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Ausbildung: Fachinformatiker für Systemintegration. Ich bin sehr unzufrieden.

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Guten Tag,

kurz zu mir und meinem beruflichen Werdegang:

25 Jahre alt. Abgeschlossenes Studium(kein IT Bereich). Aufgrund von gesundheitlichen Problemen verzögerte sich aber mein beruflicher Werdegang.

Nun habe ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration begonnen. Das Bewerbungsgespräch im letzten Jahr war sehr angenehm und die Mitarbeiter +Ausbilder waren sehr freundlich. Daraufhin fand auch ein Testtag statt, in welchem ich großes Interesse für einen Bereich entwickelte, da jener Mitarbeiter richtig von seiner Tätigkeit schwärmte und es nicht nur stumpfes  Tickets bearbeiten zu sein schien. Darüber hinaus wurde mir auch direkt in Aussicht gestellt, dass ich mir aussuchen dürfte (je nach Interesse) in welchem Bereich ich anfangen würde.

Am 1. Tag kam dann bereits die 1. Hiobsbotschaft: Aufgrund von Umstrukturierungen im Unternehmen und einer Reduzierung der Arbeitsbereiche meiner Firma von ca. 5 auf 2 (zusammengelegt oder ausgelagert) gäbe es nun diese Möglichkeit nicht mehr und alle Azubis wurden erstmal in den Bereich Service Desk(Ticketbearbeitung, per Mail /Telefon) geschoben.

Der Ausbilder, welcher noch beim Vorstellungsgespräch einen sehr netten und motivierten Eindruck machte, verhält sich nun völlig anders. Er scheint keine Lust und Zeit für uns Azubis zu haben, ist sehr kurz angebunden und (nun folgt das Hauptproblem) wir haben sogut wie gar nichts zu tun oder bisher gelernt. Ich bin noch nicht lange im Unternehmen, jedoch beträgt die Zeit in denen wir *sinnlos* herumsitzen pro Tag mindestens 4-5 Stunden. Ich fühle mich deshalb extrem unterfordert und bin gelangweilt. Bisher habe ich nur mein Bedauern (sehr vorsichtig) ausgedrückt, dass wir nicht wie abgesprochen darauf Einfluß nehmen konnten, wo wir eingesetzt wurden. Ich habe nun sämtliche PDF's durchgelesen die uns zur Verfügung gestellt wurden(Willkommensmail) und habe mir eine Online-Version eines IT-Handbuchs besorgt. Jenes gedenke ich ab nächster Woche selbstständig zu lesen, wenn wieder mal sehr große Lücken entstehen sollten.

Jedoch ist dies noch nicht alles. Wie ich durch Zufall erfuhr, hat unser Ausbilder keine Lust mehr zum Ausbilden und gedenkt sich jener Aufgabe demnächst zu entledigen. Daraufhin soll dies ein jüngerer Kollege ohne Ausbilderschein übernehmen. Ehrlich gesagt graut es mir jetzt schon davor und ich bin sehr verunsichert und frustriert. Vielleicht sollte ich nicht direkt so voreingenommen sein, aber ich bin doch dort um etwas zu lernen und nicht um sinnlos in der Gegend herum zu sitzen.

Ich habe mir (außer der Lektüre) nun folgendes vorgenommen, sollte sich nicht in den nächsten Tagen etwas ändern:

1. Gespräch mit dem Ausbilder und meiner Bitte (nicht Forderung) um Beschäftigung /Empfehlungen was man selbstständig lernen könnte. Diesbezüglich evtl. der Hinweis auf das Handbuch. So könnte man (falls derzeit keine Aufgaben vorhanden sind) jedenfalls schon mal den Unterrichtsstoff vorbereiten.

2. Andere Kollegen fragen ob man jenen in irgendeiner Art und Weise helfen/zuarbeiten könnte.

Vielleicht bin ich zu voreilig mir hier bereits anonym Rat und Unterstützung zu suchen, jedoch denke ich das man das besser früher als später tun sollte.

Habt ihr Meinungen, Ideen oder Ratschläge was ich tun könnte bitte? (Ich bitte zudem darum, dass keine Fragen gestellt werden weshalb ich nun noch mal einen beruflichen Richtungswechsel durchführe, danke)

 

Meine Motivation ist noch gigantisch, ich bin entschlossen viel Eigeninitiative und Energie aufzuwenden damit sich die Ausbildung für mich lohnt !

 

LG

 

dms003

Bearbeitet von dms003

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Hi, also ich habe meine Ausbildung zum FiSi letztes Jahr abgeschlossen. Ich war in einem großen Unternehmen tätig, dass weltweit bekannt ist. Dort hatte ich auch keinen Ausbilder, der mich geführt hat. Der Ausbilder auf dem Papier habe ich alle Monate mal für organisatorisches oder Hilfe gesehen. Gelernt habe ich von den Mitarbeitern, in meinen verschiedenen Abteilungseinsätzen.

Und ich sage dir, hätte ich nicht aktiv nach Arbeit gefragt oder mich in Tätigkeiten reingezwungen, dann hätte ich von 08:00 bis 16:00 auch nur rumgegoogelt.

Ich rate dir, warte erstmal die Ausbildersituation ab und frage aktiv nach Arbeit und Projekten wo du mitwirken kannst. Falls der Punkt eintritt, dass du keinen offiziellen Ausbilder mehr hast, dann würde ich an die Geschäftsleitung rangehen und auf einen mit Ausbildungsschein pochen, da dies von der IHK vorgeschrieben ist.

Melde dich falls noch Fragen bestehen :)

Gruß, cavallo

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Wann hat deine Ausbildung denn begonnen?
Letztes Jahr August / September? Seitdem nur Telefonsupport?
Ja, das wäre problematisch, da sollte man sich mal an die IHK wenden.

Oder 01.08.2019, also vor exakt 2 Werktagen?
Dann hättest du 2 Tage am Telefon gesessen und willst dich schon beschweren? Hm..

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vor einer Stunde schrieb RubberDog:

Wann hat deine Ausbildung denn begonnen?
Letztes Jahr August / September? Seitdem nur Telefonsupport?
Ja, das wäre problematisch, da sollte man sich mal an die IHK wenden.

Oder 01.08.2019, also vor exakt 2 Werktagen?
Dann hättest du 2 Tage am Telefon gesessen und willst dich schon beschweren? Hm..

Er hat gesagt, dass er soeben fertig geworden ist mit den Willkommensmails, also denke ich eher etwas im Bereich des letzteren.

Ich würde an deiner Stelle nicht auf den Ausbilderschein setzen, sondern eher darauf freuen mit einem jungen Kollegen zu arbeiten. Ich war in 7 unterschiedlichen Teams in meiner Ausbildung und die haben immer langsam angefangen. Die erste Zeit wurde man noch relativ langsam einbunden und zum Ende der Abteilungseinsätze war ich dann voll dabei.

Sich selbst zu beschäftigen ist mMn etwas das man sich beibringen muss. Wenn einem langweilig auf der Arbeit ist, dann gibt es eine Menge Möglichkeiten Zeit sinnvoll zu verschwenden. Heise, Golem, ZDNet usw. bei kürzeren Pausen, Kollegen beim Kaffee kennenlernen bei mittleren, selbstständig lernen bei längeren.

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vor 13 Stunden schrieb dms003:

Daraufhin soll dies ein jüngerer Kollege ohne Ausbilderschein übernehmen.

Das hat gar nichts zu sagen. Der Ausbildungsschein ist nur die Voraussetzung, dass das Unternehmen ausbilden darf, dass heißt nicht, dass du alles Mögliche von dieser Person lernst und permanent zu Gesicht bekommst. Gibt viele Betriebe in denen der Ausbilder ein "Team" hat welches sich um Azubis kümmert, während der Ausbilder nur "aufpasst".

Das eurer Ausbildungsbeginn mit einer Umstrukturierung des Unternehmens einhergeht, ist natürlich großes Pech. Ihr könntet temporär in den Service gepackt worden sein, bis man wieder eine Struktur hat und weiß, wo man euch am besten (bzw. überhaupt) einsetzen kann.

Die Ausbildung hat erst begonnen, weshalb ich noch etwas abwarten würde. Es ist natürlich gut, wenn du schon lernen willst, aber mach mal halb lang. Nach den ersten Wochen musst du noch nicht das IT-Handbuch durchgelesen haben. Selbst, wenn du planst zu verkürzen.

Gibt viele Azubis die zu Beginn der Ausbildung noch nicht mal in Abteilungen sind, sondern in einem Lernprogramm starten. Ist also kein Problem, wenn du noch nicht in einer Abteilung bist.

Was man hier am meisten kritisieren kann, ist, dass Azubis am Anfang einfach nichts im Support verloren haben. Ihr wisst dafür zu wenig über die Kunden, das eigene Unternehmen und deren Produkte/Service von Fachwissen ganz zu schweigen.

 

vor 13 Stunden schrieb dms003:

1. Gespräch mit dem Ausbilder und meiner Bitte (nicht Forderung) um Beschäftigung /Empfehlungen was man selbstständig lernen könnte. Diesbezüglich evtl. der Hinweis auf das Handbuch. So könnte man (falls derzeit keine Aufgaben vorhanden sind) jedenfalls schon mal den Unterrichtsstoff vorbereiten.

2. Andere Kollegen fragen ob man jenen in irgendeiner Art und Weise helfen/zuarbeiten könnte.

1. würde ich erstmal lassen. Es sieht so aus, als ob du am Beginn der Ausbildung bist, also ist noch etwas Zeit um die Lage zu bewerten. Könnte in den nächsten Wochen schon alles besser aussehen. Wenn du nach einer Empfehlung fragst, was du den lernen könntest, dann wirkt das so als ob du nicht googeln könntest (Stichwort Ausbildungsrahmenplan). Manmal müssen sich Azubis leider selbstständig beschäftigen 

2. das zeigt Engagement ist also erstmal gut. Sprich das aber vorsichtig an. Kannst ja besser einschätzen, wie die Stimmung gerade ist (bei der Umstrukturierung wohl eher schlecht

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vor 17 Stunden schrieb dms003:

Daraufhin soll dies ein jüngerer Kollege ohne Ausbilderschein übernehmen.

Wir haben einen Kollegen in der IT mit einem Ausbilderschein, dieser "überwacht" im Endeffekt nur deinen Ablauf der Ausbildung.
Unsere Azubis werden diversen Betreuern zugewiesen, die sind dann für die Ausbildung zuständig (solange es reibungslos verläuft).
Bei uns lernen die Azubis bei jüngeren Arbeitskollegen  teilweise wesentlich mehr als bei älteren, festgefahrerenen.

Es ist natürlich zu deinem Nachteil, wenn eine Umstrukturierung deine Ausbildung trifft, allerdings erleben auch andere Kollege diverse Änderung. Natürlich kein Trost für dich, aber du bist vermutlich nicht der Einzige den das nervt.

Grundsätzlich hat deine Ausbildung erst begonnen, da geht es natürlich nicht direkt mit 100% los. Es klingt zwar doof, aber im Service lernst du das Sprechen und den Umgang mit Menschen, evtl. bist du zwar keiner der auf den Mund gefallen ist, aber trotzdem schadet der Service in der Ausbildung eher weniger.

Komme erstmal in der Firma an und mal nicht gleich alles schwarz an.

 

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vor 18 Stunden schrieb dms003:

Habt ihr Meinungen, Ideen oder Ratschläge was ich tun könnte bitte?

Erst mal abwarten und beobachten.

Wenn du dann mal den weg zur Kaffeemaschine auswendig kennst (inklusive der "Jetzt ist Kaffee fertig" Zeiten) und du dir nicht mehr bei 90% der Mitarbeiter die dir über den Weg laufen überlegst wer da ist, wenn du den Hausdrachen kennst (es gibt IMMER einen, nicht zwangsläufig weiblich)... Sollte sich bis dahin nichts herauskristallisieren, DANN mal in der Berufsschule mit Klassenkameraden unterhalten und ggf. versuchen zu wechseln.

Aber erst mal abwarten und beobachten. Organisiert euch als Azubis, überlegt wie ihr euch am Besten unterstützen könnt (Mitschriebe aus der Schule ablegen etc.) Schnappt euch den Ausbildungsrahmenplan, überlegt was ihr sonst noch wissen müsst. Zerlegt die ein oder andere Hardware und schaut euch das Zeug von innen an. Schaut mal im Lager was ggf an alten Krempel rumliegt und bastelt euch eine Testumgebung. Sobald ihtr nicht mehr weiter kommt, googel und vor allem Ausbilder fragen.

Sucht euch selbst was zu tun und schaut mal wie das aufgenommen wird.werdet ihr ans Telefon zurückgeschickt obwohl nichts los ist? Meh! Werdet ihr unterstützt? Yay, super.

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@Maniska @allesweg und @Asura haben schon fast alles gesagt.

Ich möchte aber gerne noch etwas ergänzen:

Der Anteil an Autodidaktik im Vergleich zur Schulzeit ist immens hoch. Mir selbst ist es am Anfang meiner Ausbildung auch erstmal schwer gefallen, den ganzen Ausbildungsstoff nicht "vorgekaut" zu bekommen. Gerade im IT-Bereich ist selbstständiges Aneignen von Skills und Wissen eine wichtige Voraussetzung.

Zwar hast Du schon studiert, aber es kommt häufiger vor, dass es Schulabgängern schwer fällt sich von dem Frontalunterricht zum "Ich erarbeite mir meine Lösungen anhand von Fachliteratur/dem Internet selbst" umzustellen.

Hier im Forum gab es aber auch Azubis, die ihre Abschlussprüfung komplett ohne fachliche Anleitung im Betrieb geschafft haben. Du darfst nicht vergessen, dass es immer noch die Berufsschule gibt, in der wenigstens die Basics vermittelt werden.

Du solltest aber erstmal wirklich abwarten, was die nächsten Wochen und Monate mit sich bringen. Wenn Du dann immer noch sagst "Ok, ich telefoniere doch irgendwie den ganzen Tag nur rum und mache Tickets auf", kannst Du über weitere Maßnahmen nachdenken.

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vor 22 Stunden schrieb dms003:

Meine Motivation ist noch gigantisch, ich bin entschlossen viel Eigeninitiative und Energie aufzuwenden damit sich die Ausbildung für mich lohnt !

 

 

Wieso nutzt Du dann Deine gigantische Motivation nicht und richtest diese auf die Ausbildungsinhalte (Ausbildungsrahmenplan oder lasse Dir den betrieblichen Ausbildungsplan geben)?

Bevor Du Dich noch mehr demotivierst, sollte das Handlungspunkt Nummer eins sein.

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Am Anfang meiner Ausbildung (FIAE) habe ich den ersten Monat nichts anderes gemacht als mit dem anderen Auszubildenden (FISI) Tickets zu bearbeiten (Workstations, Bildschirme austauschen, etc.) . Das heißt einen ganzen Monat Tätigkeiten nachgegangen die dem FIAE nicht direkt zugeordnet sind. Am Anfang hat es sogar Spaß gemacht. Mit der Zeit wollte ich natürlich auch endlich mal etwas machen was dem FIAE näher kommt.

Nach diesem Monat habe ich mein erstes Projekt erhalten, an dem ich entwickeln durfte. 

Um ehrlich zu sein hat es im Nachhinein sehr gut getan im ersten Monat ständig auf Achse zu sein. Dadurch habe ich das Unternehmen viel besser kennengelernt (> 3.000 Mitarbeiter). Das gleiche kann auch bei Dir mit dem Service sein (auch wenn es jetzt wegen der Umstrukturierung ist). Du lernst die Produkte / Dienstleistungen des Unternehmens kennen, verbesserst deine Kommunikation mit Kunden oder lernst sie einfach kennen. Wir können Situationen negativ oder positiv beleuchten.

Gib dem Unternehmen ein wenig Zeit sich zu strukturieren. Für andere Kollegen ist es zur Zeit eventuell auch nicht einfach. Vielleicht hältst Du dich paar Tage oder Wochen dort auf und wirst dann endlich richtig eingearbeitet.

Wie meine Vorredner bereits erwähnt haben ist es definitiv noch zu früh sich zu beschweren. 

Als ich in anderen Abteilungen war und dort nichts zu tun hatte (oft der Fall) habe ich entweder an meinen IT-Projekten weitergearbeitet oder IT-Bücher gelesen. Nutze die freie Zeit für Podcasts, Testereien, Bücher oder anderweitiges. Es liegt in deiner Hand. 

Bearbeitet von IPROG
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vor 15 Stunden schrieb alex123321:

Er hat gesagt, dass er soeben fertig geworden ist mit den Willkommensmails, also denke ich eher etwas im Bereich des letzteren.

Ich würde an deiner Stelle nicht auf den Ausbilderschein setzen, sondern eher darauf freuen mit einem jungen Kollegen zu arbeiten. Ich war in 7 unterschiedlichen Teams in meiner Ausbildung und die haben immer langsam angefangen. Die erste Zeit wurde man noch relativ langsam einbunden und zum Ende der Abteilungseinsätze war ich dann voll dabei.

Sich selbst zu beschäftigen ist mMn etwas das man sich beibringen muss. Wenn einem langweilig auf der Arbeit ist, dann gibt es eine Menge Möglichkeiten Zeit sinnvoll zu verschwenden. Heise, Golem, ZDNet usw. bei kürzeren Pausen, Kollegen beim Kaffee kennenlernen bei mittleren, selbstständig lernen bei längeren.

 

Ich kann durchaus selbstständig lernen, wenn man mir ein paar Tipps/Hinweise gibt was relevant für die Arbeit wäre o.ä.

Heute ging es fast exakt so weiter. Der Ausbilder kam morgens rein und kurz vor dem Mittagessen nochmal. Sagte hallo+war sofort wieder weg. Nachmittags hat sich dann ein Kollege erbarmt und meinte "Ihr sitzt da ja nur rum" kommt ich zeig Euch mal was. Dann hat er uns kurz etwas gezeigt.

Ich beschäftige mich inzwischen neben dem IT Handbuch mit diversen Links eines alten Bekannten, der selbst Fachinformatiker für Systemintegration ist und die er mir empfohlen hat. Ich fühle mich trotzdem irgendwie komplett allein gelassen und verstehe nicht weshalb es (anscheinend) gar keine Struktur zu geben scheint. Ich sprach heute mit 2 anderen (älteren) Azubis und die erzählten mir das es so weiter gehen würde. Der Ausbilder hätte keine Lust einem was beizubringen und wenn man ihn öfter Fragen würde, würde er einen auf Google verweisen.

Soll das ernsthaft so sein? Ich dachte bei einer Ausbildung bekommt man zumindest etwas gezeigt, oder wenn keine Zeit da ist (wegen Stress, Urlaubsphase etc.)dann zum. einige Links/Ideen/Anregungen wie man sich selbst vorbereiten kann. Aber da passiert so absolut gar nichts.

Zudem versteht ihr mich anscheinend dezent falsch: Wir sitzen zwar im Service Desk, aber telefonieren dort nicht. Wir wissen ja noch nichtmal wie das Ticketsystem funktioniert.

Ich hatte mir unter einer Ausbildung jedenfalls etwas völlig anderes vorgestellt. Zumindest den Willen eines Ausbilders das seine Azubis etwas lernen und man sich öfters unterhält als 3-4 Worte /Tag. Aber ich habe anscheinend zu hohe Anforderungen und werde mich nun vollständig selbst darum kümmern das ich etwas lerne. Trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack. Vor allem wenn es wirklich Jahre lang so weiter gehen sollte.

 

Ich warte nun 2 Wochen ab und schaue mal ob sich dann etwas grundsätzliches verändert hat. Sollte das nicht der Fall sein, mal sehen.

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vor 8 Stunden schrieb dms003:

Ich sprach heute mit 2 anderen (älteren) Azubis und die erzählten mir das es so weiter gehen würde.

Was machen diese älteren Azubis denn in der Firma? Immer noch untätig rumsitzen? Oder lief das vor der Umstrukturierung angeblich besser?

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