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Projektarbeit übersteigt zeitlichen Rahmen

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Schönen Mittag euch allen,

wenn man während der Durchführung der Projektarbeit merkt, dass es den zeitlichen Rahmen übersteigt (ich meine hier die doppelte wenn nicht sogar dreifache Zeit).
Sollte man es einfach fertig machen und so tun als ob es 70 Stunden waren oder doch lieber irgendwo eine Grenze setzen und dann in der Projektdokumentation auch so schreiben, dass man an einem bestimmten Punkt aufgehört hat da es sonst den zeitlichen Rahmen überstiegen hätte?

apokalypse

bearbeitet von apokalypse

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vor 29 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Die Prüfer sind soweit fachkundig, dass sie den Zeitbedarf schon bewerten können.

Warum wurde denn der geplante Zeitrahmen so massiv gesprengt?

Thema deutlich komplexer als erwartet und die geplanten Anforderungen sind in der Zeit "für mich" nicht zu schaffen. Leider hab ich da jetzt auch keinen Vergleichspunkt ob es an mir liegt oder an der Aufgabe.

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Wenn du weitermachst und trotzdem schreibst, du hättest nur 70 Stunden dafür gebraucht, ist das Betrug. Der Zeitrahmen ist ja auch dazu da, die Projekte miteinander vergleichen zu können. Und ein 140 Stunden Projekt ist mit einem 70 Stunden Projekt einfach nicht mehr vergleichbar. Meistens muss man ja auch eine eidesstattliche Erklärung anhängen, wo drauf steht wie lang man gebraucht hat. Und wenn das auffliegen würde, dass du mit der Zeit gelogen hast, war's das. 

Dass es unvorhergesehene Probleme gibt, ist in der IT normal und das wissen die Prüfer. Sie wollen aber sehen wie du damit umgehst. Bei Projektzielen gibt es so ein Dreieck aus Kosten, Zeit und Features, die sich immer gegenseitig beeinflussen. Das sind die Ecken, an denen du drehen kannst. Das heißt um die Zeit einzuhalten, kannst du mehr Personal einsetzen und somit die Kosten erhöhen oder die Features reduzieren. Die Zeit erhöhen geht nicht, ansonsten kann es sein, dass du durchfällst.

Also musst du entscheiden, welchen Weg du nimmst und das mit Auftraggeber, Vorgesetztem etc. absprechen und dementsprechend dokumentieren.

Wenn du das gut machst, hast du trotzdem die Chance auf eine gute Note.

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Hast du einen Lehrer in der BS den du dazu vlt befragen kannst?

Unser lehrer meinte damals man müsse am ende definitiv die stunden dort stehen haben & das Projekt so wie beantragt abschließen um "gut" durchzukommen.

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Änderungen sind normal. Wenn das jetzt einen so großen Rahmen betrifft, ist das natürlich schon fraglich, aber generell ist es kein Problem, dass Dinge nicht (oder anders) umgsetzt werden, Ziele nicht (vollständig) erreicht werden, etc.

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Mein Berufsschullehrer meinte, das hätte meinem Ausbilder definitiv auffallen müssen, bereits bei der Erstellung des Antrags. Mein Ausbilder meint ich soll mich nicht so anstellen.

Ich bin jetzt soweit fertig mit der Doku, habe am Ende deutlich aufgeführt woran es zeitlich gelegen hat und wie es in Zukunft vermieden werden kann.

Ich denke ich habe das beste daraus gemacht.

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Das hört sich gut an. Wichtig ist bei der Projektarbeit vorallem, dass gezeigt wird, dass man ein gewisses Verständnis für die Bearbeitung und das Management eines Projekts hat. Die Planung (in zeitlicher, finanzieller und sachlicher Hinsicht) des Projekts, die Methodik, wie man ein Ergebnis erreicht, etc. Wenn du etwas geplant hast und an verschiedenen Punkten davon abweichst, ist das für gewöhnlich normal, schließlich verläuft auch im späteren Berufsleben kein Projekt 100%ig so, wie es ursprünglich geplant wurde. Die meisten Prüfungsausschüsse werden das verstehen, wenn es sich im Rahmen befindet. Wenn es wirklich gravierend abweicht, werden die sicherlich stutzig werden. Das heißt allerdings nicht, dass du damit durchfällst. Irgendwelche Zeiten zu "faken" halte ich hierbei dann allerdings auch nicht für zielführend.

bearbeitet von Listener

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Eigentlich kann man sich das ja bis zu einem gewissen Grad auch zurecht basteln, oder? Wenn es darum geht, sich quasi Lernstoff zu erarbeiten, der für die Umsetzung des Projektes notwendig ist, den man aber auch regulär in der Ausbildung hätte lernen können/sollen, kann man das ja zeitlich auch ausklammern, oder? Das fällt dann ja unter reguläre Ausbildung und muss nicht in der Zeitplanung des Projektes berücksichtigt werden.

Wenn es allerdings um die tatsächliche Umsetzung geht, die in dem Umfang den Rahmen sprengt, ist das natürlich blöd und schwer zu erklären. Ich kam nur drauf durch die Formulierung "Thema deutlich komplexer als erwartet."

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Ich denke es ist einmal die wirkliche Umsetzung die einfach länger dauern würde und auf der anderen Seite Lernstoff der fachlich nicht da war. 

Was es dann gesamt halt auf zwei Baustellen länger ziehen würde.

bearbeitet von apokalypse

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vor 23 Stunden schrieb Julia on Rails:

Wenn du weitermachst und trotzdem schreibst, du hättest nur 70 Stunden dafür gebraucht, ist das Betrug.

Ich empfehle, sich einmal die Begriffsbestimmung des Betruges anzusehen. https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

Es handelt sich lediglich um einenTäuschung, nicht mehr.

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vor 22 Minuten schrieb WYSIFISI:

Ich empfehle, sich einmal die Begriffsbestimmung des Betruges anzusehen. https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

Es handelt sich lediglich um einenTäuschung, nicht mehr.

Ich hab das im umgangssprachlichen Sinn gemeint, nicht im strafrechtlichen. Davon abgesehen ist der Begriff "Prüfungsbetrug" weit verbreitet. Letzten Endes ist das Ergebnis dasselbe: fliegt es auf, fällt man durch.

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Ich hatte ein ähnliches Problem. Bei mir war es möglich, einen späteren Teil des Projektes so auf die absoluten Must Haves zu schrumpfen, dass der Zeitrahmen noch eingehalten werden konnte. Jetzt hab ich halt eine Website die strukturiert ist & aussieht wie in den 90ern, aber die Grundfunktionen sind da. Wenn sowas keine Option ist, wird es schwierig.

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Ich habe soeben bei einem Bier mit ein paar Bekannten über mein Problem gesprochen und allesamt teilweise Programmierer mit mehreren Jahren Berufserfahrung haben mir mitgeteilt, dass sie Ihren Azubis dieses Projekt schon beim Antrag deutlich gekürzt hätten, diese Aussage kam schon bevor ich über mein Zeitproblem gesprochen habe.

Da mein Berufsschullehrer auch schon gezweifelt hat stellt sich mir die Frage ob bei der Genehmigung des Antrages keine Prüfung auf zeitliche Plausibilität stattfindet, egal zu wem ich gehe bekomme ich die gleiche Aussage :o oder ist das möglicherweise Absicht um zu sehen ob man richtig beschreibt wie man gescheitert ist :‘D

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Der PA versucht nach meiner Erfahrung auch immer die Realisierbarkeit im gegebenen Zeitrahmen zu bewerten aber er kennt natürlich nicht die individuellen Kenntnisse. Wenn beispielsweise ein Azubi über 2 Jahre intensiv mit Datenbanken in allen Feinheiten gearbeitet hat, dann ist ein Projekt für ihn/sie machbar, was für andere völlig undenkbar ist.

Poste doch mal bitte deinen Antrag, dann kann man evtl. mehr sagen.

Gruß Martin

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Ich würde an deiner Stelle definitiv herausfinden, ob das ein Grund ist durchzufallen (bei meiner IHK wäre es das gewesen wenn der Rahmen die 70std übersteigt). Falls ja, würde ich das Projekt in der Dokumentation so hinbiegen, dass es doch auf 70std kommt. Du bist ein toller Programmierer, der sich bereits bestens auskannte mit dem was er gemacht hat. Du hast sämtliche Wunschanforderungen in Absprache mit dem Kunden ausgelassen und die Testcases sind sauber durch blabla...

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Ohne das Projekt zu kennen, ist es auch meine Vermutung, dass das Projekt zu groß ist. Wir reden hier von höchstens 70 Stunden, wobei noch einige Stunden für Organisation und Dokumentation draufgehen. Bei einer 35 Stundenwoche würde das Projekt zehn Werktage dauern. Die Entwicklungszeit wären dann ca. 6-7 Tage. Das ist eine sehr kurze Zeit, die man überblicken kann. Wenn es aber plötzlich 18 Tage dauert ohne dass sich die Anforderungen geändert hat, dann stimmt was mit der Planung nicht und das hätte auffallen müssen.

Sicherlich, es gibt immer Momente, wo man sich komplett verschätzt. Ist mir auch schon passiert, dass ich gesagt habe, dass ich für ein Feature zwei Tage benötige aber hinterher 20 daraus wurden aber hier guckt eigentlich der Ausbilder und der Prüfungsausschuss noch mal drüber.

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