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Nr. 354 - Von Kelten, die bel(l)ten, von umziehen und Zelten

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Carwyn:

Hey, noch eine Brückentagperson! :)

Klar, am Brückentag arbeiten ist fast wie Urlaub...oder so xD

bearbeitet von abby

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Moin,

 

jup hier auch bewusst keinen Brückentag genommen.

Völlige Ruhe hier im Büro

Erstmal Weißwurstfrühstück gemacht

und grad kam noch nen ExKollege rein und hat nen frischen Zopf vorbeigebracht.

 

So kann man Arbeiten ertragen.

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Am 4.10.2019 um 14:30 schrieb abby:

Klar, am Brückentag arbeiten ist fast wie Urlaub

finde ich eher anstrengend, weil man viele Dinge nicht oder nur bedingt angehen kann, weil notwendige Ansprechpartner nicht da sind.
Im Ergebnis zieht sich die Zeit wie Kaugummi und abends biste mehr ko als an Tagen mit normalem Arbeitspensum...

Guten Morgen btw :)

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Morgen.

Am Brückentag ausprobiert und heute nochmal gemacht: Anziehsachen in den Rucksack gepackt, zzgl. Schuhe, Handtuch, Schampoo und Duschgel, Sportsachen angezogen und 2 Km der Busstrecke gelaufen. Wenn ich das oft genug mache, sollte ich dann auch mit Rucksack hinten drauf die insgesamt 3,6 Km bis zum S-Bahnhof schaffen. Duschen kann ich bei der Arbeit.

Mal sehen, ob und wenn ja wie gut ich das durchziehe. Aber so würde ich im besten Fall Sport machen und muss das nicht nach der Arbeit probieren, wo ich oft und gerne kaputt genug bin, um noch Sport zu machen.

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Klingt gut, würde bei mir aber nicht funktionieren. 
Zum Bus wären es 500m, zur U-Bahn knappe 3km. Soweit kein Problem die 3km laufe ich an meinen Abendsrunden sowieso.

ABER: Die sch** Bahn braucht satte 70min um mich in die Nähe der Arbeit zu bringen. Liegt halt maximal Ungünstig vom Verkehrsweg her. Aktuell dank U-Bahn Ersatzverkehr wegen Brückenbauarbeiten wären es sogar 85min. Mit dem Auto brauche ich hingegen selbst mit Stau insgesamt 45min. Die 25min (oder 50min pro Tag / 4+h pro Woche) krieg ich allerdings nirgends wieder.

ABER: 2021 muss ich mich für ein neues Mobil entscheiden. Ich hoffe, dass es bis dahin nennenswerte Fortschritte in Sachen "bezahlbare e-Mobilität" gibt. Ein e-Mobil für <20k mit Reichweite um die 300km wäre ein guter Anfang. Idealerweise sieht das Teil dann auch noch anders aus, als ein Mondbuggy :D e-Tanken kann ich auf Arbeit oder die besagten 500m von zu Hause.

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vor 32 Minuten schrieb dgr243:

finde ich eher anstrengend, weil man viele Dinge nicht oder nur bedingt angehen kann, weil notwendige Ansprechpartner nicht da sind.
Im Ergebnis zieht sich die Zeit wie Kaugummi und abends biste mehr ko als an Tagen mit normalem Arbeitspensum...

Guten Morgen btw :)

Gut, da kommt es natürlich auf die Aufgaben an die man hat. Ich hab den Brückentag genutzt um eine Analyse zu schreiben und die ganzen Fälligen Compliance Trainings zu machen, weil mich niemand mit irgendwas nervt an solchen Tagen. :D

Das finde ich dann immer relativ entspannt. 

vor 17 Minuten schrieb Carwyn:

Am Brückentag ausprobiert und heute nochmal gemacht: Anziehsachen in den Rucksack gepackt, zzgl. Schuhe, Handtuch, Schampoo und Duschgel, Sportsachen angezogen und 2 Km der Busstrecke gelaufen. Wenn ich das oft genug mache, sollte ich dann auch mit Rucksack hinten drauf die insgesamt 3,6 Km bis zum S-Bahnhof schaffen. Duschen kann ich bei der Arbeit.

Respekt! :) Ab April muss ich mir dann auch überlegen ob ich nicht mit dem Fahrrad zur nächsten Ubahn Haltestelle fahren möchte...(ca. 10Km). Aktuell bin ich mit dem Auto einfach um 40min schneller, da die Verbindung echt schlecht ist. 

Bei der neuen Arbeit müsste ich aber mit dem Auto morgens quer durch München...das tue ich mir dann doch ungern an. 

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Moin,

sollte ich mal auf nen ganz komischen Trip kommen und laufen / joggen wollen, wären die ~2km von zu Hause zur Arbeit auch ne gute Strecke zum anfangen :D Aber prinzipiell bin ich viel zu faul zum Laufen, weshalb ich lieber Rad fahre.

Reguläres "spazieren" gehen (langsames Laufen ohne Ziel) musste mir mein Hund erst wieder bei bringen ^^

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Das ist der Punkt. Bei mir lohnt das Auto in der Hinsicht nur, dass ich fahren kann wann ich will. Die Dauer ist aber in etwa gleich, wenn nicht sogar etwas länger, wenn ich mit dem Auto fahre.

Es gibt allerdings Tage (insbes. Donnerstag und Freitag), da muss ich mit dem Auto fahren, weil abends Probe ist. Wenn wir mit den Proberäumen umgezogen sind, sind diese bahntechnisch schwieriger erreichbar als bisher, bzw. dauert es länger dort hin- und vor allen Dingen weg zu kommen. Da macht ein Auto (in dem ich andere von uns mitnehmen werde) einfach mehr Sinn.

Wobei ich durchaus plane, dann ggf. dennoch erst nach Hause zu fahren und DANN das Auto zu nehmen. Dann ginge es morgens trotzdem noch. Zum Gesangsunterricht nach Köln nehme ich meistens immer noch die Bahn. Das geht von der Arbeit aus einfach zu gut. Und ich muss nicht noch mehr CO2 ausstoßen.

Mein Plan ist, das was ich heute und Freitag getestet habe, zwei Mal in der Woche zu machen. Mal schauen.

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Moinmoin.

Also mit Öffis würde ich im Idealfall 1:03h brauchen - eher 1:15h. Mit dem Auto brauche ich 15-30 Minuten (je nach Verkehr und ob mit oder ohne Absetzen) und kann meine Frau in einem auch noch absetzen, da das auf direktem Weg zu meiner Ardings liegt.

@E-Mobilität:
Solange da keine Brennstoffzellen genutzt werden zur Stromgewinnung aus Wasserstoff und Solar auf dem Dach zur eigenständigen Wasserstoffgewinnung aus der Umgebungsluft, halte ich nichts davon, da einfach zu unpraktikabel. Ich habe weder @work, noch @home die Möglichkeit, ein E-Fahrzeug sinnvoll aufzuladen, die nächste E-Tankstelle ist ca. 3km entfernt und es ist nicht möglich, an der Straße das Fahrzeug mit eigenem Strom zu laden.
Dazu müssten für die ganzen E-Autos zusätzliche Trassen gebaut werden, da eigentlich keine Stadt von der Strom-Infrastruktur her bisher darauf ausgelegt ist, zig tausende E-Autos gleichzeitig aufzuladen.

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@dgr243

Skoda CityGo e - 20.95€ abzgl. Umweltbonus / 265Km Reichweite

Wäre schon mal die Richtung die du suchst.

 

@Crash

Bitte lass doch solche unqualifizierten Aussagen. Die Brennstoffzelle ist die schlechtest mögliche Lösung für den Individualverkehr.Zu teuer, zu langsam beim laden (tanken) und einfach zu ineffizient.

Ja für die Brennstoffzelle wird es Bereiche geben dies wird allerdings nicht der Individualverkehr sein.

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vor 47 Minuten schrieb Enno:

Skoda CityGo e - 20.95€ abzgl. Umweltbonus / 265Km Reichweite

-->

vor einer Stunde schrieb dgr243:

Idealerweise sieht das Teil dann auch noch anders aus, als ein Mondbuggy

CityGo = Up = Mii
Hatte ich als Benziner als Werkstatt-Ersatzwagen und das Ding ist
- unübersichtlich wie sau
- innen so klein, dass selbst mit Sitz ganz hinten und unten ich bei Bodenwellen an die Decke klatsche
- laut (keine Innenraumdämmung)
- unbequem

Von der Optik und Haptik mal ganz abgesehen. Das Problem ist hier wie mit allen Kleinstwagen, dass nicht nur an der Größe gespart wird, sondern auch an der Qualität. 

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Naja was heißt deutlich mehr? 

Manche Dinge wie Innenraumdämmung oder ein Interieur was sich nicht bei kleinstem Sonnenlicht in der Scheibe spiegelt und mir die Sicht raubt, erwarte ich einfach, wenn ich n halbes Jahresgehalt für etwas bezahlen soll ;)

Und wenn ich n unbequemes, lautes und unübersichtliches Fahrzeug haben will, nehm ich den ÖPNV :D

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vor 1 Minute schrieb dgr243:

erwarte ich einfach, wenn ich n halbes Jahresgehalt für etwas bezahlen soll ;)

Mehr verdienen? ;) Dann ist es nicht mehr nen halbes Jahresgehalt. :P

Aber ja ich verstehe was du meinst. Zoe war so ein Beispiel. Wenn man jedesmal beim Anfassen vom Blinkerhebel merkt das das einfach nur billig ist. Und da wars so das es auch noch sehr einfach zu ändern gewesen wäre. Bei der Zoe war der Blinkerhebel nicht wirklich entgratet. Man hat jedesmal beim anfassen den Spritzgrat gemerkt.

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@Enno:
Meine Aussage soll unqualifiziert sein? Sorry, aber du bist anscheinend vom E-Auto-Stammtisch etwas geblendet oder hast Scheuklappen auf.

Aktuelle Wasserstofffahrzeuge (z.B. Toyota Mirai, Hyundai Nexo) sind innerhalb weniger Minuten (3-5 Minuten) fertig getankt. So lange braucht man auch zum Tanken von Benzin / Diesel in etwa - im Gegensatz zum Tanken von E-Autos, was ein Vielfaches davon dauert (zumindest ohne entsprechende Supercharger).
Damit können sie dann knappe 500km fahren. Beim Tanken bewegt es sich preislich in etwa in den Regionen, wie mit normalen Autos (also NOCH teurer als ein reiner Stromer - das KÖNNTE sich jedoch durchaus ändern).

Ja, Wasserstoff ist aktuell teurer als Strom, was jedoch umgangen werden könnte, wenn man selber oder aber die Tankstellen per Solar den eigenen Wasserstoff produzieren würde, der dann 100%ig komplett emissionsfrei wäre.
Die Leistung von ca. 350W, die zur Produktion von 1l Wasserstoff notwendig ist, kann heutzutage schon problemlos von einer ca. 2m² großen Photovoltaikplatte in einer Stunde produziert werden bei guten Lichtverhältnissen. Tankstellen könnten ihr H2 selber herstellen und es dementsprechend günstiger verkaufen, als aktuell eingekauftes, das auf anderem Weg erzeugt wird.
Zusätzlich gibt es momentan Studien mit Cyanobakterien, die unter Sonnenlicht H2 erzeugen und somit den Umweg über den Strom umgehen.
Da tut sich also einiges.

Die Fahrzeuge selber sind aktuell natürlich noch viel zu teuer (60- 80k€), aber bei ausreichenden Stückzahlen und Kooperation der Herstellern lassen sich die Teile dafür auch entsprechend günstiger produzieren in Massen und somit den Preis um Einiges senken. Das war beim reinen Akku-E-Auto anfangs auch nicht anders.

Ja, recht ineffizient sind die Fahrzeuge schon noch, wenn man sich die Energie anschaut, die im Wasserstoff steckt und dann letztendlich beim E-Motor ankommt (ca. 25%). Das könnte man aber vermutlich noch optimieren.
Schaut man sich allerdings an, wie die Effizienz bei der Stromproduktion oftmals ist, dann relativiert sich dies.

Das Problem bei Wasserstoff ist einfach NOCH das Henne-Ei-Problem. Solange es nicht genug Nachfrage gibt, lohnt sich der Aufbau der Infrastruktur nicht richtig und die Fahrzeuge werden nicht günstiger. Umgekehrt kaufen die Leute kein Brennstoffzellen-Fahrzeug, wenn die Infrastruktur nicht breit verfügbar ist und das Fahrzeug zu teuer ist. Zudem wird es durch die Hersteller nicht weit genug gefördert, sondern diese springen auf den aktuellen Akku-E-Auto-Zug auf, um dort erst einmal ihre Gewinne einzustreichen.

Die reinen Akku-E-Autos sind für mich nur ein Zwischenschritt, bei dem jedoch jede Menge Ressourcen verschwendet werden, statt direkt auf eine langlebigere Technologie zu setzen. Den Firmen sind die kurzfristigen Umsätze einfach wichtiger, als in eine langlebige und emissionsfreie Technik zu investieren und ein sauberes und zukunftstaugliches Produkt umzusetzen.
Denkbar wären sogar Fahrzeuge, die sich eigenständig per Photovoltaikzellen und Wandler aufladen bei ausreichend Sonnenlicht.

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@Enno:


Meine Aussage soll unqualifiziert sein? Sorry, aber du bist anscheinend vom E-Auto-Stammtisch etwas geblendet oder hast Scheuklappen auf.

Schauen wir mal was davon gleich noch übrig ist.

 

Aktuelle Wasserstofffahrzeuge (z.B. Toyota Mirai, Hyundai Nexo) sind innerhalb weniger Minuten (3-5 Minuten) fertig getankt. So lange braucht man auch zum Tanken von Benzin / Diesel in etwa - im Gegensatz zum Tanken von E-Autos, was ein Vielfaches davon dauert (zumindest ohne entsprechende Supercharger).

Und hier fängt die fehlende Qualifizierung zum lesen schon an. Ich versuche mich auch mal abseits der Mainstreammedien zu informieren und lese Dinge die mir eben nicht von der Verbrennerlobby vorgekaut werden.

Ja es stimmt der reine Tankvorgang an einer ca. 1Mio. € kostenden Wasserstofftankstelle dauert ca. 3-5Min. Dabei werden richtig gesagt ca. 1Kg (Bitte bei Wasserstoff immer von KG reden niemals von Liter!) in den Tank gefüllt. Somit sind nach 5 Min ca. 5Kg im Tank.

Und jetzt kommt das was in der Lobbymeinung nie erzählt wird. Die Tankstelle braucht nach dem Tankvorgang ca. 30 Minuten um den Druck von 700Bar im Zwischenlager wieder aufzubauen. Damit kann man an der 1Mio€ kostenden Wasserstofftankstelle grade mal ca. 40 Fahrzeuge pro TAG betanken. Wie realistisch das für eine z.B. Autobahntankstelle ist mag sich jeder selber ausrechnen. Andersrum, ja man kann auch mehrere nebeneinander stellen. Klar kein Ding. Allerdings werden dann die Investitionskosten parallel ebenfalls steigen.

 

Damit können sie dann knappe 500km fahren. Beim Tanken bewegt es sich preislich in etwa in den Regionen, wie mit normalen Autos (also NOCH teurer als ein reiner Stromer - das KÖNNTE sich jedoch durchaus ändern).

Können Sie leider nicht.  Gute Versuchsfahrzeuge kommen im Verbrauchstest auf einen Verbrauch von ca. 1Kg pro 100Km. Wie realistisch aber Verbrauchsmessungen im Werk sind denke ich weis jeder. Real kommt z.B. der Toyota Mira auf ca. 1,5Kg Verbrauch was dann einer Reichweite von etwas mehr als 300Km entspricht.

 

Ja, Wasserstoff ist aktuell teurer als Strom,

und massiv subventioniert!

 

was jedoch umgangen werden könnte, wenn man selber oder aber die Tankstellen per Solar den eigenen Wasserstoff produzieren würde, der dann 100%ig komplett emissionsfrei wäre.

Also ich will mir bitte keine Sprengstoffabrik dahim hinstellen.

Ja Wasserstoff ist ein Sprengstoff!

 

Die Leistung von ca. 350W, die zur Produktion von 1l Wasserstoff notwendig ist,

Wo kommt denn der Wert her? Nochmal, Wasserstoff wird nicht in Liter berechnet sondern in Kg. Wasserstoff ist ein Gas und bei einer Literangabe müsstest du Druck etc.p.p. mitangeben.

Für die Herstellung von 1Kg Wasserstoff werden aktuell ca. 55KWh Strom benötigt bei einer Effektivität der Elektrolyse von mehr als 60%, was aktueller Stand der Technik ist. Daneben werden noch 9Liter Wasser benötigt.

 

kann heutzutage schon problemlos von einer ca. 2m² großen Photovoltaikplatte in einer Stunde produziert werden bei guten Lichtverhältnissen.

Siehe vorheriger Quote, da die Produktion von Wasserstoff deutlich mehr Strom als von dir angeben benötigt, ist es aktuell illusorisch die Wasserstoffproduktion zu dezentralisieren.

 

Tankstellen könnten ihr H2 selber herstellen und es dementsprechend günstiger verkaufen, als aktuell eingekauftes, das auf anderem Weg erzeugt wird.

Nein können sie nicht. Siehe oben

 

Zusätzlich gibt es momentan Studien mit Cyanobakterien, die unter Sonnenlicht H2 erzeugen und somit den Umweg über den Strom umgehen.


Da tut sich also einiges.

Hoffen wir mal. Da aber dann immer noch Punkt 1 - Aufbauzeit für den Druck bleibt ...

 

Die Fahrzeuge selber sind aktuell natürlich noch viel zu teuer (60- 80k€), aber bei ausreichenden Stückzahlen und Kooperation der Herstellern lassen sich die Teile dafür auch entsprechend günstiger produzieren in Massen und somit den Preis um Einiges senken. Das war beim reinen Akku-E-Auto anfangs auch nicht anders.

Bin ich bei dir.

 

Ja, recht ineffizient sind die Fahrzeuge schon noch, wenn man sich die Energie anschaut, die im Wasserstoff steckt und dann letztendlich beim E-Motor ankommt (ca. 25%). Das könnte man aber vermutlich noch optimieren.

Leider nein. Also nicht vermutlich oder so. die Brennstoffzellen sind aktuell ziemlich ausgereizt. Information kommt von mehreren Personen aus der Brennstoffzellenforschung hier bei mir an den hiesigen Instituen.

 

Schaut man sich allerdings an, wie die Effizienz bei der Stromproduktion oftmals ist, dann relativiert sich dies.

Jetzt fängst du an Dinge zu mischen und zu deinem Vorteil zu drehen. Entweder ich gestehe beiden Antriebsarten (elektro - Wasserstoff) die gleiche Effizienz bei der Herstellung des Stromes zu oder lasse es bleiben. Denn wenn ich sage das der Strom für die e-Autos inneffizient hergestellt wird, soll das bitte a) was heissen? und b) dann wird der für die Wasserstoffproduktion auch ineffizient hergestellt. Oder ich gestehe eben beiden zu das Sie hier ökologisch hergestellten Strom verwenden.



Das Problem bei Wasserstoff ist einfach NOCH das Henne-Ei-Problem. Solange es nicht genug Nachfrage gibt, lohnt sich der Aufbau der Infrastruktur nicht richtig und die Fahrzeuge werden nicht günstiger. Umgekehrt kaufen die Leute kein Brennstoffzellen-Fahrzeug, wenn die Infrastruktur nicht breit verfügbar ist und das Fahrzeug zu teuer ist. Zudem wird es durch die Hersteller nicht weit genug gefördert, sondern diese springen auf den aktuellen Akku-E-Auto-Zug auf, um dort erst einmal ihre Gewinne einzustreichen.

Gleiches Thema wie bei e-Fahrzeugen. Nur GM baut seit 1996 Wasserstoffautos. Tun sie nur mittlerweile nicht mehr. War also hat man es dann nicht geschafft in dieser Zeit das Thema weiter zu bringen? Tesla z.B. hat das in kürzerer Zeit mit elektro geschafft.


Die reinen Akku-E-Autos sind für mich nur ein Zwischenschritt, bei dem jedoch jede Menge Ressourcen verschwendet werden,

Warum verschwendet? Es gibt mittlerweile serienreife Recyclinganlagen für e-Akkus die bei aktuell ca. 96% Recycling Quote liegen. Auch hier wieder Henne-Ei-Problem, diese werden nicht verwendet da es noch nicht genügend schrottreife Akkus für das Recycling gibt.

 

statt direkt auf eine langlebigere Technologie zu setzen.

Brennstoffzelle und langlebig? Aehm ja. Aktuell hält eine Brennstoffzelle ca. 5.000 Stunden. in der Entwicklung sind wir bei ca. 10.000 Stunden. Damit kommt ein Normales Auto (5.000 = 200.000Km) 10.000 Stunden ca. 400.000 Km. Dies sind die gleichen Werte die ich mit aktuellen Batterien von Tesla auch hinbekomme. Und eine Autobatterie ist danach nicht schrott. Wenn diese für ein Auto unrentabel wird da die gespeicherte Energie im Verhältnis zum Gewicht und Platz zu wenig wird, werden aktuell quasi alle Verfügbaren E-Auto Akkus in der zweitverwendung als Pufferbatterien für PV Anlagen verwendet wo sie nach aktuellen Kennisstand weitere ca. 20 Jahre ihre Arbeit verrichten dürfen.

 

Den Firmen sind die kurzfristigen Umsätze einfach wichtiger, als in eine langlebige und emissionsfreie Technik zu investieren und ein sauberes und zukunftstaugliches Produkt umzusetzen.


Denkbar wären sogar Fahrzeuge, die sich eigenständig per Photovoltaikzellen und Wandler aufladen bei ausreichend Sonnenlicht.

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vor 1 Stunde schrieb Enno:

Mehr verdienen?

Brutto != Netto und so ;)

 

vor 1 Stunde schrieb Enno:

Man hat jedesmal beim anfassen den Spritzgrat gemerkt.

Das behebt sich ja nach 10-20.000mal Benutzung von selbst :D

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vor 3 Minuten schrieb dgr243:

Brutto != Netto und so ;)

 

Das behebt sich ja nach 10-20.000mal Benutzung von selbst :D

wobei, wenn du brutto mehr bekommst wird es netto doch auch mehr. ;)

 

Jep, nach ca. 10-20.000mal ist der Finger dann so mit Hornhaut überzogen das man das nicht mehr merkt. :P

 

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St.-Kl. I ist halt böööse :D

Quark.. Wenn ich mir ansehe, wie eine 1 Jahr alte Maus von "leicht strukturiert, matt" ihre Oberfläche (stellenweise) in hochglänzend geändert hat, dann geht das mit so einem Blinkerhebel garantiert auch :)

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vor 8 Minuten schrieb dgr243:

St.-Kl. I ist halt böööse :D

Quark.. Wenn ich mir ansehe, wie eine 1 Jahr alte Maus von "leicht strukturiert, matt" ihre Oberfläche (stellenweise) in hochglänzend geändert hat, dann geht das mit so einem Blinkerhebel garantiert auch :)

Jep die böse 1 halt. ;)

 

War mir schon klar wie du das meinst. ;)

 

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