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Hi Community,

ich hätte da mal eine Frage zu möglichen Schnittstellen, welche soweit vorhanden, ja im Projektantrag erwähnt werden sollten (Schnittstellen im Sinn von Arbeiten welche nicht von einem selbst durchgeführt werden).

Wie würdet Ihr verfahren, wenn noch nicht bekannt ist ob Arbeit von Kollegen verrichtet werden muss? Ein Beispiel:

In einem Fall wo das Produkt nicht feststeht und unter einem Breiten Angebot ausgewählt wird:

"Produkt A" erfordert das Peritherie verbaut wird z. B. 10 PCIe Karten
"Produkt B" erfordert das Peritherie verbaut wird 100 PCIe Karten
"Produkt C" erfordert nichts

Falls die Wahl auf Produkt B fällt, warum auch immer, denke ich mir das Kollegen bei der Installation helfen müssten. Da es zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht bekannt ist ob hilfe benötigt wird, bin ich mir unsicher wie man damit im Antrag umgeht. Vielleicht wer mit Erfahrung oder Meinung diesbezüglich hier?

Grüße
BunterMix

bearbeitet von BunterMix
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Hi BunterMix,

am besten du erwähnst im Antrag sowas wie Evaluation verschiedener Lösungen. Wenn sich daraus dann ergibt, dass dir jemand helfen muss / kann, dann ist das so. Das muss nicht in den Antrag, aber später definitiv in die Dokumentation. Und natürlich auch die Entscheidung, warum du dich für A, B oder C entschieden hast.

LG

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Ich meine mich zu erinnern, dass bei uns damals mit Schnittstellen vor allem Personen gemeint waren, die allgemein am Projekt beteiligt sind, es aber eben nicht durchführen. Zum Beispiel der Ausbilder, die Geschäftsführung oder auch z.B. der Einkauf (sollte während des Projektes neue Hard-/Software besorgt werden müssen), Mitarbeiter aus dem Fachbereichen (wenn Fremdwissen nötig ist), ...

Ich würde einfach angeben, was bekannt ist und bei (noch) unbekannten Schnittstellen diese entweder mit einem "ggf." angeben oder sie halt weglassen und später in der Dokumentation darauf eingehen. Es sollte sowieso immer auch der Punkt "Abweichungen vom Projektantrag" in der Projektdokumentation vorkommen, in dem man entweder schreibt, dass es keine Abweichungen gab, oder aber (was natürlich schöner und oft auch lieber gesehen wird) entsprechende Abweichungen anmerken und auch begründen, warum es zu diesen Abweichungen gekommen ist.

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Also bei dem Beispiel, wenn 100 Karten verbaut werden müssen, dann muss das doch nicht zwingend während deines Projektes geschehen, sondern man kann exemplarisch z.B. 10 Karten verbauen. Bei den anderen 90 Geräten ist das ja auch nichts anderes und sich wiederholende Arbeit sollte man möglichst aus dem Projektzeitraum raus nehmen. 

Beispiel:
Automatische Installation von Windows 10 für einen Windows 10 Rollout - da wirst du innerhalb des Projektes auch nicht alle PCs installieren, sondern testweise mal ein bis zwei, da du während des Projektes nur die Funktion zur Verfügung stellen sollst und nicht 100 Rechner installieren. Stattdessen wird sich auf das Projekt selber konzentriert (was für Treiber müssen ausgerollt werden, welche Einstellungen müssen gemacht werden, was muss z.B. auf dem DHCP-Server konfiguriert werden, damit die Rechner sich das neue Image ziehen, welche Berechtigungen, welcher Server wird dafür eingesetzt für den Rollout, ...).

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vor 8 Stunden schrieb Rienne:

Es sollte sowieso immer auch der Punkt "Abweichungen vom Projektantrag" in der Projektdokumentation vorkommen, in dem man entweder schreibt, dass es keine Abweichungen gab, oder aber (was natürlich schöner und oft auch lieber gesehen wird) entsprechende Abweichungen anmerken und auch begründen, warum es zu diesen Abweichungen gekommen ist.

 

Sehe ich anders. Dieser Punkt sollte nur in der Doku sein, wenn es tatsächlich Änderungen gab. Man sollte es vermeiden, Punkte in der Doku zu haben, zu denen man nichts Sinnvolles schreiben kann. Also nur rein nehmen, wenn es Änderungen gab.

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vor 3 Minuten schrieb Defneqon:

Sehe ich anders. Dieser Punkt sollte nur in der Doku sein, wenn es tatsächlich Änderungen gab.

Das sehen manche IHKs bzw. Prüfungsauschüsse anders und da würde ich auch ganz genau schauen, was die Bewertungsmatrix sagt. Die IHK Düsseldorf hat z.B. extra einem Punkt "Gab es Abweichungen zum Projektantrag?". Steht in der Doku nix dazu, gibt es Prüfer, die dann für diesen Punkt 0 Punkte vergeben...

vor 6 Minuten schrieb Defneqon:

 Man sollte es vermeiden, Punkte in der Doku zu haben, zu denen man nichts Sinnvolles schreiben kann.

Und wieso sollte man nichts sinnvolles zu diesem Punkt schreiben, wenn es keine Abweichungen gab? Dann kann man ja immernoch schreiben, dass man z.B. aufgrund der vorherigen Erfahrungswerte mit Projekten sehr gut planen konnte. Im Übrigen gibt es eigentlich IMMER Abweichungen, da man im Voraus nichts zu 100% exakt planen kann. Und ein Projekt ist per Definition schon einzigartig und nicht reproduzierbar. Bei einem komplett reibungslos und exakt genau so wie geplant durchgeführten Projekt, würde ich als Prüfer sowieso stutzig werden und dem Prüfling besonders auf den Zahn fühlen. (Das lässt übrigens auch die Vermutung offen, dass das Projekt ggf. schon vor Antragsstellung durchgeführt wurde)

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Am 27.2.2019 um 16:31 schrieb Rienne:

Das sehen manche IHKs bzw. Prüfungsauschüsse anders und da würde ich auch ganz genau schauen, was die Bewertungsmatrix sagt. Die IHK Düsseldorf hat z.B. extra einem Punkt "Gab es Abweichungen zum Projektantrag?". Steht in der Doku nix dazu, gibt es Prüfer, die dann für diesen Punkt 0 Punkte vergeben...

Und wieso sollte man nichts sinnvolles zu diesem Punkt schreiben, wenn es keine Abweichungen gab? Dann kann man ja immernoch schreiben, dass man z.B. aufgrund der vorherigen Erfahrungswerte mit Projekten sehr gut planen konnte. Im Übrigen gibt es eigentlich IMMER Abweichungen, da man im Voraus nichts zu 100% exakt planen kann. Und ein Projekt ist per Definition schon einzigartig und nicht reproduzierbar. Bei einem komplett reibungslos und exakt genau so wie geplant durchgeführten Projekt, würde ich als Prüfer sowieso stutzig werden und dem Prüfling besonders auf den Zahn fühlen. (Das lässt übrigens auch die Vermutung offen, dass das Projekt ggf. schon vor Antragsstellung durchgeführt wurde)

Na gut, akzeptiere ich so. Tatsächlich ist es in jedem Fall das Beste, seine IHK zu fragen.

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