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Gast dnyc

Das Leben einer Internetagentur wirklich so hart?

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Gast dnyc

Ich hatte jetzt bei einem Ausbildungsunternehmen das zweite Vorstellungsgespräch mit dem IT-Leiter. Es ist in einer Internet-Agentur, welche Apps in PHP, HTML, CSS, JS entwickelt. Dort wurde mir gesagt, dass das Leben in einer Internetagentur sehr stressig sein könne. Es hätte schon fachlich und sozial sehr fähige Mitarbeiter gegeben, die aufgrund des Stresses irgendwann gekündigt hätten. Darauf sagte ich, dass es überall im Softwareentwicklungs-Bereich stressig sein kann, wenn ein Termin eingehalten werden muss und gerade ein paar Bugs auftreten. Meint ihr, dass das einfach nur eine Frage war, um mein Umgang mit Stress abzuklopfen oder ist das Leben in einer Internetagentur wirklich herausragend hart?

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vor 9 Minuten schrieb Errraddicator:

Wenn so etwas ein dauerhafter Zustand ist, läuft etwas verkehrt. Man bezahlt zu wenig, kann nicht nein sagen, hat zu wenige Mitarbeiter, organisiert nicht richtig oder alles davon

Ist nur leider gerade im Bereich Webagenturen und je nach Standort durchaus gang und gäbe. Habe selber hier in K schon mehrfach miterlebt, dass die Mitarbeiter (und Azubis) massig Überstunden ansammeln (besonders, wenn ein Go-Live eines Produktes beim Kunden ansteht), sie permanent unter Strom stehen und die Agentur oftmals kaum Plus macht.
Während meiner Ausbildung mussten zwei oder sogar drei Agenturen, in denen Klassenkameraden Azubis waren, Insolvenz anmelden.
In dieser Branche herrscht nunmal eine sehr hohe Konkurrenz, und ohne Alleinstellungsmerkmal kann man auch keine hohen Preise verlangen. Oftmals kommt dann hinzu, dass die Kunden selber die Zahlung hinauszögern, man viele Aufträge annimmt, aber nur <10 Mitarbeiter hat, die das alles kaum stemmen können. Daher sind diese Firmen auch oftmals die, die von ihren Azubis schon Vorkenntnisse voraussetzen und diese bereits sehr früh (z.T. von Tag 1 an) produktiv einsetzen. Entsprechend bekommen die Azubis dort zwar meist im Vergleich zu anderen Betrieben eine recht hohe Ausbildungsvergütung (vermutlich auch als Lockmittel), aber nach der Ausbildung steigt das Gehalt auch kaum an.
Gibt vermutlich auch durchaus Unternehmungen, bei denen es besser läuft, aber das ist das, was ich so miterlebt habe. Wenn dir also schon von Anfang an so etwas gesagt wird, wäre ich vorsichtig.

bearbeitet von Rienne

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Wenns zu Stressig ist, gibts auch ne einfache Lösung.  Pünktlich zu Feierabend nachhause gehen! Der ganze Ü-Std Terz in IT und Medien sind völliger Blödsinn und Gefährden hochgradig die Gesundheit.  Achtet auf euch selber!

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vor 18 Stunden schrieb spix:

Wenns zu Stressig ist, gibts auch ne einfache Lösung.  Pünktlich zu Feierabend nachhause gehen! Der ganze Ü-Std Terz in IT und Medien sind völliger Blödsinn und Gefährden hochgradig die Gesundheit.  Achtet auf euch selber!

Das sagt sich leider leichter als es dann getan ist. Denn schon nach kurzer Zeit wird man von den Kollegen schräg angesehen, welche die Arbeit über das persönliche Wohlbefinden / -ergehen stellen. Dann kommt ganz schnell unterschwelliges Mobbing dazu (warum man die Kollegen "hängen" lässt). Aber ich bin auch deiner Meinung: man hat nur ein Leben und die Gesundheit darf man sich nicht ruinieren nur weil an Personal gespart wird / werden muss.

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vor 3 Minuten schrieb Kansa:

Denn schon nach kurzer Zeit wird man von den Kollegen schräg angesehen, welche die Arbeit über das persönliche Wohlbefinden / -ergehen stellen.

Diese Ansichten habe ich auch schon erleben dürfen, Kollegen die sich anscheinend einen Wettkampf liefern, wer mehr Stunden die Woche schiebt.

So lange der Vorgesetzte nicht schief schaut, ist für mich persönlich alles in Ordnung. Mir ist es egal, wie lange die Kollegen arbeiten. Ich gehe wenn meine Arbeitszeit vorbei ist. Wenn es mal der Fall ist, das etwas länger dauert - Kein Ding. Aber im Monatsschnitt mache ich 40h/Woche. Die anderen können ja gerne freiwilig Stunden kloppen.

Wenn das nicht funktioniert, die gute Arbeitsmarktsituation für AN nutzen und schnell weg. ;)

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vor 1 Stunde schrieb Kansa:

...................Denn schon nach kurzer Zeit wird man von den Kollegen schräg angesehen, welche die Arbeit über das persönliche Wohlbefinden / -ergehen stellen. . unterschwelliges Mobbing....(warum man die Kollegen "hängen" lässt). 

Ich kann jetzt nur von mir aus gehen.  Ich habe private Interessen und Verpflichtungen und die wiegen schwerer als ständiges Ü-St schieben.   Ich habe festgestellt, zuviel an Ü-Std führt zu negativen Auswirkungen auf meine Gesundheit und auf das Arbeits-Ergebnis!

Während andere ITler / Entwickler sich ständig 10-15 Kaffee am Tag reinpfeifen und mittlerweile zu legalen oder illegalen Drogen greifen, um Fit für 10-15 Std  Arbeitstage zu sein, denke ich mir LMAA und gehe idr nach 7-8 Std nachhause!

 

Vielleicht sollten die lieben Kollegen auch wirklich mal was arbeiten, statt ständig Kaffee und Raucherpausen einzulegen. Dann sind die MA auch früher fertig mit ihrer Arbeit.

Ich habe nix dagegen, wenn die Leute die Bildschirm Arbeitsplatz-VO einhalten und Pausen machen, aber ständig 10-15 min Raucher Pause egal ob die Leute ausstempeln oder nicht, das kanns doch auch ned sein!

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Gast dnyc

Danke für eure Antworten. Aber hat sich erledigt. Nach 2 Vorstellungsgesprächen und 2 Probearbeitstagen haben sie mir abgesagt, obwohl eigentlich alles ziemlich gut aussah...

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vor 12 Minuten schrieb dnyc:

Danke für eure Antworten. Aber hat sich erledigt. Nach 2 Vorstellungsgesprächen und 2 Probearbeitstagen haben sie mir abgesagt, obwohl eigentlich alles ziemlich gut aussah...

In Anbetrcht dessen worauf das womöglich hinausgelaufen wäre: sei froh!

Als Azubi wärst du dort nicht glücklich geworden. Ich bin zwar auch ein Freund davon, Azubis (natürlich unter Anleitung/Aufsicht) auch in der Produktivumgebung einzusetzen, aber bei solen "Ausbildungsbetrieben" wird man i.d.R. als billige Arbeitskraft verheizt. Alles links und rechts wird ignoriert oder mit "das lernst in der BS" abgewunken.

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Was die Überstunden und das schief anschauen und vor allem Nichtdankbarkeit seitens der Führungsebene betrifft: auch schon miterlebt. Nachdem ich das Ganze einige Zeit mitgemacht habe, gekündigt. Mittlerweile würde ich mir so einen Mist nicht mehr antun, dafür bin ich mir zu schade, vor allem, da ich weiß, dass auch ein Agenturchef trotz viel Stress äußerst berechnend ist. Letztlich geht es um die Kohle, mehr nicht, dafür ist es mir meine Gesundheit nicht mehr wert.

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Am 29.4.2019 um 11:59 schrieb spix:

[...] Vielleicht sollten die lieben Kollegen auch wirklich mal was arbeiten, statt ständig Kaffee und Raucherpausen einzulegen. Dann sind die MA auch früher fertig mit ihrer Arbeit.

Ich habe nix dagegen, wenn die Leute die Bildschirm Arbeitsplatz-VO einhalten und Pausen machen, aber ständig 10-15 min Raucher Pause egal ob die Leute ausstempeln oder nicht, das kanns doch auch ned sein!

Diese Pausen (mit Kollegen zusammen) haben aber oftmals auch den Sinn, ein fachliches Thema mal nicht direkt am Arbeitsplatz zu besprechen, wo man nicht dauernd ans Telefon gehen muss o.ä.
So manches Problem lässt sich so einfach lösen.

Und auch nicht fachliche Gespräche sind wichtig, da sie das Arbeitsklima verbessern.

Ich mache auch regelmäßig meine Pausen, arbeite den Rest der Zeit aber eigentlich konzentriert meine Aufgaben ab.
Als Vergleich gibt es dann Kollegen, die dreiviertel des Tages in der Weltgeschichte rumtelefonieren (keine arbeitstechnisch notwendigen Anrufe) und vielleicht mal 1-2 Stunden dann ganz gemächlich etwas machen. Das muss man immer ein wenig differenziert sehen. Nur weil jemand nicht am Arbeitsplatz ist, heißt das nicht, dass er weniger macht, als jemand, der an seinem Platz sitzt. KANN sein, MUSS aber NICHT.

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