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Haustürsprechanlage mit Gesichtserkennung? Personenbezogener Klingelsound

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Hallo zusammen,

wir bauen aktuell ein Haus und ich bin dabei aktuell die Verkabelung Strom/Daten/etc. zu verlegen. Nun kommen mir so paar Ideen auf, die ich in Zukunft gerne nutzen möchte, das wären folgende Punkte:

1) Haustürsprechanlage mit Gesichtserkennung
Inwischen weiß ich, dass neben der veralteten Klingel/Gong Produkten, es schon IP-basierte Lösungen wie Goliath/DoorBird etc. gibt, die aber nicht meine Anforderungen abdecken können, da ich folgendes haben/bauen würde:
- Beim Auslösen der Klingel wird das Bild der Person mit einer DB abgeglichen um dann im Haus je nach Person eine andere Audio Datei abgespielt wird, z.B. "Schwiegermutter klingelt" --> Wäre sowas machbar?  Über was würde überhaupt das gesteuert werden müssen, evtl. ein RaspberryPi als Controller? Müssten im Haus dann Lautsprecher platziert sein, die mit dem RaspberryPi verbunden sind?

2) Kontakt Sensoren für Fenster/Türen
Über ein Reed-/Magnetkontakt beim Öffnen der Fenster/Türen soll das Signal an eine RaspberryPi Einheit übermittelt werden, dann kann programmatisch auf das Event reagiert und weitere Aktionen wie Push-Notification, etc ausgelöst werden. Gelegt habe ich schon Leitungen (4x0,8mm²) zu den Fenstern/Türen, was ich mich nur Frage, ich muss irgendwie vom RaspberryPi ein Stromkreis mit dem Reed-/Magnetkontakt ermöglichen, welche Sensoren könnt Ihr hier empfehlen?

Hoffe auf weitere Tipps & Antworten.

bearbeitet von jrjueermj

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Zu 1) Machbar ist das sicherlich, aber du musst die Gesichtserkennung selber anlernen,  ala. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eigengesichter

Das Problem sehe ich hier eher darin, dass Aufnahmen gemacht und weiter verarbeitet werden. Das ist wahrscheinlich ohne Zustimmung oder mind. einer Kennzeichnungspflicht gar nicht erlaubt. 

Bei der anderen Frage kann ich dir zwar nicht helfen, ich würde aber mal zum anmerken geben, dass du dir über Strom- und Betriebskosten Gedanken machen solltest. Klar sind das nette Ideen, aber gerade bei so elementaren Sachen wie einer Türklingel will man doch nicht ständig rumfrickeln oder 30-40 Euro Stromkosten pro Jahr pro Pi bezahlen. Das machst du 2 Jahre, und dann hast du kein bock mehr und lässt dir doch was professionelles einbauen. 

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vor 2 Stunden schrieb Konketea:

Das Problem sehe ich hier eher darin, dass Aufnahmen gemacht und weiter verarbeitet werden. Das ist wahrscheinlich ohne Zustimmung oder mind. einer Kennzeichnungspflicht gar nicht erlaubt. 

Das wäre außerhalb der Familie absolut ok ... aber als Privatperson greift der Datenschutz nicht.

Falls es fiese Nachbarn gibt würde ich aber evt ein Hinweissschild auf die Kamera hinhängen ... aber das ist schon sehr paranoid ;)

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vor 40 Minuten schrieb charmanta:

Das wäre außerhalb der Familie absolut ok ... aber als Privatperson greift der Datenschutz nicht.

Falls es fiese Nachbarn gibt würde ich aber evt ein Hinweissschild auf die Kamera hinhängen ... aber das ist schon sehr paranoid ;)

Der Datenschutz vielleicht nicht, aber es gibt das  Recht auf informationelle Selbstbestimmung das bei der Weiterverarbeitung der Bilder (Zwischenspeicherung im System und Vergleich in Datenbank) greifen könnte, eben wie auch bei normalen Film- und Bildaufnahmen. Das betrifft natürlich nicht nur Nachbarn, sondern v.a. auch Paketzusteller o.ä. die zwangsläufig an deiner Haustür klingeln müssen.  Nach heutiger Rechtssprechung muss sich jede Bildaufnahme am allgemeinen Persönlichkeitsrecht messen lassen. Dabei ist es egal, ob das Bild veröffentlicht wird oder nicht. Und da wären wir im Zivilrecht.

bearbeitet von Konketea

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das ist ein ungeklärtes Thema ...

Frage für Juristen wäre hier ob das Hausrecht höher als das Recht auf I.S. zu bewerten ist, sprich das begründete Interesse des Inhabers der Anlage höher ist als das Recht am Bilde.

Unstrittig auf jeden Fall, dass Kameras nicht Bereiche ausserhalb des Grundstücks abdecken dürfen ... aber Klingelanlagen ?

Da warten alle DS-Profis auf Urteile ;)

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