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Moin Community,

und zwar habe ich ein kleines Problem.

 

Ich beende meine Ausbildung zum FiSi mit der Winterprüfung 2019, dementsprechend bin ich ca. im Februar mit der mündlichen Prüfung fertig.

Da ich dann mein Fachabitur nachholen möchte, müsste ich ein Jahr auf die BOS gehen. Das Problem ist nur was mache ich den 6 Monaten dazwischen?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Betrieb jemanden gerne für 6 Monate einstellen möchte. Mein Ausbildungsbetrieb übernimmt leider keine Azubis.

 

Hat jemand da ein bisschen Erfahrungen bzw. meint ihr, dass es möglich ist für 6 Monate einen FiSi Job anzunehmen...?

 

MFG

Alex

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Gast Liwjatan

Da wird wohl kein Unternehmen ernsthaftes Interesse haben. Bei vielen sind 6 Monate schon die Zeit zur Einarbeitung. 

Würde für die Zeit tatsächlich Arbeitslosengeld I beantragen und mal Urlaub machen oder mich um ein Praktikum bemühen. 

bearbeitet von Liwjatan

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Huhu,

du möchtest also in Vollzeit auf die BOS gehen, sehe ich das richtig? Gibt es nicht auch die Möglichkeit so etwas über Abendunterricht zu machen? Bzw. was spricht dagegen?

(Sofern du übrigens ein IT-Studium anstrebst, kannst du auch nach der Ausbildung und 3 Jahren Berufserfahrung studieren, ohne dass du eine Fachhochschulreife hast. Aber das nur so am Rande und zur Vollständigkeit, falls das auch eine Option für dich wäre.)

vor 54 Minuten schrieb Liwjatan:

Würde für die Zeit tatsächlich Arbeitslosengeld I beantragen

Direkt nach der Ausbildung wird das aber sehr gering ausfallen und ein halbes Jahr ist auch nicht gerade kurz. Da sollte man sich schon vorher ein wenig Puffer zurück gelegt haben.

Ein bezahltes Praktikum ist da schon eher eine Überlegung wert. Aber auch das muss man erst einmal finden und viel Geld gibt es da meist auch nicht. Hast du denn einmal in deinem Ausbildungsbetrieb nachgefragt, ob sie dich nicht vielleicht doch befristet für 6 Monate übernehmen würden? Oder du dort dann noch ein Praktikum machen könntest?

vor 4 Stunden schrieb schmidax:

meint ihr, dass es möglich ist für 6 Monate einen FiSi Job anzunehmen...? 

Möglich ist alles. Letzten Endes müsstest du in einem Bewerbungsgespräch ja nicht erwähnen, dass du dann nach 6 Monaten wieder weg wärst. Die feine Art wäre das natürlich nicht, aber es kommt ja immer wieder vor, dass Arbeitnehmer noch in der Probezeit oder kurz danach wieder kündigen oder auch gekündigt werden.

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vor 6 Stunden schrieb schmidax:

Ich beende meine Ausbildung zum FiSi mit der Winterprüfung 2019

Immerhin bist Du dann ausgelernter FiSi. Du könntest Dein Profil (--> Fachinformatiker Systemintegration) auch bei einem Zeitarbeitsdienstleister anbieten. Es gibt immer Kunden mit kurzfristigem Bedarf, z.B. ein PC Rollout Projekt o.ä. 

Wenn Du Glück hast kommst Du bei einem namenhaften AG unter und das macht sich gut im Lebenslauf 🙂

Außerdem kannst Du Berufserfahrung sammeln und Kontakte (--> Networking) knüpfen. 

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darf ich mal fragen wieso Du Dein Fachabi dann noch machen willst ? Mit dem Brief als ausgebildeter FiSi verdienst Du Dein Geld ... mit dem Abi nicht ...

Ich würde auch niemanden einstellen wollen der so schnell wieder weg ist. WIr rechnen bei neuem Personal mit mehr als einem Jahr !! Einarbeitungszeit

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Je nachdem, was du in der Ausbildung gemacht hast, kannst du auch Auftragsarbeiten als Selbstständiger auf eigene Rechnung übernehmen, um zumindest die Zeit zu überbrücken. Wird dich vermutlich nicht reich machen und benötigt ein wenig Arbeit, aber wenn du ja die Zeit hast...

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Hi Alex,

ich habe selbst die BOS gemacht und kann dir sagen, dass es sehr hart war!
Es gab Klassen, die hatten eine Durchfallquote von 50 bis 60%.
Ich hatte das Glück und kam in eine Klasse mit sehr fairen Lehrern.
Da hielt sich dann die Durchfallquote auch in Grenzen.
Mit Durchfallquote meine ich übrigens die Leute, die von selbst abgebrochen haben und die, die die Probezeit nicht bestanden haben.
Wenn du ein Jahr dabei bist und dann die Prüfung machst, dann hat diese bei uns fast jeder bestanden.

Wenn du nach der BOS studieren willst und ein Lerntier bist, dann go for it.
Willst du nicht studieren, dann tue dir die Qualen nicht an weil du das Fachabi dann eh nicht brauchst.

Viel Glück!

 

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Am 25.4.2019 um 08:09 schrieb StefanE:

Zeitarbeitsdienstleister

Hallo StefanE, hast du ein paar Beispiele bei welche Zeitarbeitsdienstleister man sich bewerben könnte? Kenne mich in dem Gebiet 0 aus und komme da auch nicht richtig dahinter...

 

mfg

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vor 13 Stunden schrieb schmidax:

Beispiele

Das ist ein auch davon abhängig aus welcher Region Du kommst und welche Anbieter dort möglicherweise gezielt anbieten. Ein überregionaler Anbieter ist z.B. https://www.amadeus-fire.de.

Die sind spezialisiert auf Fachkräfte im kaufmännschen und IT-Bereich. Wenn ein passender Job nicht ausgeschrieben ist, kannst Du es über eine Initiativbewerbung probieren: https://www.amadeus-fire.de/jobs-und-karriere/initiativbewerbung-bei-amadeus-fire/

https://www.roberthalf.de/ ist ein weiterer Anbieter.

Ich würde auch versuchen persönlichen Kontakt aufzunehmen.

Aktuell ist der Bedarf IT-Kräften allgemein hoch. Wenn Du es richtig angehst, findest Du sicher eine interessante Stelle für den Übergang.

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Am 25.4.2019 um 14:04 schrieb Wissenshungriger:

ich habe selbst die BOS gemacht und kann dir sagen, dass es sehr hart war!

Kann ich nicht bestätigen. Die ein- bzw. zweijährige BOS ist definitiv machbar. Ich hatte sogar noch nebenbei gearbeitet (15-20h pro Woche) und war bei nem 9er NP-Schnitt. Viel lernen musste ich dafür aber nicht. 

Grundsätzlich würde ich mich bei den ganzen Unternehmen einfach bewerben. Dass du die BOS anstrebst, behältst du aber lieber für dich.

Einfach darauf achten, dass halt 6 Monate Probezeit im Arbeitsvertrag drin sind und dann innerhalb der Probezeit nur noch pünktlich zum Beginn der BOS kündigen. 

Mag sein, dass das hier ein paar Leute für unmoralisch halten, aber es geht ums Business und nicht mehr. Das sollte ein Arbeitgeber nicht allzu persönlich nehmen, dafür ist ja schließlich die Probezeit da.

Die Alternative ist, wie schon bereits gesagt worden,  auch einfach 3 Jahre arbeiten und dann studieren gehen als beruflich Qualifizierter. 

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

 

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