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Wie Karriere starten / voran treiben?!

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Hallo liebe Community,

ich bin ausgelernter Fachinformatiker - Systemintegration und habe das Gefühl, nicht weiter zu kommen bezogen auf Weiter- bzw. Fortbildung. In der Ausbildung konnte ich recht vielseitige Erfahrungen sammeln, bei meinem aktuellen Arbeitgeber kommt allerdings alles zum erliegen. Ich bin bestrebt mich stetig weiter zu entwickeln und bin der Meinung, genau DAS ist das Wichtige in der IT. Der erste Schritt zum Erfolg, ist für mich, den Betrieb zu wechseln - allerdings komme ich jetzt zu meiner Erfahrung bzw. zum Problem:

Ich bin sehr interessiert an der Administration von Windows Servern bzw. Landschaften, Routing, Switching, Firewall - Netzwerke. ABER: mir scheint, alle potenziellen Arbeitgeber suchen ausschließlich Administratoren mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nur wie dort hin kommen? Die meisten anderen Jobs sind eher im Service angesiedelt, sprich: überwiegend First-Level-Support.

Kennt Ihr diese Situation und wie seid Ihr aus dieser Situation heraus gekommen bzw. wie ist Eure Erfahrung diesbezüglich?

Aktuell strebe ich die Zertifizierung zum MCSA an, vielleicht kann ich mir so gewisse Türen öffnen..?

Beste Grüße

 

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Eine Zertifizierung kann Türen öffnen.

Evtl. zu Hause mal ein kleines virtuelles Netzwerk aufbauen und damit experimentieren.
Würde dein AG die Zertifizierung unterstützen.

Dass du bei deinem aktuellen AG nicht weiterkommst ist natürlich nicht so gut.

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@mapr Ich habe hier (privat, zuhause) schon mehrere Router/Firewall/UTM (Bintec, LANCOM, diverse VM's) am laufen. Unter anderem DMZ, VPN (IPSEC - IKEv1, IKEv2), VLAN, WLAN etc.

Das alles ist eine gute Übung und macht Spaß, allerdings scheint dies dem potentiellen Arbeitgeber egal zu sein. Die tatsächliche Berufserfahrung in diesem Bereich zählt.

Nein, leider bekomme ich keine Unterstützung vom aktuellem AG. Ich zahle die Prüfungen privat bzw. bereite mich privat darauf vor.

bearbeitet von nutellaaa

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Wie lange arbeitest du denn nun bereits als ausgebildete Fachkraft bei deinem Arbeitgeber? Wie gut schätzt du deine Skills in diesen genannten Gebieten? In den meisten Fällen reicht es, wenn man grundlegende Kenntnisse über die genannten Aufgabenbereiche hat. Am einfachsten hat man es, wenn man die Skills über ein IT-Zertifikat nachweißen kann.

Schon mal nach Junior IT-Administrator Stellen in deiner Umgebung geschaut?

 

bearbeitet von Exception

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vor 14 Stunden schrieb nutellaaa:

ich bin ausgelernter Fachinformatiker - Systemintegration und habe das Gefühl, nicht weiter zu kommen bezogen auf Weiter- bzw. Fortbildung. In der Ausbildung konnte ich recht vielseitige Erfahrungen sammeln, bei meinem aktuellen Arbeitgeber kommt allerdings alles zum erliegen [..]

Ich glaube das ist gar nicht so unnormal. Unternehmen brauchen meist eher Fachidioten, um es mal hart auszudrücken. Man hat sein Kerngeschäft, will die Fühler ggf. gar nicht so weit ausstrecken, was die Ganze organisation und das drum herum wohl einfacher macht. Bei uns in der Entwicklung nicht anders. Für viele Probleme gibt es sehr gute Tools/Lösungen die für bestimmte Probleme definitiv passender wären, für das Projekt, den Kunden und mich als Entwickler wäre das immer ein Gewinn.

Die Frage ist, ist das für den Arbeitgeber auch so? Alle anderen müssen sich dann ebenso in diese Technologien einarbeiten. Ich bin jung,  ledig, habe Interesse dran und beschäftige mich gerne mit so Sachen innerhalb von Hobbyprojekten am Wochenende. Der Kollege mit 50+ verbringt seine Wochenenden aber ggf. lieber mit seinen Enkeln oder in seinen Garten, soll der Arbeitgeber nun alle betrieblich Schulen lassen? Das kostet auch wieder Geld, bringt mehr Technologien ins Unternehmen, alte Sachen muss man trotzdem pflegen, ggf. brauch man andere Lizenzen usw. Außerdem hat es ja auch alles so geklappt und Geld kommt so auch rein, auch wenn vieles besser sein könnte. Neue Mitarbeiter die man sucht müssten dann auch breiter aufgestellt sein usw.

Verstehe beide Seiten sehr gut. Während seiner Ausbildung, Schulzeit oder bei Hobbyprojekten hängt da eben weniger Geld dran und die Projekte sind insgesamt kleiner, so dass man durchaus bei jedem Projekt neue Technologien nutzen kann. Im Unternehmen selbst stelle ich mir das aber schwer vor. Auch hängt da Geld der Mitarbeiter dran. Bei uns könnte man z.B. sehr viel, sehr viel besser machen. Würde aber am Ende bedeuten mal 1-2 große Projekte zu skippen, ggf. anschließend erfolgreicher zu sein, haut den Umsatz aber erstmal bis dahin runter, bedeutet kein Weihnachtsgeld bzw. Sonderzahlungen usw. Da ist auch die Frage wer möchte denn mehr Spaß bzgl. Technologien und dass das Unternehmen ggf. später besser dasteht, wenn er nun persönlich auf Kohle verzichten müsste?

Denke aufgrund dieser Faktoren ist ein Arbeitgeberwechsel bei sowas meist die einzige Möglichkeit, sofern der Laden nicht riesig ist und man innerbetrieblich auf andere Positionen kommen kann. Ansonsten bewerbe dich entsprechend deiner Interessen, wenn du dir privat schon etliche Kenntnisse angeeignet hast, Biss hast und dafür brennst, dann kannst du in einem Bewerbungsgespräch sicher trotzdem überzeugen, du musst es nur bis dahin schaffen. Natürlich hast du es schwerer wenn dein Lebenslauf nicht 100% auf die Ausschreibung passt, oft werden die aber auch von Leuten erstellt, die generell kaum wissen was im Laden abgeht, würde mich davon nicht unbedingt total entmutigen lassen.

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vor 58 Minuten schrieb Velicity:

Außerdem hat es ja auch alles so geklappt und Geld kommt so auch rein...

Das ist das Problem. Aber irgendwann klappt es eben nicht mehr.

Und dann sitzen die Banken irgendwann auf einem COBOL-Monolith und bekommen den nicht gepflegt, weil der Entwickler mittlerweile in Rente ist und Nachwuchs für diese Sprache fehlt. Also zahlen die 180k Jahresgehalt für einen Rentner oder 1.5 Mio. für ein 4 Jahre andauerndes Migrationsprojekt auf Java.

vor 58 Minuten schrieb Velicity:

..., soll der Arbeitgeber nun alle betrieblich Schulen lassen?

Ja. Punkt. 

Du hast auf der einen Seite den 50+, der nur seine Zeit absitzen möchte. Das ist OK und er bekommt entsprechende Aufgaben. Auf der anderen Seite hast Du den:

vor 58 Minuten schrieb Velicity:

Ich bin jung,  ledig, habe Interesse dran und beschäftige mich gerne mit so Sachen innerhalb von Hobbyprojekten am Wochenende.

Irgendwann bist Du aber auch nicht mehr jung, ledig und das Interesse verschiebt sich in Richtung deiner Freundin oder deiner neuen Hobbies. Hier zu erwarten, dass sich alle MA das Wissen in ihrer Freizeit aneignen ist nicht richtig. Es sei denn Du willst deine MA loswerden oder dass sie irgendwann nur noch Dienst nach Vorschrift machen. 

bearbeitet von Kwaiken

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@ExceptionIch arbeite seit fast zwei Jahren bei meinem aktuellen AG. Mir wurden viele Versprechungen gemacht, die fast nie gehalten wurden. Es ist davon abgesehen sehr viel im argen, dementsprechend ist für mich so oder so klar, dass ich den Betrieb wechseln werde. 

"Grundlegende Kenntnisse" trifft es ganz gut! Kommt auch daher, dass ich privat einiges schon gemacht habe, leider eben "nur" privat und nicht in einem geschäftlichen Umfeld. 

vor 11 Stunden schrieb Exception:

Schon mal nach Junior IT-Administrator Stellen in deiner Umgebung geschaut?

Genau das mache ich zur Zeit. Das und nebenbei Zertifikate machen, ist gefühlt erstmal alles was ich machen kann. Schade, dass man als wirklich willigem und begeisterten FiSi nicht das Gefühl hat, wirklich gewollt und gefördert zu werden.

@Velicity, @Kwaiken Ich verstehe die Problematik, daher - oder erst recht aus diesem Grund - macht es die Sache grundsätzlich nicht einfacher.. 

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vor 16 Stunden schrieb nutellaaa:

mir scheint, alle potenziellen Arbeitgeber suchen ausschließlich Administratoren mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Du schreibst, dass es dir so scheint? Woher die Erfahrung? Rein aus dem Wortlaut der Ausschreibungen oder hast du dich auch schon aktiv beworben und diese Rückmeldung erhalten?

Wenn das erste zutrifft, sei dir gesagt, dass oftmals auch Personen eingeladen bzw. eingestellt werden, die nicht exakt den gewünschten Fähigkeiten entsprechen. Oft sind solche Ausschreibungen auch reinen Wunschdenken der Unternehmen und in den seltensten Fällen findet sich eine solche Person für das vorgestellte Gehalt.
Entsprechend würde ich dir raten, dich einfach auf Stellen, die dich interessieren, zu bewerben, auch wenn du vielleicht noch nicht das tiefe Wissen oder die lange Berufserfahrung hast. Im Worst Case bekommst du eine Absage. Was immernoch mehr ist als wenn du es gar nicht erst versuchst. Bestenfalls wirst du aber eingeladen und bekommst vielleicht sogar die Stelle.

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@Rienne Ja, ich habe schon Rückmeldungen erhalten, dass für die Stelle Bewerber gesucht werden, die erfahrener sind und mehr Berufserfahrungen in dem Bereich vorzuweisen haben. Das weiß ich, weil ich - bei einer Absage - gerne mal freundlich nachhake, warum es zu einer solchen gekommen ist. 

Vielen Dank für die Empfehlung. Vielleicht sollte ich, wie du schon sagst, "aggressiver" an die Sache ran gehen und mich nicht in Vorhinein von den Stellenbeschreibungen entmutigen lassen und letztendlich trotzdem auf die Stelle bewerben. 

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Ich sehe es wie @Rienne. Einfach mal bewerben und gucken was bei raus kommt. Natürlich sollten Anforderungen und deine Qualifikationen grob zu einander passen. Neben den fachlichen Fähigkeiten sind die Softskills ebenso wichtig. Hast du dein Bewerbungsschreiben mal von jemand anderem gegenlesen lassen? Wie ist es mit deinem Auftreten in den Vorstellungsgesprächen?

Zum Thema Karriere: Ich weiß nicht, ob das Thema Windows-Server so der Karrieretreiber ist und zukünftig sein wird (wie auch immer du "Karriere" definierst). Der aktuelle Trend geht doch ziemlich in Richtung Cloud. Microsoft kannibalisiert sich hier ja auch selbst. Ein Exchange, Sharepoint oder sonst was in der Cloud braucht keinen (selbstbetriebenen) Windows-Server mehr. Bei AWS sieht es ähnlich aus. Für viele Services braucht es keinen (selbstbetriebenen) Server mehr. Und ich vermute, dass EC2-Instanzen tendenziell wohl eher unter Linux betrieben werden. Dieser Cloud-Trend spiegelt sich auch in den Stellenanzeigen. "Cloud Architekten", "Cloud Consultants" etc. werden im Moment überall gesucht. Ich möchte dir das Thema Windows-Server nicht schlecht reden. Ich sehe nur die Gefahr, wenn der Cloud-Trend sich fortsetzt, dieses KnowHow nicht mehr so sehr gefragt ist.

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Wenn entsprechende Stellen ausgeschrieben sind, kannst du natürlich auch einfach mal auf das Unternehmen zugehen, ob es auch möglich wäre, als Junior dafür einzusteigen, da du dich sehr dafür interessierst und denkst, dass du dich da schnell einarbeiten könntest. Man muss halt dann überzeugen und vielleicht vorweisen, was man so in Eigeninitiative bereits schon geleistet hat. Es gibt diverse Firmen, die solche Leute gerne einstellen, wenn sie Potential in ihnen sehen. Ob das auf dich zutrifft, können wir natürlich nicht bewerten.

Wenn du in Richtung Routing & switching gehen möchtest, könnte ein CCNA dir diverse Türen öffnen. Das selbe bei Zertifikaten der entsprechenden Firewall Hersteller. Leute im Security-Bereich werden aktuell wie Sand am Meer gesucht (und der Trend wird auch nicht so schnell abflachen). 

bearbeitet von Crash2001

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Hallo, 

könntest du folgende Interessen mal mit den Skills welche du bisher gesamelt hast untermauern?

Zitat


Ich bin sehr interessiert an der Administration von Windows Servern bzw. Landschaften, Routing, Switching, Firewall - Netzwerke.

Also was genau hast du bisher im Firewall Umfeld gemacht (Welcher Hersteller, welche größe was war der Projektinhalt....)

Also was genau hast du bisher im Routing/Switching Umfeld gemacht (Welcher Hersteller, welche größe was war der Projektinhalt....)

Also was genau hast du bisher im MS Sever Umfeld gemacht (Exchange, oder Sharepoint, oder......  was war der Projektinhalt....)

 

Wenn du das mal kurz skizzieren könntest, bekommt man ein besseres Bild.

 

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Am 27.3.2019 um 10:59 schrieb LinusFISI:

Also was genau hast du bisher im Firewall Umfeld gemacht (Welcher Hersteller, welche größe was war der Projektinhalt....)

Ich habe über die Firma den "Securepoint UTM Certified Engineer (Gold Level)" gemacht, leider nie in der Praxis wirklich angewandt. pfSense mal angeschnitten. Ansonsten habe ich bisher mit der integrierten FW von Bintec- und LANCOM-Routern gearbeitet, aber auch zu 90% im privaten Umfeld; also kleinere Netze, teils virtuell.

Am 27.3.2019 um 10:59 schrieb LinusFISI:

Also was genau hast du bisher im Routing/Switching Umfeld gemacht (Welcher Hersteller, welche größe was war der Projektinhalt....)

Hier auch im privaten Bereich der Marke Bintec und LANCOM und über Router und LANCOM Switch VLAN konfiguriert, Netze gebaut..

Am 27.3.2019 um 10:59 schrieb LinusFISI:

Also was genau hast du bisher im MS Sever Umfeld gemacht (Exchange, oder Sharepoint, oder......  was war der Projektinhalt....)

Hier habe ich durch die Tätigkeiten in der Ausbildung mehr Erfahrung sammeln können: DC installieren, Domäne aufziehen, joinen, migrieren, verwalten, GPO's konfigurieren, AD verwalten etc., DNS, DHCP. Durch die Vorbereitungen auf den MCSA, sammel ich in dem Bereich natürlich auch im Moment viele Erfahrungen, die ich allerdings "nur" in einer virtuellen Testumgebung testen und praktisch umsetzen kann.

In der aktuellen Firma werden Domänenstrukturen eher abgebaut als erhalten und gepflegt - traurig aber wahr!

Ich weiß, dass das meiste eher oberflächlich ist und meist auch nur im privaten Bereich, aber ich will lernen, ich liebe diese Technologien, ich habe "Bock" drauf! Das ist auch der Grund, warum ich mich dahingehend weiterentwickeln möchte und es für mich deprimierend ist, wenn man das Gefühl hat, dass viele Unternehmen Berufseinsteigern gar keine Chance geben wollen. Aber vielleicht ist das auch nur in meiner Region so..

Grüße!

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