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Warum der Weg erst Ausbildung und dann Studium falsch ist

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Wenn man von vornherein weiß, was man will, ist natürlich der Weg über ein Studium der sinnvollste. Bzw. der, mit dem man am meisten Zeit spart. Meiner Erfahrung nach, wissen viele aber nach dem Schulabschluss gar nicht so genau, was sie wollen.

Ich habe zum Beispiel mein Fachabi nur gemacht, weil mir am Anfang bei den Bewerbungen ständig zur FI Ausbildung gesagt wurde, dass nur Leute mit Abitur eingestellt werden. Also bin ich nochmal zwei Jahre weiter zur Schule gegangen. Am Ende habe ich in einem Konzern meine Ausbildung gemacht. Dieser Konzern stellt auch Azubis mit mittlerer Reife ein. Also habe ich quasi 2 Jahre "verschwendet". Wobei mir die Zeit persönlich gut getan hat. Dazu kamen in den zwei Jahren private Schicksalsschläge, etc. Die konnte ich für mein Empfinden in der Schule besser ausgleichen, als ich es in der Ausbildung gekonnt hätte. War zum Teil über Wochen nicht in der Schule. Das wäre bei der Ausbildung vermutlich nicht so glatt gelaufen.

Ich habe nach dem Abschluss natürlich auch über ein Studium nachgedacht. Das wäre aber aus verschiedenen Gründen rein finanziell einfach absolut nicht drin gewesen. Und so richtig Lust, hatte ich darauf auch gar nicht. Zu dem  Zeitpunkt hätte ich auch eher Interesse an anderen Studiengängen als Informatik gehabt. Der, der mich am meisten interessiert hätte, wär aber von den Studiengebühren nicht gerade günstig gewesen. Also habe ich das Thema abgehakt.

Jetzt, nach der Ausbildung und mittlerweile 6 Jahren BE, sehe ich für mich persönlich, keinen Mehrwert bei einem Studium. Ich bin an dem Punkt, an den ich wollte. Und durch das Gebiet auf dem ich arbeite, werde und wurde ich in den bisherigen Firmen immer mit den Leuten die studiert haben gleichgesetzt. In dem Fall kommt es aber auch einfach eher auf das Können an, als auf einen akademischen Titel. Mir ist bewusst, dass ich ohne Studium zum Beispiel keine Chance hätte in einem Konzern eine Stelle mit Personalverantwortung oä zu bekommen. Das möchte ich aber auch gar nicht. Von daher, spielt das für mich keine Rolle.

Aber ich kann auch noch nicht ausschließen, dass ich nicht vielleicth doch irgendwann noch ein Studium absolvieren werde/will. Vielleicht auch einfach nur aus Interesse an der Materie, oder um mich selbst weiterzubilden. Da ich am WE umziehe und dann mal eben 2-3h Ersparnis pro Tag habe, was den Weg zum Büro angeht, kann es durchaus sein, dass ich mich doch noch dazu entscheide. Bisher habe ich die wenige Freizeit die mir blieb lieber anders verbracht als zu lernen. Aber wer weiß, was noch so kommt.

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Wurde schon viel geschrieben, aber hier noch ein wenig Input von mir. 

Ich bin Variante 1b) gegangen (ITSE). In meinen Augen der klassische Bildungsaufsteigerweg (wenn man Duales Studium mal ausgeklammert, das gab es damals so in der Form bei mir noch nicht). Die Ausbildung gibt einem erstmal die grundlegende Sicherheit alleine und ohne auf Eltern, Bafög und Co angewiesen zu sein.

Ein großer Diskussionspunkt ist die Berufserfahrung, die jeder anders sieht oder erlebt hat. Ich war neben meinem Bachelor entweder als Hiwi oder Werkstudent tätig und das ist die harte Währung, wenn es dann ins Berufsleben geht. Wenn die Noten dann auch einigermaßen stimmen, öffnet das einem eigentlich fast jede Tür. Daher mein Rat: Neben dem Vollzeitstudium sich entweder einen Hiwi-Job (gute Kontakte) oder direkt einen Werkstudentenjob im Themengebiet zu suchen.

Basis der Entscheidung liegt bei dieser Diskussion primär auf der zeitlichen Ebene. Ist erstmal nicht schlecht, gibt einem eine gute Übersicht. Ich würde aber noch folgende Faktoren hinzufügen: Wie sieht es in meinem Einzugsgebiet mit Jobs aus? Und bin ich bereit meinen Ort für einen möglichen Job zu verlassen? Ich kenne einige aus meinem Freundeskreis, die mit ihrem Master (Uni / Ing. / gute Abschlussnote) mehr als ein Jahr auf Jobsuche waren, da diese nicht aus der Region weg wollten und die angebotenen Jobs gehaltstechnisch lächerlich waren.

Die Gehaltsrechnereien sind in meinen Augen fast immer null aussagekräftig. Natürlich bleibt tendenziell bei einem höheren Gehalt mehr am Ende übrig, aber entscheidend ist der Lebensstil. Und wenn ich nur die Ausbildung gemacht hätte, wäre auf alle Fälle im ÖD irgendwann ziemlich schnell Ende gewesen (Gehaltsentwicklung). Ist im Konzernumfeld auch so. Ohne ein Studium (selbst Bachelor reicht) hat man nicht die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten - in meinen Augen grundsätzlich quatsch, aber wird so gelebt. Nur im Mittelstand hat man noch reale Chancen mit einer Ausbildung und seinem Leistungswillen gehaltsunabhängig nach oben zu sein.

 

 

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vor 22 Stunden schrieb bigvic:

[...] Den prinzipiellen Vergleich Ausbildung vs. Master halte ich für nicht valide und künstlich hochgerechnet ... Bildungsrendite-Vergleich Bachelor (Uni vs FH) vs. Master vs. Doktor. [...] 

( Späterer Beitrag)

[...] Ausserdem ist denke ich die Chance deutlich höher ein Studium direkt nach der Schule zu bestehen als nach der Ausbildung. Dann ist man zum einen noch jünger (=weniger Verpflichtungen, etc.) und zum anderen noch im "Lern- und Prüfungsflow" drin. Das hilft ungemein.

Also, wenn es einfacher ist, einen Bachelor direkt nach der Schule zu machen, dann ist es auch einfacher den Master direkt im Anschluss zu machen, korrekt? - Dementsprechend wäre es also schon so, dass wenn man einen (auch international) Anerkannten Abschluss anstrebt, man den Master mit berücksichtigen sollte, nicht wahr? Schließlich ist dies ja später mit "mehr" Verpflichtungen und "weniger" Lern-und Prüfungsflow schwerer Umzusetzen und dies würde ungemein behindern.

Ein Schelm, der dann einen Vergleich zwischen Ausbildung und Master Studium machen würde... *g*

================

Eine Doktorantenstelle sehe ich da dann noch bewusst als separaten Anspruch. Hierfür muss man i.d.R. schon sehr spezielle Anforderungen erfüllen und nach den 5 Jahren ( 7 Jahren) will man ja auch mal ein wenig Geld verdienen. 😉

bearbeitet von kylt

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vor einer Stunde schrieb kylt:

Also, wenn es einfacher ist, einen Bachelor direkt nach der Schule zu machen, dann ist es auch einfacher den Master direkt im Anschluss zu machen, korrekt?

Korrekt.

Zitat

Dementsprechend wäre es also schon so, dass wenn man einen (auch international) Anerkannten Abschluss anstrebt, man den Master mit berücksichtigen sollte, nicht wahr?

Nein. Bachelor ist nicht (international) anerkannt? Dann habe ich die Bologna-Reform nicht verstanden.
Wenn du aber den Bachelor nicht als vollwertiges Studium anerkennst, also du den Master quasi als Pflicht siehst - dann verstehe ich deine Argumentation. Bin jedoch anderer Meinung, gerade auch wenn ich den Arbeitsmarkt anschaue - aber wie gesagt ist das die Diskussion Bildungsrendite Bachelor vs Master.

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vor einer Stunde schrieb bigvic:

Bachelor ist nicht (international) anerkannt? Dann habe ich die Bologna-Reform nicht verstanden.

Das hängt allerdings auch stark vom Studienbereich ab. In anderen Bereichen sind Bachelors tatsächlich wenig wert. Teilweise kann dir auch niemand sagen was der Unterschied zwischen Bachelor und Master ist.

Fakt ist, dass die Wirtschaft sich nicht unbedingt an der Bildungsreform interessiert ist und teilweise lieber Mitarbeiter mit alten Diplom Abschlüssen einstellt als welche die einen Bachelor oder Master haben.

Ist vielleicht ein bisschen traurig, aber so ist es nun mal. Hat aber wenig mit der Diskussion zwischen Studium und Ausbildung zu tun, wollte es aber zumindest mal loswerden.

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Bei Bachelor vs. Master sollte man sich nicht daran orientieren, was die deutsche Wirtschaft oder Dipl.-Ings in der Wirtschaft daraus machen. Man sollte sich anschauen, wie es gedacht war und das geht vor allem im angelsächsischen Raum. Dort ist die Trennung ziemlich eindeutig:

  • Der Bachelor (häufig auf dem College) vermittelt Grundkenntnisse, welche vorrangig in akademischen Berufen Verwendung finden. Es ist eine Art akademische Ausbildung, welche direkt im Beruf endet. Man bekommt wissenschaftliche Grundlagen vermittelt, aber nur so weit, dass man diese erkennen, verstehen und anwenden kann. Gerade in der Informatik ist dies wohl die Regel.
     
  • Der Master (häufig an einer University) geht da deutlich weiter, vor allem bezüglich der Spezialisierung und wissenschaftlichen Aspekte. Stellvertretend erkennbar durch unterschiedliche Anforderungen an Bachelor- oder Master-Arbeiten. Bei Bachelorarbeiten reicht es, 08/15 Tätigkeiten einigermaßen wissenschaftlich zu verpacken. Beim Master sind die Anforderungen da schon höher.

    Der Master zielt somit wahlweise auf akademische Berufe, welche mehr als der Wissenschaftlichkeit des Bachelors bedürfen (z. B. Physik/Mathematik/Chemie/etc.) oder auf eine Karriere im wissenschaftlichen Umfeld selbst. Letztgenanntes endet gerne in einem PhD/Dr.. Gerade bei Chemie gibt es nicht umsonst das Klischee, dass jeder, der nur etwas Elan hat, dort den Dr. macht.

Deswegen ist der Master für den Beruf häufig zweitrangig, da der Mehrwert, gegenüber den Bachelor, vorrangig im wissenschaftlichen Umfeld zu finden ist. Ich finde, so ist das Konzept schlüssig. Vor allem in Ländern, in denen es keine duale Ausbildung wie bei uns gibt.

...

Dass der deutsche Dipl.-Ing daraus etwas anderes zu machen versucht, weil er zum einen seinen Abschluss als den besseren darstellen und zum anderen nicht von seiner, alten und spezifisch deutschen, Denke weg möchte, ist zwar irgendwo verständlich, macht es aber deswegen nicht besser. Für mich gibt es kein Argument, den Bachelor/Master schlecht oder kompliziert zu reden, denn weder noch ist der Fall.

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vor 21 Stunden schrieb Graustein:

Die meisten brechen ab, weil sie einfach zu faul sind. Ist so. War ich auch.

Feiern, Zocken, ausschlafen haben halt mehr Prio. Oder "ja eigentlich will ich ja BWL studieren, aber Wirtschaftsinformatik hat ja bessere Chancen"

Wer wirklich 40-50h die Woche permanent! gescheit lernt wird das Studium schaffen. Vielleicht nicht an einer TUM oder LMU wo viel mathematische Theorie dran kommt, aber an einer FH auf jeden Fall.
In Mathe und Co hat er dann ggf. halt ne 3 oder eine 4, aber wirklich schlimm ist das nicht.

Hier kann ich mich @Graustein nur anschließen. Ich hab jemanden im Bekanntenkreis der erst in der 9 gemerkt hat, das Schule wirklich wichtig für die Zukunft ist, vorher so der 4er/5er Schüler, hat sich dann die letzten beiden Jahre reingehängt und seine FOS Reife gemacht. Anschließend ist er Mathe studieren gegangen, hat sein Bachelor gemacht und vor ein - zwei Jahren den Master und Promoviert.

Das ist kein Supercrack, aber der hat für seinen Abschluss richtig geackert. Ich denke, wenn der richtige Fokus da ist, und man über die Durchschnitts-Intelligenz verfügt, sollte so ein Studium drin sein, man muss halt dann alles hinten an stellen. Viele müssen ja bis zu Ihrem Studium für nichts wirklich hart arbeiten, einigen kommt der Schulstoff sogar einfach zugeflogen, und die exorbitante Steigung von "mir fliegt alles zu, 24h vor Klausur lernen" zu "ich muss richtig lernen, über Wochen und für Klausuren ackern" die schaffen die Meisten glaub ich nicht... und auf den Schock hin bricht man das Studium ab und geht lieber Arbeiten.

(ist jetzt so meine Vermutung)

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vor 11 Stunden schrieb Yv_nne:

... man muss halt dann alles hinten an stellen. Viele müssen ja bis zu Ihrem Studium für nichts wirklich hart arbeiten, ...

- Ist es nicht bezeichnend, dass man mit dieser Suggestion lebt? Genug müssen Ihren Lebensunterhalt hart erwirtschaften. Ich will es gar nicht in die Tiefe ausschlachten, aber schon alleine die Erwartung "über mehrerer Jahre in Kauf zu nehmen 40-50 Stunden die Woche zu studieren - am besten noch 20 Stunden extra nur für die Studienfinanzierung zu arbeiten und auf alles zu verzichten" kann doch nicht ernsthaft unsere Ausgangshaltung sein. 

Oder anders formuliert: Wer macht freiwillig einen 70 Stunden Job, bei totaler Unterbezahlung und 20 Tagen Urlaub ?  .... Im Urlaub wegfahren!? - Wie kannst du nur! 

Ernsthaft - Das halten die Arbeitsbienen und Workaholics durch, aber nicht die Masse. - Und ich spreche nur von dem Bachelor im IT Bereich mit 3 Jahren. Lass dazu nochmal die Master Zeit dazu kommen. Dann hast du also nach Abschluss in Regelzeit eine 24-25 Jährige Maschine, die seit 5 Jahren nur auf das Arbeiten programmiert ist, dem dann aber im Berufsleben erklärt wird, dass der Hase ganz anders läuft.  

bearbeitet von kylt

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Die 40-50h/w ist halt für die ganz "doofen".

Ansonsten reichen auch 30h "locker" aus, wenn man das permanent und richtig macht.
Dann muss man noch lernen zu welcher Vorlesung man geht und welche man sein lässt, weil kein Mehrwert.
Zur Finanzierung gibt es Bafög/Eltern, Kindergeld und halt ein Nebenjob. Muss ja nicht 20h sein, 10-15h reichen auch. Dann kommt man ggf halt auf 40-50h max. Also von wegen so viel und nur totarbeiten.

Die Woche hat wache 112 Stunden. Also nicht mal die Hälfte geht fürs Studium und Arbeiten drauf, wenn man jung und ungebunden ist.

Andere packen das neben 40h, pendeln, Frau,Kind Hobby auch noch on Top und das über 4-6 Jahre. Das ist ne Leistung aber nicht mit 19 mal den Arsch hoch zu bekommen. Klingt jetzt hart, aber so ist es eben.
Ich hab in meinem Studium so einige kennengelernt, Vorlesung Netflix, Youtube und am PC daddeln. Programmieraufgaben dann 1 Tag vorher anfangen und alle fragen, usw.
Ich war ja selber auch nicht der fleißigste, bin aber sogar ganz gut mitgekommen. Trotz nicht so viel Aufwand.

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ich mein dass ja nicht destruktiv, aber was ich an Kollegen aus den Ausbildungen kennengelernt hatte, da wundert mich die hohe Abbruchsquote nicht.

Viele haben zuhause bei Mama gewohnt, oder tuns jetzt noch, kriegen die Wäsche gewaschen, Essen gekauft etc etc. dank G8 dürfte dass im Studiumszeitraum einige betreffen, weil man ja auch noch deutlich jünger ist (sofern man es direkt nach der Schule macht) und dass die dann merken, "oh ich hab ja garkeine Zeit mehr zum Stundenlangen auspennen am We, Nächtelangen zocken" etc. das tut weh und das muss man fressen, man muss sich dem dann halt vernünftig stellen und wollen, dann geht das. Wenn einem das natürlich zu ungemütlich ist, wird das nix. Klar betrifft das nicht alle, aber mit die Meisten, die so Leben können.

Wir sollten uns über unsere Umstände hier sowieso nicht beschweren, wenn man nach Korea oder China guckt, was die Kinder und Jungen Erwachsenen da leisten müssen in der Schule ist das hier ein schlechter Witz dagegen.

Ich tu mir die Doppelbelastung auch gerade mit eigenem Haushalt an, Arbeit 8-17 Uhr und 17.30Uhr bis 22.05 Uhr Schule, MO-FR natürlich macht das keinen Spaß und Freizeit, wie schreibt man das... aber wenn man etwas erreichen will, muss man halt Verzicht in Kauf nehmen, und nicht meckern.... zumal das ja nicht das ganze Leben so sein wird. Es geht um 3-6 Jahre (im Schnitt) wo man mal richtig hart schuften muss, danach ist es die eigene Entscheidung in einen Job mit 70h Woche oder einem Job mit 40h Woche zu gehen...  Ist ja jedem selbst überlassen. Aber aufgrund der massiven Lebensumstellung vieler, aus der bequemen Schule von 13 Uhr oder max. 15 Uhr Feierabend und Sommerferien etc. ans Studium kann ich die Abbruchsquote verstehen.

 

bearbeitet von Yv_nne

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Bei vielen ist doch das Problem, dass die mit 17 noch gar nicht wissen was die in ihrem Leben machen wollen.

Ich kenne auch einige die Abi gemacht haben und dann ein Studium angefangen haben und erstmal 2-3 Jahre die Studiengänge wechselten.

Auch in während der Ausbildung haben einige festgestellt, dass IT nichts für sie ist.

Ich hab z.b. kein Abi gemacht und wäre auch zu faul dafür. Hab maximal 30-60 Minuten pro Woche gelernt. Das war auch während der Ausbildung nicht anders. Viel Party und das sorglose Leben war mir viel wichtiger. Jetzt mit 27 blicke ich zurück und würde nichts anders machen. Mittlerweile feiere ich nicht mehr so viel, aber ich würde es genauso machen.

Zudem kommt es halt auch drauf an, in welche Richtung man sich entwickeln möchte und ob man überhaupt der Karriere Mensch ist. In der Ausbildungklasse gab es einige Mitschüler, die wohl nie in ihrem Leben nach einer Lohnerhöhung fragen würden, weil die zu schüchtern sind. Nerds eben.

Wer natürlich im Vorfeld genau weiß, was er möchte, der kann direkt ein Studium machen.

Bei meiner Stelle würde z.b. ein Studium nichts bringen, zumindest finanziell nicht. Es kommt natürlich auch auf die Betriebe an, aber ich will eigentlich nicht mehr die Firma wechseln, weil ich mich wohl fühle. Es spielen halt viele Faktoren eine Rolle.

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