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Halb automatisiertes Verfahren zur Softwareverteilung auf Clients - als Projekt geeignet?

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Moin zusammen,

 

ich hab mich nun mal ein wenig an die ersten Schritte des Antrages gewagt. (Ich hab noch keine Zeitplanrechnung erstellt)

Mein Plan ist es, ein kleines Testnetzwerk aufzubauen. (1 Server und 1 Client)

Der Client soll mittels PXE Boot + WDS und zusätzlich noch MDT eine LTI eines von mir erstellten Images komplett installieren.
(PXE,WDS,MDT,DHCP + TFTP soll alles der eine Server übernehmen)
Es soll möglichst automatisiert laufen und es soll auf eine unbeaufsichtigte Installation hinauslaufen. Der Admin soll während der Installation nicht viel machen ausser die Installation per PXE anstupsen.
Ich müsste alle Dienste während des Projekts installieren und konfigurieren. Ich hab mich schon auf Windows Server 2008 Enterprise festgelegt (Evtl. kriege ich während des Projekts ein Win 2012 R2)

 

Problembeschreibung:

Die ungefähr 135 Verwaltungsrechner der xxx GmbH in xxx sind nun mittlerweile 6 Jahre alt und entsprechen nicht dem heutigen Leistungsstandard, was zur massiven Zeit- und Kostenverschwendung führt.

Im Rahmen eines großen betrieblichen Projektes sollen nun alle Verwaltungsrechner durch die IT Abteilung ausgetauscht werden.

Von der Geschäftsführung wurde bereits ein Rechnermodell mit Windows 10 von einem bestimmten Lieferanten ausgewählt, dass für alle zum Einsatz kommen sollen.

Bisher wurden immer Images von Rechnern mithilfe der Imagesoftware Acronis TrueImage erstellt und händisch auf die Festplatte neuer Rechner installiert. Diesen Vorgang musste man bei jedem einzelnen Rechner anwenden, was einen hohen Zeitaufwand erzeugte.

 

Ziel des Projektes:
 

Es soll nun ein halb automatisiertes Verfahren entwickelt werden, das zentral mehrere Rechner auf einmal versorgen kann und möglichst wenig zusätzlichen Aufwand verursacht.

Alle Rechner sollen mit Windows 10 und der nötigen Standardsoftware exklusive spezieller Software, die in allen Abteilungen benötigt wird, ausgestattet sein. Zusätzlich sollen die Rechner direkt in die vorhandene Domäne aufgenommen und korrekt zugeordnet werden.

Es sollen möglichst wenig Kosten für das Projekt entstehen.


Projektbeschreibung:


Als erstes soll ein Serversystem ausgesucht werden. Sobald dieses gefunden wurde, wird ein physischer Testserver mit einem Domaincontroller aufgesetzt.

Nun werden Systeme ausgesucht und verglichen, die in der Lage sind zentral mehrere Rechner mit einem erstellten Abbild zu versorgen und zu installieren. Die Systeme sollen mit einem LDAP-Verzeichnis und zusätzlich mit einem DHCP und DNS Server kommunizieren können und den Rechnern jeweils die richtigen Rechnernamen geben können.
Hierfür wird eine Kosten/Nutzwertanalyse benutzt.

Wenn das System gefunden wurde, wird das System auf dem physischen Testserver aufgesetzt und konfiguriert.

Ein zukünftiges Rechnermodell wird zur Verfahrensentwicklung benötigt. Hiervon wird ein Referenzimage erstellt. Der Rechner wird zu Testzwecken in einem Netzwerk mit dem Testserver verbunden sein.

Wenn das Image erstellt worden ist wird das zentrale System auf dem Server nun so konfiguriert, dass der Rechner das Betriebssystem und zusätzlichen alle nötigen Treibern, Updates und dem benötigten Softwarepool mithilfe des Servers so installiert, das der Systemadmin so wenig wie möglich eingreifen muss.

Während der Installation werden dann anfallende Fehler analysiert und behoben.

Nach der erfolgreichen Installation wird noch Client und Serverseitig getestet ob alles funktioniert.

 

Nun bitte ich euch für diese aller erste Variante schon mal um Kritik. Ich werde den Antrag in der Form wie es normalerweise üblich ist natürlich noch nachträglich machen.
Aber erstmal , die Frage ob euch die Idee dahinter schon gefällt, auch wenn sie schon ausgelutscht ist.

Es ist halt das Ding, dass das wirklich ein großes Projekt hier momentan ist was bald anfällt.


Danke

 

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vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

Windows Server 2008 Enterprise

das dürfte grob überschlagen 10 Jahre alt sein (2018-2008 = 10)? Wieso?

 

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

Zeit- und Kostenverschwendung

Geht der Antrag an die IHK oder an den Springer Verlag?

Überarbeite den Absatz Problembeschreibung mal grundlegend. Das hört sich alles ein wenig doof an, kann man zumindest professioneller formulieren. Bsp. Es gibt keine Softwareverteilung, dies würde zu einem hohen Aufwand innerhalb des Projekts "Umstellung der Clietssysteme auf Win10" führen. Irgendwie so. Es interessiert bspw. nicht, dass ihr das aktuell mit Acronis macht.

 

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

halb automatisiertes Verfahren

wieso nicht komplett automatisiert? Und wieso sollte das halb automatisiert sein?

 

zum Abschnitt Projektbeschreibung: Es ist meiner Meinung nach nicht möglich das Projekt so kleinschrittig zu beschreiben, zumal da auch wieder Dinge drin sind, die für mich nicht wirklich verständlich sein. Als Beispiel:

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

Nun werden Systeme ausgesucht und verglichen, die in der Lage sind zentral mehrere Rechner mit einem erstellten Abbild zu versorgen und zu installieren. Die Systeme sollen mit einem LDAP-Verzeichnis und zusätzlich mit einem DHCP und DNS Server kommunizieren können und den Rechnern jeweils die richtigen Rechnernamen geben können.
Hierfür wird eine Kosten/Nutzwertanalyse benutzt.

"Mittels einer Nutzwertanalyse werden verschiedene..."

 

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

Ein zukünftiges Rechnermodell wird zur Verfahrensentwicklung benötigt. Hiervon wird ein Referenzimage erstellt.

ist technisch dieses Referenzimage bei einer Softwareverteilung nötig? Ich glaube nicht (lasse mich aber gerne eines beseren belehren).

 

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

, das der Systemadmin so wenig wie möglich eingreifen muss.

1. Hoffentlich muss der garnicht eingreifen? 2. *dass statt das (Rechtschreibung solltest du generell mal checken, ist mir nur da gerade aufgefalllen)

 

vor einer Stunde schrieb xFiSiRaZx:

Nach der erfolgreichen Installation wird noch Client und Serverseitig getestet ob alles funktioniert.

Was soll denn funktionieren? Was ist alles?

 

Generell ist das ein Projekt was man natürlich machen kann. Es ist vollkommen egal, wie "ausgelustscht" das sein mag. Mach dir aber Gedanken, wie das technisch funktioniert (WinServer2008???, Referenzimage???, etc) und formuliere einen ordentlichen Antrag (als Ausbilder hätte ich dich das komplett neu machen lassen, sorry).

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Erstmal vielen dank, das zumindest einer schon mal geantwortet hat :D

vor 11 Minuten schrieb Listener:

das dürfte grob überschlagen 10 Jahre alt sein (2018-2008 = 10)? Wieso?

Weil wir zur Zeit noch einige Win Serv 2008 Lizenzen über haben. Wenn ich die Möglichkeit rauskitzeln kann mit Win Serv 2016 zu arbeiten werde ich das direkt tun. Wie gesagt, evetl. steht das noch momentan in den Sternen ob ich nicht vielleicht zumindest die 2012er Version kriege

vor 14 Minuten schrieb Listener:

Überarbeite den Absatz Problembeschreibung mal grundlegend. Das hört sich alles ein wenig doof an, kann man zumindest professioneller formulieren. Bsp. Es gibt keine Softwareverteilung, dies würde zu einem hohen Aufwand innerhalb des Projekts "Umstellung der Clietssysteme auf Win10" führen. Irgendwie so. Es interessiert bspw. nicht, dass ihr das aktuell mit Acronis macht.

Dann muss ich das aber noch irgendwie so formulieren, dass es auch neue Hardware ist und nicht einfach die Software erneuert wird. Aber danke schonmal +1

vor 14 Minuten schrieb Listener:

wieso nicht komplett automatisiert? Und wieso sollte das halb automatisiert sein?

Weil das ja keine ZeroTouch Installation ist, der Admin muss ja in meinem Fall ja dennoch ein paar Tasten drücken.(Beim PXE Boot, das Image wählen Beispielsweise ) Also klar, kann sein das ich das irgendwie zu engstirnig sehe aber so habe ich das gelesen :D 

vor 16 Minuten schrieb Listener:

ist technisch dieses Referenzimage bei einer Softwareverteilung nötig? Ich glaube nicht (lasse mich aber gerne eines beseren belehren).

 

vor 29 Minuten schrieb Listener:

Was soll denn funktionieren? Was ist alles?

Es geht ja nicht nur um die Softwareverteilung. (Mit Software meine ich jetzt die Anwendungen, die letzten Endes darauf laufen) Es geht mir um die gesamte Workstation. Also das Betriebssystem zusätzlich mit allen nötigen Einstellungen. Im Prinzip soll der Client so vorbereitet sein :

Rechner tauschen am jeweiligen Arbeitsplatz und schon kann sich der User direkt an der Domäne anmelden, ist was Updates angeht auf dem aktuellsten Stand, hat alle seine Programme, kommt ins Internet/Intranet und der User kriegt alle für ihn vorgesehenen GPOs . Den Rechner in einer Installation so hinzukriegen, dass das alles gegeben ist, das soll mein Ziel sein. (GPOs anpassen und den ganzen anderen Rest sei mal dahin gestellt, das würde definitiv den Rahmen sprengen)
Im Prinzip so, dass man das Verfahren nun entwickelt und später für alle kommenden Rechner anwenden kann. Zusätzlich soll das Verfahren auch die Möglichkeit bieten, dass dann an mehreren Rechnern gleichzeitig zu machen. (Deswegen PXE)

 

Der Antrag ist natürlich ziemlich dürftig. Ich werde den auf jedenfall noch bearbeiten. Die Schlussfassung gibt's dann auch irgendwann.

Es geht mir darum herauszufinden was ihr denkt. Ist das Thema zu leicht, zu viel, wo sollte ich bei dem Thema noch was beachten. Und natürlich Kritik an den bisherigen "Antrag"

 

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vor 10 Minuten schrieb xFiSiRaZx:

Es geht mir darum herauszufinden was ihr denkt. Ist das Thema zu leicht, zu viel, wo sollte ich bei dem Thema noch was beachten. Und natürlich Kritik an den bisherigen "Antrag"

Wie bereits oben erwähnt, passt das schon.

 

vor 10 Minuten schrieb xFiSiRaZx:

Weil das ja keine ZeroTouch Installation ist, der Admin muss ja in meinem Fall ja dennoch ein paar Tasten drücken.(Beim PXE Boot, das Image wählen Beispielsweise ) Also klar, kann sein das ich das irgendwie zu engstirnig sehe aber so habe ich das gelesen :D 

Ich kenne es so, dass man einem neuen Computer eine Windows-Version und die entsprechende Software zuweist, den Rechner dann neustartet und gegen den PXE laufen lässt, ab da ist alles automatisch, da wählt niemand ein Image oder so aus. 

 

vor 10 Minuten schrieb xFiSiRaZx:

Rechner tauschen am jeweiligen Arbeitsplatz und schon kann sich der User direkt an der Domäne anmelden, ist was Updates angeht auf dem aktuellsten Stand, hat alle seine Programme, kommt ins Internet/Intranet und der User kriegt alle für ihn vorgesehenen GPOs . Den Rechner in einer Installation so hinzukriegen, dass das alles gegeben ist, das soll mein Ziel sein. (GPOs anpassen und den ganzen anderen Rest sei mal dahin gestellt, das würde definitiv den Rahmen sprengen)

@GPOs wie du richtig erkannt hast, sollte man das auslagern. Ist ein anderes Thema und viel zu aufwendig

@Domäne Lässt sich (glaube ich) in das Windows Image integrieren, dass du dem Rechner zuweist. Damals ging das über diese unattend.xml, ob das immer noch so ist, weiß ich nicht, aber vermutlich ähnlich. -> das gehört in dein Projekt

@Programminstallation  -> gehört in dein Projekt

@Internet/Intranet -> Ist hoffentlich eine GPO (Proxy, etc.) und gehört damit nicht in dein Projekt

bearbeitet von Listener

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Ich hab auf Nachfrage jetzt doch die Gelegenheit bekommen Win Serv 2016 während des Projekts zu kriegen.

Gut, ich taste mich mal jetzt schon an die ganze Thematik in der Praxis dran und verfasse nochmal einen richtigen Projektantrag, den ich dann hier poste. Bis zum 7.1.19 habe ich Zeit das fertig zu kriegen.

Vielen Dank schon mal.
 

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vor 20 Stunden schrieb xFiSiRaZx:

Ich hab mich schon auf Windows Server 2008 Enterprise festgelegt

Kurzer Hinweis, auch noch zur Verdeutlichung:
Der Support für Windows Server 2008 wird abgekündigt, daher empfehle ich dir, dass du einen 12er, wenn nicht sogar 16er testest. Du würdest dir nur unnötigerweise Hürden in den Weg legen.

Grundsätzlich mach dir auch Gedanken zur Zeitplanung. Dort muss ersichtlich sein, auf welchen Teil der Projektarbeit du Fokus legst. Aktuell heißt es nur "Software evaluiereen", "Installieren", "Testen".

Liegt der Fokus auf der Installation oder auf das Evaluieren der Software?

Generell ist die Aussage "getestet ob alles funktioniert" schlecht, formuliere eher in Richtung "Die Tests werden fertige Installationen beinhalten, welche auf Vollständigkeit der Software und deren Funktion überprüft werden."

vor 18 Stunden schrieb Listener:

@Domäne Lässt sich (glaube ich) in das Windows Image integrieren, dass du dem Rechner zuweist.

Soweit mir bekannt ist das möglich.

vor 18 Stunden schrieb xFiSiRaZx:

GPOs anpassen und den ganzen anderen Rest sei mal dahin gestellt, das würde definitiv den Rahmen sprengen

"GPOs werden nicht innerhalb der vorgegebenen Projektzeit kontrolliert und angepasst." und damit wäre die Sache "GPO" raus.. Es kann dir aber passieren, dass du zwangsweise etwas konfigurieren musst. Das kann man aber in der Doku schön erklären und in der Präsentation gut darstellen.

bearbeitet von Asura

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Was mich bei dem ganzen Thema, auch wenn es sicherlich geeignet ist, stört, ist, dass du offensichtlich schon eine komplette Vorgehensweise entwickelt hast und irgendwie schon alles "klar" ist. Sei ein bisschen kritischer mit dir selbst und den Aussagen, die du da triffst in deinem Projektantrag, dann kann das ganz gut werden.

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Die Grenze von IHK zu IHK ist da unterschiedlich.
Meine IHK in Nürnberg hat beispielsweise bei den Entscheidungen ein Auge gedrückt, wenn das Projekt eine gewisse technische Tiefe hatte. Aber in diesem Fall stimme ich dir zu. :-)

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