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Euer Dienstreiseanteil - Benefits

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Hallo zusammen,

mein Jahresgespräch (IT-Projektleiter ohne direkte Mitarbeiter Führung) steht bald wieder an.
Im letzten GJ hatte ich 43% (94 Tage / Nächte) Dienstreiseanteil. Allerdings nicht morgens zum Kunden und abends wieder nachhause, sondern wirklich mit Übernachtungen, zum größten Teil im Ausland.

Mein Job hat sich so entwickelt, daher wurde das Thema nie richtig in die Gehaltsverhandlung integriert. Dies möchte ich dieses Mal ändern.
Mein Traum wäre (endlich) einen Dienstwagen zu bekommen, dieser würde sich in meinem Fall rentieren (mit Tankkarte).

Wie läuft das ganze bei euch im Unternehmen? Wie hoch ist euer Dienstreise Anteil? Bekommt ihr dafür spezielle benefits? (Sonderprämie / Dienstwagen / etc.)

GJ 16/17: 65 Tage / 30 %
GJ 17/18: 78 Tage / 36%
GJ 18/19: 94 Tage / 43% 

Möchte aus dem Thread hier Ideen / Argumente / Strategien für das anstehende Jahresgespräch sammeln.

Danke euch für eure Unterstützung

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Wie kommst du zum Kunden und was kostet das die Firma?

Ich würde versuchen einen business case* zu machen und aufzeigen was die Firma sparen würde, wenn du einen Dienstwagen hast.

Bei uns gibt es entweder Dienstwagen mit Tankkarte oder eine monatliche pauschale Prämie mit der dann alles abgegolten ist. Darf jeder selbst wählen. Je nachdem wie viel man unterwegs rentiert sich a) oder b). Wobei sich 95% für die Prämie entscheiden (wg. nahezu freier Fahrzeugwahl).

*also wenn ich mal bei mir schaue wären da allein schon die Taxifahrten von/zum Flughafen und Taxifahrten mittags und abends von/zum Restaurant/Hotel so hoch das es sich locker rentiert :)

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vor 21 Minuten schrieb bigvic:

Wie kommst du zum Kunden und was kostet das die Firma?

Hier muss ich noch erwähnen das wir eine Interne IT sind.

Daher bin ich bei Dienstreise in anderen Standorten von uns. Zu den Standorten komm ich entweder perFlugzeug (interner Fahrer (Rentner) übernimmt die Flughafen Fahrt) oder per Pool Fahrzeug.

 

bearbeitet von Xylon

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Aendert nicht viel. Auch der Rentner und das Poolfahrzeug kostet etwas. Wenn du sagst, ein Dienstwagen für dich rentiert sich, dann würde ich das mit Fakten unterlegen und aufzeigen. Wenn du das nicht kannst (es also gar nicht stimmt, dass es sich für die Firma rentiert) - hmm, dann kannst du nur die weichen/schwachen Argumente nutzen (mehr Stress für dich, etc.) bzw. als normale Lohnverhandlung sehen (du willst mehr Geld, weil XXX ... alternativ würdest du auch einen Dienstwagen akzeptieren).

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Danke für deine Antworten @bigvic
Werde mal über´s we einen Business Case erarbeiten / durchspielen.

Wie sieht das bei den anderen IT Kollegen im Forum aus?
Aus einer Firma aus der näheren Umgebung weiß ich, dort gibt´s Sonderprämien bei z.b. 30% Reisetätigkeiten (Staffelungen)... kennt ihr sowas auch?

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Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber reise ich fast gar nicht mehr. Letztes Jahr waren es 9 Tage (nicht am Stück) inklusive Übernachtung. Drei davon waren sogar eine Schulung, zählen also nur bedingt. Trotzdem habe ich einen Dienstwagen mit Tankkarte. Das ist aber mehr ein Gehaltsgoodie als Notwendigkeit.

Bei meinem alten Unternehmen (Big4 IT Consulting) war ich 4 Tage die Woche auf Achse, daher ca. 80% Reiseanteil. Es gab eine interne Reiserichtlinie (bei meinem neuen AG übrigens auch), welche vorgeschrieben hat wie zu Reisen ist. Gibt es so etwas bei euch?

Gereist bin ich meistens mit der Bahn (Bahncard 50 wurde projektabhängig angeschafft), ab und zu mit dem Flugzeug, selten mit Mietwagen. Vor Ort bin ich meistens Taxi gefahren, seltener auch mal mit ÖPNV.

Wenn sich ein Dienstwagen für deinen Arbeitgeber rechnet, könntest du eventuell einen bekommen. Über die Abschreibung des Fahrzeugs ist das für Unternehmen eigentlich selten ein Verlustgeschäft. Bzgl. der Tankkarte kommt es vermutlich darauf an, wie viel du wirklich fahren würdest. Nicht jeder Kunde sitzt in einem Umkreis den man komfortabel und wirtschaftlich mit dem Auto erreichen kann. So oder so solltest du den Reiseanteil im Jahresgespräch zum Thema machen. Ein erhöhter Reiseanteil sollte meiner Meinung nach auch ein höheres Gehalt zur Folge haben.

bearbeitet von TooMuchCoffeeMan

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Falls Firmenwagen in Frage kommt, bitte aber auch an die 1%-Regelung und die daraus resultierenden "Zusatzkosten" für dich denken.
Teilweise werden diese von den Firmen noch ausgeglichen zusätzlich. Also bitte vorher informieren, was das für "versteckte Kosten" dann sind und ob diese (teilweise) übernommen werden.

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Anzahl Dienstreisen:

2016: 43 

2017: 31

2018: 28

Die Länge variierte von Tagestrip hinzu ner kompletten Woche unterwegs. Dabei wurde von mir jedes Verkehrsmittel benutzt, wobei Taxi immer extra zu begründen wäre (z.B. DR beginnt vor 6 Uhr oder endet nach 20Uhr). Die einzige Taxifahrt wurde allerdings wegen Flugausfall vom Flugunternehmen bezahlt.

Mein Rat: Selbst bei einem Tagestrip immer Wechselwäsche mitnehmen, sofern ihr fliegt! 

Überwiegend bin ich mit Dienst- oder Mietwagen gefahren (wenn z.B. keine Dienstwagen mehr verfügbar waren). Da ich eine leichte Aversion gegen die Bahn hab (ständig verspätet, technischer Defekt usw.) kam stattdessen häufig das Flugzeug zum Einsatz.

Aber bei Inlandsflügen nicht viel besser als die Bahn... Falls ein Mitarbeiter bei der Lufthansa Group ist: Arbeitet bitte am Service und der Pünktlichkeit... 

Ein Dienstwagen mit der 1%-Regelung gibts bei unserer Behörde schlichtweg nicht.

Das ärgert mich, denn ich hätte davon auch privat deutlich profitieren können... Die ein oder andere Dienstreise wurde mit Privatwagen durchgeführt, damit meine Mobilität gesichert war, da private Fahrten mit Dienstwagen untersagt sind. 

Von zusätzlichen Prämien oder Pauschalen die über dem Bundesreisekostengesetz liegen, kann ich nur Träumen. Dienstreisen beim Bund heißt immer privat vorstrecken und anschließend abrechnen... Erst ab 200€ gibts nen Abschlag, dessen Bearbeitung manchmal dauert...

Da hat der öD Nachholbedarf gegenüber der pW... 

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Ich fahre (fast) jeden Tag zum Kunden hin, aber bin soweit immer Abends zuhause. Dafür habe ich einen Dienstwagen inkl. Tankkarte zur privaten Nutzung verfügbar. Trotz 1% Regelung profitiere ich, Netto wird mir weniger abgezogen, als dass ein Privatwagen kosten würde.

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