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Umschulung zum FI Anwendungsentwicklung- Welcher Träger in Kiel ist empfehlenswert?


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Hallo,

ich habe heute meinen Bildungsgutschein erhalten und will nun die Umschulung zum FIAE anfangen.

Welche Einrichtung könnt Ihr mir empfehlen, von welcher abraten?

Ein Kollege erzählte, daß bei WBS die Prüfung einfach zwei Monate vorgezgenwurde, und die Zwischenprüfung gar nicht, wie angekündigt, über die IHK, sondern intern gemacht wurde. Deswegen wären die nicht meine erste Wahl. Bei Comcave hatte ich ein Vorstellungsgespräch, was sich alles sehr gut anhörte. Im Internet liest man aber rein gar nichts gutes über Comcave.

Habt Ihr einen guten Tip für mich? Ich will ja wirklich was lernen. Die IHK-Prüfung muß in Schleswig-Holstein stattfinden.

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Generell ist es (fast) immer besser eine betriebliche Ausbildung zu machen, statt eine Umschulung über einen Bildungsträger. Nun gibt es aber ja sicherlich Gründe, warum man das macht. Wenn du die Möglichkeit hast, eine betriebliche Ausbildung zu machen, würde ich dir das eher ans Herz legen.

 

Zum eigentlichen Thema findest du hier über die SuFu schon einige Threads (nur ein Beispiel; bitte selbst suchen):

 

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Wenn Du FIAE lernen willst dann würde ich auf jeden Fall den Abschluss an einer IHK bevorzugen. Der FiAE ist genormt und ( meine Meinung als AG ) nur eine Kammerprüfung garantiert ein bestimmtes Niveau. Was ist denn mit der Technikfachschule bzw Akademie für Technik, bildet die nicht auch aus ?

 

Edit: wenn Du einen Gutschein bekommen hast bist Du möglicherweise Aspirant für einige neue Angebote ... darf ich mal fragen wer Dein Träger ist ? Gerne auch per PN

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Moin,

bin kurz vor Ende, was die Umschulung angeht, über einen Bildungsträger in Hamburg. Da es den in Kiel nicht gibt, bringt dich der Name nicht weiter, allerdings habe ich schon ziemliche Schauergeschichten über die von dir genannten Comcave gehört. Ich bin dort selber zur Vorstellung gewesen und es waren alle sehr nett, es wurden viele Versprechen gemacht, inkl. eines Unterrichts, nahezu ohne Ausfälle.

Zum Programm der Umschulung bei unserem Bildungsträger, gehörte kurz vor der schriftlichen Prüfung nochmal eine zweiwöchige Prüfungsvorbereitung. Da nahm dann auch eine Frau teil, die zuerst bei Comcave an der Umschulung teilgenommen hatte, um dann mit Volldampf die Prüfung zu vergeigen. Es war laut ihrer Aussage sehr viel Unterricht ausgefallen, für Ersatz wurde kaum gesorgt. (Ist wegen des engen Zeitrahmens wahrscheinlich auch nur bedingt möglich) Dozenten sollen auch einfach mal die Einheit vorzeitig beendet haben, wenn ihnen ein Kommentar nicht passte. Das heißt, sie durfte sich die dadurch entgangenen Inhalte dann selber erarbeiten. Dies ist übrigens ein Risiko, das dir bei allen Bildungsträgern droht, die den Unterricht per E-Learning abbilden. Ich glaube, der Wert eines Dozenten, der tatsächlich persönlich vor Ort ist, ist hier nicht zu unterschätzen.

Falls du die Umschulung also über einen Bildungsträger absolvierst, ein paar Tipps von mir, die natürlich nur meiner persönlichen Meinung entsprechen:

- Präsenzunterricht statt E-Learning

- Pass auf, wie lang das Praktikum sein soll, manche Bildungsträger bieten hier nur um die 6 Monate an und das ist viel zu wenig.

Bei Fragen kannst du mich auch gerne per PN anschreiben.

Bearbeitet von Ma Lte
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vor 17 Stunden schrieb schueler23:

Ein Kollege erzählte, daß bei WBS die Prüfung einfach zwei Monate vorgezgenwurde, und die Zwischenprüfung gar nicht, wie angekündigt, über die IHK, sondern intern gemacht wurde.

Etwas, was ich gerade selber erst gelesen habe.

Wie du vielleicht schon weißt, kannst du bei deinem Kostenträger für Zwischen- und Abschlussprüfung jeweils eine Weiterbildungsprämie beantragen. Für die Zwischenprüfung gilt das allerdings nur, wenn diese vor der IHK abgelegt wurde, die interne Prüfung des Bildungsträgers zählt dafür nicht.

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Die Durchführung einer internen Zwischenprüfung ließe sich allerdings auch damit begründen, dass Teile der IHK SH keine Zwischenprüfung mehr für Umschulungen zum Fachinformatiker anbieten. Zumindest ist es uns vergangenes Jahr versagt worden diese Prüfung abzulegen. Das ist insofern bedauerlich, als dass wir alleine dadurch keinen Anspruch auf die Weiterbildungsprämie zur Zwischenprüfung anmelden konnten.

Wer fest damit rechnet, sollte sich vorab also besser noch einmal informieren..

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Die Ausbildung zum Fachinformatiker mit IHK-Abschluss in der Umschulung dauert zwei Jahre und dadurch sehr viel kürzer als in einem Ausbildungsbetrieb. Die Zwischenprüfung ist dabei nicht vorgesehen, da sie laut Vorgaben in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahr stattfinden soll. Da befindest du dich schon in Vorbereitung zu Abschlussprüfung (Abgabe des Themas für die Projektarbeit) . Die Umschulung besteht aus einem schulischen und praktischen Teil. Da die schriftlichen Prüfungen der IHK für den Sommer Anfang Mai bzw. Anfang Dezember stattfinden, sind auch die Umschulungsträger an die Prüfungstermine gebunden. Für dich bedeutet das, dass du wahrscheinlich im Mai 2021 die schriftliche Prüfung hast und im Juni mündlich. Der Vertrag mit dem Bildungsträger läuft jedoch erst Ende August aus. Meist wird im Juli/August noch ein zweites Praktikum durchgeführt. Achte vor allem darauf, dass du dir ein Dozentengeführter Unterricht angeboten wird. Grundsätzlich schneiden dort alle Bewerber besser ab (außer, wenn sie von der Bundeswehr geschickt werden) . E-Learning passt nur als Ergänzung. Zusätzlich solltest du schauen ob das Bildungsinstitut auch Firmenkurse anbieten, dann haben sie meist gute Dozenten, die im "Leben" stehen.  In Kiel gibt es mehrere Bildungsträger, die  in Frage kommen und schon viele Auszubildende in der IT in gute Jobs gebracht haben.  DAA (Deutsche Angestellten Akademie) , bfw (Unternehmen für Bildung), WBS-Training und die Akademie Nord.

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@schueler23 Du solltest dir die möglichen Träger einfach vorab einmal ansehen. Anrufen, Termin vereinbaren und dann für das entscheiden, was du für dich am besten hältst. Ich habe es damals nicht anders gemacht und bin zwar rückblickend auch nicht mit allem ganz glücklich, aber zumindest war die Entscheidung gegen WBS richtig. Schlicht, weil ich mir permanente Online-Kurse und Kopfhörer nicht vorstellen könnte und weil ich den persönlicheren Aspekt mag, den einige Bildungsträger mitbringen.

Die DAA Kiel habe ich um 2012/13 kurzfristig erlebt, als ich noch in Kiel gewohnt habe. Die Erfahrungen sind eher mäßig. Die Arge meinte seinerzeit mich widerrechtlich in eine Maßnahme stecken zu wollen - ich war noch als Student immatrikuliert und somit nicht in der Zuständigkeit der Arge, habe mir das aber gutmütig für ein paar Tage angetan -, war jedoch schnell entgeistert. Zumindest im Maßnahme-Kontext à la "Bewerben Sie sich!" gab es praktisch keine Betreuung oder Hilfestellung und freundlich wirkten die Menschen dort auch nicht sonderlich. Eher kein gutes Zeichen.

Es gibt ansonsten auch noch Dinge wie die ABS-IT UG, die offenbar auch Umschulungen macht. Sieht allerdings ein bisschen suspekt aus, für meinen Geschmack. Macht Alfatraining eigentlich auch Fachinformatiker?

Hast du sonst die Möglichkeit deinen Sachbearbeiter zu fragen, was er dir empfehlen würde? Denn normalerweise haben die Leute beim Amt doch irgendwelche Erfahrungen mit den Bildungsträgern gemacht, würde ich meinen.

PS: Viel Erfolg bei der Suche! Besonders Kiel stelle ich mir als Pflaster für IT nämlich nicht so leicht vor, da ich dort nie so einen großen Markt für Softwareentwickler gesehen habe.

 

Kurz abschweifen:

@redzone In meinen Augen ist das so nicht ganz richtig. Zwar ist der Umschüler grundsätzlich nicht verpflichtet an der Zwischenprüfung teilzunehmen, für gewöhnlich nehmen die Bildungsträger diese Möglichkeit dennoch wahr - solange die IHK mitspielt. Das Ganze geschieht dann, spätestens seit 2016, im Übrigen auch im Interesse des Umschülers. Denn die Bundesagentur für Arbeit oder auch Jobcenter zahlen für die bestandene Zwischenprüfung eine Weiterbildungsprämie von 1.000 Euro.

Dazu kommt, dass es maßgeblich in der Verantwortung des Trägers liegt, ob die Zwischenprüfung für den Umschüler zeitlich machbar ist. Bei uns hätte es keinen Konflikt gegeben, da wir Ende Juli 2018 aus dem ersten Praktikum kamen, die Zwischenprüfung im September/Oktober stattgefunden hätte und das zweite Praktikum für Januar bis April 2019 angesetzt war mit anschließender Prüfung im Mai.

Alles zum Thema "Vertrag läuft bis August" und "Zweites Praktikum im Juli/August" möchte ich nach dem Lesen aber am liebsten schnell wieder vergessen. Denn eine solche Vorgehensweise seitens des Trägers erachte ich als äußerst kontraproduktiv, da sich die Leute hier als qualifizierte, kostenfreie Arbeitskräfte zur Verfügung stellen müssten, statt dass eine vorzeitige Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erfolgt. Es wäre daher weit sinnvoller, wenn das zweite Praktikum in angemessenem Abstand vor der Abschlussprüfung liegt. Ich würde im Strahl Brechen, wenn ich jetzt bis August noch ein schlecht bezahltes Praktikum machen müsste und dem Staat unnötigerweise auf der Tasche liegen würde. 

Fun fact: Gegen eine vorzeitige Ausschulung des Teilnehmers bei (voraussichtlicher) Erreichung des Maßnahme- bzw. Schulungsziels haben weder Agentur noch Jobcenter für gewöhnlich etwas.

 

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vor 10 Stunden schrieb Visar:

PS: Viel Erfolg bei der Suche! Besonders Kiel stelle ich mir als Pflaster für IT nämlich nicht so leicht vor, da ich dort nie so einen großen Markt für Softwareentwickler gesehen habe.

Das wundert mich doch sehr, da z.B. Dataport dort ihren Sitz haben und ein sehr großer Arbeitgeber für Softwareentwickler ist.

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Verzeihung. Ich war mir nicht darüber im Klaren, dass ein großer Arbeitgeber bereits einen guten und/oder großen "Markt" definiert. ?

Lübeck hat bspw. auch Dräger und Euroimmun, nichtsdestotrotz ist die Region eher schwach aufgestellt und verhältnismäßig uninteressant und wenig abwechslungsreich. Daran ändern die ganzen PHP-Agenturen leider auch nichts.

Insofern, ja, ich stelle mir Kiel schwierig vor. Wie so ziemlich jede andere Stadt in Schleswig-Holstein.

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  • 2 Wochen später...

Hallo,

und danke für Eure Antworten.

@Listener und die anderen lieben Helfer

Der Link bezieht sich auf Umschulungen in Düsseldorf, die dort ansässigen Firmen nutzen mir in Schleswig-Holstein leider gar nichts. Aber trotzdem vielen Dank. Eine betriebliche Ausbildung kommt nicht in Frage, dafür bin ich zu alt. Und weil nun einmal das Arbeitsamt die Kosten trägt, wäre es wohl ohne diese Kostenübernahme ein Fernstudium geworden. Ein Umzug kommt ebenfalls nicht in Frage. Ich habe die perfekte Wohnung in großartiger Nachbarschaft und würde mir in einer Großstadt höchtens ein schimmeliges WG-Zimmer leisten können. Der nächste Unterricht mit real-life Dozenten findet in Hamburg statt, und das wären etwa 3-4 Stunden Auto oder Zugfahrt jeden Tag. Ist einfach nicht machbar.

Durch den Fernunterricht kann ich sogar von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Das erspart mir noch einmal etwa 1,5 Stunden Pendelei und Parkplatzsuche und Auto ausleihen müssen. Das ist bisher das beste Angebot, was sich für die Region Kiel finden lies.Der Unterschied zischen Comcave und WBS ist, daß WBS 8h Unterricht durchzieht, während bei Comcave von 8-13h Kernzeit und Unterricht ist, und man die restlichen 3h mit Aufgaben zurm Vormittagsunterricht frei einteilen kann. Arbeitsgruppen sollen über Skype möglich sein. Wenn das dann alles so stimmt, würde das sehr gut in meinen Alltag passen, weil ich dann mittags mal länger frei machen kann, mit dem Hund spazieren gehen kann, oder bei super Wetter auch mal nachmittags raus kann und dann abends die Aufgaben löse.

Was den Arbeitsmarkt angeht, so habe ich schon zwei Jobangebote hier in der Nähe, die mit beide sehr zusagen. Warscheinlich ist der Onkel von Zweiundvierzig so gut, daß man ihn in Schleswig-Holstein nicht bezahlen kann, das Problem kommt bei mir ja erst noch :)

Mangels Alternativen werde ich nun zu Comcave gehen. Ich werde Euch mal berichten, wie es so läuft, wenn Euch das interessiert.

 

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank für Eure Antworten. Der Heuschnupfen hatte mich dahingerafft, deswegen antworte ich so spät.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb schueler23:

Eine betriebliche Ausbildung kommt nicht in Frage, dafür bin ich zu alt.

Darf ich fragen, wie alt du bist? Betriebliche Ausbildung hat den unschlagbaren Vorteil, dass du im Betrieb lernst und nicht nur die Theorie. Ich kenne einige Leute, auch aus meiner Berufschulzeit (inkl. mir selbst), die näher an den Vierzig als an den Dreissig dran waren und eine betriebliche Ausbildung gemacht haben.

Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner Umschulung.

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