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IPv6 - Praxisbeispiele und Verständnishilfen

Frage

Liebe Kollegen,

seit wenigen Tagen versuche ich mich in IPv6 einzuarbeiten und bin ganz schön geplättet ob der vielen Adressräume und Funktionen, ich sehe schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Darum versuche ich das Pferd nun von Hinten aufzuzäumen und frage euch nach Praxisbeispielen:

1. Wird IPv6 schon irgendwo "pur", d.h. ohne Tunnelung mittels IPv4 eingesetzt?

2. Welche administrativen Tätigkeiten führt ihr bezüglich IPv6 aus? Welche Aspekte haltet ihr für besonders praxisrelevant?

3. Ist Subnetting noch ein Thema? Wie wird das nun realisiert? Vergibt man da Link-Local-Adressen? 

4. Hast Du das Gefühl, IPv6 vollumfänglich verstanden zu haben? 🙂 Mir scheint das Thema so komplex, als bräuchte es einen Spezialisten dafür.

5. Könnt ihr gute Lektüre oder Tutorien empfehlen? Versucht habe ich es bislang bei mäßiger Erleuchtung mit:

  • Computer-Netzwerke-Kurs von Erik Amberg auf Udemy
  • IPv6 Adressplan von Wilhelm Boeddinghaus auf Open HPI 
  • IT-Handbuch für Fachinformatiker von Sascha Kersken

Vielen Dank vorab!

bearbeitet von L3v14than

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2 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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Such mal bei Youtube nach Sebastian Philippi. Der hat mMn zumindest die Grundlagen von IPv6 sehr verständlich erklärt. Zu dem weiter führenden Stoff, kann ich noch nichts sagen, da bin ich selbst noch nicht angelangt. :)

Man darf sich nur icht von dem abartigen Geschlürfe zu Anfang abschrecken lassen, das er scheinbar als Running Gag betrachtet...

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Gast Thomas Schäfer

1. Ja, es wird schon IPv6 ohne Tunnel eingesetzt, also nativ. Das passiert im großen Stil bei der Telekom (DSL und Mobilfunknetz), bei Vodafone (Kabel und teilweise schon DSL) Unitymedia (Kabel) . Auch kleinere ISP wie m-net oder NetCologne bringen IPv6 nativ zum Kunden. Teilweise wird bei einigen Provider schon IPv4 getunnelt. (DS-lite heißt letztendlich IPv6 richtig mit IPv4 oben drauf gepackt)

Auch Hoster wie Strato oder Hetzner setzen IPv6 selbstverständlich ohne Tunnel ein.

2. im Prinzip die gleichen wie bei IPv4. Besondere Beachtung sollte man der Firewall schenken. Das wird ohne NAT in der Regel anders/besser gehandhabt.

3. Natürlich gibt es Subnetze. z.B. bekommst du von der Telekom ein /56 davon kannst du dir 256 /64 basteln.

4.Ja, es schadet trotzdem nicht sich mit anderen auszutauschen.

5. Boeddinghaus ist eigentlich gut, kenne allerdings diesen speziellen Vortrag nicht. Die anderen beiden kenne ich nicht.

5.1 Ich schließe mich Ma LTe an , die Videos von Sebastian Philippi sind gut verständlich in 20min lange Häppchen aufgeteilt und den Kaffee am Anfang muss man ja nicht mit trinken.

 

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