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Kunde will mich während Projekt abwerben

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Ich würde das als Chance sehen. Fragen/Unterhalten kostet erst einmal nichts und, sein wir ehrlich, wir sind im Beruf. Da muss jeder zuerst zusehen, wo er selbst bleibt und nicht an seinen armen Chef denken. Loyalität ist das eine, gut und richtig, aber auch die ist nicht grenzenlos. Wäre sie grenzenlos, wäre es Sklaverei und keine Beschäftigung.

Zudem ist es gerade bei der Beratung doch de facto Standard, dass man irgendwann bei einem seiner Kunden landet. Das habe ich häufiger erlebt als den Fall, dass jemand auch mit 50+ und nach 20 Jahren Beratung noch durch die Welt tuckert. Man sollte also nicht denken, der Chef wüsste nicht, dass es irgendwann so kommen wird.

Wenn bei Deinem Gespräch herauskommt, dass man Dir z. B. 10k oder 20k mehr bietet und Du ein schlechtes Gewissen gegenüber Deinem Chef haben solltest, kannst Du immer noch mehr Geld verlangen und bist in einer deutlich stärkeren Position. Falls nicht, bleibt alles wie gehabt und Du hast immerhin lecker gegessen. Win Win.

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So hatte das Gespräch. Verdiene ja ab 2020 als Berater Webentwicklung 52.200€ im Jahr wobei 49.200€ fix sind und der Rest an Erfolg geknüpft, 12 Gehälter.

Gespräch verlief ganz locker, er will mich aufjedenfall haben und hat auch sehr gute Perspektiven (er ist aktuell alleiniger Leiter der IT, will das aber gerne mehr aufteilen) genannt usw.

Eingestellt wäre ich als Senior Entwickler Web also kein Berater mehr, also keine Fahrt zum Kunden. Urlaub bleibt gleich, HVV Profi Ticket dabei und geboten wurden mir dort 59.000€ fix auf 13 Gehälter verteilt und Gewinnbeteiligung am Ende (also sind wir bei ca. 60.000€ denke ich mal) des Geschäftsjahres mit einer Erhöhung des Fixgehaltes (wie viel ist noch offen) nach der Probezeit bei guter Leistung (der Geschäftsführer muss auch erstmal beeindruckt werden 🤔)

Also als erstmal reiner interner Webentwickler finde ich das erstmal gar nicht so schlecht, was meint ihr?

 

bearbeitet von Patrick1995

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Hab jetzt noch mal eine Liste mit paar zusätzlichen Leistungen bekommen. Da ist sehr viel für die Gesundheit bei, das sind alles Sachen die wir nicht haben. Auch für Familien gibt es da viel Hilfe.

Also zB 400€ pro Jahr für Massagen usw, höhenverstellbare Tische für jeden, Gesundheitstage, Ernährungsworkshops etc, so Sachen sind natürlich echt super und viel wert

Auch gibt es dort ein Reisebüro in der Zentrale mit vergünstigten Pauschalreisen,  auch nicht schlecht.

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Hey, das klingt doch erstmal super!

Weniger Fahren und dafür mehr Geld verdienen :) Ich an deiner Stelle würde mir das jetzt noch ein paar (möglichst ruhige) Tage durch den Kopf gehen lassen und dan schauen ob das Bauchgefühl passt. Wenn ich deine letzten Beiträge richtig deute, bist du ja nicht unbedingt abgeneigt :)

Auf jeden Fall schonmal Glückwunsch. Die Qualität deiner Arbeit scheint ja zu überzeugen!

Viele Grüße und ein schönes WE,

Seb

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Ja wir sind auch erstmal so verblieben dass das Projekt als Externer zuende gebracht wird, die wollen da meinem jetzigen Unternehmen ja auch nicht das Projekt wegnehmen. Wir würden das im September ca. wenn die ganze Urlaubsphase vorbei ist dann offen ansprechen, Bauchgefühl passt da aufjedenfall.

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Am 24.5.2019 um 22:30 schrieb Patrick1995:

Also zB 400€ pro Jahr für Massagen usw, höhenverstellbare Tische für jeden, Gesundheitstage, Ernährungsworkshops etc, so Sachen sind natürlich echt super und viel wert

Finde sowas immer ein deutlich besserer Indikator als Gehalt alleine. Wenn eine Firma sich um ihre MA kümmert, hat sie verstanden. In der Regel stimmt hier aber auch noch das Gehalt. 

Im Gegensatz zu den Ausbeuterbuden, die ihre MA über den Tagessatz "verscherbeln" und so in eine Abwärtsspirale der Kostensenkung kommen. 

In jedem Fall: Glückwunsch. Hört sich super an!

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Am 25.5.2019 um 11:26 schrieb Patrick1995:

Ja wir sind auch erstmal so verblieben dass das Projekt als Externer zuende gebracht wird, die wollen da meinem jetzigen Unternehmen ja auch nicht das Projekt wegnehmen. Wir würden das im September ca. wenn die ganze Urlaubsphase vorbei ist dann offen ansprechen, Bauchgefühl passt da aufjedenfall.

Finde ich sehr loyal und kollegial von dir. Das sollte der zukünftige AG auch respektieren und sogar anerkennen, dass du diese Aktion erst beendest und deinem jetzigen AG nicht in den Rücken fällst. Da steht dir das Angebot vom neuen Arbeitgeber um so mehr zu, die Sozialleistungen sind fabelhaft, ich würde auch wechseln. Nicht nur wegen dem Gehalt.

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Dann werde ich das Angebot wohl annehmen. Habe heute noch mal ein weiteres Gespräch und dann werde ich das wohl schon mal für 2020 fix machen, damit er mit mir planen kann. Aber wie gesagt, bis dahin erstmal das Projekt hier weiterführen und in Ruhe zu Ende bringen.

Mal eine blöde Frage zu der Anzahl an Monatsgehältern, findet ihr eigentlich 12 oder 13 Gehälter besser? Bei 13 habe ich da 2 mal im Jahr 1,5 Gehälter, aber dafür dann halt die restlichen 10 etwas weniger. Findet ihr so zwei dicke Gehälter im Jahr besser oder schön Gleichmäßige? Vielleicht kann ich da ja noch mal was drehen

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Ist jetzt nur meine ganz persönliche Meinung. Ich finde das Weihnachtsgeld echt praktisch, da man dies dafür verwenden kann, die jährlichen Kosten (KFZ-Versicherung und solche Dinge) zu bezahlen, ohne dass es "wehtut". Natürlich kann man dafür auch immer einen Teil zur Seite legen oder so. Unterm Strich für die Lohnsteuer kommt eh alles in einen Topf. Ansonsten denke ich, ist das je nach persönlicher Vorliebe/Lebensstil.

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Früher fand ich 13 Monatsgehälter besser, wegen der Gründe, welche MamaSchlumpf bereits genannt hat.

Heute sehe ich das anders. Beim fast allem, was über das 12. Monatsgehalt hinaus geht, gibt es einen Haken, eine Kondition, Variable oder etwas Kleingedrucktes. Hinzu kommt, dass diese Gehaltsbestandteile im Falle des ersten oder letzten Jahres bei einem Arbeitgeber selten voll gezahlt werden.

Ist man gesund, läuft der Laden gut und man ist dort lange beschäftigt, ist das alles kein Problem. Wird man krank, läuft der Laden nicht mehr so gut oder wechselt man ab und an macht das nur Probleme. Von daher bevorzuge ich seitdem 12 Monatsgehälter, auch wenn ich mittlerweile wieder 13 Gehälter + variablen Anteil habe.

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Ich habe 12 Gehälter plus Gewinnbeteiligung und würde das auch nicht mehr anders haben wollen. Gut, Gewinnbeteiligung wird es nicht überall geben, aber ich möchte mein verhandeltes Gehalt in monatlich gleichen Teilen. Wenn der AG oben drauf noch ein freiwilliges Weihnachts und/oder Urlaubsgeld legt nehme ich das dankend mit, aber...

vor 36 Minuten schrieb MamaSchlumpf:

Ich finde das Weihnachtsgeld echt praktisch, da man dies dafür verwenden kann, die jährlichen Kosten (KFZ-Versicherung und solche Dinge) zu bezahlen, ohne dass es "wehtut".

Wenn man die großen Hämmer nicht alle im Januar abbuchen lässt, ist das relativ egal. Meine KFZ Versicherung ist nur aufgrund der Tatsache dass ich den Jahresbeitrag NICHT zu Jahresbeginn sondern - ich glaube im März - abbuchen lasse ein paar Kröten günstiger geworden.

Ich würde auch meine finanzielle Planung nicht von einer - meist freiwilligen - Zusatzzahlung des AG abhängig machen wollen. Eben das was @Errraddicator sagt.

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ganz klar 12 Monatsgehälter da weiß ich wenigstens was ich habe. Wenn ich dann noch einen freiwilligen Bonus on top bekomme wegen guter Leistung, weil das Jahr gut war oder einfach weil der Chef mich mag, ist das nett, aber den will ich nicht in meinem Jahresgehalt angegeben haben wenn ich das Gehalt verhandle (da der ja nicht sicher ist).

Hatte auch schon mal ein Angebot wo man mir natürlich etwas mehr geboten hat, dann hat sich aber rausgestellt als das Vertragsangebot kam, dass das ganze auf 14 Monatsgehälter gerechnet wird und ich effektiv in den anderen Monaten weniger verdien als ich da zu dem Zeitpunkt aktuell schon verdient hatte.

Auch hassen tue ich diese Variablen Anteile, also "ja bei uns verdienen sie 50k (davon sind aber 20% variabel, das sagen wir ihnen aber nicht gleich)" und effektiv bekommst du dann die 50k nur wenn du die Bedingungen für den Variablen Anteil erfüllst.

Ich finde sowas sollte klar geregelt sein, das ein AG immer sofort bei der Verhandlung klar ausweisen muss unter welchen Bedingungen das Gehalt läuft, also ob 12/13/14 Gehälter, variabler Anteil usw. 

Wie gesagt lieber festes Gehalt X € im Jahr und bei guter Leistung/ gutem Jahr für die Firma oder auf freiwilliger Basis des AG noch eine Bonus Zahlung, mit der ich nicht rechne, die aber nett ist wenn sie kommt.

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Und wenn plötzlich diese n% variabler Anteil auftauchen, die aber "sicher von allen immer erreicht werden", fangen die Gehaltsgespräche neu an. Mit fixer Bestandteil == genanntes Zielgehalt. 

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Ja hatte ich auch schon diese tollen Sonderzahlungen abhängig vom erzielten Gewinn der Firma (auf das man also keinen wirklichen Einfluss hat) und zusätzlich dann noch Leistung der Abteilung (auf das man auch nur einen anteiligen Einfluss hat) plus persönliche Leistung. Da sollte ich im Monat dann ca. 1000€ weniger verdienen und das würde dann auf einmal im März oder so ausgeschüttet (so dass man da dann richtig schön Steuern drauf zahlt und warten muss, bis man den zu viel bezahlten Teil dann vom Finanzamt über die Steuerabrechnung zurück bekommt).

Kenne diverse Leute, die da hin gewechselt sind, aber die haben vorher auch monatlich weniger verdient, als sie da monatlich bekamen - also mehr im Monat plus Bonus. So hätte ich ja durchaus auch gewechselt...

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vor 1 Stunde schrieb Crash2001:

Kenne diverse Leute, die da hin gewechselt sind, aber die haben vorher auch monatlich weniger verdient, als sie da monatlich bekamen - also mehr im Monat plus Bonus. So hätte ich ja durchaus auch gewechselt...

Das ist denke ich der Knackpunkt, wenn ich nen Job suche und sagen wir 10 % mehr verdienen will, dann will ich diese 10% in meinen 12 Monatsgehältern Fix haben, wenn dann noch der Bonus on top kommt, ist das nett und nehme ich auch gerne mit, aber dann ist es etwas womit ich bei meinem "Jahresgehalt" eben nicht rechnen muss um auf meine 10% mehr zu kommen.

Wenn ich aber eben diesen Variablen Anteil schon in den 10% habe, aller naja wenn du die Leistung nicht erbringst, das Geschäftsjahr kacke ist oder das Team keine Leistung bringt, dann verdienst du plötzlich genauso viel oder sogar weniger als vor dem Wechsel, dann ist es für mich quatsch und ich würde auch nicht wechseln.

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Ich denke man muss unterschieden, gibt es fixe Sachen wie Urlaubs oder Weihnachtsgeld ggf. sogar im Tarifvertrag festgehalten?
Oder sind es Boni wie Gewinnbeteiligung bis zu x % oder sowas.
Erseres kann mand enke ich schon miteinrechnen, wenn es verlässlich kommt.
Beim anderen hat man ja oft wenig Einfluss drauf

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Ich habe damals beim ersten AG mein normales Jahresgehalt verhandelt und im Vertrag stehen gehabt. Zusätzlich gab es dann je nach Unternehmensgewin 15% extra, das war immer ganz nett - man musste nur jederzeit damit rechnen das es halt auch weider wegfallen kann.

Wichtig ist mir da bei nur, dass das verhandelte Jahresbrutto auf jeden Fall auch gezahlt wird und nicht "hinterlistig" mit sowas das verhandelte Brutto gedrückt wird..

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vor 41 Minuten schrieb Graustein:

Ich denke man muss unterschieden, gibt es fixe Sachen wie Urlaubs oder Weihnachtsgeld ggf. sogar im Tarifvertrag festgehalten?

Ist fixes Gehalt. Es gibt aber auch kein volles 13. Gehalt sondern zwei mal im Jahr 1,5 Gehälter. Also 10x ~4540€ und 2x ~6810€

Gibt da dann noch ein variablen Anteil oben drauf Gewinnbeteiligung, das wird aber komisch verteilt und ist auch nicht so viel

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