einem Xing Profil bin ich der Meinung, dass es schwer ist mir eine wirklich passende Stelle anzubieten. ^^

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vor 4 Minuten schrieb Kwaiken:

...Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn ich jeder möglichen Vakanz hinterher telefonieren müsste, wäre ich nur noch am Telefon....

Das mag bei Dir stimmen. Du spielst auch in einer anderen Liga, was Gehalt, Posten und Erfahrung angeht als die meisten anderen.

Ich hatte mit meiner Darstellung vor allem den Otto-Normalo im Visier, der noch nicht so professionell im Umgang mit Jobs ist und auch nicht so gefragt ist. Da bin ich sehr wohl der Meinung, dass man lieber ein Gespräch zu viel führt als zu wenig.

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vor 26 Minuten schrieb Errraddicator:

Ich hatte mit meiner Darstellung vor allem den Otto-Normalo im Visier, der noch nicht so professionell im Umgang mit Jobs ist und auch nicht so gefragt ist.

Ich denke nicht, dass man das daran festmachen kann.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich so nur in eine Spirale hineintelefoniert und sich so zum Bitsteller degradieren lässt. Wie eine Ware, die jedem Einkäufer direkt in den Warenkorb springt. So entsprechend war damals auch der Umgang (Termine nicht eingehalten, keine Rückrufe, ...). Als ich dann selektiv auf die HHs regiert habe, hat sich auch der Umgang geändert. Und später durch Berufserfahrung die Frequenz. 

Es kann natürlich sein, dass ich durch meine Selektion das Angebot meines Lebens verpasst habe; kann ich nicht ausschließen.

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vor 46 Minuten schrieb Kwaiken:

Also ich telefoniere mit HH nur, wenn die eine tatsächliche Vakanz haben und mir vorab alle relevanten Daten zukommen lassen.

[...]

Die ersten Male habe ich das tatsächlich gemacht. 30 Minuten Gelaber, dann stellt sich raus, dass der Gehaltsrahmen so gar nicht passt. Oder dass ein Umzug notwendig und kein HO möglich ist. Oder dass die Teamgröße so klein ist, dass man nur Miniprojekte stemmen kann. Nach 5 solcher Gespräche hat man keine Lust mehr. Und bei "Schicken Sie mir Ihren CV, ich schau was ich hab!" oder offensichtlichen Chain-Mails antworte ich gar nicht erst. Ich finde, man sollte schon sehr selektiv sein, wem man seine Unterlagen schickt.

Das sehe ich genau so. Wenn Jemand bezüglich der relevanten Fakten schon wenig auskunftsfreudig ist weiß ich, dass sich ein Telefonat vermutlich nicht lohnt. Ich hatte da auch schon so einige Telefonate, die sich letztendlich als verschwendete Zeit heraus gestellt haben. Ich kann verstehen wenn man den Namen des Unternehmens nicht gleich in die Welt posaunt, aber ohne Angabe eines Gehaltsrahmens, des Standorts etc. kommt es bei mir gar nicht erst zum Telefonat. Bisher bin ich damit ganz gut gefahren und hatte auch nie das Gefühl als Bittsteller aufzutreten.

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vor 4 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

aber ohne Angabe eines Gehaltsrahmens, des Standorts etc. kommt es bei mir gar nicht erst zum Telefonat

Genau so sehe ich das eben auch.
Ich denke diese Erwartung ist nicht all zu hoch und kann ich von einem HH erwarten wenn dieser mich auf eine vakante Stelle hin kontaktiert.

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Denke für die Headhunter ist es generell schon ein Teilerfolg wenn jemand überhaupt Interesse zeigt. Den wollen sie mehrheitlich bestimmt nicht selber zunichte machen, indem sie sich weigern bestimmte Informationen herauszugeben. 

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Vielleicht sind meine Erfahrungen da einfach anders. Bisher war auch nach der ersten Nachricht auch klar, dass es Sinn macht. Wobei ich auch Nachrichten ganz großzügig aussortiere. Vielleicht läuft das im SAP Bereich aber auch anders. Keine Ahnung.

Ich bekomme aber auch ständig Nachrichten mit "Sehr geehrter Herr", etc. die würde ich halt keines Blickes.

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