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Anwendungsentwickler Einstiegsgehalt

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vor 55 Minuten schrieb JustALurker:

Als würdet ihr sagen, das ich ~36.000€ Brutto im Jahr verlangen könnte und diese dann wahrscheinlich bei ~32.000€ enden würden, als Einstiegsgehalt? Persönlich wäre ich damit zufrieden, aber wenn meine Leistung natürlich mehr Wert wäre, würde ich diesen Wert auch gerne bekommen.

36k kann man verlangen, jup.

Ob du die dann tatsächlich bekommst, oder wie das Gegenangebot aussieht, kann dir hier niemand sagen. Wir können nur sagen: "ist realistisch", "viel zu hoch", "viel zu niedrig" usw.

Bei 36k wird dich niemand aus dem Haus jagen, das ist eine normale Forderung über die sich im Zweifel verhandeln lässt. Wenn ich C und C++ lese, bin ich immer geneigt noch ein bisschen was draufzulegen... wenn das Unternehmen aber bei den Urlaubstagen knauserig ist, ... sowas ist immer schwierig einzuschätzen.

bearbeitet von PVoss

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vor 5 Stunden schrieb Listener:

Okay, dann haben wir wohl verschiedene Vorstellungen und eine Diskussion führt vermutlich nicht weiter. Mit 20 Urlaubstagen würde ich nirgendwo einen Arbeitsvertrag unterschreiben, wenn sich das nicht richtig lohnt (und das sehe ich bei 5k Brutto nicht)

Deutlich unterschiedliche Vorstellungen und das ist ja völlig okay so. :) 

Dennoch, wie gesagt, 5k (6k?) für 5 Tage, hallo, das wären die 5 bestbezahlten Tage meines Lebens. Ein achtel Jahreseinkommen erzielt innerhalb eines Zweiunfünftigstel eines Jahres, also rund 2% eines Jahres... Für mich eine einfache Rechnung. Aber wenn du sagst, x Urlaubstage ist deine absolute Untergrenze, kann ich verstehen, dass man dich nicht mit 5k umstimmen kann.

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vor 5 Stunden schrieb Rienne:

Ich finde es interessant, was du für eine Vorstellung von H4-Empfängern hast... Also ich kann dir versichern, dass diese nicht 100% Freizeit haben und auch Verpflichtungen nachgehen müssen.

Stimm. Das war nicht exakt.  👍

bearbeitet von monolith

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vor 5 Stunden schrieb Rienne:

Was bringt es dir zum Beispiel monatlich mehrere tausend Euro auf dein Konto zu bekommen, wenn du durch die vielen Überstunden und den nicht vorhandenen Urlaub gar keine Zeit hast diese auszugeben?

Ja, wie gesagt, man muss seine eigene Work-Life-Balance finden und irgendwo ist eine Grenze erreicht ab der der Tausch "Geld gegen Zeit" nicht mehr effizient ist. Aber in meiner gelebten Erfahrung bin ich an diese Grenze noch nicht herangekommen. Wenn ich jeden Monat tausend Euro zusätzlich für irgendwas bekommen könnte, würde ich das bestimmt tun. Vielleicht nicht für immer aber eine Zeit lang. Mit dem Ziel den finanziell wirklich großen Dingen näher zu kommen. Nur hat sich mir diese Möglichkeit bislang nicht geboten. (Wobei zufälliger Weise sie sich jetzt ergeben könnte und ja, dann würde ich mehr Stunden arbeiten um mehr Geld zu bekommen.)

Offtopic: Wie kann ich hier vernünftig eine Antwort in mehreren Teilen zitieren? Bekomme es nur durch jeweils neue Posts hin...

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vor 10 Minuten schrieb monolith:

Aber in meiner gelebten Erfahrung bin ich an diese Grenze noch nicht herangekommen.

Sonst wärst du auch in Behandlung...Um mal auf das oben angesprochene Thema Burn-out zu kommen: Eine Arbeitskollegin war letztes Jahr beruflich in dieser Situation. Dann bist du weit länger als die 6 Wochen krank, in denen du noch einigermaßen Geld bekommst. Nach den 6 Wochen stehst du allerdings da und darfst dich mit weniger Geld (aus anderer Quelle) begnügen und machst dann irgendwann Tippelschritte in das neue-alte Berufsleben mit der Gefahr, dass du schnell wieder ähnlich krank bist, wenn sich das nicht ändert - keine tolle Aussicht (auch finanziell)

 

vor 10 Minuten schrieb monolith:

Offtopic: Wie kann ich hier vernünftig eine Antwort in mehreren Teilen zitieren? Bekomme es nur durch jeweils neue Posts hin...

Du markierst den Textteil, klickst auf das erscheinende "Auswahl zitieren" und machst das hinterher nochmal ;)

bearbeitet von Listener

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@Rienne 

 

Zitat

Aber lohnt es sich wirklich mehr als 40 Jahre hart zu ackern und auf Freizeit zu verzichten (die mMn sehr wichtig ist), nur um danach nicht einmal die Hälfte der Zeit gut leben zu können? 

Allerdings bietet mehr Geld eben oft auch die Möglichkeit an anderer Stelle zeit zu sparen, bspw. Unterstützung im Haushalt zu erhalten, weniger im Auto unterwegs zu sein (schneller fahren -> mehr Spritverbrauch -> mehr Spritkosten), Essen nicht selber kochen, handwerkliche Arbeiten nicht selber machen, Zeug im Internet bestellen (Versandkosten) statt vor Ort abholen usw.

Zitat

Wenn man nie gelernt hat, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, wird es schwer im Rentenalter etwas mit sich selber anfangen zu wissen.

Solche Fälle soll es geben. Aber ich bin da nicht betroffen. Ich weiß mich schon zu beschäftigen. Aber ja, tatsächlich sollte jeder sich fragen wie es für einen persönlich in dieser Sache bestellt ist. Wenn man nach dem Renteneintritt dann meint keine Aufgabe mehr zu haben, kann das bestimmt zu einer großen Leere führen. Aber das schöne ist ja, vor diesen und vielen anderen vermeidbaren Problemen wurden wir jüngeren Generationen gewarnt und können uns wappnen ("Brace yourself, retirement is coming!").

 

Zitat

Hinzu kommt noch, dass man nie weiß, wie fit man dann auch wirklich ist bzw. vielleicht dieses Alter gar nicht erreicht.

Sicher, aber bspw. zehn Jahre viel machen wenn man zu Beginn noch jung ist kann man ja trotzdem. Und ich wollte eigentlich schon gerne was länger leben als nur bis zum Renteneintrittsalter, wie hoch auch immer es dann sein mag.

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vor 4 Stunden schrieb JustALurker:

Meine Noten sind aktuell im guten zweier Bereich, was auch dazu geführt hat das ich die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen konnte/kann. Aber ich denke das ist jetzt auch kein Durchschnitt bei dem man von "besonders gut" reden könnte. Zusatzwissen in Form von Zertifikaten oder ähnlichem habe ich auch nicht, aber ich lese mir gerne in der Freizeit Bücher und Zeitschriften zu guten Programmierstilen an und wende diese auch so weit möglich an oder Teste neue Konzepte in kleinen privaten Projekten.

Genau das meinte ich. Das sind positive Besonderheiten, die deine Verhandlungsposition stärken und deine Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt erhöhen. Und schon erscheinen die 40k mir etwas realistischer zu sein, ...

 

vor 4 Stunden schrieb JustALurker:

Hauptsächlich entwickle ich in den Programmiersprachen C/C++

... und damit erst Recht. Das hättest du mal gleich sagen sollen. :P

 

vor 4 Stunden schrieb JustALurker:

Als würdet ihr sagen, das ich ~36.000€ Brutto im Jahr verlangen könnte

Könnte ich mir vorstellen, ja. Bei einem Wechsel des Arbeitgebers würde ich aufgrund der neuen Informationslage auch ein höheres Gehalt  für realistisch halten. Grundsätzlich kann ich mir die 40k schon vorstellen, auch wenn ich glaube, dass du da schon was suchen und ggf. umziehen müsstest.

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Naja, ich hab das Gefühl, Leute sterben immer spontaner. Vor 5 Jahren hätte ich den Tausch >5 Urlaubstage á 1k/Tag auch ohne zu zögern gemacht. Aber heute guck ich dann eher, dass ich ein relativ gutes Gehalt in Kombination mit einem entspannten Alltag* und Spaß** bei der Arbeit habe um auch das Jetzt schon zu genießen.

Ich könnte inzwischen sicher 8k mehr verdienen (Angebote lagen auch vor), aber ich hatte bisher keine Lust die entsprechende Lebensqualität aufzugeben bzw einzutauschen.

 

* entspannter Arbeitsweg; hübsche kleine 3-Zimmerwohnung; Auto; Geld für Urlaub, Essen und kleine Spielereien

** interessante Aufgaben, relativ nette Kunden, Produkte die ich gut finde, "mindestens ok"-Kollegen, keine abartigen Überstunden...

bearbeitet von PVoss

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vor 4 Stunden schrieb Albi:

40k und 30 Tage ganz klar, meine Freizeit ist mir 100 mal wichtiger als die 5k mehr im Jahr. Ein Urlaubs Tage Verzicht müsste sich ordentlich lohnen aka übertrieben viel mehr Gehalt das ich das auch nur in betracht ziehen würde.

(Ich gehe davon aus, dass du derzeit auch tatsächlich 30 Tage Urlaub pro Jahr hast bei einer 40-Stunden-Woche.) 

Demnach sind exakt 30 Tage also der Sweet Spot und jeder Tag weniger völlig unzumutbar und jeder darüber wiederum kürzt dein Jahreseinkommen unzumutbar? Hört sich für mich jetzt doch äußerst unwahrscheinlich an. Wenn dir deine Freizeit "100 mal wichtiger als die 5k mehr im Jahr" ist, würde ich erwarten, dass du 30 oder nur 20 Stunden pro Woche arbeitest. Ist das wo? Wenn (was ich erwarte) das nicht so ist, würde mich brennend interessieren, wieso nicht?

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vor 4 Stunden schrieb Albi:

dir wünsche ich übrigens viel Spaß beim zukünftigen Burn-out, wer so arbeitet wie du wird da über kurz oder lang reinlaufen, wenn man nur arbeitet anstatt Urlaub zu nehmen und eine anständige WL Balance zu halten. Was bringt dir das ganze Geld wenn du nichts davon hast weil du nur arbeitest? Ich mein wer weiß ob du von dem Geld im Alter noch was hast, wenn du dich tot gearbeitet hast? Da würde ich doch lieber jetzt auch etwas von dem Geld haben und Freizeit ausnutzen.

Jeder ist unterschiedlich. Die Gefahr eines Burn-Outs ist, sofern überhaupt vorhanden, unter meiner vollen Kontrolle. Unter anderem habe ich nicht vor, bis zur Rente kaum Urlaub zu nehmen und jede Menge Überstunden zu machen. Aber noch bin ich jung, habe genug Energie und Ziele die ich erreichen will.

Zitat

Was bringt dir das ganze Geld wenn du nichts davon hast weil du nur arbeitest?

Ein klassisches und gern zitiertes Argument. Du, ich hätte liebend gerne dieses "Problem". Habe ich aber nicht. Ich _kann_ derzeit gar nicht (sinnvoll) so viel arbeiten, dass das Problem aufkommt. Ich sehe es genau anders herum, ich will bestimmte Dinge, und die kann ich mir leider nicht mit Freizeit erkaufen. Würde ich aber gerne.

bearbeitet von monolith

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vor 11 Minuten schrieb monolith:

(Ich gehe davon aus, dass du derzeit auch tatsächlich 30 Tage Urlaub pro Jahr hast bei einer 40-Stunden-Woche.) 

Demnach sind exakt 30 Tage also der Sweet Spot und jeder Tag weniger völlig unzumutbar und jeder darüber wiederum kürzt dein Jahreseinkommen unzumutbar? Hört sich für mich jetzt doch äußerst unwahrscheinlich an. Wenn dir deine Freizeit "100 mal wichtiger als die 5k mehr im Jahr" ist, würde ich erwarten, dass du 30 oder nur 20 Stunden pro Woche arbeitest. Ist das wo? Wenn (was ich erwarte) das nicht so ist, würde mich brennend interessieren, wieso nicht?

Ich arbeite 40 Stunden die Woche und habe 30 Tage Urlaub und ja die absolute Grenze wären bei mir 28 Urlaubstage dann aber nur mit ordentlichem Gehaltsaufschlag, als ich meine neue Stelle gesucht habe, wurde mir durchaus auch ein Angebot gemacht bei dem ich knapp 10k mehr verdient hätte aber dafür nur 24 Urlaubstage, das habe ich dankend abgelehnt. 

Und wenn ich für mein jetziges Gehalt nur 20 Stunden die Woche arbeiten könnte, würde ich das wohl sogar tun, leider fehlt mir die Berufserfahrung und die passende Firma die mir ein solches Gehalt bei so wenig Stunden die Woche zahlt unter meinem jetztigen Gehalt würde ich nicht arbeiten weil ich erstens keiner dieser Leute bin die ihre Arbeitskraft unter wert verkaufen wollen, auch wenn mir meine Freizeit wichtiger ist und ich halt leider auch Kosten habe die Gedeckt werden müssten, das geht aber mit meinem aktuellen Gehalt schon sehr gut. Wenn ich weniger verdienen wollen würde, hätte ich mir keinen IT Beruf besorgen müssen. Aber Ja Urlaubstage sind mir wichtiger und du wirst nie ein Jahr erleben an dem ich nicht alle Urlaubstage auch aufgebraucht habe. Jetzt hatte ich erst vor kurzem 6 Wochen Urlaub am Stück und es war toll.

vor 4 Minuten schrieb monolith:

Jeder ist unterschiedlich. Die Gefahr eines Burn-Outs ist, sofern überhaupt vorhanden, unter meiner vollen Kontrolle. Unter anderem habe ich nicht vor, bis zur Rente kaum Urlaub zu nehmen und jede Menge Überstunden zu machen. Aber noch bin ich jung, habe genug Energie und Ziele die ich erreichen will.

Oh man merkt das du davon keine Ahnung hast, ich kenne durchaus Leute die jung sind und eine ähnliche Einstellung wie du hatten bis sie dann tatsächlich den Burnout hatten, Leider reden sich Leute ohne entsprechende Erfahrung immer sehr leicht mit dem "sowas kann mir nicht passieren", "ich bin ja noch jung das ist eher unwahrscheinlich" nur das der Burnout nix mit dem Alter zutun hat, auch mit 18 kannst du einen Bekommen ;)

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vor 22 Minuten schrieb monolith:

Die Gefahr eines Burn-Outs ist, sofern überhaupt vorhanden, unter meiner vollen Kontrolle.

Das ist definitiv Quatsch.

So, wie du auch nicht die Gefahr die einen Arm zu brechen unter Kontrolle hast!

Selbstverständliche gibt es Dinge die man unternehmen kann um das Risiko zu senken. Aber unter Kontrolle hat das niemand.

Ein Burnout muss übrigens auch nicht immer zwingend mit Überarbeitung, 60 Stunden Woche und Stress einhergehen ;)

 

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Ob jetzt 30 oder 20 Tage Urlaub. Ich persönlich würde einen Vertrag mit 20 Tagen Urlaub auch ablehnen. Aber es müssen für mich auch nicht zwingend 30 Tage sein, wenn der Rest passt.

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vor 22 Minuten schrieb Albi:

Aber Ja Urlaubstage sind mir wichtiger und du wirst nie ein Jahr erleben an dem ich nicht alle Urlaubstage auch aufgebraucht habe. Jetzt hatte ich erst vor kurzem 6 Wochen Urlaub am Stück und es war toll.

Jetzt und auch bei meinem vorherigen AG, war das maximum 2 Wochen am Stück.

Ich kann mich an kaum ein Jahr erinnern, in dem ich meinen vollen Urlaub genommen hätte. Bei uns ist es eher üblich, dass 3-5 Tage dann am 31.12 verfallen. Dieses Jahr werden es bei mir 5 Tage sein, ich habe die letzten zwei Wochen des Jahres Urlaub, davor noch die Kollegen. Nehmen können, hätte ich ihn wohl noch im September oder Oktober, als einzelne Tage.

Allerdings fehlt mir der Urlaub auch nicht, zu Hause wird einem mit der Zeit eh wieder nur langweilig und man schaut irgendwelche Serien, da kann ich auch arbeiten gehen.

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vor 9 Minuten schrieb Matt84:

Allerdings fehlt mir der Urlaub auch nicht, zu Hause wird einem mit der Zeit eh wieder nur langweilig und man schaut irgendwelche Serien, da kann ich auch arbeiten gehen.

Das ist dann wohl mehr auf einen Mangel an Hobbys zurückzuführen.

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Und was wird für den AG selbstverständlich?

Der Chef sagt:

vor 8 Minuten schrieb Matt84:

[...] Ich kann mich an kaum ein Jahr erinnern, [...] vollen Urlaub genommen [...] . Bei uns ist ... üblich, dass 3-5 Tage dann am 31.12 verfallen. [...] zu Hause wird einem ... eh ... nur langweilig ... da kann ich auch arbeiten gehen.

 

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vor 8 Minuten schrieb Matt84:

Bei uns ist es eher üblich, dass 3-5 Tage dann am 31.12 verfallen. Dieses Jahr werden es bei mir 5 Tage sein

Das würde mir defintiv nicht passieren. Ja, ich weiß auch wie es ist, wenn man den Jahresurlaub nicht in dem Jahr unterbekommen hat. Bzw. auch nicht unbedingt das Verlangen dazu hatte. Aber ich würde den Urlaub nicht verfallen lassen. Im Zweifel würde ich mir mit den 5 Urlaubstagen noch 3 oder 4 verlängerte Wochenende zurechtbiegen.

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vor 21 Minuten schrieb Matt84:

Ich kann mich an kaum ein Jahr erinnern, in dem ich meinen vollen Urlaub genommen hätte. Bei uns ist es eher üblich, dass 3-5 Tage dann am 31.12 verfallen.

Das würde gegen das Bundesurlaubsgesetz verstoßen und evlt. sogar gegen europäisches Recht

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/wenn-arbeitnehmer-den-urlaub-verfallen-lassen_76_368566.html

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vor 16 Minuten schrieb r4phi:

Das ist dann wohl mehr auf einen Mangel an Hobbys zurückzuführen.

Mag sein, ich habe keine Hobbys die ich nicht Abends oder am Wochenende ausüben kann.

vor 3 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Das würde gegen das Bundesurlaubsgesetz verstoßen und evlt. sogar gegen europäisches Recht

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/wenn-arbeitnehmer-den-urlaub-verfallen-lassen_76_368566.html

Auch da ist vom Mindesturlaub die Rede, der liegt bei 20 Tagen im Jahr, wenn mir bei 28 Tagen 5 verfallen, liege ich da noch drüber.

Mal davon abgesehen, werden wir über den Verfall informiert.

Und davon unabhängig, bei uns sind die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, es gibt keinerlei Erfassung. Mehr als 12 Stunden arbeiten kommt häufig vor. 7 Tage durcharbeiten auch, um 11 Stunden Pause zwischen zwei Arbeitseinsätzen oder die Mittagspause schert sich auch keiner. Ja selbst im Urlaub wird man ja noch angerufen oder über private Messenger kontaktiert (Ohne Ausgleich, war ja nur zweimal eine halbe Stunde). Da juckt auch das mit dem Urlaub niemanden bzw. ist noch das kleinste Problem.

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vor 1 Minute schrieb neinal:

@Matt84 Und warum genau arbeitest du nochmal dort? ^^

Ich bekomme viel Geld und kann viel im HomeOffice arbeite, woanders würde ich weniger Geld bekommen und müsste mehr anwesend sein.

Da ich, egal zu welcher Firma, viel Pendeln müsste, ist das eine einfache Rechnung.

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vor 2 Minuten schrieb Listener:

Wenn ihr euch mit der Arbeitsmoral (7 Tage pro Woche mit 12h pro Tag) selbstständig macht, würdet ihr vermutlich noch mehr verdienen als im ausbeuterischem Angestelltenverhältnis. 

Das sind Ausnahmen, kein Dauerzustand. Es ging nur darum, dass das auch niemanden interessiert.

Und zum selbständig machen, gehört eben auch dazu ein Produkt zu haben oder entsprechende Kundenakquise zu betreiben. Für ersteres fehlt mir die Idee und auch meine persönlichen Ansprüche sind zu hoch und für zweiteres bin ich zu wenig extrovertiert.

Ich bin äußerst schlecht im mich selbst verkaufen und noch schlechter bin ich im blenden.

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Denke am Ende lässt sich sowas eh schwer vergleichen und Leute sind verschieden. Homeoffice und eine Inbetriebnahme beim Kunden Vorort mit schlechten ergonomischen Gegebenheiten, während man im Hotel schläft, das Bett ggf. nicht passt usw. Sowas sind einfach Unterschiede wie Tag und Nacht. Selbe wenn man Spaß bei der Arbeit hat oder nicht.

Habe schon häufiger Privat an Hobbyprojekten quasi bis tief in die Nacht an Sachen gesessen und die Zeit verging und man ist irgendwann schlafen gegangen, weil man realisiert hat, dass es schon mitten in der Nacht ist und man sich seinen Rhythmus nicht kaputt machen will. Während dessen haben die stressigen Inbetriebnahmen mit entsprechenden Stundenzahlen beim Kunden massiv an einen gezehrt und man fühlte sich hundsmiserabel, inkl. Wehwehchen ala Kopfschmerzen, Wadenkräfte usw.

Was Bezahlung vs. Freizeit angeht ist natürlich auch immer die Frage was für Wünsche man im Leben hat. Ob man eine Familie alleine ernähren möchte, ob man Eigentum möchte, ob man gerne verreist usw. Für mich wäre vom Geld auch erstmal das wichtig, was ich brauche um meinen Lebensstandard zu sichern. Bis zu diesen Punkt steht Geld quasi an erster Stelle, danach wendet sich das sehr fix und es müsste schon viel mehr Geld her, wenn ich als Alternativ mehr Freizeit hätte. Wo dieser Punkt ist, das unterscheidet sich eben.

vor 17 Minuten schrieb Matt84:

Ich bin äußerst schlecht im mich selbst verkaufen und noch schlechter bin ich im blenden.

Das kann ich 100% unterschreiben. Habe ansonsten auch schon mit den Gedanken gespielt. Akquise wäre da aber auch meine größte Sorge. Und da es der selbe Bereich wäre wie beim AG und man den keine Konkurrenz machen darf, ist nicht mit nebenbei ausprobieren.

bearbeitet von Velicity

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