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Ausbildung -> Abitur -> Studium oder nicht?

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Hallo zusammen, 
Zur Zeit habe eine große Dilemma.  
Also, Ich (22) bin seit knapp 2 Jahren nach Berlin von Ausland (EU) umgezogen, nach ich meiner Ausbildung als FIAE (seit kurzem anerkannt von IHK Fosa) abgeschlossen habe. Und ich möchte mich weiterbilden, eingentlich mein Ziel war es immer Informatik zu studieren. Aber als in der Schule war habe ich das Reifezeugnisprüfung (Abitur) nicht bestanden - deswegen kriegte ich nur eine MSA von Senat obwohl ich die Schule bis zum Ende der 12. Klasse besucht habe und theoretisch das wäre das schulische Teil der Fachhochschulreife aber in Berlin nur diejenigen, die im hier die Schule besuchen haben können das bekommen. In diese 2 Jahre habe mich nur mit dem Deutsch beschäftigt, als hier kam konnte ich nur "Hallo" und "Danke" sagen und jetzt habe ich gerade das C2 Prüfung abgelegt (Obwohl mein Deutsch noch nicht so fein ist). Aber irgendwie bin ich satt von der ganze Sprachsache und will mich weiter beruflich hin bringen um mein Ziel zu erreichen.  Ich tendenziere zur Entwicklung, obwohl ich in der Sache noch Laie bin. 😁 Von meiner Ausbildung bin ich aber sehr enttäuscht und ich habe Angst dass die dasselbe wurde ich auch nach dem Studium fühlen. Anderseits habe ich schon einige Fruste dass meine Schulkameraden schon den Bachelor absolviert haben und ich stehen geblieben bin.  
Die Möglichkeiten sind:
1. Praktikum ---> Feststellung oder direkt Feststellung für min. 3 Jahren und das Hochschulzugang durch §11 von BerlHG zu erhalten 
2.  2 Jahren besuch einer Berufoberschule ---> fachgebundene Hochschulreife oder Abitur 
3.  Abitur als externer ablegen
4.  Selbstständigkeit - gefährlich am Karriereanfang

 Was würde ihr empfehlen? 
 

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Ich persönlich würde zu einem normalen Angestelltenverhältnis tendieren, dieses dann 3 Jahre ausführen um dann als beruflich Qualifizierter studieren zu gehen.

Die Möglichkeit 2 würde ich nicht nutzen, da du auf diesem Weg nur ein Jahr sparst, aber einiges an Berufserfahrung und dementsprechend auch Geld links liegen lässt im Gegensatz zur Festanstellung.

Von Möglichkeit 4 würde ich abraten, außer du hast eine super Geschäftsidee, als "08/15 FI AE" direkt mit 0 Jahren BE sich selbständig zu machen halte ich für eine gewagte Entscheidung.

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Genau. Selbständigkeit macht nur mit einer wirklich guten, neuen Idee Sinn. Als Berufsanfänger nimmt Dir niemand Kompetenz ab. Ausserdem bekommst Du praktisch keine Kohle von der Bank und die brauchst Du mit ner Firma doch recht schnell ( bei der Zahlungsmoral der Kunden und ich weiss wovon ich spreche ;) )

Ich würde empfehlen, mit dem Schein als Fachinformatiker Praxis zu sammeln. Nach ein paar Jahren fragt niemand mehr nach einem Abitur ;)

Ob ein Studium Sinn macht oder nicht hängt von Deiner Spezialisierung ab. Ich bin kein Freund des Bachelors, ich mag Praktiker

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vor 36 Minuten schrieb charmanta:

Ob ein Studium Sinn macht oder nicht hängt von Deiner Spezialisierung ab. Ich bin kein Freund des Bachelors, ich mag Praktiker

Obwohl man hier wieder streiten könnte ob ein nebenberuflicher Bachelor nicht Sinn macht.. Quasi als Ergänzung zur BE noch die Theorie lernen.

Also quasi:

2 Jahre Abendschule, anschließend Bachelor Studium,

oder 3 Jahre Arbeiten, anschließend Bachelor Studium,

oder 3 Jahre arbeiten, weiter arbeiten und nebenbei studieren.

Da der TE folgendes sagte...

vor 14 Stunden schrieb ytrewq:

eingentlich mein Ziel war es immer Informatik zu studieren.

... denke ich das eine der beiden letzten Situationen durchaus in Frage kommen könnte.

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1. Vielen Dank an alle für die schnelle Antworten!
 

vor 8 Stunden schrieb IPROG:

Hi!

Warum bist Du von deiner Ausbildung denn sehr enttäuscht? 

Von der Qualität meiner Ausbildung wollte ich schreiben.  Ich hab' mehr erwartet, viele Themen waren nur oberflächlich durchgearbeitet. 

 

 

 

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Gast Liwjatan

Wenn du studieren willst und bereits eine Ausbildung absolviert hast, dann ist Nr 2. bzw. der Besuch eines Weiterbildungskollegs oder Abendgymnasium die sinnvollste Variante. Über den Beruf eine Hochschulzulassung zu erlangen ist zwar möglich, die Einstiegshürden sind dann aber im Studium sehr hoch, da dir die Vorbereitung fehlt, die du über das absolvieren des Abiturs automatisch erhälst.  Im besten Fall gibst du da so richtig Gas und nimmst Mathematik/Physik mit ins Abitur als Schwerpunkt.

Meine Erfahrung ist: Die "einfachen Wege" holen einem direkt im ersten Semester Hochschulmathematik wieder ein - egal ob Uni oder FH. Und das zieht sich dann auch so durch. Das habe ich nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei vielen Kommilitonen gesehen.

Ich hab damals auch gedacht "mach mal nur die Fachhochschulreife dann kannst du 1 Jahr früher studieren". Im Endeffekt hat es bis zum Abschluss meines Informatik Studiums 5 1/2 inkl. einen Hochschulwechsel gedauert. Bin allerdings nie durch eine Prüfung gerasselt. Gelohnt hat es sich am Ende trotzdem! Immerhin ein Schnitt von 1.8 erreicht und direkt 50% mehr Gehalt ggü. meinen ersten Job mit "nur Ausbildung". Spaß ist aber was anderes ...

bearbeitet von Liwjatan

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Am 7.5.2019 um 20:38 schrieb Liwjatan:

Wenn du studieren willst und bereits eine Ausbildung absolviert hast, dann ist Nr 2. bzw. der Besuch eines Weiterbildungskollegs oder Abendgymnasium die sinnvollste Variante.

Da möchte ich dagegen halten. Ich hatte hier mal ein Posting veröffentlicht, wo man z. B. an der FernUni bereits ins Akademiestudium einsteigen kann, ohne die Berufserfahrung mitzubringen. Just nachdem man das Akademiestudium durch hat, kann man sich dann offiziell einschreiben und hat dann nach 1,5 bis 2 Jahren schon den Bachelor. Oder man Exmatrikuliert sich dann sofort und wechseln an die Hochschule seiner Wahl.

Am 7.5.2019 um 20:38 schrieb Liwjatan:

Meine Erfahrung ist: Die "einfachen Wege" holen einem direkt im ersten Semester Hochschulmathematik wieder ein - egal ob Uni oder FH. Und das zieht sich dann auch so durch.

Ich habe mir das Abimathe während des ersten Semesters reingezogen und ich bin kein Mathegenie. War zwar ganz, ganz knapp bei der ersten Kracher-Klausur, es ging aber. 

Wenn ich heute noch einmal die Wahl hätte: 2 Jahre teilweise für das Info-Studium unnützen Abi-Stoff pauken, oder sich lieber ein Semester auf den Hosenboden setzen und nur Mathe nachholen, würde ich letzteres wieder bevorzugen.

bearbeitet von Kwaiken

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Also ich habe mich heute bei der BOS (6 Stunde pro Tag laut Stundentafel - finanziert durch BAföG) angemeldet d.h. dass ich nach einem Jahr die Fachhochschulreife (Fachabi) mit Schwerpunkt in Informationstechnik und nach 2 Jahren Abitur (ohne die 2. Fremdsprache- nur Englisch, da meine Muttersprache als 2. Fremdsprache gerechnet wird, und Deutsch als Muttersprache - pur paradox. Gleichzeitig bewerbe ich mich für ein Praktikum/Job Teilzeit am bestens.  Also ich spare 2 Jahren wenn ich bei einer Hochschule studieren will und 1 Jahr wenn ich bei der Uni will. Aber gleichzeitig erfrische ich meine Mathekenntissen, da fast 4 Jahre als ich meinen Lyzeum absolviert habe gegangen sind.  Theoretisch weiß ich, dass irgendwie komisch ist, weil ich schon 2015 das 12. Klasse absolviert habe zwar ohne Abi, aber die Curricula habe ich durchgearbeitet und ich könnte jeden Jahr, 2 mal pro Jahr, das Abitur wider/nachholen. Aber diese Weg ist so lang und so riskant- Reisekosten, Übersetzungskosten, Anerkennung bei Senat und die schlimme uni-assist - jeder zukünftige ausländischen Student musst durch uni-assist beweben zur Uni/HS. So wenn ich das (Fach)Abi hier abliegen oder wenn ich als berufliche Qualifizierte bewerbe, bewerbe ich mich direct.  
 In Prinzip, ein Jahr ist nicht so lang und mit 23 ein Studium anzufangen finde ich nicht so schlimm.  Ich weiß nicht ob ich eine Chance mit 23/24  für ein Duales Studium habe, aber sowas würden mir gefallen. 
FernUni/Hs mag ich lieber nicht.  

bearbeitet von ytrewq

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