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Gutes Vorstellungsgespräch?

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Hallo Leute, 

ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch und zuerst wurde allgemein gesprochen. Danach kamen Fach spezifische Fragen an mich und es wurden theoretische Fragen über Java gefragt. Leider arbeite ich in meiner jetzigen Firma nicht aktiv mit Java und kann mich daher auch nicht mit Java 1.8 auseinander setzen.

Es wurden halt allgemeine Fragen gestellt und mein Gegenüber fand es anscheinend lustig, wenn ich etwas nicht auf Anhieb wusste. Es waren auch spezifische Begriffe da, die halt richtig in der Theorie gingen. 

Es ist so, dass ich einiges nicht mehr wusste, weil ich mittlerweile auch seit einem Jahr gefühlt mich mit Java nicht befassen konnte und eher C++ im Kopf hatte. 

War es ein gutes Gespräch und kann ich mich auf weitere derart einstellen?

Ich muss nur die Zeit haben, und ein wenig die Theorie auffrischen, weil ich direkt aus der Arbeit zu den Vorstellungsgespräche hin laufe. 

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Was für einen großen Unterschied macht es denn, ob du objektorientiert mit C++ oder mit Java arbeitest? Die theoretischen Grundlagen dürften vollkommen identisch sein.

Generell wirst du ja gemerkt haben, wo du Probleme hattest, damit würde ich mich an deiner Stelle alleine aus Interesse mal auseinandersetzen (schaden kann es nicht).

Dass man nicht immer alles beantworten kann, halte ich allerdings für vollkommen normal, in einer solchen Situation ist eher wichtig, wie du reagierst (Panik vs. Gelassenheit) und ob du dir vielleicht eine mögliche Antwort herleiten kannst. 

 

Im Allgemeinen gilt auch bei Vorstellungsgesprächen: "Übung mach den Meister" ;)

bearbeitet von Listener

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Ja ich habe mir nichts dabei gedacht. Ich habe auch mit C++ beantwortet, weil ich es einfach nicht mehr in Java wusste. Also nicht in dem Moment. Aber das hat denjenigen nicht mehr gereicht. Aber ich fand es jetzt nicht schlimm, das bereitet mich nur auf weitere Gespräche vor.

Leider war es in meiner jetzigen Firma so, dass ich mich in vielen Sprachen einarbeiten musste, und ich immer lange arbeiten muss.

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vor 53 Minuten schrieb Listener:

Was für einen großen Unterschied macht es denn, ob du objektorientiert mit C++ oder mit Java arbeitest? Die theoretischen Grundlagen dürften vollkommen identisch sein.

Das Problem ist, dass es durchaus nicht nur um Grundlagen geht. Ich hatte auch mal so ein Gespräch, um eine Junior-Stelle. Dort hatte man mir dann Fragen zum Nibernate gestellt. Ich hatte zuvor damit nie gearbeitet. Nur gehört, dass es ein O/R-Mapper ist. In der Stellenbeschreibung stand auch nichts von Nibernate. Nur dass Java- und SQL-Kenntnisse von Nöten sind.

Ohne jetzt die Fragen zu kennen, kann man schlecht sagen, ob es nur um Grundwissen geht.

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vor 6 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Das Problem ist, dass es durchaus nicht nur um Grundlagen geht. Ich hatte auch mal so ein Gespräch, um eine Junior-Stelle. Dort hatte man mir dann Fragen zum Nibernate gestellt. Ich hatte zuvor damit nie gearbeitet. Nur gehört, dass es ein O/R-Mapper ist. In der Stellenbeschreibung stand auch nichts von Nibernate. Nur dass Java- und SQL-Kenntnisse von Nöten sind.

Ohne jetzt die Fragen zu kennen, kann man schlecht sagen, ob es nur um Grundwissen geht.

Es ging zum Beispiel um Sachen wie ich zum Beispiel ein Objekt am besten zerstöre. Ich habe dann geantwortet, das ich es im try und catch im finally block zerstören würde, da ich mir dsnn sicher gehen kann, daß es geschieht. Dann kam er halt mit der weiteren Frage, wie es sonst klappen würde. Ich hatte den Garbage Collector völlig vergessen und hatte nur den Destruktor von C++ im Kopf.

Naja dann kamen SQL spezifische Fragen und da ich kein SQL seit zwei Jahren benutzt habe, hatte ich einige Sachen vergessen. Das habe ich aber gesagt. Oder die typische Fragen warum man Objekt orientiert programmieren sollte. Da habe ich geantwortet, das man Objekte darstellen kann wie sie in der Wirklichkeit sind. Das man eine Hauptklasse hat und diese mit den allgemeinen Funktionen definieren kann. Und anderen Klassen davon erben können. Danach fragte er nach den Vorteilen und dann habe ich mich wiederholt.

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@Whiz-zarD Okay, das wäre für mich dann allerdings auch ein Grund, dieses Gespräch aus meiner Sicht negativ zu bewerten. Will ich wirklich in einem Unternehmen arbeiten, dass Wissen über sämtliche Frameworks/Tools, etc. voraussetzt? Nicht wirklich...

 

@MasterMindX Dann weißt du jetzt wenigstens, wo du ansetzen kannst. Das Konzept des Vererbens dürfte ja mehr oder weniger ein Klassiker sein, um es gerade bei Junior-Stellen abzufragen. SQL ist mit einem entsprechenden Tutorial sicherlich auch zügig wieder in dem Maße bei dir verankert, dass es für einen ersten Eindruck reicht.

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vor 19 Minuten schrieb Listener:

@Whiz-zarD Okay, das wäre für mich dann allerdings auch ein Grund, dieses Gespräch aus meiner Sicht negativ zu bewerten. Will ich wirklich in einem Unternehmen arbeiten, dass Wissen über sämtliche Frameworks/Tools, etc. voraussetzt? Nicht wirklich...

 

@MasterMindX Dann weißt du jetzt wenigstens, wo du ansetzen kannst. Das Konzept des Vererbens dürfte ja mehr oder weniger ein Klassiker sein, um es gerade bei Junior-Stellen abzufragen. SQL ist mit einem entsprechenden Tutorial sicherlich auch zügig wieder in dem Maße bei dir verankert, dass es für einen ersten Eindruck reicht.

Ja eben. Ich sehe es nicht als negativ, sondern als positiv um mich besser theoretisch vorzubereiten. Wenn es unbedingt sehr theoretische Fragen kommen sollten.

Das Problem was man meistens hat, das man meistens nicht mehr weiß, was ich im Projekt B vor 3 Jahren getan habe. Mir wurde das Projekt übergeben und es musste schnell laufen. Da hatte ich leider nicht so viel Zeit wie gewünscht mich in der Theorie zu stürzen. Ist beim Dienstleister meistens so. 

bearbeitet von MasterMindX

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vor 14 Stunden schrieb Listener:

Okay, das wäre für mich dann allerdings auch ein Grund, dieses Gespräch aus meiner Sicht negativ zu bewerten. Will ich wirklich in einem Unternehmen arbeiten, dass Wissen über sämtliche Frameworks/Tools, etc. voraussetzt? Nicht wirklich...

Das ist doch gar nicht gesagt, dass sie das Wissen voraussetzen, wenn sie danach fragen. Es ist auch einfach möglich, dass man abschätzen möchte, wieviel Einarbeitung ein Bewerber brauchen würde - und ob die Firma sich das zumutet.

Und Hibernate ist jetzt in der Java-Welt auch nichts exotisches, da kann man bei einer Java-Stelle schon gut mal nach fragen.

Zum TE: Inhalt der Fragen völlig unbelassen - wenn du dich bei einem Bewerbungsgespräch nicht ernst genommen fühlst oder den Eindruck bekommst, dass dein Gegenüber dich runtermachen möchte, dann willst du die Stelle eh nicht. Inhaltliche Defizite solltest du natürlich angehen - und das, was du geschrieben hast, klang zumindest nicht allzu speziell. Dinge wie "warum OO", SQL etc. sind eben Handwerkszeug eines Entwicklers.

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Am 29.11.2018 um 08:50 schrieb arlegermi:

Das ist doch gar nicht gesagt, dass sie das Wissen voraussetzen, wenn sie danach fragen. Es ist auch einfach möglich, dass man abschätzen möchte, wieviel Einarbeitung ein Bewerber brauchen würde - und ob die Firma sich das zumutet.

Und Hibernate ist jetzt in der Java-Welt auch nichts exotisches, da kann man bei einer Java-Stelle schon gut mal nach fragen.

Zum TE: Inhalt der Fragen völlig unbelassen - wenn du dich bei einem Bewerbungsgespräch nicht ernst genommen fühlst oder den Eindruck bekommst, dass dein Gegenüber dich runtermachen möchte, dann willst du die Stelle eh nicht. Inhaltliche Defizite solltest du natürlich angehen - und das, was du geschrieben hast, klang zumindest nicht allzu speziell. Dinge wie "warum OO", SQL etc. sind eben Handwerkszeug eines Entwicklers.

Ich habe ja OO beantwortet gehabt, ich habe die Vererbung erklärt und das man besser die Wirklichkeit darstellen kann. Aber das hat dann denjenigen nicht gereicht und er hat gesagt, dass man mit OO weniger Code schreibt und etc.

Beim SQL war es tatsächlich so, das ich lange kein SQL gemacht hatte. Ich bin aber ziemlich drin gewesen vor etwa zwei Jahren und musste ziemlich viel anwenden. Leider habe ich den 2 Jahren nichts mehr mit SQL gemacht und habe demnach einiges vergessen. Es war dann auch so, das mir die Art der Begrifflichkeit der Frage, nicht bekannt war. Weil man auch das nicht mehr so nutzt.

Als mein Gegenüber dann die richtige Begrifflichkeit genannt hat, wusste ich wieder was er meinte. Aber dann war er bereits am erklären. Ja eine Auffrischung wäre nötig.

Ich habe leider in meiner jetzigen Firma, mir andere Kenntnisse angeeignet.

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Am 1.12.2018 um 10:49 schrieb MasterMindX:

Ich habe leider in meiner jetzigen Firma, mir andere Kenntnisse angeeignet.

Ja, das Problem kenne ich.

Dazu kommt halt die Erwartung deines Gegenüber. Wenn er dich direkt zu 100% produktiv einsetzen möchte (sowieso illusorisch), dann nimmt er natürlich jedes kleine Zögern oder Ungenauigkeit als Minuspunkt. Muss man sich fragen, ob man da dann überhaupt anfangen wollte, wenn die Firma erwartet, dass man zu 100% auf ihr Profil passt und eine Weiter-/Fortbildung nicht ins Konzept passt.

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Am 1.12.2018 um 10:49 schrieb MasterMindX:

Ich habe ja OO beantwortet gehabt, ich habe die Vererbung erklärt und das man besser die Wirklichkeit darstellen kann. Aber das hat dann denjenigen nicht gereicht und er hat gesagt, dass man mit OO weniger Code schreibt und etc.

Das würde mir auch nicht reichen^^'

Hört sich stark danach an, dass das Gespräch nicht auf gleicher Augenhöhe verlief sondern einfach ein Frage-Antwort-Spiel statt eines Dialogs war. Ist nicht so toll, aber passiert halt. Gerade wenn man etwas eingerostet ist kann es schnell passieren, dass man sich klein macht und nach oben sieht und hofft, dass eine Frage runterfällt die man gut beantworten kann.

Am 1.12.2018 um 10:49 schrieb MasterMindX:

Als mein Gegenüber dann die richtige Begrifflichkeit genannt hat

Rein aus Interesse, worum ging es denn da?

 

Dass man sich immer in die Themen, Sprachen und Frameworks einarbeiten kann verstehe ich. Aber die Basics (über die eingesetzte Sprache ODER die grundlegenden Konzepte) sollten halt trotzdem irgendwo sitzen wenn man sich nicht gerade auf eine Juniorstelle bewirbt. Da hab ich schon ein bisschen Verständnis für die Unternehmen.

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Echt, mit Java und OOP schreibt man weniger Code als in anderen Programmiersprachen? Das wäre mir neu, gerade in der Java-Welt tendiert man doch dazu, sich mit Übergeneralisierung und tollem, leider oft gar nicht so fundiertem Software Engineering-Wissen zu verkünsteln. Ich denke, dass du in einem solchen Laden eh nicht glücklich geworden wärst, aber muss gleichzeitig auch sagen, dass das, was du da beschreibst, jetzt auch ein wenig so klingt, als fehlen dir manche Basics. Mir ist aber nach wie vor nicht so ganz klar, warum du dich auf so eine Stelle bewirbst, wenn dir die Kenntnisse fehlen oder nicht ausreichend vorbereitest.

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Am 1.12.2018 um 10:49 schrieb MasterMindX:

Aber das hat dann denjenigen nicht gereicht und er hat gesagt, dass man mit OO weniger Code schreibt und etc.

Du magst mit "die Wirklich besser darstellen" nicht unrecht haben, aber es ist ein wenig unglücklich ausgedrückt. Da will man eher Dinge wie z.B. Abstraktion, Kapselung, Polymorphie usw. hören.

vor 2 Stunden schrieb D-eath:

Echt, mit Java und OOP schreibt man weniger Code als in anderen Programmiersprachen? Das wäre mir neu, gerade in der Java-Welt tendiert man doch dazu, sich mit Übergeneralisierung und tollem, leider oft gar nicht so fundiertem Software Engineering-Wissen zu verkünsteln

Richtig, "Weniger Code schreiben" stimmt so nicht pauschal. OOP mag die Komplexität bei der Lösung von manchen Problemen vereinfachen, bei anderen ist OOP jedoch nicht die optimale Lösung.

Am 1.12.2018 um 10:49 schrieb MasterMindX:

 Beim SQL war es tatsächlich so, das ich lange kein SQL gemacht hatte. Ich bin aber ziemlich drin gewesen vor etwa zwei Jahren und musste ziemlich viel anwenden. Leider habe ich den 2 Jahren nichts mehr mit SQL gemacht und habe demnach einiges vergessen. Es war dann auch so, das mir die Art der Begrifflichkeit der Frage, nicht bekannt war. Weil man auch das nicht mehr so nutzt.

Was wurde denn gefragt? Es gibt einfach Grundlagen, die man beherrschen sollte wenn in der Stellenbeschreibung SQL steht (was ist eine relationale Datenbank? Was für Datenbanken gibt es noch? Was sind die Vor- und Nachteile? Wofür braucht man SQL? ...). Ich kenne es von Bewerbungsgesprächen so, dass anfangs eher allgemein gefragt wird und sich die Fragen dann in der Schwierigkeit steigern (was für Keys gibt es? Was für verschiedene Joins gibt es? Wie kann man eine Volltextsuche realisieren? ...). Dadurch sieht man recht schnell, wie viel Wissen der Bewerber hat, wobei es nicht schlimm ist, irgendwann an die Grenzen zu kommen - die sollte halt nicht gleich bei den Grundlagen liegen.

Am 28.11.2018 um 16:09 schrieb MasterMindX:

Es ist so, dass ich einiges nicht mehr wusste, weil ich mittlerweile auch seit einem Jahr gefühlt mich mit Java nicht befassen konnte und eher C++ im Kopf hatte. 

Ich würde das offen und ehrlich kommunizieren. Du kannst sagen, dass du jetzt nicht genau weißt wie es bei Java ist, aber in C++ ist es so und so. So, dass du halt zeigst, dass du dich mit den Themen auseinandersetzen kannst. Vielleicht solltest du dich bei dem nächsten Vorstellungsgespräch im Java-Bereich ein wenig mehr mit der Sprache auseinandersetzen. Schließlich wollen sie dich nicht ausbilden, sondern als Entwickler einstellen. 

Am 28.11.2018 um 16:09 schrieb MasterMindX:

Es waren auch spezifische Begriffe da, die halt richtig in der Theorie gingen

Softwareentwicklung ist eben auch ein wenig theoretisch. Klar gibt es super Programmierer, die keine Ahnung von der Theorie haben. Aber je komplexer ein Problem oder eine Anwendung ist, desto mehr muss man eben auch wissen, was man macht. Sonst kommt man sehr schnell an die Grenzen.

Am 28.11.2018 um 16:09 schrieb MasterMindX:

 War es ein gutes Gespräch und kann ich mich auf weitere derart einstellen?

Würdest du dich nach dem Gespräch einstellen? Hast du das Gefühl, dass du als Bewerber den Anforderungen des Unternehmens entsprichst? Denkst du, das Unternehmen würde dich anstellen, wenn ein anderer Bewerber 90% der Fragen korrekt beantworten konnte? Ich denke du das Gefühl hast, dass du mehr kannst, als du im Gespräch vermitteln konntest. Am besten du lernst daraus und versuchst es beim nächsten Gespräch besser zu machen, falls du dort abgelehnt wirst.

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vor 7 Stunden schrieb pr0gg3r:

Richtig, "Weniger Code schreiben" stimmt so nicht pauschal. OOP mag die Komplexität bei der Lösung von manchen Problemen vereinfachen, bei anderen ist OOP jedoch nicht die optimale Lösung
 

Neben dem Aspekt "OOP vs. Funktional" hat OOP das Problem, wenn man es auf die Spitze treibt, sog. Ravioli-Code erzeugt, der zwar extrem lose gekoppelt ist aber eben zu mehr Code führt. OOP kann also auch zu mehr Code führen, anstatt zu weniger, weil man extrem viele kleine Klassen erzeugt, die alle ein Overhead besitzen. Im schlimmsten Fall Tausende Klassen mit nur einer Methode. Dadurch wird auch die Navigation im Code unübersichtlicher.

Es gibt also zwei Extreme: Spaghetti- und Ravioli-Code und die Kunst ist es, die Balance zu finden.

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Die lesen sich immer die passenden Tutorials zu Frameworks oder die genutzten Technologieren durch und hören dann auf wenn es in die Tiefe geht, bzw wenn sie alles gelesen haben was sie brauchen um die Aufgabe zu erledigen.

Sieh es als ultra pragmatisch "Ich muss nicht wissen was es noch alles gibt oder wie das hier funktioniert, Ich bekomme hier richtig gute Sachen hin!". Wenn so jemand fleißig ist, kommt da schon viel gutes und produktives bei raus.

Wenn es dann doch mal tiefergehende Probleme gibt, ists natürlich blöd 😛 Solche Programmierer sollte man in Kombination mit neugierigeren Kollegen halten.

bearbeitet von PVoss

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Am 28.11.2018 um 16:09 schrieb MasterMindX:

Hallo Leute, 

ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch und zuerst wurde allgemein gesprochen. Danach kamen Fach spezifische Fragen an mich und es wurden theoretische Fragen über Java gefragt.

Es wurden halt allgemeine Fragen gestellt und mein Gegenüber fand es anscheinend lustig, wenn ich etwas nicht auf Anhieb wusste. Es waren auch spezifische Begriffe da, die halt richtig in der Theorie gingen.

War es ein gutes Gespräch und kann ich mich auf weitere derart einstellen?

Ich kann gerne mal meine Erfahrung zum Thema Jobwechsel erzählen. Aktuell bin ich dabei meinen Arbeitsplatz zu wechseln und bewerbe mich auf Stellen als IT-(System)administrator. Bisher gab es eine gute Resonanz, was die Einladung zum Vorstellungsgespräch angeht, aber teilweise waren einige echte "Knüller" mit dabei.

Ich hatte genau 2x die Erfahrung gehabt, dass sich die fachkundige Person (jemand aus der IT) schmunzelnd "beglückt" hatte, wenn man Fragen nicht auf Anhieb beantworten konnte. Beim ersten Gespräch habe ich das nicht wahrgenommen bzw. ignoriert. Erst beim zweiten Gespräch habe ich darauf angesprochen, was daran lustig sei, wenn man Fragen nicht auf Anhieb beantworten kann, obwohl man zu Beginn schon angemerkt hatte, dass man zu einem Themenbereich keine großen Kenntnisse hat und sich darin als Herausforderung sieht, etwas komplett Neues zu erlernen. Das ist natürlich immer leicht zu sagen, aber schwer umzusetzen: Wenn dir etwas im Gespräch nicht gefällt, z.B. unschöne Anmerkungen, das darauf direkt ansprechen und sich nicht unterbuttern / unterordnen lassen. Das ist es nicht Wert. Zur Not die Reißleine ziehen, Gespräch beenden und gehen.

Eine andere Sache, die ich bisher negativ aufgenommen hatte, war ein Telefoninterview. Ich hatte ein Gespräch mit einem IT-Leiter und hatten uns über den aktuellen Stand der Technik sowie Erfahrungen unterhalten und ausgetauscht. War insgesamt ein schönes Gespräch am Telefon. Gabs nicht zu bemängeln und als 2. Schritt wollte man Vorortgespräch vereinbaren. Paar Tage darauf kam eine standardisierte Antwort "Vielen Dank...bla bla bla...Teilnahme am Vorstellungsgespräch...bla bla bla...leider ablehnen" von der Personalreferentin. Fraglich für mich war zu dem Zeitpunkt, welches Vorstellungsgespräch? In der E-Mail stand der Ablauf. Telefongespräch mit IT-Leiter, dann Vorstellungsgespräch direkt am Firmensitz. Eine Möglichkeit, mich direkt beim Arbeitgeber, vorzustellen hatte ich nie bekommen. Also woher die eilige Absage? Der Textbausteinkasten entlud in mir nur ein Kopfschütteln. Das erweckt den Eindruck, dass man praktisch nur auf die Erfahrung geschaut hatte und nach diesem Kriterium die Bewerber aussortiert hatte. Aber rein dafür brauche ich keine Telefongespräch. Steht alles im Lebenslauf und Anschreiben, welche Erfahrungen man hat. Dann lieber gleich ein Vorortgespräch.

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vor 42 Minuten schrieb ErB777:

Ich hatte genau 2x die Erfahrung gehabt, dass sich die fachkundige Person (jemand aus der IT) schmunzelnd "beglückt" hatte, wenn man Fragen nicht auf Anhieb beantworten konnte. Beim ersten Gespräch habe ich das nicht wahrgenommen bzw. ignoriert. Erst beim zweiten Gespräch habe ich darauf angesprochen, was daran lustig sei, wenn man Fragen nicht auf Anhieb beantworten kann, obwohl man zu Beginn schon angemerkt hatte, dass man zu einem Themenbereich keine großen Kenntnisse hat und sich darin als Herausforderung sieht, etwas komplett Neues zu erlernen. Das ist natürlich immer leicht zu sagen, aber schwer umzusetzen: Wenn dir etwas im Gespräch nicht gefällt, z.B. unschöne Anmerkungen, das darauf direkt ansprechen und sich nicht unterbuttern / unterordnen lassen. Das ist es nicht Wert. Zur Not die Reißleine ziehen, Gespräch beenden und gehen.

Sehe ich ähnlich - würde ich per se auch gar nicht mehr dort abarbeiten wollen. Dürfte die Arbeitsatmosphäre wenig anders sein. Kenne ich auch von Kunden, die vorher noch mal schnell zu irgend einem Thema detailliert googeln und sich dann im Meeting an Lapalien hochziehen/echauffieren, erbärmlich.

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vor 44 Minuten schrieb V1RTU4L:

Das Szenario, dass euer Telefonat scheinbar nur für dich positiv gelaufen ist ist natürlich vollkommen auszuschließen!

Man merkt schon, ob der Gesprächpartner starkes Interesse am Dialog hat. In dem Fall war es so, dass man sich wie Langzeitkollegen unterhalten hatte auf freundschaftlicher Basis. Daher verwundert es nur, wenn dann solche Bausteine Antworten kommen, obwohl der Fahrplan schon feststand. Da fragt man sich, nach welchem Kriterium sortieren die denn? Kann ja schlicht nur die Erfahrung sein. Aber dafür muss ich kein Telefonat führen und dann noch Gespräch vor Ort. Dann lieber gleich alles mit einmal, ganz im klassischen Sinne.

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Am 29.11.2018 um 08:50 schrieb arlegermi:

 Dinge wie "warum OO" (...)sind eben Handwerkszeug eines Entwicklers.

Nein, das sehe ich anders.

Wenn das eine Frage wäre über die ich jederzeit aus dem Stehgreif einen Vortrag halten könnte wäre ich wohl besser als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Dozent an einer Uni aufgehoben. Ich habe mich irgendwann entscheiden objektorientiert zu programmieren und damals (so hoffe ich :D ) gute Gründe dafür gehabt. Heute muss ich das nicht mehr begründen.

Vergleichbar wäre das damit, dass man einen Absolventen eines Informatik-Studiums dazu nötig sich zu erklären, warum er/sie studiert hat. Welchen Mehrwert soll das bringen? Ich habe jedenfalls keine Zeit jeden morgen nach dem Aufstehen mich als erstes zu fragen, ob objektorientierte Programmierung vielleicht gar kein so gutes Paradigma ist. Darüber sollen sich diejenigen Gedanken machen, die auf genau solche Fragen spezialisiert sind. An  der Stelle bin ich Stand heute reiner Anwender und es gibt derzeit ja auch keine öffentliche tagesaktuelle Diskussion über den Sinn von OOP,  von daher empfinde ich die Frage als nur begrenzt sinnvoll.

Ich würde sie vielleicht eher als Aufforderung an den Bewerber/die Bewerberin stellen, frei über seine/ihre Erfahrungen mit OOP zu sprechen. Da käme bestimmt sinnvolleres und interessanteres bei herum und man würde mehr über die Person lernen als ihre Fähigkeiten zu prüfen nachzukauen, was andere vorgekaut haben. Weil, bei allem Respekt, der durchschnittliche Programmierer ist kein Experte  in grundsätzlichen wissenschaftlichen Fragen zu OOP. Und das muss er/sie auch nicht sein.

bearbeitet von monolith

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Wenn mir ein Bewerber die Vorteile von OOP nicht erläutern kann, hat er Pech gehabt. Wenn die Frage im Vorstellungsgespräch gestellt wird, ist ein Bewerber für gewöhnlich froh, dass er darüber erstmal ein bisschen was erzählen kann, denn das sollte für keinen Programmierer ein Problem sein.

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Ich persönlich würde keinen Vortrag erwarten. Viele Entwickler haben etwas unterschiedliche Ansichten, die oft auf Erfahrung basieren. Besser als ein Vortrag ist eher warum man gewissen Vorteile sieht und warum man woanders Nachteile sieht. Ich denke es kann durchaus gut sein von Erfahrungen zu berichten, als das vorzutragen was theoretisch das beste anzunehmende Szenario wäre.

Bei uns wurde z.B. SCRUM eingeführt, was unsere Situation teilweise eher verschlechter hat. Wenn ich jetzt wo anfange wo SCRUM eingesetzt wird und die wollen wissen was ich positives an SCRUM finde....nunnnjjjaaaaa.

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vor 15 Minuten schrieb monolith:

Aber was erhoffst du dir denn von der Frage? Was soll die wem nützen?

Als Einstiegsfrage? Man kann erkennen, ob der Bewerber ein Verständnis davon hat, warum etwas eingesetzt wird. Und jetzt mal ehrlich: Das lernt man spätestens in der Berufsschule und eine Antwort darauf zu finden ist relativ banal.

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