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Kunde will mich während Projekt abwerben

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Moin,

ich bin plötzlich in einer unerwarteten Situation, wie man aus dem Titel schon herauslesen kann. Vor einem halben Jahr haben wir ein mittelgroßes Projekt bei einem größeren Kunden gestartet, welches auch sehr gut läuft. In dem Projekt bin ich der Ansprechpartner für den Kunden, bei den Meetings bin ich immer dabei und die Entwicklung liegt zum größten Teil auch bei mir. Nun ist der Kunde wohl so zufrieden mit meiner Arbeit, dass der Abteilungsleiter über XING an mich getreten ist und mich mal zu einem Essen mit Gespräch eingeladen. Wir haben also noch ein wenig gequatscht, ich habe ihm auch erzählt was ich dort aktuell als Berater verdiene (~52k) und dass ich nicht für das selbe Gehalt oder eine minimale Erhöhung wechseln würde. Das hat er auch so aufgenommen und mich dann zu einem Gespräch am Montag (nach unserem regulären Sprint) eingeladen, nach Feierabend.

Kurz noch mal zum Projekt: Das Projekt wird noch mindestens bis 2020 laufen, danach sind eigentlich noch viele Features geplant, für welche die mich natürlich wieder als Externen einkaufen müssten (vielleicht wollen die mich auch deswegen ins eigene Haus holen). 

Ich bin noch relativ jung, 24, habe erst 2.5 Jahre Berufserfahrung und hatte dementsprechend noch nie mit so einer Situation zu tun.. wie soll ich mich verhalten, wenn ich am Montag ein Angebot erhalte, welches einen Wechsel gerechtfertigt ? Zeitnah im laufenden Projekt mit meinem Chef darüber reden, erst am Ende des Projektes, nach dem Projekt ? Wie würdet ihr das handhaben ?

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Ich würde sagen, das liegt auch viel daran was dir bei dem Termin erzählt wird.

Die werden dir schon sagen bzw. du wirst erkennen, ob du zu "ab sofort" gewünscht bist oder ob du erst das Projekt abschließen sollst und dann angestellt wirst. Ich tippe aber stark auf Ersteres, weil der Kunde kann dich besser einstellen und dir deutlich mehr als deine aktuellen 52k zahlen, als dich bis 2020 über deinen aktuellen AG bis dahin als externen zu bezahlen.

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vor 9 Minuten schrieb treffnix:

Ich tippe aber stark auf Ersteres

Wird sowas denn nicht irgendwie vertraglich unterbunden? Das wäre ja fatal für meinen jetzigen AG wenn der dadurch das Projekt verliert weil der Kunde die Externen zu sich holt 

bearbeitet von Patrick1995

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Ich würde auf jeden Fall einen unbefristeten Arbeitsvertrag, von vorn herein, verlange, falls es zu sowas kommt. Nicht, dass du da für das Projekt arbeitest und dann tschüss. (Vermute ich jetzt mal eher nicht, aber sicher ist sicher). Ich würde generell sowas als Chance sehen, mal das Gespräch mit meinem AG suchen und ne Gehaltserhöhung ansprechen. Weil das Projekt so gut läuft, deine Leistungen gut etc.

Just my thoughts, hier solltest du auf jeden Fall mal die Reaktionen / Comments der Erfahreneren zu Rate ziehen, die sich vllt noch melden auf deinen Post.

bearbeitet von Defneqon

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Kommt ganz drauf an manche Firmen machen sicher Klauseln dazu rein in die Verträge, die dann mit Vertragsstrafen belegt werden, aber wenn sie dich wirklich wollen, dann kann es schon sein das sie die Strafe gerne zahlen wenn sie nicht zu hoch ist. Also ich hab das in meinen knapp 4 Jahren Berufserfahrung schon bei einigen Kollegen in den Firmen in denen ich war erlebt, das der Kunde sich nach und nach die Leute geschnappt hat, fand unsere Firma natürlich nicht so toll, aber am Ende können sie sich da auch net mit dem Kunden anlegen besonders nicht wenn es ein guter Kunde ist der viel zum Umsatz beiträgt. Da nimmt die Firma das halt dann zähneknrischend hin.

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vor 3 Minuten schrieb Patrick1995:

Wird sowas denn nicht irgendwie vertraglich unterbunden?

Gut möglich, dass es eine Klausel im Vertrag zwischen deinem AG und der Firma gibt. Aber das wäre dann ja nicht dein Problem, sondern das der Firma, die dich abwerben möchte. Vielleicht wäre die ja entsprechend bereit die Vertragsstrafe zu zahlen.

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das ist ein ganz schlechter Stil des Kunden. Vetretbar wäre wenn der Kunde Deinen AG anspricht, den Wunsch vorbringt und man sich einigt ( sofern Du einverstanden bist ).

Es gibt ( gab ! ) eine gewisse Knigge in der Branche, dass das Abwerben von Überlassenen direkt einfach nicht "geht". Das bricht aber angesichts des Fachkräftemangels leider immer weiter auf.

Grade im Sinne Deiner Karriere: sprich mit Deinem AG offen darüber, das ist das beste, was Du machen kannst

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vor 3 Minuten schrieb Defneqon:

Ich würde generell sowas als Chance sehen, mal das Gespräch mit meinem AG suchen und ne Gehaltserhöhung ansprechen.

Ja mein letztes Gespräch war letzte Woche, da wurde dann das Gehalt für 2020 erhöht und eine Prämie gekoppelt an Leistung vereinbart.. ich denke aber auch, dass ich mit meinem jetzigen AG - bei einem sehr guten Angebot vom Kunden - sprechen werde und ihm die Chance gebe, das Angebot von letzter Woche anzupassen.

Eigentlich will ich hier auch noch nicht weg, würde der Kunde mir aber ein mega Angebot machen.. ich glaub da wird man ganz schnell ganz schwach

Mal abwarten was Montag dabei raus kommt.. vielleicht gibt der auch nur wenige 100€ mehr im Monat, dann ist das Thema natürlich sowieso durch

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ich war noch nicht in der Situation aber ich pers. würde bei einem Interesse mit passenden Zahlen darauf beharren das Projekt erstmal sauber durchzuführen und (es kommt dann immer auf Kündigungsfristen etc. an) kurz vor Ende des Projektes nochmal zusammenkommen: Wenn dann weiterhin Interesse besteht und (ich habe mich in der Zwischenzeit über den Kunden über die Mitarbeiter natürlich erkundigt wie der Laden so drauf ist) das drumherum passt in Gespräche kommen. Erst wenn dann was steht (möglicher Vertrag) würde ich dann auf meinen aktuellen AG zugehen ihn informieren/kündigen etc.

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Ich finde den Vorgang eigentlich ganz normal und markttypisch. Bei unseren Verträgen haben wir diese Klauseln nicht (mehr) drin, da sie sowieso problemlos unterlaufen werden können, wenn das wirklich gewünscht ist.

Daher Predige ich ja immer, dass beim Berater ein großes Stück vom Kuchen in den Taschen landen sollte und jemand, der 200.000 EUR einbringt, nicht mit 40.000 EUR nach Hause gehen sollte. Wenn Du als Berater von den 200k Umsatz 120k auf dem Lohnzettel hast, wird es der Kunde schwer haben, diese Zahl noch zu toppen. Er müsste dann mindestens nochmal 30k drauflegen, um attraktiv zu sein. So etwas passt dann nicht mehr in die Lohnstruktur des Unternehmens. Die Beraterbude muss sich hier also keine Sorgen machen.

Anders sieht es aus, wenn Du 200.000 EUR einbringst, aber (um mal die Zahlen vom TE aufzugreifen) mit 52k nach Hause gehst. Da legst Du 20k drauf und sparst Dir als Kunde die restlichen 130k an DIenstleistung. Und wenn Du die Ressource dann irgendwann später loswerden willst, legst Du nochmal 6 Monatsgehälter als Abfindung drauf und bist immer noch günstiger unterwegs, als wenn Du die Leistung einkaufen müsstest.

Hat sich der Dienstleister selbst zuzuschreiben. Lieber direkt vernünftig zahlen und Rahmenbedingungen schaffen, dann denkt weder der Kunde ans Abwerben, noch der Berater ans wechseln.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 3 Stunden schrieb charmanta:

das ist ein ganz schlechter Stil des Kunden. ...

Dieser Trend hat aber schon vor über 10 Jahren eingesetzt. In meinen Beraterjahren war es mehr die Regel als die Ausnahme, dass Kollegen abgeworben wurden, oder Ihnen zumindest ein Angebot unterbreitet wurde. Es ist ja nicht so, dass man nur von den "guten" Arbeitgebern übernahmen bekommt und am Ende sind zumindest im SAP Umfeld auch viele Berater dies auch gerne und würden sich ansonsten langweilen (Stichwort selbst für weniger Gehalt die Freiheiten des Beraters genießen).

Dennoch finde ich gerade in dem Alter einen guten Gehaltssprung als wichtig, gerade wenn es eine Position mit Perspektive ist und sonst die Rahmenbedingungen stimmen, sollte man gut darüber nachdenken. Natürlich kann am Ende heraus kommen, dass man lieber weiterhin externer Berater bleibt. Sollte es sich aber um einen "guten" AG handeln, hat man eben weniger Reisezeit und Hotelübernachtungen - und leider häufig genug auch mehr Gehalt. - Um das Beispiel von den 200K aus anderen Beiträgen aufzugreifen: Es geht meistens 50% des Umsatzes für Presales , Administrativen und Rücklagen für Projektüberschreitung drauf. Das kann man schlecht finden und auch in Frage Stellen, aber so läuft es eben häufig. In diesem Fall sind bei 50K Brutto Gehalt dann ~65K Arbeitgeberanteile. 200K - 100K (50%) - 65K = 35K. - So viel "Spielraum" bleibt dann wirklich nicht mehr nach oben, gerade wenn man dann auch noch Ziele übererfüllen kann und dann 300% ausgeschüttet bekommt.

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vor 27 Minuten schrieb kylt:

Sollte es sich aber um einen "guten" AG handeln, hat man eben weniger Reisezeit und Hotelübernachtungen - und leider häufig genug auch mehr Gehalt.

So wie ich es verstanden habe, ist das beim TO nicht einmal der Fall, da er vieles "von zuhause aus" erledigt (Meetings mal außen vor gelassen) und auch mehr die Aufgaben eines Programmierers als die eines Beraters übernimmt in dem Projekt (hat er glaube ich in einem anderen Thread geschrieben).

 

Also ich würde erst einmal das anstehende Gespräch abwarten, ehe ich mir da zu viele Gedanken daran verschwende bzw. mir Rat zu (noch) Luftschlössern hole. Letzten Endes sollte bei einem Angebot sehr schnell das eigene Bauchgefühl einsetzen, ob man zusagt oder ablehnt.

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Übernahmeangebote bekommt man als Berater immer mal wieder, vor allem wenn das Projekt gut läuft. Was daran schlechter Stil sein soll, erschließt sich mir nicht. Schlechter Stil ist, wie Kwaiken es schon geschrieben hat, den Berater mit einem geringen Gehalt abzuspeisen wenn er enorme Tagessätze einbringt.

@Patrick1995 was du dir abseits aller Rahmenbedingungen überlegen solltest ist, ob du schon bereit bist die Beratung zu verlassen oder ob du den Lebensstil noch eine Weile weiter führen willst. Danach würde ich meine Entscheidung ausrichten. Gute Exit Angebote gibt es als Berater immer mal wieder und dein Marktwert steigt in der Regel nur. Also keine Torschlusspanik entwickeln ;)

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vor 30 Minuten schrieb TooMuchCoffeeMan:

Schlechter Stil ist, wie Kwaiken es schon geschrieben hat, den Berater mit einem geringen Gehalt abzuspeisen wenn er enorme Tagessätze einbringt.

Das höre ich hier ziemlich häufig, vor allem mit den Fokus auf Berater, für andere Positionen eher weniger, da scheint es relativ normal, dass man sich am Schnitt der Region orientiert, unabhängig was z.B. der Entwickler umsetzt. Finde ich zwar generell alles richtig, frage mich aber warum da immer gerade in dem Bereich so drauf gepocht wird, während im anderen Fall gar nicht hinterfragt wird, wie viel der AN an Umsatz generiert, denn gerade in kleineren Betrieben lässt sich das ja relativ genau feststellen und die Stundensätze sind i.d.R. auch bekannt.

Zum Thema, abwarten und Tee trinken. Bei festen Vertrag und deutlichen Sprung gibt es natürlich nicht viel, was dagegen spricht, sofern man die Atmosphäre in den Laden nett fand und es von Region und dem Wohnen usw. alles passt.

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vor 9 Minuten schrieb Velicity:

Finde ich zwar generell alles richtig, frage mich aber warum da immer gerade in dem Bereich so drauf gepocht wird, während im anderen Fall gar nicht hinterfragt wird, wie viel der AN an Umsatz generiert

Weil Du bei einer normalen Firma häufig einen Wasserkopf hast, den Du mit durchfüttern musst. Wie viel von dem Stundensatz dann tatsächlich dem MA zuzuschreiben ist, ist deutlich schwieriger zu elaborieren.

Wenn eine Beraterbude richtig funktioniert, sind die Hierarchien so flach und die Consultants so selbstständig, dass außer den jährlichen Gehaltsgesprächen und dem Abzeichnen der Reisekosten kaum Overhead für die Führungskraft anfällt. D. h. der Umsatz des Beraters ist zu 90% der Leistung des Beraters zuzurechnen; der Rest ist Sales. Und wenn Du einen Berater gefunden hast, der sich seine Arbeit auch noch selbst generiert, indem er von seinen Kunden aufgrund seiner Leistung das ganze liebe Jahr durchgebucht wird und Du ihn am liebsten klonen würdest, hast Du nicht einmal mehr einen Sales-Effort. 

Mit diesen Zahlen lässt es sich dann viel, viel einfacher rechnen.

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Ok klingt je nach Größe natürlich einleuchtend. Man sieht es eben meist durch seine Brille. In einem 10-15 MA Betrieb kennt man eben so auch alle Zahlen, oft von den Gehältern, über die Stundensätze, den Angeboten, den Lizenzkosten und der Miete und sieht relativ gut, wo das Geld so hingeht.

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vor 13 Minuten schrieb Velicity:

In einem 10-15 MA Betrieb kennt man eben so auch alle Zahlen, oft von den Gehältern, über die Stundensätze, den Angeboten, den Lizenzkosten und der Miete und sieht relativ gut, wo das Geld so hingeht.

Das halte ich nicht für richtig. Zumindest solltest du dir da keine Gedanken drüber machen, solange du nur angestellt bist.

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Ja danke erstmal für die ganzen Hinweise, ich werde mal Montag den Termin abwarten aber für den Termin konnte ich jetzt hier noch die ein oder andere Sache mitnehmen, die ich berücksichtigen werde.

Das Unternehmen ist nicht schlecht (ist eine größere Steuerberatungsgesellschaft) hat viele spannende Projekte für die Zukunft und ich würde da nicht nur irgendein Entwickler sein. Die bauen gerade ihre interne Entwicklung (im Web Bereich) auf und schicken die Entwickler aktuell zu uns um von mir gecoached zu werden (bis sie das Projekt eigenständig übernehmen könnten) und dementsprechend würde ich da natürlich dann auch wahrscheinlich in eine Position mit Verantwortung kommen und das ist auch eigentlich immer mein Ziel gewesen für die nächsten Jahre (die wissen auch dass ich aktuell den OP mache und auch das kam in dem Zusammenhang sehr positiv an)

Ich lasse mich da mal überraschen

bearbeitet von Patrick1995

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vor 20 Stunden schrieb Kwaiken:

[...]Daher Predige ich ja immer, dass beim Berater ein großes Stück vom Kuchen in den Taschen landen sollte und jemand, der 200.000 EUR einbringt, nicht mit 40.000 EUR nach Hause gehen sollte. Wenn Du als Berater von den 200k Umsatz 120k auf dem Lohnzettel hast, wird es der Kunde schwer haben, diese Zahl noch zu toppen. [...]

Wenn man noch die Lohnnebenkosten, Fahrtkosten etc. berücksichtigt, ist es aber schwer, die 120k€/Jahr (brutto) an den Arbeitnehmer weiterzureichen. Grob 15k€ an Lohnnebenkosten würden dann bei 120k€ Gehalt noch dazu kommen. => 135k€ weg.
Mit den restlichen 65k€ muss der Wasserkopf finanziert werden und die Firma will ja auch was Gewinn am Mitarbeiter machen. 
Die "Mitarbeiter im Wasserkopf" haben ja auch wieder Lohnnebenkosten, die bezahlt werden wollen und der Gewinn muss ja auch noch versteuert werden. Dazu noch Büromiete, Arbeitsplatz bereitstellen, Betrieb der IT-Umgebung, ... wenn man nicht so viele gut Mitarbeiter hat, die durchgehend ausgelastet sind, werden diese durch den Umsatz der anderen auch noch mit durchgefüttert, usw. ... 
Hängt natürlich aber auch immer davon ab, wie viele Mitarbeiter die Firma hat, wie die Auslastung im Schnitt ist, welche Tagessätze verlangt werden und wie groß der Wasserkopf (Anzahl der Angestellten für Verwaltung und Sales, Büro in exponierter Lage, ...)  ist, den sich die Firma leistet.

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Am 17.5.2019 um 11:45 schrieb Crash2001:

Mit den restlichen 65k€ muss der Wasserkopf finanziert werden und die Firma will ja auch was Gewinn am Mitarbeiter machen.

Muss?

Wenn der MA ~das doppelte seiner Personalkosten einbringt und der Gewinn dem Unternehmen immer noch zu gering ist, der Verantwortliche aber, statt am den Rotstift Wasserkopf anzusetzen, dem Arbeitsesel das Futter kürzt ... wird er bald merken, dass der Wasserkopf kein Geld verdient und die Führungskraft nur dann führen kann, wenn es jemanden zu führen gibt.

Es gibt so viele Möglichkeiten die Overhead-Kosten zu senken. Aber viele Ansätze bedingen neue Denkweisen (Homeoffice, Roaming- und Creative-Spaces, kein Fancy Büro in der Innenstadt, sondern etwas außerhalb, ...), da ist es einfacher dort zu kürzen, wo es einem zuerst ins Auge sticht: Den Personalkosten der eigenen Arbeitstiere. Ist wie am Ast sägen, auf dem man gerade sitzt: ziemlicher Blödsinn.

bearbeitet von Kwaiken

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Knigge hin oder her. Meines Wissens darf mein AG mich nicht davon abhalten zum Kunden zu wechseln, es sei denn es steht im Vertrag und es wird eine Karenzentschädigung gezahlt, die dort auch festgehalten werden muss. Ich hatte den Fall und das wurde anschließend fallengelassen nachdem ich das ansprach.

Ich würde auch gerne hören, wie das Gespräch gelaufen ist. Mit 24/25 kann sowas ein riesen Sprungbrett sein.

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