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Informatikstudium auch mit Realschulabschluss+Ausbildung?

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Heyo Leute!

ich finde als Vorrausetzung zum Informatik Studium immer nur "Abitur oder Fachabitur" .

Ich besitze jedoch leider nur den Realschulabschluss und eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.

 

Besteht die Chance auch damit sich bei einem Informatik Studium zu bewerben?

Und gibt es Studiungänge speziell in Richtung Computertechnik und/oder Netzwerktechnik?

Ich möchte so wenig Programmierung haben wie möglich, weil mir diese Sache leider nicht wirklich liegt...

 

Und eine kleine Frage Zwischendruch:

Die allg. Fachhochschulreife ist ja das "Fachabitur" oder?

 

Viele Grüße,

Squall aka Milchtüte 👨‍⚕️

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Mit mehreren Jahren Berufserfahrung ist es möglich auch ohne Abitur zu studieren. Kommt drauf an bei welcher Fachschule oder Uni du dich bewirbst. Kann auch passieren das du vorher eine Aufnahmeprüfung bestehen musst.

vor 2 Stunden schrieb Squall:

Die allg. Fachhochschulreife ist ja das "Fachabitur" oder?

Die Fachhochschulreife berechtigt dich an einer Fachhochschule ein Studium aufzunehmen. Vereinzelt sind auch Bachelor-Stundiengänge bei Universitäten möglich, das hängt dort von den Bundesländern und den Universitäten ab.

Ich würde dir raten die Seiten von Universitäten und Fachhochschulen zu durchstöbern, die Informatikstudiengänge anbieten. Dort findest du dann vielleicht einen, der dir vom Inhalt her am meisten zusagt.

Unter anderem, gibt es:

  • Wirtschaftsinformatik
  • Angewandte Informatik
  • Medizininformatik
  • Bioinformatik
  • Medieninformatik
  • Technische Informatik

Wie gut bist du denn in Mathe, wenn du ohne Abitur Informatik studieren möchtest?

bearbeitet von Johnyboy10

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Hallo,

Zitat

Besteht die Chance auch damit sich bei einem Informatik Studium zu bewerben?

Ja. Mit einer Ausbildung + Berufserfahrung kannst du dich auch an einer (Fach)Hochschule bewerben. Allerdings sind die Plätze für Studierende mit nur Berufserfahrung stark limitiert und erfordert eine Eignungsprüfung.

Zitat

Ich möchte so wenig Programmierung haben wie möglich, weil mir diese Sache leider nicht wirklich liegt...

Schwierig. In jeden Informatik Studiengang wird Programmieren gelehrt. Zumindest wäre mir kein Studienfach in Richtung Informatik bekannt, wo man das nicht lernen muss. Du kannst dann ab den 3 Semester Wahlpflichtfächer wählen, wo Softwareentwicklung nicht als Schwerpunkt darstellt. Aber ganz ohne Programmierung wirst du nicht vorbeikommen.

Zitat

Die allg. Fachhochschulreife ist ja das "Fachabitur" oder?

Nein. Die Fachhochschulreife ist der zweithöchste Bildungsabschluss. Mit diesem darfst du alle Studiengänge an einer Hochschule studieren. Nur in dem Schwerpunktfach darf man nach Abschluss einer Eignungsprüfung das Fach auch an einer Universität studieren. Mit der Fachhochschulreife werden nur oberflächlich die Themen des Abiturs behandelt und dies nur für ein bestimmtes Fachgebiet. Zum Beispiel gibt es die Fachhochschulreife als Schwerpunkt Technische Physik, Wirtschaft usw. Das Schwerpunktfach ist dann letztendlich auch ein Prüfungsfach. Für das (Fach)Abitur müsstest du noch ein weiteres Jahr auf die Schule gehen. Der Unterschied zwischen Fachabitur und dem Allgemeinen Abitur besteht darin, dass das Fachabitur auch nur auf ein bestimmten Schwerpunktfach bezieht. Auch wird nur eine Fremdsprache benötigt. Für das allgemeine Abitur muss eine zweite Fremdsprache gelernt werden.

bearbeitet von Exception

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vor 3 Stunden schrieb Johnyboy10:

Mit mehreren Jahren Berufserfahrung ist es möglich auch ohne Abitur zu studieren. Kommt drauf an bei welcher Fachschule oder Uni du dich bewirbst. Kann auch passieren das du vorher eine Aufnahmeprüfung bestehen musst....

Fachschule geht ohne ABI UND FHR, ist aber weniger wert als BE in fachlich tief. Bereichen. Im öD nahezu überflüssig!

Würde eine staatliche Hochschule nehmen, die das auf Teilzeit anbietet und nebenbei im IT Bereich jobben.

Bloß vorher prüfen : Was will ich? Was kann ich leisten Geld/Zeit/.../Disziplin?? Wohin will ich?? Ist das für mich UND ARBEITGEBER MÖGLICH?

 

Gerade wenn man jung ist, ist das nicht einfach!! Deshalb ist das auch kein Wunder, wenn man später ein Studium abschließt, damit man mit der Lebenerfahrung / Reife lernt!

FHR ist nur zum Vorbereiten für die Hochschulen ehemalig Fach->hoch<-schulen.

 

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Hallo Leute!

erst mal vielen Dank für Eure ganzen Informationen, die haben mir auf jeden Fall schon mal sehr weitergeholfen 🙂

Wegen dem Programmieren: okay habe ich mir schon gedacht, hat mir ein ein Kollege erzählt der selbst Informatik gerade am studieren ist. Naja Mathe ist so eine Sache.. früher in der Schule war ich echt gut, war eigentlich nie schlechter als Note 2 (2-) aber das Mathe auf Universitäten usw. ist ja nochmal eine ganz andere Hausnummer. Aber ich denke mit viel Lernen sollte das schon irgendwie klappen 😉

 

Gut, am besten ich schau mir mal einfach ein paar Uni's und Hochschulen an. Ich habe jetzt gute 3 Jahre Berufserfahrung gemacht, einen fachbezogene Realschulabschluss und die Ausbildung zum Fi für Si.

 

Vielen Dank und viele Grüße,

Squall 🙂

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da kann ich aus eigener Erfahrung berichten, mir gings nämlich auch so, gleiche Voraussetzungen. Obwohl immer so hoch gepriesen wird "Du kannst ohne Abi studieren..." machs Abi nach...

Diese sogenannten Delta Prüfungen oder halt "Einstellungstests" sind meistens enorm schwer, d.h. Du musst den Stoff aus der Oberstufe sowieso zum großteil beherrschen, und zum zweiten machen viele Hochschulen trotzdem enorm rum.

Ich wollte ein duales Studium beginnen, da ich auch die Berufserfahrung habe und intern hieß es: naja eigentlich haben wir das offiziell ausgeschrieben -dass wir mit Berufserfahrung nehmen-, aber im Grunde wollen wir nur reine Abiturienten, weil die Abbruchquote bei den FOSlern und denen mit Berufserfahrung so hoch ist.... Natürlich hätten Sie mir den Test ermöglichen müssen, wurde dann nicht gemacht, ich wollte auch nicht groß mit Klage etc. Ich hatte die Delta / Einstufungstests dann gesehen und was gefordert wird, und dachte mir, dass ich sowieso enorm viel Aufwand nur für den Einstufungstest bräuchte, um ein annehmbares Ergebnis zu bekommen. Weiterhin kämpft man dann gegen die Wissenslücken die sich in den Jahren außerhalb der Schule aufgebaut haben zusätzlich. Zusätzlich kommst Du dir die ganze Zeit wie der Volltrottel vom Dienst vor und kämpfst gegen die Vorurteile.

Ich hab mich dann gegen diesen ganzen Quatsch entschieden und mach jetzt sehr Aufwendig nach Vollzeit Job Abends am Abendgymi über 3 Jahre mein Vollwertiges Abitur nach, warum? ganz einfach: du kannst dann überall studieren, keiner kann dir mehr was vorschreiben oder sich rausreden mit: "Sie schaffen das nicht..." und zum zweiten, wirst du dann auch anders wahrgenommen von deiner Umwelt, gerade was Karriere etc. angeht.

Und last but not least: Du frischst dein ganzens Wissen auf, gewöhnst Dich direkt an die Doppelbelastung mit Arbeit und Studieren, + bist frisch im Stoff drin... da muss man halt mal durch die Scheiße gehen.

bearbeitet von Yv_nne

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Mit "nur" Realschulmathe würde ich persönlich nicht an die Uni/FH gehen wollen.

Ich hatte nach dem Abi ein Studium (WiWi) begonnen und bin kläglich an Mathe gescheitert, trotz solider 8-9 Punkte (Note 3 bis 3+) in der Oberstufe (Realschule zwischen 1 und 2). Lag natürlich auch an meiner Faulheit, muss ich ganz ehrlich zugeben, aber das Tempo an einer Uni ist enorm hoch. Dort wurde innerhalb von 1-2 Vorlesungen nochmal der komplette Stoff bis zum Abi "wiederholt" (also quasi abgefrühstückt welches Wissen bekannt angenommen wird) und dann ging es richtig los.

Schau dir die Unterlagen zu den Mathevorkursen von verschiedenen Unis/FHs an und hinterfrage kritisch ob du das kannst. Kein "angucken und jaja, kann ich schon" sondern richtig durcharbeiten und Lücken nicht kleinreden.

Ggf kannst du dich ja bei der FU Hagen einschreiben, die Module in Mathe belegen und da mal schauen. Das ist nicht ganz so teuer wenn es doch nicht klappt. Aber zur FU Hagen können hier andere deutlich mehr erzählen.

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Am 18.2.2019 um 16:47 schrieb maxii:

Fachschule geht ohne ABI UND FHR, ist aber weniger wert als BE in fachlich tief. Bereichen. Im öD nahezu überflüssig!

Sorry, meinte Fach"hoch"schule.

vor 12 Stunden schrieb Yv_nne:

Ich wollte ein duales Studium beginnen, da ich auch die Berufserfahrung habe und intern hieß es: naja eigentlich haben wir das offiziell ausgeschrieben -dass wir mit Berufserfahrung nehmen-, aber im Grunde wollen wir nur reine Abiturienten, weil die Abbruchquote bei den FOSlern und denen mit Berufserfahrung so hoch ist....

Das mit den reinen Abiturienten kann ich bestätigen, ging mir genauso.

vor 11 Stunden schrieb Maniska:

Mit "nur" Realschulmathe würde ich persönlich nicht an die Uni/FH gehen wollen.

Ich hatte nach dem Abi ein Studium (WiWi) begonnen und bin kläglich an Mathe gescheitert, trotz solider 8-9 Punkte (Note 3 bis 3+) in der Oberstufe (Realschule zwischen 1 und 2). Lag natürlich auch an meiner Faulheit, muss ich ganz ehrlich zugeben, aber das Tempo an einer Uni ist enorm hoch. Dort wurde innerhalb von 1-2 Vorlesungen nochmal der komplette Stoff bis zum Abi "wiederholt" (also quasi abgefrühstückt welches Wissen bekannt angenommen wird) und dann ging es richtig los.

Schau dir die Unterlagen zu den Mathevorkursen von verschiedenen Unis/FHs an und hinterfrage kritisch ob du das kannst. Kein "angucken und jaja, kann ich schon" sondern richtig durcharbeiten und Lücken nicht kleinreden.

Kann ich ebenfalls bestätigen.

Ich habe mein Studium mittlerweile auch abgebrochen, da die Ansprüche doch recht hoch sind und ich es leider zeitlich nicht schaffe den alten und neuen Stoff nachzuarbeiten.

bearbeitet von Johnyboy10

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Am 19.2.2019 um 08:27 schrieb Maniska:

Mit "nur" Realschulmathe würde ich persönlich nicht an die Uni/FH gehen wollen.

Blödsinn. Ich habe mit Realschulabschluss und schlechter End-Mathenote Informatik an der FernUni mit Nebenfach Mathematik studiert und sehr gut abgeschlossen. Und das war kein Zuckerschlecken, man muss sich nur drauf einlassen und akzeptieren, dass es Zeit braucht, bis man selbst Schlüsse ziehen kann.

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@D-eath war das "schlechte" Realschulmathe deinerseits eher "Faulheit" oder hattest Du es mit Mathe wirklich schwer? Würde mich aufgrund eigener Matheproblematiken interessieren, das Mathe im Studium macht mir auch Sorgen, obwohl ich extra das Abitur jetzt mache.

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Sowohl als auch. Schwieriges Alter und Unwillen zu Lernen. Ich hatte es auch im Studium nicht leicht, vor allem, langen Beweisen zu folgen und die Aussage dahinter zu verstehen, aber als ich mich lange genug damit beschäftigt hatte, hat es dann irgendwann Klick gemacht. Es ist dann sogar ganz angenehm, weil man merkt, dass die Blockade nur im eigenen Kopf ist. Natürlich durfte ich auch einiges aus der Oberstufe nachholen, aber dazu gibt es tatsächlich genug (digitale) Hilfe und gute Erklärungen. Es hilft also nichts, als sich den selben Kram so lange anzuschauen und vor allem auch nicht mehr hinein zu interpretieren, als auf dem Papier steht.

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Es kommtauch auf das Angebot der jeweiligen Uni oder FH an. An unserer TH gibt es ein extra Mentoring-Programm in Mathe für Beruflich Qualifizierte.  Ein halbes Jahr vor Studienbeginn fängt man auf Hauptschulniveau an und wird mit Abi-Mathe auf den Studienbeginn vorbereitet. Während des Studiums geht es mit Tutorien parallel zu den Mathe-Vorlesungen weiter, so dass wirklich ALLE von uns die Mathe-Prüfungen bestehen. Im Notfall gibt es zusätzliche Nachhilfestunden vom Mentor (promovierter Mathematiker).

Ich bin mit meinem Studium so sehr zufrieden. Einen Test musste ich vorher auch nicht schreiben. Bei uns wird mit einem NC auf Basis der IHK-Note ausgewählt, wer studieren darf. Mein Beratungsgespräch hat 10 Minuten gedauert bis ich meine Hochschulzulassung (für Bayern) hatte.

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